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DE1077032B - Stirnmesserkopf zum Verzahnen von Zahnraedern od. dgl. und fuer diesen Messerkopf bestimmte Verzahnungsmaschine - Google Patents

Stirnmesserkopf zum Verzahnen von Zahnraedern od. dgl. und fuer diesen Messerkopf bestimmte Verzahnungsmaschine

Info

Publication number
DE1077032B
DE1077032B DEG23002A DEG0023002A DE1077032B DE 1077032 B DE1077032 B DE 1077032B DE G23002 A DEG23002 A DE G23002A DE G0023002 A DEG0023002 A DE G0023002A DE 1077032 B DE1077032 B DE 1077032B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roughing
cutter head
knife
feed
cut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23002A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard Ove Carlsen
Robert Floyd Pigage
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Works
Original Assignee
Gleason Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gleason Works filed Critical Gleason Works
Publication of DE1077032B publication Critical patent/DE1077032B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F1/00Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface
    • B23F1/08Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by broaching; by broach-milling
    • B23F1/083Making gear teeth by tools of which the profile matches the profile of the required surface by broaching; by broach-milling by broach-milling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/24Broach-milling tools
    • B23F21/245Face broach mills
    • B23F21/246Face broach mills with inserted cutting elements
    • B23F21/248Face broach mills with inserted cutting elements in exchangeable arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Description

  • Stirnmesserkopf zum Verzahnen von Zahnrädern od. dgl.
  • und für diesen Messerkopf bestimmte Verzahnungsmaschine Es ist bekannt, Zahnräder im Profilfräsverfahren ohne Abwälzbewegung sowohl zu schruppen als auch zu schlichten, und zwar mit Hilfe eines Stirnmesserkopfes, der auf seinem Umfang eine Gruppe von Schruppmessern und in einer deren gegenseitigen Abstand übertreffenden Entfernung ein oder mehrere Schichtmesser trägt. Im Verlauf mehrerer Umläufe und -eines gleichzeitigen Vorschubes dieses Stirnmesserkopfes wird jeweils eine Zahnlücke herausgearbeitet. Auf einen solchen Stirnmesserkopf bezieht sich die Erfindung.
  • Bei dem bekannten Messerkopf weisen die Schruppmesser sämtlich die gleiche Höhe auf, während die Schlichtmesser etwas höher sind. Beim Umlauf des Messerkopfes wird dieser abwechselnd in das Werktück hinein vorgeschoben und dann wieder zurückgezogen. Beim Einstechen des Vorschubes fräsen die Schruppmesser fortschreitend immer tiefer, und durch den Rückzug des Messerkopfes werden die Schlichtmesser davor bewahrt, vorzeitig zum Schnitt zu kommen. Erst nach Beendigung des Schruppvorganges unterbleibt der Rückzug des Messerkopfes, sä daß der. Messerkopf in der auf volle Zahnlückentiefe vorgeschobenen Lage verbleibt und infolgedessen mit seinen Schlichtmessern zum Schnitt gelangt, wobei die große Entfernung der Schlichtmesser voneinander und von den Schruppmessern dafür sorgt, daß jeweils nur ein einziges Schlichtmesser zum Schnitt kommt und einen sauberen Schnitt ausführt, der durch die beim Schruppen entstehenden Erschütterungen nicht beeinträchtigt wird.
  • Diese bekannte Maschine erfordert einen besonderen Vorschubnocken, der bei jedem dem Ausfräsen einer Zahnlücke dienenden Arbeitsspiel den Messerkopf so@ oft vorschiebt und zurückzieht, wie es bei einem Zahnrad bestimmter Bauart erforderlich wird. Je größer die Teilung des Zahnrades ist, um so mehr Umläufe muß der Messerkopf ausführen, um eine Zahnlücke herauszufräsen. Darum erfordern Zahnräder von verschiedener Teilung verschieden gestaltete Vorschubnocken, deren Auswechseln schwierig und zeitraubend ist. Man hat dieses bekannte Verfahren daher nur. bei denjenigen Fällen verwendet, bei denen es sich um die Herstellung eines Zahnrades gegebener Größe in großen Stückzahlen handelt.
  • Es ist nun die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die absatzweisen Rückzüge des Messerkopfes beim Einstechen in Fortfall kommen zu lassen.
  • Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die seitlichen Schneidkanten des Schlichtmessers oder 'der -Schlichtmesser gegenüber den entsprechenden seitlichen Schneidkanten des vorausgehenden Schruppmessers oder der vorausgehenden Schruppmesser zurückgesetzt sind. Man kann beim Schruppen daher den Messerkopf in stetiger Bewegung vorschieben, ohne da,ß dabei- die seitlichen Schlichtmesserschneidkanten zum Schnitt- kommen und vorzeitig stumpf werden. Nach beendigtem Schruppen erfährt dann der Stirnmesserkopfeinen weiteren, mit höherer Geschwindigkeit im Verhältnis zum Messerkopfuinlauf bewirkten Vorschub. Dieser bringt dann die Schlichtmesserschneidkanten zur Wirkung.
  • Vorzugsweise sind die @seitlich.en Schruppmesserschneidkanten fortschreitend um ein Maß gegeneinander versetzt, das für das erste Schruppmesser der Gruppe bei gegebenem- Vorschub eine im wesentlichen ebenso große Spanstärkeergibt wie bei den anderen Schruppmessern.-Ferner empfiehlt es sich; in an sich bekannter Weise jedem mit der Schneidkante zum Schnitt kommenden Schruppmesser ein am @Zahnlückengrund zum Schnitt kommendes Messer vorauslaufen zu lassen, wobei die Höhe jedes mit der Schneidkante schneidenden Schruppmessers so viel geringer ist als diejenige des vorausgehenden, am Zahnlückenboden zum Schnitt kommenden Messers, daß es am Zahnlückengrund nicht zum Schnitt. kommt. Der Vorteil dieser, an sich bekannten Maßnahme liegt in einer wesentlichen Entlastung der von den Schneidkanten der Schruppmesser gebildeten Ecken..
  • Eine weitere Aufgäbe der Erfindung liegt in einer solchen Ausgestaltung der fiir' den Messerkopf bestimmten bekannten Verzahnungsmaschine, die ein mit deren Drehantrieb der Messerkopfspindel gekuppeltes Vorschubgetriebe hat, daß man einen genormten Vorschubnocken für Zahnräder verschiedener Größe verwenden und daher die Maschine auf die Herstellung eines Zahnrades anderer Größe lediglich durch Einspannen eines geeigneten Messerkopfes und durch entsprechende Einstellungen umstellen kann.
  • Zu diesem Zweck bewirkt erfindungsgemäß das VorschubgetriebewährenddesSchneidens der Schruppmesser den Schruppvorschub so langsam, daß die Schlichtmesser nicht mitschneiden, und bewirkt nach dem Schnitt des letzten Schruppmessers beim letzten Umlauf des Messerkopfes einen schnelleren Vorschub, der die Schlichtmesser in die Schnittstellung bringt.
  • Der gleichförmige, beim Schruppen erfolgende A:cialvorschub wird vorzugsweise so groß bemessen, daß das den Schlichtmessern folgende Schruppmesser bei seiner Einwirkung auf die nächste Zahnlücke mit ungefähr derselben Spanstärke zum Schnitt kommt wie das den Schlichtmessern vorangehende Schruppmesser.
  • Die Maßnahme, daß die seitlichen Schruppmesserschneidkanten fortschreitend um ein Maß gegeneinander versetzt sind, das jedes Schruppmesser mit der gewünschten Spanstärke zum Schnitt kommen läßt, ist bei Stirnmesserköpfen zum Verzahnen von Zahnrädern: an sich nicht neu. Die bekannten Stirnmesserköpfe dieser Art arbeiten bei einer einzigen Umdrehung eine Zahnlücke des Werkstückes vollständig heraus und beginnen daher jeden Umlauf von derselben Winkelstellung gegenüber dem Werkstück aus, was zur Folge hat, daß die vom ersten Schruppmesser geschnittene Spanstärke unabhängig davon ist, welchen Abstand in Umfangsrichtung gemessen das letzte des mit einer größeren Lücke versehenen Schruppmesserkranzes vom ersten Messer dieses Kranzes hat.
  • Bei der für den Messerkopf nach der Erfindung bestimmten. Verzahnungsmaschine mit einem mit dein Drehantrieb der Messerkopfspindel gekuppelten Vorschubgetriebe führt der Messerkopf zum Herausarbeiten einer Zahnlücke jedoch zahlreiche Umdrehungen aus, wobei die im Schruppmesserkranz vorgesehene Lücke von erheblichem Einfluß auf die Stärke des Spanes ist, den das erste Schruppmesser des Kranzes schneidet. Aus diesem Grunde ist das Maß der Versetzung der seitlichen Schruppmesserschneidkanten für das erste Schruppmesser der Gruppe in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit und von der in Umfangsrichtung gemessenen Lücke zwischen dem letzten und ersten Schruppmesser so groß bemessen, daß das erste Schruppmesser der Gruppe eine im wesentlichen ebenso große Spanstärke ergibt wie bei den anderen Schruppmessern.
