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DE1200417B - - Google Patents

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Publication number
DE1200417B
DE1200417B DE19641200417 DE1200417A DE1200417B DE 1200417 B DE1200417 B DE 1200417B DE 19641200417 DE19641200417 DE 19641200417 DE 1200417 A DE1200417 A DE 1200417A DE 1200417 B DE1200417 B DE 1200417B
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pulses
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program step
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DE19641200417
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DE1200417C2 (de
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Publication of DE1200417C2 publication Critical patent/DE1200417C2/de
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • G05B19/21Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device
    • G05B19/23Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device for point-to-point control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Wegfehlerkorrektur bei numerischen Steuerungen Bei numerischen Arbeitsmaschinensteuerungen unterscheidet man zwischen absoluter und incrementeller Sollwert-Vorgabe. Bei absoluter Sollwert-Vorgabe werden die Maschinenbefehle zum Anfahren der gewünschten Position stets immer auf einen bestimmten Fixpunkt bezogen, während man bei der incrementellen Sollwert-Vorgabe die Maschinenbefehle stets von der beim vorherigen Programmschritt erreichten Position ausgeht. Legt man eine gewisse Toleranz für das Einfahren des zu bewegenden Maschinenteiles in die vorgegebene Position zugrunde, so besteht bei der letztgenannten Steuerungsart die Gefahr, daß sich nach mehreren Programmschritten diese für den einzelnen Programmschritt noch hinnehmbaren Ungenauigkeiten zu einem nicht mehr tragbaren Gesamtfehler addieren. Prinzipiell können bei einem Programmschritt drei Fehlerarten auftreten: die Maschine kann über die vorgeschriebene Sollwertposition infolge ihrer trägen Masse hinauslaufen, die Maschine erreicht infolge vorzeitiger Abbremsung die vorgegebene Sollwertposition nicht, und es können vorübergehende Maschinenschwingungen in der Weise auftreten, daß die Bewegungsrichtung der Maschine zeitweise von der programmierten Richtung abweicht.
  • Als Sollwertgeber dient bei numerischen Steuerungen in der Regel ein digitaler Binärzähler, in den die gewünschte Sollwertposition als Zählerstand eingegeben wird, wobei dieser Zählerstand durch von einem Istwertgeber gelieferte Wegimpulse abgebaut wird. Der Zählerstand Null dient dann als ein Kriterium dafür, daß die gewünschte Sollwertposition von der Maschine erreicht ist. Die zuvor genannten Wegfehler bei den einzelnen Programmschritten werden üblicherweise durch einen bidirektionalenalen Wegzähler erfaßt, wodurch der beim einzelnen Programmschritt zuviel oder zuwenig zurückgelegte Weg beim nächsten Programmschritt ohne weiteres berücksichtigt werden kann. Ein bidirektion Zähler stellt aber praktisch gegenüber einem Zähler, der nur in einer Richtung zu zählen braucht, eine Verdoppelung des Aufwandes dar, welche insofern von Bedeutung ist, als die Kapazität des als Sollwertpositionsspeicher dienenden Zählers für den maximal der Maschine vorgebbaren Weg ausgelegt werden muß.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Aufwand zu vermindern, indem nur ein in einer Richtung zählender Zähler als Sollwertpositionsspeicher benötigt wird. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Korrektur eines im Zuge oder nach Beendigung eines einzelnen Programmschrittes bei schrittweise incrementell programmierten, numerischen Arbeitsmaschinensteuerungen auftretenden Wegfehlers. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückwärtszähler als Sollwertpositionsspeicher verwendet ist und daß vor dem nächsten Programmschritt eine dem Wegfehler entsprechende Anzahl von Impulsen in einen bidirektionalen Korrekturzähler übernommen wird und dessen Zählerstand danach in Abhängigkeit von der Richtung des entsprechenden Programmschrittes entweder durch die von dem Istwertgeber gelieferten Wegimpulse abgebaut wird oder den Zählerstand des Rückwärtszählers entsprechend vermindert. Der Korrekturzähler braucht dabei nur für eine wesentlich kleinere Zählerkapazität als der Rückwärtszähler ausgelegt zu werden, da er ja nur eine kleine Zahl von Fehlerimpulsen aufzunehmen braucht.
  • Die Erfindung samt ihren Ausgestaltungen soll im folgenden an Hand der Figuren näher veranschaulicht werden.
