DE220472C - - Google Patents
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- DE220472C DE220472C DENDAT220472D DE220472DA DE220472C DE 220472 C DE220472 C DE 220472C DE NDAT220472 D DENDAT220472 D DE NDAT220472D DE 220472D A DE220472D A DE 220472DA DE 220472 C DE220472 C DE 220472C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B3/001—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220472 KLASSE 75 a. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für Maschinen zum Schneiden von Matrizenstempeln,
bei welchen das Werkzeug sich in einem feststehenden Lager dreht, während das Arbeitsstück durch Vermittlung eines Pantographenarmes,
der an einer Schablone geführt wird, in zwei rechtwinklig zueinander gerichteten
Führungen in bekannter Weise derart verschoben wird, daß die verlangte Stempelform
ίο zu Stande kommt. Bei dem Ausfräsen der Schriftzeichen auf Stempeln wird das Verfahren
gewöhnlich so geleitet, daß zuerst die Stirnfläche des Arbeitsstückes an allen den Stellen, die vertieft
ausfallen sollen, bis auf eine vorgeschriebene Tiefe weggenommen wird, und zwar zunächst
in Umrissen, die rings um das Zeichen, das geschnitten werden soll, in einem bestimmten Abstand
bleiben, und alsdann werden die Kanten des so erhaltenen verhältnismäßig rohen Umrisses
so weit abgeschrägt, daß schließlich nur noch der vorgeschriebene Umriß stehen bleibt.
Für diese verschiedenen Arbeitsvorgänge sind verschiedene Werkzeuge erforderlich, und das
Werkzeug muß daher während des Verfahrens einmal oder mehrere Male ausgewechselt werden.
Dabei ist es einerseits nötig, daß das Werkzeug genau zentrisch und in der richtigen Höhe
eingespannt wird, da sonst der Stempel entsprechend ungenau ausfallen würde, und außerdem
ist es erwünscht, daß das Auswechseln möglichst ohne Mühe und Zeitverlust ausgeführt
werden kann, damit die Arbeit nicht zu lange unterbrochen werden muß.
Die Erfindung besteht in einem Werkzeughalter, der diese Aufgaben löst.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine allgemeine
Übersicht einer Stempelschneidemaschine, an der der Werkzeughalter nach der Erfindung angebracht
ist.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt und Fig. 3 eine Ansicht von unten von dem Werkzeughalter.
Fig. 4 ist das eigentliche Futter.
Fig. 5 ist ein Einzelteil.
Fig. 6 ist eine Ansicht und
Fig. 7 eine andere Ansicht, zum Teil im Schnitt, von einer Einrichtung zum Feineinstellen des
Werkzeuges.
Fig. 8 ist eine Ansicht, zum Teil im Schnitt, von Teilen der Fig. 6.
Fig. 9 ist eine Unteransicht einer Stellscheibe. für das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Mikrometer.
Fig. 10 ist eine Ansicht,, zum Teil im Schnitt,
einer Einrichtung zum Einstellen des Werkzeughalters, und -55
Fig. 11 und 12 sind entsprechende Ansichten
eines Teiles der Einrichtung in verschiedenen Stellungen.
Die Maschine besteht aus der Grundplatte A mit dem Schablonentische C. Die Schienen
AX,A% sind durch einen Rahmen G an ihrem
oberen Ende fest miteinander verbunden, und in dem Rahmen ist in einem Universalgelenk
der Pantographenarm B aufgehängt. Der Rahmen G trägt außerdem die Führungen, in
denen mit Hilfe eines Kugelgelenkes B* das Werkstück bewegt wird.
Unterhalb der Werkstückführung ist ein Querbalken A3 ebenfalls zwischen den Schienen A1
und A% angeordnet, und in diesen Querbalken
ist der Werkzeughalter eingebaut, der den Gegenstand der Erfindung bildet. Er setzt sich zusammen
aus einer äußeren Hülse K1 (Fig. 2), welche in dem Futter A1 verschiebbar ange-5
ordnet ist, und innerhalb welcher eine, hohle, drehbare Spindelhülse K2 auf Kugellagern K3
und K1 läuft. Die Einstellung erfolgt mit Hilfe,
einer Muffe K5, welche durch eine Stellmutter K6
auf dem unteren Teil der Spindel K2 verschoben werden kann (Fig. 2 bis 4).
