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DE1078603B - Schaltung fuer drehstrombetriebene Weichenantriebe - Google Patents

Schaltung fuer drehstrombetriebene Weichenantriebe

Info

Publication number
DE1078603B
DE1078603B DEL26493A DEL0026493A DE1078603B DE 1078603 B DE1078603 B DE 1078603B DE L26493 A DEL26493 A DE L26493A DE L0026493 A DEL0026493 A DE L0026493A DE 1078603 B DE1078603 B DE 1078603B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
monitoring
contact
contacts
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL26493A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Walter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL26493A priority Critical patent/DE1078603B/de
Publication of DE1078603B publication Critical patent/DE1078603B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/06Electric devices for operating points or scotch-blocks, e.g. using electromotive driving means
    • B61L5/062Wiring diagrams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Schaltung für drehstrombetriebene Weichenantriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung für drehstrombetriebene Weichenantriebe, in denen von der Weichenlage abhängige Überwachungskontakte mit j e einer Motorwicklung in Reihe liegen und Schaltmittel im Antrieb vorhanden sind, welche die jeweils durch den Überwachungskontakt abgeschaltete Motorwicklung beim erneuten Umstellen anschalten.
  • Bei Schaltungen für drehstrombetriebene Weichenantriebe ist im allgemeinen jeweils eine von zwei Motorwicklungen durch Endlagen-Überwachungskontakte im Antrieb, deren Stellung von der Weichenlage abhängt, abgetrennt. Man muß dann besondere Schaltmaßnahmen treffen, um das Anlaufen des Weichenantriebs zu ermöglichen, da die eine der Motorwicklungen so. lange durch einen der Endlagen-Überwachungskontakte abgetrennt ist, bis der Antrieb diese Endlage verlassen hat. Es sind verschiedene Lösungen dieser Aufgabe bekannt; beispielsweise sind im Antrieb Anschaltkontakte für die Stellspannung vorgesehen, die durch den Längsschub des Motorankers oder durch ein im Antrieb angeordnetes Relais gesteuert werden. Liegt dieses Relais an einer Motorwicklung oder zwischen zwei Stellstromzuleitungen, so treten jedoch Schwierigkeiten auf, weil wegen der unter Umständen recht hohen Leitungswiderstände zwischen Stellwerk und Antrieb beim Anschalten der Stellspannung ein so großer Spannungsabfall an den Verbindungsadern entsteht, daß das Relais oft mit weniger als 5011/o der Nennspannung anziehen muß. Handelsübliche Schaltgeräte sind hierfür nicht eingerichtet. Außerdem sind in derartigen Schaltungen die Kontakte des Relais beim Erreichen der neuen Endlage noch geschlossen; dadurch wird das Einleiten der Abschaltung im Stellwerk schwierig, und ferner besteht unmittelbar nach dem Abschalten der Stellspannung ein Schaltzustand im Antrieb, der dem einer Auffahrmeldung entspricht. Beide Schwierigkeiten muß man mit erhöhtem Schaltmittelaufwand im Stellwerk zu überwinden suchen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Verwendung von Schaltmitteln im Antrieb, welche die jeweils durch den Überwachungskontakt abgeschaltete Motorwicklung beim erneuten Umstellen anschalten, die genannten Schwierigkeiten zu beseitigen. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein im Antrieb befindliches Relais an die Überwachungsrückleitung und über Endlagen-Überwachungskontakte an die jeweils vom Motor abgetrennte Stellstromzuleitung geschaltet ist. Zweckmäßig wird die Überwachungs.rückleitung beim Einleiten der Umstellung derart an eine Phase des Drehstromnetzes angelegt, daß die Wicklung des Relais im Antrieb über den jeweiligen Endlagen-Überwachungskontakt einerseits und die Überwachungsrückleitung andererseits vor dem Anlauf bis zum Umschalten des Überwachungskontaktes zwischen zwei Phasen und beim Erreichen der neuen Endlage nach Umschalten des anderen Überwachungskontaktes mit beiden Enden an derselben Phase liegt. