DE1080505B - Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. gegluehtem Draht und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents
Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. gegluehtem Draht und Einrichtung zur Durchfuehrung des VerfahrensInfo
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Description
Vertreter: Dipl.-Ing. J. Buschhoff, Patentanwalt,
Köln, Kaiser-Wilhelm-Ring 24
Beanspruchte Priorität: Großbritannien, vom 4. Mai 1956
eine die Haupttrommel und mittels einer hin- und her- 20 ■
bewegbaren Verlegeeinrichtung bewickelbar ist, während die andere eine Hilfstrommel zur Aufnahme des
Drahtabfallendes ist. Unter Draht werden dabei beliebige längsgestreckte Metallerzeugnisse, also außer
Drahtabfallendes ist. Unter Draht werden dabei beliebige längsgestreckte Metallerzeugnisse, also außer
Drähten z. B. Bänder od. dgl. verstanden. 25 „
Gattungsgemäße Maschinen arbeiten beispielsweise
mit Einrichtungen zum Ausglühen des Drahts durch frei sind, sei es beispielsweise, daß sie beschädigt oder
elektrische Widerstandserwärmung zusammen. Hier- im Sinne der vorangegangenen Ausführungen fehlerbei
wird durch das jeweils in der Ausglühzone der haft sind, weil sie nicht den richtigen Herstellungsbe-Maschine
befindliche Drahtstück ein niedergespannter 30 dingungen unterworfen waren. Diese unvollkommenen
elektrischer Strom geschickt, wobei das Drahtstück Teile geben Anlaß izu verschiedenen Schwierigkeiten,
durch die Wärmewirkung des elektrischen Stroms auf Bei jener eingangs erwähnten Aufwickelmaschine
die Glühtemperatur erhitzt wird. Der zum Ausglühen des Standes der Technik werden zwei koaxiale, dreherforderliche
Strom hängt von dem Widerstand des angetriebene Trommeln verwendet. Hierbei ist der
Materials und der Geschwindigkeit ab, mit der der 35 der Haupttrommel zugeführte Draht um etwa ein
Draht die Glühzone durchläuft. Bei den zur Zeit ver- Drittel des Trommelumfangs herumgeschlungen, sowendeten
Maschinen sind Drahtgeschwindigkeiten von dann über eine schwenkbare Leitrolle zur Hilfstrometwa
250 'bis 2500 ni/min gebräuchlich. Bei solchen mel geführt und an dieser befestigt. Beim Einschalten
Geschwindigkeiten kann der zum richtigen Ausglühen des Trommelantriebs wickelt sich der Draht zunächst
erforderliche Strom so groß sein, daß er, während der 40 auf die Hilfstrommel auf. Wenn das unbrauchbare
Draht in Ruhe ist oder bevor die richtige Drahtge- Anfangsstück von der Hilfstrommel aufgenommen ist,
schwindigkeit erzielt ist, nicht zugeführt werden kann, wird der Draht durch Schwenken der Leitrolle unter
weil sonst der Draht in der Glühzone schmelzen würde. Hin- und Herfoewegen einer Verlegeeinrichtung auf
Aus diesem Grunde fallen während der Beschleuni- die Haupttrommel aufgewickelt, während die Hilfsgung
des Drahts 'beim Anlauf 'der Ausglühmaschine 45 trommel nach dem Durchtrennen des Drahts abgezo-
und während ihrer Verzogerungbeim Abschalten harte, gen und entleert werden kann.
unausgeglühte Drahtenden an, die mit gattungsgemäßen Einrichtungen auf Hilfstrbmmeln aufgebracht
werden können, so daß auf der Haupttrommel nur richtig behandelter Draht ist.
Aus dem vorher Gesagten geht hervor, daß beim Aufwickeln des von einer Drahtherstellungsmaschine
gelieferten Drahts oft der Fall eintritt, daß die Enden des Drahts aus verschiedenen Gründen nicht einwand-
Die bekannte Aufwickelmaschine weist jedoch einige Nachteile auf. So ist bei der bekannten Aufwickelmaschine
durch die Notwendigkeit einer schwen'kbaren Leitrolle eine einwandfreie Funktion erschwert.
Diese Rolle muß von Hand nach Aufwickeln des Abfallstücks auf die Hilfstrommel geschwenkt werden,
um den Draht auf die Haupttrommel überzuleiten. Die Maschine erfordert somit eine dauernde Über-
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wachung; ihr einwandfreies'Funktionieren. ist von der
richtigen Bedienung der Leitrolle abhängig.
Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung im wesentlichen dadurch aus, daß der Verlegetrieb nach
Bewickeln der Hilfstrommel selbsttätig einschaltbar ist und der Draht durch diesen so geführt wird, daß
der Draht durch Überwickeln der auf der Haupttrommel
befindlichen Drahtschleife auf der Haupttrommel festgelegt und von dieser aufgewickelt wird, wobei
der Draht gleichzeitig bzw. unmittelbar im Anschluß daran zwischen Hilfs- und Haupttrommel durchtrennt
wird.
Auf diese Weise wird ein vollautomatischer, zu vorbestimmten Zeiten stattfindender Wechsel von einer
Trommel auf die andere erreicht, so daß das Bedienungs- bzw. Überwachungspersonal weitgehend ausgeschaltet
wird, zumal der Eintritt des Wechsels unabhängig vom Bedienungspersonal stattfindet. Ein weiterer
Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Abtrennen des Drahts in besonders einfacher Weise erfolgt.
"
Der Umschaltwinkel des Drahts auf der Haupttrommel !beträgt dabei mehr als eine halbe Drahtwindung.
Gegebenenfalls kann der Umschlingungswinkel des Drahts auch größer sein, beispielsweise mehr als 360°
betragen.
Die Aufwickelvorrichtung der eingangs angegebenen Art zeichnet sich gemäß der Erfindung dadurch
aus, daß die Verlegeeinrichtung entlang der Haupttrommel derart beweglich ist, daß ein dieser zunächst
zugeführter Drahtteil Überwickelbar und damit zum weiteren Bewickeln der Haupttrommel festlegbar ist.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von Zeichnungen beschrieben. In der Zeichnung sind als Beispiel
verschiedene Ausführungsformen für Drahtaufwickelvorrichtungen gemäß der Erfindung dargestellt,
die zur Verwendung bei der Aufwicklung des von einer Glühmaschine gelieferten Drahts bestimmt sind.
In der Zeichnung veranschaulicht
Fig. 1 eine Ausführungsform der Aufwickelvorrichtung schematisch im Aufriß,
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Ausführungsform Schematisch im Seitenriß von links gesehen,
Fig. 3 das Schaltschema einer elektrischen Schalteinrichtung, die einen Teil der in Fig. 1 und 2 dargestellten
Vorrichtung bildet,
Fig. 4 eine abgewandelte Ausführungsform einer Aufwickelvorrichtung in einer der Fig. 1 entsprechenden
Ansicht,
Fig. 5 die in Fig. 4 dargestellte Aufwickelvorrichtung schematisch von links gesehen im Seitenriß,
Fig. 6 das Schaltschema einer elektrischen Schalteinrichtung, die einen Teil der in Fig. 4 und 5 dargestellten
Vorrichtung bildet,
Fig. 7 im Aufriß, teils im Schnitt, eine Einzelheit einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Aufwickelvorrichtung und
Fig. 8 im Aufriß, teils im Schnitt, einen Teil einer weiteren abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Aufwickelvorrichtung.
In Fig. 1 bis 3 und insbesondere in Fig. 1 und 2 ist eine Vorrichtung dargestellt, die eine Welle 1 umfaßt,
auf der eine Haupttrommel 2 abnehmbar angeordnet ist. Die Welle 1 wird durch (nicht dargestellte)
Einrichtungen, beispielsweise von der Hauptantriebswelle der mit den in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtungen
zusammenarbeitenden Glühmaschine, angetrieben.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung umfaßt ferner eine Welle 3, die in einem Abstand von der
Welle 1 angeordnet ist und parallel dazu verläuft. Auf der Welle 3 ist eine Hilfstrommel 4 abnehmbar angeordnet,
die von dieser Welle angetrieben wird. Die Welle 3 kann wahlweise von der Welle 1 aus über
einen Antriebsriemen 31 und eine elektromagnetische Kupplung 32 angetrieben werden.
Beim Betrieb der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung wird, nachdem ein erstes, unvollkommen
hergestelltes Abfallstück des Drahts W auf die Trommel 4 in nachstehend beschriebener Weise aufgewickelt
wurde, der richtig ausgeglühte Draht auf die Trommel 2 gewickelt. Bei dieser Ausführungsform der
Vorrichtung wird der von der Glühmaschine gelieferte Draht W der Trommel 2 durch eine Führungsrolle 5
zugeführt, jedoch können auch anders ausgebildete, beispielsweise gabelförmige Führungen verwendet werden.
Während des Aufwickeins des ausgeglühten Drahts auf der Trommel 2 wird die Rolle 5 in üblicher
Weise über die Länge der Trommel hin- und herbewegt, so daß eine schraubenlinienförmige Wicklung
entsteht.
