DE1080792B - Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift - Google Patents
Tonabnehmer zur Abtastung von ZweikomponentenschriftInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R17/00—Piezoelectric transducers; Electrostrictive transducers
- H04R17/04—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
- H04R17/08—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus signals being recorded or played back by vibration of a stylus in two orthogonal directions simultaneously
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift mit zwei einseitig
im Gehäuse eingespannten und mit ihren freien Enden einander zugewandten piezoelektrischen Wandler,
von denen jeder so im Gehäuse angeordnet ist, daß er nur bei Auslenkung in Richtung der ihm zugeordneten
Komponente der Zweikomponentenschrift eine Spannung abgibt.
Es ist bereits bekannt, bei einem Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift zwei Kristalle
mit jeweils einem Ende aneinanderstoßen zu lassen, wobei sie zueinander eine solche Lage einnehmen
und insgesamt derartig gehaltert sein sollen, daß die Biegebeanspruchung des einen Kristalls von
der einen Tonspur aus und die Biegebeanspruchung des anderen Kristalls von der anderen Tonspur aus
erfolgt. Dieser Empfehlung sind jedoch keine Hinweise zu entnehmen, in welcher Form die Ankopplung
der Abtastorgane an die Wandler vorgenommen ist. ao
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei: Tonabnehmern
der eingangs genannten Art die Ankopplung eines oder mehrerer Abtastorgane dort zu ermöglichen,
wo die beiden piezoelektrischen Wandler aneinanderstoßen. Dadurch können Lagerstellen der
Wandler eingespart werden, und das Kuppelstück selbst läßt sich äußerst einfach und von geringer
Masse ausbilden. Besonders einfach läßt sich sowohl die kraftschlüssige Anlenkung des Kuppelstückes an
beide Wandler als auch ihre gegenseitige Entkopplung gestalten.
Erfindungsgemäß greifen die freien Enden der Wandler an einem gemeinsamen Kuppelstück an,
welches in an sich bekannter Weise mit einer oder zwei Anlenkstellen für Abtastorgane versehen ist.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Wandler koaxial, jedoch mit um 90° zueinander geneigten
Flächen angeordnet und durch ein Kuppelstück aus elastischem Material, welches mit zwei diametral sich
gegenüberliegenden Anlenkstellen für je ein Abtastorgan versehen ist, miteinander verbunden.
Ausführungsformen gemäß dieser Weiterbildung ermöglichen ein einfaches Anlenken beider Wandler
an das Kuppelstück, ohne daß bei dessen Herstellung die Toleranzen besonders eng zu liegen brauchten.
Die diametral sich gegenüberliegenden Kuppelenden können wahlweise mit einem oder mehreren Abtastorganen
in Eingriff gebracht werden. Ein Tonabnehmer gemäß der Weiterbildung kann aber auch, wie
bei den bekannten Turnover-Systemen, derart ausgeführt sein, daß jedem Kuppel ende ein besonderes
Abtastorgan zugeordnet ist. Sehr vorteilhaft ist bei dieser Weiterbildung, wenn das jeweils sich in Ruhestellung
befindende Abtastorgan und gegebenenfalls Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift
Anmelder:
ELECTROACUSTIC Gesellschaft m.b.H., Kiel, Westring 425-429
Hans-Robert Kühn, Kiel-Gaarden, ist als Erfinder genannt worden
auch das zugehörige Kuppelende festgelegt wird, damit ein Mitschwingen der nicht in Abtaststellung
befindlichen Kuppel- und Abtastorgane vermieden wird.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann das Kuppelstück aus starrem Material bestehen, während
die beiden Aufnahmen für die freien Wandlerenden elastisch ausgebildet sind.
Ein relativ starres Kuppelstück hat den Vorzug gegenüber dem elastischen, daß es leichter ausgeführt
werden kann.
Beide Ausführungsformen sind vorteilhaft dann anzuwenden, wenn die Wandler als koaxial zueinander
angeordnete Biegeschwinger ausgebildet sind. Es sind aber auch Ausführungsformen denkbar, bei denen die
Wandler als Torsionsschwinger wirken, wobei dann die Enden der Wandler derart aneinanderstoßen, daß
lediglich ihre Ecken durch das Kuppelstück miteinander verbunden werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
sind die Wandlerenden in klauenförmigen Halterungen geringfügig seitlich bewegbar gehaltert. Dabei müssen
die elastischen Lagerteile so ausgebildet sein, daß sie trotz der seitlichen Bewegbarkeit der Wandlerplatten
eine Biegung oder Torsion auf die Wandler einwandfrei zu übertragen vermögen.
