DE2328218A1 - Schaltvorrichtung fuer ein wechselgetriebe - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer ein wechselgetriebeInfo
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Description
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(Gas· No. 10 378) DEERE & COMPANY
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung für
ein Wechselgetriebe mit mindestens einer Eingangs-, Zwischen-
und Ausgangswelle, wobei auf der Eingangswolle mindestens zwei über eine Synchronisierxmgskupplung mit der Eingangewelle vorbindbare Zahnräder vorgesehen sind, die mit zwei
auf einer Zwischenwelle angeordneten Zahnrädern ständig in Eingriff stehen, auf dor zwei weitere Zahnräder vorgesehen
sind, die alle mit einem entsprechenden, auf der Ausgangswelle vorgesehenen Zahnrad kämmen, das über eine entsprechende
zweite bzw. dritte Kupplung mit der Ausgangswelle antriebsverbindbar ist, wobei die Synchroniβierungskupplung über einen
Gangschalthebel und die beiden Kupplungen über einen Ganggruppenschalthebel betätigbar sind.
Es ist ein Wechselgetriebe obiger Gattung aus der
US-PS-2.710,546 bekannt, bei der ein Schalten während des Fahresn eines Kraftfahrzeuges möglich ist« Mit dem Getriebe
lassen sich 8 verschiedene Drehzahlen einstellen· Lediglich 4 Drehzahlen sind geeignet eine Fahrgeschwindigkeit zwischen
3 und 8 Meilen/h einzustellen. Die übrigen 4 Geschwindigkeiten können für andere Arbeitsgänge verwendet werden, jedoch liegen
die Drehzahlen zwischen den einzelnen Gängen soweit auseinander, so daß das Kraftfahrzeug, beispielsweise der Schlepper, unwirtschaftlich arbeitet. Da außerdem nur die erste Kupplung
bzw· die Synchronisierungskupplung während des Fahrens geschaltet werden kann, muß die Bedienungsperson oft das Kraftfahrzeug anhalten, um das Wechselgetriebe zu schalten.
Aus der US-PS-2,772,652 ist eine Kulissenschaltung bekannt,
die zur Betätigung eines Getriebes dient. Eine Kulisse dabei dient zu* Schalten der Ganggruppen, die «Ader· zum Schalten
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der Gänge innerhalb der Gruppen. Zur Betätigung der Kulissen dienen Hebelgestänge. Durch Bewegen des entsprechenden Schalthebels
werden die Schaltkulisaon um ihre Drehpunkte geschwenkt. Die Schwenkbewegung der Kulissen bewirkt das Verschieben der
Schaltgabeln, außerdem enthalten die Schaltkulissen zwei Rollenbahnen in der Form unregelmäßiger Kurven. Zn diese Bahnen
gleiten die mit den Schaltstangen zusammengebauten Rollen.
Über die Kulissen, ihre Gleitbahnen und die Rollen werden die für den jeweils gewählten Gang notwendigen Gabelverschiebungen
durchgeführt. Zur Arretierung der jeweils gewählten Gänge dienen Arretierkerben die in den Schaltkulissen vorgesehen
sind. Da die Gleitrollen in die Rollenbahnen eingeführt werden müssen, sind die Schaltvorgänge rau und laut.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß auch bei Verwendung
eines dem Wechselgetriebe vorgeschalteten weiteren Getriebes, sich die einzelnen Gänge durch eine verbesserte Ausführung der
Schalthebel für das Wechselgetriebe auch während des Fahrens schalten lassen. Die Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch
gelöst worden, daß der Eingangswelle ein zwei Wellenteile miteinander verbindendes Zweigeschwindigkeits-Planetengetriebe
vorgeschaltet ist, das über Stellorgane mit dem Gangschalthebel verbindbar ist, wobei die Schwenkebene der Stellorgane quer
zur Bewegungsebene des Gangschalthebels zur Verstellung der Synchronisierungskupplung verläuft, während für jede Ganggruppe
seitlich versetzte Schaltskalen vorgesehen sind, deren Schaltbereiche sich einander überlappen. Auf diese Weise läßt
eich eine feinere Abstufung der Drehzahlen 1 - l8 erreichen,
und außerdem mittels' des verbesserten Gangschalthebels eine
Einstellung dee Planetengetriebes erreichen, in de» der Gangschalthebel
in eine Ebene verstellt wird, die quer zur Stellebene des Gangschalthebels verläuft, die bei einer Verstellung
de* Wechselgetriebe· durchfahren wird· Da das Planetengetrlebe
dep Wechselgetriebe vorgeschaltet let, braucht bei Verbesserung der gesaaitem Vorrichtung aa Wechselgetriebe selbst nichts ver-
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ändert zu werden um eine Drehzahlerweiterung herbeizuführen.
Es ist lediglich notwendig, die Eingangszeile des Wechselgetriebes in zwei Wellenteile zu unterteilen! so daß die Ein«
gangswelle des Wechselgetriebes einmal direkt un einander mal über das Planetengetriebe angetrieben werden kann. Damit die
Bedienungsperson weiss, welche Drehzahlen bzw. Gänge sie eingestellt
hat, ist neben den Schalthebeln eine Schaltskala vorgesehen, die seitlich zueinander versetzt sind, wobei sich die
Schaltbereiche der Schaltskalen einander überlappen. Auf diese Weise ist es der Bedienungsperson möglich, bei Übergang von der
einen Ganggruppe in eine andere Ganggruppe, die richtige Drehzahl bzw. den richtigen Gang sofort herauszufinden. Hierzu
ist es gemäß der Erfindung vorteilhaft, daß die untere, mittlere hohe Stellung und die Transportstellung des Gangschalthebels
in etwa auf einer Linie entlang der Bewegungsbahn des Gangschalthebels
liegen, wobei die Schaltskala eine erste Zahlen aufweisende Spalte aufweist, die parallel zur Bewegungsbahn
verläuft und deren Zahlen fortlaufend ansteigen, wobei die erste Zahl der kleinsten Abtriebsdrehzahl und die letzte Zahl
der größten Abtriebsdrehzahl entspricht, wobei vier Skalen mit je vier Nummern parallel zur ersten Skala verlaufen und'
zur Zuordnung für den Ganggruppenschalthebel entsprechend gekennzeichnet
sind, während die vier Zahlen einer jeden Schaltskala die entsprechenden Gänge angeben. Die Schaltskalen sind
so einander zugeordnet,daß beispielsweise der vierte Gang der
ersten Ganggruppe A im Bereich des ersten Ganges der zweiten
Ganggruppe B liegt, während beispielsweise der zweite Gang
der zweiten Ganggruppe zwischen den ersten und zweiten Gängen
der dritten Ganggruppe C liegt* Der zweite Gang der zweiten
Ganggruppe liegt dabei näher am ersten Gang der dritten Ganggruppe· Auf diese Weise ist es der Bedienungsperson möglich,
beispielsweise von dem zweiten Gang der zweiten Ganggruppe in den ersten Gang der dritten Ganggruppe zu wechseln, ohne
daß der Drehzahlsprung zu groß wird. Die Schaltskalen ermöglichen
es der Bedienungsperson, die richtigen Gänge «ehr schnell
aufzufinden.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorteilhaft, daß der Ganggruppenschalthebel über ein Gestänge mit einer
ersten Verriegelungsplat'te verbunden ist, die ein erstes
Verriegeltmgselement zur Verhinderung einer Verstellung des Ganggruppenschalthebels in seine Transport- bzw. D-Stellung und ein zweites Verriegelungselement zur Verhinderung einer Verstellung des Gangschalthebels aus seiner Neutralstellung aufweist. ,
Verriegeltmgselement zur Verhinderung einer Verstellung des Ganggruppenschalthebels in seine Transport- bzw. D-Stellung und ein zweites Verriegelungselement zur Verhinderung einer Verstellung des Gangschalthebels aus seiner Neutralstellung aufweist. ,
Vorteilhaft ist es ferner, daß der Gangschalthebel eine
zweite Verriegelungsplatte aufweist, die mit einer Nut zur
Aufnahme des zweiten Verriegelungselementes zur Verschwenkung des Ganggruppennchalthebels in seine Parkstellung ausgerüstet ist un4 ein Widerlager aufweist, das bei ,Einnahme des Gangschalthebels in seine Rückfahrtstellung auf der Bewegungsbahn des ersten Verriegelungselementes liegt und eine Verstellung des Ganggruppenschalthebels aus seiner Transport- oder D-Stellung oder bei Einnahme des Ganggruppenschalthebels in seine D-Stellung eine Verschwenkung des Gangschalthebels in seine Rückfahrtstellung verhindert.