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal führen die beiden Zuleitungen, über welche das Relais im Antrieb vor dem Anlauf des Motors an Spannung liegt, außer dem Relaisstrom keinen weiteren Strom, besonders keinen Stellstrom; dadurch wird erreicht, daß die Netzspannung ohne wesentlichen Spannungsabfall am Relais anliegt. Das Relais im Antrieb ist vorteilhaft während des Umlaufs des Weichenantriebs, solange keiner der Endlagen-Überwachungskontakte in der Überwachungsstellung ist, abgeschaltet. Dann kann man die Schaltung so ausführen, daß in an sich bekannter Weise zwei Kontakte des Relais die beiden Endlagen-Überwachungskontakte, von denen jeweils einer eine Motorwicklung abtrennt, überbrücken. Auch können diejenigen Überwachungskontakte, welche die Motorwicklungen abtrennen, zwischen der jeweiligen Motorwicklung und dem Sternpunkt liegen und ein Kontakt des Relais im Antrieb zwischen der einen Motorwicklung und dem nachgeschalteten Überwachungskontakt einerseits und der anderen Motorwicklung und dem nachgeschalteten Überwachungskontakt andererseits angeordnet werden, der dann die jeweils durch den Überwachungskontakt vom Sternpunkt abgetrennte Motorwicklung beim Anziehen des Relais über den anderen dann geschlossenen Überwachungskontakt mit dem Sternpunkt verbindet. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal liegt das im Antrieb befindliche Relais im Überwachungsstromkreis in Reihe mit dem Auffahrmelderelais und dem Endlagen-Überwachungsrelais, hat gegenüber dem Endlagen-Überwachungsrelais nur einen kleinen Gleichstromwiderstand und erhält in diesem Stromkreis Fehlstrom.
  • In Fig. 1 und 2 sind zwei mögliche Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Beide Figuren zeigen Ausschnitte aus einer vieradrigen Drehstrom-Überwachungs- und -Stellschaltung für eine Weiche, und sie enthalten oberhalb der strichpunktierten Linie die Schaltmittel im Stellwerk, unterhalb dieser Linie die im Weichenantrieb angeordneten Schaltmittel. Beide Teile sind durch vier Leitungsadern. l bis 4 miteinander verbunden. Die Stellwerksteile beider Figuren sind einander gleich, und Fig. 2 zeigt lediglich im Antriebsteil eine Abwandlung der in Fig. 1 dargestellten Schaltung. Es sind jeweils nur diejenigen Schaltungsteile wiedergegeben, die zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
  • Im Stellwerksteil der Fig. 1 und 2 sind die Anschlüsse eines Drehstromnetzes R, S, T und einer Gleichstromquelle -I- und - dargestellt. Außerdem enthält dieser Teil der Fig. 1 und 2 ein Auffahrmelderelais WA mit dem zugehörigen Kontakt TVA 1, dem Widerstand Wi, einem Gleichrichter Gr und einem Transformator Tr mit drei Wicklungen 1-2, 3-4 und 5-6. Ein weiteres Relais WÜ dient zur Überwachung, ob sich die Weiche in einer ihrer Endlagen befindet. Ferner sind Kontakte WN 1 bis WN 3 eines nicht dargestellten NetzanschaltrelaiswTedergegeben, mit denen das Drehstromnetz angeschaltet werden kann, sowie Kontakte WP I bis WP 3 eines nicht dargestellten Prüfrelais, ferner Kontakte WL 1 und WL2 eines nicht dargestellten Weichenlagerelais (die Lage dieser Kontakte entspricht jeweils der gewünschten Weichenlage, und sie sind in einer der Pluslage der Weiche entsprechenden Lage dargestellt) und schließlich einen Kontakt WT 1, der beispielsweise von einer Weichentaste oder einem Tastenrelais gesteuert werden kann.
  • Der Antriebsteil enthält die drei Wicklungen U, LT, W des Antriebsmotors sowie ein gemäß der Erfindung angeordnetes Relais RS mit zwei Kontakten RS 1 und RS 2 in Fig. 1 bzw. nur einem Kontakt RS 1 in Fig. 2. Ferner sind Endlagenkontakte AK+ und AK- in Fig. 1 bzw. AK+1, AK+2, AK-1 und AK-2 in Fig. 2 angeordnet; diese Kontakte werden vom Antrieb gesteuert und sind ebenfalls in einer der Pluslage der Weiche entsprechenden Lage gezeichnet. Beim Umstellen in die Minuslage legt in Fig. 1 der Kontakt AK+ um, wenn die Weiche die Pluslage verläßt, während der Kontakt AK- umlegt, wenn die Weiche die Minuslage erreicht; in Fig. 2 öffnet beim Verlassen der Pluslage der Kontakt AK+ 1 und schließt der Kontakt AK +2, während beim Erreichen der Minuslage der Kontakt AK-1 öffnet und der Kontakt AK--2 schließt.
