DE1081762B - Vorrichtung zum Auftragen viskoser Massen auf photographische Schichttraeger - Google Patents
Vorrichtung zum Auftragen viskoser Massen auf photographische SchichttraegerInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auftragen einer dünnen Schicht eines viskosen Stoffes,
wie z. B. lichtempfindliche photographische Emulsion, auf einen Schichtträger, der aus Film oder Papier
bestehen kann. Das Gerät arbeitet nach dem Prinzip der Tauchwalze, die teilweise in ein die Auftragslösung enthaltendes Gefäß (Tauchwanne) eintaucht,
während der aus Film oder Papier bestehende Schichtträger um eine zweite Walze (Führungswalze) herumgeführt
wird, die achsparallel zur Tauchwalze in einem solchen Abstand angeordnet ist, daß die beiden
Walzen nah aneinander rotieren und zwischen sich in Form eines Wulstes oder Staus eine gewisse Menge
der Auftragsmasse halten.
Bei Auftrags- oder Begießmaschinen nach dem Tauchwalzenprinzip ist es wesentlich, daß durch
rasche Aufeinanderfolge der nachstehenden Operationen ein Stau oder Wulst der Auftragslösung gebildet
wird.
1. Die Tauchwalze muß zusammen mit der Wanne oder Schüssel für die Auftragsmasse herabgesenkt
werden, um den bestehenden Stau aufzuheben.
2. Die Tauchwalze muß dann bis zur Benetzungsstelle emporgehoben werden, d. h., sie muß in Berührung
mit dem auf der Führungswalze befindlichen Schichtträger gebracht werden.
3. Die Tauchwalze muß dann bis zu einem bestimmten kritischen Abstand von der Führungswalze
wieder gesenkt werden, wo gerade noch ein Wulst oder Stau der Antragsflüssigkeit zwischen dem
Schichtträger und der Tauchwalze gehalten wird (sogenannte Auftragsstellung).
Bekannte Einrichtungen zur Ausführung dieser Operation wenden Vorrichtungen zum Heben und
Senken der Tauchwalze an, die nur von sehr geschickten Bedienungsleuten betätigt werden konnte,
weil ihre verschiedenen Einstellungen von der Beurteilung der Bedienungsperson abhängen. Die Tafel,
auf welcher die Tauchwanne für die aufzutragende Masse und die Tauchwalze angeordnet sind, wurde
allgemein mit Hilfe einer Schraubenstange bewegt, welche beim Drehen in einer Richtung die Tafel anhob
und beim Drehen in entgegengesetzter Richtung sie wieder senkte, wobei die von der Tafel in beiden 4S
Richtungen zurückgelegten Wege von der Schätzung der Bedienungsperson abhingen. Die sog. Auftragsstellung mußte gemessen oder von einer Skala abgelesen
werden, welche den Abstand der beiden Rollen anzeigt. Solche Einrichtungen haben den Nachteil,
daß die Bildung des Flüssigkeitstaus oder Wulstes an den sehr schnellaufenden Begießmaschinen zu langsam
und zu ungleichmäßig vor sich ging, so daß Verluste an Schichtträgermaterial unvermeidlich waren,
Vorrichtung
zum Auftragen viskoser Massen
auf photographische Schichtträger
auf photographische Schichtträger
Anmelder:
General Aniline Sd Film Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. Dr. jur. H. Mediger, Patentanwalt, München 9, Aggensteinstr. 13
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 27. Juni 1957
V. St. v. Amerika vom 27. Juni 1957
Fritz Wallenberg, Binghamton, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
weil an der Auftragsstation immer wieder, Klebstellen erforderlich wurden.
Für einen betriebssicheren und befriedigenden Auftrag der Emulsionsmasse ist es von entscheidender
Wichtigkeit, daß die Auftragsdicke in jedem Fall die gleiche bleibt. Mit Schraubenstangen zur Steuerung
des Anhebens der Walzen usw. ist eine solche Gleichmäßigkeit schon deswegen nicht erreichbar, weil eine
Mehrzahl von Schraubenstangen immer gewisse Unterschiede von einer zur anderen aufweist.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine einfache Einstellvorrichtung für die Walzen zu schaffen,
durch welche die Wulstbildung des Auftragsmaterials zwischen den Walzen eingeleitet und aufrechterhalten
wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Einrichtung, die gekennzeichnet ist durch
1. eine die Tauchwanne und die Tauchwalze tragende Platte,
2. Träger, die die Platte innerhalb des Maschinengestells beweglich tragen, und
3. eine mit einer Nockenscheibe und zugeordneter Fühlscheibe sowie einer von Hand zu betätigenden
Drehvorrichtung arbeitende Vorrichtung zum Anheben und Senken der Platte in einem Zyklus von
Bewegungen, durch welche die Tauchwalze und die Umlenkwalze für die Schichtträgerbahn nacheinander
innerhalb einer vollständigen Umdrehung der Drehvorrichtung in die verschiedenen erforderlichen
gegenseitigen Stellungen gebracht werden.
