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DE1222653B - Vorrichtung zur Herstellung von Huelsen, vorzugsweise Rohrschalungen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Huelsen, vorzugsweise Rohrschalungen

Info

Publication number
DE1222653B
DE1222653B DER31992A DER0031992A DE1222653B DE 1222653 B DE1222653 B DE 1222653B DE R31992 A DER31992 A DE R31992A DE R0031992 A DER0031992 A DE R0031992A DE 1222653 B DE1222653 B DE 1222653B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mandrel
arm
pipe formwork
endless belt
pivotable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER31992A
Other languages
English (en)
Inventor
Bo Ingemar Anderberg
Sven Harald Claesson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rockwool AB
Original Assignee
Rockwool AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rockwool AB filed Critical Rockwool AB
Publication of DE1222653B publication Critical patent/DE1222653B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/02Shape or form of insulating materials, with or without coverings integral with the insulating materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/56Winding and joining, e.g. winding spirally
    • B29C53/58Winding and joining, e.g. winding spirally helically
    • B29C53/60Winding and joining, e.g. winding spirally helically using internal forming surfaces, e.g. mandrels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H81/00Methods, apparatus, or devices for covering or wrapping cores by winding webs, tapes, or filamentary material, not otherwise provided for
    • B65H81/06Covering or wrapping elongated cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Hülsen, vorzugsweise Rohrschalungen Rohrleitungen für heiße Flüssigkeiten, Gase od. dgl. wurden beispielsweise mit Baumwolle isoliert. Das Isolationsmaterial wurde um die Rohrleitung verpackt und mit einer Bandagierung versehen. Diese Isolierung ist umständlich und teuer.
  • Das Isolierungsvermögen hängt auch von der Genauigkeit bei der Ausführung der Isolierung ab und bedarf laufender Überwachung.
  • Für eine billigere Montage und eine bessere Isolierung wurden dann Rohrschalungen hergestellt, die als fabrikmäßig hergestellte Isolationsstücke in abgepaßten Längen vorlagen und zur Isolierung von Rohrleitungen verwendet wurden. Solche Rohrschalungen konnten aus billgem Material ausgeführt werden. Für die Herstellung von solchen Rohrschalungen ist vorzugsweise Mineralwolle verwendet worden.
  • Die Rohrschalungen wurden durch Aufwickeln einer dünnen Matte z. B. aus Mineralwolle in einer Mehrzahl von Windungen auf einen Dorn hergestellt. Dabei ist ein endloses Band angeordnet, das sich um einen wesentlichen Kreis des Umkreises des Dornes bewegen kann, so daß die im voraus hergestellte, vorzugsweise mit einem Bindemittel imprägnierte dünne Matte zwischen dem endlosen Band und dem Dorn einführbar und auf diesen aufwickelbar ist.
  • Als Bindemittel wird vorzugsweise Kunststoff vorgesehen mit einem Lösungsmittel, so daß die bei der Bindung entstehende Rohrschalung in eine Härtekammer eingeführt werden kann, wo unter Verdunstung des Lösungsmittels die Härtung erfolgt und die Formbeständigkeit gegeben wird. Die Rohrschalung kann danach anderen Behandlungen zugeführt werden, z. B. zum Schleifen, Abschneiden, Aufschlitzen, Aufteilen in Sektoren usw.
  • Es sind Vorrichtungen zum Herstellen von Hülsen bekannt. Bei diesen wird ein Wickeldorn von einem endlosen Band teilweise umschlungen. Es sind zwei Druckrollen angeordnet, von denen die eine an einer Stelle unmittelbar vor und die andere an einer Stelle unmittelbar nach dem Einlauf des auf dem Dorn zu wickelnden Bandes anliegt, um dort das Band gegen den Dorn zu drücken. Mit dieser bekannten Vorrichtung sollen Rohrleitungen hergestellt werden, die an Stelle von Eisen- oder Kunststoffrohren verwendet werden sollen.
  • Eine Faserbahn wird an einer Sprühdose für die Imprägnierung mit einem polymerisierenden Mittel vorbeigeführt und in Wärmekammern behandelt.
  • Die bekannte Vorrichtung ist auf die Herstellung von Rohrleitungen eingerichtet, und die Sprühvorrich- tung sowie die Wärmekammern sind Teile der bekannten Vorrichtung.