In die Spindel K2 ist der Werkzeughalter K7
eingesetzt. Sein oberer Teil, der das Werkzeug K aufnimmt, ist ausgebohrt, und die Bohrung
ist unten erweitert und mit Schraubengewinde versehen, wo sie zur Aufnahme des in Fig. 5 einzeln herausgezeichneten Stellstöpsels
K8 dient. Das Werkzeug liegt innerhalb des Halters gegen den Stellstöpsel K8 an und
wird in der jeweiligen Stellung durch eine Stellschraube i?9 festgespannt.
Das obere Ende des Halters hat einen kegelförmigen Kopf K15, der in eine entsprechende
Versenkung im Oberteil der Hülse K2 paßt. Das untere Ende des Werkzeughalters K7 ist
mit Gewinde versehen und in eine Spindel Ku
eingeschraubt,, die von unten durch die Spindelhülse K2 gesteckt ist. Der Kopf K1S wird durch
eine Schraubenfeder Ji10 gegen seinen Sitz gepreßt. Die Feder liegt zwischen einem Bund K11
der Spindel Kxi, die sie umgibt, und einem Absatz
der sie aufnehmenden Bohrung innerhalb der Hülse K2 (Fig. 2).
Der Werkzeughalter K7 berührt nicht auf seiner ganzen Länge die Wand der Spindel K2,
sondern ist mit einem verstärkten Bund K17 versehen, der ihn in der Spindelhülse führt. Gegen
Drehung innerhalb der Hülse K2 wird der Halter K7 durch einen Schraubenstift K12 gesichert,
der in einen Schlitz K16 des Bundes K1"1
(Fig. 4) eingreift. Dieser Schlitz ist so angeordnet, daß er die Längsbewegung des Halters
aufwärts und auch sein Herausziehen aus der Hülse nicht hindert. Durch Losschrauben der
Spindel K1* mit Hilfe des Drehknopfes K13 und
nachfolgendes Aufwärtsschieben entgegen dem ' Druck der Feder K10 wird der Kopf K15 des
Halters aus seinem Sitz gehoben und kann dann gefaßt werden.
So kann der Werkzeughalter K7 herausgenommen und wieder eingesetzt oder ausgewechselt
werden, ohne die Stellung der Spindel K2 zu stören, und beini Einsetzen gelangt
er von selbst genau in die richtige Lage.
Die Spindelhülse K2 kann durch eine Seil- oder Riemenscheibe L von einer beliebigen Antriebswelle aus gedreht werden. An der Unterseite des Querbalkens 43und durch eine wärmeisolierende Einlage A10 davon getrennt ist eine Platte L1 befestigt. Die Platte trägt eine Hülse L3, durch welche die Werkzeugspindel K2 hindurchragt.
Die Spindelhülse K2 kann durch eine Seil- oder Riemenscheibe L von einer beliebigen Antriebswelle aus gedreht werden. An der Unterseite des Querbalkens 43und durch eine wärmeisolierende Einlage A10 davon getrennt ist eine Platte L1 befestigt. Die Platte trägt eine Hülse L3, durch welche die Werkzeugspindel K2 hindurchragt.
An der Außenfläche der Hülse ist eine Kugelbahn L1 eingedreht, und das Widerlager der
Kugeln wird durch die abgeschrägten Ringe L5 und Le gebildet, die in die Schnurscheibe L eingeschraubt
sind. Der Ring L6 ist in einen Ring U gebettet, der durch eine Gegenmutter gesichert
sein kann. Die Scheibe L hat zwei nach unten ragende, einander gegenüberliegende Lappen
L8, L9, die dazu bestimmt sind, durch einen Mitnehmer
L10 die Drehung auf das Werkzeug zu übertragen. Der Mitnehmer L10 ist mit.seiner
Nabe Z,11 auf das Ende der Werkzeugspindel K2
abnehmbar aufgeschraubt; auf die Nabe selbst ist vorzugsweise noch ein Handrad L12 aufgeschraubt.
