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DE1081317B - Schaltsperre fuer Zahnradwechselgetriebe gegen UEberdrehen einer Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Schaltsperre fuer Zahnradwechselgetriebe gegen UEberdrehen einer Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE1081317B
DE1081317B DE19571081317D DE1081317DA DE1081317B DE 1081317 B DE1081317 B DE 1081317B DE 19571081317 D DE19571081317 D DE 19571081317D DE 1081317D A DE1081317D A DE 1081317DA DE 1081317 B DE1081317 B DE 1081317B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shift
shift lock
bore
lock according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19571081317D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Boehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Publication of DE1081317B publication Critical patent/DE1081317B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/16Inhibiting  or initiating  shift during unfavourable conditions , e.g. preventing forward-reverse shift at high vehicle speed, preventing engine overspeed  

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Schaltsperre für Zahnradwechselgetriebe gegen Überdrehen einer Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine Schaltsperre für Zahnradwechselgetriebe gegen Überdrehen einer Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen beim Abwärtsschalten, wobei die Schaltorgane unter der Wirkung eines von der Drehzahl der Brennkraftinaschine abhängigen Fliehkraftreglers gesperrt bzw. freigegeben sind.
  • Derartige Vorrichtungen sind bekannt und haben zur Aufgabe, die bei Wechselgetrieben von Kraftfahrzeugen bestehende Gefahr, daß der Motor infolge zu frühzeitigen Abwärtsschaltens des Getriebes von der Antriebswelle des Getriebes auf unzulässig hohe Drehzahlen gebracht wird und dadurch Schaden leidet, zu vermeiden. Diese Gefahr besteht vor allem bei schweren Fahrzeugen und insbesondere dann, wenn der Motor im Fahrzeugheck angeordnet ist, da der Fahrer das Motorengeräusch nicht oder nur schlecht wahrnehmen kann und daher jedes Gefühl für die Motordrehzahl verliert.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen sind jedoch verhältnismäßig große Reibungswiderstände zu überwinden, so daß ein genaues Arbeiten des Fliehkraftreglers und somit eine einwandfreie Funktion der gesamten Schaltsperranlage in Frage gestellt ist.
  • Es ist weiterhin eine Schaltsperre für ein mittels eines Elektromotors schaltbares Kraftfahrzeuggetriebe bekannt, bei der der Stromkreis für das Abwärtsschalten durch einen von der Eingangswelle des Getriebes angetriebenen Fliehkräftregler oberhalb einer bestimmten Drehzahl unterbrochen wird. Diese Schaltsperre ist jedoch nur bei einem durch elektrische Impulsschaltung schaltbaren Getriebe anwendbar.
  • Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekannten Schaltsperren beseitigt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß eine auf dem Getriebegehäuse verschiebbar geführte, bis zu einer bestimmten Motordrehzahl frei verstellbare Sperrplatte durch den die Gangschaltung bewirkenden Schaltfinger eines Getriebeschalters im Sinne des Abwärtsschaltens der Getriebegänge und durch eine Feder in entgegengesetzter Richtung verschiebbar ist, während sie nach Erreichen einer bestimmten Motordrehzahl durch einen von der Motordrehzahl abhängigen Fliehkraftregler über, eine Sperrvorrichtung derart gesperrt ist, daß in bekannter Weise nur aufwärts, aber nicht abwärts geschaltet werden kann.
  • Die Sperrvorrichtung besteht aus einem mit Zähnen versehenen, bei Überschreiten einer bestimmten Motordrehzahl mit diesen Zähnen zwangläufig in eine Verzahnung der Sperrplatte einrückender Sperrkolben, der bei Absinken der Motordrehzahl mittels einer Feder im Sinne der Freigabe der Sperrplatte durch Ausrücken der Zähne aus der Verzahnung verstellt wird. Der Sperrkolben wird im Sinne der Sperrung der Sperrplatte von einer einem Druckraum zuführbaren Druckflüssigkeit beaufschlagt, .deren Förderdruck nach Absinken der Motordrehzahl auf einen bestimmten Betrag unwirksam wird.