zweite Verriegelungsplatte aufweist, die mit einer Nut zur
Aufnahme des zweiten Verriegelungselementes zur Verschwenkung des Ganggruppennchalthebels in seine Parkstellung ausgerüstet ist un4 ein Widerlager aufweist, das bei ,Einnahme des Gangschalthebels in seine Rückfahrtstellung auf der Bewegungsbahn des ersten Verriegelungselementes liegt und eine Verstellung des Ganggruppenschalthebels aus seiner Transport- oder D-Stellung oder bei Einnahme des Ganggruppenschalthebels in seine D-Stellung eine Verschwenkung des Gangschalthebels in seine Rückfahrtstellung verhindert.
Außerdem ist es vorteilhaft, daß das Stellorgan als .Winkelhebel
ausgebildet ist und einenends über ein Steuergestänge mit einem Ventil für das Planetengetriebe, andernends über eine
Gabel mit dem Gangschalthebel verbindbar ist.
Durch die Verri.egelungselemente bzw. die einzelnen Verriegelungsplatten
wird ein Fehlschalten der Schalthebel vermieden.
In der Zeichnung ist ein in der Beschreibung näher erläutertes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt
; Fig· 1 und 2 eine Schnittdarstellung
des Wechselgetriebes mit
! . einem dem Wechselgetriebe
vorgeschalteten Plantengetriebes
vorgeschalteten Plantengetriebes
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Fig. 3 eine Schnittdarstellung, des Ventiles zur Betätigung des
Planetengetriebes
Fig. 4 eine Seitenansicht der Schalthebel »
Fig. 5 eine Vorderansicht der Schalthebel Fig. 6 Schaltskalen der Schalthebel
In der Beschreibung ist in Fig. 1 und 2 ein Getriebe für ein Kraftfahrzeug insbesondere für einen Schlepper mit 10 gekennzeichnet.
Das Getriebe 10 weist ein Gehäuse 12 auf, das an seinem rechten Ende ein zylindrisches Kupplungsgehäuse 14
gemäß Fig. 1 aufweist. Das linke Ende des Kupplungsgehäuses wird durch eine Tragwand l6 abgegrenzt, die mit Abstand zu einer
mittleren Tragwand 18 und einer linken Tragwand 20 gemäß Fig.2 amgeordnet ist. Die Tragwände l6 - 20, die im Gehäuse 10 vorgesehen
sind, dienen als Tragvorrichtung für nachfolgend beschriebene Wellen. v
Eine Fahrantriebswelle 22 erstreckt sich gemäß Fig. 1 durch
das Kupplungsgehäuse l4 und wird mit seinem linken Ende mittels
eines Wälzlagers 2k in der Tragwand 18 abgestützt, während das rechte Ende der Fahrantriebswelle 22 mittels eines Lagers
innerhalb einer Buchse 28 abgestützt wird, die im Ende einer Kurbelwelle 30 aufgenommen ist. Die Fahrantriebswelle 22 lagert
innerhalb einer Eingangszapfhohlwelle 32, die1 mit ihrem rechten Ende in einem Lager 34 aufgenommen ist und die mit ihrem linken
Ende in einem Lager 36 innerhalb der Tragwand l6 gelagert ist.
Das linke Ende der Eingangszapfhohlwelle 32 weist ein Zahnrad
auf, das mit einem auf einer Zapfwelle k2 angeordneten Zahnrad in Eingriff steht. Das rechte Ende der Zapfwelle 42 ist von
einem in der Tragwand l6 vorgesehenen Lager 44 aufgenommen, während das linke Ende von einem in der Tragwand 20 vorgesehenen
Lager 45 aufgenommen ist. Ein Bremskolben 46 axial verschiebbar in der Tragwand l6 angeordnet, um wahlweise gegen
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eine auf dem Zahnrad 40 vorgesehene Ringfläche 47 zur Anlage
zu kommen.
Innerhalb des Kupplungsgehauses 14 befindet sich eine
Doppelkupplung 48, die eine Kupplung 50 für den Fahrantrieb
auf aufweist die mit einer Nabe.versehen ist, die eine Drehverbindung
zwischen der Fahrantriebswelle 22 herstellt. Die Kupplung 52 für die Eingangszapfhohlwelle 32 weist ebenfalls
eine Nabe im Bereich der Nabe des Kupplungselementes 50 für
den Fahrantrieb auf und ist drehfest mit der Eingangszapfhohlwelle
32 verbunden. Die Naben der Kupplung 50 und 52 weisen
ringförmige Lainellenscheiben 54 und 56 auf. Eine Mitteldruckplatte 58» die ebenfalls ringförmig ausgebildet ist, befindet
sich zwischen den Lamellenscheiben 54 und 56 und ist auf einem
Ringteil eines Schwungrades 60 befestigt, das seinerseits mit der Kurbelwelle 30 verbunden ist* Beiderseits der Lamellenscheiben
54 und 56 sowie gegenüber der Mitteldruckplatte 58 befinden -sich
eine Druckplatte 62 für die Fahrantriebswelle und eine Druckplatte 64 für die Eingangszapfhohlwelle 32. Die Druckplatten 62 und
sind drehfest mit dem Schwungrad 60 verbunden und axial verschiebbar mit Bezug auf die Lamellenscheiben 54 und 56, um eine
Kraftschlußverbindung zwischen der Mitteldruckplatte und den
Druckplatten herzustellen. Die Druckplatten 62 und 64 werden mittels Federn von den Lamellenscheiben 54 und 56 abgehalten.
Stellmittel sind im Kupplungsgehäuse vorgesehen und dienen
zur Verstellung der Druckplatten 62 und 64 in Richtung der
Mitteldruckplatte 58» um eine Drehverbindung zwischen der
Kurbelwelle 30 und der einen oder der anderen bzw. der beiden
Wellen 22 und 32 über die Lamellenscheiben 54 und 56 herzustellen· Die Stellmittel weisen Kolben 66 zur Betätigung der
Welle des Fahrantriebes und Kolben 68 zur Betätigung der Eingangszapfhohlwelle 34 auf. Die Kolben 66 und 68 «ind in
der Tragwand l6 vorgesehen und weisen untereinander mit Bezug auf die Wellen 22 und 32 einen unterschiedlichen Abstand auf.
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Wird Druckmedium zu den linken Enden der Kolben 66 und 68
geleitet, so werden sie nach hinten verstellt und kommen gegen das innere Ende von sich radial erstreckendem Stellhebeln
70 und 72 zu Anlage. Die Stellhebel 70 und 72 sind kreisförmig um das Schwungrad gruppiert und mit diesem gelenkig
verbunden. Ferner sind die Stellhebel 70 und 72 wirkungsmäßig mit den Druckplatten 62 und 64 verbunden, um über die Druckplatten
die Lamellenscheiben 54 und 56 .gegen die Mitteldruckplatte 58 zur Anlage zu bringen, wenn die Kolben 66. und 68
mit Druckmittel beaufschlagt werden.