Die Loch weite der Hülse L3 ist größer als der Außendurchmesser der äußeren Hülse K1,
so daß der Werkzeughalter K7 ohne Störung der Treibscheibe herausgenommen werden kann.
Die Isoliereinlage A10 verhindert ein Übertragen der durch die Reibung erzeugten Wärme
auf die. Werkzeugspindel oder deren Nachbarteile.
Um eine Drehung der äußeren Hülse K1 in
dem Futter A4· zu verhindern, ist ein Stift M
(Fig. ι und 6) in eine Bohrung des Querbalkens^.3
und des Futters A 4 eingesetzt. Der Stift M wird
durch eine Feder gegen die Hülse K1 gedrückt, so daß er nicht allein deren Drehung verhindert,
sondern sie auch gegen die eine Seite ihres Lagers festdrückt.
Ein Ende eines bei M2 im Träger A 3 gelagerten
Hebels M1 ragt in eine Öffnung M3 des Stifts
hinein (Fig. 6), und das andere Ende ruht auf einem federnd abgestützten Stift M4. Zum
Ausrücken des Stifts dient eine Stange M& (Fig. 1), deren unteres Ende in der Grundplatte A
und deren oberes Ende an der Schiene A1 drehbar gelagert ist. Am oberen Ende der Stange M5
ist eine Daumenscheibe M6 befestigt, deren Daumen M7 so gestaltet ist, daß eine Drehung
der Stange Af5 aus ihrer Normalstellung den Hebel M1 und damit Stift M dem Druck des
Federbolzens Mi entgegen von der Hülse K1
entfernt (Fig. 6). Um die Stange zu drehen, ist ein Handhebel M8 vorgesehen, der über der
Grundplatte A neben dem Schablonentisch angeordnet ist.
Zum Einstellen der äußeren Hülse K1 in senkrechter
Richtung für die verschiedenen Tiefen des Schnittes dient die in den Fig. 1, 6 und. 7
gezeichnete Einrichtung. In einem gegabelten Zapfen A7 ist ein Hebel N gelagert. Ein Ende
des Hebels wird durch eine Feder iV1 gegen den Oberteil der Hülse K1 des Werkzeughalters
gedrückt. Die Feder liegt in einer Bohrung A 8
des Querbalkens. A3, und ihr freies Ende ist an einen Stift in einem Schlitz iV2 (Fig. 6) im
Hebel N angehängt, während ihr anderes Ende an dem Ouerbalken A 3 befestigt ist. Das freie
Ende des Hebels N liegt auf dem Schaft der
Mikrometerschraube ZV3, die in einem Stutzen A 9
des Ständers angeordnet ist (Fig. 8). Die aufliegenden Enden des Hebels N sind als Schneiden
ausgebildet, um die Übertragung der am Schneidwerkzeuge entwickelten Wärme auf das Mikrometer
nach Möglichkeit zu vermeiden. Das obere, aus dem Werkzeugträger A 3 hervorragende
Ende der Hülse K1 kann vorzugsweise durch eine Kappe K18 abgedeckt werden, die mit
ίο einem seitlichen Schlitz K19 (Fig. 2 und 7) zur
Aufnahme des Hebels N ausgestattet ist.
An dem unteren Ende der Mikrometerschraube ist eine graduierte Trommel iV4 befestigt,
und die Schraube ist so bemessen, daß eine volle Umdrehung genügt, um das- größte
verlangte Maß der Einstellungen zu erreichen. Am oberen Rand der Trommel ist ein Anschlag
N5 angeordnet, der an einen Stift 2V6 des Zei- · gers 2V7 stößt, der an dem Stutzen A9 befestigt
ist.
Die Trommelteilung soll in der Regel nur dann verwendet werden, wenn die Herstellung
eines Stempels von ungebräuchlichen Abmessungen verlangt wird. Für die gebräuchlichen
Größen der Stempel oder für solche, die in einer größeren Anzahl hergestellt werden sollen, ist
eine Einrichtung getroffen, durch welche die Arbeitsweise mehr selbsttätig gemacht wird.