  • Durch einen Steuerschieber kann der Druckraum wechselweise entweder mit der Druckseite einer Förderpumpe für die Druckflüssigkeit oder mit einer Rückführleitung für die Druckflüssigkeit verbunden werden.
  • Im Gehäuse des Steuerschiebers sind eine über eine Leitung mit dem Druckraum ständig verbundene Bohrung, eine mit der Druckseite einer Förderpumpe verbundene Bohrung, eine für die Rückführung der Druckflüssigkeit dienende -Bohrung und eine von der mit dem Druckraum verbundenen Bohrung ausgehende Aussparung vorgesehen, wobei diese Bohrungen und die Aussparung in den Zylinder des Steuerschiebers einmünden und die mit dem Druckraum verbundene Bohrung wechselweise über eine Ringnut des Steuerschiebers entweder mit der an die Förderpumpe angeschlossenen Bohrung oder nach entsprechender Lagenveränderung des Steuerschiebers über die Aussparung und die Ringnut mit ,der Rückführbohrung in Verbindung gebracht werden kann.
  • Der Steuerschieber ist mit einer axial geführten und durch den Fliehkraftregler verstellbaren Stange fest verbunden. Der Fliehkraftregler ist auf einem Kegelrad fest angeordnet und steht über ein mit diesem Kegelrad in ständigem Eingriff stehendes, auf der Getriebevorgelegewelle aufgekeiltes weiteres Kegelrad mit der Getriebevorgelegewelle in Antriebsverbindung: Die den Steuerschieber mit dem Fliehkraftregler verbindende Stange ist in Richtung der Achse des den Fliehkraftregler tragenden Kegelrades frei verstellbar durch letzteres hindurchgeführt und wird durch die an einem Querzapfen am Ende der Stange angreifenden Gabelenden des Fliehkraftreglers verstellt.
  • Die Anordnung einer durch einen Fliehkraftregler verstellbaren Stange, die Antriebsverbindung de.> Fliehkräftreglers mit der Getriebevorgelegewelle über zwei miteinander in ständigem Eingriff stehende Kegelräder sowie die Verstellung der Stange durch den freien Arm der Reglergewichte sind an sich bereits bei einer Schaltsperre für ein elektrisch schaltbares Getriebe bekamst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, angewandt bei einem Fünfganggetriebe, dargestellt. Es zeigt Fig. 1 schematisch die gesamte Schaltsperre in Draufsicht, Fig. 2 den Schaltfinger des Schalthebels in seiner neutralen Lage beim Überschalten vom IV. zum III. Gang und Fig. 3 das Schaltschema für ein Fünfganggetriebe. Auf dem nicht dargestellten Getriebegehäuse ist eine verschiebbare Sperrplattel mittels im Getriebegehäuse befestigter, in Langlöcher 2 der Sperrplatte 1 eingreifender Bolzen 3 geführt. Die Sperrplatte 1 weist eine Öffnung 4 auf, durch die der Schaltfinger 5 .des nicht dargestellten Getriebeschalthebels hindurchgreift. Durch eine gegen ein festes Auflager 6 abgestützte Feder 7 wird die Sperrplatte 1 ständig auf den Schaltfinger 5 zu gedrückt.
  • Der der Feder 7 zugekehrte Rand der Öffnung 4 besteht aus drei zueinander parallelen, gegeneinander versetzten und in je einer anderen Ebene liegenden Abschnitten 8, 9 und 10, wobei die äußeren Abschnitte 8 und 9 durch in Richtung zum Schaltfinger 5 divergierende Schrägkanten 11 und 12 mit dem mittleren Abschnitt 10 verbunden sind. Die nach dem V., III. und I. Gang zu liegende Schrägkante 11 ist im wesentlichen nur halb so hoch wie die nach dem IV. und II. Gang zu liegende Schrägkante 12. Die Bewegungsrichtung des Schaltfingers 5 beim Schalten in die verschiedenen Gangstellungen aus seiner neutralen Lage heraus ist, entsprechend dem I. bis V. Gang und dem Rückwärtsgang, durch Pfeile mit den Bezugszeichen I, II, III, IV, V und R angegeben. Dabei bewegt sich der Schaltfinger 5 beim Schalten vom V. zum IV. Gang (V-IV) und vom III, zum II. Gang (III-II) und umgekehrt in einer dem betreffenden Gangpaar zugeordneten Ebene, während er beim Überschalten vom IV. zum III. Gang (IV-III) und vom II. zum I. Gang (II-I) und umgekehrt aus der Ebene des IV. bzw. II. Ganges durch seitliches Schwenken des nicht dargestellten Getriebeschalthebels in der Leergangstellung in die Ebene des III. bzw. I. Ganges gebracht werden kann.
