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DE1081303B - Einaeugige Spiegelreflexkamera mit einem Federgetriebe, welches die einzelnen Aufnahme- funktionen steuert - Google Patents

Einaeugige Spiegelreflexkamera mit einem Federgetriebe, welches die einzelnen Aufnahme- funktionen steuert

Info

Publication number
DE1081303B
DE1081303B DEA30019A DEA0030019A DE1081303B DE 1081303 B DE1081303 B DE 1081303B DE A30019 A DEA30019 A DE A30019A DE A0030019 A DEA0030019 A DE A0030019A DE 1081303 B DE1081303 B DE 1081303B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
release
slide
camera according
spring mechanism
stop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA30019A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Landbrecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA30019A priority Critical patent/DE1081303B/de
Priority to GB2490359A priority patent/GB909242A/en
Priority to CH7649659A priority patent/CH370640A/de
Publication of DE1081303B publication Critical patent/DE1081303B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegelreflexkamera mit einem Federgetriebe, welches vom Handauslöser freigegeben wird und die einzelnen Aufnahmefunktionen steuert, wobei der Verschluß auslöser bei der Zeiteinstellung für B so lange betätigt bleibt, bis der Handauslöser freigegeben ist.
Bei den bekannten Kameras dieser Art wird ein Anschlag, z. B. über den Handauslöser selbst, in die Bahn des Getriebes gebracht, so daß dieses in einer Stellung angehalten wird, in welcher der Verschluß ausgelöst ist. Bei Einstellung einer festgelegten Verschlußzeit werden somit die Verschlußlamellen selbsttätig geöffnet und wieder geschlossen. Dagegen können sich die Verschlußblätter bei der Zeiteinstellung B erst wieder schließen, wenn durch Freigabe des Handauslösers der Anschlag aus der Bahn des am Getriebe sitzenden Gegenanschlags entfernt ist, so daß dieses in beine Endstellung weiterlaufen kann.
Die Erfindung zeigt einen anderen Weg für die Zeitsteuerung B und zeichnet sich dadurch gegenüber den bekannten Kameras aus, daß das Verschlußgetriebe ungehindert von der Anfangsstellung in die Endstellung durchlaufen kann und daß lediglich der am Verschluß sitzende Verschlußauslöser durch den Handauslöser daran gehindert wird, in seine Ausgangslage zurückzukehren. Durch Einsparung des Zwischenanschlags wird also ein ruhigerer und gleichmäßigerer Ablauf des Verschlußgetriebes erzielt, und die Erschütterungen werden herabgesetzt. Dies wird gemäß dem Erfindungsvorschlag dadurch erzielt, daß der Verschlußauslöser über eine erste Anstoßkopplung mit dem Handauslöser und über eine zweite, nach der ersten zur Wirkung kommende Anstoßkupplung mit dem Federgetriebe verbunden wird und daß der Verschluß auslösebereich im Verstellbereich der zweiten Anstoßkupplung und der Schließbereich für die Zeiteinstellung B im über die erste Anstoßkupplung gesteuerten Verstellbereich des Verschlußauslösers liegt.
Nach einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist am Kameragehäuse ein Auslöseschieber oder Auslösehebel bewegbar geführt, der mit dem Verschlußauslöser, im Eingriff und mit dem Handauslöser und dem Federgetriebe über in der gleichen Richtung auf ihn einwirkende Anstoßkupplungen verbunden ist. Eine zuverlässige Unterteilung des gesamten Bewegungsbereichs wird beispielsweise durch einen kamerafesten Endanschlag in der Bahn des Handauslösers erzielt. Der Auslöseschieber ist vorteilhafterweise mit einer Rückstellfeder versehen, die ihn in der Ruhestellung an einem kamerafesten Anschlag hält. Wie weiterhin erfmdungsgemäß vorgeschlagen wird, läßt sich der Auslöseschieber als Riegel für das Federgetriebe ausbilden, der bei auf-
Einäugige Spiegelreflexkamera
mit einem Federgetriebe,
welches die einzelnen Aufnahmefunktionen steuert
Anmelder:
Agfa Aktiengesellschaft,
Leverkusen-Bayerwerk,
Kaiser -Wilhelm -Allee
Franz Landbrecht, München,
ist als Erfinder genannt worden
gezogenem Verschluß an einem mit der Abtriebswelle des Federgetriebes verbundenen Anschlag anliegt. Der Vorlauf des Verschluß auslösers und der für die Entriegelung des Federgetriebes notwendige Weg müssen also aufeinander abgestimmt werden.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Anstoßkupplung des Federgetriebes ergibt sich durch Verwendung eines an dessen Abtriebswelle sitzenden Nockens und eines am Kameragehäuse gelagerten Kupplungshebels, der mit seinem freien Ende am Auslöseschieber angreift. Die Verbindung zwischen dem Kupplungshebel und dem Auslöseschieber kann z. B. einen einstellbaren Exzenterbolzen aufweisen, der in einem senkrecht zur Kraftübertragungsrichtung verlaufenden Schlitz des Hebels oder Schiebers geführt ist.
