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DE1079927B - Kreuzwagen-Brennschneidemaschine - Google Patents

Kreuzwagen-Brennschneidemaschine

Info

Publication number
DE1079927B
DE1079927B DEE12678A DEE0012678A DE1079927B DE 1079927 B DE1079927 B DE 1079927B DE E12678 A DEE12678 A DE E12678A DE E0012678 A DEE0012678 A DE E0012678A DE 1079927 B DE1079927 B DE 1079927B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
template
guide roller
cutting machine
flame cutting
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12678A
Other languages
English (en)
Inventor
Francois Deroubaix
Gaston Dourlens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANCOIS DEROUBAIX
GASTON DOURLENS
ARBEL ETS
Original Assignee
FRANCOIS DEROUBAIX
GASTON DOURLENS
ARBEL ETS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANCOIS DEROUBAIX, GASTON DOURLENS, ARBEL ETS filed Critical FRANCOIS DEROUBAIX
Priority to DEE12678A priority Critical patent/DE1079927B/de
Publication of DE1079927B publication Critical patent/DE1079927B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
    • B23K7/004Seam tracking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laser Beam Processing (AREA)

Description

  • Kreuzwagen-Brennschneidemaschine Die Erfindung betrifft eine Kreuzwagen-Brennschneidemaschine mit einer eine Schablone abtastenden, angetriebenen Leitrolle, die an einem gleichzeitig als Träger für einen Brenner ausgebildetenOberwagen angeordnet ist und durch magnetische Kraftwirkung oder in anderer Weise in Anlage an dem Rand der Schablone gehalten wird.
  • Es sind Schneidemaschinen dieser Art bekannt, mit denen entweder ein Blech bestimmter Umrißform allein für sich oder auch gleichzeitig mehrere Bleche der gleichen Form ausgeschnitten werden können, wenn entsprechend viele Schneidbrenner an dem von der Leitrolle bewegten Oberwagen angebracht sind.
  • Bei diesen bekannten Schneidemaschinen beginnt der Schnitt des Schneidbrenners bzw. der Schneidbrenner jeweils an einem bestimmten Punkt der Umrißlinie und endet in demselben Punkt.
  • Es sind weiterhin Brennschneidemaschinen bekannt, welche die Aufgabe haben, die beiden Längsseiten von Blechen gleichzeitig durch je einen Brenner zu beschneiden, damit Einsparungen an Bearbeitungszeit ermöglicht werden. Dabei ist die zeitliche Einsparung um so größer, je länger die gleichzeitig zu schneidenden Kanten sind.
  • In der Verwendung je eines Brenners zum .gleichzeitigen Schneiden der beiden Längskanten von Blechen bei Kreuzwagen-Brennschneidemaschinen, auch wenn sie nach einer Schablone mit einer Tastrolle arbeiten, wird noch keine Erfindung gesehen.
  • Durch die Erfindung soll eine zweckmäßige Anordnung von zwei die beiden Längsseiten eines Bleches gleichzeitig schneidenden Brennern bei einer Kreuzwagen-Brennschneidemaschine geschaffen werden, die in an sich bekannter Weise mit einer eine Schablone abtastenden Leitrolle versehen ist, die an einem zugleich als Träger für einen Brenner ausgebildeten, auf einer Gleitbahn des Unterwagens verschiebbaren Oberwagen angeordnet ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß bei einer solchen Maschine auf der Gleitbahn des Oberwagens ein Tragarm für einen weiteren Brenner läuft, der mit einer Mitlaufrolle elastisch gegen die Schablone auf der der Leitrolle in Richtung der Trägerachse gegenüberliegenden Seite anliegt.
  • Durch diese Ausbildung wird ein von der Form des auszuschneidenden Bleches abhängiger Zeitgewinn erreicht und eine bessere Nachbildung der Umrißlehre der Schablone gewährleistet, da Verformungen beim Brennschneiden, die infolge der Wärmedehnung in dem Blech entstehen können, auf ein Mindestmaß zurückgeführt werden. Außerdem wird dadurch, daß die Mitlaufrolle bestrebt ist, sich in der Querrichtung auf die angetriebene magnetische Leitrolle zuzubewegen, die Haftung der angetriebenen Leitrolle und der Mit-Laufrolle an den gegenüberliegendenRändern der Schablone erhöht. Dabei ist es mit der Vorrichtung nach der Erfindung möglich, auch unsymmetrische Blechformen auszuschneiden, gleichgültig, ob zwei geradlinig, gekrümmte oder gewundene Kanten geschnitten werden sollen und ob die beiden Kanten gleich lang sind oder nicht.
  • Schließlich kann die erfindungsgemäße Ausbildung nicht nur bei neu herzustellenden Schneidemaschinen, sondern auch leicht bei bestehenden Maschinen angewendet werden, da diese nur einfacher und billiger Abänderungen bedürfen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich, wenn an dem Oberwagen ein einstellbarer Anschlag angeordnet ist, der einen gegenseitigen Mindestabstand der Leitrolle und der Mitlaufrolle festlegt, der der Länge der Querkante einer eine solche an ihrem einen Ende aufweisenden Schablone entspricht.
