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DE1078544B - Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren fluessiger Medien - Google Patents

Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren fluessiger Medien

Info

Publication number
DE1078544B
DE1078544B DEE12271A DEE0012271A DE1078544B DE 1078544 B DE1078544 B DE 1078544B DE E12271 A DEE12271 A DE E12271A DE E0012271 A DEE0012271 A DE E0012271A DE 1078544 B DE1078544 B DE 1078544B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shear
mixing
mixing head
impeller
blades
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE12271A
Other languages
English (en)
Inventor
George Wilfred Edwards
Roger Sevin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1078544B publication Critical patent/DE1078544B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/17Stirrers with additional elements mounted on the stirrer, for purposes other than mixing
    • B01F27/171Stirrers with additional elements mounted on the stirrer, for purposes other than mixing for disintegrating, e.g. for milling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren flüssiger Medien Die Erfindung betrifft einen Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren flüssiger Medien.
  • Es ist bereits ein Mischkopf dieser Art mit einem innerhalb. eines scheibenringförmigen Stators umlaufenden Laufrad bekanntgewofden, das mehrere von einem mittleren nabenartigen Teil des Laufrades ausgehende senkrecht stehende Flügelblätter mit in solcher Weise am oberen und unteren Rand angeordneten Leitblechen aufweist, daß das Mischgut axial von den gegenüberliegenden Stirnseiten des Laufrades her in dieses eingesaugt wird, dann den senkrechten Stegen der Flügelblätter entlang nach dem Umfang des Laufrades zu strömt und dort in radialer Richtung aus diesem austritt.
  • Die Erfindung bezweckt, einen solchen Mischkopf in der Weise weiterzubilden, daß außer der infolge der Strömung auftretenden Reibungswirkung noch eine Scherwirkung in dem Mischgut hervorgerufen und die Güte der erreichten Mischung verbessert wird. Bei dem bereits erwähnten bekannten Mischkopf ist es zwar auch möglich, die Mischwirkung in gewissem Umfang zu verbessern, indem das aus dem Laufrad in radialer Richtung austretende Mischgut gezwungen wird, zwischen Stangen hindurchzuströmen, die am Umfang des Laufrades in geringem Abstand voneinander parallel zur Laufradachse angeordnet sind. Eine wesentliche Verbesserung der Mischung kann dabei aber nur erreicht werden, wenn die Stangen oder Stäbe einen solch engen Abstand voneinander haben, daß das Ausströmen des Mischgutes aus dem Laufrad merklich abgebremst wird. Hierdurch wird aber die in der Zeiteinheit das Laufrad durchströmende Mischgutmenge wesentlich herabgesetzt mit der Wirkung, daß die Verwirbelung in dem Trog oder Behälter, in dem der Mischkopf angeordnet ist, verringert wird und in dem Trog bzw. Behälter tote Zonen entstehen.
  • Durch die vorliegende Erfindung sollen diese Schwierigkeiten des bekannten Mischkopfes beseitigt werden, indem statt einer Abbremsung des aus dem Mischkopf ausströmenden Gemisches, die gegebenenfalls auch in gewissem Umfang beibehalten werden kann, zur Verbesserung der Mischung eine Scherwirkung angewendet wird, die dadurch erzeugt wird, daß an den äußeren Enden der einzelnen Flügelblätter am oberen und/oder unteren Rand Scherflügel angeordnet sind, die zu einer senkrecht zur Drehachse des Laufrades verlaufenden Ebene-geneigt stehen und denen die beiden stirnseitigen Ringflächen des Stators als feststehende Scherflächen zugeordnet sind.
  • Die Anwendung einer Scherwirkung, der das Mischgut innerhalb eines Mischkopfes mit sich drehendem Laufrad unterworfen wird, ist zwar an sich bekannt.
  • Sie ist aber nur zum Zwecke der Mischung überhaupt und nur in der Form bekannt, daß sie zwischen einer mit Rippen oder Graten und nicht mit Mischflügeln versehenen Laufradscheibe und Rippen oder Graten von zwei feststehenden Ringscheiben erzeugt wird.
