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DE220472C - - Google Patents

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Publication number
DE220472C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
bolt
tool holder
sleeve
spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT220472D
Other languages
English (en)
Publication of DE220472C publication Critical patent/DE220472C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B3/00Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
    • B44B3/001Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings by copying

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220472 KLASSE 75 a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Februar 1907 ab.
Die Erfindung betrifft einen Werkzeughalter für Maschinen zum Schneiden von Matrizenstempeln, bei welchen das Werkzeug sich in einem feststehenden Lager dreht, während das Arbeitsstück durch Vermittlung eines Pantographenarmes, der an einer Schablone geführt wird, in zwei rechtwinklig zueinander gerichteten Führungen in bekannter Weise derart verschoben wird, daß die verlangte Stempelform
ίο zu Stande kommt. Bei dem Ausfräsen der Schriftzeichen auf Stempeln wird das Verfahren gewöhnlich so geleitet, daß zuerst die Stirnfläche des Arbeitsstückes an allen den Stellen, die vertieft ausfallen sollen, bis auf eine vorgeschriebene Tiefe weggenommen wird, und zwar zunächst in Umrissen, die rings um das Zeichen, das geschnitten werden soll, in einem bestimmten Abstand bleiben, und alsdann werden die Kanten des so erhaltenen verhältnismäßig rohen Umrisses so weit abgeschrägt, daß schließlich nur noch der vorgeschriebene Umriß stehen bleibt. Für diese verschiedenen Arbeitsvorgänge sind verschiedene Werkzeuge erforderlich, und das Werkzeug muß daher während des Verfahrens einmal oder mehrere Male ausgewechselt werden. Dabei ist es einerseits nötig, daß das Werkzeug genau zentrisch und in der richtigen Höhe eingespannt wird, da sonst der Stempel entsprechend ungenau ausfallen würde, und außerdem ist es erwünscht, daß das Auswechseln möglichst ohne Mühe und Zeitverlust ausgeführt werden kann, damit die Arbeit nicht zu lange unterbrochen werden muß.
Die Erfindung besteht in einem Werkzeughalter, der diese Aufgaben löst.
In der Zeichnung ist Fig. 1 eine allgemeine Übersicht einer Stempelschneidemaschine, an der der Werkzeughalter nach der Erfindung angebracht ist.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt und Fig. 3 eine Ansicht von unten von dem Werkzeughalter.
Fig. 4 ist das eigentliche Futter.
Fig. 5 ist ein Einzelteil.
Fig. 6 ist eine Ansicht und
Fig. 7 eine andere Ansicht, zum Teil im Schnitt, von einer Einrichtung zum Feineinstellen des Werkzeuges.
Fig. 8 ist eine Ansicht, zum Teil im Schnitt, von Teilen der Fig. 6.
Fig. 9 ist eine Unteransicht einer Stellscheibe. für das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Mikrometer.
Fig. 10 ist eine Ansicht,, zum Teil im Schnitt, einer Einrichtung zum Einstellen des Werkzeughalters, und -55
Fig. 11 und 12 sind entsprechende Ansichten eines Teiles der Einrichtung in verschiedenen Stellungen.
Die Maschine besteht aus der Grundplatte A mit dem Schablonentische C. Die Schienen AX,A% sind durch einen Rahmen G an ihrem oberen Ende fest miteinander verbunden, und in dem Rahmen ist in einem Universalgelenk der Pantographenarm B aufgehängt. Der Rahmen G trägt außerdem die Führungen, in denen mit Hilfe eines Kugelgelenkes B* das Werkstück bewegt wird.
Unterhalb der Werkstückführung ist ein Querbalken A3 ebenfalls zwischen den Schienen A1 und A% angeordnet, und in diesen Querbalken
ist der Werkzeughalter eingebaut, der den Gegenstand der Erfindung bildet. Er setzt sich zusammen aus einer äußeren Hülse K1 (Fig. 2), welche in dem Futter A1 verschiebbar ange-5 ordnet ist, und innerhalb welcher eine, hohle, drehbare Spindelhülse K2 auf Kugellagern K3 und K1 läuft. Die Einstellung erfolgt mit Hilfe, einer Muffe K5, welche durch eine Stellmutter K6 auf dem unteren Teil der Spindel K2 verschoben werden kann (Fig. 2 bis 4).
