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DE1078478B - Vorrichtung zum Begrenzen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das Werkstueck, insbesondere bei Graviermaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Begrenzen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das Werkstueck, insbesondere bei Graviermaschinen

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Publication number
DE1078478B
DE1078478B DEV8947A DEV0008947A DE1078478B DE 1078478 B DE1078478 B DE 1078478B DE V8947 A DEV8947 A DE V8947A DE V0008947 A DEV0008947 A DE V0008947A DE 1078478 B DE1078478 B DE 1078478B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
button
workpiece
sliding sleeve
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8947A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hillmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steinmeyer Mechatronik GmbH
Original Assignee
Feinmess Dresden GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Feinmess Dresden GmbH filed Critical Feinmess Dresden GmbH
Priority to DEV8947A priority Critical patent/DE1078478B/de
Publication of DE1078478B publication Critical patent/DE1078478B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q17/00Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools
    • B23Q17/22Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work
    • B23Q17/2233Arrangements for observing, indicating or measuring on machine tools for indicating or measuring existing or desired position of tool or work for adjusting the tool relative to the workpiece
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/006Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings carving or engraving devices having several cutting tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/06Accessories, e.g. tool or work holders
    • B44B3/061Tool heads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machine Tool Units (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Begrenzen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das Werkstück, insbesondere bei Graviermaschinen Sollen Werkzeuge mit einer genau bestimmten Tiefe in die Oberfläche von Werkstücken eingeführt werden, so ist es schwierig, die Eindringtiefe des Werkzeugs auch dann konstant zu halten, wenn die zu bearbeitenden Werkstücke an der Angriffsstelle des Werkzeugs untereinander Höhenunterschiede aufweisen. Wollte man jedesmal vor Beginn des Arbeitsganges die Maßabweichung des einzelnen Werkstücks ermitteln und danach das Werkzeug im Werkzeughalter jeweils einstellen, so wäre dies zeitraubend und insbesondere schwierig, wenn die Eindringtiefe des Werkzeugs nur wie beim Gravieren ganz gering ist. Bei gröberen Arbeiten wird in bekannter Weise dabei die Eindringtiefe des Werkzeugs durch einen neben dem Werkzeug angeordneten Anschlagkörper begrenzt, der um einen die Eindringtiefe entsprechenden Betrag weniger aus dem Werkzeughalter herausragt als das Werkzeug und der dann das Eindringen des Werkzeugs blockiert, sobald er gegen die Oberfläche des Werkstückes stößt. Dieser Weg scheidet aber aus, wenn Werkzeuge in feinbearbeitete Oberflächen eingeführt werden sollen und Oberflächenbeschädigungen vermieden werden müssen. Man behilft sich deshalb bei solchen Arbeitsgängen mit Nachführeinrichtungen, bei denen ein gewichtsentlasteter, praktisch somit druckfrei aufliegender T astfühler auf die Oberfläche des Werkstückes aufgesetzt wird, der durch Übertragung seiner Tastbewegungen auf den Werkzeughalter mit Hilfe elektrischer oder elektromagnetischer Steuerungsmittel die Eindringtiefe des Werkzeugs ständig gleich-hält. Solche Mechanismen werden aber infolge ihres komplizierten Aufbaues teuer und anfällig, so daß ihre Verwendung nicht immer wirtschaftlich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, mit einfachen mechanischen Mitteln eine Vorrichtung zu schaffen, die auftretende Höhenunterschiede von Werkstück zu Werkstück selbsttätig berücksichtigt, so daß die Eindringtiefe des Werkzeugs immer die gleiche ist.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begrenzen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das Werkstück, und das Neue besteht in einem in einer in Zustellrichtung im Maschinengestell abgestützten Schiebehülse gegen die Werkstückoberfläche verschieblich gelagerten Taster als Abstandshalter, der mit einer bei Zustellen des Werkzeugs wirksam werdenden Sperre in der Schiebehülse feststellbar ist, und einem Getriebe, das die Schiebehülse bei weiterem Zustellen des Werkzeugs von ihrem Widerlager im Maschinengestell um ein bestimmtes Maß abhebt. Vorzugsweise werden dabei für die Sperre und das Umlenkgetriebe, mit dem der Taste7- im Tastergehäuse festgeklemmt, gehoben und gesenkt wird, Kugeln verwendet, die sich beim Aufwärtsbewegen des Tasters entriegeln. Der Taster kann dadurch bei unbeabsichtigter Überlastung um einen bestimmten Betrag ausweichen, ohne Beschädigung zu nehmen: Beim Abheben des Werkzeugs wird der Taster selbsttätig in seine Ausgangsstellung zurückbewegt.