  • Auf diese Weise können die beiden Rollen zur Ausführung eines Ausschnittes nach einer an einem Ende eine Querkante aufweisenden Schablone leicht auf den Abstand eingestellt werden, der erforderlich ist, um das Ende der Schablone zwischen die Rollen einzuführen, nachdem die Querkante durch einen Brenner geschnitten ist.
  • Zur Erläuterung der Erfindung ist nachstehend eine Ausführungsform an Hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt Fig. 1 eine Maschine nach der Erfindung in schematischer Ansicht, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1. Auf den Schienen 2 ist der Unterwagen 1 fahrbar, der dadurch bewegt wird, daß die als Rändelscheibe ausgebildete, von dem Motor 4 angetriebene Leitrolle 3 auf dem einen Längsrand der Schablone 9 abrollt. Der Motor 4, der auch zur Erzeugung der die Leitrolle 3 in Berührung mit der Schablone 9 haltenden, magnetischeri Kraft dient, ist auf dem Oberwagen 7 angebracht, der auf der an dem Unterwagen 1 angebrachten Gleitbahn 5 mittels der Rollen 6 verschiebbar ist. An dem Oberwagen? ist ferner ein Schneidbrenner 8 angebracht, der den Bewegungen der Leitrolle 3 entsprechend den Umrißlinien der Schablone 9 folgt.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Tragarm 10 angeordnet, der auf der Gleitbahn 5" mittels der Rollen 1.1 verschiebbar ist und die Mitlaufrolle 12 sowie den Schneidbrenner 13 trägt. Der Tragarm 10 ist mit dem die Leitrolle 3 tragenden Motor 4 durch eine Zugfeder 14 verbunden, so daß die Mitlaufrolle 12 an dem Rand der Schablone 9 anliegt, der dem von der angetriebenen Leitrolle 3 berührten Rand gegenüberliegt.
  • Zur Einstellung des dem Abstand der Punkte A, B der Schablone 9 entsprechenden Mindestabstandes der Mitlaufrolle 12 von der Leitrolle 3 dient ein einstellbarer Anschlag 15, der vorzugsweise an dem Oberwagen 7 angebracht ist und gegen den das an dem Tragarm 10 befestigte Traggestell für die Mitlaufrolle 12 anschlägt.
  • Das Ausschneiden eines Bleches nach der Schablone9 erfolgt in der nachstehend erläuterten Weise: Die beiden Rollen 3, 12 werden zunächst in der Längsrichtung der Schablone 9 aus deren Bereich herausgebracht, worauf der Anschlag 15 derart eingestellt wird, daß der Abstand zwischen der Leitrolle 3 und der Mitlaufrolle 12 gleich dem Abstand zwischen den Punkten A und B (Fig. 2) der Schablone ist. Sodann werden die beiden Schneidbrenner 8 und 13 gezündet und nur auf Wärmeabgabe eingestellt.
  • Darauf wird die Leitrolle 3 an den Punkt A herangeführt. Die Mitlaufrolle 12 nimmt dabei entsprechend der vorhergangenen Abstandseinstellung eine dem Punkt P, entsprechendeLage ein, während die Schneidbrenner 8 und 13 die Stellung A und P1 einnehmen. Sodann wird der die Leitrolle 3 antreibende Motor 4 in Betrieb gesetzt und zugleich die Zuführung für den Schneidsauerstoff des Schneidbrenners 8 geöffnet. Dieser Brenner durchläuft die Strecke A'-B' unter Herstellung eines entsprechenden Schnittes, während der Schneidbrenner l3 folgt und dabei die Strecl#:e P'1-A' lediglich erwärmt.
  • Wenn die Leitrolle 3 am Punkt B ankommt, befinden sich die Mitlaufrolle 12 am Punkt A und der Schneidbrenner13 am PunktA'. Bei dieser Stellung wird die Sauerstoffzufuhr zum Schneidbrenner 13 geöffnet, der an einer weiteren Querbewegung durch den Anschlag 15 gehindert wird. Die Leitrolle 3 folgt nun ihrem weiteren Weg nach Punkt C, während die Mitlaufrolle 12 unter Abstützung gegen den Rand A-D der Schablone 9 die entsprechende Strecke durchläuft. Beide Schneidbrenner führen dabei gleichzeitig entsprechende Schnitte aus.
  • Wenn die Leitrolle 3 in C ankommt, befindet sich der Brenner 13 in D'. Es wird nun die Zufuhr des Schneidsauerstoffes zu diesem Brenner gesperrt. Die Leitrolle 3 folgt dann ihrem weiteren Weg C-D, wobei der zugehörige Schneidbrenner 8 den Schnitt auf der Strecke C'-D' beendet. In dieser Zeit wird die Mitlaufrolle 12 infolge der Wirkung des Anschlages 15 auf der Strecke D-P2 bewegt, während der Brenner 13 von D' nach P'2 gelangt, wobei er nur auf Erwärmung eingestellt oder auch vollkommen abgesperrt sein kann.
  • Das Blech ist dann vollkommen ausgeschnitten, und zwar mit einem Zeitgewinn, der - wie an sich bekannt - der Zeit entspricht, die erforderlich wäre, um mit einem einzigen Brenner die Strecke D'-A' auszuschneiden. Ferner besteht ein wesentlicher Vorteil darin, daß bei der gleichzeitigen Ausführung der Schnitte B'-C' und A'-D' auftretende Verformungen nahezu ausgeglichen werden, und die Nachbildung der Schablone viel naturgetreuer ist als bei Anwendung eines einzigen Brenners.