  • Parallel zu den Langlöchern 8 verlaufend weist die Sperrplatte 1 eine beispielsweise an ihrem Rande vorgesehene Verzahnung 13 auf. Beim Verschieben der Sperrplatte 1 wird die Verzahnung 13 an einem als Stufenkolben ausgebildeten. Sperrkolben 14 entlanggeführt, der auf der nach der Verzahnung 13 zu liegenden Seite mit Zähnen 15 versehen und in einem festen Gehäuse 16 so geführt ist, daß er in Richtung auf die Verzahnung 13 zu oder von dieser weg bewegbar ist. Der Sperrkolben 14 kann dabei mit seinen Zähnen 15 in die Verzahnung 13 eingreifen und auf diese Weise die Sperrplatte 1 gegen eine Schaltbewegung sperren.
  • Der Sperrkolben 14 wird in Richtung auf die Sperrplatte 1 zu mittels Druckflüssigkeit verschoben. Zum Rückführen des Sperrkolbens, wobei die Zähne 15 außer Eingriff kommen, ist eine Druckfeder 17 vorgesehen, die sich einerseits gegen eine Stufe des Sperrkolbens 14_ und- andererseits gegen das Gehäuse 16 abstützt. Auf der der Druckfeder 17 abgelegenen Seite des Sperrkolbens liegt ein Druckraum 18.
  • Druckflüssigkeit wird dem Druckraum 18 mittels eines Steuerschiebers 19 zugeführt, der von einem Fliehkraftregler 20 betätigt wird. Das Gestell des Fliehkraftreglers 20 sitzt auf einem Kegelrad 21, das von der Getriebevorgelegewelle 22 über ein zweites Kegelrad 23 angetrieben wird.
  • Die Reglerarme 24 sind um Achsen 25 drehbar und greifen mit ihren Gabelenden 26 um einen Querzapfen 27 am freien Ende einer .durch das Kegelrad 21 frei hindurchgeführten, axial verschiebbaren Stange 28, deren anderes Ende mit dem Steuerschieber 19 fest verbunden ist.
  • Der Steuerschieber 19 weist eine Ringnut 29 auf. Das Schiebergehäuse30 ist mit in den Zylinder 31 für den Steuerschieber 19 einmündenden Bohrungen 32, 33 und 34 für die Druckflüssigkeit versehen. Die Bohrung 33 ist über eine Leitung 35 mit dem Druckraum 18 ständig verbunden. In die Bohrung 33 mündet eine längs des Zylinders 31 bis in die Höhe der Bohrung 34 verlaufende Aussparung 36 ein.
  • Eine Pumpe 37 dient zum Speisen der Bohrung 32 mit Druckflüssigkeit.
  • Liegt die Ringnut 29 des Steuerschiebers 19 in Höhe der miteinander fluchtenden Bohrungen 32 und 33, so ist die Pumpe 37 mit dem Druckraum 18 ver bunden.
  • Liegt hingegen die Ringnut 29 des Steuerschiebers 19 in der Höhe der Bohrung 34, so sind über die Ringnut 29 und die Aussparung 36 die Bohrungen 33 und 34 und somit der Druckraum 18 und die Bohrung 34 miteinander verbunden. Über die Bohrung 34 ist der Druckraum 18 entlastbar.