  • Die Erfindung wird an Hand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele erläutert und mit Hilfe von Zeichnungen. veranschaulicht. In diesen zeigen Fig. 1 und 2 die Maschine, mit der der erfindungsgemäße Messerkopf wirkt, im Aufriß und Grundriß, Fig. 3 das Getriebeschema der Maschine, Fig. 4 den senkrechten Teilschnitt in der Ebene 4-4 der Fig. 2 mit einem hydraulischen Schaltschema, Fig. S eine teilweise Stirnansicht des erfindungsgemäßen Messerkopfes, Fig. 6 eine schematische Abwicklung des Messerkopfes mit dessen sämtlichen Messern, Fig. 7 eine weitere schematische Darstellung der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Messeranordnung, Fig. S ein Schema, das das Arbeitsspiel der Maschine veranschaulicht, und Fig. 9 und 10 eine andere Ausführungsform des Messerkopfes an Hand von Darstellungen, die den Fig. 6 und 7 entsprechen.
  • Der in den Fig. 5 bis 7 gezeigte Messerkopf 123 hat außen zum Schnitt gelangende Messer 128 zuin Schneiden der hohlen Zahnflanken, wobei diese Messer im einzelnen die Bezugszahlen 128a. bis 1281c tragen. Ferner hat der Messerkopf innen zum Schnitt gelangende Messer 129, die im einzelnen mit 129a bis 129h bezeichnet sind.
  • Wie Fig.7 zeigt, hat jedes Messer eine seitliche Schneidkante 131 zum Bearbeiten der Zahnflanken und eine Stirnkante 132 zum Bearbeiten des Zahnlückengrundes. Schließlich hat jedes Messer auch noch eine nicht zum Schnitt kommende Seitenkante 133, die in einem gewissen Abstand von der gegenüberliegenden Zahnflanke des Werkstückes vorbeistreicht. Wie nun Fig. 6 zeigt, nimmt die Höhe, d. h. das in Achsenrichtüng von einer Bezugsebene 134 aus gemessene Maß der Schruppmesser, fortschreitend zu. Die Ebene 134 kann dabei die Stirnebene des Messerkopfes 123 sein. Die Größe der fortschreitend wachsenden Höhe der Schruppmesser 128 a bis 129 h richtet sich nach dem Maß des Vorschubes, der durch eine Schubkurvennut 93 (Fig. 3) bewirkt wird, deren Wirkung später näher erläutert wird. Der Vorschub des Werkstückes gegenüber dem Messerkopf etwa in der Richtung der Messerkopfachse, d. h. mit Bezug auf Fig.6 nach oben, bedeutet, daß bei jedem vollständigen Umlauf des Messerkopfes das Messer 128a um die Strecke A von der Stelle 128a' bis zur Stelle 128a" vorgeht. Wären nun alle Messer 128 und 129 gleich hoch, dann würde ihre wirksame Höhe vermöge des Vorschubes gewissermaßen die Wirkung haben, daß ihre Stirnkanten 132 auf die Linie 15 gebracht würden. Jedes Schruppmesser 129a bis 129h würde bis zu einer Schnittiefe einschneiden, die um ein Vierundzwanzigstel von A die Schnittiefe des vorhergehenden Messers übertreffen würde. Da nun vor dem Messer 128a acht Schruppmesser ausgelassen sind, müßte dieses erste Messer eine Spanstärke von neun Vierundzwanzigsteln von A abheben. Soweit also die Schnittbelastung in Frage kommt, würde das Messer 128a gewissermaßen die Stellung 128ä" einnehmen, die weit über der Linie 135 liegt.
  • Infolge der Zunahme der Höhe der Schruppmesser kommen ihre Stirnkanten 132 in Fig. 6 auf die Linie 136 zu liegen. Hinzu kommt nun noch der durch die Schubkurvennut 93 bewirkte Vorschub. Dieser bringt die Messer in Wirklichkeit auf die Linie 137. Jedes Schruppmes.ser einschließlich des ersten Messers 128a schneidet daher mit einer. Schnittiefe, die einem Sechzehntel des Abstandes A 'entspricht.