  • Demgegenüber hat die Erfindung zur Aufgabe, Hülsen, vorzugsweise Rohrschalungen aus bereits fertig imprägnierter Mineralwolle, herzustellen, die zur Isolierung bereits vorhandener Rohrleitungen vorgesehen sind. Die unterschiedliche Aufgabenstellung verlangt die Lösung von Problemen, die bei der Herstellung von Rohrleitungen nicht gegeben sind, denn während bei der bekannten Vorrichtung im voraus abgeschnittene Längen an einer Sprühvorrichtung zur Behandlung mit einem Bindemittel vorbeigeführt und zwischen Druckrollen in einer Wärmekammer behandelt werden, ist das Arbeitsgut nach der Erfindung eine bereits mit einem polymerisierten Bindemittel versehene endlose Bahn, die je nach den gewünschten Isoliereigenschaften im allgemeinen in mehreren Windungen um einen Dorn gewickelt wird. Dazu muß in Abhängigkeit von dem veränderbaren Durchmesser des Wickels ein Abtrennen der Matte erfolgen und Signalanlage, welche das Stillsetzen des endlosen Bandes in Gang setzt. Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht eine vollautomatische Arbeitsweise.
  • Die Vorrichtung zur Herstellung von Hülsen, vorzugsweise Rohrschalungen, z. B. aus Mineralwolle, durch Aufwickeln einer im voraus hergestellten endlosen dünnen Matte in einer Mehrzahl von Windungen auf einen Dorn ist dadurch gekennzeichnet, daß wengistens zwei Druckrollen angeordnet sind, die Druck auf das Band in Richtung auf den Dorn ausüben, daß eine von ihnen, die fest angeordnet ist, gegen die Hülse an einer Stelle unmittelbar vor und die andere, die schwenkbar angeordnet ist, an einer Stelle unmittelbar hinter der Einführungsstelle der Matte anliegt, daß weiter der Dorn nachgiebig gelagert ist, so daß er unter Mitnahme der schwenkbaren Druckrolle ausweichen kann, je nachdem die Rohrschalung zuwächst, und daß schließlich die schwenkbare Rolle einen Fühler mit Schalter tätigt, der bei einem gegebenen Durchmesser der Hülse einen Abschneider zum Abtrennen der Matte und Mittel zum Stillsetzen des endlosen Bandes in Gang setzt.
  • Die nachgiebige Lagerung des Dornes, um unter Mitnahme der schwenkbaren Druckrolle beim Zuwachs der Rohrschalung ausweichen zu können, kann auch in der Weise erfolgen, daß der Dorn fest gelagert ist und die Druckrollen ausweichen können.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1, 2 und 3 die Vorrichtung in drei verschiedenen Arbeitsphasen, Fig. 4 das Schaltschema für die elektrischen und die pneumatischen Leitungen zur Regelung der Arbeitsweise.
  • Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen, wie das Transportband 44 angetrieben wird und die Mineralwollematte 50 auf einen Dorn 77 gewickelt wird. Der Antrieb erfolgt von einem langsam laufenden Motor 70, welcher über eine Verteilerwelle 71 mit einer Mehrzahl von Riemenscheiben für die verschiedenen Antriebe verbunden ist. Eine auf der Verteilerwelle 71 aufgesetzte Riemenscheibe treibt somit den Riemen 72, welcher zu der einl-ommenden Welle in einer Magnetkupplung 73 gekoppelt ist. Die ausgehende Welle dieser Magnetkupplung treibt über den Riemen 74 eine auf der Umlenkrolle 75 aufgesetzte Riemenscheibe, über welche das Förderband 44 in Richtung der Pfeile läuft. Das Transportband 44 ist nur so lange in Betrieb, wie die Magnetkupplung 73 zugeschlagen bleibt.
  • Während das Förderband 44 in Betrieb ist, führt es eine Matte 50 aus Mineralwolle zu dem Wickelgerät. Dieses enthält einen auf einen schwenkbaren Arm 76 gelagerten Halter für einen Dorn 77, über den die Mineralwollmatte 50 gewickelt werden soll, zwecks Bildung einer Rohrschalung. Die Wickelvorrichtung besteht aus einem endlosen Band 78, beispiels weise aus Gummi, welches über Umlenkrollen läuft. Die Umlenkrollen 79 und 81 werden von Riemen 82 und 83 angetrieben, deren Riemenscheiben auf der gemeinsamen Verteilerwelle 71 aufgesetzt sind. Zusätzlich zu den beiden Antriebsrollen 79 und 81 sind feste Rollen 84, 85 und 87, eine Spannrolle 86, die mit einem einstellbaren Gewicht versehen ist, und zwei bewegliche Rollen 88 und 89 vorgesehen.
  • Die Rollen 88 und 89 sind an den Armen eines T-förmigen Hebels 91" angeordnet, welcher um eine Welle 92" drehbar ist. Auf derselben Welle 92" sitzt eine Seilscheibe 93" mit einem endlosen Seil 94", das über eine weitere Seilscheibe 95" läuft und den Kolben in einen pneumatischen Servomotor 96" trägt. Wie dieser betätigt wird, sei später beschrieben.