  • Es sei angenommen, .daß das Fahrzeug im V. Gang fahre. Die Sperrplatte 1 nimmt hierbei die von dQm festen Auflager 6 der Feder 7 am weitesten entfernte Stellung ein, in der die Langlöcher 2 sich mit ihres der Feder 7 zugekehrten Seite gegen die Bolzen 3 anlegen. Ferner nimmt auch der Schaltfinger 5 die von dein festen Auflager 6 der Feder 7 am weitesten entfernte Stellung ein. Infolge der Belastung durch die Feder 7 kann die Sperrplatte 1 den Bewegungen des Schaltfingers 5 ungehindert folgen bzw. ihnen nachgeben, solange die Zähne 15 nicht in die Verzahnung 13 eingreifen, und legt sich daher mit dem der Feder 7 zugekehrten Rand der Öffnung 4 stets kraftschlüssig an den Schaltfinger 5 an.
  • Bis zu einer bestimmten Motordrehzahl ist die Sperrplatte l frei verstellbar, so daß auch die einzelnen Gänge nach dem in Fig. 3 dargestellten Schema frei eingerückt werden können. Wird jedoch diese Motordrehzahl überschritten, so drücken die den Zapfen 27 umfassenden Gabelenden 26 der Reglerarme 24 die Stange 28 und somit den Steuerschieber 19 so weit in den Zylinder 31 hinein, daß über die Ringnut 29 die Bohrungen 32 und 33 verbunden sind und von der Pumpe 37 geförderte Druckflüssigkeit über die Bohrungen 32 und 33 und weiter über die Leitung 35 in den Druckraum 18 gelangen kann. Hierdurch wird -der Sperrkolben 14 entgegen der Wirkung der Feder 17 auf die Sperrplatte 1 zu verschoben, bis seine Zähne 15 mit der Verzahnung 13 der Sperrplatte 1 im Eingriff stehen und letztere gesperrt ist. Der Schaltfinger 5, der dem der Feder? zugekehrten Rand der Öffnung 4 zu entsprechend den Schrägkanten 11 und 12 abgeschrägte. Flächen 38 und 39 aufweist, kann nun in der Ebene V-IV in Richtung vom V. zum IV. Gang so weit verstellt werden, bis seine nach dem IV. Gang zu liegende Schrägfläche 39 sich gegen die entsprechende Schrägkante 12 anlegt. In dieser: Lage des Schaltfingers 5 ist der IV. Gang noch nicht eingerückt. Über diese Lage hinaus im Sinne des Einrückens des IV. Ganges kann der Schaltfinger 5 infolge der Sperrung der Sperrplatte 1 nicht verstellt werden.
  • Sinkt nun die Motordrehzahl bis auf einen bestimmten Betrag ab, so fallen auch die Pendel des Fliehkraftreglers 20 auf einen entsprechenden Winkelbetrag zusammen. Dabei verschieben die Gabelenden 26 den Zapfen 27 und somit die Stange 28 sowie den fest mit letzterer verbundenen Steuerschieber 19 so weit, bis die Ringnut 29 vor -die Bohrung 34 gelangt ist. Dadurch wird die Förderung von Druckflüssigkeit von der Pumpe 37 nach dem Druckraum 18 unterbrochen und dieser mit der Bohrung 34 verbunden, die z. B. in den nicht dargestellten Behälter für die Druckflüssigkeit einmündet. Der unter der Wirkung der Druckfeder 17 stehende Sperrkolben 14 drückt die Druckflüssigkeit aus dem Druckraum 18 über die Leitung 35, Bohrung 33, Aussparung 36, Ringnut 29 und Bohrung 34 in den Behälter für die Druckflüssigkeit und entfernt die Zähne 15 aus der Verzahnung 13. In diesem Augenblick verstellt der von der Schrägfläche 39 des Schaltfingers 5 auf die Schrägkante 12 der Öffnung 4 ausgeübte Druck die Sperrplatte 1 gegen die Wirkung der Feder 7 in Richtung auf diese Feder 7 zu, bis :die die beiden Schrägflächen 38 und 39 verbindende Fläche 40 des Schaltfingers 5 sich auf den äußeren Abschnitt 9 der Öffnung 4 aufschiebt. Bei dieser Bewegung des Schaltfingers 5 wird der IV. Gang eingerückt.
