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DE1675774B1 - Ueberlastkupplung - Google Patents

Ueberlastkupplung

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Publication number
DE1675774B1
DE1675774B1 DE19641675774 DE1675774A DE1675774B1 DE 1675774 B1 DE1675774 B1 DE 1675774B1 DE 19641675774 DE19641675774 DE 19641675774 DE 1675774 A DE1675774 A DE 1675774A DE 1675774 B1 DE1675774 B1 DE 1675774B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balls
disc
clutch
openings
slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641675774
Other languages
English (en)
Inventor
Orwin Olaf John Barclay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fisholow Products Ltd
Original Assignee
Fisholow Products Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fisholow Products Ltd filed Critical Fisholow Products Ltd
Publication of DE1675774B1 publication Critical patent/DE1675774B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure
    • F16D43/202Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type
    • F16D43/204Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers
    • F16D43/206Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure of the ratchet type with intermediate balls or rollers moving axially between engagement and disengagement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine überlastkupplung, deren sowohl im ein- als auch im ausgekappelten Zustand durch Federkraft zusammengedrückte Kupplungsscheiben durch Kugeln verbunden sind, welche in das Drehmoment übertragende, fluchtende öffnungen von zwei nebeneinanderliegenden Kupplungsscheiben einfassen, wobei die öffnungen der ersten Scheibe einen kreisförmigen Querschnitt haben, der kleiner als der Kugeldurchmesser ist, so daß die Kugeln nur entlang einer Kreislinie mit diesen öffnungen in Berührung stehen, und die öffnungen der zweiten Scheibe nicht radiale, geneigte Führungsausnehmungen sind, entlang derer sich die Kugeln bei überlast in nicht mehr mit den Öffnungen der ersten Scheibe fluchtende Stellungen bewegen, in denen sie an einer ununterbrochenen Ringfläche dieser Scheibe abrollen.
  • Bei einer bekannten Kupplung der eingangs erwähnten Art ist die an der Kupplungswelle befestigte treibende Kupplungsscheibe mit den nicht radialen, geneigten Führungsausnehmungen versehen, deren eine Enden durch zylinderförmige öffnungen. für die Kugeln vertieft sind. In der drehmomentiibertragenden Stellung der Kupplung rasten die Kugeln an ihren einen Seiten in diese Öffnungen und an ihren aus den Ausnehmungen vorstehenden anderen Seiten in entsprechende Öffnungen der auf der Kupplungswelle drehbar angeordneten getriebenen Kupplungsscheibe ein. Wenn sich die Kugeln bei überlastung in den geneigten Ausnehmungen nach außen bewegen, führen sie auf den sich gegenüberliegenden Flächen der beiden Kupplungsscheiben eine Drehbewegung aus, solange sich die treibende Kupplungsscheibe noch gegenüber der bei überlast zum Stillstand gekommenen getriebenen Kupplungsscheibe dreht. Beim Ausrücken der Kupplung tritt also zwischen den Kugeln und den Seiten und Enden der Ausnehniungen eine relative Gleitbewegung auf, die im Laufe der Zeit zu einem Verschleiß der Kugeln und der mit diesen in gleitender Berührung stehenden Flächen führt. Dies wirkt sich dann besonders nachteilig aus, wenn, was häufig der Fall ist, der Antrieb bei Beginn des Ausrückens nicht sogleich abgeschaltet wird. In diesem Falle werden die an den Enden der Ausnehmungen angelangten Kugeln durch ihre Gleitberührung mit diesen Enden daran gehindert, auf der Außenfläche der stillgesetzten getriebenen Kupplungsscheibe und der Außenfläche der sich weiter drehenden treibenden Kupplungsscheibe mit deren halben Umfangsgeschwindigkeit frei abzuroffen, so daß insbesondere an den Kugeln ein die Genauigkeit des Ausrückvorganges beeinträchtigender Verschleiß auftreten kann. Dieser Verschleiß ist bei mit hohen Drehzahlen, beispielsweise 3000 bis 4000 U/min, umlaufenden Kupplungen besonders hoch.
