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DE1080691B - Transistor mit einem Halbleiterkoerper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-UEbergang beruehren, und mit einem Hook-Kollektor - Google Patents

Transistor mit einem Halbleiterkoerper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-UEbergang beruehren, und mit einem Hook-Kollektor

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Publication number
DE1080691B
DE1080691B DEI11692A DEI0011692A DE1080691B DE 1080691 B DE1080691 B DE 1080691B DE I11692 A DEI11692 A DE I11692A DE I0011692 A DEI0011692 A DE I0011692A DE 1080691 B DE1080691 B DE 1080691B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
area
collector
zone
semiconductor body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI11692A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Earl Swanson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1080691B publication Critical patent/DE1080691B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D18/00Thyristors
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/10Shapes, relative sizes or dispositions of the regions of the semiconductor bodies; Shapes of the semiconductor bodies
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • H10P95/50
    • H10W40/00

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Bipolar Transistors (AREA)

Description

  • Transistor mit einem Halbleiterkörper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-Ubergang berühren, und mit einem Hook-Kollektor Es wurde bereits ein Transistor vorgeschlagen, welcher aus einem halbleitenden Körper besteht, der eine als Emitter benutzte Übergangsfläche zwischen Zonen entgegengesetzter Leitfähigkeit hat, dessen eine Basiseingangselektrode an eine der beiden Zonen und dessen eine Punktkontakt-Kollektorelektrode an dieselbe Zone wie die Basis angeschlossen ist. Eine besondere Ausführungsform dieses Transistors läßt sich in einem bistabilen Stromkreis derart verwenden, daß die bistabilen Effekte durch eine eigene innere Rückkopplung an der Punktkontakt-Kollektorelektrode erreicht werden. Der erwähnte Transistor hat eine sehr große Eigenstromverstärkung an der Kollektorelektrode und vermag beträchtliche Ströme bei geringen Energieverlusten zu führen.
  • In dem Artikel »PN Junction Transistors« wird von Shockley, Sparks und Teal im Bd.83. Nr. 1, der Physical Review vom 1. 7. 1951, S. 151 bis 162, und insbesondere in dem Abschnitt VII (B) unter dem Titel »Hook Collector in PNPN-Transistor« ein Schichttransistor beschrieben, der dem allgemein bekannten PNP-Schichttransistor ähnelt, jedoch einen Kollektor in Form einer weiteren, mit »PN-Hook« bezeichneten Berührungsfläche zwischen Zonen entgegengesetzter Leitfähigkeit hat.
  • Ein solcher PN-Hook hat einen hohen Eigenstromverstärkungsfaktor und auch eine höhere Kapazität als der übliche Punktkontakt.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht in der Verbesserung des Transistors nach dem erwähnten älteren Vorschlag, und zwar insbesondere in der Weise, daß sein Sperrwiderstand im AUS-Zustand höher, sein Durchlaßwiderstand im Sättigungszustand niedriger und die Eigenstromverstärkung größer ist.
  • Der Transistor nach der Erfindung hat den Vorteil der großen Zuverlässigkeit, d. h. einer sehr weitgehenden Übereinstimmung zwischen einzelnen Transistoren, und den Vorteil der kleineren Veränderungen der Kennlinien bei Änderungen von Zeit und Temperatur.
  • Für einen Transistor mit einem Halbleiterkörper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-Übergang berühren, und mit einem Hook-Kollektor besteht danach die Erfindung darin, daß auf den beiden freien gegenüberliegenden Oberflächen der beiden Zonen je ein kleinerer Bereich von Halbleitermaterial mit entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp so einlegiert ist, daß benachbarte PN-Übergänge einen Abstand gleich öder kleiner als die Diffusionslänge für die mittlere Lebensdauer der Minoritätsträger haben und daß ohmsche Elektroden an den kleineren Halbleiterbereichen und an einer Zone des Halbleiterkörpers angebracht sind. In der belgischen Patentschrift 495 936 ist in Fig.8 ein Flächentransistor mit einem Halbleiterkörper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-Übergang berühren, und mit je einer Spitzenelektrode auf den beiden freien gegenüberliegenden Oberflächen der beiden Zonen gezeigt. Der dort unter jeder Spitzenelektrode schraffiert eingezeichnete Bereich soll jedoch lediglich die Ausbreitung von Raumladungen andeuten und stellt nicht je einen kleinen Bereich von -Halbleitermaterial von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp dar.