  • Die Arbeitsweise dieses Teiles ist wie folgt: Es wird angenommen, daß der Motor 70 in Betrieb ist, daß die Magnetkupplung 73 zugeschlagen ist und daß ein Dorn 77 sich in der in F i g. 3 dargestellten Lage befindet. Die Mineralwollematte 50 wird von dem Transportband 44 über die Rollen 91', 92' und 93' eingeführt, von denen die Rolle 91' von der Rolle 75 und die Rolle 92' von der Rolle 81 angetrieben werden. Die Rolle 93' ist freilaufend und ruht mit ihrem Gewicht auf der Matte 50 und damit auf der Rolle 92'. Die Matte läuft danach weiter über die Antriebsrolle 81 und das darauf mitlaufende endlose Band 78. Die Mineralwollematte wird danach in die Spalte zwischen dem Dorn 77 und dem endlosen Band 78 hineingepreßt und um den Dorn gerollt. Durch den auf die Rolle der Mineralwollematte ausgeübten Druck kommt der Arm 76 unter pneumatischen Druck, weil er durch ein Seil 94', das über Rollen 95' und 96' läuft und an dem Arm 76 befestigt ist, mit dem Kolben eines pneumatischen Druckzylinders 97 verbunden ist und der Arm 76 somit das Bestreben hat, sich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen. Ein Arm 98, der mit der Spannrolle 86 zusammenwirkt, dient zum Spannen des endlosen Bandes 78.
  • Allmählich wächst die auf den Dorn 77 aufgewickelte Rohrschalung aus Mineralwolle 99 an und erreicht schließlich einen Umfang, bei dem ein weiteres Aufwickeln von Mineralwolle abgebrochen und die gebildete Rohrschalung zusammen mit dem darin befindlichen Dorn entfernt und ein neuer Dorn in die Arbeitslage nach F i g. 3 geführt werden soll.
  • Dieser Zustand ist in F i g. 2 veranschaulicht.
  • Es sei schon jetzt erwähnt, daß zur Entfernung der fertig gewickelten Rohrschalung 99 ein schwenkbarer Arm 101 mit einem magnetisch betätigten Greifer 102 vorgesehen ist. Der schwenkbare Arm 101 ist auf einer Welle 103 gelagert, auf welche eine Seilscheibe 104 mit dem Seil 105 von der Seilscheibe 106 angetrieben wird. Über diese läuft ein weiteres endloses Seil 107, welches mit dem Kolben eines pneumatischen Servomotors 108 verbunden ist.
  • Außerdem ist auf der Seilscheibe 106 ein Kontaktarm 109 angeordnet, welcher sich über eine Reihe von Kontaktsegmenten 111 bewegt. Ein Fühler schließt einen elektrischen Schalter 112, wenn die Rohrschalung 99 zu der gegebenen Größe angewachsen ist. Der Schalter 112 kann aber auch in anderer Weise betätigt werden, beispielsweise von dem Wellenzapfen des Dornes.
  • Wesentlich ist, daß der Fühler bzw. der damit verbundene Schalter 112 anzeigt, daß das Zuwachsen der Rohrschalung 99 aufhören soll, um eine Reihe von Funktionen einzuleiten. Zuerst soll die Zufuhr von weiterer Mineralwollematte 50 verhindert werden, was dadurch erfolgt, daß ein um den Punkt 113 schwenkbarer mit Zähnen versehener Arm 114 von einem pneumatischen Servomotor 115 nach unten verschoben wird, so daß die Zähne des Armes 114 in die Mineralwollematte 50 eingreifen und die Matte abgerissen wird. Zweitens soll die Magnetkupplung 73 abmagnetisiert werden, so daß sie aus Federkraft losgelassen wird und das Transportband 44 stillsetzt.
  • Drittens soll der schwenkbare Arm 101 durch den pneumatischen Servomotor 108 im Uhrzeigersinn geschwenkt werden, bis der Greifer 102 die Welle des Dornes 77 umschließt. Dabei wird der Strom durch die Magnetwicklung des Greifers geschlossen, so daß bei dem Rückschwenken des Armes 101 die fertiggewickelte Rohrschalung 99 zusammen mit dem Dorn 77 aus der Wickelvorrichtung entfernt wird.
