DE603179C - Brennschneidmaschine - Google Patents
BrennschneidmaschineInfo
- Publication number
- DE603179C DE603179C DEK125436D DEK0125436D DE603179C DE 603179 C DE603179 C DE 603179C DE K125436 D DEK125436 D DE K125436D DE K0125436 D DEK0125436 D DE K0125436D DE 603179 C DE603179 C DE 603179C
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- DE
- Germany
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- longitudinal
- carriage
- arm
- guides
- cross
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- Expired
Links
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K7/00—Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
- B23K7/002—Machines, apparatus, or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
- B23K7/004—Seam tracking
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Brennschneidmaschine mit einem Kreuzwagen, zwischen
dessen Längsführungsschienen eine SchablGnenführungsvorrichtung angeordnet und ■ 5 dessen Längswagen oberhalb der Längsführungsschienen
mit Führungen für einen Querwagen versehen ist, der aus einem in diesen Führungen verschiebbaren Arm besteht,
dessen eines außerhalb der auf derselben Seite liegenden Längsführungsschiene bleibendes
Ende den Schneidbrenner trägt und dessen anderes Ende ebenfalls ständig über die andere Längsführungsscbiene hinausreicht.
Die Erfindung bezweckt die Erzielung eines schablonengetreuen und glatten Schnittes und
eine wesentliche Verminderung des Gewichtes der Maschine. Dies wird erfindungsgemäß
dadurch erreicht, daß die größte Masse des Längswagens in dessen Bewegungsrichtung
einseitig derart verlegt ist und die Führungen für den quer verschiebbaren Arm an dem
Längswagen in dessen Bewegungsrichtung auf der anderen Seite derart angeordnet sind, daß
sich die Schablonenführungsvorrichtung: stets nahe dem Schwerpunkt des von dem Längswagen
und dem quer verschiebbaren Arm gebildeten Kreuzwagens befindet.
Bei den bekannten Maschinen mit Kreuzwagen der beschriebenen Art wird der Querarm
im wesentlichen durch sein Gewicht auf dem Längswagen gehalten, so daß, wenn ein
glattes und genaues Arbeiten erzielt werden soll, der Kreuzwagen von außerordentlich
schwerer Bauart sein muß, was die Empfindlichkeit gegen Richtungsänderungen beeinträchtigt.
Trotz des hohen Gewichtes neigen aber die bekannten Maschinen stark zu Schwingungen, welche auf das Schneidwerkzeug
übertragen werden, so daß kein glatter Schnitt entsteht. Diese Nachteile werden durch die Erfindung weitgehend beseitigt.
In der Zeichnung ist eine Maschine gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar
zeigen:
Fig. ι den Grundriß, Fig. 2 den Aufriß,
Fig. 3 eine Seitenansicht und
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 von F^g. 2.
10 bezeichnet eine Grundplatte mit den Längsführungsschienen ii, 12, auf welchen
der Läingswagen 15 mit den Vorderrädern 16, 17 und den Hinterrädern 18,
19 läuft. Auf dem Längswagen sind die Führungen 25, 26 für den Querarm 35 vorgesehen,
deren Abstand voneinander mindestens gleich dem Abstand der Längsschienen 11, 12 voneinander ist.
Jede Führung 25, 26 umfaßt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ein Paar paralleler
Stützen 28 und 29, die mit einer Grundplatte 30 aus einem Stück bestehen, welche mit dem
Längswagen 15 starr verbunden ist. In den Stützen 28 und 29 sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich
ist, doppelt geflanschte Führungsrollen 31, 32, 33 derart gegeneinander versetzt
gelagert, daß zwischen ihnen der Querarm 3 5 leicht verschiebbar ist.
Der Querarm 35 ist von derart starrer Bauart,
daß er sowohl lotrechten als auch waagerechten Biegungen widersteht. Wie gezeigt,
besitzt der" Querarm 35 einen rechtwinkligen Querschnitt, dessen Breite genau dem Flanschenabstand
der Führungsrollen 31, 32, 33 entspricht. Bei dieser Anordnung ist der
Querarm 35 frei in der Querrichtung zu den Längsführungsschienen nur in einer vorbestimmten
waagerechten Ebene beweglich, und sowohl eine Längsbewegung des Armes relativ zum Wagen als auch eine lotrechte Bewegung
wird durch die Führungsrollen verhindert, wodurch ein ruhiger, von Erschütterungen
und von einem nachteiligen toten Gang freier Betrieb gewährleistet ist. Jede Stütze
28 ist mit einem Gewindeloch versehen zur Aufnahme einer Feststellschraube 38, die den
Arm 3 5 gegenüber dem Längswagen festlegt. Zwischen den Führungen 25 und 26 ist in
dem Querarm 3 5 die Kopiervorrichtung 40 lotrecht beweglich. Diese umfaßt eine Hülse 41,
welche in einem senkrechten Lagerstück 42 des Querarmes 35 verschiebbar angeordnet ist.