Unterhalb der Trommel ist durch eine Mutter ZV13 an der Mikrometerschraube eine Scheibe 2V11
festgespannt (Fig. 8 und 9), die mit Kerben iV9 versehen ist. Um die Scheibe an einer Drehung
unabhängig von der Spindel der Mikrometerschraube zu hindern, greift ein Zapfen 2V14,
der die Verlängerung des Anschlages 2V5 sein kann, in ein Loch der Scheibe ZV11 ein. In die
Kerben ZV9, die vorzugsweise numeriert sind, greift ein federnder Bolzen ZV8, der im Ständer
A1 gelagert ist. Für jedes Stempelmuster wird eine solche Scheibe 2V11 vorgesehen, deren
Kerben so gestellt sind, daß sie in der richtigen Reihenfolge die verlangten Einstellungen des
Schneidewerkzeuges für den betreffenden Stempel erzeugen.
Damit der Arbeiter von seinem Platze aus die Teilung an der Unterseite der Scheibe 2V11
leicht ablesen kann, ist an dem Ständer A1
ein Spiegel 2V10 befestigt, und die Nummern an der Scheibe sind vorzugsweise in Spiegelschrift
geschrieben, damit sie in dem Spiegel in der richtigen Schrift erscheinen.
Um die Hülse K1 der Spannung der Feder ZV1
entgegenzuhalten, so daß das Ende des Hebels N mit dem Kopf der Mikrometerschraube in Fühlung
bleibt, wenn das Werkzeug die Schneidarbeit vollendet hat, ist eine besondere Vorrichtung
vorgesehen. An der Unterseite des Querbalkens A3 ist in einem Einschnitt ein
Gegenhebel O auf dem Zapfen O1 gelagert und
trägt an dem einen Ende eine Stellschraube O2, die so eingestellt werden kann, daß sie sich
unter die untere Stirnfläche der Werkzeughülse K1 legt und die Hülse der Spannung der
Mikrometerhebelfeder 'JV1 entgegen aufwärts zu pressen sucht (Fig. 6 und 7). Das andere
Ende des" Hebels ist an einer Stange O3 befestigt
(Fig. ι und 10), die am Gestellpfosten A1 entlang
abwärts zur Grundplatte A geführt ist, wo sie in einer Rast O4 festgehalten wird. Die
Handhabe O5 dient dazu, die Stange und damit
den Hebel O verschieden einzustellen.
Der längere Arm des Hebels O ist zwischen dem Drehpunkt und der Stange O3 mit einer
Büchse O8 (Fig. 10) versehen, in der ein Bolzen
O6 unter dem Druck der Feder O1 nach
außen gedrückt wird. Der Bolzen O6 stützt sich gegen das Gestell und strebt daher den
Gegenhebel O entgegen der Spannung der Feder 2V1 zu drehen.
Der Bolzen O6 ist mit einer Kerbe O12 versehen,
in die eine Nase O13 einer in O15 gelagerten
Falle O14 unter dem Einflüsse einer Feder O16 eingreift, wenn der Hebel O aufwärts
geschwenkt worden ist. Dadurch wird der Hebel gesperrt.
Um den Bolzen O6 wieder freizugeben, wenn
der Hebel O wieder zur Wirkung kommen soll, ist in der Büchse O8 ein an seinem unteren Ende
abgeschrägter Stift O9 geführt, dessen Längshub durch einen Stift O10 in einem Schlitz O11
des Bolzens O6 beiderseits begrenzt ist. Die Keilfläche
O17 liegt über einem seitlichen Stift O18
der Falle O14; wird der Stift O9 abwärts bewegt,
so wird die Falle O14 ausgerückt.
Wenn der Hebel O die in den Fig. 1 und 10
gezeichnete Arbeitsstellung einnimmt, bei der die Schraube O2 gegen die Hülse K1 drückt,
stützt sich der Bolzen O6 gegen das Maschinengestell, und die Nase O13 der Falle O14 liegt unter
der Kerbe O12, während der Arm O3 die in
Fig. ι gezeichnete Stellung einnimmt. Wenn der Arbeiter die Hülse freizugeben wünscht, so
bewegt er den Arm O3 nach links in die auf der Rast O1 angegebene Mittelstellung (Fig. 1).