  • In F i g. 1 ist das Prinzipschaltbild für die Steuerung in einer Koordinate einer Arbeitsmaschine gezeichnet. Vor Beginn eines jeden Programmschrittes wird von einer geeigneten Informationsspeichereinrichtung I, im dargestellten Beispiel von einem Lochstreifen, der Sollwert-Schritt nach Größe und Richtung in eine Decodiereinrichtung 2 eingegeben. Der Betrag der vorgegebenen Verschiebung PS des zu positionierenden Maschinenteils wird als entsprechender Zählerstand in den mit P bezeichneten Sollwertpositionsspeicher eingegeben. An einem Ausgang des Positionsspeichers P erscheint daraufhin ein Signal ZSp als Kriterium dafür, daß der Zählerstand des Positionsspeichers ungleich Null ist. Dieses Signal kann dazu verwendet werden, um den Vorschubmotor für die entsprechende Koordinate in Bewegung zu setzen, worauf ein von dem bewegten Maschinenteil beeinfiußter digitaler Istwertgeber, beispielsweise eine Magnetscheibe 3, der ein Hallgenerator 3a zugeordnet ist, pro zurückgelegter Wegeinheit einen Impuls 1w liefert. Die Impulse Iw passieren eine Auswertschaltung 4 und gelangen über eine der Torschaltungen T1 bis T6 entweder auf den Positionsspeicher P oder auf den Korrekturzähler K. Während der Positionsspeicher P nur für die Zählung in Rückwärtsrichtung vorgesehen ist, jeder an seinem Eingang eintreffende Impuls also seinen Zählerstand vermindert, gestattet der Korrekturzähler K eine Zählung in beiderlei Richtungen, so daß die an seinem Eingang einlaufenden Impulse entsprechend einer Signalgabe an seinen mit -f- und -gekennzeichneten Eingängen entweder seinen Zählerstand erhöhen oder erniedrigen. Im Normalfall gelangen die Wegimpulse 1w über die Torschaltung T; auf den Positionsspeicher P. In einer mit 5 bezeichneten Auswerteschaltung, deren Wirkungsweise später noch näher beschrieben wird, werden programmierte Koordinatenrichtung (K+, K-) und Bewegungsrichtung des Vorschubes (B+, B-) verglichen, wobei die zuerst genannten Signale der Decodiereinrichtung 1, die zuletztgenannten der Auswerteschaltung 4, entnommen werden. Stimmen im Laufe des Programmschrittes programmierte Koordinatenrichtung und tatsächlichen Bewegungsrichtung des Vorschubes nicht überein, so ist dies ein Anzeichen dafür, daß eine sogenannte schwingende Bewegung des Maschinenteils auftritt. Dann erscheint am Ausgang der Auswerteschaltung 5 das Signal R, wodurch über die Negationsstufe 11 ein Sperren des Tores T; und gleichzeitig ein Öffnen des Tores T4 bewirkt wird. Die Istwertimpulse 1w laufen dann auf den Korrekturzähler K für die Dauer des Rücklaufes. Bei darauffolgender richtiger Drehrichtung der Impulsscheibe 3 und damit des zu bewegenden Maschinenteils wird der Korrekturzähler durch die Wegimpulse I", leergezählt. Ist der Zählerstand Null des Korrekturzählers K erreicht, was durch das Signal ZSx ausgewertet werden kann, so wird der Positionsspeicher P mittels der Torschaltung T1 wieder zur Leerzählung durch die Impulse Iw freigegeben.
  • Tritt gegen Ende eines Programmschrittes ein Überlauf des zu bewegenden Maschinenteiles über die programmierte Sollwertposition auf, so äußert sich dies darin, daß der Zählerstand des Positionsspeichers P Null ist und trotzdem noch Impulse I. auftreten, welche keine weitere Veränderung des Zählerstandes des Positionsspeichers P bewirken könnten. Für diesen Fall erscheint am Ausgang der mit 6 bezeichneten Überlaufschaltung das Signal Ü, welches die Torschaltung T3 öffnet und die dann noch auftretenden Wegimpulse 1u, auf den Korrekturzählereingang gelangen läßt, wodurch dessen Zählerstand von Null auf um einen Betrag erhöht wird, der dem Überlaufweg proportional ist. Dadurch wird dieser Wegfehler als Zählerstand im Korrekturzähler gespeichert.