Ein Planetengetriebe 74 für zwei Geschwindigkeiten ist in dem
Gehäuse 12 zwischen dem Zahnrad 38 und der Tragwand l8 vorgesehen.
Das Planetengetriebe 74 weist einen Planetenträger
76 auf, dessen rechtes Ende auf der Nabe des Zahnrades 38
bei 78 gelagert ist und dessen linkes Ende bei 80 in der Tragwand
18 gelagert ist. Die Fahrantriebswelle 22 ist in eine Eingangswelle 82 und eine Ausgangswelle 84 unterteilt. Die
Eingangswelle 82 und die Ausgangswelle 84 liegen bei 86 gegeneinander an. Mit der Eingangswelle 82 ist ein Sonnenrad 88 und
mit der Ausganscswelle 84 ein Sonnenrad 90 drehfest verbunden.
Ein Planetenrad 92 lagert drehbar im Planetenträger 76 und weist
zwei Zahnräder 94 und 96 auf, die mit den Sonnenrädern bzw.
Eingangs- bzw. Ausgangszahnrad 88 und 90 im Eingriff stehen.
Ein Träger 98 begrenzt die rechte Seite des Planetenträger 76
und ist an die Tragwand l6 mittels eines Wandteiles 99 befestigt,
das sich ringförmig um das Zahnrad 38 erstreckt. Eine ringförmige
Bremse 100 ist axial verschiebbar in dem Träger 98 angeordnet,
um gegen eine ringförmige Druckplatte 102 zur Anlage zu kommen, die axial verschiebbar auf dem Träger 98 angeordnet ist, so daß
eine Kraftschlußverbindung zwischen im Träger 98 vorgesehenen
Bremselementen 104 iind im Planetenträger 76 vorgesehenen Bremsplatten
IO6 herstellbar ist. Durch Betätigung der Bremskolben 100 wird der Planetenträger 76 gegen Drehen abgebremst, so daß
der Kraftfluß von der Eingangswelle 82 über das Sonnenrad 88
und dann über das Planetenrad 92, die Ausgangswelle 84 sowie über das Sonnenrad 90 geleitet wird. Das Planetengetriebe 74
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ist hier als Untersetzungsgetriebe ausgebildet in dem die Ausgangswelle 84 der Fahrantriebswelle 22 mit einer geringeren
Geschwindigkeit angetrieben wird als die Eingangswelle 82 der
Fahrantriebswelle 22.
Ein ringförmiger Kupplungskolben 108 ist axial verschiebbaiim
Planetenträger 76 angeordnet, um eine Kraftflußverbindung
zwischen Lamellenscheiben 110 und 112 herzustellen, die von dem Sonnenrad 88 und dem Planetenträger 76 aufgenommen sind. Wird
der Kupplungskolben 108 betätigt, so wird das Sonnenrad"88 mit dem Planetenträger 76 verbunden, so daß die Ausgangswelle
der Fahrantriebswelle 22 sich mit einer Umfangsgeschwindigkeit dreht, die der Umfangsgeschwindigkeit der Eingangswelle 82 der
Fahrantriebswelle 22 entspricht. Somit erhält man im Planetengetriebe
74 bei Einschaltung des Kupplungskolben 108 eine direkte
Antriebsverbindung.
Zur Steuerung des" Druckmittelflußes von und zu den Kolben
100 und 108 dient ein Ventil Il4, das in dem Träger 98 vorgesehen
ist. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, weist das Ventil eine vertikal verlaufende Ventilbohrung Il6 auf, die durch
eine obere Sumpfanschlußbohrung 1-18 geschnitten wird, wobei
das'untere Ende der Ventilbohrung 114 mit einer unteren Sumpfanschlußbohrung
120 in Verbindung steht. Eine Druckeinlaßbohrung 122 schneidet die Bohrung in etwa in der Mitte zwischen der
oberen und unteren Sumpfanschlußbohrung Il8 und 120. Eine Steuerbohrung 124 befindet sich zwischen der oberen Sumpfanschlußbohrung 1l8 und der Druckeinlaßbohrung 122, während eine
Steuerbohrung 126 zwischen"der unteren Sumpfanschlußbohrung
120 und der Druckeinlaßbohrung 122 angeordnet ist. Ein Ventilkolben
128 lajcnrt verschiebbar in der Ventilbohrung II6 und ist
mit einer oberen, einer unteren und einer mittleren Ventildichtfläche
130, j 32 und 134 versehen. Der Ventilkolben 128
ist so dargestellt, daß Druckmedium zum Kupplungskolben 108 fließen kann. In dieser Stellung befindet sich die Ventildichtfläche
132 zwischen der Druckeinlaßbohrung 122 und der
Sumpfanschlußbohrung ·«■§·, während die mittlere Ventildichtfläche
134 sich zwischen der Steuerbohrung 124 und der.Sumpf-
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einlaßbohr urig Il8 befindet. Um die Kupplung auszurücken
und die Bremse einzurücken, wird der Ventilkolben 128 aus
seiner dargestellten Stellung nach unten verschoben, in der die Ventildichtfläche 132 eine Lage zwischen der Steuerbohrung
126 und der unteren Sumpfanschlußbohrung 120 und die mittlere Ventildichtfläche 134 eine Stellung zwischen der
Druckeinlaßbohrung 122 und der Steuerbohrung 124 einnimmt. Der Ventilkolben 128 wird mittels einer federbeaufschlagten
Arretierungskugel I36 in seiner Arbeitsstellung gehalten. Hierzu greift die Arretierungskugel 136 in eine obere Eindrehung
138 bzw. eine untere Eindrehung l40 ein, wenn der Ventilkolben I28 sich in seiner oberen bzw. unteren Arbeitsstellung
befindet. Um den Ventilkolben 128 zwischen den beschriebenen Stellungen zu verstellen, ist eine Steuerstange
l42 an das obere Ende des Ventilkolbens bei 144 angeschlossen.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, weist das Getriebe 10 ein Wechselgetriebe
l46 für acht Geschwindigkeitsstufen auf, das zwischen
den Tragwänden l8 und 20 angeordnet ist und eine Eingangswelle l48, eine Zwischenwelle 150 und eine Antriebswelle 152 aufweist,
die parallel untereinander verlaufend angeordnet sind. Die sich gegenüberliegenden Enden der Wellen 148 - 152 sind in den Tragwänden
18 und 20 drehbar gelagert. Das rechte Ende der Eingangswelle l48 ist mit der Ausgangswelle 84 der Fahrantriebswelle
22 drehfest verbunden. Die in der Zeichnung dargestellte
Zwischenwelle 150 ist aus ihrer eigentlichen Lage herausgeschwenkt und so dargestellt, daß sie oberhalb der Eingangswelle
148 liegt.
Auf der Nebenwelle 150 sind mit axialem Abstand ein kleines
Zahnrad 154, ein großes Zahnrad 156, ein erstes Zwiechenzahnrad
158 und ein zweites Zwischenzahnrad 160, das größer ist
als das Zwischenzahnrad 158, vorgesehen.