  • Die durch die Erfindung zu lösende Aufgabe besteht nun darin, eine Kupplung der vorerwähnten Art so zu verbessern, daß die Gleitberührung zwischen Kugeln und Ausnehmungen so weit herabgesetzt wird, daß die Kugeln an sich gegenüberliegenden, durch den Druck der Kupplungsfeder einandergedrückten Kupplungsflächen frei abrollen können.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die geneigten, nicht radialen Ausnehmungen die zweite Scheibe durchdringende Schlitze sind und daß eine an der der ersten Scheibe abgekehrten Seite der zweiten Scheibe angeordnete, relativ zu der ersten und zweiten Scheibe frei drehbar und axial verschiebbar gelagerte dritte Scheibe vorgesehen ist, die in an sich bekannter Weise an ihrer der zweiten Scheibe gegenüberliegenden Seite mit einer ebenen Stimfläche versehen ist, auf der bei ausgerückter Kupplung in im Druckeingriff mit dieser und der ersten Scheibe stehenden Kugeln frei abrollen, und an ihrer anderen Seite durch ein vom Druck der Kupplungsfeder beaufschlagtes Wälzlager relativ zu den beiden Kupplungsscheiben frei drehbar abgestützt ist.
  • Hier sei erwähnt, daß es bei mit Kugeln arbeitenden überlastkupplungen anderer Art bereits bekannt ist, zwischen der treibenden und der getriebenen Kupplungsscheibe frei drehbare Käfigscheiben vorzusehen.
  • Bei einer dieser bekannten Kupplungen durchdringen die in der drehmomentübertragenden Kupplungsstellung in vertieften äußeren Enden von in den beiden Kupplungsscheiben angeordneten, entgegengesetzt geneigten Ausnehmungen liegenden Kugeln die äußeren Enden von radialen Schlitzen der Käfigscheibe. Im überlastfall werden die Kugeln durch Zusammenwirken der Ausnehmungen der sich dann weiter drehenden treibenden und der stillstehenden getriebenen Scheibe zwangläufig entlang der radialen Käfigschlitze entgegen einer radial nach außen wirkenden Ringfeder nach innen in eine die inneren Enden der Ausnehmungen verbindende, ringförmige Leerlaufrille gedrückt. Hierbei tritt insbesondere durch die erforderliche überwindung des Federdrucks und durch das scherenartige Zusammenwirken der Ausnehmungen und Schlitze an deren Wandungen und ferner auch an den Wandungen der Rille eine erhebliche Gleitreibung auf, die zum schnellen Verschleiß einer solchen Kupplung führen muß.
  • Bei anderen mit einer Käfigscheibe versehenen Kupplungen werden die in ihren drehmomentübertragenden Stellungen in konische oder halbkugelförinige öffnungen der sich gegenüberliegenden Kupplungsscheiben einrastenden Kugeln in zylindrischen Durchlässen der Käfigscheibe geführt. Die bei überlast aus den Öffnungen austretenden Kugeln werden durch die Käfigscheibe auf einer kreisförmigen Bahn gehalten, so daß sie bei jeder Umdrehung der Käfigscheibe unter dem Druck der Kupplungsfeder stoßartig in die in ihrer Bewegungsbahn liegenden Öff- nungen wieder einrasten und anschließend aus diesen öffnungen unter Wiederzusammendrückung der Kupplungsfeder wieder austreten. Um den hierdurch verursachten Verschleiß der Kugeln und der Kanten der Öffnungen zu verringern, kann eine den Aufbau der Kupplung komplizierende zusätzliche Vorrichtung verwendet werden, durch welche bei ausgerückter Kupplung die getriebene Kupplungsscheibe vom Druck der Kupphingsfeder entlastet wird.