  • Dazu müssen die beiden Spannrollen 88 und 89 aus ihren in Fig. 1 gezeigten Lagen entfernt sein, was unter Einfluß des pneumatischen Servomotors 96" erfolgt. Das endlose Band 78 wird unter Einfluß der Spannrolle 86 gespannt gehalten. Danach soll die Druckrichtung im Servomotor 108 umgekehrt werden, so daß dieser die fertiggewickelte Rohrschalung 99 zusammen mit deren Dorn 77 entfernt, und diese an eine mit Mitnehmern versehene Förderkette 116 liefert, welche gemäß Fig. 1,2 und 3 über Ablenkrädern 117, 118 und 119 in der Richtung des Pfeiles 121 läuft. Die Mitnehmer sind so angeordnet, daß sie von dem Dorn 77 getroffen werden, wenn dieser, in dem magnetischen Greifer 102 liegend, gegen den Uhrzeigersinn von dem schwenkbaren Arm 101 geführt wird. Wenn der Dorn die Mitnehmer trifft, wird er von diesen zurückgehalten und durch mechanische Kraft von dem magnetischen Greifer 102 losgerissen, wonach der Arm 101 gegen Uhrzeigersinn seine Bewegung so weit fortsetzt, bis ein neuer, leerer Dorn erfaßt und weitergeführt wird, jedesmal wenn die Transportkette 116 einen Mitnehmerabstand in der Richtung des Pfeiles 121 zu der Lage bewegt hat, wo der Dorn 77 vorher von dem Arm 101 gelöst wurde.
  • Der schwenkbare Arm 101 wechselt jetzt die Drehrichtung und bewegt sich im Uhrzeigersinn. Er greift den neuen, leeren Dorn, welcher zu der Stelle geführt wird, wo der mit Mineralwollematte aufgewickelte Dorn entfernt wurde. Hier nimmt der magnetische Greifer 102 des schwenkbaren Armes 101 den neuen, leeren Dorn auf und trägt ihn in einer Bewegung im Uhrzeigersinn mit sich. Nachdem der neue, leere Dorn vom Arm 101 in die Lage geführt wurde, in welcher der Dorn 77 sich in F i g. 2 und 3 befindet, greifen Zapfen am Ende des Armes 76 in den Dorn ein und halten diesen zurück, wobei der Strom zu dem magnetischen Greifer 102 unterbrochen wird. Der Arm 76 kehrt in die Ausgangslage zurück, die in Fig. 1 dargestellt ist. Danach soll der mit Zähnen versehene Arm 114 aus der Mineralwollematte herausgezogen und die Magnetkupplung 73 wieder geschlossen werden, so daß das Transportband 44 in Bewegung versetzt wird.
  • Es liegt somit eine Reihe sehr komplizierter Bewegungen vor, die in einer genau abgepaßten Zeitreihe beschrieben werden sollen. Zwecks Erklärung, wie diese zustande kommen, sind deshalb in F i g. 2 und 3 die verschiedenen Lagen der oben beschriebenen Vorrichtung nach F i g. 1 dargestellt und in F i g. 4 ein elektrisches und pneumatisches Schaltschema. Es sollte indessen erwähnt werden, daß der Impuls zu diesem ganzen Verlauf von dem Schalter 112 kommt. Dieser bestimmt den ganzen intermittierenden Arbeitsverlauf des Wickelgerätes.
  • In der Zeit zwischen dem Verbrauch eines Ballens von Mineralwolle und der Zufuhr eines neuen Ballens entsteht ein Abbruch in der Zufuhr der Mineralwollematte 50. Während dieser ganzen Zeit dreht sich indessen das Wickelgerät nach F i g. 1, 2 und 3 weiter, ohne daß weitere Mineralwolle der Rohrschalung zugeführt wird. Dies hat aber keine entscheidende Bedeutung, da der Impuls zu dem Austausch des Ballens in dem Wickelgerät nicht zeitbestimmt ist, sondern ausschließlich von dem Zuwachsen der aus Mineralwolle hergestellten Rohrschalung abhängt. Hierdurch wird sichergestellt, daß die Maschine im ganzen in wirksamster Weise unter Aufrechterhaltung von genügend genauer Abmessung der abgegebenen Mineralwollerohrschalungen ar- beitet. Die Mineralwolle ist in dieser Phase derart klebrig mit Neigung zum Verfilzen, daß der Übergang zwischen zwei Enden der Mineralwollematte kaum merkbar ist.
  • In F i g. 2 sind alle Teile gezeigt, die auch in Fig. 1 enthalten sind, jedoch ist angenommen, daß bei dem Zustand, in welchem sich die Teile nach Fig. 2 befinden, die Rohrschalung 99 bis zu einer solchen Dicke gewickelt worden ist, daß durch Kontakt mit der Anliegefeder in dem Schalter 112 dieser eben geschlossen wird. Während des Zuwachsens der Rohrschalung 99 ist der Arm 76 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung des pneumatischen Druckes in dem Zylinder 97 verschoben worden. Das Schließen des Schalters 112 setzt in der unten bei der Erläuterung des Schaltschemas nach Fig. 4 beschriebenen Weise den Servomotor 115 in Betrieb.