OM 509/137
3 4
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Aus- Die Kurbel 37 und die ihr zugeordneten Geräteteile
führungsform des Gerätes nach der Erfindung. sind in Fig. 1 und 3 im einzelnen dargestellt. Der
Fig. 1 ist eine vereinfachte perspektivische Ansicht Rahmen 18 stellt irgendeinen feststehenden Teil der
der Einstellvorrichtung für die Walzen; Begießmaschine dar. Die Scheibe 40 ist an einer Man-
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht des zur Betätigung 5 schette 41 befestigt, welche auf einer Nabe 42 rotiert,
dienenden Handrades; ' ' ' die am Rahmen 18 befestigt ist. Die Manschette 41
Fig. 3 ist ein Schnitt in der Ebene 3-3 von Fig. 2; kann entlang der Welle 33, aber unabhängig von der-
Fig. 4 ist eine Stirnansicht eines Apparateteils; selben, mit Hilfe des Vorgeleges 44 verschoben wer-
Fig. 5 ist ein Schnitt in der Ebene 5-5 von Fig. 4. den, das vom Schraubengewinde 45 betätigt wird,
Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungs- i° welches mit Hilfe des Handgriffs 46 in Umdrehung
form der Erfindung trägt eine Tragplatte 6 die Tauch- versetzt werden kann.
wanne 7, welche die Auftragslösung aufnimmt. Inner- Die Kurbel 37 besitzt einen zurückziehbaren Haltehalb
der Tauchwanne und .teilweise in die Auftrags- stift 30, der durch die Feder 49 in einen Schlitz 39
lösung eingetaucht ist die Tauchwalze 9 angeordnet, der Scheibe 40 hineingedrückt wird und daher gegen
die mit ihrer Welle 10 über die Tauchwanne hinaus- *5 Bewegung nach außen gesichert ist.
ragt und in geeigneten Lagern 11 gelagert ist. Die Der Stift 30 besitzt einen Griffteil 50, welcher die Tauchwalze 9 wird durch einen bei 14 angedeuteten Rollen 51 und 51' trägt, die über die abgeschrägte geeigneten Motor angetrieben. Die Platte 6 ruht auf Vorderseite der Buchse 52 gleiten, so daß eine Dre-Trägerarmen 15, die drehbar mittels der Welle 16 in hung des Griffteils 50 den Haltestift 30 nach außen dem Rahmen 18 gelagert sind (vgl. Fig. 5). ao zwingt, in dem Maße, wie die Walzen 51 und 51' über
ragt und in geeigneten Lagern 11 gelagert ist. Die Der Stift 30 besitzt einen Griffteil 50, welcher die Tauchwalze 9 wird durch einen bei 14 angedeuteten Rollen 51 und 51' trägt, die über die abgeschrägte geeigneten Motor angetrieben. Die Platte 6 ruht auf Vorderseite der Buchse 52 gleiten, so daß eine Dre-Trägerarmen 15, die drehbar mittels der Welle 16 in hung des Griffteils 50 den Haltestift 30 nach außen dem Rahmen 18 gelagert sind (vgl. Fig. 5). ao zwingt, in dem Maße, wie die Walzen 51 und 51' über
Oberhalb der Tauchwalze 9 ist die Führungs- oder die Oberfläche der Buchse 52 gleiten.