  • Ferner ist eine Kupplungsanordnung bekannt, bei der eine der beiden Kupplungsscheiben mit in Umfangsrichtung verlaufenden nutenartigen oder kalottenförmigen Ausnehmungen versehen ist, in die im drehmomentübertragenden Zustand der Kupplung die einen Seiten von Kugeln gelagert sind, welche zylindrische Löcher der zweiten Kupplungsscheibe durchdringen. Gegen die anderen Seiten der Kugeln drückt eine von der Kupplungsfeder direkt beaufschlagte, axial verschiebbare dritte Scheibe. Im überlastfall treten die Kugeln aus den Nuten der dann stillstehenden ersten Kupplungsseheibe heraus und bewegen sich, da sie in den Löchern der sich weiter drehenden zweiten Scheibe geführt sind, auf einer kreisförmigen Bahn entlang der ersten und dritten Scheibe, wobei sie, unter dem Druck der Kupplungsfeder stehend, bei jeder Umdrehung nacheinander in jede der Ausnehmungen der ersten Scheibe wieder ein- und ausrasten. Durch das periodische Wiedereinrasten der Kugeln und deren Gleitberührung mit der durch die Kupplungsfeder beaufschlagten und daher nicht frei drehbaren Scheibe ergibt sich ein die Lebensdauer der Kupplung und insbesondere deren Ansprechgenauigkeit schnell herabsetzender Verschleiß an den Kugeln, den Enden der Ausnehmungen, den Wandungen der Löcher und den Stirnflächen der ersten und dritten Scheibe, auf denen die Kugeln auf Grund der Gleitberührung nicht frei abrollen können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden Teil der Beschreibung an Hand der Zeichnungen beschrieben, und zwar zeigt F i g. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überlastkupplung, deren Teile im eingerückten Zustand dargestellt sind, F i g. 2 einen der F i g. 1 ähnlichen Schnitt, der die Teile der Kupplung im ausgerückten Zustand zeigt, und F i g. 3 bis 5 Seitenansichten von verschiedenen Anordnungen von Schlitzen in der treibenden Kupplungsscheibe einer Kupplung der in F i g. 1 und 2 gezeigten Bauart.
  • In der in den Zeichnungen gezeigten überlastkupplung besteht der im folgenden als Kupplungsscheibe bezeichnete getriebene Kupplungsteil 10 aus einem Endflansch einer auf eine nicht dargestellte Welle aufschiebbaren Buchse 11. An der Buchse 10 ist eine ringförmige Platte 12 befestigt, die mit einer Anzahl von gleichmäßig auf ihr verteilten zylindrischen Bohrungen 13, die zur Aufnahme der das Drehmoment übertragenden Kugeln dienen, deren Anzahl der Anzahl der Bohrungen 13, im vorliegenden Fall sind es drei Bohrungen, entspricht. Der Durchmesser der Bohrungen ist geringer als der der Kugeln.
  • Falls erwünscht, können die durchgehenden Bohrungen 13 auch durch Sackbohrungen oder Ausnehmungen ersetzt werden. Von Wichtigkeit ist nur, daß die Bohrungen oder Ausnehmungen so ausgebildet sind, daß sie in der Drehmoment übertragenden Stellung der Kugeln mit diesen linienförmige Eingriffsberührung, nämlich entlang der Kanten 15 der Bohrungen 13, haben. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die Kugeln aus ihrer drehmomentübertragenden Eingriffsstellung mit der getriebenen Kupplungsscheibe 10 ohne jede relative Gleitbewegung zwischen Kugel und Kupplungsscheibe herausrollen können. Dieses Herausrollen wird dadurch erleichtert, daß man den Kanten eine geringfügig abgeschrägte oder konvexe Form gibt.
  • Auf der Buchse 11 ist die treibende Kupplungsscheibe 16 drehbar gelagert, die als eine Riemenscheibe ausgebildet ist. Der plattenförmige Teil 17 dieser Kupplungsscheibe, der neben der getriebenen Kupplungsscheibe 10 liegt, ist mit drei Schlitzen 18 (s. F i g. 3, 4 und 5) versehen, die sich durch die Kupplungsseheibe 16 hindurch erstrecken. Jeder Schlitz 18, der die in den F i g. 3 und 4 gezeigte, im wesentlichen gerade oder langgestreckte Form oder die in F i g. 5 gezeigte V-Forin haben kann, ist mit einer der drei Kugeln 14 versehen.
  • Seitlich des plattenförnügen Teils 17 ist gegenüber der getriebenen Kupplungsseheibe 16 eine Axialdruck aufnehmende dritte Kupplungsscheibe in Form einer ringförmigen Druckplatte 19 angeordnet, die mittels eines als Wälzlager ausgebildeten Axialdrucklagers 20 und einer Hülse 21 frei drehbar auf der Buchse 11 gelagert ist. Die Druckplatte 19 kann sich unter dem Druck einer zwischen dem Axialdrucklager 20 und einer auf der Buchse 11 befindlichen Widerlagerplatte 23 in Richtung auf die treibende Kupplungsscheibe 16 bewegen. Die Widerlagerplatte 23 ist auf die Buchse 11 aufgeschraubt, um den Druck der Feder 22 einstellen zu können, so daß die Kupplung bei verschiedenen Verhältnissen von Federdruck/Drehmoment ausgerückt werden kann.