Der Nocken dieser Anstoßkupplung sitzt zweckmäßigerweise am einen Ende einer Platte, deren anderes Ende zur Bildung des Riegelanschlags aus ihrer Ebene herausgebogen ist. Beispielsweise kann die Platte an einer auf der Abtriebswelle des Federgetriebes sitzenden Scheibe befestigt sein,
Schließlich wird erfiiidungsgemäß noch vorgeschlagen, den Auslöseschieber, der mit dem Federgetriebe an einem lösbar mit dem Kameragehäuse verbundenen Spiegelkasten angeordnet sein kann, mit dem Handauslöser über eine Nase in Verbindung zu bringen,
009 508/123
die durch eine Wandattssparung hindurchragt, deren linde einen Anschlag für den Schieber bildet.
Die Zeichnung gibt eine beispielsweise Ausführungsform, der Erfindung wieder, und zwar zeigt
Fig. 1 in räumlicher Darstellung die Auslöser- und Getriebeanordnung einer erfindungsgemäß ausgebildeten Spiegelreflexkamera,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Kamera nach Fig. 1,
Fig. 3 die gleiche Kamera, und zwar ebenfalls teilweise geschnitten, von hinten gesehen, und
Fig. 4 eine grafische Darstellung des Auslösevorgangs.
In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse einer ernndungsgemäß ausgebildeten Spiegelreflexkamera bezeichnet, mit 2 der Objektivtubus, mit 3 ein Penta-Prisma-Einsatz und mit 4 das Verschlußgehäuse, das über einen Flansch 5 mittels Schrauben 6 an der Vorderwand 7 des Kameragehäuses befestigt ist. Ein Schnellaufzugshebel 8 ist über seine Welle 9, die unter der Wirkung einer Drehfeder 10 steht, und einen Zahnradgetriebezug 11 mit einem Kupplungsrad 12 verbunden. Über zwei Kupplungsstifte 13 und 14, die eine Spielkupplung mit etwa 320° Spiel bilden, ist das Rad 12 mit einem weiteren Zahnrad 15 gekuppelt, welches in ein Kronenrad 16 eingreift, das auf einer Welle 17 sitzt.
In der Zeichnung sind die beiden Räder 12, 15 zur besseren Erläuterung in axialer Richtung auseinandergezogen dargestellt. Der Stift 14 hat in jedem Fall einen genügend großen Abstand vom Rad 12, so daß unter diesem Stift 14 ein Klauenhebel 18 mit seiner Schlitzklaue 19 das untere Ende des Stifts 13 erfassen kann. Der Klauenhebel 18 ist bei 20, gegebenenfalls über eine Stift-Schlitzverbindung, an einem Schieber 21 schwenkbar gelagert und liegt in der gezeichneten Stellung unter der Wirkung einer Zugfeder 22 an einem Anschlag 23 an. Über zwei Schlitze 24 ist der winkelförmig ausgebildete Schieber an zwei am Kameragehäuse festen Stiften 25 verschiebbar geführt. Er wird durch eine Zugfeder 26 in der gezeigten linken Endstellung gehalten. Durch einen lotrechten Schlitz 27 des Schiebers ragt ein Stift 28, der an einem abgekröpften Lappen 29 eines um die optische Achse drehbar gelagerten Verschluß auf zugrings 30 sitzt, der wiederum mit einem Zahnsegment 31 in ein Aufzugsritzel 32 eingreift.
Wenn man den Schnellaufzugshebel 8 in Richtung des Pfeils 33 dreht, führt das Zahnrad 12 eine Drehung um etwa 320° im Sinne des Pfeils 34 aus, und zwar kommt nach etwa 130° der Stift 13 mit der Schlitzklaue 19 zum Eingriff und nimmt über diese den Schieber 21 nach rechts um nahezu den doppelten Schwenkradius des Stifts 13 mit, wodurch über den \rerschlußaufzugsring und das Aufzugsritzel 32 der X^erschlufi gespannt wird. Bei der Rückwärtsbewegung des Schnellaufzugshebels 8 löst sich der Stift 13 wieder in der gezeichneten linken Endstellung des Schiebers 21 aus der Schlitzklaue und gelangt in die in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurück.
