DE1078753B - Einstempel-Hebebuehne mit verschiebbaren Tragarmen - Google Patents
Einstempel-Hebebuehne mit verschiebbaren TragarmenInfo
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- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hebebühne, insbesondere für Kraftfahrzeuge, die vorzugsweise in
ortsfester Anordnung lediglich einen Hubstempel aufweist, in dessen Stempelkopfplatte in Führungsschlitzen
verschiebbare Tragarme geführt sind.
Es ist bereits bekannt, Hebebühnen mit Tragarmen auszustatten, deren Ende schwenkbar an einem Führungsstein
befestigt ist, der seinerseits geradlinig in der Kopfplatte des Hubstempels geführt ist. Nachteilig
an diesen Hebebühnen ist, daß bei jeder Einstellung sowohl eine entsprechende Längsverschiebung
des gefesselten Tragarmendes sowie ein Schwenken des Armes vorgenommen werden muß. Auch erschwert
diese doppelte Verstellnotwendigkeit eine genaue Festlegung und Vorwahl der einzelnen, für die Kraftfahrzeuge
unterschiedlichen Hubstellungen.
Bekannt sind fernerhin Kraftfahrzeughebebühnen, bei denen die Tragarme in einem kreisförmigen Führungsschlitz
der Stempelkopfplatte verschiebbar sind. Diese Hebevorrichtungen müssen jedoch zur Erzielung
der verschiedenen Stellungen mit Armen ausgestattet sein, die in ihrer Längsrichtung teleskopartig
aus- und eingefahren werden können. Es sind deshalb ebenfalls mehrere Einstellarbeitsgänge bei jedem
Tragarm notwendig. Ferner ist es nachteilig, die Tragarme in Anbetracht der großen Gewichtsbelastung
nicht einstückig auszubilden, da die Mehrteiligkeit geringe Stabilität und häufige Reparaturen ergibt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Hebebühne für Kraftfahrzeuge zu schaffen, welche
einstückige Tragarme in Führungsschlitzen der Kopfplatte des Hubstempels verschiebbar führt, so daß so-
wohl die doppelte, in einer Verschiebung und Verschwenkung
liegende Bedienung entfällt, ohne daß auf die Einstellmöglichkeit der Schwenkarme in irgendeine
Stellung verzichtet wird, als auch eine einfache und stabile Bauart erzielt werden kann. Die Erfindung-
geht hierbei von dem Gedanken aus, daß die Unterftäche eines Kraftfahrzeuges eine größere Länge
besitzt als Breite. Zur Erzielung aller notwendigen EinsteWmöglichkeiten ist es also lediglich notwendig,
mit den Tragarmen ein Feld zu überstreichen, welches in seiaas Länge größer ist als in seiner Breite. Erfin-
dungsgemäß wird eine diese Aufgabenstellung erfüllende
'H.efcefcÄhne. für Kraftfahrzeuge dadurch verwirklicht,
daß die Kopfplatte zwei bogenförmige, konvex oder konkav zueinander gerichtete Führungs-
schlitze aufweist, die exzentrisch zur Stempelachse liegen.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß beim Einstellen des Tragarmes dieser gleichzeitig verschoben
und verschwenkt wird. Die Verschiebung erfolgt dabei in einer Komponente parallel zur Kopfplatten-Yi\
das ist die längere Achse des von den Einstempel-Hebebühne
mit verschiebbaren Tragarmen
mit verschiebbaren Tragarmen
Anmelder:
Ewald Broking K. G.,
Gevelsberg (Westf.)
Gevelsberg (Westf.)
Armen überstrichenen ovalen Feldes. Diese Längsachse fällt im allgemeinen bei sinngemäßer Anwendung
mit der Auffahrtsrichtung des Kraftfahrzeuges
zusammen. Wird der Tragarm also eingestellt, so bewirkt dies eine Schwenkung und führt gleichzeitig zu
einer Längsverschiebung, die auf Grund der in Richtung der Kopfplattenlängsachse verlagerten Mittelpunktsanordnung
des steuernden Bogenschlitzes zu einer Erstreckung des von dem Arm überstrichenen
Feldes in Richtung dieser Längsachse führt.
Eine herstellungstechnisch sehr einfache Anordnung ist erfindungsgemäß dadurch gegeben, daß die konvex
zueinander gerichteten Führungsschlitze je nach Art einer halben Ellipse gestaltet sind.
Bei dieser Ausgestaltung wird eine Vergrößerung der Verstellmöglichkeit der Tragarme dadurch erreicht,
daß die Bogenschütze ineinander übergehen. Dies ermöglicht, daß gegebenenfalls der eine Arm in
den Bogenschlitz des anderen übergeschoben werden kann.