Die Führungseinrichtung, die der Rolle 5 die hin- und hergehende Bewegung erteilt, ist in einem Gehäuse
6 untergebracht und umfaßt zwei verschiebbar angeordnete Stangen 7 und 8, auf denen in der Nähe
ihres einen Endes ein abwärts gerichteter Arm 9 befestigt ist. An dem unteren Ende des Armes 9 ist verstellbar
eine Stange 5 α angeordnet, welche die Führungsrolleö
trägt, die zusammen mit der Stange 5 a und dem Arm 9 eine Verlegeeinrichtung bildet.
Die Stangen 7 und 8 sind zwischen ihren Enden durch einen Bügel 10 verbunden, an dem eine bei 12
verschwenkbar angeordnete Klinke 11 angreift. Die Klinke 11 wird durch eine Feder 13 auf den Bügel zu
gedrückt. Die Stangen 7 und 8 sind durch einen verschwenkbar angeordneten Arm 14 hin- und herbewegbar,
dessen Bewegung durch ein mit dem Arm 14 verschwenkbar verbundenes Verbindungsstück 15 auf die
Stangen 7 und 8 übertragen wird. Der Arm 14 trägt eine Kurvenscheibenrolle 16., die gegen eine herzförmige
Kurvenscheibe 17 mit Flanken 17 a drückt, die auf einer Welle 18 angeordnet ist und von der in üblieher
Weise die Schwenkbewegung des Armes 14 abgeleitet ist. Die Kurvenscheibe 17 dreht sich beispielsweise
im Uhrzeigersinne. Die Welle 18 ist durch ein (nicht dargestelltes) Getriebe mit der Welle 1 verbunden
und wird auf diese Weise ständig angetrieben.
Die Kurvenscheibe 17 treibt ferner einen zweiten, verschwenkbar angeordneten Arm 19, der eine Kurvenscheibenrolle
20 trägt. Die Kurvenscheibenrollen 16 und 20 werden durch eine zwischen den beiden
Armen 14 und 19 angeordnete Feder 21 zur Anlage an der Kurvenscheibe gebracht. Mit dem Arm 19 ist
ferner eine Weicheisenstange 22 verbunden, deren eines Ende in eine Spule / ragt, die zusammen mit
der Weicheisenstange 22 und einem Relais RC eine elektrische Schalteinrichtung bildet, die nachstehend
an Hand von Fig. 3 erläutert werden soll.
Bevor mit der Aufwicklung von Draht auf der Haupttrommel 2 begonnen wird, muß das Drahtstück
zwischen der Haupttrommel 2 und der Hilfstrommel 4 getrennt werden. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten
Vorrichtung wird die Abtrennung in bekannter Weise durch eine Schneidkante 33 bewirkt, die durch
eine (nicht dargestellte) Einrichtung zur Anlage an einem festen Anschlag 34 gebracht werden kann.
Die elektrische Schalteinrichtung der Maschine umfaßt nach Fig. 3 Anbeitskontakte DM und Tl und
Ruhekontakte T 2, die zusammen mit dem Steuerkreis MC ein Verzögerungsgerät MC, T2 bilden. Die Kon-
takte DM werden gleichzeitig mit dem Schalter für den Hauptmotor der Glühmaschine geschlossen. Die
Kontakten und T2 werden erst geöffnet bzw. geschlossen,
nachdem eine kurze Zeitspanne nach der Einschaltung des Glühstroms durch Schließen nicht
dargestellter Kontakte verstrichen ist.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Stück des auszuglühenden Drahts W
(Fig. 1 und 2) durch die Glühmaschine und über die Führungsrolle 5 geführt. Eine Drahtwindung W2 des
zulaufenden Drahts W1 wird dann auf der Haupttrommel
angebracht; das Ende des Drahts wird in ein Befestigunigsloch 4 a der Hilfstrommel 4 eingeführt. Dann
wird der Schalter für den Hauptmotor der Glühmaschine geschlossen. Dadurch werden neben der
Hauptwelle der Ausglühmaschine die Welle 1 (Fig. 1 und 2) angetrieben und die Kontakte DM (Fig. 3)
geschlossen. Dadurch wird der Steuerkreis MC der Magnetkupplung 32 über die Ruhekontakte T 2 erregt.