  • Erreicht nach Ende eines Programmschrittes das zu bewegende Maschinenteil die vorgegebene Sollwertposition nicht, so ist dieser Betriebszustand gekennzeichnet durch das Stillstandssignal St und das einen Zählerinhalt andeutende Signal ZSp. Mit diesen beiden Signalen wird durch eine weitere Auswerteschaltung 7 das Signal N erzeugt, welches eine Torschaltung T6 öffnet. Daraufhin können Impulse Ix eines frei schwingenden Impulsgenerators 8 sowohl auf den Korrekturzähler K als auch auf den Positionsspeicher P gelangen. Die Impulse 1k zählen den Positionsspeicher P leer, während sie den Zählerstand des Korrekturzählers K von Null an erhöhen. Mit Erreichen des Zählerstandes Null des Positionsspeichers P, was sich in einem Verschwinden des Signals ZSp äußert, verschwindet das Signal N am Ausgang der Auswerteschaltung 7, und die Impulse 1k werden von der Torschaltung TB gesperrt. Wiederum steht der durch den Nachlauf bedingte Wegfehler als entsprechender Zählerstand im Korrekturzähler K.
  • Wie im vorstehenden dargetan, wird sowohl bei Überlauf als auch bei Nachlauf der daraus resultierende Wegfehler in den Korrekturzähler K übernommen. Abhängig davon, ob für den darauffolgenden Programmschritt eine Bewegung in derselben Koordinatenrichtung oder in der entgegengesetzten Koordinatenrichtung vorgesehen ist, hat zur Berücksichtigung dieser Wegfehler eine Addition oder eine Subtraktion von dem von der Informationsspeichereinrichtung für die Wegimpulse I" gelieferten neuen Sollwert zu erfolgen. Hierzu sind zwei mit 9 und 10 bezeichnete Auswerteschaltungen vorgesehen, welche die alte programmierte Koordinatenrichtung jeweils gespeichert haben und sie mit der neuen und mit der Art des entstandenen Fehlers (Überlauf oder Nachlauf) vergleichen. Soll eine Addition erfolgen, so entsteht am Ausgang der Auswerteschaltung 9 das Signal A, welches die Torschaltung TZ öffnet, so daß die Wegimpulse I" zunächst den Korrekturzähler K leerzählen; ist dessen Zählerstand Null erreicht, wird die Torschaltung TZ gesperrt und die Torschaltung T; für die Wegimpulse 1w geöffnet, so daß wieder das normale Leerzählen des Zählers P erfolgt. Die Addition geschieht dadurch, daß die Istwertimpulse I, zunächst nicht den Zählerstand des Positionsspeichers erniedrigen, sondern zuerst den des Korrekturzählers K leerzählen müssen.
  • Erfordert die Berücksichtigung des beim vorherigen Programmschritts aufgetretenen Fehlers eine Subtraktion vom neuen Positionssollwert, so erscheint am Ausgang der Auswertschaltung 10 das Signal S, welches die Torschaltung T5 öffnet. Die von dem Impulsgenerator 8 gelieferten Impulse Ik gelangen nun gleichzeitig auf die Eingänge des Korrekturzählers K sowie des Positionsspeichers P und erniedrigen den Zählerstand des letzteren so lange, bis der Zählerstand Null des Korrekturzählers K erreicht ist. Gleichzeitig muß natürlich Sorge dafür getragen werden, daß für den Vorgang des Leerzählens des Korrekturzählers K der Vorschubantrieb gesperrt ist, so daß keine Wegimpulse I. erzeugt werden. Die Realisierung der Auswerteschaltungen 5 bis 10 kann mit an sich bekannten Methoden der logischen Verknüpfungstechnik unter Verwendung von handelsüblichen erhältlichen Bausteinen erfolgen. Insofern braucht daher auf ihre innere Wirkungsweise nicht näher eingegangen zu werden. Vorteilhaft ist es hier im Interesse einer kleinen Typenzahl vorwiegend Bausteine eines Typs, z. B. sogenannte Nor-Gatter, zu verwenden.