Die Ausgangswelle 152 weist ein lose gelagertes Ausgangszahnrad
l62t ein kleinere Ausgangszahnrad l64, ein erstes Zwischenzahnrad
166 und ein zweites Zwischenzahnrad 168 auf. Di« Zahnräder 162 - 168 stehen ständig mit dm Zahnrädern 154 - 160
in Eingriff.
d ^ 2
Die Eingangswelle l48 weist ein Eingangszahnrad 170 auf,
das im ständigen Eingriff mit dem größeren Zahnrad 1-56 steht, während ein auf der Eingangswelle 148 angeordnetes Zahnrad 172
im ständigen Eingriff mit dem zweiten Zwischenzahnrad l60 steht. Auf der Eingangswelle 148 ist außerdem ein Rücklaufzahnrad 174
vorgesehen, das im ständigen Eingriff mit dem größeren Zahnrad 162 steht. Dci das Ausgangszahnrad I62 im ständigen Eingriff mit
dem kleineren Zahnrad 154 stehtj ergibt sich, daß bei positiver
Verbindung zwischen dem Rücklaufzahnrad 174 auf der Eingangswelle
148, die Zwischenwelle 150, rückwärts angetrieben wird, während bei positiver Verbindung der Eingangswelle 15O entweder mit dem
Eingangszahnrad 170 oder 172, die Zwischenwelle nach vorne angetrieben
wird und zwar mit einer der beiden Geschwindigkeiten.
Um entweder zwischen der Eingangswelle l48 und der Nebenwelle
150 eine hohe b:r,w. niedrige Antriebsverbindung herzustellen,
weist das Getriebe eine Gruppengetriebekupplung 176 auf, die
zwischen dem Eingangszahnrad 170 und 172 vorgesehen ist. Die Gruppengetriebekupplung 176 umfaßt zwei Synchronisierungsringe
17& auf, die gegenüberliegend an Synchronisierungselementen 180
angeordnet sind, die bei l84 auf einer Nabe I82 befestigt sind. Ein Synchronisierungsring I78 ist bei I86 mit dem Eingangszahnrad
170 verbunden, während der andere Synchronisierungsring 178
bei 188 mit dem Eingangszahnrad 172 verbunden ist. Werden die Synchronisierungsringe 178 in eine Richtung gemäß dem Pfeil L
verschoben, so entsteht eine Synchronisation zwischen dem Synchronisierungsring I78 und dem Synchronisierungselement 18O
nachdem er bei I86 auf der Nabe I82 verkeilt ist. Die Nabe I82,
das Eingangszahnrad 170 und der Synchronisierungsring I78 sind zur
gemeinsamen Rotation mit einander verbunden, Auf diese Weise erhält man eine positive Verbindung zwischen dem Eingangszahnrad
170 und der Eingangswelle 148. Wird der Synchronisierungsring
178 in ein« entgegengesetzte Richtung verstellt und zwar
in die Richtung gemäß des Pfeiles H, so wird zuerst der Synchronisierungsring
178 und das Synchronisierungselement 18O synchronisiert,
in dem eine positive Verbindung zwischen dem Bingangszahnfcad
172 und der Nabe I82 durch die Seilzahnverbindung mit der
Nabe l84 bei 188 hergestellt wird.
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Wird durch die Gruppengetriebekupplung 176 eine Verbindung
zwischen der Eingangswelle l48 beispielsweise hergestellt, so wird die Zwischenwelle I50 mit einer Geschwindigkeit angetrieben,
die durch das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Eingangszahnrad 170 und dem Zahnrad 156 bestimmt wird. Wird
die Gruppengetriebekupplung so verstellt, daß eine Drehverbindung
zwischen der Eingangswelle 148 und dem großen Eingangszahnrad 172 zustande kommt, so wird die Zwischenwelle mit einer
höheren Geschwindigkeit angetrieben, die durch das Übersetzungsverhältnis zwischen dem Eingangszahnrad 172 und dem Zwischenzahnrad
lf>0 bestimmt wird. Durch die Betätigung der Gruppengetriebekupplung
176 in die eine oder andere Richtung, kann
jeweils nur ein Eingangszahnrad 170 bzw. 172 mit der Eingangswelle
l48 antriebsverbunden sein.
Da die Eingang«welle 148 über das Planetengetriebe mit zwei
unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben werden kann und die Zwischeuwelle ebenfalls mit den oben beschriebenen
Geschwindigkeiten angetrieben werden kann, so erhält man durch die entsprechende Schaltung eine Verdopplung der Antriebsdrehzahl
an der Zwischenwelle. Wie oben beschrieben stehen die' Zahnräder 154, 156, die Zwischenzahnräder I58 und 160 in
konstanten Eiiigi-iff mit den Ausgangszahnrädern 162 und l64,
sowie den Zwischenzahnrädern 166 und 168 der Zwischenwelle 150.
Ist eine der Ausgangszahnräder positiv mit der Ausgangswelle verbunden, so wird die Ausgangswelle 152 mit einer Geschwindigkeit
angetrieben, die durch das Übersetzungsverhältnis zwischen den Eingangs- und Ausgangszahnrädern bestimmt.wird. Um eine
wahlweise Triebverbindung zwischen den Zahnrädern, die auf der Ausgangswelle 152 angeordnet sind, herzustellen, sind eine
erste Kupplung I90 und eine zweite Kupplung 192 auf der Ausgangswelle
152 vorgesehen. Die Kupplungen 190 und 192 weisen
ff
in der Zeichnung nicht dargestellte zentrische Ringe auf, die
auf der Ausgangswelle zwischen den Ausgangszahnrädern 162 und l64. und 166- und 168 verteilt sind. Innenringe sind innerhalb
den Kupplungen 190 und 192 verkeilt, an deren Innenseite Außenringe
194 und 196 verkeilt sind, die axial verschiebbar auf den
Nuten des Außenringes gelagert sind. Der Außenring 194 ist
in Richtung des Pfeiles A verschiebbar, um die inneren Nuten in Antriebsverbindung mit Zähnen 198 zu bringen, die auf der
Nabe des JAxisgangszahnrades l62 vorgesehen sind. Hierdurch wird
eine niedere Drehzahl für das Getriebe eingestellt. Wird der Außenring 194 in Richtung des Pfeiles D verstellt, so greifen
Zähne 200 auf der Nabe des Ausgangszahnrades l64 ein, um die Fahrgeschwindigkeit für das Getriebe einzustellen. Der Außenring
196 kann in Richtung der Pfeile D und C verstellt werden,
um Zähne 204 auf der Nabe eines Zwischenrades 166 und die Zähne der Nabe des Zwischenrades 168 einzurasten und somit das Getriebe
auf die Transportgeschwindigkeit, Arbeitsgeschwindigkeit
oder dig. einzustellen. Die Buchstaben A,B,C und D geben die
untere, die mittlere, die schnelle und die Transportganggruppe, wie sie bereits erwähnt wurde, des Wechselgetriebes an.
Eine in Fig. 6 dargestellte Schaltskala 286 ist mit A, B, C rind D gekennzeichnet. Die Buchstaben A-D sind den vier Ganggruppen
zuzuordnen, wobei für jede Ganggruppe vier verschiedene Geschwindigkeiten bzw. Drehzahlen einstellbar sind. Somit erhält
man l6 unterschiedliche Drehzahlen. Wird beispielsweise das Ausgangszahnrad'I62 mit der Ausgangswelle 152 antriebsverbunden
um die Ganggruppe A einzuschalten, so erhält man eine erste Drehzahl. Hierzu juß auch das Eingangszahnrad 17O mit-der Eingangswelle
l48 antriebsverbunden werden, und das Planetengetriebe 74 auf Untersetzung geschaltet werden. Eine zweite Drehzahl
erhält man auf ähnliche Weise, indem das Planetengetriebe auf direkten Antrieb geschaltet wird. Eine dritte Geschwindigkeit
wird durch Festsetzen des Eingangszahnrades 172 auf der Eingangswelle l48 erreicht, wobei das Planetengetriebe 7k auf
Untersetzung geschaltet wird. Eine vierte Geschwindigkeit läßt sich durch Verstellung des Planetengetriebes 74 auf direkten
Antrieb einstellen. Durch Ein- und Auswechseln der Kupplungen
190 und 192 kann die Ganggruppe in der die Bedienungsperson
arbeiten möchte eingestellt werden. In jeder Ganggruppe lassen sich vier Drehzahlen für den Fahrantrieb einstellen, in dem
-13-
3 098 8 5/CUO2
wahlweise das Planetengetriebe das Ventil 14 und die Gruppengetriebekupplung
bzw. die Synchronisierungskupplung 176 betätigt
werden· Durch das Hoch- und Runterschalten in den verschiedenen
Gängen der entsprechenden Ganggruppe erhält man die nachfolgend beschriebenen Gänge 1 - l6.