In die Spindel K2 ist der Werkzeughalter K7 eingesetzt. Sein oberer Teil, der das Werkzeug K aufnimmt, ist ausgebohrt, und die Bohrung ist unten erweitert und mit Schraubengewinde versehen, wo sie zur Aufnahme des in Fig. 5 einzeln herausgezeichneten Stellstöpsels K8 dient. Das Werkzeug liegt innerhalb des Halters gegen den Stellstöpsel K8 an und wird in der jeweiligen Stellung durch eine Stellschraube i?9 festgespannt.
Das obere Ende des Halters hat einen kegelförmigen Kopf K15, der in eine entsprechende Versenkung im Oberteil der Hülse K2 paßt. Das untere Ende des Werkzeughalters K7 ist mit Gewinde versehen und in eine Spindel Ku eingeschraubt,, die von unten durch die Spindelhülse K2 gesteckt ist. Der Kopf K1S wird durch eine Schraubenfeder Ji10 gegen seinen Sitz gepreßt. Die Feder liegt zwischen einem Bund K11 der Spindel Kxi, die sie umgibt, und einem Absatz der sie aufnehmenden Bohrung innerhalb der Hülse K2 (Fig. 2).
Der Werkzeughalter K7 berührt nicht auf seiner ganzen Länge die Wand der Spindel K2, sondern ist mit einem verstärkten Bund K17 versehen, der ihn in der Spindelhülse führt. Gegen Drehung innerhalb der Hülse K2 wird der Halter K7 durch einen Schraubenstift K12 gesichert, der in einen Schlitz K16 des Bundes K1"1 (Fig. 4) eingreift. Dieser Schlitz ist so angeordnet, daß er die Längsbewegung des Halters aufwärts und auch sein Herausziehen aus der Hülse nicht hindert. Durch Losschrauben der Spindel K1* mit Hilfe des Drehknopfes K13 und nachfolgendes Aufwärtsschieben entgegen dem ' Druck der Feder K10 wird der Kopf K15 des Halters aus seinem Sitz gehoben und kann dann gefaßt werden.
So kann der Werkzeughalter K7 herausgenommen und wieder eingesetzt oder ausgewechselt werden, ohne die Stellung der Spindel K2 zu stören, und beini Einsetzen gelangt er von selbst genau in die richtige Lage.
Die Spindelhülse K2 kann durch eine Seil- oder Riemenscheibe L von einer beliebigen Antriebswelle aus gedreht werden. An der Unterseite des Querbalkens 43und durch eine wärmeisolierende Einlage A10 davon getrennt ist eine Platte L1 befestigt. Die Platte trägt eine Hülse L3, durch welche die Werkzeugspindel K2 hindurchragt.
An der Außenfläche der Hülse ist eine Kugelbahn L1 eingedreht, und das Widerlager der Kugeln wird durch die abgeschrägten Ringe L5 und Le gebildet, die in die Schnurscheibe L eingeschraubt sind. Der Ring L6 ist in einen Ring U gebettet, der durch eine Gegenmutter gesichert sein kann. Die Scheibe L hat zwei nach unten ragende, einander gegenüberliegende Lappen L8, L9, die dazu bestimmt sind, durch einen Mitnehmer L10 die Drehung auf das Werkzeug zu übertragen. Der Mitnehmer L10 ist mit.seiner Nabe Z,11 auf das Ende der Werkzeugspindel K2 abnehmbar aufgeschraubt; auf die Nabe selbst ist vorzugsweise noch ein Handrad L12 aufgeschraubt.