Auf diese Weise wird die Trommel 4 mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Trommel 2 angetrieben, wobei
letztere als Spill wirkt, durch das der Draht der Trommel 4 zugeführt wird. Der zu dieser Zeit von der
Glühmaschine gelieferte Draht ist nicht der Wärmewirkung des Glühstroms ausgesetzt gewesen, so daß
der auf der Trommel 4 aufgewickelte Draht unausgeglühter Abfall ist. Wenn die Ausglühmaschine
jedoch ihre volle Geschwindigkeit erreicht hat, wird der Ausglühstrom dem durch die Glühzone der Ausglühmaschine
geführten Draht zugeführt, so daß von dieser richtig ausgeglühter Draht geliefert wird, der
auf die Haupttrommel 2 aufgewickelt wird. Die Aufwicklung auf die Haupttrommel wird dadurch eingeleitet,
daß die Kontakte T1 geschlossen werden. Die Kontakte T1 werden nach dem Verstreichen einer kurzen
Zeitspanne nach der Zuführung des Glühstroms, wie bereits angegeben, geschlossen. Diese Zeitspanne
ist derart bemessen, daß sich die Kontakte T1 nicht schließen, bis eine kurze Zeit, beispielsweise 1 Sekunde,
nach Einschalten des Glühstroms verstrichen ist. Dies geschieht, um sicherzustellen, daß der ungeglühte
Draht völlig die Hilfstrommel 4 erreicht hat, bevor die Aufwicklung auf der Haupttrommel beginnt.
Durch Schließen der Kontakte Tl wird der Spulenstromkreis
über die Ruhekontakte RC1 geschlossen. Wenn die Weicheisenstange 22, wie aus Fig. 3 ersichtlich,
nicht in die Wicklung/ eingezogen ist, ist der Blindwiderstand von dieser gering; die Spannung an
der Wicklung des Relais RC reicht nicht aus, um dieses zu erregen. Sobald jedoch während des Umlaufs
der Kurvenscheibe 17 die Weicheisenstange 22 durch den Arm 19 in die Spule / hineimbewegt wird,
steigt der Blindwiderstand, bis das Relais RC erregt wird, wodurch die Anbeitskontakte RC%, geschlossen
werden und die Magnetspule 5" erregt wird. RC ist
ein Selbstrelais; sobald es erregt ist, kann der Stromkreis der Spule / durch Öffnen der Kontakte RC1
geöffnet werden.
Bei Erregung der Magnetspule 5 rückt die Klinke 11 gegen den Druck der Feder 13 außer Eingriff mit
dem Bügel 10. Die Stangen sind dadurch frei beweglich und verschieben sich — wie aus Fig. 1 ersichtlich
— nach links, sobald die Rolle 16 auf dem Arm 14 über den Teil 17 a des Umrisses der Kurvenscheibe
17 läuft.
Bei dieser Bewegung der Stangen 7 und 8 führt die Führungsrolle 5 den Teil W1 des Drahts W über den
Teil W2 und «zieht zwischen diesen auf der Oberfläche
der Trommel 2 fest. Die Schneidkante 33 legt sich im wesentlichen gleichzeitig bei Beginn der Linksver-Schiebung
der Rolle 5 an den Anschlag 34 an und trennt den zwischen den beiden Trommeln verlaufenden
Draht ab. Dadurch wird der restliche Draht W während der nachfolgenden Hin- und Herbewegung
der Rolle 5 schraubenlinienförmig auf die Trommel 2 gewickelt.
Nachdem der zwischen beiden Trommeln verlaufende Draht durchgetrennt ist, werden die Ruhekontakte
T 2 des Verzögerungsgerätes MC1 T 2 geöffnet.
Wie bereits erwähnt, werden diese Kontakte nach einer gewissen Zeitspanne geöffnet. Die Arbeitsgeschwindigkeit
der Vorrichtung ist normalerweise derart, daß die Zeitspanne, die nach der Zuführung des Glühstroms und vor der öffnung der Kontakte T 2 zu verstreichen
hat, 2 Sekunden nicht überschreitet. Wenn sich die Kontakte T 2 öffnen, wird der Erregungskreis
für die Wicklung MC der Magnetkupplung 32 getrennt, so daß der Antrieb der Trommel 4 unterbrochen
ist. Die Trommel 4 kann dann von der Welle 3 abgenommen werden, um den angesammelten Abfalldraht
in üblicher Weise zu entfernen. Danach kann die Trommel wieder auf der Welle 3 für den nächsten
Anlaufvorgang- der Maschine angebracht werden.
Die in Fig. 4 und 5 dargestellte abgewandelte Ausführungsform der Aufwickelvorrichtung umfaßt eine
Führungseinrichtung, die in einem Gehäuse 50 angeordnet ist. Dei Führungseinrichtung ist in der gleichen
Weise ausgebildet wie die in Fig. 1 und 2 dargestellte und wird daher nicht im einzelnen beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform trägt eine Welle 51 in bekannter Weise sowohl die Haupt- als auch die
Hilfstrommel 52 und 54, die beide abnehmbar auf der
Welle sitzen und von ihr angetrieben werden, wobei die Flansche 52 a und 54 a aneinander anliegen.
Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der von der Ausglühmaschine gelieferte
Draht über eine hin- und hergehende, d. h. eine Verlegeeinrichtung
bildende Führungsrolle 55 geführt und dann eine Windung auf der Haupttrommel 52 aufgebracht. Der Draht wird mittels einer Rolle 56
an der durch die beiden Flansche 52 a und 54 a gebildeten Unterteilungswand vorbeigeführt und das freie
Ende an der Trommel 54 befestigt. Die ortsfeste Rolle
56 ist um eine Achse drehbar, die in einem Abstand von der gemeinsamen Achse der Trommeln 52 und 54
liegt und rechtwinklig dazu verläuft. Die Spannung" im Draht W wird durch eine Trommel 52 aufrechterhalten,
die von einem bei 58 a verschwenkbar angeordneten Arm 58 getragen wird, wobei die Rolle 57
durch eine Feder 59 nach oben gedrückt wird.
Dann wird der Schalter des Hauptmotors der Ausglühmaschine geschlossen. Außer dem Antrieb der
Hauptwelle der Glühmaschine und damit der Welle 51 werden dadurch die Kontakte T (Fig. 6) nach einer
gewissen Zeitspanne geschlossen. Die Zeitspanne ist derart bemessen, daß die Kontakte T nicht geschlossen
werden, bis eine Spanne von 1 bis 2 Sekunden nach der Zuführung des Glühstroms zu dem Draht läuft,
wobei dieser Strom nicht eher zugeführt wird, als bis der Draht mit der vollen Geschwindigkeit durch die
Glübzone bewegt wird.
Wenn die Arbeitskontäkte T geschlossen sind, wird
der Kreis der Spule / über die Ruhekontakte RC1 geschlossen.
Wenn sich wie bei der an Hand von Fig. 1 bis 3 beschriebenen Vorrichtung die Weicheisenstange
22 in die Spule / bewegt, wird der JBindwiderstand vergrößert, bis das Selbsthalterelais RC erregt wird,
wodurch die Arbeitskontakte RC 2 geschlossen werden und die Magnetspule S erregt wird.
ί 080 505
τ 8
Bei der Erregung der Magnetspule S wird die FuIt- Hilfstrommel 64 auf die Haupttrommel 62 im wesent-
rungseinrichtuHg in der im Zusammenhang mit Fig. 1 liehen den gleichen Durchmesser wie die letzte Win>
beschriebenen Weise ausgelöst, so daß der Draht auf dung auf der Hilfstrommel 64. Es tritt daher keine
der Hatipttrommel 52 festgelegt wird. Dadurch Änderung der Geschwindigkeit des zugeführten Drahts
wickelt sich der Draht auf der Haupttronimel 52 auf, 5 im Augenblick des Überwechseins ein, wodurch die
und die Spannung in dem Drahtstück W3 zwischen: auch im bekannten Fall vorhandene betriebssichere
der Trommel- 52 und der Rolle 56 steigt, ibis dieses Arbeitsweise der Vorrichtung erreicht wird.
Stück Draht zerreißt. Während der nachfolgenden Die im Fig. 7 dargestellte Hilfstrommelform kann
Hin' und Herbewegung der Rolle 55 wird der Draht auch in Verbindung mit der Vorrichtung nach Fig. 1
schraubenlinienförmig auf der Trommel 52 aufge- io bis 3 verwendet werden.
wickelt. Bei dieser Ausführungsform muß man die Bei einer weiteren, abgewandelten Äusführungs-
Abschaltung der Maschine am Ende des Aufwickeil· form der Vorrichtung, von der ein Teil in Fig. 8 dar-
vorganges abwarten, bevor maß die Hilfstrommel 54 gestellt ist, ist eine Welle 71 vorgesehen, die eine
entfernen und den darauf aufgewickelten Abfalldraht Haupttrommel 72 mit Flanschen 72 α trägt, auf die
abnehmen kanu. *5 Draht nach dem erfindungsgemäßen Verfahren aufge-
Fig. 7 zeigt einen Teil einer weitere« Ausführungs- wickelt werden kann. Diese Teile entsprechen den
form einer Aufwickelvorrichtung. Diese Vorrichtttngs- Teilen 1 und 2 mach Fig. 1 und 2 und 51 and 52 nach
form entspricht der an Hand von Fig. 4 bis 6 be- Fig. 4 und 5. Die Hilfstrommel für den anfänglichen
schriebenen, mit der Ausnahme, daß eine abgewan- Drahtabfall, die den Trommeln 4 bzw. 54 nach Fig. 1
delte Form für die Hilfstrommel 64 verwendet wird, 20· und 2 bzw. 4 und 5 entspricht, ist nicht dargestellt.