Das Wechselgetriebe l46 für 8 Fahrgeschwindigkeiten ist so
ausgebildet und angeordnet, daß auch eine Utnkehrkupplung 206
für Rückwärtsfahrt auf der Eingangswelle 148 zwischen dem
Eingangszahnrad 170 und dem Rücklaufzahnrad 174 Vorgesehen
werden kann· Die Umkehrkupplung 2O6 ist ähnlich wie die Kupplungen 190 und 192 ausgebildet und weist einen Außenring
auf, der mit der Eingangswelle 148 verzahnt ist.. Ein Außenring
210 ist auf dem Innenring axial verschiebbar gelagert und mit diesem bei 212 verzahnt. Wird der Außenring in Richtung des
Pfeiles R verstellt, so werden auf der Nabe des RücklaufZahnrades
174 vorgesehene Zähne 2l4 mit dem Außenring 210 in Eingriff
gebracht. Durch die Herstellung der Antriebsverbindung wird die Ausgangswelle mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten
angetrieben, wobei die Ausgangszahnräder bzw· Zwischenzahnräder 162 - 168 durch die Kupplung 19O bzw. 192 auf der Auegangswelle
152 festgesetzt werden» Zwei Geschwindigkeiten stehen für jedes Zahnrad zur Verfügung, unabhängig davon, ob das Planetengetriebe
74 als Untersetzungsgetriebe arbeitet bzw· direkt mit der Eingangswelle l48 in Antriebsverbindung steht·
Aus Pig· 6 geht hervor, daß eine niedrigere Drehzahl in der
Ganggruppe C die hohen Drehzahlen in der Ganggruppe B überlappen,
während die unteren Drehzahlen der Ganggruppen D die
oberen Drehzahlen der Ganggruppen C überlappen· Das Überlappen
der Schaltbereiche der einzelnen Ganggruppen miteinander
ist nachfolgend beschrieben. Zur Einstellung des Wechselgetriebes
dient eine Stellvorrichtung 2l6 die in Fig. 5 dargestellt ist, während die entsprechenden Gestängevorrichtungen,
die direkt mit dem Wechselgetriebe bzw. dem Planetengetriebe verbunden sind, in der Zeichnung der einfachheithalber nicht
veranschaulicht sind. Di· Stellorgan· sind in den Figuren 4-6
-14-
309885/OA0 2
dargestellt. Die Verstellvorrichtung 2l6 ist im Bereich
eines Fahrerstandes eines in der Zeichnung nicht dargestellten Schleppers angeordnet und erstreckt sich von dort
zu dem inneren Teil dee Wechselgetriebegehäuses, in der sie
mit entsprechenden Gestängen bzw. Schaltelementen verbunden ist. Die Verstellvorrichtung 2l6 kann bzw. soll so ausgebildet
sein, daß eine wahlweise Verstellung der Kupplung des Planetengetriebes 74 des Ventiles 114 der Synchronisierungskupplung
176 und der Kupplungen 190 und 192 sowie der Umkehrkupplung
206 in Abhängigkeit der Stellung der Verstellvorrichtung möglich ist.
Die Verstellvorrichtung 2l6 weist ein Schaltgehäuse 218 mit zwei vertikal verlaufenden mit Abstand zueinander angeordneten
Tragplatten 220 und 222 auf. Die Tragplatte 220 ist rechts von
der Tragplatte 222 mit Bezug auf die Fahrrichtung angeordnet. Eine horizontal verlaufende und quer zur Fahrtrichtung angeordnete Schalthebelwelle 224 erstreckt sich zwischen den Tragplatten
220 und 222 und lagert mit ihren entsprechenden Enden in den Tragplatten· Auf der Schalthebelwelle 224 ist ein Hebelarm
226 und ein Hebelarm 228 der Ganggruppen für schnell und
langsam vorgesehen. Der Hebelarm 226 ist mit einem sich'nach
vorne erstreckenden Arm 23Ο ausgerüstet und endaeitig mit einer
Schaltstange 232 über einen Gelenkbolzen 234 gelenkig verbunden.
Das untere Ende der Schaltstange 232 ist mit entsprechenden Gestängen der Stellorgane für die Kupplungen 190 und 192 verbunden.
Befindet sich der Hebelarm 226 in einer Stellung zwischen den beiden Stellungen C und D, so hält das Schaltgestänge 232
die beiden Kupplungen 19Ο und 192 in ihrer entsprechenden
neutralen Stellung. Wird der Hebelarm 226 verschwenkt,um den
Arm 23Ο in eine mit A9 B, C und D gekennzeichnete Stellung zu
bringen, so führt das Schaltgestänge 232 eine entsprechende
Verstellung der Ausgangegestänge der Kupplungen 19Ο und 192
in Richtung der Pfeile A, B, C und D herbei, so daß entweder die Kupplung 190 bzw« 192 entsprechend eingerückt wird. Der Hebelana
226 wird über einen Ganggruppenschalthebel 236 verachvrenkt,
-15.
30988 5/04.02
der über einen Gelenkbolzen 238 an den Hebelarm 226 gelenkig
,angeschlossen ist·
Der Hebelarm 228 für die Ganggruppen schnell und langsam weist endseitig einen Arm 240 auf, der endseitig mit einem
Schaltgestänge 242 gelenkig verbunden ist. Das untere Ende
des Schaltgestänges 242 ist mit dem entsprechenden Ausgangsgestänge zur Betätigung der Synchronisierungskupplung 1?6 und
der Umkehrkupplung 206 verbunden. Eine Verstellung der
Sxnchronisierungskupplung I76 und der Umkehrkupplung 206
erfolgt in Abhängigkeit der Verstellung des Hebelarmes 228.
Befindet sich der Hebelarm 228 in seiner neutralen Stellung, die in der Zeichnung durch den Buchstaben N am Ende des Armes
240 gekennzeichnet ist, so wirkt das Schaltgestänge 242 auf
das Ausgangsgestänge der Synchronisierungskupplung 176 und
der Umkehrkupplung 206, so daß diese in der neutralen Stellung verbleiben. Wird der Hebelarm 228 geschwenkt und somit der Arm
240, der dann eine Stellung IR- 2 R, 1 - 2, 3 - 4, einnehmen
kann, so wirkt das Schaltgestänge 242 auf das Ausgangsgestänge zur Betätigung der Umkehrkupplung 206 in eine Richtung gemäß
Pfeil R, wobei die Synchronisierungskupplung 176 in eine Richtung gemäß -der Pfeile H und L verstellt werden. Der Gangschalthebel
244 für die Gänge schnell und langsam weist an seinem unteren Ende einen gabelförmigen Teil auf, der über einen Gelenkbolzen
246* an dem Hebelarm 226 angeschlossen ist, so daß der Gangschalthebel 244 in zwei Ebenen verschwenkbar ist. Am
hinteren Teil des gabelförmigen Teils des Gangschalthebels ist eine sich nach unten erstreckende Stange 248 angeschlossen,
die mit einem bogenförmigen Teil versehen ist, dessen Radius
in der Schalthebelwelle 224 liegt. Die Stange 248 wird von einer nach oben offenen Gabel 250 aufgenommen, die an dem sich
nach oben erstreckenden Arm eines Winkelhebels 252 vorgesehen
ist, der über einen Gelenkbolzen 254 an der Tragplatte 222
schwenkbar gelagert ist-. Der Winkelhebel 252 weist einen sich seitlich erstreckenden Arm 256 auf, dessen oberes Ende mit
einem Schaltgestänge 258 verbunden ist, dessen unteres Ende
mit dem Steuergestänge 142 des Ventiles Il4 entsprechend verbunden
ist, so daß dieses zwischen seinen entsprechenden Stellungen eingestellt werden kann.