Die Loch weite der Hülse L3 ist größer als der Außendurchmesser der äußeren Hülse K1, so daß der Werkzeughalter K7 ohne Störung der Treibscheibe herausgenommen werden kann. Die Isoliereinlage A10 verhindert ein Übertragen der durch die Reibung erzeugten Wärme auf die. Werkzeugspindel oder deren Nachbarteile.
Um eine Drehung der äußeren Hülse K1 in dem Futter A4· zu verhindern, ist ein Stift M (Fig. ι und 6) in eine Bohrung des Querbalkens^.3 und des Futters A 4 eingesetzt. Der Stift M wird durch eine Feder gegen die Hülse K1 gedrückt, so daß er nicht allein deren Drehung verhindert, sondern sie auch gegen die eine Seite ihres Lagers festdrückt.
Ein Ende eines bei M2 im Träger A 3 gelagerten Hebels M1 ragt in eine Öffnung M3 des Stifts hinein (Fig. 6), und das andere Ende ruht auf einem federnd abgestützten Stift M4. Zum Ausrücken des Stifts dient eine Stange M& (Fig. 1), deren unteres Ende in der Grundplatte A und deren oberes Ende an der Schiene A1 drehbar gelagert ist. Am oberen Ende der Stange M5 ist eine Daumenscheibe M6 befestigt, deren Daumen M7 so gestaltet ist, daß eine Drehung der Stange Af5 aus ihrer Normalstellung den Hebel M1 und damit Stift M dem Druck des Federbolzens Mi entgegen von der Hülse K1 entfernt (Fig. 6). Um die Stange zu drehen, ist ein Handhebel M8 vorgesehen, der über der Grundplatte A neben dem Schablonentisch angeordnet ist.
Zum Einstellen der äußeren Hülse K1 in senkrechter Richtung für die verschiedenen Tiefen des Schnittes dient die in den Fig. 1, 6 und. 7 gezeichnete Einrichtung. In einem gegabelten Zapfen A7 ist ein Hebel N gelagert. Ein Ende des Hebels wird durch eine Feder iV1 gegen den Oberteil der Hülse K1 des Werkzeughalters gedrückt. Die Feder liegt in einer Bohrung A 8 des Querbalkens. A3, und ihr freies Ende ist an einen Stift in einem Schlitz iV2 (Fig. 6) im Hebel N angehängt, während ihr anderes Ende an dem Ouerbalken A 3 befestigt ist. Das freie Ende des Hebels N liegt auf dem Schaft der
Mikrometerschraube ZV3, die in einem Stutzen A 9 des Ständers angeordnet ist (Fig. 8). Die aufliegenden Enden des Hebels N sind als Schneiden ausgebildet, um die Übertragung der am Schneidwerkzeuge entwickelten Wärme auf das Mikrometer nach Möglichkeit zu vermeiden. Das obere, aus dem Werkzeugträger A 3 hervorragende Ende der Hülse K1 kann vorzugsweise durch eine Kappe K18 abgedeckt werden, die mit
ίο einem seitlichen Schlitz K19 (Fig. 2 und 7) zur Aufnahme des Hebels N ausgestattet ist.
An dem unteren Ende der Mikrometerschraube ist eine graduierte Trommel iV4 befestigt, und die Schraube ist so bemessen, daß eine volle Umdrehung genügt, um das- größte verlangte Maß der Einstellungen zu erreichen. Am oberen Rand der Trommel ist ein Anschlag N5 angeordnet, der an einen Stift 2V6 des Zei- · gers 2V7 stößt, der an dem Stutzen A9 befestigt ist.
