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DE1081727B - Drehmomentbegrenzungs-Kupplung - Google Patents

Drehmomentbegrenzungs-Kupplung

Info

Publication number
DE1081727B
DE1081727B DEP15211A DEP0015211A DE1081727B DE 1081727 B DE1081727 B DE 1081727B DE P15211 A DEP15211 A DE P15211A DE P0015211 A DEP0015211 A DE P0015211A DE 1081727 B DE1081727 B DE 1081727B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
linings
rollers
elastic
balls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP15211A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Post
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP15211A priority Critical patent/DE1081727B/de
Publication of DE1081727B publication Critical patent/DE1081727B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/002Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock the torque being transmitted and limited by yielding of an elastomeric race
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/04Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Drehmomentbegrenzungs-Kupplung Das Zusammenkuppeln einer ruhenden mit einer sich drehendenAntriebswelle soll bekanntlich zu jedem beliebigen Zeitpunkt erfolgen können. Die Mitnahme der anzutreibenden Welle muß schonend, stoßfrei und unter beliebig niedrig gehaltener Beschleunigung geschehen können, ferner bei voller Einrückung zuverlässig und synchron erfolgen, auch wenn das zu übertragende Moment innerhalb der jeweils zugelassenen Grenzen schwankt. Bei Überschreitung eines maximalen Momentes soll die Kupplung als Sicherung gegen Störungen oder Beschädigungen der Abtriebsseite wirken, also ein Nachgeben, d. h. einen Schlupf zulassen bzw. die Mitnahme ganz verweigern.
  • Es sind nunmehr bereits Drehmomentbegrenzungs-Kupplungen bekanntgeworden, bei welchen zwischen dem treibenden- und dem getriebenen Teil Abwälzkörper ringförmig angeordnet sind, die zwischen an beiden Kupplungsteilen angeordneten elastischen Belägen nachgiebig gehalten werden.
  • Derartige Kupplungen finden vorwiegend als reine Überlastungskupplungen Verwendung. Die Abwälzkörper, z. B. Kugeln oder Rollen, werden dabei durch die eine Kupplungshälfte formschlüssig gehalten und im Kreise geführt, und sie werden kraftschlüssig gegen die andere Kupplungshälfte gedrückt, die mit Ausnehmungen, Rasten, Hügeln Kämmen oder auch mit etwas zurückdrückbaren Gegenkugeln oder dergleichen versehen sind. Für den Kraftschluß sorgen Federn oder beim Beispiel der Gegenkugeln Unterlägen aus federndem Stoff, z. B. Gummi, auf dem die Kugeln aufliegen. Je nach Einstellung der Druckkraft kann ein ganz bestimmtes maximales Übertragungsdrehmoment eingestellt werden. Bei Überschreitung dieses Drehmomentes gleitet eine Kupplungshälfte auf der anderen. Solche Kupplungen sind lediglich für die synchrone, unelastische Kraftübertragung bestimmt, ermöglichen aber keinen längeren Leerlauf oder sanften Anlauf. Bei Überschreitung des zulässigen Höchstmomentes schnappen die Kugeln oder Rollen über die Rasten, Anschläge und Gegenkugeln so lange hinweg, wie die Überschreitung andauert. Ein weicher Schlupf ist daher nicht möglich, sondern der resultierende Antrieb geschieht ruckweise, was einen entsprechend hohen Verschleiß bedingt.
  • Diese Nachteile vermeidet die Erfindung dadurch, daß die elastischen Beläge ebene Flächen oder Ringbahnen aufweisen, in die ein oder mehrere voneinander unabhängige ringförmige Sätze aus nahe nebeneinanderliegenden Kugeln oder zylindrischen bzw. schwach konischen Rollen, deren Achsen im Kreise und parallel zur Kupplungsachse bzw. radial. zu derselben stehen, zur Einstellung des übertragenden Drehmomentes eindrückbar sind.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auf dem einen Kupplungsteil ein Verstellmittel, wie Gewindemutter, oder ein mechanisch, hydraulisch oder pneumatisch pressendes Organ vorgesehen, durch welches der Belag dieses Kupplungsteils dem des anderen so genähert werden kann, daß die Kugeln oder Rollen mit regelbarer Stärke in die Oberflächen der Beläge eingedrückt werden.
  • Bei radialer Anordnung der, Drehachsen der Rollen oder Kugeln werden laut Erfindung in der Achsenrichtung der Kupplung mehrere Belägepaare hintereinander vorgesehen, wobei die einzelnen Beläge abwechselnd am treibenden und am getriebenen Kupplungsteil befestigt sind.
  • Mit der Kupplung gemäß der Erfindung ist im Gegensatz zu den bekannten Rollenkupplungen ein beliebig langer, Betrieb im Leerlauf durchführbar. Die Rollen oder Kugeln führen zweierlei Bewegungen aus, eine Drehung um ihre eigene Achse und ein kreisende Bewegung um die Kupplungsachse.
  • Die elastischen Rollenbahnen, die ebene Flächen aufweisen und durch keine Rasten, Anschläge oder Gegenkugeln unterbrochen sind, ermöglichen dank ihrem veränderlichen Abstand den Kupplungsleerlauf, die Mitnahme unter ruckfreiem Schlupf oder die feste Mitnahme und gleichzeitige Wirkung als Sicherheitsvorrichtung.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind unter, Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
  • Fig. 1 bzw. 2 sowie 5 bzw. 6 zeigen je eine der Erfindung gemäße Ausführung im Schnitt bzw. in Ansicht, während Fig.3 bzw. 4 den Grundgedanken besonders ver-. anschaulichen soll.
