DE1079458B - Filmtransporteinrichtung, insbesondere fuer Filmentwicklungs-maschinen - Google Patents
Filmtransporteinrichtung, insbesondere fuer Filmentwicklungs-maschinenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
- Filmtransporteinrichtung, insbesondere für Filmentwicklungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Filmtransporteinrichtung, insbesondere für Filmentwicklungsmaschinen, bei welcher der Antrieb der unteren Transportachse durch eine vertikale Antriebswelle vermittelt ist.
- Es sind sowohl Umwälzvorrichtungen in Form von angetriebenen Flügelrädern oder Förderschnecken in einer rohrförmigen Hülse mit entsprechenden Ein-und Austrittsöffnungen bei Entwicklungsgeräten als auch Filmentwicklungsmaschinen bekannt, bei denen eine im Behandlungsbad umlaufende senkrechte Antriebswelle vorhanden ist. Bei letzteren ist die Badzirkulation ursprünglich mittels getrennt angeordneter Pumpen herbeigeführt worden. Die getrennt aufgestellten Förderpumpen mußten jedoch aus rostfreiem Stahl oder Kunststoff hergestellt werden und waren infolgedessen sehr teuer. Darüber hinaus stellten sie zusätzliche Bauelemente und damit weitere Störmöglichkeiten für den praktischen Betrieb einer Filmentwicklungsanlage dar. Um diese Nachteile zu beheben., ist auch bereits eine Vorrichtung zum Bewegen der Flüssigkeit in Entwicklungströgen bekannt gewesen, bei welcher ein in den Trog einzubauendes oder einzuhängendes, oben und unten zylindrisches Gefäß vorgesehen ist, in welchem eine Förderschnecke angeordnet ist, die mit Hilfe einer biegsamen Welle durch einen Motor in langsame Umdrehung versetzt wird. Eine derartige Vorrichtung ist jedoch immer noch aufwendig, weil sie eine besondere biegsame Welle sowie einen eigenen Motor für die Badzirkulation erfordert. Obwohl inzwischen die eingangs erwähnten Filmentwicklungsmaschinen bekanntgeworden waren, bei denen eine im Behandlungsbad umlaufende senkrechte Antriebswelle vorhanden ist, sind danach gleichwohl wieder nur solche Anlagen bekanntgeworden, bei welchen neben dem Entwicklungstank eine besondere Umwälzvorrichtung angeordnet ist, die über zwei rohrförmige Kanäle oben und unten mit dem Entwickluzigstank in Verbindung steht und in welcher ein durch einen besonderen Motorangetriebenes Förderelement angeordnet ist.
- Die geschilderten Nachteile sind durch die Erfindung bei einer Filmtransporteinrichtung der eingangs beschriebenen Art dadurch behoben, daß erfindungsgemäß die Antriebswelle mit einem Förderelement für die Badflüssigkeit ausgestattet und in einer rohrförmigen Hülse angeordnet ist. Durch die erfindungsgemäße Heranziehung des für den Antrieb der unteren Filmtransportachse notwendigen Motors mit der hierzu vorgesehenen Vertikalwelle sowie die Ausbildung derselben mit einem Förderelement kann eine ganze Reihe von komplizierten und kostspieligen Bauteilen eingespart werden. Gleichzeitig sind die hierdurch gegebenen weiteren Störmöglichkeiten für den praktischen Betrieb der Anlage ausgeschlossen. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung ist die durch sie vermittelte automatische Anpassung der Badzirkulation an die jeweilige Filmgeschwindigkeit in der Filmentwicklungsmaschine. Bei den bekannten Einrichtungen mußte diese Anpassung erst durch besondere Maßnahmen herbeigeführt werden.
- Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung an Hand der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen erläutert.
- Die obere Filmrollenachse 1 sowie die untere Filmtransportachse 2 bilden eine Achsgruppe und sind in einem Rahmen 3 zusammengefaßt. Jeder Behandlungsbehälter der Maschine enthält einen solchen oder mehrere Rahmen. Die einzelnen Rahmen der verschiedenen Behandlungsbehälter stehen untereinander nicht in Verbindung und können daher ohne weiteres nach oben oder nach vorn aus dem Behandlungsbehälter herausgenommen werden.
- Der Antrieb erfolgt über zwei oben auf dem Rahmen angeordnete Antriebsräder 4, 5. Die Antriebsräder sind aus einem Werkstoff gefertigt, der ohne jede fremde Schmierung dem Dauerbetrieb standhält. Vorzugsweise eignen sich hierfür Polyamide. Die Antriebsräder sind als liegend angeordnete Stirnräder ausgebildet. Durch das Antriebsrad 5 ist eine vertikale Mehrkantwelle 6 geführt. Sie ist mittels eines verstärkten Kopfstückes 7 auf dem Antriebsrad 5 gelagert. Somit sind weitere Befestigungsmittel entbehrlich.
