DE1002386C2 - Schaltungsanordnung fuer Stellwerke im Eisenbahnsicherungswesen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Stellwerke im EisenbahnsicherungswesenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT:
AUSGABE DER
PATENTSCHRIFT:
kl. 2Oi 13
INTERNAT. KL. B 61 I
23. AUGUST 1955
14. FEBRUAR 1957 18. JULI 1957
1002 386 (L 22766 II/2Oi)
In Stellwerken, in denen die Weichen über zu ihnen führende Leitungen ferngestellt und überwacht
werden, ist es üblich, gemeinsame Einrichtungen vorzusehen, z. B. Wecker oder Lampen, die eingeschaltet
werden, wenn eine Weiche gestört ist, beispielsweise wenn sie aufgefahren wird oder bei der Umstellung
die Endlage nicht erreicht. Um zu vermeiden, daß die Störungsmeldung auch bei Umstellung der Weiche
erscheint, schaltet man sie zweckmäßig mit einer gewissen Verzögerung· ein. Diese Verzögerung muß so
erheblich sein, daß die Störungsmeldung auch dann nicht kommt, wenn mehrere Weichen nacheinander
umgestellt werden. Das hat zur Folge, daß die Störungsmeldung auch bei Auftreten eines Fehlers,
z. B. bei Bruch einer Überwachungsleitung oder beim Auffahren einer Weiche, erst nach längerer Zeit erscheint.
Um diese Nachteile zu vermeiden, werden gemäß der Erfindung den Störungsmeldern ein oder mehrere
Verzögerungsrelais zugeordnet, die bei jeder Einleitung der Umstellung einer Weiche vorübergehend in
Arbeitsstellung gebracht werden und während ihrer Rückstellzeit das Störungssiignal abschalten. Diese
■Verzögerungsrelais können erfindungsgemäß auch dazu verwendet werden, die Stellspannung an die
Weichen anzuschalten, so daß diese abgeschaltet wird, wenn eine bestimmte Zeit nach Anschaltung der
letzten Weiche diese die Endlage nicht erreicht hat. Die Abschaltung der Stellspannung erfolgt dabei
zweckmäßig dadurch, daß der Stromkreis der Stell-Spannungsanschalter der Weichen unterbrochen wird.
Die Verzögerungsrelais können erfindungsgemäß entweder bei Einzelstellung -der Weichen durch Betätigung
einer Weichengruppentaste oder bei fahrstraßenweiser
Einstellung der Weichen diurch Betätigung einer Fahrstraßentaste eingeschaltet werdien.
Werden die Weichen bei fahrstraßenweiser Einstellung zwecks Verminderung der Anlaufströmspitze
nacheinander angeschaltet, so können, die Verzögerungsrelais auch bei jeder Einleitung eines Umstell-Vorganges
durch. die Weiche vorübergehend ein-; geschaltet werden. ;
Erfindungsgemäß ist es. zweckmäßig, zwei Verzöge^
rungsrelais zu verwenden, von denen das eine durch Drücken einer Taste oder durch Schließen eines der
Weiche zugeordneten Kontaktes eingeschaltet und das andteire gleichzeitig abgeschaltet wird. Dabei erfolgt
die Abschaltung des Störungsmelders und die Anschaltung der Stellspannung nur, solange beide Verzögerungsrelais
in Arbeitsstellung sind. Dadurch wird erreicht, daß der Alarm auch, eingeschaltet und die
Stellspannung auch abgeschaltet wird, wenn eine Taste steckenbleibt oder der der Weiche zugeordnete
Kontakt sich nicht wieder öffnet. Zur Umschaltung S chaltungs anordnung für Stellwerke
im Eisenbahnsicherungswesen
im Eisenbahnsicherungswesen
Patentiert für:
C. Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Z uff enhaus en
Stuttgart-Z uff enhaus en
Robert Helmert, Stuttgart,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
der Verzögerungsrelais wird' zweckmäßig ein Hilfs- '
relais verwendet.
An Stelle der beiden. Verzögerungsrelais kann man auch ein einziges Verzögerungsrelais verwenden, das
abwechselnd an zwei Kondensatoren' angeschaltet wird, von denen der eine beispielsweise bei gedrückter
Taste aufgeladen und bei losgelassener Taste über die
Relaiswicklung entladen wird und dadurch die Abfallverzögerung
des Relais bewirkt, während der zweite Kondensator umgekehrt geschaltet ist.