  • Bei dem Transistor nach der Erfindung mit einem einzigen Körper aus Halbleitermaterial sind die Bereiche entgegengesetzter Leitfähigkeit komplementär symmetrisch und die Klemmen so angeordnet, daß der Transistor in Schaltungen eingebaut werden kann, für die üblicherweise entweder ein NPN- oder ein PNP-Transistor nötig wäre. Die eine Zone an der die ohmsche Elektrode angebracht ist, kann dann als Basis des Transistors dienen. Der benachbarte Endbereich dient als Emitterzone und der andere Endbereich als Kollektorzone.
  • Durch Herstellung ohmscher Elektroden an beiden Mittelzonen kann der Transistor entweder als NPN-oder als PNP-Schichttransistor verwendet werden.
  • Es werden hier mehrere Verfahren zur Herstellung eines solchen Transistors gemäß der Erfindung beschrieben. Nach einem besonders vorteilhaften Verfahren wird ein Kristall aus Halbleitermaterial mit drei Bereichen abwechselnd entgegengesetzter Leitfähigkeit gezüchtet, bei dem der Mittelbereich die benötigte Dicke hat. Danach werden die Endbereiche abgeschliffen, um deren Dicke auf das erforderliche geringe Maß zu bringen, wonach ein vierter Bereich entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps in den abgeschliffenen, Bereich einlegiert wird.
  • Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen. Die Erfindung sei nachstehend an Hand dieser Zeichnungen für einige beispielsweise Ausführungsformen näher erläutert.
  • Fig.1 ist eine schematische Darstellung eines NPN-Schichttransistor, aus dem ein Transistor gemäß der Erfindung gebildet werden kann; F ig. 2 ist eine schematische Darstellung ähnlich Fig. 1 und zeigt einen Transistor mit einer Verkleinerung der Dicken der Zonen nach einem der Endbereiche zu; Fig.3 zeigt den Transistor nach einem weiteren Bearbeitungsvorgang; Fig.4 ist ein Schaltschema für einen Transistor nach der Erfindung; Fig. 5 ist eine grafische Darstellung der Kennlinien des Transistors nach Fig. 4; Fig. 6 ist ein Schema einer anderen Schaltung für die Verwendung des Transistors nach der Erfindung; Fig. 7 ist eine grafische Darstellung der Kennlinien der Schaltung nach Fig. 6; Fig. 8 ist eine schematische Darstellung einer anderen Form eines nach der Erfindung hergestellten Transistorkörpers.
  • Die Fig. 1 zeigt schematisch einen herkömmlichen NPN-Schichttransistorkörper 1 mit einem dünnen Mittel-P-Bereich 2, dessen Dicke im wesentlichen gleich oder kleiner als die Diffusionslänge für die durchschnitliche Lebensdauer der Minoritätsträger in dem betreffenden P-Bereich ist. Bei den gewöhnlich verwendeten Materialien muß die Dicke des P-Bereiches 0,002 cm oder weniger betragen. Es ist üblich, NPN-Transistorkörper mit mittleren P-Bereichen solcher Abmessungen nach den bekannten Verfahren herzustellen. Der Körper 1 hat außerdem an jedem Ende N-Bereiche 3 und 4, deren Dicke nicht kritisch ist.
  • Fig.2 zeigt den Transistorkörper 1 nach einer weiteren Bearbeitung, und zwar ist sein Endbereich 3 etwa auf dieselbe Dicke wie die des P-Bereiches 2 abgeschliffen worden. Vor dem Abschleifen kann der Transistorkörper mit einer der an sich bekannten Ätzlösungen geätzt werden, z. B. mit einer Kombination von Azetylsäure, Salpetersäure, Fluorwasserstoffsäure, Brom und Wasser, um die N- und P-Bereiche sichtbar zu machen, damit der Schleifvorgang genau gesteuert werden kann, so daß der N-Bereich 3 die erforderliche Dicke erhält. Vorzugsweise wird, der Bereich 3 auf etwa 0,013 cm abgeschliffen.