  • Abgesehen davon, daß sich die erfindungsgemäße Vorrichtung aus wenigen Teilen zusammensetzen läßt und dadurch billig herzustellen ist, daß ferner ihre Meßgenauigkeit sehr fein abgestimmt werden kann und daß weiterhin ihre Meßzuverlässigkeit auch bei längerem Gebrauch kaum beeinträchtigt wird, da die bewegten Teile keinem nennenswerten Verschleiß unterworfen sind, liegen die besonderen Vorteile in der universalen Anwendbarkeit.
  • Die Vorrichtung kann entweder als ein für sich selbständiger Bauteil ausgebildet sein, der sich im beliebigen Wechsel und in beliebiger Art mit einem Werkzeug zu einer Baueinheit zusammenschließen läßt, oder mit dem von ihr einzustellenden Werkzeug eine Einheit bilden.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt-durch eine Vorrichtung, bei der der Anschlagkörper mit seinem Gehäuse als für sieh selbständiger Bauteil ausgebildet ist, Fig. '2 bis 4 Querschnitte durch die Vorrichtung in den Ebenen II-II, III-III und IV-IV der Fig. 1, Fig. 5 bis 7 einzelne von Fig. 1 abweichende Stellungen, Fig.8 und 9 ein Ausführungsbeispiel als bauliche Einheit von Werkzeug und Tiefenbegrenzungsvorrichtung und Fig. 10 bis 15 Anwendungsmöglichkeiten der Vorrichtungen bei Pantographen und mehrspindeligen Graviermaschinen.
  • Ein Gehäuse 1 ist in einem (nicht dargestellten) das Werkzeug führenden Teil eines Gravier-Pantographen eingespannt zu denken. Der (nicht dargestellte) einzustellende Gravierstichel ist seitlich vom Gehäuse 1 gelagert; er ist im Pantographen in der Höhe für eine beabsichtigte mittlere Eindringtiefe eingestellt. Die den jeweiligen Höhenabweichungen der Werkstücke entsprechende Korrektur der mittleren Einstellage hält die Eindringtiefe des Gravierstichels konstant. Bewirkt wird diese Korrektur durch das Zusammenwirken eines Tasters 2 mit einem Anschlagbolzen 3, die beide im Gehäuse 1 auf und nieder bewegbar gelagert sind, und von denen der Anschlagbolzen 3 seine jeweilige Höheneinstellung mit Hilfe eines Armes 4 erhält, der als Hebel ausgebildet ist und den Gravierstichel trägt. Die Fig. 1 zeigt den Anschlagbolzen 3 und den Arm 4 in der oberen Stellung. Das Gehäuse 1 ist dabei im (nicht dargestellten) Pantographen so befestigt, daß zwischen der Tasterkuppe bzw. dem Tasterunterteil2a und der mittleren Höhenlage der zu bearbeitenden Oberflächen ein Zwischenraum von der Größe x verbleibt. Dieser Zwischenraum wird bestimmt durch die Baumaße der Vorrichtung und die größte Höhendifferenz der Werkstücke. Da der Taster 2 mit seinem verstärkten Oberteil 2 b auf einer ringförmigen Einschnürung 3 a des Anschlagbolzens 3 aufliegt, dieser Anschlagbolzen 3 aber von unter her durch eine sich auf den Boden des Gehäuses 1 abstützende Feder 5 nach oben gedrückt wird, verharren die beweglichen Teile der Vorrichtung in dieser Ausgangslage, solange nicht von oben her vom Arm 4 aus ein Druck auf den Anschlagbolzen 3 ausgeübt wird, der ihn abwärts schiebt.