  • Der Messerkopf weist nun ferner ein außen schneidendes Schlichtmesser 138 und ein innen schneidendes Schlichtmesser 139 auf. Diese Messer haben die gleiche Höhe. Diese Höhe ist aber so viel kleiner als die Höhe des Messers 1291c bemessen, daß trotz des von der Schubkurvennut93 bewirkten Vorschubes die Schlichtmesser die Zahnlücke des Werkstückes durchlaufen, ohne dabei zum Schnitt zu kommen. Erst bei Beendigung des durch die Schubkurve bewirkten Vorschubes tritt der Kolben 107 (Fig. 4), dessen Wirkungsweise später genauer erläutert ist, in Tätigkeit und schiebt das Werkstück so weit vor, daß die Schlichtmesser lediglich mit ihren seitlichen Schnittkanten, nicht aber mit den Stirnkanten zum Schnitt kommen. Welche Lage die Schneidkanten der Schlichtmesser im Verhältnis zu denen der Schruppmesser haben, ist durch die gestrichelten Linien im Diagramm der Fig. 7 angedeutet. Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, haben die Messer 138 und 139 voneinander einen besonders großen Abstand. Dieser ist so bemessen, daß jeweils nur eines dieser Messer zum Schnitt kommt. Es muß auch verhindert werden, daß das Messer 138 bereits zu schneiden beginnt, während das Messer 129 h noch seinen Schnitt ausführt. Ferner muß dafür gesorgt werden, daß Zeit für den Vorschub, des Unterschlittens durch den Kolben 107 zur Verfügung steht. Aus diesen Gründen ist das Messer 138 in einem besonders groß bemessenen Abstand hinter dem Messer 129h angeordnet. Damit nicht etwa das erste Schruppmesser 128a in der geschlichteten Zahnlücke von neuem zum Schnitt kommt, muß das Werkstück rechtzeitig zurückgezogen werden, was eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Um diese Zeit zur Verfügung zu stellen, ist das Messer 128a besonders weit hinter dem zweiten Schlichtmesser 139 angeordnet.
  • Im übrigen kommt es auf die Bauart des Messerkopfes nicht an. Es ist also gleichgültig, ob die Messer herausnehmbar sind oder mit dem Messerkopf aus einem Stück bestehen oder je zu mehreren mit einem Segment aus einem Stück bestehen. Wichtig ist indessen - wenigstens bei Verwendung eines Vorschubnockens mit einer ununterbrochenen Vorschubkurve -, daß die fortschreitende Zunahme der Höhe der Messer längs der Linie 136 der Fig. 6 dem Maß des Vorschubes richtig angepaßt ist. Dieses Maß hängt dabei zum Teil von der Einstellung des Blockes 99 in dem Vorschubhebe197 (Fig. 3) ab, zum Teil aber auch von dem Verhältnis der Messerkopfumdrehüngen, die auf eine Umdrehung des Schubkurv enkörpers 46 kommt. Dieses Verhältnis wird durch die jeweils wählbaren Wechselräder bestimmt. Bei dem in Fig. 8 veranschaulichten Arbeitsspiel sind diese Wechselräder so gewählt, daß der Messerkopf für eine Umdrehung des Schubkurvenkörpers 46 sieben volle Umdrehungen ausführt.
  • Damit der Messerkopf in möglichst kurzer Zeit Zahnflanken von hoher Oberflächengüte erzeugen kann, muß er eine verhältnismäßig niedrige Schnittgeschwindigkeit beim Schlichten, aber eine ziemlich hohe Schnittgeschwindigkeit beim Schruppen haben. Aus diesem Grunde ist ein Geschwindigkeitssteuerschalter 141 (Fig. 3) vorgesehen, der den Motor 41 auf die eine oder die andere seiner möglichen Drehzahlen umschaltet. Dieser Schalter wird durch eine Schubkurve 142 geschaltet, die auf dem Teilschaltsteuernocken 84 vorgesehen ist. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel läuft der Motor 41 bei der Einstellung des Schalters mit 1800 und bei der anderen Stellung des Schalters mit etwa 600 Umdrehungen je Minute. Die Schnittgeschwindigkeit beim Schlichten beläuft also nur auf ein Drittel derjenigen beim Schruppen.