Die Trommelteilung soll in der Regel nur dann verwendet werden, wenn die Herstellung eines Stempels von ungebräuchlichen Abmessungen verlangt wird. Für die gebräuchlichen Größen der Stempel oder für solche, die in einer größeren Anzahl hergestellt werden sollen, ist eine Einrichtung getroffen, durch welche die Arbeitsweise mehr selbsttätig gemacht wird. Unterhalb der Trommel ist durch eine Mutter ZV13 an der Mikrometerschraube eine Scheibe 2V11 festgespannt (Fig. 8 und 9), die mit Kerben iV9 versehen ist. Um die Scheibe an einer Drehung unabhängig von der Spindel der Mikrometerschraube zu hindern, greift ein Zapfen 2V14, der die Verlängerung des Anschlages 2V5 sein kann, in ein Loch der Scheibe ZV11 ein. In die Kerben ZV9, die vorzugsweise numeriert sind, greift ein federnder Bolzen ZV8, der im Ständer A1 gelagert ist. Für jedes Stempelmuster wird eine solche Scheibe 2V11 vorgesehen, deren Kerben so gestellt sind, daß sie in der richtigen Reihenfolge die verlangten Einstellungen des Schneidewerkzeuges für den betreffenden Stempel erzeugen.
Damit der Arbeiter von seinem Platze aus die Teilung an der Unterseite der Scheibe 2V11 leicht ablesen kann, ist an dem Ständer A1 ein Spiegel 2V10 befestigt, und die Nummern an der Scheibe sind vorzugsweise in Spiegelschrift geschrieben, damit sie in dem Spiegel in der richtigen Schrift erscheinen.
Um die Hülse K1 der Spannung der Feder ZV1 entgegenzuhalten, so daß das Ende des Hebels N mit dem Kopf der Mikrometerschraube in Fühlung bleibt, wenn das Werkzeug die Schneidarbeit vollendet hat, ist eine besondere Vorrichtung vorgesehen. An der Unterseite des Querbalkens A3 ist in einem Einschnitt ein Gegenhebel O auf dem Zapfen O1 gelagert und trägt an dem einen Ende eine Stellschraube O2, die so eingestellt werden kann, daß sie sich unter die untere Stirnfläche der Werkzeughülse K1 legt und die Hülse der Spannung der Mikrometerhebelfeder 'JV1 entgegen aufwärts zu pressen sucht (Fig. 6 und 7). Das andere Ende des" Hebels ist an einer Stange O3 befestigt (Fig. ι und 10), die am Gestellpfosten A1 entlang abwärts zur Grundplatte A geführt ist, wo sie in einer Rast O4 festgehalten wird. Die Handhabe O5 dient dazu, die Stange und damit den Hebel O verschieden einzustellen.
Der längere Arm des Hebels O ist zwischen dem Drehpunkt und der Stange O3 mit einer Büchse O8 (Fig. 10) versehen, in der ein Bolzen O6 unter dem Druck der Feder O1 nach außen gedrückt wird. Der Bolzen O6 stützt sich gegen das Gestell und strebt daher den Gegenhebel O entgegen der Spannung der Feder 2V1 zu drehen.
Der Bolzen O6 ist mit einer Kerbe O12 versehen, in die eine Nase O13 einer in O15 gelagerten Falle O14 unter dem Einflüsse einer Feder O16 eingreift, wenn der Hebel O aufwärts geschwenkt worden ist. Dadurch wird der Hebel gesperrt.
Um den Bolzen O6 wieder freizugeben, wenn der Hebel O wieder zur Wirkung kommen soll, ist in der Büchse O8 ein an seinem unteren Ende abgeschrägter Stift O9 geführt, dessen Längshub durch einen Stift O10 in einem Schlitz O11 des Bolzens O6 beiderseits begrenzt ist. Die Keilfläche O17 liegt über einem seitlichen Stift O18 der Falle O14; wird der Stift O9 abwärts bewegt, so wird die Falle O14 ausgerückt.
Wenn der Hebel O die in den Fig. 1 und 10 gezeichnete Arbeitsstellung einnimmt, bei der die Schraube O2 gegen die Hülse K1 drückt, stützt sich der Bolzen O6 gegen das Maschinengestell, und die Nase O13 der Falle O14 liegt unter der Kerbe O12, während der Arm O3 die in Fig. ι gezeichnete Stellung einnimmt. Wenn der Arbeiter die Hülse freizugeben wünscht, so bewegt er den Arm O3 nach links in die auf der Rast O1 angegebene Mittelstellung (Fig. 1). Der Hebel O wird dadurch um seinen Zapfen O1 .105 geschwenkt, wobei der Stift O6 nach abwärts in die in Fig. 11 gezeichnete Stellung niedergedrückt wird. Infolgedessen schnappt die Nase O13 in den Kerb O12 ein, die Feder O7 wird gesperrt und der Hebel O in seiner unwirksamen Lage festgestellt.