Der Hebel O wird dadurch um seinen Zapfen O1 .105
geschwenkt, wobei der Stift O6 nach abwärts in die in Fig. 11 gezeichnete Stellung niedergedrückt
wird. Infolgedessen schnappt die Nase O13 in den Kerb O12 ein, die Feder O7
wird gesperrt und der Hebel O in seiner unwirksamen Lage festgestellt.
Um den Stift O6 freizugeben, bewegt der
Arbeiter den Arm O3 noch weiter nach links, wodurch der Stift O6 in die in Fig. 12 gezeichnete
Stellung gelangt (Fig. 1). Bei dieser Verschiebung wird auch der Stift O9 niedergedrückt,
so daß seine Keilfläche O17 durch den Stift O18
die Falle aushebt. Wenn nun der Arm O3 nach rechts zurückgeschwenkt wird, kehrt der Bolzen
O6 unter dem Einflüsse seiner Feder O7 in
seine Arbeitsstellung zurück (Fig. 2). Dabei wird der Stift O5 erst dann von dem Bolzen O6
durch die in den Schlitz O11 eingreifende Nase
O10 mitgenommen, wenn die Kerbe O12 des
Bolzens O6 an der Nase der Falle O14 vorüber ist.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:. . i. Werkzeughalter für Maschinen zum Schneiden von Matrizenstempeln, bei welchen das Werkzeug sich in einem feststehenden Lager dreht und das Werkstück unterίο Vermittlung eines an einer Schablone geführten Pantographenarmes in zwei rechtwinklig zueinander gerichteten Führungen verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (K1) der das Werkzeug aufnehmenden Spindel (K%) in seiner Längsrichtung verschiebbar zwischen einem durch eine Mikrometerschraube (N3) einstellbaren Hebel (N) und einem federnden Widerlager (Oz) geführt ist.
- 2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (K1) mit einem Bund (K17) ausgestattet ist, der es in einer Bohrung der Spindel (K2) führt, zum Zweck, die Berührungsfläche zwischen den beiden Teilen und damit die Wärmeübertragung von dem Futter auf die Spindel möglichst klein zu machen.
- 3. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des zweiarmigen Hebels (N), welcher durch eine Feder (N1) gegen den Oberteil der Hülse (K1) des Werkzeughalters gedrückt wird, auf dem Schaft der die Höheneinstellung des Werkzeugs regelnden Mikrometerschraube (N3) aufliegt, die einen auswechselbaren Kopf (Ni) mit in vorgeschriebenen Abständen angebrachten Kerben (N9) besitzt, in die eine federnde Klinke (Na) eingreifen kann, zum Zweck, die Ablesung der Mikrometerteilung überflüssig zu machen.
- 4. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die untere Seite der Hülse (K1) eine Stellschraube (O2) anliegt, welche von dem unter Federwirkung stehenden zweiarmigen Hebel (O) getragen wird, dessen,Abfederung (Bolzen O6) durch eine Falle (O1*) gesperrt wird, wenn er zum Zweck der Untersuchung des Werkzeugs aus der Arbeitslage zurückgezogen wird. .
- 5. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (Oe) in einer am zweiarmigen Hebel (O) angebrachten Büchse (Oa) geführt ist, welche einen am unteren Ende abgeschrägten, mit einem Querstift (O10) in einen Schlitz (O11) des Bolzens (Oe) eingreifenden Bolzen (O9) aufnimmt, der bei seiner Abwärtsbewegung gegen den Stift (O18) der in eine Kerbe (O^2) des Bolzens (Oe) eingreifenden Falle (O1*) drückt und dadurch die letztere ausrückt, bei Aufwärtsbewegung des Bolzens (Os) . unter Wirkung der Feder (Oη) aber erst dann von diesem mitgenommen wird, wenn die Kerbe (O12) des Bolzens (O6) an der Nase der Falle (Oxi) vorübergegangen ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220472C true DE220472C (de) |
Family
ID=481517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220472D Active DE220472C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220472C (de) |
-
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- DE DENDAT220472D patent/DE220472C/de active Active
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