  • Dabei liegt eine Kugel 7 in druckloser Fühlung mit der Wandung des Anschlagbolzens 3 auf einer unteren Abstufung des Gehäuses 1. Die durch eine Feder 8 nach unten gedrückte Schiebehülse 9 sitzt dabei auf einer oberen Abstufung, dem eigentlichen Widerlager 9a, des Gehäuses 1 auf. Eine Kugel 10 ruht zunächst in einer Ausfräsung des Anschlagbolzens 3, steht in loser Fühlung mit dem Taster 2 sowie der Schiebehülse 9 und dient einem unter der Wirkung einer Feder 11 stehenden, konisch abgeschrägten Fußteil des Drucktellers 12 zunächst als Auflage.
  • Fig. 2 zeigt, daß der Anschlagbolzen 3 nach dem Schnitt II-II in seinem Querschnitt drei symmetrisch angeordnete Ausfräsungen besitzt. Wie Fig. 3 in Schnitt III-III erkennen: läßt, liegen die Kugeln 10, 13 und 14 in Ausfräsungen, die die Kugelsperre der Vorrichtung bilden. In Fig.4 nach dem Schnitt IV-IV lagern in entsprechender Weise die für das Verschieben der Sperre und für das Umlenken des Tasters 2 dienenden Kugeln 7, 15, 16. Wird durch Tiefersenken des Armes 4 der Anschlagbolzen 3 um den Betrag x niedergedrückt, so setzt sich der Taster 2 mit seinem Unterteil bzw. seiner Kuppe 2a auf der Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes 17 auf, und zwar vermöge seines Eigengewichtes oder gegebenenfalls unter Verwendung einer noch zusätzlich anzuordnenden Feder, deren Druckkraft aber so klein bemessen ist, daß die Oberfläche des Werkstückes nicht beschädigt werden kann.
  • Wird gemäß Fig. 5 mittels des Armes 4 der Anszhlagbolzen 3 tiefer gedrückt, so wird dadurch die Wirkung der Kugelsperre (10, 13, 14) eingeleitet. Durch Senken des Anschlagbolzens 3 wird die Lage der Kugeln verändert. Die Fläche des abgeschrägten Fußteiles des Drucktellers 12 und der obere Konus der Schiebehülse 9 bestimmen zunächst die formschlüssige Lage der Kugeln 10, 13 und 14. Diese Kugeln gleiten nach unten, und zwar bis zur Anlage an dem Tasteroberteil 2 b. Die neu gewonnene Anlage der Kugeln bewirkt mit der Druckfeder 11 das Festklemmen zwischen dem Oberteil 2 b des Tasters 2 und der Schiebehülse 9.
  • Weiteres Senken des Anschlagbolzens 3 ergibt, daß die konische Abschrägung 3 b die unteren Kugeln 7, 15, 16 berührt.
  • Eine weitere Abwärtsbewegung des Bolzens 3 gemäß' Fig. 6 schiebt die Kugeln 7, 15, 16 nach außen und die Schiebehülse 9 zwangsweise nach oben, indem sich diese von ihrem Widerlager 9a anhebt. Sind jedoch die Kugeln 7, 15, 16 so weit nach außen gedrückt worden, daß sie den Konus des Anschlagbolzens 3 verlassen haben und an dessen äußerster Zylinderfläche anliegen, so ist dieser Hub, beendet. Die Schiebehülse 9 würde somit um einen Betrag x1 verschoben. Da die Schiebehülse 9 durch die Kugelsperre 10, 13 und 14 sowie mit dem Druckteller 12 den Oberteil 2 b des Tasters 2 verklemmt hält, wird auch der Taster 2 um den gleichen Betrag x1 mit nach oben geführt, und anschließend setzt sich der Anschlagbolzen 3 mit seiner Innenfläche auf den Oberteil 2 b des Tasters 2 auf. Damit ist die erstrebte Arbeitsstellung des Gravierstichels gegenüber der Werkstückoberfläche erreicht. Der Gravierstichel 18 (Fig. 7) ist gegenüber der Tasterunterkante 2 a. um den Betrag x., tiefer eingestellt. Mit konstant bleibender Eindringtiefe kann er nun mit Hilfe des Armes 4 in die Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstückes geführt werden, während sich die Tasterunterkante2a im Abstand x1 über die Oberfläche bewegt. Die Eindringtiefe des Gravierstichels 18 beträgt x2 - x1.