Umlenkungswalze 20 für den Schichtträger angeord- Ein zweiter zurückziehbarer Stift 54 ist in dem net, welche in Lagern im Rahmen 21 der Begieß- Kurbelkörper vorgesehen und wirkt mit einem Knopf maschine drehbar gehalten und vom Motor 22 ange- 55 zusammen, dessen Oberfläche eine Vertiefung betrieben wird. Die Schichtträgerbahn23 umschlingt die 25 sitzt, in welche das abgerundete Ende des Stiftes 54 Walze 20 auf einem Teil ihres Umfanges und läuft hineinpaßt. Auch der Stift 54 wird mittels einer Feder stetig um sie herum. 56 gehalten. Dieser zweite Stift 54 hat die Aufgabe,
Umlenkungswalze 20 für den Schichtträger angeord- Ein zweiter zurückziehbarer Stift 54 ist in dem net, welche in Lagern im Rahmen 21 der Begieß- Kurbelkörper vorgesehen und wirkt mit einem Knopf maschine drehbar gehalten und vom Motor 22 ange- 55 zusammen, dessen Oberfläche eine Vertiefung betrieben wird. Die Schichtträgerbahn23 umschlingt die 25 sitzt, in welche das abgerundete Ende des Stiftes 54 Walze 20 auf einem Teil ihres Umfanges und läuft hineinpaßt. Auch der Stift 54 wird mittels einer Feder stetig um sie herum. 56 gehalten. Dieser zweite Stift 54 hat die Aufgabe,
Die Einzelheiten der Lagerung und des Antriebs die Kurbel 37 bis zu einem gewissen Grad zu halten,
der Rolle 20 sind für die vorliegende Erfindung ohne wenn der Stift 30 zurückgezogen ist. Ohne diesen
spezielle Bedeutung und sind daher nur beispielsweise 3° Halt könnte der Druck der Platte 6 auf die Nockenangedeutet.
Begießmaschinen dieses Typs verwenden scheibe 32 ausreichen, um die Welle 33 zu drehen und
üblicherweise eine Mehrzahl von Walzen, über welche auf diese Weise die normale Arbeitsweise der Vorder
Schichtträger 23 läuft, bis er eine oberhalb der richtung zu unterbrechen. Dies wird im Zusammen-Tauchwalze
9 angeordnete Umlenkwalze (hier 20) hang mit der Wirkungsweise der Einrichtung zum
erreicht. 35 Einstellen der Walzen noch näher erläutert werden.
Um einen befriedigenden Auftrag der in der Tauch- Am Rahmen 18 ist in Richtung zur Kurbel 37 ein
walze 9 befindlichen viskosen Lösung zu gewähr- Anschlagknopf 58 vorgesehen, der so bemessen ist,
leisten, ist es, wie bereits erwähnt, erforderlich, daß daß er den Griffteil 50 des Stiftes 30 berührt, sobald
sich zwischen den beiden Walzen 9 und 20 ein Flüs- die Kurbel 37 über einen bestimmten Kreisbogen ge-
sigkeitsstau bildet. Hierfür ist ein bestimmter kriti- 4° dreht ist.
scher Abstand der beiden Walzen erforderlich. Zur Die Fig. 4 und 5 zeigen die im Rahmen 18 ange-
Erzeugung dieser Stau- oder Wulstbildung ist zu- ordneten Träger 15 und den Einstellmechanismus für
nächst die Platte 60 so weit anzuheben, bis die Tauch- die Fühlscheibe 25 sowie die ebenfalls vom Rahmen
walze 9 den Schichtträger 23 berührt, und dann sind 18 getragenen Lager 34 und 35 für die Welle 33.
