DE2109270C3 - Spannfutter für Elektroden an Funkenerosionsmaschinen - Google Patents
Spannfutter für Elektroden an FunkenerosionsmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H7/00—Processes or apparatus applicable to both electrical discharge machining and electrochemical machining
- B23H7/26—Apparatus for moving or positioning electrode relatively to workpiece; Mounting of electrode
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannfutter für
Elektroden an Funkenerosionsmaschinen oder fur ähnlich zu befestigende, nicht umlaufende Bearbeitungswerkzeuge mit einem zylindrischen Schaft, dessen
hinteres Ende wenigstens eine schräge Abflachung aufweist, die als Referenzfläche dient und mit einem im
Spannfutter angeordneten Anschlag zur Ausrichtung der Elektrode bzw. des Werkzeugschaftes in sowohl
radialer als auch axialer Richtung zusammenwirkt.
Mit dem Funkenerosionsverfahren ist es möglich, alle elektrisch leitenden Werkstoffe unabhängig von deren
Härte zu bearbeiten und sehr komplizierte Arbeitsvorgänge mit engen Toleranzen durchzuführen und eine
vorzügliche Oberflächengüte zu erreichen. Die Elektrode als formgebendes Werkzeug wird in einem
Spannfutter eingespannt, mit dem sie sehr genau mit Bezug auf die Maschinenkoordinaten ausgerichtet
werden muß, da bei der Funkenerosion die Abtragung gleichzeitig über der ganzen aktiven Elektrodenzonc
stattfindet und die gesamte Formgebung gewöhnlich mit höchstens zwei Elektroden durchgeführt wird.
Bei bekannten Ausführungen besteht der Anschlag im
Spannfutter zur Ausrichtung der Elektrode aus einem in
die Aufnahmeböhrung für den zylindrischen Elektrodenschaft
quer zur Schaftachse eingesetzten Stift. Dieser Stift stellt einen starren Anschlag dar. Zu eitler
Winkelausrichlung mit Bezug auf die Maschmenkoorid* naten muß das Spannfutter entweder selbst in seiner
Aufnahme ausgerichtet Und dazu seine Befestigung an dieser gelöst werden (US-PS 33 22 185), oder es wird in
sich drehbar ausgeführt (»Werkstatt und Betrieb«, 1968, H. 4, Seite 217 oder »Nassovia/Krupp Funkenerosions-Werkzeugmasehinen«,
Juli 1970, Seiten 28 und 29). Immer sind also die Spannfutter im ganzen dreh- und
einstellbar.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Spannfutter der eingangs ei wähnten Art so zu verbessern, daß unter
Vermeidung der aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile eine Elektrode oder ein ähnliches, nicht
umlaufendes Bearbeitungswerkzeug schnell, genau und sicher ausgerichtet werden kann, ohne das Spannfutter
selbst lösen und verstellen zu müssen. Das Spannfutter soll dabei so konstruiert sein, daß es preiswert
herstellbar ist oder vom Verbraucher selbst angefertigt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß in der Weise gelöst, daß der Anschlag als um die Schaftachse drehbarer
und mit Bezug auf eine Referenzmarke am Spannfutter jo einstellbarer Einsatz mit einer abgeschrägten Fläche
ausgebildet ist. Eine vorteilhafte Ausführungsform und Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Obwohl die Erfindung keineswegs nur auf das _>> Funkenerosionsgebiet beschrankt ist, behandelt die
nachfolgende Beschreibung unter Hinweis auf die Zeichnung eine Ausfuhrungsform und Anwendung in
Verbindung mit einer Funkenerosiopsmaschine. Für den Fachmann ist es jedoch offenbar, daß noch weitere
in Anweniliingsweisen vorkommen können. In der Zeichnung
zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des Spindelstocks
einer Werkzeugmaschine, der mit einem Spannfutter gemäß der Erfindung versehen ist und
t> Fig. la eine Frontansicht der Anordnung gemäß Fig. 1:
t> Fig. la eine Frontansicht der Anordnung gemäß Fig. 1:
Fig. Ib zwei verschiedene Ansichten einer Elektrode
in vergrößertem Maßstab;
Fig. 2 eine schematische Seitenairieht, teilweise im
in Schnitt, einer Funkenerosionsmaschine;
Fig. 3 eine Frontansicht des Spannfutters gemäß Fi g. 1 a in vergrößertem Maßstab;
Fig. 4 eine Seitenansicht des Spannfutters gemäß F i g. 3, teilweise im Schnitt;
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Spannfutter gemäß Fi g. 3.
