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DE1078714B - Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen

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Publication number
DE1078714B
DE1078714B DES58205A DES0058205A DE1078714B DE 1078714 B DE1078714 B DE 1078714B DE S58205 A DES58205 A DE S58205A DE S0058205 A DES0058205 A DE S0058205A DE 1078714 B DE1078714 B DE 1078714B
Authority
DE
Germany
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metal
monoazo
amino
hydroxy
parts
Prior art date
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Pending
Application number
DES58205A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willy Steinemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1078714B publication Critical patent/DE1078714B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B45/00Complex metal compounds of azo dyes
    • C09B45/02Preparation from dyes containing in o-position a hydroxy group and in o'-position hydroxy, alkoxy, carboxyl, amino or keto groups
    • C09B45/14Monoazo compounds
    • C09B45/16Monoazo compounds containing chromium

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen, welche vor der Metallisierung der allgemeinen Formel
OH
N'
(I)
entsprechen, worin χ einen Äthylen- oder Propylenrest, ζ eine phenolische oder enolische Hydroxygruppe oder eine primäre oder sekundäre Aminogruppe in ortho-Steilung zur —N = N-Gruppe, und B den Rest einer Azokomponente bedeutet, und worin B und der Kern A noch weiter substituiert sein können.
Das Verfahren zur Herstellung der Monoazofarbstoffe und ihrer Metallkomplexverbindungen besteht darin, daß man 1 Mol der Diazoverbindung aus einem Aminobenzol der Formel
OH
,-NH,
(Π)
worin χ und A die obengenannten Bedeutungen besitzen, mit 1 Mol einer in ortho-S teilung zu einer phenolischen oder enolischen Hydroxygruppe oder zu einer primären oder sekundären Aminogruppe kuppelnden Azokomponente kuppelt und den erhaltenen Monoazofarbstoff in Substanz oder auf der Faser mit einem metallabgebenden Mittel behandelt.
Von den Substituenten, welche der Kern A definitionsgemäß tragen kann, sind z.B. zu nennen: Halogenatome (Chlor, Brom), Nitro-, Acetylamino-, Carbomethoxyamino-, Carbäthoxyamino-, Methyl-, Äthyl-, Sulfonsäure-, Sulfonsäure - (2' - hydroxy) - äthylamid- und Sulfonsäurehydroxypropylamidgruppen.
Als Azokomponenten kommen z.B. in Betracht: Hydroxybenzole, Hydroxynaphthaline, Aminonaphthaline, Alkylamiino-, Cycloalkylamino-, Aralkylamino- und Arylaminonaphthaline, l-Aryl-3-methyl-S-pyrazolone, Acylacetylaminoalkane, Acylacetylaminobenzole Verfahren zur Herstellung
von Monoazofarbstoffen
und ihren Metallkomplexverbindungen
Anmelder:
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 17. Mai 1957
Dr. Willy Steinemann, Basel (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
und Acylacetylaminonaphthaline. Diese Azokomponenten können Substituenten tragen wie Halogenatome (Chlor, Brom), Nitro-, Acetylamino-, Carbäthoxyamino-, Methyl-, Äthyl-, Methoxy-, Äthoxy-, Sulfonsäure-, Sulfonsäureamid-, Sulfonsäuremono- oder -dimethylamid-, Sulfonsäure-(2'-hydr,oxy)-äthylamid-, Sulfonsäuredi-(2'-hydroxyäthyl)-amid-, Sulfonsäurehydroxypropylamid-, Sulfonsäuremethoxypropylamid-, Sulfonsäureäthoxyäthylamid-, Sulfonsäurephenylamid-, Sulfonsäure-N-2'-hydroxyäthyl-N-phenylamid-, S ulf onsäure- (2'-carboxy) -phenylamid-, Methylsulf onylgruppen oder eine
N ■
— C
x- Gruppe
worin χ die obengenannte Bedeutung besitzt.
Die Diazotierung der Aminobenzole der Formel (II) wird in üblicherweise bei 0 bis 100C ausgeführt; der heterocyclische Ring
— C
ist gegen Säuren und Laugen in der Kälte beständig.