die Walzen 9 und 20 wieder so weit voneinander zu 45 Die Stellung der Kurbel 37, wie sie in den Fig. 1,
entfernen, daß gerade der gewünschte Stau der Auf- 2 und 3 erscheint, entspricht der normalen Stellung
tragsmasse zwischen ihnen entsteht. Wird die Begieß- beim Antragen. Die exzentrische Nockenscheibe 32
operation aus irgendeinem Grunde unterbrochen, z. B. ist so verstellt, daß die durch Vermittlung der käm-
wenn in dem um die Umkehrwalze herumlaufenden menden Fühlscheibe 25 auf ihm ruhende Platte 6 so
Schichtträger eine Klebestelle gemacht werden muß, 5o weit gesenkt ist, daß die Walzen 9 und 20 zueinander
so bleibt auch bei angehaltener Maschine dieser Stau im kritischen Abstand stehen, bei welchem sich zwi-
der Auftragsmasse zunächst bestehen. Er muß dann sehen ihnen der Stau oder Wulst der Antragslösung
aufgehoben werden, und zwar durch eine Vergröße- bildet. Die Kurbel 37 und mit ihr die Welle 33 sind
rung des Abstands der beiden Walzen 9 und 20. dabei blockiert, weil sie durch den Eingriff des Stiftes
Alle diese im Zusammenhang mit dem Flüssigkeits- 55 30 in den Schlitz 39 festgelegt sind,
stau erforderlichen Bewegungen an der Vorrichtung Wenn nun die gegenseitige Einstellung der Walzen werden erfindungsgemäß automatisiert. Zu diesem noch einmal wiederholt werden soll, um erstens den Zweck ist unterhalb der Platte 6 eine Fühlscheibe 25 Flüssigkeitsstau zunächst aufzuheben, zweitens die auf einer gekröpften Welle 26 angeordnet, die in un- beiden Walzen in gegenseitige Berührung zu bringen terhalb der Platte 6 vorgesehenen Trägern 7 und 28 5o und drittens den zur Bildung eines neuen Flüssigdrehbar gelagert ist. Die Fühlscheibe 25 kann infolge- keitsstaus erforderlichen kritischen Abstand der Waldessen durch das Vorgelege 29 in Zusammenwirkung zen einzustellen, dann braucht die Bedienungsperson mit der Schraubenspindel30, betätigt durch die Hand- lediglich die Kurbel 37 einmal vollständig um 360° kurbel 31, gehoben oder gesenkt werden. Unterhalb zu drehen. Zu diesem Zweck wird der Stift 30 herausder Fühlscheibe 25 ist eine Nockenscheibe 32 auf der 65 gezogen, indem man den Griffteil 50 so weit nach Welle 33 angeordnet, die im Rahmen 18 in Lagern 34 rechts dreht, daß die Walzen 51 und 51' über die Vor- und 35 gelagert ist. Auf das Ende der Welle 33 ist die derseite der Buchse 52 gleiten. Obwohl der Stift 30 Handkurbel 37 aufgesetzt, die einen herausziehbaren nunmehr zurückgezogen ist, wird die Welle 33 immer Haltestift 38 besitzt, welcher mit einem Schlitz 39 in noch dadurch gehalten, daß der Stift 54 in der Vereiner Scheibe 40 zusammenwirkt. 70 tiefung der Scheibe 55 ruht. Dies reicht gerade aus,
stau erforderlichen Bewegungen an der Vorrichtung Wenn nun die gegenseitige Einstellung der Walzen werden erfindungsgemäß automatisiert. Zu diesem noch einmal wiederholt werden soll, um erstens den Zweck ist unterhalb der Platte 6 eine Fühlscheibe 25 Flüssigkeitsstau zunächst aufzuheben, zweitens die auf einer gekröpften Welle 26 angeordnet, die in un- beiden Walzen in gegenseitige Berührung zu bringen terhalb der Platte 6 vorgesehenen Trägern 7 und 28 5o und drittens den zur Bildung eines neuen Flüssigdrehbar gelagert ist. Die Fühlscheibe 25 kann infolge- keitsstaus erforderlichen kritischen Abstand der Waldessen durch das Vorgelege 29 in Zusammenwirkung zen einzustellen, dann braucht die Bedienungsperson mit der Schraubenspindel30, betätigt durch die Hand- lediglich die Kurbel 37 einmal vollständig um 360° kurbel 31, gehoben oder gesenkt werden. Unterhalb zu drehen. Zu diesem Zweck wird der Stift 30 herausder Fühlscheibe 25 ist eine Nockenscheibe 32 auf der 65 gezogen, indem man den Griffteil 50 so weit nach Welle 33 angeordnet, die im Rahmen 18 in Lagern 34 rechts dreht, daß die Walzen 51 und 51' über die Vor- und 35 gelagert ist. Auf das Ende der Welle 33 ist die derseite der Buchse 52 gleiten. Obwohl der Stift 30 Handkurbel 37 aufgesetzt, die einen herausziehbaren nunmehr zurückgezogen ist, wird die Welle 33 immer Haltestift 38 besitzt, welcher mit einem Schlitz 39 in noch dadurch gehalten, daß der Stift 54 in der Vereiner Scheibe 40 zusammenwirkt. 70 tiefung der Scheibe 55 ruht. Dies reicht gerade aus,
um im Augenblick der Zurückziehung des Stiftes 30 eine Bewegung der Welle 33 unter der Einwirkung
der auf der Exzenternockenscheibe 32 ruhenden Platte 6 zu verhindern, läßt aber die Drehung der
Kurbel 37 von Hand zu.