Ferner ist eine Weiterbildung der Erfindung denkbar, bei der die Wandlerenden abgerundet sind, dergestalt,
daß sie in den elastischen Halterungen in der Ebene ihrer Flächenausdehnung kippen können. Beide
Maßnahmen, die seitliche Verschiebbarkeit und die Möglichkeit des Kippens, dienen zur Verbesserung
der mechanischen Entkopplung der Wandler voneinander.
An Hand eines Ausführungsbeispiels wird im folgenden unter Zuhilfenahme der Zeichnung die Erfindung
näher erläutert.
" ■■ 009 507/198
Die Figur zeigt schematisch das Innere des Tonabnehmers, welcher als Turnover-System ausgeführt
ist und zur Abtastung beispielsweise von Monaural- und Stereoschrift vorgesehen sein kann.
Es sind zwei Wandler 1 und 2 vorgesehen, die jeweils
einseitig unter Zwischenschaltung von elastischen Halteteilen 3 und 4 im Gehäuse eingespannt
sind. Die freien Enden der Wandler 1 und 2 sind einander zugewandt und münden jeweils in einer der
klauenförmigen Halterungen 5 und 6 eines gemeinsamen Kuppelstückes 7. Das Kuppelstück ist in diesem
Falle aus elastischem Material hergestellt. Es weist zwei diametral gegenüberliegende Anlenkstellen
8 und 9 auf, an denen die Abtastorgane 10 und 11 angreifen. Diese Abtastorgane sind an ihren hinteren
Enden in Gummibuchsen 12 und 13 elastisch gelagert und an ihrem vorderen Ende mit je einem
Abtaststift 14 und 15 versehen. Die Lagerung der Abtastorgane ist derart, daß die Abtaststifte sich in
allen Richtungen bewegen können. Diese Beweglichkeit ist erforderlich für die Abtastung von Stereoschallschrift.
Zwecks Entkopplung der beiden Wandler voneinander sind diese um 90° geneigt zueinander angeordnet.
Die Ebenen beider Wandler schneiden die Abtastebene unter 45°. Diese Anordnung entspricht
den bei Zweikomponentenschrift derzeit üblichen Bewegungsrichtungen der Komponenten.
Um eine besonders gute mechanische Entkopplung beider Wandler voneinander zu erzielen, ist es angebracht,
die Halteteile 3 und 4 derart elastisch auszubilden, daß die Wandlerplatten sich in ihren Halterungen
geringfügig seitlich bewegen können. Eine solche Entkopplung kann auch durch Abrundung der
Wandlerenden dergestalt, daß die Wandlerplatten in der Ebene ihrer Flächenausdehnung zu kippen vermögen,
erreicht werden.
Claims (5)
1. Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift mit zwei einseitig im Gehäuse eingespannten
und mit ihren freien Enden einander zugewandten piezoelektrischen Wandlern, von denen jeder so im Gehäuse angeordnet ist, daß er
nur bei Auslenkung in Richtung der ihm zugeordneten Komponente der Zweikomponentenschrift
eine Spannung abgibt, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Wandler an einem gemeinsamen
Kuppelstück, welches in an sich bekannter Weise mit einer oder zwei Anlenkstellen für Abtastorgane
versehen ist, angreifen.
2. Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler koaxial, jedoch mit
um 90° zueinander geneigten Flächen angeordnet und durch ein Kuppelstück aus elastischem Material,
welches mit zwei diametral sich gegenüberliegenden Anlenkstellen für je ein Abtastorgan
versehen ist, miteinander, verbunden sind.
3. Tonabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kuppelstück aus starrem
Material besteht, während die beiden Aufnahmen für die freien Wandlerenden elastisch ausgebildet
sind.
4. Tonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlerenden
in klauenförmigen Halterungen (5,6) geringfügig seitlich bewegbar gehaltert sind.
5. Tonabnehmer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandlerenden abgerundet
sind, dergestalt, daß sie in den elastischen Halterungen in der Ebene ihrer Flächenausdehnung
kippen können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 816 311.
Deutsche Patentschrift Nr. 816 311.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 507/198 4,60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE17078A DE1080792B (de) | 1959-01-28 | 1959-01-28 | Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE17078A DE1080792B (de) | 1959-01-28 | 1959-01-28 | Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1080792B true DE1080792B (de) | 1960-04-28 |
Family
ID=7069421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE17078A Pending DE1080792B (de) | 1959-01-28 | 1959-01-28 | Tonabnehmer zur Abtastung von Zweikomponentenschrift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1080792B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816311C (de) * | 1949-05-04 | 1951-10-08 | Telefunken Gmbh | Tonabnehmer |
-
1959
- 1959-01-28 DE DEE17078A patent/DE1080792B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE816311C (de) * | 1949-05-04 | 1951-10-08 | Telefunken Gmbh | Tonabnehmer |
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