Am Kronenrad 16 sitzt fest eine Steuerplatte 35, deren eines Ende als Steuernocken 36 ausgebildet und deren anderes Ende als Anschlag 37 aus der Ebene der Platte 35 abgebogen ist. Parallel zum Kronenrad 16 ist im Bereich des Nockens 36 ein Kupplungshebel 38 über einen Bolzen 39 an einem kamerafesten Lagerblock 40 schwenkbar gelagert. An seinem freien Ende trägt er exzentrisch gelagert einen Stift 41, der in einen in der Gebrauchsstellung waagerechten Schlitz 42 eines Auslöseschiebers 43 eingreift, welcher mit lotrechten Schlitzen 44 an kamerafesten Stiften 45 verschiebbar geführt ist.
In einem parallel zur Vorderwand 7 verlaufenden Absprung 46 ist ein lotrechter Schlitz 47 vorgesehen, durch welchen der Verschlußauslöser 48 hindurchragt, der durch eine im Verschluß vorgesehene Feder am oberen Ende des Schlitzes 47 gehalten wird. Die Stifte 45 sitzen an einer lotrechten Zwischenwand 49, die den Spiegelraum seitlich begrenzt, und in dieser Wand 49 ist auch die Welle 17 drehbar gelagert. Gegebenenfalls kann ein Spiegelkasten mit dem Objektivvorbau, dem Schaltmechanismus, der Welle 17 und dem Kupplungsrad 15 als geschlossene und vom Kameragehäuse lösbare Baueinheit ausgeführt werden.
In der Wand 49 ist eine Aussparung 50 vorgesehen, durch welche ein Vorsprung 51 des Auslöseschiebers 43 hindurchragt. Am oberen Ende der Aussparung 50 ist eine Anschlagplatte 52 angeordnet. Ein Handauslöser 53 besteht im wesentlichen aus einem im oberen Bereich des Kammergehäuses gegen die Wirkung einer Feder 54 verschiebbaren Auslöserschaft 53 α und einem daran befestigten mehrfach abgekröpften Auslöserwinkel 53 b, der mit seinem vorderen Ende, an dem über die Anschlagplatte 52 vorstehenden Teil des Ansatzes 51 angreift, während seine Bewegungsbahn durch die Platte 52 begrenzt ist. Im Querschnitt ist der Auslöseschieber 43 U-förmig ausgebildet, und das vordere Ende des Stegs 55, welches den Schlitz 42 aufweist, ist zur Bildung eines Riegelvorsprungs 56 in die Bahn des Anschlags 37 nach innen gebogen.
Der Auslöseschieber 43 steht unter der Wirkung einer Zugfeder 57, welche ihn stets nach oben, also gegen den Anschlag 52, zu ziehen versucht. Auf der \Velle 17 sitzen in an sich bekannter Weise Steuer-Scheiben, über welche die Bewegungen des Spiegels und der Abdeckklappe gesteuert werden, so daß durch diese Welle 17 gegebenenfalls sämtliche Aufnahmevorgänge ausgelöst werden können. Dazu gehört auch das Öffnen der Verschluß- und Blendenlamellen beim Aufziehen und das Schließen des Verschlusses sowie das Zuziehen der Blende auf den vorgewählten Wert vor dem Hochschwenken des Spiegels und der Lichtschutzklappe. Dies erfolgt hier in an sich bekannter Weise über eine im Verschlußgehäuse gelagerte Steuerwelle 58. Auf dieser Welle sitzt ein Ritzel 59, welches unmittelbar in die Verzahnung des Kronenrades 16 eingreift. Im Verschlußgehäuse können Ausgleichsmittel, z. B. Federn, vorgesehen sein, die einen zu großen Weg der Welle 58, der durch den Umdrehungswinkel des Kronenrades 16 bedingt ist, ausgleichen.