  • In dem Diagramm der Fig. 8 sind die einzelnen während des Arbeitsspieles erfolgenden Umdrehungen des Messerkopfes durch die längs der Abszisse eingetragenen Zahlen 0 bis 7 wiedergegeben. Das Diagramm läßt daher erkennen, in welcher Beziehung jeder Messerkopfumlauf zu dem Umlauf des Schubkurvenkörpers 46 und des Teilschaltnockens 84 steht. Die Linie 143 gibt dabei die Drehzahl des Motors 41 wieder. Der auf dieser Linie liegende- Punkt 144 stellt den Augenblick dar, in welchem die Schubkurve 142 des Nockens 84 den Schalter 141 umschaltet, um dadurch die Schnittgeschwindigkeit herabzusetzen. Bei der Stelle 145 erreicht der Motor die niedrige Geschwindigkeit. Bei 146 schaltet die Schubkurve 142 wiederum den Schalter 141 um, um die Schnittgeschwindigkeit wieder zu erhöhen. Dieses Ziel ist be: 147 erreicht. Die Linie 148 gibt die Vorschub bewegung des Unterschlittens wieder, die dieserr durch die S chubkurvennut 93 des S chubkurvenkörpers 46 erteilt wird. Der Vorschub für da: Schruppen beginnt an der Stelle 149 und verläuft über den Punkt 151 bis zum Punkt 152. Dann kommt ein Stillstand, der vom Punkt 152 zum Punkt 153 währt. Von diesem Punkt an findet der Rückzug statt. Er verläuft über den Punkt 154 zum Punkt 155. Von da an erfolgt ein Eilvorlauf bis zum Punkt 149.
  • Die in den Zeichnungen veranschaulichte Maschine eignet sich zum Fräsen von Zahnrädern entweder nach dem Abwälzverfahren oder nach dein Profilfräsverfahren ohne Abwälzung. Der erfindungsgemäße Messerkopf wird mit der an zweiter Stelle genannten Verwendung der Maschine benutzt. Die Grundplatte 20 der Maschine hat Gleitbahnen 21, auf denen ein Unterschlitten 22 waagerecht verschiebbar gleitet. Der Unterschlitten hat eine bogenförmige Gleitbahn 23, auf der um eine lotrechte Achse 25 schwenkbar und einstellbar eine Drehscheibe 24 gleitet. Diese hat ihrerseits eine Gleitbahn 27, auf der waagerecht verschiebbar ein Ständer 28 verstellt werden kann. Dieser Ständer hat eine lotrechte Gleitbahn 29, auf der ein Werkstückspindelstock31 durch Drehen einer Schraubspindel 30 auf und ab verstellt werden kann. Die Werkstückspinde132 in diesem Spindelstock läuft um eine waagerechte Achse 33 um. Mit Hilfe der verschiedenen Einstellungen kann man das zu fräsende Zahnrad oder ein ähnliches Werkstück G in die zum Verzahnen mit Hilfe eines umlaufenden Stirnmesserkopfes C richtigeLage bringen, wie es Fig. 2 zeigt. Diese Einstellung ist in Fig. 1 nicht dargestellt; denn dort nimmt die Drehscheibe eine solche Lage ein, daß die Achse der. Spindel 33 parallel zur Gleitbahn 21 verläuft.
  • Starr mit der Grundplatte 20 ein ein Gehäuse 34 verbunden, in dem um eine waagerechte Achse 36 drehbar eine Wiege 35 gelagert ist. Die Achse 36 schneidet die lotrechte Achse 25. Auf der Wiege ist verstellbar einFrässpindelstockgehäuse37 angebracht, in welchem die den Messerkopf C tragende Spindel 38 um eine Achse 39 drehbar gelagert ist. Das Spindelstockgehäuse 37 läßt sich derart einstellen, daß man dadurch den Messerkopf von der Wiegenachse 36 verschieden weit entfernt einstellen kann und daß man außerdem die Achse des Messerkopfes parallel zur Wiegenachse gemäß Fig. 1 und 2 oder um verschiedene Winkel schräg zu ihr einstellen kann. Ihren Antrieb erfährt die Maschine durch einen in Fig. 3 veranschaulichten Motor 41, der auf zwei verschiedene Geschwindigkeiten umschaltbar ist. Wie Fig. 3 zeigt, ist dieser Motor mit der Frässpindel durch Kegelräder 42, die Schnittgeschwindigkeit bestimmende Wechselräder 43, eine sich längs der Wiegenachse 36 erstreckende Haupttriebwelle 44 und in der Wiege angeordnete Zahnräder 45 verbunden. Dieses Triebwerk ist dabei so ausgestaltet, daß es die verschiedenen erläuterten radialen und schrägen Einstellungen des Messerkopfes gestattet.