Die Einschaltung der Störungsmelder kann durch
ein gemeinsames Prüfrelais gesteuert werden, das in bekannter Weise in Arbeitsstellung gebracht wird,
wenn eine Weiche gestört ist. Man kann dann erfindungsgemäß die Anschaltung der Stellspannung auch
davon abhängig machen, daß das Prüf relais sich in Arbeitsstellung befindet. Außerdem kann man im
Stromkreis des Störungsmelders Kontakte des Prüfrelais
oder der Verzögerungsrelais erfindungsgemäß derart anordnen, daß die Störungsmelder nur abgeschaltet
werden, wenn sich alle Relais in Arbeitsstellung oder alle Relais in Ruhestellung befinden.
Nach einem weiteren. Erfindungsmerkmal ist es vorteilhaft, den Störungsmelder durch die Kontakte der
Relais kurzzuschließen, so daß er auch dann anspricht, wenn ein Kontakt nicht schließt. Wird als Störungsmelder
ein Wecker verwendet, so kann man an Stelle des Weckers auch nar seinen Unterbrechungskontakt
kurzschließen. Durch alle diese Maßnahmen wird erreicht, daß Störungen wie Hängenbleiben eines
Relais u. dgl. sich betriebs'hindernd bemerkbar machen oder mindestens den Störungsmelder einschalten. Die
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1 UUZ 3ÖÖ
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erfmdungsgemäße Schaltungsanordnung kann auch im Weichenantrieb geöffnet würde), so wird durch
noch durch Meldelampen ergänzt werden, die in be- den sich schließenden Kontakt Ü2 das Prüfrelais P
kannter Weise die verschiedenen Betriebszustände über die Kontakte F23 und F13 der beiden Verzögeanzeigen.
In den Zeichnungen sind zwei mögliche rungsrelais eingeschaltet. Mit dem Kontakt P2 wird
Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 5 der durch die Kontakte P2, WU2, FIl und F22
Fig. 1 zeigt eine Schaltung unter Verwendung gebildete Kurzschluß des Weckerkontakts WX auf-
zweier Verzögerungsrelais Vl und V2, während in gehoben, so daß der Wecker ertönt. Bedient man nun
der Schaltung nach Fig. 2 nur ein einziges Verzöge- die Unterbrechungstaste UT, so wird über die Wecker-
rungsrelais Vl verwendet ist. spule W und die Kontakte P 2, F21 und UT ein
In beiden Figuren sind unterhalb der strichpunk- io Stromkreis für das Relais WU hergestellt, welches
tierten Linie diejenigen Schaltmittel aus der Schaltung seinen Kontakt WU1 schließt und damit den Tasteneiner
Weiche dargestellt, die zum Verständnis der kontakt UT überbrückt. Die Weckerspule bleibt in
Erfindung erforderlich sind. Rechts ist in vereinfachter diesem Stromkreis dauernd erregt, so daß der Wecker
Form der Überwachungsstromkreis der Weiche mit nicht mehr ertönt.
dem Überwachungsrelais Ü und zwei vom Weichen- 15 Soll jetzt die gestörte (oder auch eine andere)
antrieb gesteuerten Kontakten A + und A—gezeigt; Weiche umgestellt werden, so werden die beiden
in der Pluslage der Weiche ist der Kontakt^ + Tasten WT und GT bedient; dadurch werden die
geschlossen und der Kontakte— geöffnet. Links beiden gleichbezeichneten Kontakte geschlossen und
daneben ist ein Relais R dargestellt, welches zur Ein- das Relais R eingeschaltet, welches . in der- ersten
leitung der Weichenumstellung verwendet wird; es 20 Phase seines Arbeitens die Kontakte RaI und RaZ
besitzt zwei Ruhelagen, und zwar jede entsprechend schließt und Ra2 öffnet, während gleichzeitig die
einer Lage der Weiche. Das Relais R kann als zwei- Kontakte Rl und R2 umgelegt werden. Das öffnen
lagiges Kipprelais ausgebildet sein, das beim ersten des Kontaktes Ra2 bleibt im dargestellten Fall ohne
Einschalten in die eine, beim zweiten Einschalten in Wirkung, da der Überwachungsstromkreis schon durch
die andere Rühelage kippt; es kann auch als Stütz- 25 den Kontakt A + geöffnet ist; andernfalls würde mit
relais ausgebildet sein, welches jeweils beim Einleiten dem Kontakt Ra2 der Überwacher Ü !abgeschaltet
der Weichenumstellung von der einen in die andere und dadurch das Prüf relais P eingeschaltet werden-,