Neben dem Flansch 44 besitzt die Oberfläche der Dargestellt ist jedoch eine weitere oder dritte Tromkegelförmigen
Hilfstrommel 64 bei 65 einen Durch- mel 73, die ein Abfallstück am Ende des Drahts aufmesser,
der im wesentlichen gleich dem Durchmesser nehmen soll, das dann anfällt, wenn der durch die
der Haupttrommel 62 ist, die mit ihr auf einer (in der Glühmaschine laufende Draht beim Abschalten der
Zeichnung nicht dargestellten) gemeinsamen Welle as Maschine langsamer wird. Der Draht wird der Hauptangeordnet ist. Von dem Teil 65 ausgehend, besitzt trommel 72 ddreh-eine. hin- und hergehende gabelfördie
Trommel 64 einen leicht spitz zulaufenden Flä- mige Drahtführung 75 zugeführt. Bei Erreichen des
chenteil 66, dann einen stärker spitz zulaufenden Flä- nach der Darstellung nach Fig. 8 äußersten rechten
chenteil 67 und schließlich einen zweiten leicht spitz Endes der Bewegung schlägt die Führung 75 an
zulaufenden Teil 68. Die leicht spitz zulaufenden Teile 30 dem Betätigungselement 78 eines Begrenzungsschalters
können zu der Achse der Trommel Neigungen von 79 an.
1 oder 2° besitzen. Die Vorrichtung umfaßt ferner eine hin- und her-
1 oder 2° besitzen. Die Vorrichtung umfaßt ferner eine hin- und her-
Im Betrieb wird der der Trommel 64 zugeführte bewegbare Stange 76, die eine hakenförmige Ablenk-
Drahtauf dem Teil 65 aufgebracht, und die Windungen einrichtung 77 trägt, deren Hakenöffnung der Dar-
des Drahts auf der Trommel besitzen daher eineß sehr 35 stellung von Fig. 8 gemäß nach rechts gerichtet ist.
wenig größeren Durchmesser als der Maximaldurch- Die Ablenkeinrichtung 77 kann bei der Verschiebung
messer der Trommel 64. Jede fertige Windung jedoch, der Stange 76 nach rechts in Fig. 8, wie durch den
die auf dem Teil 65 gebildet wird, wird nach und each Pfeil angedeutet, den der Trommel 72 zugeführten
immer weiter nach links auf der Trommel auf die Draht W erfassen und nach rechts auf die Trommel 73
Teile mit geringerem Durchmesser gedruckt. Auf diese 40 ablenken.
Weise wird in einer bei Ziehtroaimeln bekannten Weise Im Betrieb wird nach der Betätigung des Abstelleine
Drahtwicklung C erzeugt, die lose auf der Trom- bzw. Stopschalters der Attsglühmaschine die Maschine
mel sitzt. Die Trommel 64 kann zweckmäßigerweise nicht unmittelbar abgeschaltet. Statt dessen wird bei
mit einem abnehmbaren Deckel 69 versehen sein, der der Betätigung des Stopschalters nur ein Stromkreis
mit der Trommel 64 eine ringförmige Öffnung 70 45 vorbereitet, durch den die Abschaltung später durch
bildet. Diese öffnung kann in der Praxis eine Größe Betätigung des Begrenzungsschalters bewirkt wird,
von beispielsweise dem eineinhalbfachen Durchmes- Somit läuft nach der Betätigung des Stopschalters
ser des aufgewickelten Drahts besitzen. Durch die der Draht eine Zeitlang weiter durch die Glühmaschine,
Anbringung des Deckels 69 wird sichergestellt, daß wobei er vorschriftsmäßig geglüht wird. Sobald jeder
Draht der losen Drahtwicklung C auf dem Teil 50 doch, nachdem der Stromkreis vorbereitet ist, die
68 verbleibt und nicht auf den Teil 65 zurückwandert Führung 75 das nächste Mal das äußerste rechte Ende
und sich abwickelt. ihrer Bewegung erreicht und dadurch an den Teil 78
Da der Abfalldraht, wenn die in Fig. 7 dargestellte anschlägt, wird der Begrenzungsschalter betätigt und
Hilfstrommelform verwendet wind, in Form einer die Abschaltung bewirkt. Gleichzeitig bewegt sich die
losen Wicklung anfällt, kann er leicht von der Trom- 55 Stange 76 nach rechts, so daß die hakenförmige Abmel
abgenommen werden, sobald der Deckel 69 ent- lenkeinrichtung 77 den Draht W auf die Trommel 73
fernt worden ist. Durch die Verwendung dieser Trom- führt. Während der nachfolgenden Umdrehung der
melform wird ain weiterer, allerdings beim Ziehen Welle 71 wird das unvollkommen hergestellte, von
von Draht bekannter Vorteil erzielt. Der Draht W, der Glühmaschine gelieferte Endstück des Drahts auf
der immer unmittelbar dem Flächenteil 65 zugeführt 60 die Trommel 73 gewickelt. Nachdem dieser Abfall von
wird, läuft der Hilfstrommel mit konstanter linearer dem richtig hergestellten, auf der Trommel 72 aufGeschwindigkeit
zu. Das wäre nicht der Fall, wenn gewickelten Draht getrennt ist, kann er abgenommen
er nicht »schollen« würde, d. h. wenn aufeinanderfol- werden.