  • Die Besonderheit der Ausführungsbeispiele gemäß Fig. 8 und 9 liegt darin, daß die Vorrichtung mit dem von ihr einzustellenden Gravierstichel zu einer Baueinheit und in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengefaßt ist.
  • Fig.8 veranschaulicht die Vorrichtung vor dem Arbeitsbeginn über einem Werkstück 17, und Fig. 9 zeigt sie in der Arbeitsstellung. Sie besteht aus einem Spindelträger 19, einer Spindelbüchse 20, in welcher der Gravierstichel 21 gelagert ist, und aus einem zwischen dem Spindelträger 19 und der Spindelbüchse 20 zwischengeschalteten Taster 2, der mit Hilfe der Kugeln 24 und 25 sowie der Federn 5 a, 8 a und 11 a zur Wirkung gelangt, wenn der Arm 4a gesenkt wird.
  • Um das Maß der konstant zu haltenden Eindringtiefe des bewegten Gravierstichels 21 festzulegen, ist auf der Spindelbüchse 20 ein in seiner Höhe angeordnetes Einstellglied 27 vorgesehen, mit dem sich der spätere Abstand x2 zwischen der Tasterunterkante 2a und der Spitze des Gravierstichels 21 einstellen läßt.
  • Der Taster 2 besteht aus einer zylindrischen Hülse, die in ihrem mittleren Teile mehrfach durchbrochen ist und sich mit der Oberkante dieser Durchbrüche 2 b auf als Anschlag dienende Ringnocken 23 stützt, die fest auf der Spindelbüchse 20 angeordnet sind. Im Prinzip ist die Wirkungsweise der Teile 23, 24, 25, 26 und 28 die gleiche wie im zuerst dargestellten Ausführungsbeispiel. Die konischen Abschrägungen der im Spindelträger 19 auf- und abwärts verschiebbar angeordneten Schiebehülse 26 entsprechen den konischen Abschrägungen der Schiebehülse 9 in den Fig. 1, 5, 6 und 7. Die untere Abschrägung der Ringnocken 23 wirkt im gleichen Sinne wie die konische Abschrägung 3 b des in diesen Figuren veranschaulichten Anschlagbolzens 3. Entsprechende Wirkungen haben auch die Federn 5 a, 8 a, 11 a und Teil 28.
  • In Fig. 10 ist eine Vorrichtung gemäß Fig. 1 an einem Pantographenarm 29 mit Schwenkachse 33 gezeigt. Der Gravierstichel 18 ist in einer Spindelbüchse 20 gelagert, die senkrecht verschiebbar im Pantographenarm 29 sitzt und durch den als Schwenkhebel ausgebildeten Arm 4 angehoben oder gesenkt werden kann. Ist die Spindelbüchse 20 so im Pantographenarm 29 eingestellt, daß der Gravierstichel 18 seine normale Arbeitshöhe für eine beabsichtigte mittlere Eindringtiefe besitzt, so wird durch Niederdrücken des Armes 4 auf den Anschlagbolzen 3 der Taster mit seiner eigentlichen Tastkuppe 2a gegen das Werkstück 17 geführt, so daß der Anschlagbolzen 3 nach erfolgtem Klemmen, Abheben und Anschlagen gegen den Taster 2 den Arm 4 und damit auch den getrennt gelagerten Gravierstichel 18 in einer die Maßabweichung des Werkstückes korrigierenden Höhe x2 hält. Fig. 11 zeigt Entsprechendes zur Ausführungsform gemäß Fig. 8 und 9.
