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DE1080505B - Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. gegluehtem Draht und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. gegluehtem Draht und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

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Publication number
DE1080505B
DE1080505B DEW21103A DEW0021103A DE1080505B DE 1080505 B DE1080505 B DE 1080505B DE W21103 A DEW21103 A DE W21103A DE W0021103 A DEW0021103 A DE W0021103A DE 1080505 B DE1080505 B DE 1080505B
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DE
Germany
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wire
drum
auxiliary
winding
main drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21103A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Winget Ltd
Original Assignee
Winget Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Winget Ltd filed Critical Winget Ltd
Publication of DE1080505B publication Critical patent/DE1080505B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C47/00Winding-up, coiling or winding-off metal wire, metal band or other flexible metal material characterised by features relevant to metal processing only
    • B21C47/24Transferring coils to or from winding apparatus or to or from operative position therein; Preventing uncoiling during transfer
    • B21C47/245Devices for the replacement of full reels by empty reels or vice versa, without considerable loss of time
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/34Traversing devices; Package-shaping arrangements for laying subsidiary winding, e.g. transfer tails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/04Arrangements for removing completed take-up packages and or replacing by cores, formers, or empty receptacles at winding or depositing stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Winding, Rewinding, Material Storage Devices (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

Vertreter: Dipl.-Ing. J. Buschhoff, Patentanwalt, Köln, Kaiser-Wilhelm-Ring 24
Beanspruchte Priorität: Großbritannien, vom 4. Mai 1956
eine die Haupttrommel und mittels einer hin- und her- 20 ■
bewegbaren Verlegeeinrichtung bewickelbar ist, während die andere eine Hilfstrommel zur Aufnahme des
Drahtabfallendes ist. Unter Draht werden dabei beliebige längsgestreckte Metallerzeugnisse, also außer
Drähten z. B. Bänder od. dgl. verstanden. 25 „
Gattungsgemäße Maschinen arbeiten beispielsweise
mit Einrichtungen zum Ausglühen des Drahts durch frei sind, sei es beispielsweise, daß sie beschädigt oder elektrische Widerstandserwärmung zusammen. Hier- im Sinne der vorangegangenen Ausführungen fehlerbei wird durch das jeweils in der Ausglühzone der haft sind, weil sie nicht den richtigen Herstellungsbe-Maschine befindliche Drahtstück ein niedergespannter 30 dingungen unterworfen waren. Diese unvollkommenen elektrischer Strom geschickt, wobei das Drahtstück Teile geben Anlaß izu verschiedenen Schwierigkeiten, durch die Wärmewirkung des elektrischen Stroms auf Bei jener eingangs erwähnten Aufwickelmaschine
die Glühtemperatur erhitzt wird. Der zum Ausglühen des Standes der Technik werden zwei koaxiale, dreherforderliche Strom hängt von dem Widerstand des angetriebene Trommeln verwendet. Hierbei ist der Materials und der Geschwindigkeit ab, mit der der 35 der Haupttrommel zugeführte Draht um etwa ein Draht die Glühzone durchläuft. Bei den zur Zeit ver- Drittel des Trommelumfangs herumgeschlungen, sowendeten Maschinen sind Drahtgeschwindigkeiten von dann über eine schwenkbare Leitrolle zur Hilfstrometwa 250 'bis 2500 ni/min gebräuchlich. Bei solchen mel geführt und an dieser befestigt. Beim Einschalten Geschwindigkeiten kann der zum richtigen Ausglühen des Trommelantriebs wickelt sich der Draht zunächst erforderliche Strom so groß sein, daß er, während der 40 auf die Hilfstrommel auf. Wenn das unbrauchbare Draht in Ruhe ist oder bevor die richtige Drahtge- Anfangsstück von der Hilfstrommel aufgenommen ist, schwindigkeit erzielt ist, nicht zugeführt werden kann, wird der Draht durch Schwenken der Leitrolle unter weil sonst der Draht in der Glühzone schmelzen würde. Hin- und Herfoewegen einer Verlegeeinrichtung auf Aus diesem Grunde fallen während der Beschleuni- die Haupttrommel aufgewickelt, während die Hilfsgung des Drahts 'beim Anlauf 'der Ausglühmaschine 45 trommel nach dem Durchtrennen des Drahts abgezo- und während ihrer Verzogerungbeim Abschalten harte, gen und entleert werden kann.
unausgeglühte Drahtenden an, die mit gattungsgemäßen Einrichtungen auf Hilfstrbmmeln aufgebracht werden können, so daß auf der Haupttrommel nur richtig behandelter Draht ist.