gende Drahtwindungen übereinander mit ständig stei- Da die Abschaltung der Äusglühmaschine normaler-
gendem Durchmesser gewickelt würden. 65 weise erfolgt, wenn die Trommel 72 voll ist, entspricht
Da der Durchmesser des Teiles 65 — ähnlich wie der Durchmesser der vollen Trommel L zweckmäßiger-
im Fall der eingangs erläuterten Maschine des Stan- weise etwa dem Durchmesser des Flansches 73 a.
des der Technik — im wesentlichen gleich dem der Wenn also der Wechsel von der Aufwicklung auf die
Trommel 62 ist, besitzt die erste auf die Haupttrom- Wicklung L zur Aufwicklung auf die Trommel 72 er-
mel geführte Windung beim Überwechseln von der 70 folgt, wenn die Trommel 72 voll ist, tritt im wesent-
Claims (19)
1. Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. geglühtem Draht, bei dem der
über eine hin- und herbewegbare Verlegeinrichtung zu einer Haupttrommel geführte Draht unter Umschlingen
derselben, gegebenenfalls unter Führung durch eine Leitrolle, mit seinem unbehandelten
Anfang zunächst einer mit der Haupttrommel antriebsmäßig gekuppelten Hilfstrommel zugeführt,
auf dieser befestigt und das Abfallstück des Drahts unter Umlauf beider Trommeln zunächst auf die
Hilfstrommel und der behandelte Draht im Anschluß daran unter der Einwirkung des Verlegetriebs
auf die Haupttrommel aufgewickelt wird, wobei das Abfallende nach Durchtrennen des
Drahts, z. B. nach Beendigen des Wickelvorgangs, von der Hilfstrommel entfernt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verlegetrieb (5, 5 a, 9, 55) nach Bewickeln der Hilfstrommel (4, 54) selbsttätig
einschaltbar ist und der Draht (W) durch diesen so geführt wird, daß der Draht durch Überwickeln
der auf der Haupttrommel (2, 52, 62, 72) befindlichen Drahtschleife auf der Haupttrommel
(2, 52, 62, 72) festgelegt und von dieser aufgewickelt wird, wobei der Draht gleichzeitig bzw,
unmittelbar im Anschluß daran zwischen Hilfs- und Haupttrommel durchtrennt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschlingungswinkel mehr als
eine halbe Drahtwindung betragt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchtrennen des Drahts (W)
in an sich bekannter Weise durch Abschneiden erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchtrennen des Drahts (W)
durch Abreißen erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das unbrauchbare Endstück des
Drahts (W) auf einer zweiten Hilfstrommel (73) aufgewickelt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Aufwickeln des unbrauchbaren Drahtendes auf die zweite Hilfstrommel (73)
durch Ablenken des Drahts von der Haupttrommel (72) zur zweiten Hilfstrommel (73) hin eingeleitet
wird.
7. Aufwickelvorrichtung, insbesondere zur ,Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
mit zwei Trommeln, von denen die eine die Haupttrommel und mittels einer hin- und herbewegbaren
Verlegeeinrichtung bewickelbar ist, während die andere eine Hilfstrommel zur Aufnahme des
Drahtabfallendes ist, dadurch gekennzeichnet, daß ■die Verlegeeinrichtung (5, 5 a, 9, 55) entlang der
Haupttrommel (2, 52, 62, 72) derart beweglich ist, daß ein dieser zunächst zugeführter Drahtteil
überwickelbar und damit zum weiteren Bewickeln der Haupttrommel (2, 52, 62) festlegbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Trommeln (52, 54) in bekannter
Weise koaxial auf einer gemeinsamen Welle (51) angeordnet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Trommeln (2, 4), wie an
sich bekannt, auf zwei parallelen Wellen (1, 3) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfstrommel (4) über einen
Hilfsantrieb (31) von dem Antrieb der Haupttrommel (2) aus in Umlauf versetzbar sowie durch
Vorschalten einer Kupplung (32) mit dem Antrieb der Haupttrommel (2) wahlweise kuppelbar bzw.
von diesem trennbar ist.
11. Vorrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Trommeln (52, 54) durch eine einzige durch einen Flansch (52 a, 54 a) getrennte
Trommel dargestellt sind.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7, 8 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfstrommel
(64) kegelförmig ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 12 zur Aufwicklung des von einer elektrisch gesteuerten
Drahtbehandlungsmaschine gelieferten Drahts, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Bewegungseinleitung der Verlegeeinrichtung (5, 5 a, 9) bestimmende
elektrische Schalteinrichtung (22,11RC)
in Abhängigkeit vom Einschaltvorgang der Drahtbehandlungsmaschine steuerbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schalteinrichtung
für die Verlegeeinrichtung (5, 5 a, 9, 55) und der der Drahtbehandlungsmaschine ein Verzögerungsgerät (MC, T 2) eingeschaltet ist.
15. Vorrichtung, insbesondere nach den Ansprüchen 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
koaxial zueinander drei antreibbare Trommeln, nämlich eine erste Hilfstrommel (54), die Haupttrommel
(72) und eine zweite Hilfstrommel (73), vorgesehen sind und daß das Drahtende nach
Füllung der Haupttrommel (72) auf die zweite Hilfstrommel (73) überführbar und auf diese aufwiickelbar
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überführen des Drahts
auf die zweite Hilfstrommel (73) dienende Ablenkeinrichtung (77) in Abhängigkeit von der
Bewegung der Verlegeeinrichtung (75) steuerbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkeinrichtung (77)
009 507/161
durch einen Begrenzungsschalter (79) steuerbar ist, der betätigbar ist, wenn die Verlegeinrichtung
(75) eine bestimmte Stellung gegenüber der Haupttrommel (72) erreicht hat.
.
.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch ge- ... kennzeichnet, daß der Begrenzungsschalter (79) in
einem elektrischen Stromkreis liegt, der die Abschaltung der Drahtibehandlungsmaschine bewirkt
und ferner einen Abstellschalter für diese besitzt, woböi die Verlegeeinrichtung (75) nur dann durch
Betätigen des Begrenzungsschalters (79) in Gang setzbar ist, wenn zuvor der Abstellschalter betätigt
Ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der zweiten
Hilfstrommel (73) etwa gleich dem Durchmesser der 'bewickelten Haupttrommel (72) ist.
In Betracht gezogene Dr.udkschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 674 414, 2 341 369.
USA.-Patentschriften Nr. 2 674 414, 2 341 369.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©009 507/161· 4.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1389456A GB859877A (en) | 1956-05-04 | 1956-05-04 | Improved apparatus for coiling wire and the like |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1080505B true DE1080505B (de) | 1960-04-28 |
Family
ID=10879770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW21103A Pending DE1080505B (de) | 1956-05-04 | 1957-05-03 | Arbeitsverfahren beim Aufwickeln von behandeltem, z. B. gegluehtem Draht und Einrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1080505B (de) |
| FR (1) | FR1174798A (de) |
| GB (1) | GB859877A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1159724B (de) * | 1960-11-04 | 1963-12-19 | Siemens Ag | Verfahren und Vorrichtung zum fortlaufenden Aufwickeln von strangfoermigem Gut |
| DE1168733B (de) * | 1960-05-31 | 1964-04-23 | Syncro Mach Co | Verlegegetriebe fuer eine Drahtwickelmaschine |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3625448A (en) * | 1969-04-28 | 1971-12-07 | Rodney J L Griffiths | Scrap takeup |
| GB8802720D0 (en) * | 1988-02-06 | 1988-03-09 | Shaw Francis & Co Ltd | Reeling apparatus |
Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| US2341369A (en) * | 1942-11-26 | 1944-02-08 | Syncro Mach Co | Wire coiling mechanism |
| US2674414A (en) * | 1951-09-20 | 1954-04-06 | Western Electric Co | Transferring and cutting apparatus |
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1956
- 1956-05-04 GB GB1389456A patent/GB859877A/en not_active Expired
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1957
- 1957-05-03 DE DEW21103A patent/DE1080505B/de active Pending
- 1957-05-04 FR FR1174798D patent/FR1174798A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB859877A (en) | 1961-01-25 |
| FR1174798A (fr) | 1959-03-16 |
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