In F i g. 1 ist mil 10 ein Spindelstock an einer herkömmlichen, in der Zeichnung nicht naher dargestellten
Bearbeitungsmaschine bezeichnet. Der Spindel-.' > stock 10 ist mit einer Anordnung 11 versehen, deren
wesentliche Elemente eine Elektrode 12, die an einem Halter mit zylindrischem Schaft 13 montiert ist
(Fig. Ib), ein Spannfutter 14,das mit einem Drehzapfen
versehen ist, und eine Basisplatte 15 (F i g. 4 und 5) mit Vi verschiebbaren Anschlagnocken 17 sind, die mit am
Spindelstock 10 montierbaren Anschlägen 16 zusammenwirken.
Das Spannfutter 14 ist auf einem Querschlitten 18 (Fig. la) montiert, der in stufenloser Bewegung in der
wi Platte 15 verschoben werden kann.
Mittels eines an sich bekannten Teilapparates (in Flg.-3 angedeutet), der irrt Querschliltefl 18 eingebaut
ist, kann das Spannfutter in einer Anzahl fixer Einstellpositionen festgelegt werden,
hi Ih Fig. 1 wird die Elektrode 12 mit einer Schleifscheibe S bearbeitet.
hi Ih Fig. 1 wird die Elektrode 12 mit einer Schleifscheibe S bearbeitet.
Um den besonderen Anwendungsfall, den die Erfindung besonders berücksichtigt! zu erläutern, ist in
01 HO 07A
χ* .L vs c/ <£■ / vy
Fig.2 schematisch eine Funkenerosionsmaschine dargestellt.
Die Arbeitsspindel 19 mit dem Spannfutter 14 trägt auf nachstehend in Verbindung mit Fig.3 bis 5
erläuterte Weise den Schaft 13 der Elektrode 12.
Ein Arbeitstisch 20 trägt einen Spülkasten 21 und ein Werkstück 22, das bearbeitet werden soll. Während des
Arbeitsvorganges sind das Werkstück 22 und die Elektrode 12 von einer dielektrischen Flüssigkeit 23, die
als Spülflüssigkeit dient, umgeben. Die Elektrode 12 und das Werkstück 22 dürfen während des Arbeitsvorganges
niemals miteinander in Berührung kommen, sondern müssen durch die Funkenstrecke 24 in einer gewissen
Entfernung voneinander gehalten werden. Diese Funkenstrecke wird durch ein an sich bekanntes Servosystem
der Arbeitsspindel 19 kontrolliert Die Elektrode ist im voraus bearbeitet worden (Fig. 1). Ihr kann jede
beliebige Form und Genauigkeit gegeben werden. Die Elektrode 12 und das Werkstück 22 müssen im
Verhältnis zueinander genau zentriert sein.
Wie vorstehend erwähnt, kann das Spannfutter 14 in einer Anzahl Einstellpositionen festgelegt werdc-.i, die in
den F i g. 3 und 5 bei 25 dargestellt sind. Am Boden der zentralen Ausbohrung des Spannfutters 14, die den
Schaft 13 aufnimmt, befindet sich ein Einsatz 26, der einen gegen das Schaftende gerichteten abgeschrägten
Teil 27 aufweist. Der Einsatz 26, 27 dient als Anschlag und ist drehbar, und zwar durch eine am Umfang
vorgesehene Verzahnung des Einsatzes 26, welche mit einer von außen drehbaren Zahnwelle 28 im Eingriff
steht. Der zylindrische Schaft 13 der Elektrode 12 ist an der unteren Kante mit einer schrägen Abflachung 29
versehen, die den Zweck hat, mit der Anschlagfläche des Einsatzes 26,27 zusammenzuwirken. Bei Einführung des
Halters in die zentrale Ausbohrung des Spannfutters 14 werden folglich die Anschlagflächen 27, 29 zusammenarbeiten,
so daß eine Festlegung des Schaftes 13 mit der Elektrode 12 in zwei Koordinatenrichtungen erzielt
wird. Dadurch ist es möglich, den Halter mit Elektrode abzunehmen und wieder in seiner ursprünglichen Lage
ohne Verschiebung der Zentrierung einzusetzen. In einer schräggerichteten Bohrung im Spannfutter 14 gibt
es eine Sicherungsschraube 30, bei deren Anziehen der Schaft 13 in der von den Anschlagflächen 27, 29
ίο eingenommenen Lage festgelegt wird.