3 09885/Q402 ;
Nimmt der Ar, 256 seine durch IR- 1-3 dargestellte
Stellung ein, so wird das Schaltgestänge 258 derart verstellt,
daß das Ventil Il4 durch die Arretierkugel 136 in
der dargestellten Stellung gesichert wird. In dieser Stellung ist das Planetengetriebe 74 in der Untersetzungsstellung.
Wird der Arm 256 in eine Stellung 2 R - 2 - 4 verschwenkt,
so bewirkt das Schaltgestänge 258 eine Verstellung der Steuer-Stange
l42 und somit des Ventiles Il4 in eine entsprechende Stellung in der das Planetengetriebe 74 in eine Stellung für
den direkten Antrieb geschaltet wird. Der Bolzen 246 ermöglicht es, daß der Gangschalthebel 244 seitlich verschwenkt werden
kann, um somit eine Verschwenkung des Winkelhebels 252 ohne Störung einer Schwenkbewegung^ die durch den Hebelarm 228
hervorgerufen wird, zu ermöglichen.
Oberhalb der Schalthebelwelle 224 und mit einem konstanten Abstand
zur Schalthebelwelle 224 ist eine gebogene Platte 26O vorgesehen, die ein Abdeckelement 262 aufweist. Die gebogene
Platte 26O weist zwei Führungsschlitze 264 und 266 auf, die zur Aufnahme des Ganggruppenschalthebels 236 und des Gangschalthebels
244 dienen. Der Ganggruppenschalthebel 236 und der Gangschalthebel 244 erstreckt sich durch das Abdeckelement 262, das
ebenfalls mit Schlitzen versehen ist, so daß die Schalthebel in den Führungsschlitzen 264 und 266 frei schwenkend bzw. sich
bewegen können.
Wie aus Fig. 6 hervorgeht, ist der Führungsschlitz 264 mit
fünf unterschiedlichen Schaltraststellen versehen, die mit Bezug auf die Führungs schlitze von hinten nach vorne mit dem
Buchstaben P, A, B, C und D entlang der rechten Seite des Führungsschlitzes gekennzeichnet sind. Die Letzteren geben die
Schaltstellungen des Fahrtgeschwindigkeitswechselgetriebes an
und wie aus der Zeichnung hervorgeht, kann der Ganggruppenschalthebel 236 derart verstellt werden, daß nachfolgend höhere
bzw. niedere Drehzahlen des Wechselgetriebes l46 eingestellt werden können. Auf ähnliche Weise führt der Führungsschlitz
266 den Gangschalthebel 244 zwischen den entsprechenden Stellungen
zur Einstellung hoher bzw. niedriger Drehzahlen.
.-17-
30988 5/0402
Der Führungsschlitz 266 bildet eine Beiregungsbahn, die eine parallel verlaufende hintere, mittlere und vordere Querbahn
bzw. Schaltbahnen aufweist, die an ihren rechten Seite je eine Raststelle für den Gangschalthebel 244 bildet, die in
der Zeichnung mit den Symbolen 1 R, 1 und 3 gekennzeichnet
sind, während die linken Seiten der Schaltbahnen mit 2 R,° 2 und 4 gekennzeichnet sind. Die Schaltstellungen 1 R und 1
sind durch eine sich nach vorne erstreckende Bewegungsbahn verbunden, während die linken und rechten Schaltstellungen
2 und 3 durch eine diagonal verlaufende Schaltbahn verbunden sind.(Beim Durchfahren der Schaltpositionen 1 -4 ergibt sich),
daß das Schaltbild Z-förmig ausgebildet ist. Zwischen den Schaltstellungen 1 und 3 liegt die mit N gekennzeichnete Neutralstellung.·
(Auf diese Weise läßt sich) für jede Ganggruppe (durch entsprechende Einstellung des Ganggruppenschalthebels
236) (über den Gangschalthebel 244) eine Einstellung der Gänge
1 -·4 vornehmen. Hierzu wird der Gangschalthebel 244 in die
entsprechende Position 1-4 verstellt. Auf diese Weise läßt sich eine Erhöhung bzw. Herabsetzung der Drehzahl der Zwischenwelle
150 und somit der Drehzahl der Abtriebswelle 152 erreichen«
Aus Sicherheitsgründen ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen,
die verhindert, daß der Ganggruppenschalthebel-236
aus seiner Transportstellung D verstellt wird, wenn der Gangschalthebel
244 sich in einer seiner Rückwärtsstellungen 1 R und 2 R bzw. umgekehrt befindet. Ferner verhindert die Verriegelungsvorrichtung,
daß der Ganggruppenschalthebel 236 in seiner Parkstellung P verstellt wird, wenn der Gangschalthebel
244 nicht zuerst in eine Neutralβteilung N verstellt
worden ist. Hierzu ist eine Verriegelungsplatte 268 vorgesehen, die unterhalb des Hebelarmes 226 vorgesehen ist und die gelenkig
von der Tragplatte 220 über einen Bolzen 270 aufgenommen wird, so daß eine Verschwenkung der Verriegelungsplatte
in der in Fahrtrichtung verlaufenden Ebene möglich ist. Ein· Verschwenkung der Verriegelungeplatte 268 wird durch Ver-
-18-
309885/0402
Schwenkung des Hebelarmes226 hervorgerufen, dessen Stellweg
auf die Verriegelungsplatte 268 über ein Gestänge 272 übertragen wird. Das Gestänge ist hierzu einenends mit
einem Arm des Hebelarmes 226 anderenends mit einem Arm der Verriegelungsplatte 268 gelenkig verbunden. Die Verriegelungsplatte
268 weist ein Verriegelungselement 274 „ für die D-Stellung und ein Verriegelungselement 276 auf.
Die Verriegelungselemente 274 und 276 sind mit Abstand
zueinander angeordnet und um die Achse des Bolzen 270 gruppiert und erstrecken sich links säur linken Tragplatte 222. Das
Verriegelungselement 274 ist langer als das Verriegelungselement
276· Die Verriegelungsvorrichtung weist eine zweite Verriegelungsplatte 278 auf, die einen festen Bestandteil
mit dem Hebelarm 228 des Gangschalthebel 244 bildet. Ferner
ist die Verriegelungsplatte 278 mit einem Steg 280 ausgerüstet, der sich rechts zur Verriegelungsplatte 268 erstreckt und
der eine Nut 282 aufweist. Befindet sich beispielsweise der Gangschalthebel 244 in seiner Neutralstellung (s.Fig. 4)
so kann das Verriegelungselement 276 in die Nut 282 eingeführt
werden, so daß der Ganggruppenschalthebel 236 in seine Parkstellung verschwenkt worden kann, in der die Kupplung 190 und
192 eingerückt sind, so daß die Zahnräder 162 und 168 mit der
Ausgangswelle 152 antriebsverbunden sind. Der Gangschalthebel
244 kann dann nicht von seiner Neutralstellung aus verstellt werden, ohne daß der Ganggruppenschalthebel 236 zuerst aus
seiner Parkstellung verschwenkt worden ist. Der Steg 28O ist nach außen zur Verriegelungsplatte 268 abgestuft und bildet
ein Widerlager 284, das, wenn der Gangschalthebel in einer seiner Rückfahrtstellung geschaltet ist, in der Bewegungsebene
des relativ kurzen D-Stellung bzw. Verriegelungselementes 274 liegt, so daß der Ganggruppenschalthebel 236 nicht in seine
Transport- bzw. D-Stellung verschwenkt werden kann. In dem Fall
in dem der Ganggruppenschalthebel 236 sich bereits in seiner
D-Stellung befindet, verhindert da« Widerlager 284, daß der
Gangschalthebel 244 in eine seiner Rückfahrteteilungen
•chwenkt wird.