Aus dem vorher Gesagten geht hervor, daß beim Aufwickeln des von einer Drahtherstellungsmaschine gelieferten Drahts oft der Fall eintritt, daß die Enden des Drahts aus verschiedenen Gründen nicht einwand-
Die bekannte Aufwickelmaschine weist jedoch einige Nachteile auf. So ist bei der bekannten Aufwickelmaschine durch die Notwendigkeit einer schwen'kbaren Leitrolle eine einwandfreie Funktion erschwert. Diese Rolle muß von Hand nach Aufwickeln des Abfallstücks auf die Hilfstrommel geschwenkt werden, um den Draht auf die Haupttrommel überzuleiten. Die Maschine erfordert somit eine dauernde Über-
009 507/161
wachung; ihr einwandfreies'Funktionieren. ist von der richtigen Bedienung der Leitrolle abhängig.
Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung im wesentlichen dadurch aus, daß der Verlegetrieb nach Bewickeln der Hilfstrommel selbsttätig einschaltbar ist und der Draht durch diesen so geführt wird, daß der Draht durch Überwickeln der auf der Haupttrommel befindlichen Drahtschleife auf der Haupttrommel festgelegt und von dieser aufgewickelt wird, wobei der Draht gleichzeitig bzw. unmittelbar im Anschluß daran zwischen Hilfs- und Haupttrommel durchtrennt wird.
Auf diese Weise wird ein vollautomatischer, zu vorbestimmten Zeiten stattfindender Wechsel von einer Trommel auf die andere erreicht, so daß das Bedienungs- bzw. Überwachungspersonal weitgehend ausgeschaltet wird, zumal der Eintritt des Wechsels unabhängig vom Bedienungspersonal stattfindet. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Abtrennen des Drahts in besonders einfacher Weise erfolgt. "
Der Umschaltwinkel des Drahts auf der Haupttrommel !beträgt dabei mehr als eine halbe Drahtwindung. Gegebenenfalls kann der Umschlingungswinkel des Drahts auch größer sein, beispielsweise mehr als 360° betragen.
Die Aufwickelvorrichtung der eingangs angegebenen Art zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch aus, daß die Verlegeeinrichtung entlang der Haupttrommel derart beweglich ist, daß ein dieser zunächst zugeführter Drahtteil Überwickelbar und damit zum weiteren Bewickeln der Haupttrommel festlegbar ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Zeichnungen beschrieben. In der Zeichnung sind als Beispiel verschiedene Ausführungsformen für Drahtaufwickelvorrichtungen gemäß der Erfindung dargestellt, die zur Verwendung bei der Aufwicklung des von einer Glühmaschine gelieferten Drahts bestimmt sind. In der Zeichnung veranschaulicht
Fig. 1 eine Ausführungsform der Aufwickelvorrichtung schematisch im Aufriß,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform Schematisch im Seitenriß von links gesehen,
Fig. 3 das Schaltschema einer elektrischen Schalteinrichtung, die einen Teil der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung bildet,
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform einer Aufwickelvorrichtung in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht,
Fig. 5 die in Fig. 4 dargestellte Aufwickelvorrichtung schematisch von links gesehen im Seitenriß,
Fig. 6 das Schaltschema einer elektrischen Schalteinrichtung, die einen Teil der in Fig. 4 und 5 dargestellten Vorrichtung bildet,
Fig. 7 im Aufriß, teils im Schnitt, eine Einzelheit einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufwickelvorrichtung und
Fig. 8 im Aufriß, teils im Schnitt, einen Teil einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufwickelvorrichtung.
In Fig. 1 bis 3 und insbesondere in Fig. 1 und 2 ist eine Vorrichtung dargestellt, die eine Welle 1 umfaßt, auf der eine Haupttrommel 2 abnehmbar angeordnet ist. Die Welle 1 wird durch (nicht dargestellte) Einrichtungen, beispielsweise von der Hauptantriebswelle der mit den in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtungen zusammenarbeitenden Glühmaschine, angetrieben.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung umfaßt ferner eine Welle 3, die in einem Abstand von der Welle 1 angeordnet ist und parallel dazu verläuft. Auf der Welle 3 ist eine Hilfstrommel 4 abnehmbar angeordnet, die von dieser Welle angetrieben wird. Die Welle 3 kann wahlweise von der Welle 1 aus über einen Antriebsriemen 31 und eine elektromagnetische Kupplung 32 angetrieben werden.
