DE99901C - - Google Patents
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- DE99901C DE99901C DENDAT99901D DE99901DA DE99901C DE 99901 C DE99901 C DE 99901C DE NDAT99901 D DENDAT99901 D DE NDAT99901D DE 99901D A DE99901D A DE 99901DA DE 99901 C DE99901 C DE 99901C
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
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Description
KAISERLICHES
ρατενταμτ·
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Müsik-Instrumente.
HARRY GEORGE in LONDON. Mechanik mit einknickendem Stöfser für Pianinos und Flügel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1897 ab.
Bei den bisher gebräuchlichen Klaviermechaniken mit . einknickendem Stöfser war
letzterer unmittelbar mit der Hammernufs gelenkig verbunden; nach der vorliegenden Erfindung
dagegen tritt der einknickende Stöfser durch ein Gelenkstück mit dem Hammer in Verbindung und wird in bekannter Weise
mittelst einer,Feder in die arbeitsbereite Stellung zurückgebracht.
Das Gelenkstück dient dazu, dem Hammer die der Taste gegebene mechanische Energie
unmittelbar zu übertragen und gleichzeitig zu verhindern, dafs auf den Hammer Zug ausgeübt
wird, welcher entsteht, wenn der Stöfser unmittelbar mit dem Hammer verbunden ist.
Die Feder, welche den Spielenden bei dem Ueberwinden der Trägheit der zu bethätigenden
Theile unterstützen soll, ist nicht an beiden Enden befestigt, sondern wirkt auf den
Stöfser durch Vermittelung eines Armes bei der einen Anordnung, während bei einer anderen
die Feder auf eine feste Leiste wirkt. In beiden Fällen ist jedoch das Ergebnifs dasselbe,
d. h. die Feder in dem Augenblick wirken zu lassen, in welchem der Hammer die Saite trifft, und so den Stöfser in die gestreckte
Lage zurückzubringen, während der Hammer noch in Bewegung ist. Auch sind Mittel zum Regeln der Feder vorgesehen, um
die Stärke ihrer Wirkung zu verändern.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Mechanik für einen Flügel, Fig. 2
die Lage der einzelnen Theile dieser Mechanik in dem. Augenblick, in welchem die Saite angeschlagen
wird, Fig. 3 eine Mechanik für ein Pianino und Fig. 4 eine Abänderung der in Fig. 3 dargestellten Mechanik.
Die Brücke B der Taste A (Fig. 1) ist mit
dem unteren Ende des Stöfsers C drehbar verbunden, dessen oberes Ende mit dem drehbar
in der Hammernufs E gelagerten Gelenkstück D verbunden ist. Der Stöfser C besitzt
ein Gelenk F, das sich nur in einer Richtung drehen kann, und aufserdem zwei Arme G H.
Das untere Ende des Armes G wird beim Anschlagen der Taste des Instrumentes gegen
einen verstellbaren Anschlag J geführt, wodurch das Einknicken des Stöfsers veranlafst
wird (Fig. 2).
An seinem oberen Ende ist der Stöfser mit einem' Schlitz für die Feder J versehen, die in
der Hammerleiste K oder sonstwie befestigt wird (Fig. 1 und 2). Das Ende der Feder
trägt einen. Knopf M, der sich unter den Arm H legt. Die Wirkung der Feder kann
mittelst einer Schraube N geregelt werden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Mechanik für Pianinos ist die Anordnung und die Wirkungsweise
der einzelnen Theile im Wesentlichen dieselbe, wie bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Mechanik, nur wird der Stöfser C nicht unmittelbar durch die Taste A angehoben,
sondern unter Vermittelung des an der Leiste b drehbar gelagerten Hebels a, der mit
einem Ansatz B2 auf einem gepolsterten oder
mit Filz belegten Ansatz B1 der Tastenbrücke ruht. Die Stellung des Stöfsers zu den Armen
GH ist in diesem Falle eine umgekehrte und Feder J liegt auf der anderen Seite des Hebels,
auch die Stellung des Anschlags / ist verändert.
Die Wirkungsweise dieser Mechanik ist folgende:
Beim Anschlagen der Taste wird der Stöfser C so weit gehoben, dafs sein Arm G den Anschlag
/ berührt, worauf der Stöfser einknickt, wie in Fig. 2 gezeigt, und der Hammer von
der Saite abfällt. Wird nun die Taste freigegeben , so veranlafst die Feder J den
Stöfser C, seine arbeitsbereite Stellung wieder einzunehmen.
Fig. 4 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform, bei der das untere Ende des
Stöfsers C an der Taste A und das obere Ende desselben an dem an der Leiste K drehbaren
Gelenkstück D angebracht ist. Die Hammernufs E ist in dem Gelenkstück D
drehbar gelagert. Die Feder J ist an dem Unterende des Stöfsers befestigt und drückt
auf die Leiste O. Der Arm G kommt in Wegfall, wohingegen in dem Stöfser ein stellbarer
Anschlag P derartig befestigt ist, dafs der genannte Anschlag bei der Aufwärtsbewegung
des Stöfsers mit dem Gelenkstück in Berührung kommt, so dafs der Hebel einknickt. Der
Anschlag 71 ist so eingestellt, dafs dies in dem Augenblick erfolgt, in welchem der Hammer
die Saite berührt.
Claims (2)
1. Eine Mechanik mit einknickendem und von einer Feder selbstthätig wieder gestrecktem
Stöfser für Pianinos und Flügel, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stöfser durch ein
Gelenkstück (D) mit dem Hammer verbunden ist (Fig. ι bis 3).
2. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Mechanik, bei welcher die Feder
(J) an* dem Unterende des Stöfsers befestigt ist und auf eine feste Leiste (O)
drückt, während das obere Ende des Stöfsers einen verstellbaren Anschlag (P)
besitzt, welcher bei der Aufwärtsbewegung des S'töfsers mit dem Gelenkstück (D) in
Berührung kommt (Fig. 4).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99901C true DE99901C (de) |
Family
ID=370740
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99901D Active DE99901C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99901C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4202994A1 (de) * | 1992-02-03 | 1993-08-05 | Karl Dewanger | Fluegel-anschlagmechanik |
-
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- DE DENDAT99901D patent/DE99901C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4202994A1 (de) * | 1992-02-03 | 1993-08-05 | Karl Dewanger | Fluegel-anschlagmechanik |
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