  • Bei dem Mischkopf nach der Erfindung wird aber die Scherwirkung nicht für sich allein, sondern in Verbindung mit einer Mischwirkung bestimmter Art zusätzlich zu dieser durch Mittel erreicht, die zusätzlich zu den die bestimmte Mischwirkung erzeugenden Mischflügeln des Laufrades angewendet werden und aus in bestimmter Weise angeordneten Scherflügeln bestehen, denen eine feststehende Scherfläche in Form einer ununterbrochenen Ringfläche zugeordnet ist.
  • Durch diese bisher nicht bekannte Ausbildung wird auf das Mischgut eine in neuartiger Weise zusätzlich auftretende Scherwirkung ausgeübt, die ohne Beeinträchtigung der Mischmenge in der Zeiteinheit eine wesentliche Verbesserung der Mischung ergibt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben -sich aus der nachstehenden Beschreibung der in der Zeichnung als Beispiele dargestellten Ausführungsformen des Mischkopfes. Es zeigt Fig. 1 die Hauptteile eines Mischkopfes im Axialschnitt, teilweise in Seitenansicht, Fig. 2 die Draufsicht zu Fig. 1, Fig. 3 einen Mischkopf mit den ihn haltenden Teilen in Seitenansicht, teilweise im senkrechten Schnitt, und Fig. 4 einen Schnitt nach derLinieIV-IV der Fig. 3.
  • In den Fig. 1 und 2 ist mit 1 die Nabe des Laufrades bezeichnet, die im Grundriß rechteckig bzw. quadratisch gestaltet ist -An der Nabe 1 ist an jeder ihrer vier Seiten ein senkrechtes Flügelblatt 3 befestigt, das seitlich über die Nabe hinausragt. Am oberen und unteren Rand- eines jeden Flügelblattes 3 sind Leitbleche4, 5 derart angeordnet, daß bei einer Drehung des Laufrades Flüssigkeit von oben und unten her eingesaugt wird. Dadurch ergeben sich zwei Flüssigkeitsströmungen, und zwar eine in Richtung der eingeZeichneten Pfeile-6 uiid - die andere in Richtung der Pfeile 7. Diese beiden Flüssigkeitsströmungen treffen einander-im mittleren Teil des Flügelblattes 3 und werden anschließend radikal nach auswärts getrieben.
  • Gemäß der Erfindung sind an den äußeren Enden der einzelnen Flügelblätter 3 am oberen und/oder unteren Rand Scherflügel 8, 9 angeordnet, die in einem Winkel zu einer Ebene, die senkrecht zur Drehachse des Laufrades verläuft, geneigt sind. Dieser Winkel ist in der Zeichnung mit 10 bezeichnet.
  • Der Mischkopf weist ferner zwei feststehende Scherflächen 11,12 12 auf, die durch die beiden stirnseitigen Ringflächen des Stators gebildet sind und der Drehungsebene der Scherflügel 8, 9 gegenüberliegen.
  • Die Anordnung ist so getroffen, daß bei der Drehung des Laufrades ein Teil des den Mischkopf durchströmenden Gutes durch die Scherflächenii, 12 in die durch den Anstellwinkel 10 gebildete Verengung hineingedrückt wird, so daß es zwischen die Scherflächen 11, 12 und die ihnen am nächsten liegenden Scherflügel gedrängt wird, wodurch es einem wirksamen Schereffekt ausgesetzt wird. Außer den eine gute Vermischung bewirkenden Flüssigkeitsströmungen entsprechend den Pfeilen 6, 7 ergeben sich somit weitere Flüssigkeitsströmungen entsprechend den Pfeilen 13, 14, in denen durch die Scherwirkung zwischen den feststehenden Scherflächen und den Scherflügeln des Laufrades eine Homogenisierung durch Feinzerreibung des Mischgutes erreicht wird.
  • Um die Scherwirkung zu erhöhen, können die Scherflächen 11, 12, wie in der Zeichnung dargestellt, z. B. mit Aufrauhungen in Form von Vorsprüngen oder Einschnitten versehen sein, die kreisförmig oder besser in Spiralform verlaufen. Die Scherflächen 11, 12 können erforderlichenfalls aus sehr hartem Material, wie Korund od. dgl., hergestellt sein. Auch kann die Oberfläche der Scherflügel 8, 9 aus hartem Material, beispielsweise aus Wolframcarbid od. dgl.. hergestellt sein.
  • Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Scherflügel 8, 9 in entgegengesetzter Richtung zu den Leitblenden 4, 5 angeordnet. Außerdem sind die Flügelblätter 3 in ihrem mittleren Teil mit runden Offnungen 21 versehen, durch welche ein - Teil des in Richtung der Pfeile 6,7 strömenden Gutes beim Aufeinanderstoßen der beiden Flüssigkeitsströme vor dem Verlassen des Mischkopfes hindurchströmentkann, wodurch die Mischwirkung noch weiter erhöht wird.