  • Sollen Zahnräder mit Hilfe des Abwälzverfahrens gefräst werden, dann werden die Wiege 35, die Werkstückspindel32 und das diese verbindende Getriebe, das sogenannte Abwälzgetriebe, durch eine Schubkurvennut 55 des Schubkurvenkörpers 46 hin und her in Drehung versetzt. Der Schubkurvenkörper 46 läuft dabei nur in ein und derselben Richtung um, und zwar unter Antrieb über eine Getriebeverbindung von der Welle 44 aus. Zu dieser Getriebeverbindung gehören auch Wechselräder 47. Die Teilschaltung von Zahn- Lücke zu Zahnlücke erfolgt durch eine Bewegung, die in das Abwälzgetriebe zwischen der Wiege und der Werkstückspindel absatzweise eingeführt wird. Diesem Zweck dient ein Differentialgetriebe 68, 69, 71. Die absatzweise Bewegung wird durch ein Maltesergetriebe 82, 83 erzeugt, das seinen Antrieb gleichfalls durch die Zahnräder 47 erfährt und durch einen Nocken 84 gesteuert wird, Sollen Zahnräder nach dem Profilverfahren gefräst werden, also ohne Abwälzbewegrung, dann wird die Teilschaltung beibehalten, aber der hin- und hergehende Antrieb der Wiege und der Werkstückspindel fällt dann fort. Zu diesem Zweck wird eines der Zahnräder 59 zwischen der Nockenrolle 56 des Schubkurvenkörpers 46, 55 und dem Abwälzgetriebe herausgenommen, und die Wiege und die Welle 67 des Abwälzgetriebes werden durch Festklemmen gegen Drehung gesichert.
  • Die schrittweise Drehung der Werkstückspindel 32 erfolgt jeweils dann, wenn der Unterschlitten 22 zurückgezogen ist und das Werkstück G aus dem Bereich des Messerkopfes C fortgezogen hat. Der Rückzug des Unterschlittens wird entweder durch die Schubkurvennut 93 oder durch die Schubkurvennut 94 des Körpers 46 bewirkt, je nachdem, ob bei dem Verfahren ohne oder mit Abwälzung gearbeitet wird. Die in diese beiden Schubkurvennuten eingreifenden Nockenrollen 95 und 96 werden von einem Hebel 97 getragen, der bei 98 am Gestell schwenkbar gelagert ist. Auf diesem Hebel ist längs eines vom Lagerpunkt 98 ausgehenden Radius ein Block 99 verstellbar, der mittels eines Drehzapfens 101 schwenkbar an einem Stein 102 gelagert ist. Dieser Stein sitzt verschiebbar in. einem querverlaufenden Kulissenschlitz, der lotrecht zur Zeichenebene der Fig. 4 in einem Zylinder 103 vorgesehen ist. Dieser Zylinder ist in seiner Achsenrichtung verschiebbar im Gestell 20 angeordnet. Ein in dem Zylinder laufender Kolben 104 ist durch eine Kolbenstange 105 verstellbar mit dem Unterschlitten 22 verbunden. Die wirksame Länge der Kolbenstange 105 kann man durch Drehen einer Schraubspindelmutter 106 (Fig. 2) verstellen.
  • Die Anordnung ist derart getroffen, daß, wenn der Kolben durch eine Druckflüssigkeit im Zylinder 103 in seiner linken Grenzstellung gehalten wird, der Schubkurvenkörper bei jedem Umlauf mittels der Rolle 96, des Hebels 97, des Zylinders 103 und des Kolbens 104 den Werkstückspindelkopf als- Ganzes nach links bewegt und dadurch das Werkstück G in die Frässtellung bringt. Die .Wälzbewegung wird dabei durch die Schubkurvennut 55 und den verzahnten Sektor 57 bewirkt. Bei dieser Vorwärtswälzung wird das Werkstück G in der Frässtellüng stillgesetzt. Nach Beendigung der Vorwärtswälzung- erfolgt die Rückwäizung. Dabei schwenkt die Schubkurvennut 94 den Hebel im Uhrzeigersinn und zieht dadurch den Unterschlitten und das von ihm getragene @Verkstück aus der Frässtellung zurück. Alsdann kommt die Teilschaltvorrichtung zur Tätigkeit, um das Werkstück um eine Teilung zu drehen.