  • In Fig. 1 verläuft in der gezeichneten Grundstellung der Überwachungsstromkreis von + über Kontakt WT 1, Auffahrmelderelais WA, Widerstand Wi, Kontakte WN 1 und WL 1, Leitung 1, Endlagen-Überwachungskontakt AK-(-, Relais RS im Antrieb, Leitung 2, Kontakt WP 2, Endlagen-Überwachungsrelais WÜ, Kontakte WP 1 und WL 2, Leitung 3, Endlagen-Überwachungskontakt AK-, Motorwicklungen V und W, Leitung 4, Kontakte WN 3 und ZTTP 3 nach -. Das Relais WÜ ist hochohmig gegenüber dem Gleichstromwiderstand des Relais RS und dem Widerstand des Relais WA einschließlich des Widerstandes Wi, so daß in diesem Stromkreis das Relais WÜ erregt und angezogen ist, während die Relais RS und WA nur Fehlstrom erhalten und nicht anziehen können. Das Relais RS ist ein Wechselstromrelais oder Schaltschütz, welches für die verkettete Stellspannung von 380 V ausgelegt ist; Wechselstromrelais und Schaltschütze haben einen relativ geringen Gleichstromwiderstand, und der durch das relativ hochohmige Relais W Ü begrenzte Gleichstrom liegt weit unter dem Erregerwert des Relais RS. Die Funktion. des Relais WA als. Auffahrmelder wird durch das Relais RS nicht beeinträchtigt; wird in der gezeichneten Pluslage die Weiche aufgefahren, so legt der Endlagenkontakt AK+ um, und das Relais WA zieht über den Kontakt WT 1 und den Stromkreis über Widerstand Wi, Kontakte WN 1 und WL 1, Leitung 1, den umgelegten Kontakt AK+, Wicklungen U und W, Leitung 4 und Kontakte W1V 3 und WP 3 an. Dieser Stromkreis enthält das Relais RS nicht.
  • Beim Einleiten einer Umstellung in die Minuslage wird der Kontakt WT 1 geöffnet, wodurch der eben beschriebene Überwachungsstromkreis unterbrochen wird und das Relais WÜ abfällt. Durch nicht dargestellte Schaltmittel werden die Kontakte WL1, WL2 sowie WP 1, WP 2, WP 3 und WA' 1, Ii71br 2, 9lAr 3 entgegen ihrer gezeichneten Lage umgelegt. Zwischen den Drehstromphasen R und T kommt über die Kontakte WN 1 und WL 1, Leitung 3, Kontakt AK -, Motorwicklungen V und W, Leitung 4; Kontakt WN 3 und Wicklung 3-4 des Transformators Tr jetzt der Stellstromkreis teilweise zustande. Dabei wird in der Wicklung 5-6 dieses Transformators eine Spannung induziert, welche über den Gleichrichter GR das Relais WA anziehen läßt. Eine Auffahrmeldung wird jedoch nicht mehr gegeben, weil Kontakte des Relais, welches die Kontakte WP 1 bis WP 3 steuert, dies in nicht dagestellten Stromkreisen verhindern. Der Kontakt WA 1 schließt; zwischen den Drehstromphasen R und S über die Kontakte WN1, WP 2, Leitung 2, Relais RS, Kontakt AK+, Leitung 1, Kontakte WL2, WP 1, WN 2 und WA 1 sowie die Wicklung 1-2 des Transformators Tr kommt jetzt der Stromkreis für das Relais RS zustande. Beim Ansprechen des Relais RS schließen dessen Kontakte RS 1 und RS 2, und der Kontakt RS 1 schaltet die durch den Kontakt AK + abgetrennte Motorwicklung U über Leitung 1 an die Phase S des Drehstromnetzes an. Dadurch liegen alle drei Motorwicklungen in Sternschaltung an der Drehstrom-Stellspannung; der Antrieb läuft an, und beim Verlassen der Pluslage legt der Kontakt AK + entgegen der gezeichneten Lage um. Dabei wird der oben beschriebene Stromkreis für das Relais RS unterbrochen, und die Kontakte RS 1 und RS 2 öffnen wieder. Gleichzeitig ist aber die Motorwicklung U über den Kontakt AK+ mit der Stehspannung verbunden, so. daß das. Öffnen des Kontaktes RS I ohne Wirkung bleibt.
