DE1079574B - Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere fuer Einbaustuecke in Walzwerken - Google Patents
Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere fuer Einbaustuecke in WalzwerkenInfo
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- DE1079574B DE1079574B DEM38692A DEM0038692A DE1079574B DE 1079574 B DE1079574 B DE 1079574B DE M38692 A DEM38692 A DE M38692A DE M0038692 A DEM0038692 A DE M0038692A DE 1079574 B DE1079574 B DE 1079574B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B31/00—Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
- B21B31/02—Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
- B21B31/04—Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks with tie rods in frameless stands, e.g. prestressed tie rods
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Description
- Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken Gegenstand des Hauptpatentes ist eine aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Atstellvorrichtung für einander gegenüberliegende, in ihrem Abstand veränderliche Teile, insbesondere für Einbaustücke in ständerlosen Walzwerken, bei der die Teile über durch spie hindurchgeführte, gegebenenfalls vorgespannte Zuganker mit Außenmuttern und in der Höhe verstellbare, zwischen ihnen liegende Distanzstücke miteinander verbunden bzw. verspannst sind, wobei die Distanzstücke aus einem die Zuganker umgreifenden, sich an dem einen Teil abstützenden Gewinderingbolzen und einer mit diesem zusammenwirkenden ringförmigen, sich an dem anderen Teil abstützenden Gewindemutter bestehen, von denen jeweils das eine dieser Gewindeteile drehbar und das andere undrehbar fest mit einem der zu verstellenden Teile verbunden ist, und daß von dem Antrieb zum Drehen eines Gewindeteiles ein Antrieb abgeleitet ist, der die auf den zu verstellenden Teilen aufsitzenden Druckmuttern, in dem Maße und in der Richtung verstellt, wie die zu verstellenden Teile sich bewegen.
- In dem Hauptpatent ist beschrieben, auf welche Weise bei einer hohen Vo.rspannung der Zuganker die Vorspannung beseitigt werden kann, um die Flächenpressung in den Gewindeteilen zu beseitigen und die Anstellvorrichtung überhaupt betätigen zu können. Die Zusatzerfindung geht in der speziellen Anwendung für ständerlose Walzgerüste von der Voraussetzung aus, daß die Anstellvorrichtung ohne vorheriges Entspannen der Zuganker betätigt werden kann, nämlich bei einer mäßigen Vorspannung der Zuganker und entsprechend stark ausgelegtem Verstellantrieb.
- Trotz einer mäßigen Vorspannung der Zuganker erscheint es aber möglich, daß sich die Anstellteile der Anstellvorrichtung im Walzbetrieb so stark verklemmen, daß weder die Druckmuttern. noch die Gewinderingteile gedreht werden können. Dies ist nämlich wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der aus Stahlruß bestehenden Einbaustücke einerseits und der aus Stahl bestehenden Zuganker andererseits zu befürchten. Ungleiche Wärmedehnung dieser Teile kann zu erhöhten Flächenpressungen in den Gewinden der Anstellvorrichtung führen, da beim Gegenstand des Hauptpatentes das zu verstellende Einbaustück zwischen der Druckmutter und einem stets in gleichem Ausmaß wie die Druckmutter sich verstellenden Gewinderingteil starr eingespannt ist und bleibt.
- Zur Lösung der Aufgabe, Verklemmungen in den Anstellmitteln auf Grund ungleicher Wärmeausdehnung der ge@driid#rten und gezogenen. Querschnitte eines ständerlosen Walzgerüstes mit Zugankern und einer Anstellvorrichtung gemäß dem Hauptpatent zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, zwischen die als Distanzstücke wirkenden Gewinderingteile und einem Einbaustück eine Feder zwischenzuschalten. Diese Feder, die beim Walzen nicht überbrückt sein soll, stellt eine jeder Anstellbewegung folgende, ihre Vorspannung nicht ändernde Spreizeinrichtung dar, die einen unzulässigen Anstieg der Flächenpressung in den Gewindeteilen, verhindert, indem sie ungleiche Wärmeausdehnungen der Bauteile des Gerüstes elastisch aufnimmt.
- Bei einem Walzwerk mit Gerüstständern und Anstellung der oberen Einbaustücke mittels Druckspindeln ist es bekannt, mittels einer Feder die beiden Einbaustücke auseinanderzuspreizen. Die Feder ist durch Verstellen eines Druckbolzens überbrückbar, um das Gerüst auch unter eine höhere Vorspannung setzen zu können, als sie der kräftigen Spreizfeder entspricht. Im nicht überbrückten Zustand hat die Feder in der Hauptsache die Wirkung einer Einrichtung zum Ausbalancieren der oberen Einbaustücke nebst Oberwalze. Nebenbei kann diese Feder auch die Wirkung haben, unterschiedliche Wärmeausdehnungen in den Teilen des Walzgerüstes auszugleichen und elastisch aufzunehmen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt durch die Ebene eines Zugankers eines ständerlosen Walzgerüstes schematisch dargestellt.
- Mit 1 und 2 sind zwei Einbaustücke für die Ober-und Unterwalze eines Duo-Walzgerüstes bezeichnet, die durch vorzugsweise vier Zuganker 3 miteinander verspannt sind. 4 und 5 sind die Außenmuttern des dargestellten Zugankers, von denen die obere Mutter 4 mittels eines Riegels 4a gegenüber dem Einbaustück 1 verriegelbur ist. Der Zuganker 3 kann. auch in dem unteren Einbaustück 2 fest eingeschraubt sein, wenn nur das obere Einbaustück 1 verstellt werden soll.