Um den Stift O6 freizugeben, bewegt der Arbeiter den Arm O3 noch weiter nach links, wodurch der Stift O6 in die in Fig. 12 gezeichnete Stellung gelangt (Fig. 1). Bei dieser Verschiebung wird auch der Stift O9 niedergedrückt, so daß seine Keilfläche O17 durch den Stift O18 die Falle aushebt. Wenn nun der Arm O3 nach rechts zurückgeschwenkt wird, kehrt der Bolzen O6 unter dem Einflüsse seiner Feder O7 in seine Arbeitsstellung zurück (Fig. 2). Dabei wird der Stift O5 erst dann von dem Bolzen O6
durch die in den Schlitz O11 eingreifende Nase O10 mitgenommen, wenn die Kerbe O12 des Bolzens O6 an der Nase der Falle O14 vorüber ist.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    . . i. Werkzeughalter für Maschinen zum Schneiden von Matrizenstempeln, bei welchen das Werkzeug sich in einem feststehenden Lager dreht und das Werkstück unter
    ίο Vermittlung eines an einer Schablone geführten Pantographenarmes in zwei rechtwinklig zueinander gerichteten Führungen verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (K1) der das Werkzeug aufnehmenden Spindel (K%) in seiner Längsrichtung verschiebbar zwischen einem durch eine Mikrometerschraube (N3) einstellbaren Hebel (N) und einem federnden Widerlager (Oz) geführt ist.
  2. 2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Futter (K1) mit einem Bund (K17) ausgestattet ist, der es in einer Bohrung der Spindel (K2) führt, zum Zweck, die Berührungsfläche zwischen den beiden Teilen und damit die Wärmeübertragung von dem Futter auf die Spindel möglichst klein zu machen.
  3. 3. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des zweiarmigen Hebels (N), welcher durch eine Feder (N1) gegen den Oberteil der Hülse (K1) des Werkzeughalters gedrückt wird, auf dem Schaft der die Höheneinstellung des Werkzeugs regelnden Mikrometerschraube (N3) aufliegt, die einen auswechselbaren Kopf (Ni) mit in vorgeschriebenen Abständen angebrachten Kerben (N9) besitzt, in die eine federnde Klinke (Na) eingreifen kann, zum Zweck, die Ablesung der Mikrometerteilung überflüssig zu machen.
  4. 4. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die untere Seite der Hülse (K1) eine Stellschraube (O2) anliegt, welche von dem unter Federwirkung stehenden zweiarmigen Hebel (O) getragen wird, dessen,Abfederung (Bolzen O6) durch eine Falle (O1*) gesperrt wird, wenn er zum Zweck der Untersuchung des Werkzeugs aus der Arbeitslage zurückgezogen wird. .
  5. 5. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (Oe) in einer am zweiarmigen Hebel (O) angebrachten Büchse (Oa) geführt ist, welche einen am unteren Ende abgeschrägten, mit einem Querstift (O10) in einen Schlitz (O11) des Bolzens (Oe) eingreifenden Bolzen (O9) aufnimmt, der bei seiner Abwärtsbewegung gegen den Stift (O18) der in eine Kerbe (O^2) des Bolzens (Oe) eingreifenden Falle (O1*) drückt und dadurch die letztere ausrückt, bei Aufwärtsbewegung des Bolzens (Os) . unter Wirkung der Feder (Oη) aber erst dann von diesem mitgenommen wird, wenn die Kerbe (O12) des Bolzens (O6) an der Nase der Falle (Oxi) vorübergegangen ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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