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DE1079531B - Austragvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere fuer Kalkschachtoefen - Google Patents

Austragvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere fuer Kalkschachtoefen

Info

Publication number
DE1079531B
DE1079531B DER22243A DER0022243A DE1079531B DE 1079531 B DE1079531 B DE 1079531B DE R22243 A DER22243 A DE R22243A DE R0022243 A DER0022243 A DE R0022243A DE 1079531 B DE1079531 B DE 1079531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
shaft
discharge device
walls
kalkschachtoefen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER22243A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Rusche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS RUSCHE DIPL ING
Original Assignee
HANS RUSCHE DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS RUSCHE DIPL ING filed Critical HANS RUSCHE DIPL ING
Priority to DER22243A priority Critical patent/DE1079531B/de
Publication of DE1079531B publication Critical patent/DE1079531B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B1/21Arrangements of devices for discharging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Austragvorrichtung für Schachtöfen, insbesondere für Kalkschachtöfen Zusatz zum Patent 963 947 Gegenstand des Patentes 963 947 ist eine Austragvorrichtung für Schachtöfen, mit unterhalb des Schachtes konzentrisch untereinander angeordneten ringförmigen Scheiben, wobei die inneren und äußeren Durchmesser der Scheiben von oben nach unten abnehmen und die Scheiben an ihrem inneren Rand derart mit einem Leitring versehen sind, daß die Austragung des Gutes nach außen erfolgt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt die Verbesserung und Weiterentwicklung des Gegenstandes des Hauptpatentes, um insbesondere eine günstige Verteilung der Verbrennungsluft im Schachtofen zu ermöglichen.
  • Die Frage der Verteilung einer Luft- und Gasströmung in einem gasdurchlässigen Schüttgut gefüllten Schachtofen ist in Theorie und Praxis noch nicht restlos geklärt. Bisher war es üblich, die Luft mittels eines in den Ofenraum hineinragenden Pilzes mit Düsenkopf einzuführen.
  • Die Luftverteilung in dem Schacht ist von vielen Faktoren abhängig, insbesondere sind dies: Druck bzw. Geschwindigkeit des Windes, Form, Körnung und Verteilung von Gut und Brennstoff, und auch die Form des Schachtes. Die Grenze zwischen strömender Luft und stagnierender Luft wird im allgemeinen nach einem mehr oder weniger steil oder flach verlaufenden Paraboloid verlaufen, und zwar bei großem Luftwiderstand verhältnismäßig flach und bei kleinem Luftwiderstand steiler. Es wird dabei jedoch stets ein Teil des unteren Ofenschachtes von der einströmenden Luft nicht wirksam erreicht und ist daher als toter Raum zu werten. Bei Ofen mit kleinem Durchmesser kann dieser tote Raum vielfach vernachlässigt werden; bei großem Durchmesser wirkt er sich jedoch sehr nachteilig aus. Wollte man diesen Nachteil bei einem Ofen mit großem Durchmesser vermeiden, müßte der Ofen eine größere Höhe erhalten, falls ein solches Vorgehen nach wärmephysikalischen Gesetzen möglich wäre; dabei würden jedoch unterträgliche Dimensionierungen erreicht, die außerdem unwirtschaftlich wären.
  • Hinzu kommt, daß der Austrittsschlitz eines zentralen Düsenkopfes, der bei Kalkschachtöfen stets an mehreren Stellen durch große Kalkstücke blockiert sein wird, ähnlich wie eine verstopfte Düse wirkt und die Luft ungleich verteilt.
  • Die Erfindung bezweckt, die erwähnten Nachteile zu beheben.
  • Gemäß der Erfindung werden die Leitringe der Scheiben an ihrem inneren Rand mit im wesentlichen kreiszylindrischen, hochgezogenen Wandungen versehen, weIche konzentrische Luftführungen bilden, in die die Luft von unten axial oder radial einströmen und aus denen sie dann nach oben in den Schacht abströmen kann.
  • Vorzugsweise bestehen die hochgezogenen Wandungen der Leitringe aus je zwei konzentrischen, zylindrischen Blechen, die einen ringförmigen Hohlraum bilden.
  • Vorzugsweise liegen die Luftaustrittsstellen der hochgezogenen Wandungen in gleicher Höhe und sind mit Schrägflächen versehen, die der Luft den Austritt gestatten, das Gut jedoch am Eintritt in die hochgezogenen Wandungen verhindern. Die Luftaustrittsstellen können so ausgebildet sein, daß die radial nach zwei Seiten abströmenden Luftmengen gleich oder ungleich sind. Auch kann die innerste hochgezogene Wandung aus einem Rohr bestehen und dort die Funktion einer Mitteldüse ausüben.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben.
  • Wie aus der Figur erkennbar ist, wird die Lösung der obenerwähnten Schwierigkeiten dadurch erreicht, daß man entweder im wesentlichen auf eine zentrale Luftzuführung verzichtet, oder zentral nur einen Teilstrom zuführt, während der Rest der Luft in geeigneter Weise über den Ofenquerschnitt verteilt wird.
  • Die Austragvorrichtung enthält konzentrisch untereinander und unterhalb des Schachtes 5 angeordnete ringförmige Scheiben 1 unterschiedlichen Durchmessers, wobei die inneren und auch die äußeren Durchmesser der ringförmigen Scheiben 1 von oben nach unten abnehmen. Den unteren Abschluß bildet eine fast volle Scheibe. Wie nach dem Hauptpatent sind die ringförmigen Scheiben 1 an ihrem inneren Rand mit im Querschnitt etwa dreieckförmigen Leitringen 3 für das Gut versehen. Bei dieser Ausbildung der Austragvorrichtung erfolgt die Austragung des Gutes nach außen, so daß die Austragung von außen beobachtet und beeinflußt werden kann. Durch die beschriebene Ausbildung ist es möglich, daß die einzelnen Stoffteile den Schacht in praktisch parallelen senkrechten Bahnen von oben nach unten durchwandern, ohne daß einzelne Teile oder Zonen der Füllung gegenüber benachbarten Teilen voreilen oder zurückbleiben.
  • Die Leitringe 3 weisen an ihrem inneren Rand im wesentlichen kreiszylindrische, hochgezogene Wandungen 4, 4' auf, welche konzentrische Luftführungen bilden, in die die Luft im wesentlichen radial eintreten kann. Aus den hochgezogenen Wandungen 4, 4' gelangt die Luft in den Schacht 5. Die Luftaustritte liegen etwa in gleicher Höhe. Sie sind durch Schrägflächen, die als Düsensattel, Jalousien 9, 10 od. dgl. ausgebildet sein können, geschützt. Die Luft kann nach zwei Seiten konzentrisch abströmen, wobei je nach den vorliegenden Verhältnissen gleiche oder ungleiche Luftmengen auf den beiden Seiten austreten können. Die hochgezogene Wandung der untersten Scheibe kann als Rohr ausgebildet sein und die Funktion einer Mitteldüse ausüben.
  • Die beschriebene Einrichtung ist in einem Auffangtrichter 8 untergebracht, der eine Schleuse 6 aufweist und in den ein zur Luftzuführung dienendes Rohr 7 mündet.
  • Die Luft wird über das Rohr 7 in den Auffangtrichter 8 eingeblasen und gelangt von dort teilweise in die Mitteldüse 4 und im übrigen in die hochgezogenen Wandungen 4'. An den Austrittsstellen kann die Luft in vorbestimmbarer Menge in den Schacht 5 einströmen.
  • Durch eine geeignete Ausbildung des Ofens kann dabei die Führung und Ableitung der Abgase so beeinflußt werden, daß im Ofen außen, in der Mitte und in den Zwischenpartien gleiche Druck- und Widerstandshöhen für die Gasströmung entstehen, so daß der Ofenquerschnitt an allen Stellen mit der gleichen Luft- bzw. Gasmenge beaufschlagt wird.
  • Durch die Erfindung ist eine wesentlich günstigere Luftverteilung und vollkommenere Ausnutzung des gesamten Ofenschachtes für den Wärmeaustausch erreicht, als bei den bisherigen Vorrichtungen mit zentralem Lufteinlaß möglich war.
  • PATENTANSPRtJCHE 1. Austragvorrichtung für Schachtöfen, insbesondere für Kalkschachtöfen, mit unterhalb des Schachtes konzentrisch untereinander angeordneten ringförmigen Scheiben, wobei die inneren und äußeren Durchmesser der Scheiben von oben nach unten abnehmen und die Scheiben an ihrem inneren Rand derart mit einem Leitring versehen sind, daß die Austragung des Gutes nach außen erfolgt, nach Patent 963 947, dadurch gckennzeichnet, daß die Leitringe (3) an ihrem inneren Rand im wesentlichen kreiszylindrische, hochgezogene Wandungen (4> 4') aufweisen, welche konzentrische Luftführungen bilden, in die die Luft von unten axial oder radial einströmen und aus denen sie nach oben in den Schacht (5) abströmen kann.