  • Soll weiter vom IV. Gang auf den III. Gang übergeschaltet werden und wird die Sperrplatte 1 infolge zu hoher Motordrehzahl abermals .durch den Sperrkolben 14 gesperrt, so läßt sich der Schaltfinger 5 ohne weiteres in seiner bisherigen Bewegungsebene V-IV zurückverstellen, braucht dies aber nur bis zu seiner Mittellage zu tun, weil er aus dieser für .das Einrücken des III. Ganges quer zu seiner bisherigen Bewegung verstellt werden muß. Bei dieser Querbewegung stößt er mit seiner Fläche 40 gegen den mittleren Abschnitt 10 der Öffnung 4. In dieser Lage befindet er sich in der Ebene III-II, in der seine Schaltbewegung in den III. oder II. Gang durchgeführt werden kann. Wird der Schaltfinger 5 im Sinne des Einrückens des III. Ganges in der Ebene III-II verstellt, so legt er sich mit der Schrägfläche 38 zunächst gegen die entsprechende Schrägkante 11 der Öffnung 4. Ein Weiterbewegen des Schaltfingers 5 in der Ebene III-II im Sinne des Einrückens des III. Ganges wird durch die gesperrte Sperrplatte 1 verhindert. Erst wenn die Sperre infolge Abnahme der Motordrehzahl aufgehoben ist, kann der von der Schrägfläche 38 des Schaltfingers 5 auf die Schrägkante il der Öffnung 4 ausgeübte Druck die Sperrplatte 1 auf die Feder 7 zu verstellen, bis sich die Fläche 40 des Schaltfingers 5 in der Ebene III-II über die äußere Randkante 8 der Öffnung 4 schiebt. Bei dieser Bewegung des Schaltfingers 5 in der Ebene III-II wird der III. Gang eingerückt.
  • Das automatische Betätigen des Sperrkolbens 14 im Sinne einer Sperrung oder einer Freigabe der Sperrplatte 1 hängt lediglich von der Motordrehzahl ab, nicht aber davon, welcher Gang gerade eingerückt werden soll.
  • Die Schaltung vom III. in den II. Gang oder vom II. in den I. Gang vollzieht sich in der gleichen Weise wie die Schaltung vom V. in den IV. Gang bzw. vom IV. in den III. Gang.
  • Für den Rückwärtsgang ist die Schaltsperre nach der Erfindung ohne Bedeutung, da ein Überdrehen des Motors beim Einrücken .des Rückwärtsganges nicht möglich ist. Die Lage der Öffnung 4 in der für das Einrückendes Rückwärtsganges erforderlichen Lage der Sperrplatte 1 ist gestrichelt angedeutet.
  • Die Ansprücheb 6, 7 und 8 sind reine Unteransprüche und gelten nur in Verbindung mit den Ansprüchen 1 und 4.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltsperre für Zahnradwechselgetriebe gegen Überdrehen einer Brennkraftmaschine zum Antrieb von Kraftfahrzeugen beim Abwärtsschalten, wobei die Schaltorgane unter der Wirkung eines von der Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängigen Fliehkraftreglers gesperrt bzw. freigegeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Getriebegehäuse verschiebbar geführte, bis zu einer bestimmten Motordrehzahl frei verstellbare Sperrplatte (1) durch den die Gangschaltung bewirkenden Schaltfinger (5) eines Getriebeschalthebels im Sinne des Abwärtsschaltens der Getriebegänge und durch eine Feder (7) in entgegengesetzter Richtung verschiebbar ist, während sie nach Erreichen einer bestimmten Motordrehzahl durch einen von der Motordrehzahl abhängigen Fliehkraftregler (20) über eine Sperrvorrichtung (14,15) derart gesperrt ist, daß in bekannter Weise nur aufwärts, aber nicht abwärts geschaltet werden kann.
  2. 2. Schaltsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem mit Zähnen (15) versehenen, bei Überschreiten einer bestimmten-Motordrehzahl mit diesen Zähnen zwangläufig in eine Verzahnung (13) der Sperrplatte einrückenden Sperrkolben (14) besteht, der bei Absinken der Motordrehzahl mittels einer Feder (17) im Sinne der Freigabe der Sperrplatte durch Ausrücken der Zähne aus der Verzahnung verstellt wird.