  • In Fig.1 erkennt man den treibenden Teil der Kupplung, bestehend aus der Nabe 1, dem Gewindering 2, den beiden Druckscheiben 3 und 4 und dem elastischen Innenring 5 ; weiter erkennt man den angetriebenen Teil, bestehend aus der Kupplungsschale 6 und dem elastischen Außenring 7. Zwischen Innenring 5 und Außenring 7 liegen kranzförmig angeordnet die Rollen B. Die den Rollen 8 zugekehrten Durchmesser des Innenringes 5 und des Außenringes 7, deren Umfänge die Rollenbahnen für die Rollen 8 bilden, sind in ihren ursprünglichen Abmessungen so gehalten, daß der ringförmige Spalt zwischen 5 und 7 möglichst nahe dem Durchmesser der Rollen 8 entspricht. In diesem Zustand kann die Antriebsseite leicht um ihre Achse gedreht werden, ohne daß sich die Abtriebsseite mitbewegt. Rollen 8 rollen dann ab wie in den bekannten Wälzlagern. Durch Anziehen des Gewinderinges 2 wird über Druckscheibe 3 der elastische Innenring 5 axial zusammengedrückt. Druckscheibe 3 und Innenring 5 gleiten dabei mit ihren Gleitfedern in den Nuten von Nabe 1. (Diese Anordnung ist zweckmäßig um ein radiales Verdrehen zwischen Nabe 1 einerseits und Druckscheiben 3 und 4 sowie Innenring 5 andererseits zu vermeiden.) Der elastische Innenring 5 wird dabei gezwungen, radial auszuweichen. Durch die Durchmesservergrößerung des Innenringes 5 dringen die Rollen 6 in die Oberflächen des Innenringes 5 und des Außenringes 7 ein. Da nun der Reibungswiderstand der rollenden Reibung im wesentlichen von der Eindringtiefe der Rollen in ihre Unterlage abhängt, erhöht sich dieser Widerstand mit dem fortschreitenden Eindringen der Rollen 8 in ihre Rollenbahnen. Dementsprechend bewegt sich jetzt die Abtriebsseite im gleichen Sinne wie die Antriebsseite.
  • Das zu übertragende Drehmoment ist also abhängig von der Eindringtiefe der Rollen 8, die ihrerseits durch mehr oder weniger starkes Anziehen des Gewinderinges 2 reguliert werden kann. Es ist vorteilhaft, die Rollen 8 eng aneinanderzulegen, um möglichst vielen Rollen Platz zu bieten, da sich der, Reibungswiderstand jeder einzelnen Rolle summiert und man dadurch, wenn erforderlich, eine höhere Kraftübertragung erreicht.
  • Wird nun das Drehmoment derAbtriebsseite größer, als es die eingestellte Eindringtiefe zuläßt, so werden die Rollen 8 genauso abrollen wie im ungespannten Zustand, jedoch jetzt bei mehr oder weniger größerem Kraftaufwand. Bei abtriebsseitig wechselnder Belastung wird also je nach Größe des Drehmomentes die Kupplungsschale 6 entweder voll mitgenommen, mit geringerer Drehzahl in Bewegung bleiben oder ganz zum Stillstand kommen, ohne daß die Drehzahl der Antriebsseite geändert wird. Die Antriebsseite kann bei Überbelastung der, Abtriebsseite unbedenklich mit voller Drehzahl weiterlaufen, ohne daß eine übermäßige Wärmeentwicklung auftritt.
  • Das axiale Verschieben des Gewinderinges 2 kann auch bei Fortfall des Gewindes mit Hilfe eines zusätzlichen Maschinenteils, z. B. eines Hebels, oder hydraulisch oder pneumatisch erfolgen. Die Art der axialen Anpreßdruck=Erzeugung ist jedenfalls ohne Bedeutung.
  • In Fig.3 und 4 ist der erfindungsgemäße Grundgedanke nochmals veranschaulicht. Fig.3 zeigt den wesentlichen Teil der Kupplung im ungespannten Zustand. Dabei ist s der Ringspalt zwischen Innenring 5 und Außenring 7. Fig. 4 veranschaulicht den gespannten Zustand. Die Rollen 8 sind jetzt um das Maß e in die Rollenbahnen eingedrungen.
  • Fig. S bzw. 6 stellen eine andere Bauart der Kupplung gemäß der Erfindung dar. Der Anpreßdruck erfolgt hier nicht radial wie bei Fig. 1 bzw. 2, sondern axial. Hierbei können beliebig viele Rolleneinheiten mit ihren zugehörigen Rollenbahnen hintereinandergeschaltet werden.
  • Die Kupplung kann mit allen Merkmalen nach der Erfindung auch da verwendet werden, wo ein Verdrehen der beiden Kupplungshälften gegeneinander nicht gefordert wird. In diesem Falle wird die Eindringtiefe und damit der Widerstand auf ein Maximum erhöht. Es bleibt dabei immer noch der Vorteil eines elastischen Anlaufs, hervorgerufen durch die Elastizität der Rollenbahnen, übrig.
  • Für den im vorigen Abschnitt beschriebenen Verwendungzweck kann man auch die elastischen Ringe 5 und 7 dem Durchmesser der Rollen 8 entsprechend profilieren, d. h. die Eindringtiefe bei der, ursprünglichen Formgebung der Ringe 5 und 7 berücksichtigen. Rollen 8 werden dann in die Profile eingelegt. Ein Nachspannen im Sinne der Erfindung ist jedoch auch in diesem Falle vorteilhaft.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Drehmomentbegrenzungs-Kupplung mit zwischen dem treibenden und dem getriebenen Teil ringförmig angeordneten Abwälzkörpern, die zwischen an beiden Kupplungsteilen angeordneten elastischen Belägen nachgiebig gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Beläge (5, 7) ebene Flächen oder Ringbahnen aufweisen, in die ein oder mehrere voneinander unabhängige ringförmige Sätze aus nahe nebeneinanderliegenden Kugeln oder zylindrischen bzw. schwach konischen Rollen (8), deren Achsen im Kreise und parallel zur Kupplungsachse bzw. radial zu derselben stehen, zur Einstellung des übertragenden Drehmomentes eindrückbar sind.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Eindrücken der Wälzkörper mechanische Verstellmittel, wie eine Gewindemutter (2), dienen oder ein hydraulisch bzw. pneumatisch pressendes Organ vorgesehen ist, wodurch die Beläge (5, 7) genähert werden.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei radialer Anordnung der Drehachse der Rollen oder Kugeln der Kupplung mehrere Belägepaare hintereinander vorgesehen sind, wobei die einzelnen Beläge abwechselnd am treibenden und am getriebenen Kupplungsteil befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 834481; USA.-Patentschriften Nr. 2 344 673, 2 668 426, 2683362.
DEP15211A 1955-11-23 1955-11-23 Drehmomentbegrenzungs-Kupplung Pending DE1081727B (de)