Nach Fig. 1 ist das im wesentlichen durch die Welle 17 und das Kronenrad 16 gebildete Getriebe gegen die Wirkung einer aus Fig. 2 erkennbaren Drehfeder 71 aufgezogen, die sich mit einem hakenförmigen Ende 72 an einen Stift 73 des Kronenrades 16 legt und mit ihrem anderen Ende 74 in der üblichen Weise am Gehäuse gehalten wird. Über die Kupplungsräder 12, 15 ist das Kronenrad 16 durch Drehen des Schnellaufzugshebels 8 in Richtung des Pfeils 33 in die gezeigte Stellung gebracht worden. Dabei hat sich der Riegelvorsprung 56 unter der Kraft der Feder 57 vor den Anschlag 37 der Platte 35 gelegt und hält das Federgetriebe in dieser Endstellung fest, wenn das Kupplungsrad 12 in seine Ausgangsstellung zurückgedreht wird. Gleichzeitig ist in der vorbeschriebenen Weise der Verschluß über den Schieber 21 aufgezogen worden. Über nicht gezeigte Kurvenscheiben wurden die Lichtschutzklappe in die Abdichtstellung und der Spiegel in die Beobachtungsstellung geschwenkt.
Außerdem wurden über die Welle 58 die Verschlußblätter und die Blendenlamellen vollständig geöffnet.
Wenn man jetzt den Handauslöser 53 betätigt, so wird über den Vorsprung 51 der Ausloseschieber 43 so weit mitgenommen, bis der Han.da.us lös er durch die Anschlagplatte 52 angehalten wird. Dabei ist der Anschlag 37 vom Riegelvorsprung 56 freigekommen, und die Welle 17 läuft unter der Wirkung ihrer Antriebsfeder 71 an, wobei zunächst über Ritzel 59 und Welle 58 die Verschlußblätter geschlossen und die Blenden- ίο lamellen auf den vorgewählten Wert zugezogen werden, anschließend der Spiegel in seine obere Dichtstellung hochgeschwenkt, und dann die Abdeckklappe aus dem Objektivstrahlengang entfernt wird. Gegen Ende dieser letzteren Bewegung kommt der Nocken 36 am Kupplungshebel 38 zur Anlage, und dieser nimmt über seine Stift-Schlitzverbindung 41, 42 den Auslöseschieber 43 weiter nach unten mit, so daß dieser sich mit seinem Vorsprung 51 vom Handauslöser 53 abhebt und den Verschlußauslöser 48 weiterschwenkt. Kurz vor der Auslösung des Verschlusses wird in nicht weiter dargestellter Weise ein Öffnungsring, der von der Welle 58 gesteuert wird und die Zusatzbewegung der Verschlußblätter und/oder der Blendenlamellen bewirkt, in seiner Endstellung verriegelt.
Wenn das Verschlußhemmwerk auf eine bestimmte Zeit eingestellt ist, dann werden nach Ablauf dieser Zeit die Verschlußlamellen selbsttätig wieder geschlossen. Sie bleiben jedoch in der Zeiteinstellung B auch dann noch geöffnet, wenn beim Weiterdrehen des Kronenrades 16 der Nocken 36 wieder vom Kupplungshebel 38 freikommt und der Auslöseschieber 43 durch seine Feder 57 nach oben bewegt wird. Da jedoch der Handauslöser 53 noch eingedrückt ist, kommt der Vorsprung 51 wiederum an diesem zur Anlage, und die Verschlußblätter bleiben solange geöffnet, bis der Handauslöser 53 seiner Feder 54 freigegeben wird, welche ihn in die in Fig. 1 gezeigte obere Endlage zurückführt.
In Fig. 4 sind entsprechend der Darstellung in Fig. 3 die Wege des Verschluß auslösers 48 und des Auslöseschiebers 43 diagrammartig aufgetragen. Mit der Linie 60 sei die obere Endlage des Auslöseschiebers 43 bezeichnet. 61 ist dementsprechend der Bereich der Ruhelage des ganzen Steuermechanismus, in welchem auch evtl. vorhandene Toleranzen eingeschlossen sind. Bewegt man nun den Handauslöser 53 in seine Endstellung, so wird der Auslöseschieber 43 entsprechend dem Pfeil 62 bis zur Linie 63 mitgenommen, wodurch im Bereich 65 die Verriegelung 37, 56 gelöst wird und das Getriebe sich in Bewegung setzt und den Auslöseschieber entsprechend dem Pfeil 64 mitnimmt. Dabei wird über den Nocken 36 und die Stift-Schlitzverbindung 41, 42 am Auslöseschieber 43 innerhalb des Bereichs 65 der im Verschlußgehäuse vorgesehene Öffnungsring verriegelt.
Der Übersichtlichkeit halber sind hier die Steuerbereiche für Lichtschutzklappe und Spiegel nicht eingetragen. Es kann jedoch unter Berücksichtigung der Auslöseverzögerung gewährleistet werden, daß die Lichtschutzklappe aus dem Strahlengang entfernt und der Spiegel hochgeschwenkt ist, bevor sich die Verschlußlamellen wieder öffnen.