Wie bereits erwähnt, ist das Spannfutter 14 drehbar und in festen Einstellpositionen 23 festlegbar. Fig.4
zeigt, daß diese festen Einstellpositionen außer Eingriff gesetzt werden können, wodurch das Spannfutter 14
stufenlos gedreht werden kann. Der Mechanismus der Festlegung in bestimmten Einstellpositionen besteht aus
einem Sperrstift 31 an einem zylindrischen Zapfen 32, dessen Mantel in axialer Richtung verzahnt ist und mit
einem Zahnrad 33 zusammenwirkt, das von außen durch
2n den Hebel 34 betätigt werden kann. D"~ch Verschwenken
des Hebels 34 in Richtung des Pfeiles wird der Sperrstift 31 freigemacht, und das Spannfutter 14 kann
stufenlos gedreht werden. Diese Einstellmöglichkeit des Spannfutters 14 steht mit der beschriebenen Drehbar-
-iri keil des Einsatzes 26, 27 in engem Zusammenhang, und
letzlerer kann als eine Art Feineinstellung des Spannfutters 14 zwischen zwei festen Indexpositionen
25 angesehen werden.
Aus der Beschreibung geht also hprvor, daß es
i» möglich ist, die Elektrode 12 in sowohl radialer als auch
in axialer Richtung mit großer Genauigkeit festzulegen, was Bearbeitungen mit sehr engen Toleranzen erlaubt.
In Kombination mit dem verschiebbaren Querschlitten 18 können auch bislang komplizierte Bearbeitungen
r. leicht ausgeführt werden.
Ilicr/u 5 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Spannfutter für Elektroden an Funkenerosionsmaschinen oder für ähnlich zu befestigende, nicht
umlaufende Bearbeitungswerkzeuge mit einem zylindrischen Schaft, dessen hinteres Ende wenigstens
eine schräge Abflachung aufweist, die als Referenzfläche dient und mit einem im Spannfutter
angeordneten Anschlag zur Ausrichtung der Elektrode bzw. des Werkzeugschaftes in sowohl radialer
als auch axialer Richtung zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag
als um die Schaftachse drehbarer und mit Bezug auf eine Referenzmarke am Spannfutter (14) einstellbarer
Einsatz (26) mit einer abgeschrägten Fläche (27) ausgebildet ist
2. Spannfutter nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß der Umfang des Einsatzes (26, 27) verzahnt ist und mit einem im Spannfuuer
gelagerten, » )n außen betätigbaren Zahnrad (28)
kämmt.
3. Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es auf einem Querschlitten (18) drehbar montiert ist und daß der Querschlitten mit
einer von außen lösbaren Vorrichtung (31, 32) zum Einstellen des Spannfutters (14) in eine Anzahl fister
Indexpositionen versehen ist.
4. Spannfutter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Spannfutter (14) an seiner dem Querschlitten (18) zugekehrten Unterseite eine
Anzahl auf eirem Teilkreis angeordneter Bohrungen (25) als Indexpositionen aufweist und im Querschlitten
in einer auf diesem Yeilkrei* liegenden Bohrung
ein Sperrstift (31, 32) angeordnet ist, der von außen mittels eines Hebels (34) verschieL jar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE247570 | 1970-02-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2109270B2 DE2109270B2 (de) | 1979-07-26 |
| DE2109270C3 true DE2109270C3 (de) | 1980-05-08 |
Family
ID=20260023
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712109270 Expired DE2109270C3 (de) | 1970-02-26 | 1971-02-26 | Spannfutter für Elektroden an Funkenerosionsmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH542687A (de) |
| DE (1) | DE2109270C3 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| DE102015112049B3 (de) * | 2015-07-23 | 2016-09-22 | Stoba Sondermaschinen Gmbh | Spannzangensystem mit Positionierung |
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-
1971
- 1971-02-25 CH CH278471A patent/CH542687A/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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