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In Fig. 6 sind Sehaltskalen dargestellt, die ein wichtiges
Merkmal der Erfindung darstellen. Insbesondere deshalb, weil sie der Bedienungsperson die etwaige Vorwärtsgeschwindigkeit
angeben, die durch das Wechselgetriebe 146 einstellbar ist. Hierzu ist auf der rechten Seite der Schaltskala 286 eine
sich nach vorne und hinten erstreckende Spalte 288 vorgesehen, die mit Zahlen 1 - l8 versehen ist, die die Geschwindigkeit
Meilen/h angeben. Die Nummern beginnen am hinteren Ende der
Skala und steigen von dort aus an. Links von der ersten Spalte und parallel dazu verlaufen vier weitere Spalten bzw. Zahlenreihen
290, 292, 294 und 296. Eine jede Zahlenreihe weist
Zahlen 1-4 auf, die den entsprechenden Ganggruppeh D, C, B und A zuzuordnen sind. Die Nummern bzw. Zahlen 1-4 einer
jeden Zahlenreihe entsprechen den vier einstellbaren Gängen
bzw. Geschwindigkeiten, die in den Ganggruppen eingestellt werden können. Die Zahlenreihen A - D sind seitlich versetzt
zueinander angeordnet und mit Bezug auf die Zahlenreihe 288 bzw. Skala 288 so angeordnet,"daß die entsprechenden Gangzahlen auch der entsprechenden Geschwindigkeit zugeordnet
werden kann, die in der ersten Spalte 288 entsprechend anger·
geben ist. Die vorher erwähnte Überlappung der Geschwindigkeiten
die durch die Einstellung des Getriebes zur Betätigung der einzelnen Ganggruppen B, C und D erreicht wird, ergibt sich
auch daraus, daß die Nummern der Zahlenreihe 290 - 294 sich
einander überlappen. Damit dienen die Nummern bzw. Zahlen als Unterstützung der Bedienungsperson und zur Auffindung der
entsprechenden Gänge. Ist beispielsweise der Ganggruppenschalthebel 236 in seiner Stellung B und der Gangschalthebel in seiner
Stellung 3 und möchte beispielsweise .die Bedienungsperson aus irgend einem Grund das GetrieTbe in eine andere Stellung verstellen,
um beispielsweise eine nächst kleiner Geschwindigkeit
einzustellen, so kann die Bedienungsperson anhand der Skala feststellen, daß die Zahl 2 in der mit C gekennzeichneten
Spalte in der Nähe der Zahl 3 der mit B gekennzeichneten Spalte
liegt, so daß die Bedienungsperson lediglich den Ganggruppenschalthebel
236 nach B zu verstellen und den Handschalthebei
in seine 2-Stpn.vmg um die gewünschte Geschwindigkeit bzw.
Drehzahl im Getriebe einzustellen.
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Die Arbeitsweise und Bedienung des Wechselgetriebes läßt sich am' besten aus der nachfolgenden Beschreibung zur Einstellung
der einzelnen Gänge verstehen. Zu Beginn wird davon
ausgegangen, daß alle Komponenten sich in ihrer dargestellten Stellungen befinden und das Getriebe auf die niedrigste Gangzahl
bzw. Antriebsgeschwindigkeit eingestellt wird. Im vorliegenden Fall wird die Stellung bzw· auch* die Kupplung 50 für
den Fahrantrieb ein- bzw« ausgerückt ist nicht berücksichtigt· Zuerst wird der Ganggruppenschalthebel 236 von seiner Parkstellung
P in seine niedere Stellung A verschwenkt. Durch die Verstellung des Ganggruppenschalthebels 236 von seiner Parkstellung
P in seine Stellung A wird eine Verstellung des Hebelarmes 226 herbeigeführt, der ein wenig verschwenkt wird und
über das Schaltgestänge 232 auf das Ausgangsgestänge zur Verstellung des Außenrings 196 in Richtung des Pfeiles B von seiner
Neutralstellung in eine Stellung gemäß Fig. 2 wirkt. Der Gangschalthebel
244 für hohe und niedere Geschwindigkeit wird dann in seine Stellung für niedere Geschwindigkeit innerhalb der A-Spalte
verstellt, in dem er von seiner Neutralstellung in die
Stellung 1 gerückt wird. Der Gangschalthebel 244 liegt dann auf der rechten Seite des Führungsschlitzes 266 gemäß Fig. 6
an und wirkt dann über die gebogene Stange 248, um den Winke1-hebel
252 in seiner dargestellten Stellung gehalten· wobei
das Schaltgestänge 258 die Kupplung für das Planetengetriebe
und das Ventil 114 in ihrer unteren Stellung hält, während der
Kolben 100 des Planetengetriebes 74 für zwei Geschwindigkeiten
betätigt wird und eine Untersetzung des Planetengetriebes herbeiführt. Ee wird außerdem darauf hingewiesen, daß durch
Verstellen des Gruppenschalthebels 244 im Führungsschlitz 266 eine Verstellung über das Schaltgestänge 242 erfolgt, das auf
das Ausgangsgestänge wirkt und somit eine Verstellung der
Synchronisierungskupplung I76 in Richtung des Pfeiles L herbeiführt, so daß das Eingangszahnrad 170 mit der Eingangewelle
l48 antriebsverbunden wird.
Um beispielsweise die nächst höhere Drehzahl innerhalb der
Ganggruppe A einzustellen, braucht lediglich der Gangschalthebel
244 seitlich im Führungsschlitz 266 von 1 nach 2 verstellt werden.
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30 9 88 5 /(U(Jl '
Diese seitliche Verstellung des Gangschalthebels 244
bewirkt eine Verstellung der gebogenen Stange 248 in entgegengesetzte Richtung und außerdem eine Verstellung des
Winkelhebels 252 nach unten in seine Stellung 2 R-2-4. Die' AbwärtsverSchwenkung des Winkelhebels 252 bewirkt eine Verstellung
des Schaltgestänges 258 und somit eine Drehung des Steuergestänges 142, das wiederum eine Verstellung des ■>
Ventiles Il4 in eine Stellung bewirkt in der der Kolben 108
beaufschlagt wird und somit einen direkten Antrieb des Planetengetriebes 74 gewährleistet. Soll dann mit einer dritten
Geschwindigkeit, in der Ganggruppe A gearbeitet werden, so muß die Bedienungsperson den Gangschalthebel 244 diagonal von der
Stellung 2 in die Stellung 3 verschwenken. Die Verschwenkung
bzw. Verstellung des Gangschalt.hebels 244 von der linken Seite zur rechten Sei te im Führungsschlitz 266 geht .auchüber die
Stange 248 und- den Winkelhebel 252, was zu einer Verstellung
des Schaltgestänges 258 und somit des Ventiles 114 führt, das
dann wieder in seine anfängliche Stellung zurückverstellt wird, so daß Druckmedium zum Kolben bzw. Zylinder 100 fließen kann,
um das Planetengetriebe 74 für zwei Geschwindigkeiten in seine
Untersetzungsstellung zu verstellen. Zur gleichen Zeit wird
der Gangschalthebel 244 verstellt und bewirkt über den Hebelarm 228 eine Verstellung des Schaltgestänges 242, so daß das Ausgangsgestänge
eine Verstellung der Synchronisierungskupplung in Richtung des Pfeiles H herbeiführt, so daß das Eingangszahnrad 172 mit der Eingangswelle 148 drehfest verbunden wird.