  • Gemäß Fig. 12 ist der Taster 2 abgewandelt. Die eigentliche Tastkuppe ist vom Taster 2 konstruktiv getrennt. Zur Abtastung der Oberfläche des Werkstückes 17 dient ein an einem Winkelarm 31 fest angelenkter Fühler 30, der seine Bewegungen auf den Taster 2 überträgt.
  • In Fig. 13 ist der Fühler 30 an einem Gelenkparallelogramm 32 angeordnet. In Fig. 14 ist der Fühler 30 wie in Fig. 12, jedoch in Verbindung mit der Vorrichtung gemäß Fig. 8 und 9 dargestellt.
  • Fig. 15 zeigt das Anwenden der Vorrichtungen bei einer Mehrspindelmaschine zum Gravieren von Ob jektivringen 17. Die Vorrichtungen 1, 1 a, 1 b, 1 c, 1 d sind in einer Reihe hintereinander angeordnet, und entsprechend sind auf einem verschiebbaren Träger 35 die Obj ektivringe 17, 17 a, 17 b, 17 e, 17 d aufgespannt. In der Figur ist durch nach oben geführte Linien angedeutet, daß alle Tiefenbegrenzer 1 gleichzeitig angehoben und gesenkt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Begrenzen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das Werkstück, insbesondere bei Graviermaschinen, mit einem auf der Werkstückoberfläche aufsetzbaren Abstandshalter für das Werkzeug, gekennzeichnet durch einen in einer in Zustellrichtung im Maschinengestell abgestützten Schiebehülse (9) gegen die Werkstückoberfläche verschieblich gelagerten Taster (2) als Abstandshalter, der mit einer beim Zustellen des Werkzeugs (18) wirksam werdenden Sperre (9, 10, 12) in der Schiebehülse (9) feststellbar ist, und ein Getriebe (3 b, 7, 9), das die Schiebehülse (9) bei weiterem Zustellen des Werkzeugs (18) von ihrem Widerlager (9a) im Maschinengestell um ein bestimmtes Maß (x1) abhebt.
  2. 2. Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre als Kugelsperre (9, 10, 12) ausgebildet ist, die sich beim Rückführen des Werkzeugs selbsttätig entriegelt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Getriebe radial gegen Schrägflächen der Schiebehülse (9) bewegbare Kugeln (7, 15, 16) verwendet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (2) die Sperre (9, 10, 12) und das Getriebe (3 b, 7, 9) in einem in dem Maschinengestell anbxingbaren Gehäuse (1) zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Taster (2) als eine die Werkzeugspindel (21) zentrisch umschließende Hülse mit einer exzentrisch angeordneten Tastkuppe (2a) ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 443 896.
DEV8947A 1955-05-24 1955-05-24 Vorrichtung zum Begrenzen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das Werkstueck, insbesondere bei Graviermaschinen Pending DE1078478B (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1679930A1 (de) * 1967-05-20 1972-03-16 Walther Bethge Vorrichtung zum Verlegen fadenfoermigen Materials auf Kunststoff und Verfahren zu ihrem Betrieb sowie Erzeugnisse nach dem Verfahren
DE3611129A1 (de) * 1986-04-03 1987-10-08 Saulius Baublys Vorrichtung zum gravieren von werkstuecken mit ebenen oder leicht gekruemmten oberflaechen
DE3914059A1 (de) * 1989-04-28 1990-10-31 Wissner Rolf Vorrichtung zur festlegung der eingriffstiefe eines gravierstichels in ein zu gravierendes werkstueck
EP0569672A1 (de) * 1992-05-11 1993-11-18 Otto Borries KG Vorrichtung zum Einformen einer Beschriftung an einer kegeligen oder kegelähnlichen Fläche von rotationssymmetrischen Körpern

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE443896C (de) * 1925-07-07 1927-05-09 Deckel Friedrich Kopier-Graviermaschine mit einem nach drei Richtungen beweglich angeordneten Pantographensystem

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