In Fig. 2 ist gestrichelt angedeutet, daß eine Drehung um 90° den Griffteil 50 zum Anschlag gegen den
Knopf 58 bringt, wodurch der Stift 30 in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt wird und nunmehr
wieder in den Schlitz 39 eingreifen kann, sobald die Welle 33 eine vollständige Umdrehung gemacht
hat. Während dieser Bewegung gleitet der Stift 30 über die Oberfläche der Scheibe 40, bis die Kurbel 37
wieder in die Stellung gelangt, wo der Stift 30 in den Schlitz 39 eingreift und dadurch die Kurbel 37 und
die Welle 33 gegen weitere Bewegung verriegelt.
Wie Fig. 1 zeigt, wird durch eine vollständige Umdrehung der Welle 33 die Exzenternockenscheibe 32
derart bewegt, daß sie zunächst die Platte 6 nach abwärts senkt und dann allmählich so weit anheben
läßt, daß die Walze 9 die Schichtträgerbahn 23 berührt, worauf bei weiterem Drehen der Welle 33 das
Exzenter- oder Nockenzahnrad 32 wieder die in Fig. 1 dargestellte Stellung erreicht, in der die
Walze 9 bis zum kritischen Abstand gesenkt ist, bei dem zwischen der Tauchwalze 9 und der Schichtträgerbahn
32 ein Flüssigkeitsstau oder Wulst sich ausbildet.
Die kämmende Fühlscheibe 25 und ihre gekröpfte Welle 56 können mit Hilfe der Zahnstange 30 und
Kurbel 31 in ihrer Feineinstellung reguliert werden. Diese Einrichtung wird benutzt, um das Maß des
Eingriffs der Fühlscheibe 25 und der Nockenscheibe 32 einzustellen, wenn letztere ihre weiteste Exzenterstellung
einnimmt.
Die zweite Einstellung mittels Gewindestange 45 und Kurbel 46 verschiebt die Scheibe 40 rund um die
Welle 33. Sie dient der Feineinstellung für die Auftragsstellung der Nockenscheibe 32.
Sie gestattet die Einstellung des günstigsten Winkels
zwischen der Stellung der Kurbel 37 und der Exzentrizität der Nockenscheibe 32.
Der entscheidende Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß die im Betrieb erforderliche
Einstellung der Tauchwalze und Umlenkwalze für die Schichtträgerbahn von dem Bedienungspersonal
durch eine einfache vollständige Umdrehung der Handkurbel 37 geschieht, wobei die drei verschiedenen
Walzenstellungen stetig rasch nacheinander erreicht werden und die Kurbel 37 nach jeder vollen
Umdrehung sich selbsttätig verriegelt.
Claims (6)
1. Begießmaschine zum Auftragen von Lösungen auf photographische Schichtträgerbahnen mittels
Tauchwanne, Tauchwalze und Umlenkwalze für die Schichtträgerbahn, gekennzeichnet durch
eine die Tauchwanne und die Tauchwalze tragende Platte, einen beweglichen, im Maschinengestell
angeordneten Träger für die Platte und eine mit Nockenscheibe und Fühlscheibe arbeitende Anordnung
zum Anheben und Senken der Platte in einem Bewegungszyklus mittels einmaliger Umdrehung
einer von Hand zu betätigenden Drehvorrichtung.
2. Begießmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehvorrichtung aus einer
mittels einer Kurbel drehbaren Welle besteht, die die Nockenscheibe trägt.
3. Begießmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Welle an
ihrem einen Ende eine Scheibe mit einem Schlitz und eine Handkurbel mit einem herausziehbaren
Haltestift trägt, welcher in den Schlitz der Scheibe einzugreifen vermag.
4. Begießmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Welle sitzende
Kurbel jeweils nach einer vollen Umdrehung mittels des Haltestifts an der Scheibe arretiert wird.
5. Begießmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der
Nockenscheibe im Eingriff stehende Fühlscheibe auf einer gekröpften Welle sitzt, die in unter der
Tragplatte sitzenden Trägern gelagert ist.
6. Begießmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der gekröpften
Welle der Fühlscheibe mittels Zahnrad und Gewindestange einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
OW 509/1B7 5.6»
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| BE513714A (de) * | 1951-08-23 | 1900-01-01 | ||
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