Das obere Ende der Hülse 42 trägt eine Büchse 43, welche die Abwärtsbewegung der
Hülse begrenzt und das Auflager für 'eine
Platte 44 bildet. Am unteren Ende der Hülse ist eine Gabel 45 befestigt, welche die Kopierrolle
46 trägt, die entweder von Hand den Linien einer Zeichnung entlang geführt wird oder gegen eine Schablone T anliegt, die auf
der Grundplatte 10 zwischen den Längsführungsschienen 11 und 12 ruht. Eine die
Hülse 41 durchsetzende Welle 47 trägt ein nicht gezeichnetes Kegelrad, welches mit
einem Kegelrad 48 (Fig. 3) kämmt, das an der Kopierrolle 46 befestigt ist. Das obere
Ende der Welle 47 ragt durch eine Öffnung der Platte 44 und ist im Gehäuse 50 mit dem
Übersetzungsgetriebe eines Elektromotors verbunden, der mit veränderlicher Geschwindigkeit
angetrieben werden kann.
Das eine Ende des Querarmes 3 5 ist mit einer Klemme 52 versehen, mittels der das
Schneidwerkzeug, beispielsweise der Schneidbrenner 53, befestigt ist. Gewünschtenfalls
kann das gegenüberliegende Ende des Armes 35 ebenfalls mit einer Klemme und einem
Schneidbrenner versehen sein.
Da das Gewicht des Antriebs der Kopierrolle 46 von dieser getragen wird, ist die
Reibung zwischen dieser und der Schablone hinreichend, um einen Schlupf zwischen beiden
zu verhindern, so daß die geringste Bewegung des Kopierrades ohne wesentliche
Änderung auf das Schneidwerkzeug übertragen wird. Die Bewegung des letzteren entspricht
mithin mit großer Genauigkeit jener des Kopierrades, und das Werkstück wird in einer Form geschnitten, die genau dem Umriß
der Schablone entspricht.
Es wird bemerkt, daß die Kraft, welche die Bewegung des Querarmes und des Längswagens
verursacht, stets in einem Punkt nahe dem Schwerpunkt des Kreuzwagens angreift. So wird die Kraft mit höchstem Wirkungsgrad
übertragen und weist keinerlei nennenswerte Winkelkomponente auf, welche eine Verdrehung des Querarmes und des Längswagens
relativ zur Grundplatte 10 bewirken oder eine übermäßige Abnutzung hervorrufen
könnte, die 'einen ruhigen, erschütterungsfreien und genauen Betrieb der Maschine
stört. Ferner wird während des ganzen Betriebes der Querarm an Punkten gestützt,
die seinen Schwerpunkt zwischen sich einschließen. In gleicher Weise wird der Längswagen
stets so gestützt, daß sein Schwerpunkt zwischen den Unfcerstützungspunkten des Querwagens
liegt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Brennschneidmaschine mit einem Kreuzwagen, zwischen dessen Längsführungsschienen eine Schablonenführungsvorrichtung angeordnet und dessen Längswagen oberhalb der Längsführungsschienen mit Führungen für einen Querwagen versehen ist, der aus einem in diesen Führungen verschiebbaren Arm besteht, dessen eines außerhalb der auf derselben Seite hegenden Längsführungsschiene bleibendes Ende den Schneidbrenner trägt und dessen anderes Ende ebenfalls ständig über die andere Längsführungsschiene hinausreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die größte Masse des Längswagens (15) in dessen Bewegungsrichtung !einseitig derart verlegt ist und die Führungen (25, 26) für den quer verschiebbaren Arm (35) an dem Längswagen in dessen Bewegungsrichtung auf der anderen Seite derart angeordnet sind, daß sich die Schablonenführungsvorrichtung (40) stets nahe dem Schwerpunkt des von dem Längswagen und dem quer verschiebbaren Arm gebildeten Kreuzwagens befindet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK125436D DE603179C (de) | 1932-05-12 | 1932-05-12 | Brennschneidmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK125436D DE603179C (de) | 1932-05-12 | 1932-05-12 | Brennschneidmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603179C true DE603179C (de) | 1934-09-24 |
Family
ID=7245874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK125436D Expired DE603179C (de) | 1932-05-12 | 1932-05-12 | Brennschneidmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603179C (de) |
-
1932
- 1932-05-12 DE DEK125436D patent/DE603179C/de not_active Expired
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