- Das Antriebsrad 4 am oberen Rahmenteil gestattet es beim Einsetzen des Filmtransportrahmens in die Maschine, daß es ohne Zwischenschaltung einer Kupplung unmittelbar mit seinem zugehörigen Maschinenantriebsrad in Eingriff kommt. Das Getriebegehäuse 10 zur unteren Transportachse ist mit dieser entlang der vertikalen Mehrkantwelle verstellbar angeordnet und aus Kunststoff-Formteilen gefertigt. Die in den Behandlungsbehältern unten laufenden Antriebszahnräder sind auf Fertigmaß hergestellte Foringuß- oder Preßteile, die ohne weitere Nachbehandlung -der Zahnform eingesetzt werden können. Alle Lagerungen der Filmtransportrahmen bestehen aus Kohle--Graphit-Werkstoff.
- In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist nun auf der vertikalen Welle 6 eine Förderschnecke 7 aufgesetzt. Welle und Förderschnecke sind von einer rohrförmigen Hülse 8 umgeben. Diese weist unten eine Öffnung 9 und oben eine Öffnung 11 auf. Wird nun die Antriebswelle in Betrieb gesetzt, so saugt die Förderschnecke 7 durch die Öffnung 9 Badflüssigkeit in die Hülse 8 ein und führt sie durch die obere öffnung 10 wiederum der Badflüssigkeit zu. Hierdurch ist also eine selbsttätige Zirkulation der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet.
- In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.2 ist die Welle 6 wiederum von einer rohrförmigen Hülse 12 umgeben. Diese endet unten in einem gewissen Abstand vom Getriebegehäuse 10, so daß besondere Öffnungen zum Eintritt der Behandlungsflüssigkeit nicht mehr erforderlich sind. Diese kann vielmehr durch das unten offene Ende 13 in die Hülse eintreten. Oben weist die Hülse in Übereinstimmung mit dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.1 dagegen eine in ihrer Mantelfläche unterhalb des Spiegels der Behandlungsflüssigkeit angeordnete Öffnung 14 zur Rückführung der Flüssigkeit in den Behandlungsbehälter auf. Das Ansaugen der Flüssigkeit erfolgt mittels der Flügelräder 15, 16, 17 und 18, die auf der Welle 6 angeordnet sind. Auch in dieser Ausführungsform ist eine selbsttätige Zirkulation der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Filmtransporteinrichtung, insbesondere für Filmentwicklungsmaschinen, bei welcher der Antrieb der unteren Transportachse durch eine vertikale Antriebswelle vermittelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (6) mit einem Förderelement für die Badflüssigkeit ausgestattet und in einer rohrförmigen Hülse (8 oder 12) angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderelement in an sich bekannter Weise als Förderschnecke (7) ausgebildet ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderelement in an sich bekannter Weise wenigstens ein um die Antriebswelle angeordnetes Flügelrad (z. B. 14) dient.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (8 bzw. 12) in ihrer Mantelfläche unterhalb des Spiegels der Behandlungsflüssigkeit oben und unten Öffnungen (9 und 11 bzw. 13 und 14) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 561140; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1680 455, 1740 665 ; französische Patentschrift Nr. 1064 320; USA.-Patentschrift Nr. 2 162 016.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEA26986A DE1079458B (de) | 1957-04-17 | 1957-04-17 | Filmtransporteinrichtung, insbesondere fuer Filmentwicklungs-maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1079458B true DE1079458B (de) | 1960-04-07 |
Family
ID=6926295
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079458B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE561140C (de) * | 1933-05-22 | Karl Ernst Schmidt | Vorrichtung zum Bewegen der Fluessigkeit in Entwicklungstroegen | |
| US2162016A (en) * | 1935-02-21 | 1939-06-13 | Bell & Howell Co | Photographic film treating apparatus |
| FR1064320A (fr) * | 1952-10-11 | 1954-05-12 | Perfectionnement à la circulation des liquides dans les cuves de traitement les films cinématographiques ou autres | |
| DE1680455U (de) * | 1953-09-04 | 1954-07-29 | Erich Fischer | Apparat mit elektrisch gesteuertem heiz- und kuehlgeraet samt umwaelzpumpe, insbesondere zur entwicklung von photographischen filmstreifen. |
| DE1740665U (de) * | 1956-12-24 | 1957-02-28 | Kunststoffe Beumers | Entwicklungsbehaelter fuer photographische zwecke. |
-
1957
- 1957-04-17 DE DEA26986A patent/DE1079458B/de active Pending
Patent Citations (5)
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|---|---|---|---|---|
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