  • Beim Erreichen der neuen Endlage legt der Kontakt AK- entgegen der gezeichneten Lage um, wodurch die Motorwicklung v von der Leitung 3, an welcher die Phase R liegt, abgeschaltet und das Relais RS an diese Leitung angeschaltet wird. Das Relais RS liegt jedoch Tiber Leitung 2 und Kontakt WP 2 ebenfalls an der Phase R, so, daß es nicht wieder erregt wird und abgefallen bleibt. Zwischen den Drehstromphasen S und T kommt nun über die Wicklung 1-2 des Transformators Tr, Kontakte WA 1, WN 2, WP 1 und WL 2, Leitung 1, Kontakt AK+, Wicklungen U und W, Leitung 4, Kontakt WN 3 und Wicklung 3-4 des Transformators Tr ein einphasiger Strom zustande. In den beiden Wicklungen 1-2 und 3-4 des Transformators fließen dabei zwei um 180' phasenverschobene Ströme, so daß in der Wicklung 5-6 keine Spannung mehr induziert wird und das Relais WA abfällt. Dabei öffnet der Kontakt WA 1 und unterbricht den einphasigen Stromkreis zwischen S und T. Außerdem wird in nicht dargestellten Stromkreisen durch Kontakte des Relais WA auch das Netzanschaltrelais zum Abfallen gebracht, dessen Kontakte WN1 bis WN3 den Stellstro:m vollständig abschalten und den überwachungsstro:mkreis wieder anschalten. Dieser verläuft nun über Kontakt WT 1, Relais LVA (das wegen des im selben Stromkreis liegenden hochohmigen Relais WÜ nicht anziehen kann), Widerstand LITT, Kontakt WN1, Kontakt WL 1 (umgelegt), Leitung 3, Kontakt AK- (umgelegt), Relais RS (das ebenfalls wegen des Relais WÜ nicht anziehen kann), Leitung 2, Kontakt WP 2, Relais WU (angezogen), Kontakt WP 1, Kontakt WL 2 (umgelegt), Leitung 1, Kontakt AK + (umgelegt), Motorwicklungen U und W, Leitung 4, Kontakt WN 3 und Kontakt WP 3.
  • In Fig@-2 ist eine Abwandlung der Fig. 1 dargestellt, und zwar ist hier lediglich der Antriebsteil der Schaltung insofern geändert, daß an Stelle der beiden Umschaltkontakte AK+ und AK- für die Endlagenüb:erwachung vier Kontakte AK+1, AK+2, AK-1 und AK-2 angeordnet sind. Dadurch wird es möglich, mit nur einem Kontakt RS1 des Relais RS im Antrieb alle erforderlichen Schalthandlungen vorzunehmen. Die Schaltvorgänge entsprechen im übrigen vollständig denjenigen, die bei der Erläuterung der Fig. 1 beschrieben wurden. Insbesondere bleibt der Verlauf der Überwachungsstromkreise derselbe, wie aus Fig. 2 leicht zu ersehen ist. Der teilweise Stellstromkreis zwischen den Phasen R und, T zum Anziehen des Relais WA verläuft in Fig. 2 von Leitung 3 über die Wicklung V und den Kontakt AK-1 zur Leitung 4; der zweite teilweise Steilstromkreis zwischen den Phasen R und S zum Anschalten des Relais RS verläuft in Fig. 2 von Leitung 2 über Relais RS, Kontakt AK+2 zur Leitung 1. Beim Ansprechen des Relais RS in diesem Stromkreis schließt dessen Kontakt RS1 und schaltet trotz des noch geöffneten Kontakts AK+1 die Wicklung U über Leitung 1 an die Phase S an. Beim Anlauf des Antriebs und Verlassen der Pluslage schließt der Kontakt AK+1 und schaltet die Wicklung U nochmals an den Sternpunkt an, während der Kontakt AK+2 öffnet und das Relais RS abschaltet, so daß sein Kontakt RS 1 wieder öffnet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So sind beispielsweise auch andere Schaltungen für den oberhalb der strichpunktierten Linie dargestellten Stellwerksteil möglich; vor allem ist es für die vorteilhafte Anwendung des Erfindungsgegenstandes nicht Voraussetzung, eine wie oben beschriebene gestaffelte Anschaltung der Drehstromphasen an die Motorwicklungen vorzunehmen. Der Erfindungsgegenstand läßt sich mit den gleichen Vorteilen auch bei Schaltungen anwenden, in denen das dreiphasige Steilstromnetz unmittelbar vollständig angeschaltet wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltung für drehstrombetriebene