Ruhelage umgestellt wird; im letzteren Fall wirkt die Mit dem Schließen des Kontaktes Ra3 ist das gegezeichnete Wicklung mit einer zweiten nicht gezeich- meinsame Hilfsrelais H eingeschaltet, worden. Vorher neten Wicklung derart zusammen, daß die Anker 30 wurden jedoch beim Ansprechen des Relais P dessen beider Wicklungen mechanisch gekuppelt sind und Kontakte Pl, PZ und PA geschlossen; mit dem jeweils der abgefallene Anker den angezogenen anderen Kontakt Pl wird ein Haltestromkreis für das Relais P Anker in der angezogenen Lage abstützt. Die Kon- hergestellt, der nur vom Kontaikt Ü2 abhängig ist;-takte RaI bis RaZ werden jedesmal beim Einschalten mit dem Kontakt PZ ist über den Kontakt H1 das des Relais R umgestellt und gehen beim Ausschalten 35 Relais Vl eingeschaltet und mit dem Kontakt P 4 das. in die gezeichnete Lage zurück; die Kontakte Rl Einschalten des Relais V2 vorbereitet worden. Wird und R2 dagegen bleiben nach dem ersten Einschalten jetzt der Kontakt H1 umgelegt, so wird das Relais Vl in der neuen Lage und kehren, erst beim zweiten Ein- aus- und das Relais V2 eingeschaltet. Da das Relais Vl schalten in die gezeichnete Lage zurück. Ferner ist über Kondensator Ko 1 und Widerstand FFiI mit' im unteren Teil der Figuren ein Relais 6* gezeigt, 40 einer erheblichen Abfallverzögerung versehen ist,, welches als Stellspannungsanschalter wirkt und mit bleiben zunächst beide Relais Vl und V2 angezogen., nicht gezeichneten Kontakten die Stellspannung für Die Kontakte F14 und F24 schließen, und über den den Motor des Weichenantriebs einschaltet. Kontakt Pl und die geschlossenen Kontakte RaI
Ruhelage umgestellt wird; im letzteren Fall wirkt die Mit dem Schließen des Kontaktes Ra3 ist das gegezeichnete Wicklung mit einer zweiten nicht gezeich- meinsame Hilfsrelais H eingeschaltet, worden. Vorher neten Wicklung derart zusammen, daß die Anker 30 wurden jedoch beim Ansprechen des Relais P dessen beider Wicklungen mechanisch gekuppelt sind und Kontakte Pl, PZ und PA geschlossen; mit dem jeweils der abgefallene Anker den angezogenen anderen Kontakt Pl wird ein Haltestromkreis für das Relais P Anker in der angezogenen Lage abstützt. Die Kon- hergestellt, der nur vom Kontaikt Ü2 abhängig ist;-takte RaI bis RaZ werden jedesmal beim Einschalten mit dem Kontakt PZ ist über den Kontakt H1 das des Relais R umgestellt und gehen beim Ausschalten 35 Relais Vl eingeschaltet und mit dem Kontakt P 4 das. in die gezeichnete Lage zurück; die Kontakte Rl Einschalten des Relais V2 vorbereitet worden. Wird und R2 dagegen bleiben nach dem ersten Einschalten jetzt der Kontakt H1 umgelegt, so wird das Relais Vl in der neuen Lage und kehren, erst beim zweiten Ein- aus- und das Relais V2 eingeschaltet. Da das Relais Vl schalten in die gezeichnete Lage zurück. Ferner ist über Kondensator Ko 1 und Widerstand FFiI mit' im unteren Teil der Figuren ein Relais 6* gezeigt, 40 einer erheblichen Abfallverzögerung versehen ist,, welches als Stellspannungsanschalter wirkt und mit bleiben zunächst beide Relais Vl und V2 angezogen., nicht gezeichneten Kontakten die Stellspannung für Die Kontakte F14 und F24 schließen, und über den den Motor des Weichenantriebs einschaltet. Kontakt Pl und die geschlossenen Kontakte RaI
Die oberhalb der strichpunktiertex-; Linie dargestell- und Ül erhält der Stellspannungsanschalter 5" Strom,
ten Zeichnungsteile geben die Schaltung derjenigen 45 der mit seinem Kontakt Sl den Kontakt RaI überRelais
und Kontakte wieder, die mehreren oder allen brückt und . mit weiteren Kontakten in bekannter
Weichen gemeinsam zugeordnet sind. Sie enthalten Weise über nicht dargestellte Stromkreise den Motor
ein Prüfrelais P, ein Hilfsrelais H, einen Wecker W des Weichenantriebes einschaltet, so daß die Weiche
mit Kondensator C und Weckerkontakt Wl sowie umläuft.