  • Fig. 3 zeigt den Transistorkörper 1 nach einem weiteren Bearbeitungsvorgang, in dem ein kleiner P-Bereich 5 nach einem der bekannten Legierungsverfahren in den Endbereich 3 hineinlegiert wird. Es wird z. B. ein Draht 6, bestehend aus Gold mit Indium als Verunreinigung, falls ein P-Bereich gebildet werden soll, in Kontakt mit dem N-Bereich gebracht und an diesen angeschweißt durch Hindurchleiten eines genügend starken Stromes durch 1. Dabei wird der P-Bereich 5 durch feste Diffusion der Verunreinigung und durch Wärme und Stromfluß gebildet. Dann werden, z. B. durch Löten, die Drähte 7 und 8 am IN-Bereich 3 bzw. am P-Bereich 2 befestigt. Die Grundfläche des N-Bereiches 4 ist an einen großen Tragblock 9 aus elektrisch leitendem Material angelötet, an welchen ein Zuführungsdraht 10 angeschlossen ist. Die Legierung des P-Bereiches 5 wird so gesteuert, da.ß der Abstand zwischen dem P-Bereich 5 und dem P-Bereich 2 etwa 0,002 cm wird, d. h. im wesentlichen nicht größer als die Diffusionslänge für die durchschnittliche Lebensdauer der Minoritätsträger in dem dazwischenliegenden hT-Bereich 3.
  • Wenn der Transistor nach Fig. 3 in einer Schaltung verwendet wird, welche starke Ströme führt, für die sich der Transistor besonders gut eignet, so ist es sehr wünschenswert und in vielen Fällen notwendig, daß ein Wärmezerstreuungsmittel, eine sogenannte »Wärmesenke«, in Verbindung mit der Emitterschicht vorgesehen wird. Eine solche »Wärmesenke« ist bei 32 in Fig. 3 dargestellt und besteht aus einer Schiene aus Kupfer oder einem anderen wärmeleitenden Material in wärmeleitender Zusammenwirkung mit dem Bereich 3. Die »Wärmesenke« kann zur Verbesserung der Wärmeverteilung mit Kühlrippen 33 versehen werden. Sie kann eine ohmsche Verbindung mit dem Bereich 3 haben. Der Wärmeahleiter 32 kann aber auch mit dem Bereich 5 verbunden sein, da die meiste Wärme an der Berührungsfläche zwischen diesen beiden Bereichen erzeugt wird. Der Wärmeableiter soll eine möglichts gute wärmeleitende Verbindung mit dieser Berührungsfläche haben, darf aber natürlich die Berührungsfläche nicht kurzschließen.
  • Der Transistor nach Fig. 3 kann gemäß Fig. 4 geschaltet sein. In Fig. 4 ist die Emitterverbindung über die Leitung 6 zum Bereich 5 hergestellt. Die Berührungsfläche zwischen der P-Schicht 5 und der N-Schicht 3 dient dabei als Emitterübergang. Die Leitung 7 bildet den Basisanschluß an den N-Bereich 3. Der P-Bereich 2 ist an keine äußerliche Schaltung elektrisch angeschlossen, und die Leitung 8 nach Fig. 3 bleibt unbenutzt. Die Kollektorverbindung wird über die Leitung 10 zum I\T-Bereich 4 hergestellt. Der N-Bereich 4 und der P-Bereich 2 bilden zusammen einen PN-»Hook«-Kollektor.
  • Die Leitung 6 ist an die Eingangsklemme 11 angeschlossen und außerdem über einen Widerstand 12 und eine Vorspannungsbatterie 13 geerdet. Die andere Eingangsklemme 14 liegt unmittelbar an Erde.
  • Die Leitung 10 ist an die Ausgangsklemme 15 angeschlossen. Außerdem ist die Leitung 10 über einen Widerstand 16 und über die Batterie 17 geerdet. Die andere Ausgangsklemme 18 liegt am Verbindungspunkt des Widerstands 16 und der Batterie 17.