Zur Erzielung einer einwandfrei bedienbaren Verstellung der Tragarme sind diese erfindungsgemäß so
ausgebildet, daß jeder Tragarm eine Konsole mit zwei Zapfen aufweist, die sich bei der Verstellbewegung
wechselweise in Anschlägen abstützen, die in den zwei Bogenmittelpunkten der zugehörigen Ellipsen-Abschnitte
angeordnet sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 ein erstes Ausfuhrungsbeispiel einer Hebebühne
mit schwenkbaren Tragarmen in Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. 1,
Abb. 3 eine Draufsicht auf einen Teil der Kopfplatte in größerem Maßstab,
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. 3, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie C-D in Abb. 3,
Abb. 6 eine Skizze des Schwenkbereiches der Tragarme,
909· 768/107
Abb. 7 ein zweites Ausführungsbeispiel in Seitenansicht,
Abb. 8 eine Draufsicht zu Abb. 7,
Abb. 9 einen Querschnitt zu Abb. 8,
Abb. ΙΟ eine Skizze des Schwenkbereiches der Tragarme.
In beiden Ausführungsbeispielen besteht die Hebebühne aus einem im Boden 1 versenkten Zylinder 3, in
dem in bekannter Weise ein Kolben 2 gleitet. Der Kolben 2 weist an seinem oberen Ende eine Kopfplatte
4 auf.
Nach Abb. 1 bis 6 ist die Kopfplatte 4 mit konvex zur Kopfplattenquerachse x, x' verlaufenden Führungsschlitzen
5 versehen, wobei jeder der vier Schlitze5 aus zwei ineinander übergehenden Kreisbogenschlitzen
6 und 7 besteht. Die Radien der Kreisbogenschlitze 6 und 7 sind verschieden groß, wobei der
Mittelpunkt 8 des Schlitzes 6 näher an der Kopfplattenquerachse x, x' liegt als der Mittelpunkt 9 des
Schlitzes 7.
In den Schlitzen 5 sind die Schwenkarme 10 mittels der Führungszapfen 11 geführt. Die Zapfen 11 weisen
ebene Flächen 12, 12' auf, die beim Schwenken der Arme 10 an den Seitenflächen der Schlitze 5 gleiten.
An die Zapfen 11 sind Gegenstücke 13 angeschraubt, die zum Halten der Arme 10 in den Schlitzen 5 dienen.
Zum Einsetzen der Arme 10 in die Schlitze 5 weisen diese in der Mitte kreisförmig erweiterte Öffnungen
14 auf.
Die Arme 10 sind mit konsolartigen Blechen 15 versehen, an denen Zapfen 16, 17 befestigt sind. Diese
Zapfen stützen sich beim Schwenken der Arme 10 an der Seitenfläche 18 einer in der Kopfplatte 4 vorgesehenen
Ausnehmung 19 ab. Der Zapfen 17 is.t so angeordnet, daß er bei Längslage des Schwenkarmes 10
im Mittelpunkt 8 des Kreisbogenschlitzes 6 liegt, während der Zapfen 16 bei Querlage des Armes 10 sich im
Mittelpunkt 9 des Kreisbogenschlitzes 7 befindet.
Dies bedingt, daß beim Verschieben des Führungszapfens 11 innerhalb des Kreisbogenschlitzes 7 sich
der Zapfen 16 um den Mittelpunkt 9 dreht. Beim Übergang des Führungszapfens 11 in den Kreisbogenschlitz
6 schlägt der Zapfen 17 gegen die Seitenfläche 18 der Ausnehmung 19. Wird nun der Zapfen 11 im
Kreisbogenschlitz 6 weiter verschoben, so dreht sich der Zapfen 17 um den Mittelpunkt 8, während der
Zapfen 16 in die Ausnehmung 19 geschwenkt wird.
Durch die Zapfen 16, 17 wird erreicht, daß auf dem ganzen Schwenkbereich der Arme 10 zusätzlich zur
Schlitzführung 5 ein Drehpunkt vorhanden ist, an dem sich die Arme 10 abstützen.
Die von den einzelnen Schwenkarmen bestrichenen Felder 20 sind in Abb. 6 dargestellt, wobei die Gesamtfläche
eine ovale Form aufweist. Dies kommt dadurch zustande, daß die Schwenkarme 10 zusätzlich
zu ihrer Schwenkbewegung eine durch die konvexe Anordnung der Bogenschütze 5 bedingte Längsver-Schiebung
erfahren. Hierdurch wird das Anpassen der Tragarme an die Form der Kraftfahrzeuge erleichtert.