909 768/354
Die Kupplung der erhaltenen Diazoverbindungen mit den eine phenolische oder enolische Hydroxygruppe enthaltenden Azokomponenten erfolgt bei 0 bis 10° C vorteilhaft in schwach saurem bis schwach alkalischem oder stark alkalischem Medium, gegebenenfalls in Gegenwart von Pyridin, während die Kupplung mit den eine primäre oder sekundäre Aminogruppe enthaltenden Azokomponenten bei 10 bis 20° C in einem schwach sauren, vorzugsweise essigsauren Medium ausgeführt wird. Die entstandenen Monoazoverbindungen werden, wenn nötig, mittels Salz abgeschieden und hierauf abfiltriert.
Die Überführung der Monoazofarbstoffe in ihre Metallkomplexverbindungen erfolgt vorzugsweise mit Verbindungen des Chroms und des Kobalts. Die Metallisierung wird vorteilhaft in wässeriger Lösung oder in organischem Medium, beispielsweise in Formamid, oder in der konzentrierten wässerigen Lösung eines Alkalimetallsalzes einer niedrigmolekularen aliphatischen Monocarbonsäure ausgeführt. Man läßt dabei mit Vorteil auf 2 Moleküle Monoazofarbstoff eine weniger als 2, mindestens aber 1 Mol Atom Metall enthaltende Menge eines metallabgebenden Mittels einwirken.
Geeignete Verbindungen des Chroms sind z. B. Chromifluorid, Cromisulfat, Chromiformiat, Chromiacetat, Kaliumchromisulfat oder Ammoniumchromisulfat. Auch die Chromate, ζ. B. Natrium- oder Kaliumchromat bzw. -bichromat, eignen sich in vorzüglicher Weise für die Metallisierung der Monoazofarbstoffe. Man arbeitet hier vorteilhaft in neutralem bis alkalischem Medium, wobei gegebenenfalls reduzierende Stoffe zugefügt werden können.
Als Kobaltverbindungen dienen z. B. Kobaltoformiat, Kobaltoacetat und Kobaltosulfat. Wird die Metallisierung in der konzentrierten wässerigen Lösung eines Alkalimetallsalzes einer niedrigmolekularen aliphatischen Monocarbonsäure vorgenommen, so können auch wasserunlösliche Metallverbindungen Verwendung finden, beispielsweise Kobalthydroxyd und Kobaltcarbonat.
Besonders vorteilhaft wird die Metallisierung in wässerigem oder alkalischem Medium ausgeführt, wobei die Metallverbindungen in Gegenwart solcher Verbindungen zugefügt werden, welche die Metalle in ätzalkalischem Medium in komplexer Bindung gelöst halten, wie Weinsäure, Zitronensäure und Milchsäure.
Die erhaltenen Metallkomplexverbindungen werden, gegebenenfalls nach Eingießen der organischen Metallisierungslösungen in Wasser, aus wässerigem Medium durch Zugabe von Salz abgeschieden, hernach abfiltriert, gegebenenfalls gewaschen und dann getrocknet.
Die erhaltenen metallhaltigen Azofarbstoffe sind einheitliche Metallkomplexverbindungen, in denen an 2 Moleküle Monoazoverbindung im wesentlichen 1 Atom Metall gebunden ist. Die Metallkomplexverbindungen sind sogenannte 1 : 2-Komplexverbindungen, worin 1 Molekül Monoazoverbindung mit etwa 0,3 bis 0,7 Atomen Metall verknüpft ist.
Die Monoazofarbstoffe färben Wolle, Seide, Leder und synthetische Polyamidfasern nach dem Nachchromierungs- oder Einbadchromierungsverfahren in gelben, roten, violetten, blauen, grünen, braunen oder grauen Tönen von guter Wasch-, Walk-, Schweiß-, Licht-, Potting- und Säureechtheit.
Die metallhaltigen Azofarbstoffe färben Wolle, Seide, Leder und synthetische Polyamidfasern aus neutralem oder schwach saurem Färbebad in gelben, roten, violetten, blauen, grünen, braunen oder grauen echten Tönen. Sie eignen sich, wenn ihre Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln genügend groß ist, auch für das Färben von zum Verspinnen bestimmten, in organischen Lösungsmitteln gelösten Massen und von Lacken und Kunststoffen aller Art. Die erhaltenen Färbungen besitzen gute Licht-, Wasch-, Schweiß-, Rauchgas- und Säureechtheit.
