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DE108189C - - Google Patents

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Publication number
DE108189C
DE108189C DENDAT108189D DE108189DA DE108189C DE 108189 C DE108189 C DE 108189C DE NDAT108189 D DENDAT108189 D DE NDAT108189D DE 108189D A DE108189D A DE 108189DA DE 108189 C DE108189 C DE 108189C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
lever
pusher
slot
hook
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT108189D
Other languages
English (en)
Publication of DE108189C publication Critical patent/DE108189C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/22Actions specially adapted for grand pianos
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/04Frames; Bridges; Bars
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions
    • G10C3/18Hammers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
Flügelmechanik.
Zusatz zum Patente 96355 vom 2. September 1896.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1898 ab. Längste Dauer: 1. September 1911.
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch Patent Nr. 96355 .geschützten Flügelmechanik. Von dieser unterscheidet sie sich wesentlich dadurch, dafs zwischen dem Hammer und dem zweiarmigen Hebel eine zwangläufige Verbindung besteht, ferner eine ebensolche zwischen dem Hammerhebel und dem oberen Ende des Stöfsers.
Erstere Verbindung wird durch einen Stift im Hammerhebel hergestellt, der durch einen Schlitz des zweiarmigen Hebels führt, letztere Verbindung durch einen am Stöfser sitzenden Haken, der über das vordere Ende des zweiarmigen Hebels greift, während der Stöfser wie früher auf eine schräge Gleitfläche dieses Hebels wirkt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Mechanik und Fig. 2 eine obere Ansicht einiger Theile derselben.
Die Taste A ist in der gewöhnlichen Weise mit einer federnden Brücke B versehen, deren eines Ende mittelst Schraube B1 auf die Taste festgezogen ist, während durch das andere Ende eine Stellschraube B2 führt, welche die Spannung in der Brücke zu ändern ermöglicht.
An diese Brücke B ist der Stöfser C angelenkt, der senkrecht oder etwas nach vorn oder rückwärts geneigt sein kann, .wie es für das Einstellen der Mechanik am geeignetsten erscheint. Am unteren Ende trägt der Stöfser C einen Arm Cl, der gegen eine gepolsterte Stellschraube D schlägt, die in einen waagrechten Flantsch E eingeschraubt ist. Letzterer tritt von der unteren Kante der festliegenden Lagerleiste E1 des Hebels H1 vor. Eine gepolsterte Stellschraube F, die in den Stöfser C eingedreht ist, legt sich bei freigegebener Taste gegen einen senkrechten Theil des Flantsches E. Eine gepolsterte Stellschraube G, gegen die sich die vordere Seite des Stöfsers C legt, ist in einer waagrecht liegenden Leiste G1 angeordnet.
Das obere Ende des Stöfsers C wirkt mit einer geneigten Gleitfläche H des zweiarmigen Hebels H1 zusammen, der in einem am oberen Ende der Lagerleiste E1 befestigten Lagerstück H'2 drehbar ist. Ein Haken I am oberen Ende des Stöfsers C führt über. die obere Fläche des Vorderendes des ausbalancirten Hebels H1 und stellt sozusagen eine Gelenkverbindung des Stöfsers C mit dem ausbalancirten Hebel H1 her, so dafs beim Niedergang des Stöfsers C der Rückgang des Hebels in seine Ausgangsstellung gesichert ist. Dieser Haken I wirkt unmittelbar an einem Streifen J aus Filz oder anderem Polstermaterial. Auch die Gleitfläche H des Hebels H1 ist mit einem Streifen J1 aus Filz oder dergl. belegt.
An seinem hinteren Ende ist der zweiarmige Hebel H1 behufs Ausbalancirens mit einem gröfseren Ansatz Ha versehen, in welchen zweckmäfsig ein oder mehrere scheibenförmige Gewichte ij4 aus Blei eingebettet werden. Die obere hintere Ecke des Hebels H1 ist durch
Verein deutschen üngenieurs Bezirksverein a. d. niederen Ruhr.
Aussparungen auf beiden Seiten zu einer Art Zunge H5 ausgebildet, die mit einem waagrechten Schlitz H& versehen ist, dessen Ränder mit Streifen aus Filz oder Leder h bedeckt sind. Durch diesen Schlitz führt ein Stift K, der in einem Gabelarm K1 der Hammernufs K2 gehalten ist. Letztere ist in einem Lagerstück L drehbar gelagert, welches an der waagrechten Lagerleiste M des Hammers befestigt ist. Der Schlitz H6 setzt sich nach vorn in einen engeren Schlitz H1 fort und durch diesen letzteren ist eine Schraube Hs eingeschraubt, die es ermöglicht, den Schlitz nach Bedarf zu erweitern oder zu verengern.
Bei gewöhnlichen Mechaniken wirkt der Stöfser unmittelbar mit der Hammernufs zusammen, und durch den übertragenen 'Stofs übt der Hammer einen scharfen , Schlag auf die Seite aus, worauf der Hammer ohne Hemmung wieder zurückfällt.
Bei der vorliegenden Mechanik soll der Hammer, mag nun die Taste stark oder schwach niedergedrückt werden, niemals das Anschlagen der Saite verfehlen, selbst ein gleichförmiger Druck auf die Taste soll den Hammer nothwendig zum Anschlagen bringen. Der Hammer fällt aufserdem nach dem Anschlagen nicht zurück, sondern, so lange die Taste niedergehalten wird, bleibt der Hammer etwas unter der Saite in Stellung und aus letzterer kann er durch weiteres Drücken der Taste nochmals zum Anschlagen gebracht werden, da der Stöfser während dessen auf das hintere Ende der schrägen Gleitfläche H des Hammerhebels H1 wirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: .
    Eine Ausführungsform der unter Nr. 96355 geschützten Flügelmechanik, bei welcher der zwischen Hammer und Stöfser eingeschaltete zweiarmige Hebel (H1J lose aber zwangläufig mit den beiden ersteren verbunden ist, und zwar mit , dem Hammer dadurch, dafs ein Stift (K) des gegabelten Hammers in einem Schlitz (H6J des Hebels geführt wird, mit dem Stöfser (CJ in der Weise, dafs ein Haken (I) des letzteren über den vorderen Arm des Hebels (H1J greift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT108189D Active DE108189C (de)

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