An den Bereich 65 schließt sich unmittelbar der Be-. reich 66 an, in welchem der Verschluß ausgelöst wird. Aus der über den Nocken 36 gesteuerten Endstellung entsprechend dem Bereich 67 wird beim Weiterlauf des Kronenrades 16 der Schieber 43 durch die Feder 57 wieder entsprechend dem Pfeil 68 von der Linie 75 zurückbewegt. An der Linie 63 ist er jedoch durch den Handauslöser 53 so lange gehalten, bis dieser freigegeben wird. Bei der weiteren Rückwärtsbewegung entsprechend dem Pfeil 69 wird der Bereich 70 durchlaufen, in welchem sich "bei der Zeiteinstellung B die Verschlußblätter wieder schließen.' Somit kann stets das ganze Steuergetriebe ohne wesentliche Erschütterungen in seine Endstellung durchlaufen, und lediglich der Veischlußschieber 43, der auf den Verschlußauslöser 48 einwirkt, wird in einer Zwischenstellung angehalten.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Einäugige Spiegelreflexkamera mit einem Fed'ergetriebe, welches vom Handauslöser freigegeben wird und die einzelnen Aufnahmefunktionen steuert, wobei der Verschlußauslöser bei der Zeiteinstellung für B so lange betätigt bleibt, bis der Handauslöser freigegeben ist, dadurch ge kennzeichnet, daß der Verschlußauslöser (48) über eine erste Anstoßkupplung (51) mit dem Handauslöser (53) und über eine zweite, nach der ersten zur Wirkung kommende Anstoßkupplung (56, 38) mit dem Federgetriebe (17, 71) verbunden ist, und daß der Verschlußauslösebereich (66) im Verstellbereich (64) der zweiten Anstoßkupplung und der Schließbereich (70) für die Zeiteinstellung B im über die erste AnstO'ßkupplung gesteuerten Verstellbereich (69) des Verschlußauslösers liegt.
2. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kameragehäuse (1) ein Auslöseschieber (43) oder Auslösehebel bewegbar geführt ist, der mit dem Verschluß auslöser (48) im Eingriff und mit dem Handauslöser (53) und dem Federgetriebe (17, 71) über in der gleichen Richtung auf ihn einwirkende Anstoßkupplungen verbunden ist.
3. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen kamerafesten Endanschlag (52) in der Bahn des Handauslösers (53).
4. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseschieber (43) mit einer Rückstellfeder (57) versehen ist, die ihn in der Ruhestellung an einem kamerafesten Anschlag (52) hält.
5. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseschieber (43) als Riegel (56) für das Federgetriebe ausgebildet ist, der bei aufgezogenem Verschluß an einem mit der Abtriebswelle (17) des Federgetriebes verbundenen Anschlag (37) anliegt.
6. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstoßkupplung des Federgetriebes gebildet ist durch einen an dessen Abtriebswelle (17) sitzenden Nocken (36) und einen am Kameragehäuse gelagerten Kupplungshebel (38), der mit seinem freien Ende am Auslöseschieber (43) angreift.
7. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Kupplungshebel (38) und dem Auslöseschieber (43) einen einstellbaren Exzenterbolzen (41) aufweist, der in einem senkrecht zur Kraftübertragungsrichtung verlaufenden Schlitz (42) des Hebels oder Schiebers (43) geführt ist.
8. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (36) am
einen Ende einer Platte (35) sitzt, deren anderes Ende zur Bildung des Riegelanschlages (37) aus ihrer Ebene herausgebogen ist.
9. Spiegelreflexkamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (35) an einer auf der Abtriebswelle (17) des Federgetriebes sitzenden Scheibe (16) befestigt ist.
10. Spiegelreflexkamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseschieber (43) mit dem Handäuslöser (53) über einen Vorsprung (51) in Verbindung ist, der durch eine Wandaussparung (50) hindurchragt, deren Rand (52) einen Anschlag für den Schieber bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 508/123 4.60
DEA30019A 1958-08-02 1958-08-02 Einaeugige Spiegelreflexkamera mit einem Federgetriebe, welches die einzelnen Aufnahme- funktionen steuert Pending DE1081303B (de)

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CH7649659A CH370640A (de) 1958-08-02 1959-08-03 Einäugige Spiegelreflexkamera mit einem von einer Feder angetriebenen Getriebe, welches durch einen Handauslöser auslösbar ist

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DE (1) DE1081303B (de)
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GB909242A (en) 1962-10-31

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