Beim Betrieb der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung wird, nachdem ein erstes, unvollkommen hergestelltes Abfallstück des Drahts W auf die Trommel 4 in nachstehend beschriebener Weise aufgewickelt wurde, der richtig ausgeglühte Draht auf die Trommel 2 gewickelt. Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung wird der von der Glühmaschine gelieferte Draht W der Trommel 2 durch eine Führungsrolle 5 zugeführt, jedoch können auch anders ausgebildete, beispielsweise gabelförmige Führungen verwendet werden. Während des Aufwickeins des ausgeglühten Drahts auf der Trommel 2 wird die Rolle 5 in üblicher Weise über die Länge der Trommel hin- und herbewegt, so daß eine schraubenlinienförmige Wicklung entsteht.
Die Führungseinrichtung, die der Rolle 5 die hin- und hergehende Bewegung erteilt, ist in einem Gehäuse 6 untergebracht und umfaßt zwei verschiebbar angeordnete Stangen 7 und 8, auf denen in der Nähe ihres einen Endes ein abwärts gerichteter Arm 9 befestigt ist. An dem unteren Ende des Armes 9 ist verstellbar eine Stange 5 α angeordnet, welche die Führungsrolleö trägt, die zusammen mit der Stange 5 a und dem Arm 9 eine Verlegeeinrichtung bildet.
Die Stangen 7 und 8 sind zwischen ihren Enden durch einen Bügel 10 verbunden, an dem eine bei 12 verschwenkbar angeordnete Klinke 11 angreift. Die Klinke 11 wird durch eine Feder 13 auf den Bügel zu gedrückt. Die Stangen 7 und 8 sind durch einen verschwenkbar angeordneten Arm 14 hin- und herbewegbar, dessen Bewegung durch ein mit dem Arm 14 verschwenkbar verbundenes Verbindungsstück 15 auf die Stangen 7 und 8 übertragen wird. Der Arm 14 trägt eine Kurvenscheibenrolle 16., die gegen eine herzförmige Kurvenscheibe 17 mit Flanken 17 a drückt, die auf einer Welle 18 angeordnet ist und von der in üblieher Weise die Schwenkbewegung des Armes 14 abgeleitet ist. Die Kurvenscheibe 17 dreht sich beispielsweise im Uhrzeigersinne. Die Welle 18 ist durch ein (nicht dargestelltes) Getriebe mit der Welle 1 verbunden und wird auf diese Weise ständig angetrieben.
Die Kurvenscheibe 17 treibt ferner einen zweiten, verschwenkbar angeordneten Arm 19, der eine Kurvenscheibenrolle 20 trägt. Die Kurvenscheibenrollen 16 und 20 werden durch eine zwischen den beiden Armen 14 und 19 angeordnete Feder 21 zur Anlage an der Kurvenscheibe gebracht. Mit dem Arm 19 ist ferner eine Weicheisenstange 22 verbunden, deren eines Ende in eine Spule / ragt, die zusammen mit der Weicheisenstange 22 und einem Relais RC eine elektrische Schalteinrichtung bildet, die nachstehend an Hand von Fig. 3 erläutert werden soll.
Bevor mit der Aufwicklung von Draht auf der Haupttrommel 2 begonnen wird, muß das Drahtstück zwischen der Haupttrommel 2 und der Hilfstrommel 4 getrennt werden. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung wird die Abtrennung in bekannter Weise durch eine Schneidkante 33 bewirkt, die durch eine (nicht dargestellte) Einrichtung zur Anlage an einem festen Anschlag 34 gebracht werden kann.