ein Weckerunterbrechungsrelais WU, welches mit 50 Beim Loslassen der beiden Tasten GT und WT
einer Unterbrechungstaste UT zusammenwirkt. stellt das Relais R in der zweiten Phase1 seines Arbei-
In. Fig. 1 sind außerdem zwei Verzögerungsrelais tens die Kontakte Ra 1 bis RaZ wieder zurück, wäh-
Vl und V2 mit zwei Widerständen WiI und Wi2 rend die Kontakte Rl und R2 in der umgestellten
und zwei Verzögerungskondensatoren Ko 1 und Ko2 Lage verbleiben. Außerdem wird beim Anlaufen des
dargestellt, während Fig. 2 zwar die beiden Wider- 55 Weichenantriebes der Antriebskontakt A + geöffnet,
stände und die beiden Kondensatoren, jedoch nur ein sofern er nicht schon vorher durch Auffahren der
Verzögerungsrelais Vl enthält. . Weiche od. dgl. geöffnet wurde; sobald die Weiche
Die Wirkungsweise der dargestellten Ausführungs- die Minuslage erreicht hat, wird der Antriebebeispiele
sei zunächst am Beispiel der Fig. 1 erklärt; kontakt A— geschlossen. Über die Kontakte Ra2, R2
anschließend werden die Abweichungen gemäß Fig. 2·, 60 (umgelegt) und A—spricht das Überwachungsrelais Ü
beschrieben werden. (' wieder an und öffnet seine Kontakte Ül und Ü2.
In der Grundstellung der Schaltung nach Fig. 1 ist Dadurch werden die Relais P und S abgeschaltet;
der vereinfacht dargestellte Überwachungsstromkreis durch die Kontakte PZ und P 4 werden auch die
der Weiche .geschlossen; der Überwachungsstrom beiden Relais Vl und V2 von ihren Kondensatoren
fließt über die Kontakte Ra 2, R2 und A + (sofern 65 KoI und Ko 2 getrennt und fallen ohne Verzögerung ab.
die Weiche in der Phislage liegt) und erregt das Beim vorherigen Ansprechen des Relais V2 wurde
Uberwachungsrelais Ü, welches seine Kontakte Ül durch dessen Kontakt F21 das Relais WU abgesehal-
und Ü2 geöffnet hat. Fällt das Relais Ü infolge einer tet; der Weckerkontakt Wl blieb jedoch über die
Störung ab (beispielsweise beim Auffahren einer Kontakte P 2, F12 und F22 kurzgeschlossen, so daß
Weiche aus der Pipslage, wodurch der Kontakt A + 70 der Wecker nicht ertönen konnte. Beim Abfallen der
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Relais P, Vl und V2 wird der Weckerkontakt Wl
wieder über die Kontakte P 2, WU 2, FIl und F22
(alle im der gezeichneten Lage) kurzgeschlossen.
Erreicht jedoch die Weiche die Endlage nicht, so schließt der Antriebskontakt A— nicht, und der Überwacher
Ü kann nicht anziehen, so daß das Relais P eingeschaltet bleibt. Dann fällt nach Ablauf seiner
Verzögerungszeit.das Relais V2 ab, wenn das Relais H
durch den Kontakt;i?a-3 abgeschaltet ist und. seinen
Kontakt Hl,in die gezeichnete Lage zurückgestellt
.hat. Bleibt das Relais H jedoch erregt, so fällt nach
Ablauf der- Verzögerungszeit das Relais Vl ab. In
beiden Fällen wird durch öffnen der Kontakte F14
bzw. F24 der Stellspannungsansehalter S abgeschaltet und mittels der Kontakte F22 oder F12 der Kurz-Schluß
des Weckerkontaktes Wl aufgehoben, so daß der· Wecker ertönt und die Störung anzeigt.
Im Schaltungsbeispiel der Fig. 2 sind die Stromkreise,
.die zu der einzelnen Weiche gehören, die gleichen wie in Fig. i. Auch die Stromkreise der
gemeinsamen Einrichtung entsprechen denen in, Fig. 1, mit Ausnahme dessen, daß die Kontakte des Relais V2
wegfallen bzw. der Kontakt F21 (Fig. 1) durch einen
Kontakt Kl5 des Relais Vl (Fig. 2) ersetzt ist.