  • In F i g. 2 sei beispielsweise der Innenaufbau der mit 5 bezeichneten Auswerteschaltung dargestellt. An anderen Ausgang soll ein Signal auftreten, wenn ein sogenanntes Schwingen des zu bewegenden Maschinenteils, d. h. eine kurzzeitige, unbeabsichtigte Bewegungsrichtungsumkehr erfolgt. Hierzu sind sechs mit 12 bis 17 bezeichnete Nor-Gatter vorgesehen. Ein Nor-Gatter ist ein logischer Baustein, an dessen Ausgang nur dann ein Signal erscheint, wenn an seinen sämtlichen Eingängen kein Signal ansteht. Im folgenden soll das Nichtvorhandensein eines Signals mit 0-Signal und das Vorhandensein eines Signals mit L-Signal bezeichnet sein. Die Nor-Gatter 12 und 13 sind in an sich bekannter Weise durch gegenseitige, kreuzweise Rückkopplung zu einer bistabilen Kippstufe zusammengeschaltet. Ist beim jeweiligen Programmschritt eine Koordinatenrichtung in negativer Richtung programmiert worden, so soll das mit K- bezeichnete Signal ein sogenanntes 0-Signal sein. Entsprechendes gilt für die die Bewegungsrichtung des Maschinenteils anzeigenden Signale B-- und B+ sowie das für den Zählerstand des Korrekturzählers K repräsentierende Signal ZSx.
  • Stimmen programmierte Koordinatenrichtung und tatsächliche Bewegungsrichtung nicht überein, so wird an einem Ausgang der Nor-Gatter 16 oder 17 ein L-Signal und an beiden Ausgängen der Nor-Gatter 14 und 15 ein 0-Signal auftreten. Da damit sämtliche Eingänge des Nor-Gatters 12 mit 0-Signalen besetzt sind, erscheint an der mit R bezeichneten Klemme ein L-Signal, was als ein Anzeichen von auftretenden Maschinenschwingungen gewertet werden kann. Die Gewinnung der mit B+ und B- bezeichneten, die tatsächliche Bewegungsrichtung des Maschinenteils kennzeichnenden Signale kann bei der Anordnung entsprechend F i g. 1 aus der Drehrichtung der mit dem zu bewegenden Maschinenteil gekuppelten Impulsscheibe 3 gewonnen werden.
  • In F i g. 3 ist ein Beispiel dafür dargestellt, wie bei Ausbleiben der von der Impulsscheibe 3 gelieferten Wegimpulse Iu. das Signal St erarbeitet wird. Die in F i g. 3 dargestellte Schaltung ist Teil der Auswerteschaltung 4 in F i g. 1. Sie besteht wiederum aus zwei kreuzweise gegenseitig rückgekoppelten, als bistabile Kippstufe arbeitenden Nor-Gattern 18 und 19, denen zwei Und-Gatter 20 und 21 vorgeschaltet sind. Diese werden über einen Differenzierkondensator 22 von den Wegimpulsen 1u beaufschlagt. Durch eine Ableitdiode 23 werden dabei jeweils die ansteigenden Flanken der Wegimpulse A,; unterdrückt. Der Ausgang des Nor-Gatters 19 ist mit dem Eingang des Und-Gatters 21, der des Nor-Gatters 18 mit dem Eingang des Und-Gatters 20 verbunden. Auf diese Weise wird erreicht, daß die auf den Kondensator 22 gelangenden Istwertimpulse I, die aus den Nor-Gattern 18 und 19 bestehende bistabile Kippstufe abwechselnd in ihre beiden Lagen kippt. Die an ihren Ausgang geschalteten monostabilen Kippstufen 22 und 23 werden dabei periodisch angestoßen, und deren Kippzeiten sind derart gewählt, daß ihre Ausgangs-L-Signale sich gegenseitig zeitlich überlappen. Treten als Istwertimpulse A" auf, so entsteht an der Ausgangsklemme das Dauer-L-Signal St.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren eröffnet auch die Möglichkeit, bei Steuerung in mehreren Koordinaten mit einem einzigen Positionsspeicher auszukommen, der dann nacheinander auf die jeweils zu steuernde Koordinate umgeschaltet wird. Bei einer derartigen Abschaltung des Positionsspeichers ist stets der jeder Koordinate zugeordnete Korrekturzähler mit dem entsprechenden Istwertgeber in Verbindung gebracht; so daß etwaige z. B. durch unbeabsichtigte Erschütterungen des stillgelegten Maschinenteils hervorgerufene Wegimpulse nicht verlorengehen, sondern als Fehlerimpulse im Korrekturzähler gespeichert und dann in der zuvor beschriebenen Weise von dem nächsten Programmschritt berücksichtigt werden können.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Korrektur eines im Zuge oder nach Beendigung eines einzelnen Programmschrittes bei schrittweise incrementell programmierten numerischen Arbeitsmaschinensteuerungen auftretenden Wegfehlers, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückwärtszähler als Sollwertpositionsspeicher verwendet ist und daß vor dem nächsten Programmschritt eine dem Wegfehler entsprechende Anzahl von Impulsen in einen bidirektionalen Korrekturzähler übernommen wird und dessen Zählerstand danach in Abhängigkeit von der Richtung des entsprechenden Programmschrittes entweder durch die von dem Istwertgeber gelieferten Wegimpulse abgebaut wird (Addition) oder den Zählerstand des Rückwärtszählers entsprechend vermindert (Subtraktion).