  • Die Dicke des plattenförmigen Teils 17 ist kleiner als der Durchmesser der Kugeln 14, so daß in der eingerückten Kupplungsstellung (s. F i g. 1) eine der axial vorstehenden Seiten jeder Kugel in Berührung mit der ebenen Druckfläche 24 der Druckplatte 19 und die andere der axial vorstehenden Seiten der Kugel im drehmomentübertragenden Eingriff mit der Kante 15 einer der Bohrungen 13 der getriebenen Kupplungsscheibe ist.
  • In dieser Stellung der Kupplung befindet sich bei der in F i g. 3 gezeigten Ausbildung der Schlitze 18 jede Kugel 14 an dem Ende 18 a des Schlitzes.
  • Die Enden 18 a der Schlitze 18 liegen auf dem gleichen Teilkreis wie die Bohrungen 13, aber jeder Schlitz ist, wie in F i g. 3 gezeigt, bezüglich der Drehrichtung so geneigt, daß sein anderes Ende 18 b auf einem Teilkreis liegt, der um so viel größer als der Teilkreis der Bohrungen 13 ist, daß die Kugeln 14, wenn sie an diesen Enden 18 b der Schlitze 18 angeordnet sind, nicht mehr mit den Bohrungen 13 fluchten und nurmehr mit der Stirnfläche 25 der getriebenen Kupplungsscheibe im Eingriff sein können.
  • Die Schlitze 18 haben an ihren Enden eine dem Kugeldurchmesser entsprechende Breite, so daß hier zwischen ihren Seiten und den Kugeln nur ein geringes Spiel vorhanden ist. Zwischen ihren Enden haben die Schlitze eine größere Breite, wobei ihre radial innen liegende Seite (wie in F i g. 3 gezeigt) sinus- oder wellenförmige Form haben kann.
  • Dadurch bewegt sich, wenn ein das vorbestimmte Drehmoment übersteigendes Drehmoment auf die treibende Kupplungsseheibe übertragen wird, die Druckplatte 19 auf Grund des von den Kugeln 14 auf die Kanten 15 und auf die Druckfläche 24 der Druckplatte ausgeübten Drucks entgegen dem Druck der Feder 22 in einem solchen Abstand in axialer Richtung von der getriebenen Kupplungsscheibe weg, daß die Kugeln 14 in an sich bekannter Weise aus ihrer das Drehmoment übertragenden Stellung herausrollen und sich aus ihrer in F i g. 3 mit 14 a bezeichneten Stellung in die Stellung 14 b bewegen, an der die Schlitze breiter sind. Anschließend bewegen sich die Kugeln in die Stellung 14 c am radial äußeren Ende 18b ihres Schlitzes, in der sie nicht mehr mit den Bohrungen 13 fluchten.
  • In dieser auch in F i g. 2 dargestellten Stellung werden, wenn die treibende Kupplungsscheibe 16 sich, was üblicherweise der Fall sein wird, weiterhin relativ zur getriebenen Kupplungsscheibe 10 dreht die Kugeln mit der Stimfläche 25 der getriebenen Kupplungsplatte 12 und mit der Druckfläche 24 der frei drehbaren Druckplatte 19 lediglich Rolleingriff haben, wobei die Druckplatte 19 auf Grund des über sie auf die Kugeln übertragenden Druckes der Feder 22 dazu gezwungen wird, sich in Drehrichtung der treibenden Kupplungsscheibe 16, aber mit einer anderen Winkelgeschwindigkeit zu drehen.
  • Demgemäß werden die Kugeln dort, wo ihre sich axial gegenüberliegenden Seiten mit der getriebenen Kupplungsscheibe 10 und der Druckplatte 19 im Eingriff befinden, nur eine Rollberührung mit diesen beiden Kupplungsteilen und keinerlei Gleitberührung haben. Ferner wird, da sich die treibende Kupplungsscheibe 16 relativ zur Druckplatte und zur getriebenen Kupplungsseheibe frei drehen kann, auch eine Rollberührung zwischen den Kugeln und den Seiten der Schlitze 18 an den den Schlitzenden 18 b benachbarten Stellen vorhanden sein. Es wird zwar an diesen Stellen auch eine geringe relative Gleitberührung vorhanden sein, jedoch wird, da der von der Druckplatte 19 ausgeübte Druck lediglich in axialer Richtung parallel zu den Wänden der Schlitze 18 wirkt, auf jeden Fall keine von der Feder 22 ausgeübte nachgiebige Kraft die Kugeln bei ausgerückter Kupplung in Berührung mit den Seitenwänden zu drücken suchen, so daß eine zwischen den Kugeln und den Enden der Schlitze bei ausgerückter Kupplung auftretende Gleitbewegung keine beträchtliche Abnutzung der sich dabei relativ zueinander bewegenden Teile zur Folge haben wird. Die örtliche Erweiterung der Schlitze 18 bei 18 c gewährleistet, daß die Kugeln 14 keine Gleitberührung mit den Seitenwänden der Schlitze haben, wenn sie außer Eingriff mit den Bohrungen 13 kommen, wodurch auch im Augenblick des Auskuppelns ein Verschleißen der Kugeln und der Schlitzseitenwände verhindert wird.