  • Gleichzeitig wird die Magnetkupplung73 freigeschaltet. Auf Grund der Arbeit des Servomotors 115 senkt sich der gezahnte Arm 114 in die Mineralwollematte 50, welche dabei wegen des fortgesetzten Antriebs des Bandes 78 abgerissen wird. Da die Magnetkupplung ausgeruht ist, bleiben der Riemen 74 und die Förderungsbahn 44 stehen. Das Band 78 setzt seine Arbeit eine Weile fort, entsprechend einer oder wenigen Umdrehungen des Dornes 77. Damit soll ein Ausgleich der äußeren Oberfläche der gebildeten Mineralwollerohrschalung 99 erhalten werden, insbesondere bei derjenigen Stelle, wo die zugeführte Mineralwollematte endet.
  • Bis zu diesem Augenblick behält deshalb die Vorrichtung denjenigen Zustand, der in Fig. 2 gezeigt ist. Der schwenkbare Arm 101 befindet sich somit in Wartelage, und die Kette 116 ist im Ruhezustand.
  • In dem Schaltschema der Fig. 4 ist der Schalter 112, die Spule 102 zu dem Magnet zu erkennen, welcher den Dorn einer vollgewickelten Rohrschalung in dem Greifer 102 des Armes 101 hält, ferner der Motor 70, die Magnetkupplung 73 und die pneumatischen Servomotoren 96", 108 und 115. Die Arbeitsweise aus dem Zustand der F i g. 2 in den Zustand der F i g. 3 wird an Hand der F i g. 4 beschrieben.
  • Als der Schalter 112 geschlossen wurde, wurde die Plusklemme des Netzes über diesen Schalter mit einer Leitung 121 verbunden, mit der auch die Wicklung eines Relais 122 verbunden ist. Das andere Ende dieses Relais ist mit der Minusklemme des Netzes verbunden, so daß das Relais 122 sofort zuschlägt. Das Relais schließt dabei seinen Kontakt 123, wobei Plusspannung bei der einen Klemme des Relais aufrechterhalten wird, auch wenn der Schalter 112 geöffnet würde. Dies erfolgt über eine Leitung 124, die mit dem Kontakt 126 eines selbsthalteauflösenden Relais 125 verbunden ist. Das Relais122 stellt indessen gleichzeitig über seine Armatur 127 ein Ventil 128 um, welches die Arbeit des Servomotors 115 regelt, so daß Druckmedium der in Fig.4 oberen Kammer des Servomotors zugeführt wird und dessen Kolben nach unten verschiebt. Dies führt unter Hinweis auf Fig. 3 dazu, daß der gezahnte Arm 114 in die Mineralwollematte eingreift und diese abreißt und die weitere Zufuhr an das Wickelgerät verhindert.
  • Über die Leitung 121 wird ebenfalls Strom der Wicklung der Magnetkupplung73 zugeführt. Diese Kupplung wird in kraftübertragender Lage durch Feder gehalten, aber bei Magnetisierung des Magnets in der Kupplung wird die Kraftübertragung aufgelöst und verbleibt so lange aufgelöst, wie positive Spannung über den Leiter 124 von dem Kontakt 126 des Selbsthalteauflösungsrelais 125 zugeführt wird. Infolgedessen bleibt die Bewegung des Transportbandes 44 (s. Fig. 3) aus.
  • Schließlich wurde auch über den Leiter 121 positive Spannung zu einer Zeitverzögerungsvorrichtung 129 zugeführt. Diese arbeitet in an sich bekannter Weise, beispielsweise als ein sogenannter Treppenautomat, so daß er kurzweilig einen Kontakt 130 schließt, jedoch erst, wenn eine gegebene Zeit von dem Augenblick an verflossen ist, als positive Spannung der Zeitverzögerungsvorrichtung 129 zugeführt wurde. Diese Zeit ist derart bemessen, daß sie etwa zwei Umdrehungen der jetzt fertiggewickelten Mineralwollerohrschalung 99 entspricht.
  • Mit dem Schließen des Kontaktes 130 wird eine zweite Reihe von Funktionen eingeleitet. Zuerst werden zwei Relais 132 und 133 durch positive Spannung magnetisiert, welche über die Leitung 134 zugeführt wird. Das Relais 132 schließt einen für die beiden Relais gemeinsamen Selbsthaltekreis über die Leitung 135, den Kontakt 136, den Leiter 137 und den Kontakt 126 des Selbsthalteauflösungsrelais 125.
  • Die Relais 132 und 133 bleiben deshalb zugeschlagen, auch wenn der Kontakt 130 geöffnet werden würde, bis das Selbsthalteauflösungsrelais 125 magnetisiert wird.
  • Die Magnetisierung des Relais 132 führt dazu, daß der Stromkreis zum Antriebsmotor 70 des Bandes 78 bei dem Kontakt 138 geöffnet wird, und der Motor wird stromlos, so daß das Band 78 in Ruhe bleibt.