Die elektrische Schalteinrichtung der Maschine umfaßt nach Fig. 3 Anbeitskontakte DM und Tl und Ruhekontakte T 2, die zusammen mit dem Steuerkreis MC ein Verzögerungsgerät MC, T2 bilden. Die Kon-
takte DM werden gleichzeitig mit dem Schalter für den Hauptmotor der Glühmaschine geschlossen. Die Kontakten und T2 werden erst geöffnet bzw. geschlossen, nachdem eine kurze Zeitspanne nach der Einschaltung des Glühstroms durch Schließen nicht dargestellter Kontakte verstrichen ist.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Stück des auszuglühenden Drahts W (Fig. 1 und 2) durch die Glühmaschine und über die Führungsrolle 5 geführt. Eine Drahtwindung W2 des zulaufenden Drahts W1 wird dann auf der Haupttrommel angebracht; das Ende des Drahts wird in ein Befestigunigsloch 4 a der Hilfstrommel 4 eingeführt. Dann wird der Schalter für den Hauptmotor der Glühmaschine geschlossen. Dadurch werden neben der Hauptwelle der Ausglühmaschine die Welle 1 (Fig. 1 und 2) angetrieben und die Kontakte DM (Fig. 3) geschlossen. Dadurch wird der Steuerkreis MC der Magnetkupplung 32 über die Ruhekontakte T 2 erregt. Auf diese Weise wird die Trommel 4 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Trommel 2 angetrieben, wobei letztere als Spill wirkt, durch das der Draht der Trommel 4 zugeführt wird. Der zu dieser Zeit von der Glühmaschine gelieferte Draht ist nicht der Wärmewirkung des Glühstroms ausgesetzt gewesen, so daß der auf der Trommel 4 aufgewickelte Draht unausgeglühter Abfall ist. Wenn die Ausglühmaschine jedoch ihre volle Geschwindigkeit erreicht hat, wird der Ausglühstrom dem durch die Glühzone der Ausglühmaschine geführten Draht zugeführt, so daß von dieser richtig ausgeglühter Draht geliefert wird, der auf die Haupttrommel 2 aufgewickelt wird. Die Aufwicklung auf die Haupttrommel wird dadurch eingeleitet, daß die Kontakte T1 geschlossen werden. Die Kontakte T1 werden nach dem Verstreichen einer kurzen Zeitspanne nach der Zuführung des Glühstroms, wie bereits angegeben, geschlossen. Diese Zeitspanne ist derart bemessen, daß sich die Kontakte T1 nicht schließen, bis eine kurze Zeit, beispielsweise 1 Sekunde, nach Einschalten des Glühstroms verstrichen ist. Dies geschieht, um sicherzustellen, daß der ungeglühte Draht völlig die Hilfstrommel 4 erreicht hat, bevor die Aufwicklung auf der Haupttrommel beginnt.
Durch Schließen der Kontakte Tl wird der Spulenstromkreis über die Ruhekontakte RC1 geschlossen. Wenn die Weicheisenstange 22, wie aus Fig. 3 ersichtlich, nicht in die Wicklung/ eingezogen ist, ist der Blindwiderstand von dieser gering; die Spannung an der Wicklung des Relais RC reicht nicht aus, um dieses zu erregen. Sobald jedoch während des Umlaufs der Kurvenscheibe 17 die Weicheisenstange 22 durch den Arm 19 in die Spule / hineimbewegt wird, steigt der Blindwiderstand, bis das Relais RC erregt wird, wodurch die Anbeitskontakte RC%, geschlossen werden und die Magnetspule 5" erregt wird. RC ist ein Selbstrelais; sobald es erregt ist, kann der Stromkreis der Spule / durch Öffnen der Kontakte RC1 geöffnet werden.
Bei Erregung der Magnetspule 5 rückt die Klinke 11 gegen den Druck der Feder 13 außer Eingriff mit dem Bügel 10. Die Stangen sind dadurch frei beweglich und verschieben sich — wie aus Fig. 1 ersichtlich — nach links, sobald die Rolle 16 auf dem Arm 14 über den Teil 17 a des Umrisses der Kurvenscheibe 17 läuft.
Bei dieser Bewegung der Stangen 7 und 8 führt die Führungsrolle 5 den Teil W1 des Drahts W über den Teil W2 und «zieht zwischen diesen auf der Oberfläche der Trommel 2 fest. Die Schneidkante 33 legt sich im wesentlichen gleichzeitig bei Beginn der Linksver-Schiebung der Rolle 5 an den Anschlag 34 an und trennt den zwischen den beiden Trommeln verlaufenden Draht ab. Dadurch wird der restliche Draht W während der nachfolgenden Hin- und Herbewegung der Rolle 5 schraubenlinienförmig auf die Trommel 2 gewickelt.
Nachdem der zwischen beiden Trommeln verlaufende Draht durchgetrennt ist, werden die Ruhekontakte T 2 des Verzögerungsgerätes MC1 T 2 geöffnet. Wie bereits erwähnt, werden diese Kontakte nach einer gewissen Zeitspanne geöffnet. Die Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung ist normalerweise derart, daß die Zeitspanne, die nach der Zuführung des Glühstroms und vor der öffnung der Kontakte T 2 zu verstreichen hat, 2 Sekunden nicht überschreitet. Wenn sich die Kontakte T 2 öffnen, wird der Erregungskreis für die Wicklung MC der Magnetkupplung 32 getrennt, so daß der Antrieb der Trommel 4 unterbrochen ist. Die Trommel 4 kann dann von der Welle 3 abgenommen werden, um den angesammelten Abfalldraht in üblicher Weise zu entfernen. Danach kann die Trommel wieder auf der Welle 3 für den nächsten Anlaufvorgang- der Maschine angebracht werden.