  • Die Fig. 5 bringt die Kollektor-Strom-Spannungs-Kennlinien des Transistors für die Schaltung nach Fig.4. Diese Kurvenschar zeigt die Änderung der Kollektorspannung (V,) mit dem Kollektorstrom (I") für verschiedene konstante Werte des Emitterstroms (Ie). Man kann sehen, daß, sobald das Kollektorpotential einen Mindestwert überschreitet, der Kollektorstrom im wesentlichen konstant bleibt, solange der Emitterstrom konstant bleibt, und zwar über einen großen Bereich von Kollektorpotentialwerten.
  • Die Fig. 6 zeigt den Transistor nach Fig. 3 in einer etwas anderen Schaltung, und zwar ist hier der Emitteranschlußdraht 6 geerdet. Der Basisanschlußdraht 7 liegt über einen Widerstand 19 und über eine Vorspannungsbatterie 20 an Erde. Die Leitung 7 ist außerdem an eine Eingangsklemme 21 angeschlossen. Die andere Eingangsklemme 22 ist geerdet. Die Kollektoranschlußleitung 10 liegt an der Ausgangsklemme 23 und außerdem über den Widerstand 24 und über die Batterie 25 an Erde. Die andere Ausgangsklemme 26 ist an den gemeinsamen Verbindungspunkt des Widerstands 24 mit der Batterie 25 angeschlossen. Die Schaltung nach Fig.6 erzeugt einen beträchtlichen Strom im Ausgangskreis und eignet sich zum Betreiben einer Belastung, z. B. eines Relais oder eines Elektromagneten. Das Vorhandensein einer »Wärmesenke« am Transistor ist eine praktische Notwendigkeit bei der Schaltung nach Fig. 6.
  • Die Fig. 7 zeigt eine Kollektor-Strom-Spannungs-Kennlinie für die Schaltungsanordnung nach Fig.6 für verschiedene Basisstromwerte b- Wie man sieht, kann für kleine Kollektorstromwerte das Kollektorpotential hoch sein. Sobald aber ein sehr kleiner Kollektorstrommindestwert überschritten wird, bleibt danach das Kollektorpotential konstant und sehr klein für alle weiteren Erhöhungen des Kollektorstroms.
  • Beim Vergleichen der in Fig. 7 gezeigten Kurven mit denen des Transistors nach dem obenerwähnten älteren Vorschlag ergibt sich, daß das Kollektorpotential seinen endlichen konstanten Wert im Falle der Erfindung bei einem viel niedrigeren Kollektorstromwert erreicht. Mit anderen Worten: Der Transistor erreicht seinen kleinsten Ausgangsimpedanzzustand bei einem niedrigeren Kollektorstrom als der Transistor nach dem obigen Vorschlag. In einer Ausführungsform des Transistors nach der Erfindung beträgt der Sättigungswiderstand etwa 40 Ohm, der Sperrwiderstand im AUS-Zustand etwa 100 000 Ohm und die Eigenstromverstärkung am Kollektor etwa 30.
  • Die Transistoren nach der Erfindung haben einen höheren Sperrwiderstand im AUS-Zustand als bei bekannten Transistoren mit vergleichbaren Kapazitäten, wodurch der Energieverlust im AUS-Zustand auf einen niedrigeren Wert beschränkt wird. Außerdem ist der Sättigungswiderstand niedriger als der bei den bekannten Transistoren, und dadurch ist ein verringerter Energieverlust für einen gegebenen Energieausgang gewährleistet. Die Eigenstromverstärkung am Kollektor des Transistors nach der Erfindung ist höher als bei bisherigen Transistoren.