  3. 3. Schaltsperre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrkolben von einer einem Druckraum (18) zuführbaren Druckflüssigkeit im Sinne der Sperrung der Sperrplatte beaufschlagt und der Förderdruck der Druckflüssigkeit nach Absinken der Motordrehzahl auf einen bestimmten Betrag unwirksam wird.
  4. 4. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum durch einen Steuerschieber (19) wechselweise entweder mit der Druckseite einer Förderpumpe (37) für die Druckflüssigkeit oder mit einer Rückführleitung für die Druckflüssigkeit verbunden werden kann.
  5. 5. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (30) des Steuerschiebers eine über eine Leitung (35) mit dem Druckraum ständig verbundene Bohrung (33), eine mit der Druckseite einer Förderpumpe (37) verbundene Bohrung (32), eine für die Rückführung der Druckflüssigkeit dienende Bohrung (34) und eine von der; mit dem Druckraum verbundenen Bohrung (33) ausgehende Aussparung (36) vorgesehen sind, wobei diese Bohrungen und die Aussparung in den Zylinder (31) des -Steuerschiebers einmünden und die mit dem Druckraum verbundene Bohrung (33) wechselweise über eine Ringnut (29) des Steuerschiebers entweder mit der an die Förderpumpe angeschlossenen Bohrung (32) oder nach entsprechender Logenveränderung des Steuerschiebers über die Aussparung und die Ringnut mit der Rückführbohrung (34) in Verbindung gebracht werden kann.
  6. 6. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber mit einer axial geführten und durch den Fliehkraftregler (20) verstellbaren Stange (28) fest verbunden ist.
  7. 7. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß . der Fliehkraftregler (20) auf einem Kegelrad (21) fest angeordnet ist und über ein mit dem Kegelrad (21) in ständigem Eingriff stehendes, auf der Getriebevorgelegewelle (22) aufgekeiltes weiteres Kegelrad (23) mit der Getriebevorgelegewelle in Antriebsverbindung steht. B. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Steuerschieber mit dem Fliehkraftregler verbindende Stange in Richtung der Achse des den Fliehkraftregler tragenden Kegelrades (21) frei verstellbar durch letzteres hindurchgeführt ist und durch die an einem Querzapfen (27) am Ende der Stange angreifenden Gabelenden (26) des Fliehkraftreglers verstellt wird. 9. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrplatte (1) eine Öffnung (4) hat, durch die der das Einrücken der Gänge bewirkende Schaltfinger (5) hindurchgreift und deren der auf die Sperrplatte wirkenden Feder (7) zugekehrter Rand drei seitlich zueinander versetzte, einander nicht übergreifende Abschnitte (8, 9 und 10) aufweist, wobei der mittlere Abschnitt (10) in einer der Feder näheren Ebene liegt als die beiden anderen Abschnitte (8 und 9) und mit letzterem durch in Richtung auf die Feder zu konvergierende Schrägkanten (11 bzw. 12) zum Verhindern des Durchschaltens des Schaltfingers verbunden ist und wobei die äußeren Abschnitte (8 und 9) eine solche Länge haben, daß die ihnen zugeordneten Gänge erst dann eingerückt werden, wenn sich der Schaltfinger entlang eines der beiden äußeren Abschnitte nach außen bewegt. 10. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 9 für ein Getriebe, bei dem die Verschieberäder mindestens eines Paares zweier aufeinanderfolgender Gänge durch die Schaltbewegung des Schaltfingers in ein und derselben, dem betreffenden Gangpaar zugeordneten Ebene eingerückt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß der nach dem höheren Gang eines Gangpaares zu liegende äußere Abschnitt (8) näher nach dem mittleren Abschnitt (10) zu angeordnet ist als der nach dem niedrigeren Gang des betreffenden Gangpaares zu liegende äußere Abschnitt (9). 11. Schaltsperre nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltfinger nach der auf die Sperrplatte wirkenden Feder (7) zu eine den Abschnitten (8, 9 und 10) parallele Fläche (40) sowie zwei nach den beiden Schrägkanten zu liegende und zu. diesen parallele Schrägflächen (38 und 39) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung D 11164 II / 63c (bekanntgemacht am 23. April 1953).
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