Die in den Beispielen verwendeten Diazokomponenten werden entsprechend den folgenden Formeln bezeichnet:
OH
H2C?
2- (3 '-Amino-^-hydroxyphenyl) -oxazolin
OH
NH9
N3 1O
H.C«
CH2
2-(3'-Amino-4'-hydroxyphenyl)-dihydro-l,3-oxazin
In den nachfolgenden Beispielen bedeuten die Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, und die Temperaturen sind in Celsiusgraden angegeben.
Beispiel 1
19,2 Teile 2- (3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) -oxazolin werden mit 20 Teilen 30%iger Salzsäure und 180 Teilen Wasser Übergossen. Man kühlt diese Mischung auf 0° ab, versetzt sie nach und nach mit der Lösung von 6,9 Teilen Natriumnitrat in 30 Teilen Wasser und rührt sie noch 20 bis 30 Minuten bei 0 bis 5°, um die Diazotierung zu beenden. Dann neutralisiert man die Diazolösung auf einen pH-Wert von 5,0 bis 6,0 durch Zutropfen von 25 bis 30 Teilen 20%iger wässeriger Natriumcarbonatlösung und vereinigt sie bei 0 bis 5° mit einer Lösung aus 22 Teilen 1-Acetylamino-7-hydroxynaphthalm, 4,4 Teilen Natriumhydroxyd, 10 Teilen wasserfreiem Natriumcarbonat und 250 Teilen Wasser. Man rührt bis zur Beendigung der Kupplung mehrere Stunden bei 0 bis 5°. Nach dieser Zeit erwärmt man die dunkle Suspension auf 40°, fällt den Monoazofarbstoff mittels Kochsalz vollständig aus, filtriert ihn ab, trocknet und mahlt ihn.
Er ist ein schwarzblaues Pulver, welches sich in Wasser mit blauer und in konzentrierter Schwefelsäure mit bordoroter Farbe löst. Seine nach dem Nachchromierung- oder Einbadchromierungsverfahren hergestellten blaugrauen Färbungen auf Wolle besitzen ausgezeichnete Wasch-, Walk- und Lichtechtheiten.
Zum Färben verfährt man wie folgt: In 6000 Teilen Wasser löst man bei 40° 2 Teile des oben beschriebenen Monoazofarbstoffe und 10 Teile wasserfreies Natriumsulfat. Man bringt 100 Teile Wolle in die so bereitete Färbeflotte und erhitzt das Bad im Verlaufe von etwa 30 Minuten auf 100°. Nach Zugabe von 20 Teilen 10%iger Essigsäure färbt man 30 Minuten bei Siedetemperatur, gibt dem Bad noch 20 Teile 10%ige Ameisensäure zu und hält es 30 Minuten bei 100°, wobei man von Zeit zu Zeit das verdampfte Wasser ersetzt. Hierauf setzt man 1 Teil Natriumbichromat als 10%ige wässerige Lösung zur Färbeflotte und hält die Temperatur 30 Minuten bei 100°. Die nachchromierte Wollfärbung \vird aus dem Färbebad herausgenommen, mit Wasser gespült und getrocknet. Sie ist in einem egalen B laugrau ton von sehr guter Wasch-, Walk- und Lichtechtheit gefärbt.
Die zur Herstellung des Monoazofarbstoffe dieses Beispiels verwendete Diazokomponente wird durch Mononitrierung des 2-(4'-Hydroxyphenyl)-oxazoline [hergestellt durch Behandeln von 4-Hydroxybenzoll-carbonsäure-(2'-hydroxy)äthylamid mit Thionylchlorid oder Phosphoroxytrichlorid] und Reduzieren der Nitrogruppe zur Aminogruppe erhalten.
Beispiel 2
40 Teile des Monoazofarbstoffe des Beispiels 1 werden in 400 Teilen Formamid gelöst. Dann erhitzt man diese Lösung auf 100 bis 110°, versetzt sie innerhalb von 30 Minuten mit 30 Teilen Kaliumchromisulf at und hält sie bis zur Beendigung der Chromkomplexbildung auf 100 bis 120°. Dann wird in 1200 Teile Wasser eingegossen, worauf man den chromhaltigen Azofarbstoff aussalzt, abfiltriert und trocknet. Nach dem Mahlen ist er ein blauschwarzes Pulver, welches Wolle, Seide, synthetische Polyamidfasern und Leder in blaugrauen Tönen von ausgezeichneten Wasch-, Walk- und Lichtechtheiten färbt.