Die vierte Geschwindigkeit in der Ganggruppe A kann durch Verstellung,
des Gangschalthebel 244 von der Stellung 3 in die Stellung 4 erreicht werden, wobei wieder das Schaltgestänge
258 eine Verstellung der Stange 248 und somit des Winkelhebeis
252 herbeiführt, was zur Drehung der Stange 142 führt, wodurch die Kupplung und das Ventil 114 des Planetengetriebes in eine
Stellung verstellt wird, "in der das Planetengetriebe 74 in einer
Untersetzungsstellung arbeitet.
309 885/0 U02 - 22-
Somit kann der Gangschalthebel 244 in seinen Stellungen zwischen 1, 2, 3 und 4 nachfolgend verstellt werden. Eine
Verstellung zwischen 1-2, 2-1« 3-4 und 4 -3 kann ohne Betätigung der Kupplung 50 für den Fahrantrieb vorgenommen
werden· Eine Verstellung zwischen den Stellungen 2-3 und 3-2 kann durch Betätigung der Kupplung 50 während der Fahrt
vorgenommen werden und zwar infolge des Synchronisierungsgetriebes 178. Mit anderen Worten der Gangschalthebel 244
kann zwischen den .Stellungen 1 - 4 während des Arbeitseinsatzes oder während der Fahrt verstellt werden.
Ansprüche
3098 8-5/0402
Claims (8)
1.. Schaltvorrichtung für ein Wechselgetriebe mit mindestens
einer Eingangs-, Zwischen- und Ausgangswelle, wobei auf der Eingangswelle mindestens zwei
über eine Synchronisierungskupplung mit der Eingangswelle verbindbare Zahnräder vorgesehen sind,
die mit zwei auf einer Zwischenwelle angeordneten Zahnrädern ständig in Eingriff stehen, auf der
zwei weitere Zahnräder vorgesehen sind, die alle mit einem entsprechenden, auf der Ausgangswelle
vorgesehenen Zahnrad kämmen, das über eine entsprechende zweite bzw. dritte Kupplung mit der
Ausgangswelle antriebsverbindbar ist, wobei die Synchronisierungslcupplung über einen Gangschalthebel
und die beiden Kupplungen über einen Ganggruppenschalthebel betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingangswelle ein zwei Wellenteile (82, 84) miteinander verbindendes Zweigeschwindigkeits-Planetengetriebe
(74) vorgeschaltet ist, das über Stellorgane mit dem Gangschalthebel
(244) verbindbar ist, wobei die Schwenkebene der Stellorgane quer zur Bewegungsebene des Gangschalthebels
zur Verstellung der Synchronisierungs-
309885/0402
kupplung (176) verläuft, während für jede Ganggruppe
(A - D) seitlich versetzte Schaltskalen (288 bis 296) vorgesehen sind, deren Schaltbereiche sich
einander überlappen.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die untere, mittlere und hohe Stellung und die Transportschaltstellung des Gangschalt-
, hebeis (244) in etwa auf einer Linie entlang der Bewegungsbahn des Gangschalthebels liegen, wobei
die Schaltskala (288 bis 296) eine erste Zahlen aufweisende Spalte aufweist, die parallel zur Bewegungsbahn verläuft und deren Zahlen fortlaufend ansteigen,
wobei die erste Zahl der kleinsten Abtriebsdrehzahl und die letzte Zahl der größten Abtriebs—
drehzahl entspricht, wobei vier Skalen mit je vier Nummern parallel zur ersten Skala verlaufen und zur
Zuordnung-für den Ganggruppenschalthebel (236) entsprechend
gekennzeichnet sind, während die vier Zah<len einer jeden Schaltskala die entsprechenden Gänge
angeben,
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ganggruppenschalthebel (236)
über ein Gestänge (272) mit einer ersten Verriege- '
3 0988 5/0 AO 2
lungsplatte (268) verbunden ist, die ein erstes Verriegelungselement (274) zur Verhinderung einer
Verstellung des Ganggruppenschalthebels (236) in
seine Transport- bzw. D-Stellung und ein zweites
Verriegelungselement (276) zur Verhinderung einer Verstellung des Gangschalthebels (244) aus seiner
NeutralStellung aufweist.
4. Schaltvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gangschalthebel (244) eine zweite Verriegelungsplatte
(278) aufweist, die mit einer Nut (282) zur Aufnahme des zweiten Verriegelungselementes (276) zur Verschwenkung des Ganggruppenschalthebels
(236) in seine Parkstellung ausgerüstet -ist und ein Widerlager (284) aufweist, das
bei Einnahme des Gangschalthebels in seine Rückfahrtstellung auf der Bewegungsbahn des ersten
Verriegelungselementes (274) liegt und eine Verstellung des Ganggruppenschalthebels (236) aus
seiner Transport- oder D-Stellung oder bei Einnahme des Ganggruppenschalthebels (236) in seine
D-Stellung eine Verschwenkung des Gangschalthebels (244) in seine Rückfahrtstellung verhindert.
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5. Schaltvorrichtung insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellorgan als
Winkelhebel (252) ausgebildet ist und einenends über ein Steuergestänge (142) mit einem Ventil
(114) für das Planetengetriebe (74), anderenends über eine Gabel (250) mit dem Gangschalthebel
(244) Verbindbar ist.
6. Schaltvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zweigeschwindigkeits-Planetengetriebe (74) an die Eingangswelle, um diese mit mindestens zwei
verschiedenen Geschwindigkeiten anzutreiben, angeschlossen ist und das Ventil (114), zur Einstellung
des Zweigeschwindigkeits-Planetengetriebes, den Ganggruppenschalthebel ("236), der mit der ersten
und zweiten Kupplung wirkungsmäßig verbindbar ist, und den zweiten Gangschalthebel (244) aufweist.
7. Schaltvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent,
daß die Eingangswelle, die durch das Zweigeschwindigkeits-Planetengetriebe (74) antreibbar ist, ein
Bremselement (104, 106) und eine Kupplung (110, 112),
die wahlweise durch das Ventil (114) betätigbar ist, um eine Untersetzung bzw. einen direkten Antrieb des
Zweigeschwindigkeits-Planetengetriebes herzustellen,
aufweist, wobei das Ventil an den zweiten Gangschalthebel anschließbar ist.
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8. Schaltvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Ganggruppenschalthebel (236) am ersten Arm (230) angeordnet ist, der um eine
horizontal verlaufende Schalthebelwelle (224)· verschwenkbar ist, während ein erstes Schaltgestänge
(232) zwischen den ersten Arm und der ersten und zweiten Kupplung angeschlossen ist,
wobei der zweite Gangschalthebel (244) auf einem zweiten Arm (240) angeordnet ist, der gelenkig
auf. der horizontal verlaufenden Schalthebelwelle lagert, während ein zweites Schaltgestänge
(242) zwischen dem zweiten Arm und der dritten Kupplung vorgesehen ist, wobei der
Winkelhebel i(252) unterhalb der Schalthebelwelle vorgesehen ist und um eine Achse verschwenkbar ist,-die quer zur,Schalthebelwelle
und zu einem dritten Schaltgestänge (258) verläuft, das zwischen dem Winkelhebel und dem
Ventil (114) angeordnet ist, wobei der zweite Gangschal tliebel (244) einen sich nach unten
erstreckenden Teil aufweist, der mit dem Winkelhebel in Wirkverbindung bringbar ist, wobei der
zweite Gangschalthebel (244) auf dem zweiten Arm (240) in eine Richtung versc-hwenkbar ist, in der
der zweite Arm nicht verstellbar ist und in eine andere Richtung verschwenkbar ist,in der
der Arm verstellbar ist.
309885/0A02
L e e rs e i te
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