  • Die Sch.ubkurvennut93 bewirkt auch einen Rückzug des Unterschlittens 22, um dadurch die Teilschaltung zu ermöglichen. Doch ist die Schubkurvennut 93_ so gestaltet, daß sie nach dem Rückzug und nach der erfolgten Teilschaltung den Unterschlitten 22 allmählich vorschiebt, wenn die spanabhebende Bearbeitung des Werkstückes ihren Fortgang nimmt.
  • Die-Verstellung des Blockes 99 radial zum Hebel 94 dient dein Zweck, die durch den Schubkurvenkörper bewirkte Länge. der Vorschubbewegung zu verändern.
  • Will man den Unterschlitten -um eine größere #, Strecke zurückziehen, um z. B. das Werkstück auf der Werkstückspindel einspannen und es hinterher wieder ausspannen zu können, so wird zu diesem Zweck der Kolben 104 durch Flüssigkeitsdruck bis an sein Hubende im Zylinder 103 nach rechts verschoben. Das andere Hubende des Kolbens ist dadurch bestimmt, daß dieser an einen Hilfskolben 107 anstößt, dessen linke Grenzstellung (Fig.4) durch den Anschlag seiner Schulter 108 an einen Ring 109 bestimmt wird, der in dem Zylinder befestigt ist. Dieser Ring trägt einen Keil, der in eine Keilnut des Kolbens eingreift und diesen dadurch gegen Drehen sichert. Die andere Grenzstellung des Kolbens 107, also die mit Bezug auf Fig. 4 rechts liegende Grenzstellung, wird dadurch bestimmt, daß eine Nut 111 an eine Platte 112 anstößt, die am Ende des Zylinders befestigt ist. Die Mutter ist auf das verjüngte Ende des Kolbens 107 aufgeschraubt, das aus dem Zylinderkopf herausragt. Der Hub des Kolbens 107 kann dadurch verstellt werden, daß man nach dem Lösen einer Sperrschraube 113 die Mutter 111 dreht.
  • Der Kolben 107 wird durch einen Umsteuerschieber 115 gesteuert, der in einem Schiebergehäuse 116 (Fig. 3 und 4) verschiebbar geführt ist. Dieses Gehäuse sitzt auf dem Gestell 20. Der Steuerschieber trägt eine Rolle 117, die in eine Schubkurvennut 118 eines Nockens 119 eingreift, der an dem Schubkurvenkörper 46 befestigt ist und gewissermaßen einen Teil dieses Körpers bildet. Die Wirkungsweise des Umsteuerschiebers ergibt sich aus Fig.4. Dort erkennt man auch, daß zur Steuerung des Kolbens 104 noch ein Schieber 121 vorgesehen ist. Dieser ist durch einen Griff 122 - (Fig. 1 und 2) umschaltbar. Das hydraulische Druckmittel wird durch. eine Pumpe P geliefert, die entweder durch einen Motor 41 oder durch einen Hilfsmotor angetrieben werden kann.
  • Das Fräsen eines Zahnrades ohne Abwälzbewegung geht also wie folgt vor sich: Ist die Maschine richtig eingestellt und ein Werkstück G auf der Spindel 32 eingespannt, dann bedient man den Hebel 122 (Fig. 1 und 2) derart, daß dadurch der Steuerschieber 121 in seine in Fig. 4 gezeigte obere Grenzstellung. umgeschaltet wird. In dieser Stellung läßt er das von der Pumpe P gelieferte Druckmittel. zur rechten Seite des Kolbens 104 über Leitungen 120 und 130 fließen, wodurch: der Kolben und die Unterplatte nach links verschoben werden. Dadurch gelangt das Werkstück aus der Lage, in der es eingespannt wurde, in die Schnittstellung. Die zwischen der linken Seite des Kolbens 104 und der rechten Seite des Kolbens 107 gelegene Kammer wird über die Leitungen 140 -und 150 auf Abfluß geschaltet. Es sei nun, angenommen, daß die Maschine nach dem vorhergehenden Arbeitsgang zum Stillstand gelangt war (etwa durch einen üblichen automatischen Stillsetzschalter, der nicht dargestellt ist). Die Maschine ist daher in derjenigen Lage zum Stillstand gelangt, bei welcher der durch die Schubkurvennut 93 bewirkte Rückzug bis zum Punkt 154 vorgeschritten war. Dabei befindet sich der Kolben 107 in seiner rechten Grenzstellung, bei welcher die Mutter 111 an der Platte 112 anliegt; denn in