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte abgewandelte Ausführungsform der Aufwickelvorrichtung umfaßt eine Führungseinrichtung, die in einem Gehäuse 50 angeordnet ist. Dei Führungseinrichtung ist in der gleichen Weise ausgebildet wie die in Fig. 1 und 2 dargestellte und wird daher nicht im einzelnen beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform trägt eine Welle 51 in bekannter Weise sowohl die Haupt- als auch die Hilfstrommel 52 und 54, die beide abnehmbar auf der Welle sitzen und von ihr angetrieben werden, wobei die Flansche 52 a und 54 a aneinander anliegen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der von der Ausglühmaschine gelieferte Draht über eine hin- und hergehende, d. h. eine Verlegeeinrichtung bildende Führungsrolle 55 geführt und dann eine Windung auf der Haupttrommel 52 aufgebracht. Der Draht wird mittels einer Rolle 56 an der durch die beiden Flansche 52 a und 54 a gebildeten Unterteilungswand vorbeigeführt und das freie Ende an der Trommel 54 befestigt. Die ortsfeste Rolle 56 ist um eine Achse drehbar, die in einem Abstand von der gemeinsamen Achse der Trommeln 52 und 54 liegt und rechtwinklig dazu verläuft. Die Spannung" im Draht W wird durch eine Trommel 52 aufrechterhalten, die von einem bei 58 a verschwenkbar angeordneten Arm 58 getragen wird, wobei die Rolle 57 durch eine Feder 59 nach oben gedrückt wird.
Dann wird der Schalter des Hauptmotors der Ausglühmaschine geschlossen. Außer dem Antrieb der Hauptwelle der Glühmaschine und damit der Welle 51 werden dadurch die Kontakte T (Fig. 6) nach einer gewissen Zeitspanne geschlossen. Die Zeitspanne ist derart bemessen, daß die Kontakte T nicht geschlossen werden, bis eine Spanne von 1 bis 2 Sekunden nach der Zuführung des Glühstroms zu dem Draht läuft, wobei dieser Strom nicht eher zugeführt wird, als bis der Draht mit der vollen Geschwindigkeit durch die Glübzone bewegt wird.
Wenn die Arbeitskontäkte T geschlossen sind, wird der Kreis der Spule / über die Ruhekontakte RC1 geschlossen. Wenn sich wie bei der an Hand von Fig. 1 bis 3 beschriebenen Vorrichtung die Weicheisenstange 22 in die Spule / bewegt, wird der JBindwiderstand vergrößert, bis das Selbsthalterelais RC erregt wird, wodurch die Arbeitskontakte RC 2 geschlossen werden und die Magnetspule S erregt wird.
ί 080 505
τ 8
Bei der Erregung der Magnetspule S wird die FuIt- Hilfstrommel 64 auf die Haupttrommel 62 im wesent-
rungseinrichtuHg in der im Zusammenhang mit Fig. 1 liehen den gleichen Durchmesser wie die letzte Win>
beschriebenen Weise ausgelöst, so daß der Draht auf dung auf der Hilfstrommel 64. Es tritt daher keine
der Hatipttrommel 52 festgelegt wird. Dadurch Änderung der Geschwindigkeit des zugeführten Drahts
wickelt sich der Draht auf der Haupttronimel 52 auf, 5 im Augenblick des Überwechseins ein, wodurch die
und die Spannung in dem Drahtstück W3 zwischen: auch im bekannten Fall vorhandene betriebssichere
der Trommel- 52 und der Rolle 56 steigt, ibis dieses Arbeitsweise der Vorrichtung erreicht wird.
Stück Draht zerreißt. Während der nachfolgenden Die im Fig. 7 dargestellte Hilfstrommelform kann
Hin' und Herbewegung der Rolle 55 wird der Draht auch in Verbindung mit der Vorrichtung nach Fig. 1
schraubenlinienförmig auf der Trommel 52 aufge- io bis 3 verwendet werden.
wickelt. Bei dieser Ausführungsform muß man die Bei einer weiteren, abgewandelten Äusführungs-
Abschaltung der Maschine am Ende des Aufwickeil· form der Vorrichtung, von der ein Teil in Fig. 8 dar-
vorganges abwarten, bevor maß die Hilfstrommel 54 gestellt ist, ist eine Welle 71 vorgesehen, die eine
entfernen und den darauf aufgewickelten Abfalldraht Haupttrommel 72 mit Flanschen 72 α trägt, auf die
abnehmen kanu. *5 Draht nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aufge-
Fig. 7 zeigt einen Teil einer weitere« Ausführungs- wickelt werden kann. Diese Teile entsprechen den
form einer Aufwickelvorrichtung. Diese Vorrichtttngs- Teilen 1 und 2 mach Fig. 1 und 2 und 51 and 52 nach
form entspricht der an Hand von Fig. 4 bis 6 be- Fig. 4 und 5. Die Hilfstrommel für den anfänglichen
schriebenen, mit der Ausnahme, daß eine abgewan- Drahtabfall, die den Trommeln 4 bzw. 54 nach Fig. 1
delte Form für die Hilfstrommel 64 verwendet wird, 20· und 2 bzw. 4 und 5 entspricht, ist nicht dargestellt.