2 Teile des so erhaltenen chromhaltigen Azofarbstoffe werden in 4000 Teilen Wasser bei 40 bis 50° gelöst. In diese Lösung trägt man 100 Teile vorgenetzte Wolle und tropft 2 Teile 100%ige Essigsäure ein, worauf man das Färbebad innerhalb von 30 Minuten zum Sieden erhitzt und es weitere 45 Minuten bei dieser Temperatur hält. Die gefärbte Wolle wird dann aus der Flotte herausgenommen, mit Wasser gespült und getrocknet. Man erhält eineFärbung, welche eine sehr gute Licht-, Wasch- und Walkechtheit aufweist.
Beispiel 3
40 Teile des Monoazofarbstoffe des Beispiels 1 werden in einer Lösung von 8 Teilen Natriumhydroxyd in 1500 Teilen Wasser bei 60° gelöst. In diese Lösung läßt man innerhalb von 30 Minuten eine mittels wässeriger Ammoniaklösung alkalisch gestellte Lösung von 15 Teilen Kobaltosulfat in 600 Teilen Wasser zufließen, hält noch 10 Minuten bei 60°, salzt die Kobaltkomplexverbindung aus und filtriert sie ab. Der getrocknete und gemahlene kobalthaltige Farbstoff ist ein blauschwarzes Pulver, welches Wolle und synthetische Polyamidfasern in grauen sehr echten Tönen färbt.
Die nachfolgende Tabelle enthält weitere Monoazofarbstoffe und metallhaltige Azofarbstoffe, welche nach den Angaben der Beispiele 1 bis 3 erhältlich sind. In der Tabelle sind sie durch die Diazo- und Azokomponenten [Kolonnen (I) und (H)], durch ihre Verwendungsart [Kolonne (III)] sowie durch den Farbton der metallisierten Färbungen auf Wolle [Kolonne (IV)] gekennzeichnet.
Diazokomponente Azokomponente Verwendung Farbton
Beispiel (I) (H) (III) der metallisierten
Färbung auf Wolle
2- (3'-Amino-4'-hydroxy- l-Hydroxy-2-acetylamino- Cr-K (IV)
4 phenyl) -oxazolin 4-methylbenzol Braun
desgl. 2-Hydroxynaphthalin Cr-K
5 desgl. 2-Hydroxynaphthalin-6-sulfon- Nachchrom. Rotstichiggrau
6 säure Rotstichiggrau
desgl. l-Hydroxy-S.S-dichlornaphthalin Cr-K
7 desgl. 2-Aminonaphthalin Co-K Rotstichigblau
8 desgl. 2-Phenylaminonaphthalin Cr-K Grau
9 desgl. l-Phenyl-3-methyl-S-pyrazolon- Cr-K Blaugrau
10 3'-sulfonsäureamid Orangerot
desgl. 1 - Acetoacetylamino-2-äthylhexan Cr-K
11 desgl. l-Acetoacetylaminonaphthalin- Cr-K Gelb
12 4-eulfoneäureamid Gelb
desgl. l-Hydroxynaphthalin-4-sulfon- Nachchrom.
13 eäure Rotetichigblau
desgl. l-(3'-Chlor)-phenyl-3-methyl- Cr-K
14 5-pyrazolon Orangerot
2-(3'-Amino-4'-hydroxy-5'-acetyl- 2-Hydroxynaphthalin-6-sulfon- Nachchrom.