Um alle Punkte der Felder 20 erfassen zu können, weist jeder Schwenkarm 10 eine längsverschiebbare
Fahrzeugstütze 21 auf.
ίο Nach Abb. 7 bis 10 weist die Kopfplatte 4 konkav
zur Kopfplattenquerachse x, x' gekrümmte Schlitze 22,
24 auf. Der Mittelpunkt dieser Schlitze liegt außerhalb des Hubstempelmittelpunktes. Dies bedingt, daß
die Schwenkarme 10' beim Verstellen zusätzlich zur Schwenkbewegung eine Längsbewegung ausführen.
Die Schwenkarme 10' sind in den Schlitzen 22, 24 mittels Rollen 26 geführt. Auf die Kopfplatte 4 ist mit
Abstand eine Stützplatte 28 aufgenietet, unter die eine Nase 29 der Schwenkarme 10' greift. Hierdurch sind
die Schwenkarme gegen Kippen gesichert.
Die in Abb. 10 dargestellten Flächen 20' zeigen sämtliche durch Verstellen der Schwenkarme 10' einschließlich
des Verschiebens der Fahrzeugstützen 21' zu erreichenden Abstützpunkte.
Bei beiden Ausführungsbeispielen können die den einzelnen Fahrzeugtypen zugeordneten Stellungen der
Schwenkarme durch entsprechende Markierungen gekennzeichnet werden.
Claims (3)
1. Einstempel-Hebebühne mit in Führungsschlitzen der Stempelkopfplatte verschiebbaren
Tragarmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfplatte (4) zwei bogenförmige, konvex oder konkav
zueinander gerichtete Führungsschlitze (5, 22., 24) aufweist, die exzentrisch zur Stempelachse liegen.
2. Hebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die konvex zueinander gerichteten
Führungsschlitze (5) je nach Art einer halben Ellipse (6, 7) gestaltet sind.
3. Hebebühne nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Tragarm (10) eine Konsole (15) mit zwei Zapfen (16, 17) aufweist, die
sich beim Schwenken der Arme (10) wechselweise in Anschlägen (18) abstützen, die in den zwei
Bogenmittelpunkten (8, 9) der zugehörigen Ellipsen-Abschnitte (6, 7) angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1739178;
britische Patentschrift Nr. 755 405.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1739178;
britische Patentschrift Nr. 755 405.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB49417A DE1078753B (de) | 1958-06-27 | 1958-06-27 | Einstempel-Hebebuehne mit verschiebbaren Tragarmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB49417A DE1078753B (de) | 1958-06-27 | 1958-06-27 | Einstempel-Hebebuehne mit verschiebbaren Tragarmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1078753B true DE1078753B (de) | 1960-03-31 |
Family
ID=6968872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB49417A Pending DE1078753B (de) | 1958-06-27 | 1958-06-27 | Einstempel-Hebebuehne mit verschiebbaren Tragarmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1078753B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2586666A1 (fr) * | 1985-08-30 | 1987-03-06 | Reidenbach Roger | Appareil de support pour la reparation ou l'entretien des vehicules automobiles |
| EP1283190A1 (de) * | 1998-09-15 | 2003-02-12 | Nike Hydraulics AB | Anordnung zum Handhaben einer Last |
| DE102008017889A1 (de) * | 2008-04-09 | 2009-10-15 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Abnahmestation zur Entnahme eines Personenkraftwagens aus einem Ladungsträger |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB755405A (en) * | 1954-03-08 | 1956-08-22 | Rudolf Becker | A device for lifting power-driven vehicles |
| DE1739178U (de) * | 1956-09-25 | 1957-02-07 | Erich Windgassen | Tragechassis fuer fahrzeug-heber. |
-
1958
- 1958-06-27 DE DEB49417A patent/DE1078753B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB755405A (en) * | 1954-03-08 | 1956-08-22 | Rudolf Becker | A device for lifting power-driven vehicles |
| DE1739178U (de) * | 1956-09-25 | 1957-02-07 | Erich Windgassen | Tragechassis fuer fahrzeug-heber. |
Cited By (4)
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| DE102008017889A1 (de) * | 2008-04-09 | 2009-10-15 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Abnahmestation zur Entnahme eines Personenkraftwagens aus einem Ladungsträger |
| DE102008017889B4 (de) * | 2008-04-09 | 2021-07-01 | Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft | Abnahmestation zur Entnahme eines Personenkraftwagens aus einem Ladungsträger |
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