  • Außerdem zieht der Magnet im Relais 132 seine Armatur 139' an, wodurch das Ventil 141' umgestellt wird und Druckmedium auch der oberen Kammer in dem pneumatischen Servomotor 96" zugeführt wird.
  • Der Kolben wird dadurch in der Zeichnung nach unten verschoben, und mit Hilfe von den Rollen 93" und 95" sowie dem Seil 94" (s. Fig.3) wird der Arm 91" in die in F i g. 3 gezeigte Lage verschwenkt, wobei die freigegebene Länge des Bandes 78 durch die am Arm 98 angebrachte Spannrolle 86 aufgenommen wird. Hierdurch wird Zugang zu dem Raum geöffnet, in dem sich die fertiggewickelte Mineralwollerohrschalung befindet, so daß diese ausgefahren werden kann.
  • Das Ausfahren der fertiggewickelten Rohrschalung 99 findet durch Wirkung des Relais 133 statt. Dieses Relais erhielt gleichzeitig mit dem Relais 132 Zuschlagstrom und ebenfalls Selbsterhaltestrom über die Leitung 135, den Kontakt 136, die Leitung 137 und den Kontakt 126. Bei seiner Magnetisierung schließt das Relais bei dem Kontakt 139" Magnetisiemngsstrom zu einem Hilfsmagnet 140, welcher mit seiner Armatur das Öffnen von einem Ventil 141", welches Druckmedium zu dem Ventil 142 des Servomotors 1gel8 führt. Dieses Ventil 142 stellt gleichzeitig unmittelbar durch den Magnet das Relais 132 in solche Richtung um, daß Druckmedium der auf der Zeichnung unteren Kammer dem Servomotor 108 zugeführt wird, wenn die Umstellung des Ventils 142 durch die Armatur 143 bewirkt wird. Der Arm 101 dreht sich dann aus seiner Ruhelage im Uhrzeigersinn, wobei er von seiner in F i g. 3 gezeigten senkrechten Lage ausgeht. Diese Bewegung wird dabei von der Scheibe 106 vermittelt, welche einen Kontaktarm mit zwei Kontakten 144 und 145 trägt. Über den Kontakt 144 wird positive Spannung zu dem Magnet 102 des Greifers geschlossen, so daß dieser den Dorn 77 abziehen kann, wenn der Arm 101 in seine äußerste Lage im Uhrzeigersinn gedreht worden ist. Die Klaue des Greifers erfaßt dann die fertiggewickelte Rohrschalung.
  • Der Zuschlagkreis des Relais 133 verläuft über einen Ruhekontakt 146 des Relais 147 zu der Minusklemme des Netzes. Wenn der Kontaktarm 76 in seine äußerste Lage kommt, in welcher er den Dorn der fertiggewickelten Rohrschalung 99 aufgefangen hat, soll er seine Bewegungsrichtung umkehren, um diese Rohrschalung von dem Wickelgerät zu entfernen. Dies erfolgt dadurch, daß der Kontakt 145 in Berührung mit dem Kontaktsegment 148 kommt, wodurch positive Spannung vom Netz über den Arm der Scheibe 106 geschlossen wird, weiter über dessen Kontakt 145, dem Kontaktsegment 148 und der Leitung 149 bis zur Wicklung des Relais 147, welches unmittelbar magnetisiert wird. Dabei schließt das Relais 147 einen Selbsthaltekreis über den Kontakt 151, die Leitung 152 und einen Kontakt auf ein Grenzlagerelais 153. Außerdem öffnet das Relais 147 seinen Kontakt 146, wodurch das Relais 133 abmagnetisiert wird, und das Ventil 142 wird wiederum in die in der Zeichnung gezeigte Lage umgestellt, in welcher Druckmedium der auf der Zeichnung oberen Kammer des pneumatischen Servomotors 108 zugeführt wird, und der Arm 101 kehrt seine Bewegungsrichtung um. Dabei bringt der Arm 101 die Rohrschalung 99 mit sich durch diejenige Öffnung aufwärts, die entstanden ist, wenn das Band 78 von den beiden Rollen 88 und 89 zur Seite geführt ist. Während seiner Bewegung passiert der Arm 101 eine Lage, in welcher der Greifer 102 mit Mitnehmern 154 übereinstimmt (s. F i g. 3), die an der Transportkette 116 angeordnet sind. Diese Mitnehmer halten den Dom 77 mit der Rohrschalung 99 gegen die Wirkung der Magnetisierung von der Spule in dem Greifer 102 zurück, so daß der Greifer gezwungen wird, die Rohrschalung und den Dorn freizulassen, welche dabei von den Mitnehmern 154 aufgenommen werden. Der Greifer am Arm 101 setzt seine nach unten oder gegen Uhrzeigersinn verlaufende Bewegung fort, wobei der Kontakt 144 auf dem mit der Scheibe 106 verbundenen Arm innerhalb kurzer Zeit in Berührung mit einem Kontaktsegment 155 kommt, so daß Strom der Leitung 156' zugeführt wird. In einer Weise, die keinen Teil der Erfindung bildet, wird die Förderkette 116 gestartet, um die aufgenommene Rohrschalung 99 zu entfernen. Gleichzeitig wird ein leerer Dorn in solche Lage zugeführt, daß er von dem Arm 101 bei seiner Rückkehr aufgenommen wird und zur Bildung einer neuen Rohrschalung abgegeben wird, wie im Zusammerlhang mit F i g. 1 beschrieben.