- Zwischen den Einbaustücken befinden sich in der Höhe verstellbare Distanzstücke in Form von Ge winderingteilen 7a, 8, die die Zuganker 3 umgeben. Das als Ringbolzen ausgeführte Teil 7a. ist Bestandteil eines Schneckenrades 7, das von der Schnecke 6 gedreht werden kann. Die Gewindemutter 8 ist gegenüber dem Einbaustück 1 umdrehbar, aber axial beweglich angeordnet. Der Zuganker 3 ist über den Keil 9 mit dem Schneckenrad 7 drehbar verbunden, so daß über die Drehung des Zugankers. die verriegelte Außenmutter 4 im gleichen Ausmaß und im gleichen Sinne verstellt wird, wie sich die Gewindemutter 8 und das Einbaustück 1 verstellen.
- Zwischen der Gewindemutter 8 und dem oberen Einbaustück 1 ist unter Zwischenschaltung einer Federkammer 10 eine Tellerfeder 11 angeordnet. Zur umdrehbaren, aber gleitbeweglichen Festlegung der Gewindemutter 8 gegenüber dem Einbaustück 1 sind die Gewindemutter 8 außen und die am Einbaustück 1 befestigte Federkammer 10 innen mit ineinandergreifenden Längsnuten 12 versehen.
- Beim Walzen, ist die Feder 11 normalerweise nicht überbrückt. Eine gleiche Vorspannung aller Federn 11 nach dem Einbau neuer Walzen wird sichergestellt, indem die oberen, entriegelten, Außenmuttern 4 für sich so weit angezogen werden., daß die Tellerfedern 11 völlig zusammengedrückt sind, ohne daß diese sich bereits berühren.
- Wenn man dann die Außenmuttern 4 gleichmäßig zurückstellt, so wird eine gleichmäßige Vorspannung der Federn 11 erhalten, ohne daß sich die Parallelität der Walzen geändert hat. Nach Verriegelung der Außenmuttern 4 ist dann die Anstellvorrichtung arbeitsbereit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung für einander gegenüberliegende, in ihrem Abstand veränderliche Teile, insbesondere für Einbaustücke in ständerlosen Walzwerkens, bei der die Teile über durch sie hindurchgeführte, gegebenenfalls vorgespannte Zuganker mit Außenmuttern und in der Höhe verstellbare, zwischen ihnen. liegende Distanzstücke miteinander verbunden. bzw. verspannt sind, wobei die Distanzstücke aus einem die Zuganker umgreifenden, sich an dem einen Teil abstützenden Gewinderin gbolzen und. einer mit diesem zusammenwirkenden ringförmigen, sich an dem anderen Teil abstützenden Gewindemutter be: stehen, von denen jeweils das eine dieser Gewindeteile drehbar und das andere umdrehbar fest mit einem der zu verstellenden Teile verbunden ist, und daß von dem Antrieb zum Drehen, eines Gewindeteiles ein Antrieb abgeleitet ist, der die auf den zu verstellenden Teilen, aufsitzenden. Druckmuttern in dein Maße und in der Richtung verstellt, wie die zu verstellenden Teile sich bewegen, nach Patent 1050 290, für mäßige Vorspannungen in den Zugankern, so daß die Anstellvorrichtung ohne Entspannung der Zuganker zu betätigen. ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gewindeteilen (6,7) und einem Einbaustück (1) Federn (9) eingeschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 946 615. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1050 290.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM38692A DE1079574B (de) | 1957-09-09 | 1958-08-19 | Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere fuer Einbaustuecke in Walzwerken |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0035278 | 1957-09-09 | ||
| DEM38692A DE1079574B (de) | 1957-09-09 | 1958-08-19 | Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere fuer Einbaustuecke in Walzwerken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079574B true DE1079574B (de) | 1960-04-14 |
Family
ID=31994925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM38692A Pending DE1079574B (de) | 1957-09-09 | 1958-08-19 | Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere fuer Einbaustuecke in Walzwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079574B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153337B (de) | 1959-11-05 | 1963-08-29 | Neumann Ohg | Walzgeruest und Regeleinrichtung zum toleranzarmen Walzen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946615C (de) * | 1952-05-04 | 1956-08-02 | Siemag Siegener Maschb G M B H | Vorrichtung zur Ausbalancierung der Walzen und Einbaustuecke von Walzgeruesten |
| DE1050290B (de) | 1957-09-09 | 1959-02-12 | Moeller &. Neumann G.m b.H., St. Ingbert/Saar | Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken |
-
1958
- 1958-08-19 DE DEM38692A patent/DE1079574B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE946615C (de) * | 1952-05-04 | 1956-08-02 | Siemag Siegener Maschb G M B H | Vorrichtung zur Ausbalancierung der Walzen und Einbaustuecke von Walzgeruesten |
| DE1050290B (de) | 1957-09-09 | 1959-02-12 | Moeller &. Neumann G.m b.H., St. Ingbert/Saar | Aus einer Mutter und einer Spindel bestehende Anstellvorrichtung, insbesondere für Einbaustücke in Walzwerken |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1153337B (de) | 1959-11-05 | 1963-08-29 | Neumann Ohg | Walzgeruest und Regeleinrichtung zum toleranzarmen Walzen |
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