Neben dem Flansch 44 besitzt die Oberfläche der Dargestellt ist jedoch eine weitere oder dritte Tromkegelförmigen Hilfstrommel 64 bei 65 einen Durch- mel 73, die ein Abfallstück am Ende des Drahts aufmesser, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser nehmen soll, das dann anfällt, wenn der durch die der Haupttrommel 62 ist, die mit ihr auf einer (in der Glühmaschine laufende Draht beim Abschalten der Zeichnung nicht dargestellten) gemeinsamen Welle as Maschine langsamer wird. Der Draht wird der Hauptangeordnet ist. Von dem Teil 65 ausgehend, besitzt trommel 72 ddreh-eine. hin- und hergehende gabelfördie Trommel 64 einen leicht spitz zulaufenden Flä- mige Drahtführung 75 zugeführt. Bei Erreichen des chenteil 66, dann einen stärker spitz zulaufenden Flä- nach der Darstellung nach Fig. 8 äußersten rechten chenteil 67 und schließlich einen zweiten leicht spitz Endes der Bewegung schlägt die Führung 75 an zulaufenden Teil 68. Die leicht spitz zulaufenden Teile 30 dem Betätigungselement 78 eines Begrenzungsschalters können zu der Achse der Trommel Neigungen von 79 an.
1 oder 2° besitzen. Die Vorrichtung umfaßt ferner eine hin- und her-
Im Betrieb wird der der Trommel 64 zugeführte bewegbare Stange 76, die eine hakenförmige Ablenk-
Drahtauf dem Teil 65 aufgebracht, und die Windungen einrichtung 77 trägt, deren Hakenöffnung der Dar-
des Drahts auf der Trommel besitzen daher eineß sehr 35 stellung von Fig. 8 gemäß nach rechts gerichtet ist.
wenig größeren Durchmesser als der Maximaldurch- Die Ablenkeinrichtung 77 kann bei der Verschiebung
messer der Trommel 64. Jede fertige Windung jedoch, der Stange 76 nach rechts in Fig. 8, wie durch den
die auf dem Teil 65 gebildet wird, wird nach und each Pfeil angedeutet, den der Trommel 72 zugeführten
immer weiter nach links auf der Trommel auf die Draht W erfassen und nach rechts auf die Trommel 73
Teile mit geringerem Durchmesser gedruckt. Auf diese 40 ablenken.
Weise wird in einer bei Ziehtroaimeln bekannten Weise Im Betrieb wird nach der Betätigung des Abstelleine Drahtwicklung C erzeugt, die lose auf der Trom- bzw. Stopschalters der Attsglühmaschine die Maschine mel sitzt. Die Trommel 64 kann zweckmäßigerweise nicht unmittelbar abgeschaltet. Statt dessen wird bei mit einem abnehmbaren Deckel 69 versehen sein, der der Betätigung des Stopschalters nur ein Stromkreis mit der Trommel 64 eine ringförmige Öffnung 70 45 vorbereitet, durch den die Abschaltung später durch bildet. Diese öffnung kann in der Praxis eine Größe Betätigung des Begrenzungsschalters bewirkt wird, von beispielsweise dem eineinhalbfachen Durchmes- Somit läuft nach der Betätigung des Stopschalters ser des aufgewickelten Drahts besitzen. Durch die der Draht eine Zeitlang weiter durch die Glühmaschine, Anbringung des Deckels 69 wird sichergestellt, daß wobei er vorschriftsmäßig geglüht wird. Sobald jeder Draht der losen Drahtwicklung C auf dem Teil 50 doch, nachdem der Stromkreis vorbereitet ist, die 68 verbleibt und nicht auf den Teil 65 zurückwandert Führung 75 das nächste Mal das äußerste rechte Ende und sich abwickelt. ihrer Bewegung erreicht und dadurch an den Teil 78
Da der Abfalldraht, wenn die in Fig. 7 dargestellte anschlägt, wird der Begrenzungsschalter betätigt und Hilfstrommelform verwendet wind, in Form einer die Abschaltung bewirkt. Gleichzeitig bewegt sich die losen Wicklung anfällt, kann er leicht von der Trom- 55 Stange 76 nach rechts, so daß die hakenförmige Abmel abgenommen werden, sobald der Deckel 69 ent- lenkeinrichtung 77 den Draht W auf die Trommel 73 fernt worden ist. Durch die Verwendung dieser Trom- führt. Während der nachfolgenden Umdrehung der melform wird ain weiterer, allerdings beim Ziehen Welle 71 wird das unvollkommen hergestellte, von von Draht bekannter Vorteil erzielt. Der Draht W, der Glühmaschine gelieferte Endstück des Drahts auf der immer unmittelbar dem Flächenteil 65 zugeführt 60 die Trommel 73 gewickelt. Nachdem dieser Abfall von wird, läuft der Hilfstrommel mit konstanter linearer dem richtig hergestellten, auf der Trommel 72 aufGeschwindigkeit zu. Das wäre nicht der Fall, wenn gewickelten Draht getrennt ist, kann er abgenommen er nicht »schollen« würde, d. h. wenn aufeinanderfol- werden.