  • Der Arm 101 setzt seine Bewegung bis zur Bodenlage fort, in welcher der Greifer des Armes 101 unterhalb des leeren Dornes zu liegen kommt. Dort wird bei dem Kontakt 144 des Armes Strom zu einem Kontaktsegment 157 geschlossen, wodurch das Relais 153 magnetisiert wird und seinen Ruhekontakt geöffnet. Die Leitung 152 wird hierbei stromlos, und die Selbsthaltung des Relais 147 hört auf, so daß dieses Relais abschlägt. Sein Kontaktl46 wird aufs neue geschlossen, und der Magnetl33 erhält Strom, so daß eine Umstellung des Ventils 142 stattfindet. Der Arm 101 wird dadurch aufs neue im Uhrzeigersinn unter Mitnahme des leeren Dornes geschwenkt.
  • Diese Bewegung setzt sich ohne Unterbrechung fort, bis der Arm 101 in seine entgegengesetzte Grenzlage gekommen ist, wo der Dorn in der in Fig. 1 gezeigten Lage abgegeben wird zum Aufwickeln der nächsten Rohrschalung. In der gleichen Weise wie vorher wird jetzt wieder das Relais 147 magnetisiert und nimmt Selbsthaltung, so daß das Ventil 142 umgestellt wird und der Arm 101 seine Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn beginnt.
  • Wenn der Arm 101 während dieser Bewegung in seine Ruhelage gekommen ist, wie dies in Fig. 1, 2 und 3 gezeigt ist, wird bei dem Kontakt 145 Strom zu dem Selbsthalteauflöserelais 125 geschlossen. Es sei bemerkt, daß der Arm 101 seine Ruhelage während der Bewegung dreimal passiert hat, nämlich erstens, wenn er in Bewegung entgegen dem Uhrzeigersinn die fertiggewickelte Rohrschalung bis zu dem Mitnehmer 154 an der Kette 116 brachte, zweitens, wenn er im Uhrzeigersinn den abgenommenen leeren Dorn in seine Lage brachte, und drittens, wenn der Kontakt 145 geschlossen wird. Nur jedes dritte Mal soll Strom dem Relais 125 zugeführt werden, und zu diesem Zweck ist in der Leitung 161 ein Zählrelaiskreis 162 angeordnet, welcher an sich bekannter Art sein kann, der für jeden dritten Impuls Spannung zu dem Relais 125 gibt. Bei seiner Magnetisierung öffnet das Relais 125 bei seinem Kontakt 126 alle Selbsthaltekreise. Somit wird die Plusspannung von der Leitung 124 gesperrt, und das Relais 122 fällt zurück. Hierdurch wird der gezahnte Arm 114 beim Umstellen des Ventils 128 mit Hilfe des Servomotors 115 angehoben. Weiter schlägt der Magnet der Magnetkupplung aus, und mit Federkraft schlägt dann die Magnetkupplung zu, und das Transportband 44 beginnt wieder, sich zu bewegen.
  • Weiter werden die Selbsthaltekreise über die Leitung 137 für die Relais 132 und 133 geöffnet. Bei dem dadurch erfolgenden Zurückfallen des Relais 132 wird das Ventil 141' umgestellt, und der Servomotor 96" führt die beiden Rollen 88 und 89 aus ihrer Lage gemäß Fig. 3 in die Lagen gemäß Fig. 1 und 2. Wenn das Relais 133 zurückfällt, wird der Kontakt 139" geöffnet, und das Relais 140 fällt ebenfalls zurück. Die Folge ist, daß Zufuhr von Druckmedium durch das Ventil 141" verhindert wird, so daß keine weitere Bewegung des Servomotors 108 stattfinden kann. Der Arm 101 bleibt deshalb in seiner Ruhelage, und die Vorrichtung ist im ganzen in die Lage der F i g. 1 zurückgegangen.
  • Das Wickelgerät ist jetzt für einen neuen Wickelvorgang bereit.