Claims (1)

  1. 2. Austragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen (4, 4') aus je zwei konzentrischen, zylindrischen Blechen bestehen, die einen ringförmigen Hohlraum bilden.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsstellen an den Wandungen mit Schrägflächen, die den Austritt der Luft gestatten, den Eintritt von Gut in die hochgezogenen Wandungen jedoch verhindern, versehen sind.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsstellen so ausgebildet sind, daß die nach beiden Seiten abströmenden Luftmengen ungleich sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des innersten Tellers aus einem Rohr besteht und eine Mitteldüse bildet.
DER22243A 1957-11-27 1957-11-27 Austragvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere fuer Kalkschachtoefen Pending DE1079531B (de)

Priority Applications (1)

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DER22243A DE1079531B (de) 1957-11-27 1957-11-27 Austragvorrichtung fuer Schachtoefen, insbesondere fuer Kalkschachtoefen

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DE1079531B true DE1079531B (de) 1960-04-07

Family

ID=7401076

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DE (1) DE1079531B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1209503B (de) * 1962-12-07 1966-01-20 Rheinische Kalksteinwerke Vorrichtung zum Austragen von stueckigem Gut aus zylindrischen Behaeltern oder Schaechten
DE1284568B (de) * 1962-03-17 1968-12-05 Cameron And Jones Inc Austragsrost fuer einen zylindrischen Schachtofen grosser Kapazitaet

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284568B (de) * 1962-03-17 1968-12-05 Cameron And Jones Inc Austragsrost fuer einen zylindrischen Schachtofen grosser Kapazitaet
DE1209503B (de) * 1962-12-07 1966-01-20 Rheinische Kalksteinwerke Vorrichtung zum Austragen von stueckigem Gut aus zylindrischen Behaeltern oder Schaechten

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