Priority Applications (1)

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DEP15211A DE1081727B (de) 1955-11-23 1955-11-23 Drehmomentbegrenzungs-Kupplung

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DEP15211A DE1081727B (de) 1955-11-23 1955-11-23 Drehmomentbegrenzungs-Kupplung

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DE1081727B true DE1081727B (de) 1960-05-12

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ID=7365536

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DEP15211A Pending DE1081727B (de) 1955-11-23 1955-11-23 Drehmomentbegrenzungs-Kupplung

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4792321A (en) * 1987-06-22 1988-12-20 Sundstrand Corporation Radial ball torque limiter
DE4300083A1 (de) * 1993-01-06 1994-07-07 Masch Und Werkzeugbau Gmbh Überlastkupplung
DE19606626A1 (de) * 1996-02-22 1997-09-04 Pritt Produktionsgesellschaft Rutschkupplung zur drehmomentbegrenzenden Kraftübertragung zwischen einem Spulenkern einer Spule zum Auf- oder Abwickeln eines Bandes und einer Drehaufnahme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2344673A (en) * 1942-02-16 1944-03-21 Lowell H Brown Safety roller coupling
DE834481C (de) * 1949-03-02 1952-03-20 Hans Unger UEberlastungskupplung
US2668426A (en) * 1948-10-01 1954-02-09 Vaino A Hoover Torque limiting clutch
US2683362A (en) * 1953-03-12 1954-07-13 Le Roi Company Overriding clutch

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DE19606626C2 (de) * 1996-02-22 1998-05-20 Pritt Produktionsgesellschaft Reibungsbremse für einen Dispenser zur drehmomentbegrenzenden Kraftübertragung zwischen einem Spulenkern einer Spule zum Auf- oder Abwickeln eines Bandes und einer Drehaufnahme

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