Der Ablauf der Schaltfunktionen ist zunächst der gleiche wie vorher beschrieben, beispielsweise wird
durch Bedienen der Tasten WT und GT das Relais R eingeschaltet und durch den Kontakt Ra2 das Relais Ü
ausgeschaltet, welches durch Schließen des Kontaktes
Ü 2 das Relais P einschaltet. Mit dem Kontakt Ra 3 wird das Relais H eingeschaltet.. Das Schließen des
Kontaktes P3 in Fig. 2 hat zunächst keine Wirkung;
spricht jedoch das Relais H an, so wird der aufgeladene Kondensator Ko 1 über die Kontakte H1
und P3 an das Relais Vl geschaltet, so daß dieses anspricht. Gleichzeitig wird durch den Kontakt H 2
der Kondensator Ko2 an Spannung■ gelegt und aufgeladen.
-
Über den Kontakt VlA wird der Stellspannungsansehalter
vS" eingeschaltet, wodurch die Weichen-Umstellung
eingeleitet wird. Beim Loslassen der Tasten GT und WT werden durch das Relais R wieder
die Kontakte RaI bis Ra3 zurückgestellt, wodurch
mit dem Kontakt Ra3 das Relais H wieder abgeschaltet wird. Bleibt das Relais H störungsweise
erregt, so fällt das Relais Vl nach Ablauf der durch den Kondensator Ko 1 bestimmten Verzögerungszeit
ab, und durch den sich öffnenden Kontakt ΡΊ2 wird der Kurzschlußstromkreis für den Weckerkontakt Wl
unterbrochen. Arbeitet das Relais H ordnungsgemäß, erreicht aber die Weiche die Endlage nicht (wobei das
Relais P hängenbleibt), so bleibt das Relais Vl zu nächst noch durch das Einschalten des Kondensators
Ko2 (über den KontaktH2) erregt und hält seinen
Kontakt F15 geöffnet; fällt dann das Relais Vl nach
dem Ablauf der zweiten Verzögerungszeit ab, so öffnet der Kontakt F12 und hebt den Kurzschluß für
den Weckerkontakt Wl auf. Der Stellspannungsansehalter
5* wird beim Abfall des Relais Vl durch den Kontakt F14 abgeschaltet.
D©r Kontakt R1 dient zum Umstellen der Weiche,
wenn diese in eine Fahrstraße einbezogen wird und dabei nicht durch die Tasten GT und WT umgestellt
wird. In der gezeichneten Lage des Kontaktes ist nur eine Umstellung in d'ie Minuslage über die Leitung F —
möglich; ist..die Weiche dagegen in die Minuslage umgestellt mod der Kontakt R1 entsprechend umgelegt,
so kann die Weiche nur über die Leitung F + in die Pluslage umgestellt werden. Die weitere Wirkungsweise
der Schaltung in diesem Falle ist die gleiche wie bei Umstellung der Weiche mittels der
Tasten GT und WT. .
Claims (18)
1. Schaltungsanordnung für Stellwerke im Eisenbahnsicherungswesen, in denen für mehrere
oder alle Weichen gemeinsame Störungsmelder (Wecker, Lampe) vorgesehen sind, die eingeschaltet
werden, wenn ein einer Weiche zugeordnetes- Relais (Überwacher, Auffahrmelder) die
Ruhestellung verläßt, dadurch gekennzeichnet, daß den Störungsmeldern ein oder mehrere Verzögerungsrelais
zugeordnet sind, die bei jeder Einleitung der Umstellung einer Weiche vorübergehend in Arbeitsstellung gebracht werden und
während ihrer Rückstellzeit das Störungssignal abschalten.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellspannung an
die Weichen nur angeschaltet wird, solange sich das bzw. die Verzögerungsrelais in Arbeitsstellung
befinden.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte {VIZ, V23,
F14, F24) des bzw. der Verzögerungsrelais in den Stromkreisen der Stellspannungsansehalter der
einzelnen -^Weichen angeordnet sind.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ,bzw. die Verzögerungsrelais
■;nach Betätigung einer gemeinsamen
Weichenstelltasite vorübergehend in Arbeitsstellung gebracht werden.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 in Stellwerken mit fahrstraßenweiser Einstellung der
Weichen, dadurch gekennzeichnet, daß das bzw. die Verzögerungsrelais nach Betätigung einer
Fahrstraßentaste vorübergehend in Arbeitsstellung gebracht werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 in Stellwerken, in denen die Weichen bei fahrstraßenweiser
Einstellung nacheinander an die Stellspannung angelegt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß das bzw. die Verzögerungsrelais bei jeder Anschaltung einer Weiche vorübergehend in
Arbeitsstellung gebracht werden.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Verzögerungsrelais
{VI, V2) vorgesehen sind, die bei Einleitung der Umstellung einer Welche derart
umgeschaltet werden, daß immer eines von beiden ein- und das andere ausgeschaltet ist (Fig. 1).
