DE1079005B - Druckstrebe zum Anspannen der Vorspannvorrichtung einer Elektrolysezelle - Google Patents
Druckstrebe zum Anspannen der Vorspannvorrichtung einer ElektrolysezelleInfo
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- DE1079005B DE1079005B DED27632A DED0027632A DE1079005B DE 1079005 B DE1079005 B DE 1079005B DE D27632 A DED27632 A DE D27632A DE D0027632 A DED0027632 A DE D0027632A DE 1079005 B DE1079005 B DE 1079005B
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B9/00—Cells or assemblies of cells; Constructional parts of cells; Assemblies of constructional parts, e.g. electrode-diaphragm assemblies; Process-related cell features
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25C—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25C3/00—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts
- C25C3/06—Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of melts of aluminium
- C25C3/08—Cell construction, e.g. bottoms, walls, cathodes
- C25C3/10—External supporting frames or structures
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Description
DEUTSCHES
Es ist für Elektrolysezellen bzw. Elektrolyseöfen mit ebenen Seitenwänden, die gegen Ausbeulen durch
horizontale Träger versteift sind, bereits vorgesehlagen worden, diese Versteifungen entgegen der wechselnden
Betriebsbelastung verstellbar vorzuspannen.
Die Anmeldung betrifft eine zweckmäßige Ausbildung von Druckstreben für eine solche Vor- bzw.
Nachspannung.
Die Erfindung besteht darin, daß die Druckstreibe aus zwei im Abstand nebeneinanderliegenden Druckstäben,
einem am freien Ende der Strebe vorhandenen verschiebbaren Druckstück, dessen Breite größer ist
als der Achsabstand der beiden Druckstäbe sowie aus veränderlichen Zwischenstücken besteht, die zwischen
den Druckstäben und dem Druckstück angebracht sind, wobei der gegenseitige Abstand der beiden
Druckstäbe, so groß ist, daß eine, insbesondere hydraulische, Presse darin eingelegt werden kann, die
das Druckstück! in Richtung der Strebenachse bewegt.
Diese Ausbildung der Druckstrebe ermöglicht es, im Bedarfsfalle jederzeit eine Presse ein- und nach
dem Anspannen wieder auszubauen, so daß mit einer Presse nacheinander mehrere Anspannstellen bedient
werden können.
Vorteilhaft ist es, dem Druckstück einen Ansatz zu geben, der in den Zwischenraum der beiden Druckstäbe
hineinragt und an den Druckstäben geführt ist. Die Presse drückt dann mit ihrem Kolben gegen diesen
Ansatz.
Besonders zweckmäßig ist es, für die im Abstand nebeneinanderlegenden Druckstäbe Rohre zu verwenden.
Rohre sind bekanntlich zur Aufnahme von Druckkräften hervorragend geeignet.
Die zwischen Druckstück und Druckstäben anzuordnenden Zwischenstücke können in diesem Falle aus
Rundeisen oder Rohren bestehen, die in den Druckstäben, insbesondere mittels Gewinde, geführt sind.
Bei dieser Ausbildung können die Zwischenstücke auch der kleinsten Längenänderung der Druckstäbe
angepaßt werden.
Statt der Gewinde kann man auch in den Druckstäben und in den Zwischenstücken Löcher vorsehen,
durch die ein oder mehrere Bolzen hindurchgesteckt werden, wodurch die Zwischenstücke in verschiedenen
Lagen festgehalten werden. Die Löcher brauchen nicht in einer parallel zur Strebenachse liegenden Linie zu
liegen, sondern können z. B. bei rohrförmigem Querschnitt der Druckstreben auf einer spiralförmigen
Linie liegen, wodurch ihr Abstand in Strebenachse sehr klein gehalten werden kann, so daß eine sehr
weitgehende Anpassung der Strebenlänge erzielt werden kann.
Damit der von dem Druckstück auf die Druckstäbe ausgeübte Druck möglichst zentrisch erfolgt, ist es
Druckstrebe zum Anspannen
der Vorspannvorrichtung
einer Elektrolysezelle
Anmelder:
Rheinstahl UNION Brückenbau
Aktiengesellschaft,
Dortmund, Sunderweg 86
Dortmund, Sunderweg 86
Erwin Kruckemeyer, Dortmund-Wickede,
ist als Erfinder genannt worden.
ist als Erfinder genannt worden.
zweckmäßig, an den freien Stirnseiten der Druckstäbe insbesondere kugelförmig gewölbte Zentrierstücke anzubringen,
die in der Achse der Druckstäbe liegen.
Die an den Knickpunkten von Vorspannzuggliedern angreifenden Druckstäbe werden zweckmäßigerweise
in die Winkelhalbierende des Knickwinkels, gelegt.
In der Zeichnung sind einige Beispiele der Erfindung dargestellt.