  • Mit der Erfindung wird eine intermittierende Arbeitsweise erreicht, deren Takt ausschließlich davon bestimmt wird, daß eine Rohrschalung bis zu einer gegebenen Dicke gewickelt wurde und dann der Schalter 112 geschlossen wird. Mit dem Schließen des Schalters 112 erfolgt selbsttätig in einer gegebenen Zeitfolge die ganze Reihe von Funktionen zur Angabe der fertiggewickelten Rohrschalung, Aufnahme eines leeren Dornes, Überführung des Dornes zur Beginnlage und Inbetriebsetzung einer Wicklung einer neuen Rohrschalung.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Herstellung von Hülsen, vorzugsweise Rohrschalungen, z. B. aus Mineral- wolle, durch Aufwickeln einer dünnen Matte in einer Mehrzahl von Windungen auf einen Dorn, wobei ein endloses Band sich um einen wesentlichen Teil des Umkreises des Dornes bewegen kann, auf den die Hülse gewickelt wird, so daß die im voraus hergestellte, dünne Matte zwischen dem endlosen Band und dem Dorn einführbar und auf diesen aufwickelbar ist, d a dur c h g e -kennzeichnet, daß wenigstens zwei Druckrollen (81, 89) angeordnet sind, die Druck auf das Band (78) in Richtung auf den Dorn (77) ausüben, daß die eine (81) von ihnen, die fest angeordnet ist, gegen die Hülse an einer Stelle unmittelbar vor und die andere (89), die schwenkbar angeordnet ist, an einer Stelle unmittelbar hinter der Einführungsstelle der Matte (50) anliegt, daß weiter der Dorn (77) nachgiebig gelagert ist, so daß er unter Mitnahme der schwenkbaren Druckrolle (89) ausweichen kann, je nachdem die Rohrschalung (99) zuwächst, und daß schließlich in Abhängigkeit von der Bewegung der schwenkbaren Rolle (89) ein Fühler mit Schalter(112) betätigt wird, der bei einem gegebenen Durchmesser der Hülse einen Abschneider (114) zum Abtrennen der Matte und Mittel zum Stillsetzen des endlosen Bandes in Gang setzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Druckrolle (89) auf einem Arm (91") angeordnet und unter Mitnahme des endlosen Bandes (78) aus ihrer Lage so weit verschwenkbar ist, daß eine zur Wegnahme der fertiggewickelten Rohrschalung (99) genügende Öffnung entsteht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannrolle (86) angeordnet ist, die die frei gemachte Länge des endlosen Bandes (78) während der Bewegung der schwenkbaren Druckrolle (89) aufnimmt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Belastung der Spannrolle (86) auf einem Arm (98) ein einstellbares Gewicht vorgesehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem schwenkbaren Arm (91") außer der schwenkbar angeordneten Druckrolle (89) eine Umlenkrolle (88) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung zur Entfernung der fertiggewickelten Rohrschalung (99) angeordnet ist, die durch den Schalter (112) bei gegebener Dicke der Rohrschalung (99) in Betrieb setzbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Entfernung der fertiggewickelten Rohrschalung (99) aus einem von einem Servomotor (108) angetriebenen schwenkbaren Arm (101) besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (112) auch zur Stillsetzung der Bewegung des endlosen Bandes (78) mit Zeitverzögerung ausgebildet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Arm (101) als Lager zur Aufnahme der fertiggewickelten Rohrschalung (99) und zur Zuführung eines neuen Dornes (77) ausgebildet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der schwenkbare Arm (101) mit die Arbeitsfolge bestimmenden Kontaktsegmenten (111) verbunden ist, welche die schwenkbaren Rollen (88, 89) steuern.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab schneider (il4) an einem mit Zähnen versehenen schwenkbaren Arm (114) angeordnet ist, der mit einem Servomotor (115) verbunden ist, und daß zur Steuerung der Bewegung des Förderbandes in Abhängigkeit von der Wirkung des Abschneiders mit dem Antrieb (70) eine Magnetkupplung (73) zum Stillsetzen des Antriebes (70) verbunden ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Motor (70) über Vorgelege für den Antrieb des Förderbandes (44) und für den Antrieb des endlosen Bandes (78) vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehrere der Servomotoren (96, 108, 115) pneumatisch antreibbar sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die pneumatisch angetriebenen Servomotoren (96, 108, 115) durch Ventile (141, 142, 128) gesteuert sind, welche elektromagnetisch umstellbar sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reihenumschalter mit Kontaktsegmenten (111) vorgesehen ist, die für die Steuerung mit magnetischen Umstellmitteln (132, 133, 122) für die Ventile (141, 142, 128) verbunden sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2674557.
DER31992A 1961-01-30 1962-01-27 Vorrichtung zur Herstellung von Huelsen, vorzugsweise Rohrschalungen Pending DE1222653B (de)

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