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschinenbewegungseinrichtung mit der programmierten Vorschubrichtung laufend verglichen wird, im Falle eines Nichtübereinstimmens die Wegimpulse vom Rückwärtszähler auf den Korrekturzähler geschaltet werden, so daß sich dessen Zählerstand erhöht, bei darauffolgendem Wiederübereinstimmen der beiden Richtungen der Korrekturzähler durch die Wegimpulse leergezählt wird und diese sodann wieder auf den Rückwärtszähler geschaltet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Überlauf der Maschine über die programmierte Position die Wegimpulse in den Korrekturzähler eingegeben werden, die für diesen Schritt programmierte Vorschubrichtung gespeichert und mit der Vorschubrichtung des nächsten Programmschrittes verglichen wird und in Abhängigkeit von diesem Vergleich entweder die Sollwert-Addition oder die Sollwert-Subtraktion erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei nicht erreichter, programmierter Position der Rückwärtszähler durch einen frei schwingenden Impulsgenerator leergezählt wird, wobei diese Impulse gleichzeitig so in den Korrekturzähler eingegeben werden, daß sich dessen Zählerstand erhöht, daß die für diesen Schritt programmierte Vorschubrichtung mit der Vorschubrichtung des nächsten Programmschrittes verglichen wird und in Abhängigkeit von diesem Vergleich eine Sollwert-Subtraktion oder eine Sollwert-Addition erfolgt.
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleingänge des Rückwärtszählers und des Korrekturzählers über logische Tor- bzw. Gatterschaltungen mit dem Istwertgeber und dem frei schwingenden Generator verbunden sind, wobei die Gatterschaltungen in Abhängigkeit von der Art des Fehlers und der Richtung zweier aufeinanderfolgender Programmschritte geöffnet sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Korrekturzähler eine kleinere Zählkapazität als der als Positionsspeicher verwendete Rückwärtszähler aufweist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine mit zwei kreuzweise untereinander rückgekoppelten Nor-Gattern aufgebaute Kippstufe, deren Nor-Gatter je zwei zusätzliche Eingänge aufweisen, die jeweils mit den Ausgängen eines Nor-Gatters in Verbindung stehen, wobei diese Nor-Gatter eingangsseitig mit einem der vorgewählten Koordinatenrichtung (K-, K+) mit einem der tatsächlichen Bewegungsrichtung des Vorschubs (B-, B--) sowie einem den Zählerstand Null des Korrekturzählers entsprechenden binären Signal beaufschlagt sind. B. Einrichtung nach Anspruch 5 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine mit zwei kreuzweise untereinander rückgekoppelten Nor-Gattern aufgebaute bistabile Kippstufe, welche durch die Wegimpulse periodisch abwechselnd in ihren beiden Lagen gekippt wird und an deren Ausgänge je eine monostabile Kippstufe angeschlossen ist, deren zusammengeführte Ausgangssignale sich beim periodischen Kippen der beiden Kippstufen überlappen.
DE19641200417 1964-08-20 1964-08-20 Verfahren und einrichtung zur wegfehlerkorrektur bei numerischen steuerungen Expired DE1200417C2 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2554771A1 (de) * 1975-12-05 1977-06-16 Licentia Gmbh Verfahren und vorrichtung zur abtastung eines in einer festgelegten richtung bewegten rastermasstabs
DE3001954A1 (de) * 1980-01-21 1981-08-06 Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen Verfahren und vorrichtung zur korrektur eines schneidprogramms fuer einen schneidautomaten fuer glasscheiben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2554771A1 (de) * 1975-12-05 1977-06-16 Licentia Gmbh Verfahren und vorrichtung zur abtastung eines in einer festgelegten richtung bewegten rastermasstabs
DE3001954A1 (de) * 1980-01-21 1981-08-06 Vereinigte Glaswerke Gmbh, 5100 Aachen Verfahren und vorrichtung zur korrektur eines schneidprogramms fuer einen schneidautomaten fuer glasscheiben

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