Bild 1 zeigt den Grundriß einer Elektrolysezelle mit den horizontalen Aussteifungen 1, dem Vorspannzuggliedern
2 und den Druckstreben 3. Auf der oberen und rechten Seite des Grundrisses liegen die Druckstreben
in der Winkelhalbierenden des geknickten Vorspannzuggli'edes, während sie auf der unteren Seite
beispielsweise senkrecht zur Steife 1 angebracht sind.
Bild 2 zeigt im vergrößerten Maßstab die Draufsicht auf eine Druckstrebe 3, die aus den in der waagerechten
Ebene parallel zueinander liegenden Druckstäben 3 α, dem Druckstück 3 b und Futtern 3 c besteht,
die zwischen Druckstück 3> b und den freien Enden der Druckstäbe 3 α liegen. Die Druckstäbe 3 a, die in
diesem Falle U-förmigen Querschnitt besitzen, sind in an sich bekannter Weise durch Bindungen 3 d und
ein Schott 3 e miteinander verbunden. Die hydraulische Presse 4 stützt sich mit ihrem unteren Ende
auf das Schott Se1 und mit ihrem Kolben gegen den
Ansatz 3 / des Druckstücks 3 b.
In Bild 3 bestehen die Druckstäbe 3-α aus Rohren,
um die ebenfalls als Rohre ausgebildete Zwischenstücke 3 c' mittels Gewinde verschiebbar befestigt sind.
Auf den freien Stirnflächen der Zwischenstücke 3c' sind Zentrierkalotten 5 angeordnet.
909 769/495
Bild 4 stellt einen Schnitt nach der Linie IV-IV des Bildes 3 dar.
In Bild 5 besitzen die Zwischenstücke Sc' und die
rohrförmigen Druckstäbe 3 α Löcher 6, durch die zum
Festhalten der Zwischenstücke in verschiedenen Lagen Bolzen gesteckt werden können.
Claims (7)
1. In der Länge verstellbare Druckstrebe zum Anspannen der Vorspannvorrichtung einer Elektrolysezelle,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei im Abstand parallel nebeneinanderliegenden
Druckstäben, einem auf -den freien Enden dieser Stäbe aufliegenden verschiebbaren Druckstück,
dessen Breite größer ist als der Achsabstand der beiden Druckstäbe, sowie aus verschiebbaren
Zwischenstücken besteht, die zwischen Druckstäben und Druckstück geschaltet sind, und daß der gegenseitige
Abstand der beiden Druckstäbe so groß ist, daß eine, insbesondere hydraulische, Presse
zwischen den Druckstäben eingesetzt werden kann, die das Druckstück in Richtung der Strebenachse
bewegt.
2. Druckstrebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß (Bild 2) das Druckstück (3 δ)
einen in den Zwischenraum zwischen den beiden Druckstäben (3 a) hineinragenden Ansatz besitzt,
der an den Druckstäben geführt ist.
3. Druckstrebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke zwischen
Druckstück und Druckstäben an diesen in Längsrichtung der Stäbe verschiebbar und an den Stäben
in verschiedenen Stellungen feststellbar sind (Bild 3 und 5).
4. Druckstrebe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstäbe aus
Rohren bestehen.
5. Druckstrebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke zwischen
Druckstück und Druckstäben Rundeisen oder Rohre sind, die mittels Gewinde an den Druckrohren
bzw. -stäben verschieblich geführt sind (Bild 3 und 5).
6. Druckstrebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenstücke aus Stäben
oder Rohren bestehen, die in Abständen mit Löchern versehen sind, durch die ein oder mehrere
Bolzen durch entsprechende Löcher der Druckrohre gesteckt werden können, so daß diese Zwischenstücke
dadurch in verschiedenen Lagen festgehalten werden können (Bild 5).
7. Druckstrebe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckstück an
der den Druckstäben zugekehrten Seite oder die Stirnseiten der Druckstäbe gewölbte, insbesondere
kugelförmig gewölbte, Zentrierplättchen besitzen, die in den Achsen der Druckstäbe liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 769/455 3.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED27632A DE1079005B (de) | 1958-03-13 | 1958-03-13 | Druckstrebe zum Anspannen der Vorspannvorrichtung einer Elektrolysezelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED27632A DE1079005B (de) | 1958-03-13 | 1958-03-13 | Druckstrebe zum Anspannen der Vorspannvorrichtung einer Elektrolysezelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1079005B true DE1079005B (de) | 1960-04-07 |
Family
ID=7039348
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED27632A Pending DE1079005B (de) | 1958-03-13 | 1958-03-13 | Druckstrebe zum Anspannen der Vorspannvorrichtung einer Elektrolysezelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1079005B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0389467A1 (de) * | 1989-03-21 | 1990-09-26 | Körner Chemieanlagenbau Gesellschaft M.B.H. | Freitragender Behälter, insbesonders zur Verwendung als Elektrolysezelle |
-
1958
- 1958-03-13 DE DED27632A patent/DE1079005B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0389467A1 (de) * | 1989-03-21 | 1990-09-26 | Körner Chemieanlagenbau Gesellschaft M.B.H. | Freitragender Behälter, insbesonders zur Verwendung als Elektrolysezelle |
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