15 aminophenyl) -oxazolin eäure Rotstichiggrau
2-(3'-Amino-4'-hydrO'Xy-5'-nitro-
phenyl) -oxazolin
2-Methylaminonaphthalin Co-K
16 desgl. l-Aminonaphthalin-4-sulfonsäure- Co-K Grau
17 (2'-hydroxy) -äthylamid Grau
7 (Π) 8 (III) (IV) Gelb
Beispiel (D l-Acetoacetylamino-2-methoxy- Cr-K
18 2- (3'-Amino-4'-hydroxy-5'-me- benzol Grau
thylphenyl) -oxazolin 2-Phenylaminonaphthalin Co-K
19 2- (3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) - Blau
dihydro-l,3-oxazin l-Hydroxy-4-methoxynaphthalin Cr-K
20 2-(3'-Amino-4'-hydroxy-5'-carbo- Rotstichiggrau
methoxyaminophenyl) -oxazolin 2- [3'-Hydroxynaphthyl (2') ] - Co-K
21 2-(3'-Amino-4'-hydroxyphenyl)- oxazolin
oxazolin-5'-sulfonsäure- Rotstichigblau
(2"-hydroxy) -äthylamid [7'-Hydroxynaphthyl-(2') ] - Cr-K
22 2- (3'-Amino-4'-hydroxy- 2-ketopiperidin Rotstichiggrau
phenyl) -oxazolin desgl. Co-K Braun
23 desgl. 1- (2'-Hydroxy-5'-methylphenyl) - Cr-K
24 desgl. 2-ketopiperidin Orangerot
l-Phenyl-S-methyl-S-pyrazolon- Cr-K
25 2- (3'-Amino-4'-hydroxy-5'-carb- 4'-sulfonsäureamid Orangerot
äthoxyaminophenyl) -oxazolin 1- (3'-Cyan) -phenyl-3-methyl- Cr-K
26 2~(3'-Amino-2'-hydroxy-5'-chlor- 5-pyrazolon Gelb
phenyl) -4-methyloxazolin l-Acetoacetylaminooctan Cr-K
27 2-(3'-Amino-2'-hydroxy-5'-äthyl- Braun
phenyl) -oxazolin l-Hydroxy-4-tert. butylbenzol Cr-K
28 2-(3'-Amino-4'-hydroxy-5-pro- Rotstichiggrau
pionylaminophenyl) -oxazolin 2-Hydroxy-6-bromnaphthalin Cr-K
29 2-(3/-Amino-4'-hydroxyphenyl) - Grau
4-methyloxazolin 1 -Acety lamino-7-hy droxy- Cr-K
30 2- (3/-Amino-4'-hydroxy-phenyl) - naphthalin B or do
dihydro-l,3-oxazin l-(3'-Chlor)-phenyl-3-methyl- Co-K
31 2- (3'-Amino-2'-hy droxy- 5-pyrazolon
5'-methylphenyl) -dihydro- Blau
1,3-oxazin l-Aminonaphthalin-4-sulfonsäure- Co-K
32 2-(3'-Amino-4'-hydroxy-5'-nitro- di- (2'hydroxyäthyl) -amid
phenyl) -4-methyldihydro- Gelb
1,3-oxazin l-Aeetoacetylamino-l.l^.S-tetra- Cr-K
33 desgl. methylbutan Braun
' N-(4'-Hydroxyphenyl)-l-aza- Cr-K
34 2- (3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) - 2-keto-3-oxacyclohexan Rotstichiggrau
dihy dro-1,3-oxazin N- [7'-Hydroxynaphthyl (1') ] - Co-K
35 desgl. l-aza-2-keto-3-oxacyclohexan Gelb
1- (4'-Acetoacetylaminophenyl) - Cr-K
36 2- (3'-Amino-4'-hydroxy- 2-ketopyrrolidin Graublau
phenyl)-oxazolin 1-Carbo-isopropoxyamino- Nachchrom.