Weichenantriebe, in denen- von der Weichenlage abhängige Überwachungskontakte mit je einer Motorwicklung in Reihe liegen und Schaltmittel im Antrieb vorhanden sind, welche die jeweils durch den Überwachungskontakt abgeschaltete Motorwicklung beim erneuten Umstellen anschalten, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Antrieb befindliches Relais (RS) an die überwachungsrückleitung (2) und über Endlagen-Überwachungskontakte an die jeweils vom Motor abgetrennte Stellstromzuleitung (1 oder 3) geschaltet ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungsrückleitung (2) beim Einleiten der Umstellung derart an eine Phase (R) des Drehstromnetzes angelegt wird, daß die Wicklung des Relais (RS) im Antrieb über den jeweiligen Endlagen-Überwachungskontakt einerseits und die Überwachungsrückleitung andererseits vor dem Anlauf bis zum Umschalten des Überwachungskontaktes (AK+) zwischen zwei Phasen (R und S) und beim Erreichen der neuen Endlage nach Umschalten des anderen Überwachungskontaktes (AK-) mit beiden Enden an derselben Phase liegt.
  3. 3. Schaltung, insbesondere nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zuleitungen, über welche das Relais (RS) vor dem Anlauf des Motors an Spannung liegt, außer dem Relaisstrom keinen weiteren Strom, besonders keinen Stellstrorn, führen.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (RS) während des Umlaufs des Weichenantriebs, solange keiner der Endlagen-Überwachungskontakte in der Überwachungsstellung ist, abgeschaltet ist.
  5. 5. Schaltung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise zwei Kontakte (RS1, RS2 in Fig. 1) des Relais (RS) die beiden Endlagen-Überwachungskontakte (AK+, AK-), von denen jeweils einer eine Motorwicklung (U bzw. TV) abtrennt, überbrücken.
  6. 6. Schaltung nach einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Überwachungskontakte (AK+1, AK-1 in Fig. 2), welche die Motorwicklungen (U bzw. Tl) abtrennen, zwischen der jeweiligen Motorwicklung und dem Sternpunkt liegen und, daß ein Kontakt (RS 1) des Relais (RS) zwischen der einen Motorwicklung (U) und dem nachgeschalteten Überwachungskontakt (AK+1) einerseits und der anderen Motorwicklung (h) und dem nachgeschaltetenÜberwachungskontakt (AK-1) andererseits `angeordnet ist und die jeweils durch den Antriebsüberwachungskontakt (AK+1) vom Sternpunkt abgetrennte Motorwicklung beim Anziehen des Relais (RS) über den anderen dann geschlossenen Antriebsüberwachungskontakt (AK-1) mit dem Sternpunkt verbindet.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (RS) im Überwachungsstromkreis in Reihe mit dem Auffahrmelderelais (WA) und dem Endlagen-Überwachungsrelais (WU) liegt, gegenüber dem Endlagen-Überwachungsrelais (WÜ) nur einen kleinen Gleichstromwiderstand hat und in diesem Stromkreis Fehlstrom erhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 940 988.
DEL26493A 1956-12-22 1956-12-22 Schaltung fuer drehstrombetriebene Weichenantriebe Pending DE1078603B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178458B (de) 1960-12-16 1964-09-24 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zum UEberwachen und zur Stoerungsmeldung fuer Stellwerke mit elektrisch betriebenen Weichen oder aehnlichen Einrichtungen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940988C (de) * 1953-10-30 1956-03-29 Lorenz C Ag Schaltung fuer mit Drehstrom betriebene Weichenantriebe

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DE1178458B (de) 1960-12-16 1964-09-24 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung zum UEberwachen und zur Stoerungsmeldung fuer Stellwerke mit elektrisch betriebenen Weichen oder aehnlichen Einrichtungen

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