gende Drahtwindungen übereinander mit ständig stei- Da die Abschaltung der Äusglühmaschine normaler-
gendem Durchmesser gewickelt würden. 65 weise erfolgt, wenn die Trommel 72 voll ist, entspricht
Da der Durchmesser des Teiles 65 — ähnlich wie der Durchmesser der vollen Trommel L zweckmäßiger-
im Fall der eingangs erläuterten Maschine des Stan- weise etwa dem Durchmesser des Flansches 73 a.
des der Technik — im wesentlichen gleich dem der Wenn also der Wechsel von der Aufwicklung auf die
Trommel 62 ist, besitzt die erste auf die Haupttrom- Wicklung L zur Aufwicklung auf die Trommel 72 er-
mel geführte Windung beim Überwechseln von der 70 folgt, wenn die Trommel 72 voll ist, tritt im wesent-

Claims (19)

lichen im Zeitpunkt des Überwechseins keine Änderung der Zuführgeschwindigkeit des Drahts W ein, so daß eine betriebssichere Arbeitsweise gewährleistet ist. Bei der - in Fig. 4 bis 6 dargestellten Vorrichtung kann in einigen Fällen zweckmäßigerweise eine einzige Trommel mit einer Z wischen wandung oder einem Flansch verwendet werden, die bzw. der die Trommel in zwei Aufspulelemente unterteilt. Bei der Verwendung der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Vorrichtung soll der zwischen den beiden Auf- ίο spulelementen verlaufende Draht durch den Einfluß der Spannungssteigerung getrennt werden. Gemäß Fig. 1 bis 3 wird er durch eine Schneidkante 33 getrennt. Man kann jedoch auch andere Einrichtungen zum Abtrennen benutzen; beispielsweise kann die Schneidkante 33 mit dem Anschlag 34 durch zwei Metallscheiben ersetzt werden. In dem entsprechenden Augenblick wird über die Scheiben ein zum Schmelzen des Drahtes ausreichender elektrischer Strom geleitet. In Fig. 1 bis 4 ist der Draht W so dargestellt, daß er auf die Haupttrommel mit einer vollen Windung aufgebracht ist. Es kann jedoch in gewissen Fällen zweckmäßig sein, mehr oder weniger als eine, mindestens aber mehr als eine halbe Windung aufzubringen, damit während der Verschiebung der Drahtführungsrolle 5 ein Teil des der Haupttrommel zugeführten Drahts einen Teil des Drahts, der bereits auf sie aufgebracht ist, festlegt. Patentansprüche: 3„
1. Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. geglühtem Draht, bei dem der über eine hin- und herbewegbare Verlegeinrichtung zu einer Haupttrommel geführte Draht unter Umschlingen derselben, gegebenenfalls unter Führung durch eine Leitrolle, mit seinem unbehandelten Anfang zunächst einer mit der Haupttrommel antriebsmäßig gekuppelten Hilfstrommel zugeführt, auf dieser befestigt und das Abfallstück des Drahts unter Umlauf beider Trommeln zunächst auf die Hilfstrommel und der behandelte Draht im Anschluß daran unter der Einwirkung des Verlegetriebs auf die Haupttrommel aufgewickelt wird, wobei das Abfallende nach Durchtrennen des Drahts, z. B. nach Beendigen des Wickelvorgangs, von der Hilfstrommel entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlegetrieb (5, 5 a, 9, 55) nach Bewickeln der Hilfstrommel (4, 54) selbsttätig einschaltbar ist und der Draht (W) durch diesen so geführt wird, daß der Draht durch Überwickeln der auf der Haupttrommel (2, 52, 62, 72) befindlichen Drahtschleife auf der Haupttrommel (2, 52, 62, 72) festgelegt und von dieser aufgewickelt wird, wobei der Draht gleichzeitig bzw, unmittelbar im Anschluß daran zwischen Hilfs- und Haupttrommel durchtrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlingungswinkel mehr als eine halbe Drahtwindung betragt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchtrennen des Drahts (W) in an sich bekannter Weise durch Abschneiden erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchtrennen des Drahts (W) durch Abreißen erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das unbrauchbare Endstück des Drahts (W) auf einer zweiten Hilfstrommel (73) aufgewickelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufwickeln des unbrauchbaren Drahtendes auf die zweite Hilfstrommel (73) durch Ablenken des Drahts von der Haupttrommel (72) zur zweiten Hilfstrommel (73) hin eingeleitet wird.