37 desgl. 7-hydroxynaphthalin und Meta
chrom Blau
1 -Hydroxy-4-methoxynaphthalin Co-K Grau
38 desgl. 1-Carbo- (2'-methoxy) -äthoxy- Cr-K
39 desgl. amino-7-hydroxynaphthalin Orangerot
1- [Naphthyl-(l') ]-3-methyl- Cr-K
40 desgl. 5-pyrazolon-6'-sulfonsäure Orangerot
1- (2',3'-Tetramethylen) -phenyl- Cr-K
41 2- (3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) - 3-methyl-5-pyrazolon-4'-sulfon-
4-methyloxazolin säureamid Gelb
1-Acetoacetylaminobenzol- Cr-K
42 desgl. 4-sulfonsäurephenylamid Grau
2-Benzylaminonaphthalin Co-K
43 2-(3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) -
dihydro-l,3-oxazin-5'-sulfon-
säure- (3"-hydroxy) -propylamid
9 Cn) 10 (IV)
Beispiel (I) 2-Cyclohexylaminonaphthalin (III) Blaugrau
44 2- (3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) -
-i-methyloxazolin-S'-sulfonsäure
l-Phenyl-S-methyl-S-pyrazolon-
3'-sulfonsäure- (3"-methoxy) -
propylamid
Nachchrom. Orangerot
45 2- (3'-Amino-4'-hydroxyphenyl) -
dihydro-l,3-oxazin-5'-sulfon-
säure
1-Acetoacetylaminobenzol-
4-sulfonsäuremethylamid
Nachchrom. Gelb
46 2- (3'-Amino-4'-hy droxyphenyl) -
oxazolin-5'-sulfonsäure
1-Naphthyl (2') -3-methyl-
5-pyrazolon-6'-sulfonsäure
Nachchrom. Orangerot
47 2-(3'-Amino-4/-hydroxy-5'-chlor-
phenyl) -dihydro-l,3-oxazin
2-Acetoacetylaminonaphthalin-
6-sulfonsäure
Nachchrom. Gelb
48 2- (3'-Amino-4'-hy droxyphenyl) -
4-methyloxazolin
2-Phenylaminonaphthalin-
3'-sulfonsäureamid
Nachchrom. Grau
49 desgl. 2- (4'-Acetoacetylaminophenyl) -
oxazolin
Co-K Gelb
50 2- (3'-Amino-4'-hydroxy-
phenyl) -oxazolin
2- (4'-Acetoacetylaminophenyl) -
4-methyloxazolin
Cr-K Gelb
51 desgl. 2- [3'-Hydroxynaphthyl (2') ] -
dihydro-l,3-oxazin
Cr-K Rotstichiggrau
52 desgl. 1-Acetoacetylaminobenzol-
4-sulfonsäuremethylamid
Co-K Gelb
53 desgl. l-Phenyl-S-methyl-S-pyrazolon-
3'-sulfonsäure-N-2"-hydroxy-
äthyl-N-phenylamid
Cr-K Orangerot
54 desgl. ^-Hydroxynaphthalin-o-sulfon-
säurephenylamid
Cr-K Rotstichiggrau
55 desgl. 1-Acetoacetylaminobenzol-
4-sulfonsäure
Cr-K Gelb
56 2-(3'-Amino-4'-hydroxy-5'-brom-
phenyl) -oxazolin
l-Acetylamino-7-hydroxy-
naphthalin
Nachchrom. Grau
57 2-(3'-Amino-4'-hydroxy-5'-chlor-
phenyl) -oxazolin
l-Phenyl-S-methyl-S-pyrazolon-
4'-sulfonsäure-2"-äthoxy-
äthylamid
Cr-K Orangerot
58 desgl. Cr-K

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 Mol der Diazoverbindung aus einem Aminobenzol der Formel
OH
NH,
worin χ einen Äthylen- oder Propylenrest bedeutet und worin der Kern A noch weiter substituiert sein kann, mit 1 Mol einer in ortho-S teilung zu einer phenolischen oder enolischen Hydroxygruppe
oder zu einer primären oder sekundären Aminogruppe kuppelnden Azokomponente kuppelt und den erhaltenen Monoazofarbstoff in Substanz oder auf der Faser mit einem metallabgebenden Mittel behandelt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Monoazofarbstoffe mit einem metallabgebenden Mittel derart behandelt, daß ein metallhaltiger Azofarbstoff entsteht, der im wesentlichen 1 Metallatom an 2 Moleküle Monoazoverbindung komplex gebunden enthält.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man auf 2 Moleküle Monoazofarbstoff eine weniger als 2, mindestens aber 1 Metallatom enthaltende Menge eines metallabgebenden Mittels einwirken läßt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als metallabgebendes Mittel ein chromabgebendes Mittel verwendet.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß man als metallabgebendes Mittel ein kobaltabgebendes Mittel verwendet.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist eine Färbetafel ausgelegt worden.
© 909· 768/354 3.60
DES58205A 1957-05-17 1958-05-13 Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen und ihren Metallkomplexverbindungen Pending DE1078714B (de)

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