Claims (1)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Kreuzwagen-Brennschneidemaschine mit einer angetriebenen, eine Schablone abtastenden, elastisch angedrückten Leitrolle, die an einem gleichzeitig als Träger für einen Brenner ausgebildeten, auf einer festen, quer zur Bewegungsrichtung des Unterwagens angeordneten Gleitbahn des Unterwagens verschiebbaren Oberwagen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Gleitbahn (5) des Oberwagens (7) ein Tragarm (10) für einen weiteren Brenner (l3) läuft, der mit einer Mitlaufrolle (12) elastisch gegen die Schablone auf der der Leitrolle (3) in Richtung der Trägerachse gegenüberliegenden Seite anliegt. z. Brennschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Oberwagen (7) ein einstellbarer Anschlag (15) angeordnet ist, der einen gegenseitigen Mindestabstand der Leitrolle (3) und der Mitlaufrolle (12) festlegt, der der Länge der Querkante einer eine solche an ihrem einen Ende aufweisenden Schablone entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster, Nr. 1677 338; Technische Rundschau, Nr.36; Bern, 26. 8.1955, Seite 17, 19; Zeitschrift Hansa-Schiffahrt-Schiffbau-Hafen, 1955, Heft 24/25, S. 1110; Bild 30.
DEE12678A 1956-07-16 1956-07-16 Kreuzwagen-Brennschneidemaschine Pending DE1079927B (de)

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DEE12678A DE1079927B (de) 1956-07-16 1956-07-16 Kreuzwagen-Brennschneidemaschine

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DEE12678A DE1079927B (de) 1956-07-16 1956-07-16 Kreuzwagen-Brennschneidemaschine

Publications (1)

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DE1079927B true DE1079927B (de) 1960-04-14

Family

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DEE12678A Pending DE1079927B (de) 1956-07-16 1956-07-16 Kreuzwagen-Brennschneidemaschine

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DE (1) DE1079927B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156300B (de) 1961-08-26 1963-10-24 Messer Adolf Gmbh Kreuzwagenbrennschneidmaschinen mit einer Steuerung des Brenners nach einer Schablone

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1677338U (de) * 1954-03-17 1954-06-03 Messer Adolf Gmbh Vorrichtung zum brennschneiden grosser bleche mit schwach gekruemmten kanten.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1677338U (de) * 1954-03-17 1954-06-03 Messer Adolf Gmbh Vorrichtung zum brennschneiden grosser bleche mit schwach gekruemmten kanten.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156300B (de) 1961-08-26 1963-10-24 Messer Adolf Gmbh Kreuzwagenbrennschneidmaschinen mit einer Steuerung des Brenners nach einer Schablone

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