  • Obgleich bei Anordnung von zwei Scherflächen, 11, 12 im Sinne der Fig. 1 die Beanspruchung des Mischkopfes am günstigsten ist, weil sich die auftretenden seitlichen Drücke ausgleichen, könnten gegebenenfalls die Scherflächen und die Scherflügel nur an einer Stirnseite des Laufrades angeordneot sein.
  • Die Fig;;3- und 4 zeigen eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Erfindung. Das Laufrad ist hierbei direkt auf der durch einen Motor angetriebenen Welle 15 angeordnet. 16 bezeichnet eine Ringplatte, welche vorn drei Stangen 17 gehalten wird. Die Ringplatte ist über eine Lagerung an der Welle 15 befestigt, so daß die Platte als solche feststehend ist.
  • Die Welle 15 ist gegenüber der Platte 16 durch eine von drei Armen 19 gehaltene Nabenbuchse 18 zentriert und geführt. An der unteren Seite der Platte 16 ist eine der Scherfläche 11 nach Fig. 1. entsprechende Ringscheibe angeordnet, die mit ihrer aufgerauhten Fläche gegenüber den Scherflügeln 8 der Flügelblätter 3 liegt. Die Auilduö'g und Anordnung der Scherteile entspricht dabei der Fig. 1. Die die Scherfläche 11 bildende Ringscheibe ist mittels mehrerer Bolzen 20 od. dgl. an der Scheibe 16 befestigt. Diese Bolzen können zugleich dazü dienen, eine die Scherfläche 12 nach Fig. 1 bildende Ringscheibe zu befestigen.
  • Der beschriebene und dargestellte Mischkopf kann mit - besonderem Vorteil benutzt werden, zum irgendwelche Pigmente oder pulverförmiges Material in einer Flüssigkeit homogen zu verteilen, wie es beispielsweise bei der Herstellung von Farben, Emaillen, Tinten oder anderen Farbstoffen der Fall ist.
  • PATENTANSPRtJCHE 1. Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren flüssiger Medien mit einem innerhalb eines scheibenringförmigen Stators umlaufenden Laufrad, das mehrere von einem mittleren nabenartigen Teil des Laufrades ausgehende senkrecht stehende Flügelblätter mit am oberen und unteren Rand angeprdneten Lejtblechenaufweist, -dadurdi gekennzeidinet, daß an den'äußeren Enden der einzelnen Flügelblätter (3) am oberen und/oder unteren Rand Scherflügel (8, 9) angeordnet sind, die zu einer senkrecht zur Drehachse des Laufrades verlaufenden Ebenegeneigt stehen und denen die beiden stirnseitigen Ringflä,chen des Stators als feststehende Scherflächen(11,12) zugeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Mischkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Scherflächen (11, 12) - zur Erhöhung der Scherwirkung aufgerauht sind.
    3. Mischkopf nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Scherflächen (11, 12) mit einer Aufrauhung in Form von dicht an dicht und durchgehend verlaufenden kreis- oder spiralförmigen Vorsprüngen oder Einschnitten versehen sind. -4. Mischkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden der einzelnen Flügelblätter (3) sitzenden Scherflügel (8, 9) in entgegengesetzter Richtung zu den Leitblechen (4, 5) angeordnet sind.
    In Betracht gezogene "Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1083 889; USA.-Patentschrift Nr. 2 Z12 261.
DEE12271A 1955-04-20 1956-04-20 Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren fluessiger Medien Pending DE1078544B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1078544X 1955-04-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1078544B true DE1078544B (de) 1960-03-31

Family

ID=9608712

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE12271A Pending DE1078544B (de) 1955-04-20 1956-04-20 Mischkopf zum Mischen und Homogenisieren fluessiger Medien

Country Status (1)

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DE (1) DE1078544B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2212261A (en) * 1939-06-02 1940-08-20 Brothman Abraham Turbine type mixer
FR1083889A (fr) * 1953-09-22 1955-01-13 Perfectionnements apportés à la turbine de mélangeur pour le mélange en cuve

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2212261A (en) * 1939-06-02 1940-08-20 Brothman Abraham Turbine type mixer
FR1083889A (fr) * 1953-09-22 1955-01-13 Perfectionnements apportés à la turbine de mélangeur pour le mélange en cuve

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