8. Schaltungsanoirdnung nach Anspruch 1, 4, 5
oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß einem Verzögerungsrelais {VI) zwei Kondensatoren zugeordnet
sind, die bei Betätigen und Loslassen der Weichenstelltaste {WT) bzw. Weichengruppentaste
(GT), einer Fabrstraßentaste oder bei Einleitung
einer Weichenumstellung abwechselnd an das Verzögerungsrelais angeschaltet werden
(Fig. 2).
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 4 bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils
abgeschaltete Kondensator aufgeladen und der angeschaltete über das Relais entladen wird.
10. .Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Hilfsrelais· (H)
vorgesehen ist, welches das bzw. die Verzögerungsrelais ein- bzw. umschaltet.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Prüfrelais (P) vor-
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gesehen ist, das in an sidh bekannter Weise bei Störung einer Weiche in Arbeitsstellung gebracht
wird und den oder die Störungsmelder (W) einschaltet.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellspannung
an die Weichen nur angeschaltet werden kann, solange sich das Prüfrelais (P) in Arbeitsstellung
befindet.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Störungsmelder
nur abgeschaltet wird, wenn sich das Prüfrelais und1 das oder die Verzögerungsrelais
in Arbeitsstellung befinden oder wenn sich alle diese Relais in Ruhestellung befinden.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung
eines Störungsweckers durch Kurzschließen seines Kontaktes, seiner Wicklung oder beider
erfolgt.
■ 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Abschaltung
eines Störungsmelders aufrechterhaltendes Relais (WU) bei Einleitung der Umstellung
einer Weiche zurückgestellt wird.
16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abschaltung der
Stellspannung von den Weichen die Betätigung einer Abschalttaste (z. B. der .Weckerunterbrechungstaste
UT) vorgesehen ist. ■ ■
17. Schaltungsanordnung nach Ansprudh 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung der
Stellspannung nur erfolgen kann, wenn die Störungsmelder eingeschaltet sind. .
18. Schaltungsanordnung nach. Anspruch 1, 11 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Störungsmelder
eingeschaltet wird·, wenn sich das' zu seiner Abschaltung dienendie Relais (WU) bei
Ordnungsstellung der Weichen in Arbeitsstellung befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 770/26 2. 57 (709 593/154 7. 57)
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1955L0022766 DE1002386C2 (de) | 1955-08-23 | 1955-08-23 | Schaltungsanordnung fuer Stellwerke im Eisenbahnsicherungswesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955L0022766 DE1002386C2 (de) | 1955-08-23 | 1955-08-23 | Schaltungsanordnung fuer Stellwerke im Eisenbahnsicherungswesen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002386B DE1002386B (de) | 1957-02-14 |
| DE1002386C2 true DE1002386C2 (de) | 1957-07-18 |
Family
ID=7262512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1955L0022766 Expired DE1002386C2 (de) | 1955-08-23 | 1955-08-23 | Schaltungsanordnung fuer Stellwerke im Eisenbahnsicherungswesen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1002386C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091146B (de) | 1958-03-10 | 1960-10-20 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung in Stellwerken mit einem Sammelmelder fuer Weichenstoerungen |
| DE1100676B (de) * | 1959-11-05 | 1961-03-02 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung in elektrischen Eisenbahnstellwerken mit einem akustischen Stoerungsmelder |
| DE1178458B (de) | 1960-12-16 | 1964-09-24 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung zum UEberwachen und zur Stoerungsmeldung fuer Stellwerke mit elektrisch betriebenen Weichen oder aehnlichen Einrichtungen |
-
1955
- 1955-08-23 DE DE1955L0022766 patent/DE1002386C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1002386B (de) | 1957-02-14 |
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