7. Aufwickelvorrichtung, insbesondere zur ,Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit zwei Trommeln, von denen die eine die Haupttrommel und mittels einer hin- und herbewegbaren Verlegeeinrichtung bewickelbar ist, während die andere eine Hilfstrommel zur Aufnahme des Drahtabfallendes ist, dadurch gekennzeichnet, daß ■die Verlegeeinrichtung (5, 5 a, 9, 55) entlang der Haupttrommel (2, 52, 62, 72) derart beweglich ist, daß ein dieser zunächst zugeführter Drahtteil überwickelbar und damit zum weiteren Bewickeln der Haupttrommel (2, 52, 62) festlegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Trommeln (52, 54) in bekannter Weise koaxial auf einer gemeinsamen Welle (51) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Trommeln (2, 4), wie an sich bekannt, auf zwei parallelen Wellen (1, 3) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfstrommel (4) über einen Hilfsantrieb (31) von dem Antrieb der Haupttrommel (2) aus in Umlauf versetzbar sowie durch Vorschalten einer Kupplung (32) mit dem Antrieb der Haupttrommel (2) wahlweise kuppelbar bzw. von diesem trennbar ist.
11. Vorrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Trommeln (52, 54) durch eine einzige durch einen Flansch (52 a, 54 a) getrennte Trommel dargestellt sind.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7, 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfstrommel (64) kegelförmig ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 12 zur Aufwicklung des von einer elektrisch gesteuerten Drahtbehandlungsmaschine gelieferten Drahts, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bewegungseinleitung der Verlegeeinrichtung (5, 5 a, 9) bestimmende elektrische Schalteinrichtung (22,11RC) in Abhängigkeit vom Einschaltvorgang der Drahtbehandlungsmaschine steuerbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schalteinrichtung für die Verlegeeinrichtung (5, 5 a, 9, 55) und der der Drahtbehandlungsmaschine ein Verzögerungsgerät (MC, T 2) eingeschaltet ist.
15. Vorrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß koaxial zueinander drei antreibbare Trommeln, nämlich eine erste Hilfstrommel (54), die Haupttrommel (72) und eine zweite Hilfstrommel (73), vorgesehen sind und daß das Drahtende nach Füllung der Haupttrommel (72) auf die zweite Hilfstrommel (73) überführbar und auf diese aufwiickelbar ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überführen des Drahts auf die zweite Hilfstrommel (73) dienende Ablenkeinrichtung (77) in Abhängigkeit von der Bewegung der Verlegeeinrichtung (75) steuerbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkeinrichtung (77)
009 507/161
durch einen Begrenzungsschalter (79) steuerbar ist, der betätigbar ist, wenn die Verlegeinrichtung (75) eine bestimmte Stellung gegenüber der Haupttrommel (72) erreicht hat.
.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch ge- ... kennzeichnet, daß der Begrenzungsschalter (79) in einem elektrischen Stromkreis liegt, der die Abschaltung der Drahtibehandlungsmaschine bewirkt und ferner einen Abstellschalter für diese besitzt, woböi die Verlegeeinrichtung (75) nur dann durch
Betätigen des Begrenzungsschalters (79) in Gang setzbar ist, wenn zuvor der Abstellschalter betätigt Ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der zweiten Hilfstrommel (73) etwa gleich dem Durchmesser der 'bewickelten Haupttrommel (72) ist.
In Betracht gezogene Dr.udkschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 674 414, 2 341 369.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©009 507/161· 4.60
DEW21103A 1956-05-04 1957-05-03 Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. gegluehtem Draht und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1080505B (de)

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