  • Fig. 8 veranschaulicht eine abgewandelte Form des Transistors nach der Erfindung, die nach einem besonderen Verfahren nach der Erfindung hergestellt wird. Er enthält den Transistorkörper 27, bestehend aus einem P-Bereich 28 und einem N-Bereich 29. Der aus diesen beiden Schichten bestehende Körper kann auch nach einem beliebigen herkömmlichen Verfahren als Einkristall gezüchtet werden. Die Dicke jeder dieser beiden Zonen muß etwa 0,013 cm oder weniger betragen. In jeden dieser Bereiche ist ein weiterer, kleinerer Bereich vom entgegengesetzten Leitungstyp einlegiert. Genauer gesagt ist ein kleiner P-Bereich 30 in den N-Bereich 29 und ein kleiner N-Bereich 31 in den P-Bereich 28 einlegiert. Die Eindringtiefe der Bereiche 30 und 31 muß etwa 0,008 bis 0,009 cm betragen. Dabei bleibt der Abstand zwischen jedem aneinandergrenzenden Paar von Grenzschichten etwa gleich oder kleiner als die Diffusionslänge für die mittlere Lebensdauer von Minoritätsträgern in dem dazwischenliegenden Bereich. Ohmsche Verbindungen können zu allen vier Bereichen hergestellt werden.
  • Es können auch andere Verfahren für die Herstellung eines NPNP-Transistorkörpers, dessen beide Mittelbereiche die erforderliche Dicke haben, verwendet werden, aber die beiden beschriebenen Verfahren bieten, was die gegenwärtigen Herstellungsverfahren betrifft, beträchtliche Vorteile. Als Beispiel für ein solches ebenfalls mögliches Verfahren können alle drei Schichten gezüchtet werden. Die Dicke der beiden Zwischenbereiche ist aber nach den gegenwärtigen Züchtungsvorgängen schwer zu steuern.
  • Ein Wärmeableiter 33 mit Rippen 34 ist in Verbindung mit dem Bereich 28 gezeigt.
  • Sollen zu allen vier Bereichen Verbindungen hergestellt werden, wie Fig. 3 zeigt, so kann der Transistor nach Fig. 4 und. 6 in jede Schaltung eingebaut werden, deren Polaritätserfordernisse denen eines herkömmlichen PNP-Schichttransistors ähneln. Durch Verwendung der Leitung 8 als Basisanschluß anstatt der Leitung 7 werden die Polaritäten im Transistor umgekehrt, so daß die Leitung 10 dann eine Emitterverbindung und die Leitung 6 eine Kollektorverbindung wird. Eine solche Halbleiteranordnung kann in jede Schaltung eingebaut werden, deren Polaritätserfordernisse denen eines herkömmlichem NPN-Schichttransistors entsprechen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Transistor mit einem Halbleiterkörper mit einer P- und einer INT-Zone, die sich in einem PN-übergang berühren, und mit einem Hook-Kollektor, dadurch gekennzeichnet, daß auf den beiden freien gegenüberliegenden Oberflächen der beiden Zonen je ein kleinerer Bereich von Halbleitermaterial von entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp so einlegiert ist, daß benachbarte PN-Übergänge einen Abstand gleich oder kleiner als die Diffusionslänge für die mittlere Lebensdauer der Minoritätsträger haben, und daß ohrnsche Elektroden an den kleineren Halbleiterbereichen und an einer Zone des Halbleiterkörpers angebracht sind.
  2. 2. Transistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine (3) der Zonen des Halbleiterkörpers mit einem Wärmeableiter (32) versehen ist.
  3. 3. Transistor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeableiter mit Kühlrippen (33) besetzt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 655 610, 2 623 105; belgische Patentschrift Nr. 495 936; Zeitschrift für Elektrochemie, Bd. 58, 1954, Nr. 5, S. 283 bis 321.
DEI11692A 1955-05-18 1956-05-17 Transistor mit einem Halbleiterkoerper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-UEbergang beruehren, und mit einem Hook-Kollektor Pending DE1080691B (de)

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DEI11692A Pending DE1080691B (de) 1955-05-18 1956-05-17 Transistor mit einem Halbleiterkoerper mit einer P- und einer N-Zone, die sich in einem PN-UEbergang beruehren, und mit einem Hook-Kollektor

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE495936A (de) * 1949-10-11
US2623105A (en) * 1951-09-21 1952-12-23 Bell Telephone Labor Inc Semiconductor translating device having controlled gain
US2655610A (en) * 1952-07-22 1953-10-13 Bell Telephone Labor Inc Semiconductor signal translating device

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