  • In der Alternativanordnung gemäß F i g. 4 haben die Schlitze 18 keine örtlich erweiterten Teile, sind aber, abgesehen davon, der in F i g. 3 gezeigten Schlitzen ähnlich.
  • Bei der in Fig.5 gezeigten Ausführungsform haben die Schlitze 18 wiederum keine örtlich vergrößerte Breite. Sie haben die Form eines breiten symmetrischen V, dessen radial außen liegenden Endabschnitte 18 b nicht mit den die Kugeln aufnehmenden Bohrungen 13 fluchten. Diese von den in F i g. 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen abweichende Bauart gestattet es, daß die treibende, mit diesen Schlitzen versehene Kupplungsscheibe in beiden Richtungen angetrieben werden kann. In den Bauarten gemäß C den F i g. 3 und 4 muß die treibende Kupp-Iungsscheibe 16 stets in einer Richtung, in der die Kugeln sich nach den äußeren Enden 18 b der Schlitze, d. h. in der in F i g. 3 gezeigten Ansicht im Sinne des Uhrzeigers, angetrieben werden, wie dies durch den Pfeil in dieser Figur angedeutet ist. Die Erfindung besteht ausschließlich in der Kombination der im Anspruch 1 aufgeführten Merkmale.

Claims (2)

  1. Patentansprüche. 1. überlastkapplung, deren sowohl im ein- als auch im ausgekappelten Zustand durch Federkraft zusammengedrückte Kupplungsscheiben durch Kugeln verbunden sind, welche in das Drehmoment übertragende, fluchtende öffnungen von zwei nebeneinanderliegenden Kupplungsscheiben einfassen, wobei die öffnungen der ersten Scheibe einen kreisförmigen Querschnitt haben, der kleiner als der Kugeldurchmesser ist, so daß die Kugeln nur entlang einer Kreislinie mit diesen öffnungen in Berührung stehen, und die öffnungen der zweiten Scheibe nicht radiale, geneigte Führungsausnehmungen sind, entlang derer sich die Kugeln bei überlast in nicht mehr mit den öffnungen der ersten Scheibe ffuchtende Stellungen bewegen, in denen sie an einer ununterbrochenen Ringfläche dieser Scheibe abrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten, nicht radialen Ausnehmungen die zweite Scheibe (16) durchdringende Schlitze (18) sind und daß eine an der der ersten Scheibe (10, 12) abgekehrten Seite der zweiten Scheibe angeordnete, relativ zu der ersten und zweiten Scheibe frei drehbar und axial verschiebbar gelagerte dritte Scheibe (19) vorgesehen ist, die in an sich bekannter Weise an ihrer der zweiten Scheibe gegenüberliegenden Seite mit einer ebenen Stirnfläche versehen ist, auf der bei ausgerückter Kupplung die im Druckeingriff mit dieser und der ersten Scheibe stehenden Kugeln (14) frei abrollen, und an ihrer anderen Seite durch ein vom Druck der Kupplungsfeder beaufschlagtes Wälzlager (20) relativ zu den beiden Kupplungsscheiben frei drehbar abgestützt ist.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geneigten Führungsschlitze (18) an zwischen ihren Enden liegenden Stellen (18 c) eine Breite haben, die größer als der Durchmesser der Kugeln (14) und größer als die Breite der Schlitze an ihren Enden (18 a, 18 b) ist. 3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze (18) V-förmig ausgebildet sind, wobei der Scheitelpunkt des V die drehmomentübertragende öffnung des betreffenden Kupplungsteils darstellt.
DE19641675774 1963-07-30 1964-07-22 Ueberlastkupplung Pending DE1675774B1 (de)

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GB30091/63A GB1093364A (en) 1963-07-30 1963-07-30 A new or improved over-load clutch or torque limiting device

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