diesem Zeitpunkt nimmt der Umsteuerschieber 115 seine oberste Lage gemäß Fig. 4 ein,. so daß das von der Pumpe P gelieferte Druckmittel über die Leitungen, 120 und 160 die linke Fläche des Kolbens beaufschlagt. Zwar wird das Druckmittel auch der rechten Fläche des Kolbens 104 zugeführt; der Kolben 107 ist jedoch nach rechts gegangen, weil die wirksame Fläche seiner linken Seite größer ist als diejenige der rechten Seite. des Kolbens 104. Nach dem Anlassen des Motors 41 beginnt sofort der Betrieb mit der hohen Schnittgeschwindigkeit. Durch die Schubkurvennut 93 wird zunächst der Rücklauf beendet, und dann erfolgt der Vorlauf, wie es die Linie 148 (Fig. 8) zwischen den Punkten 154, 155 und 149 zeigt. Während dieses Zeitraumes wird die Teilschaltbewegung durch den Nocken 84 und das Teilschaltwerk 82, 83 bewirkt. Etwa an dem Punkt 151 gelangt nun eines der Schruppmesser des Messerkopfes am Werkstück zum Schnitt. Infolge der fortschreitenden Zunahme der Messerlänge, die gewissermaßen einen in den Messerkopf eingebauten Vorschub darstellt, nimmt der wirksame Vorschub, nicht den durch die Linie 148 angedeuteten Verlauf, sondern geht über dieses Maß des Vorschubes hinaus. Er ist daher durch die gestrichelte Linie angedeutet, die von 151 zum Punkt 156 verläuft. Im Punkt 156 ist die erste Phase- des Schruppvo,rganges beendet. In dieser Phase war als letztes Schruppmesser das Messer 129h zum Schnitt gekommen. Dann tritt eine Pause in der spanabhebenden Bearbeitung des Werkstücks ein. Erst im Zeitpunkt 157 kommt wieder das erste Schruppmesser 128a zum Schnitt. Dieser Vorgang wiederholt sich bei jedem folgenden Umlauf des Messerkopfes, wobei jedesmal als letztes Messer das Meser 129h zum Schnitt gelangt und diesen in den Zeitpunkten 158, 161, 163 und 165 beendet. Das Messer 128a nimmt seinen Schnitt an den jeweils darauffolgenden Punkten 159, 162, 164 und 166 wieder auf.
  • An der Stelle 152 beginnt ein Abschnitt der Schubkurve 93, der in der Umfangsrichtung verläuft und daher eine Pause einschaltet, während welcher die Vorschubbewegung des Werkstücks unterbrochen ist. Während dieser Pause kommen noch die letzten Schruppmesser, beim vorliegenden Beispiel die Messer 129 g, 128 h und 129 h, zum Schnitt. In dem Zeitpunkt 167 beendet das letzte Schruppmesser 12911, seinen Schnitt. Gleichzeitig schaltet der Nocken 119 den Umsteuerschieber 115 mit Bezug auf Fig. 4 nach unten um, wodurch die am linken Ende des Kolbens 107 gelegene Kammer über die Leitungen 160 und 150 auf Abfluß geschaltet wird. Infolgedessen geht der Kolben 107 unter dem Einfluß des auf sein rechtes Ende wirkenden Pumpendruckes nach links, bis die Schulter 108 des Kolbens 107 an den Ring 109 stößt. Diese Verschiebung des Kolbens bewirkt nun eine solche Verschiebung des Unterschlittens 22, daß dadurch das Werkstück G bis in seine äußerste Stellung auf den Messerkopf zu vorgeschoben wird. Infolgedessen kommen nunmehr die beiden Schlichtmesser 138 und 139 zum Schnitt. Die gestrichelte Linie 168 gibt die Vorschubstellung wieder, bei der dies geschieht.
  • Noch vor Beginn des Schlichtens wird in dem Zeitpunkt 144 (Fig. 8) der Motor 41 auf die niedrige Drehzahl umgeschaltet, die dann im Zeitpunkt 145 erreicht ist, also gerade bevor das Schlichtmesser 138 zum Schnitt kommt. An dem durch die beiden Punkte 169 und 153 des Diagramms der Fig.8 gegebenen Zeitpunkt ist der Schnitt durch das Schlichtmesser 139 beendet. In diesem Augenblick steuert der Nocken 119 den Steuerschieber 115 mit Bezug auf Fig. 4 in die gezeigte Lage um, und die Nut 93 des Schubkurvenkörpers beginnt den Rückzug. Infolgedessen wird das Werkstück so schnell zurückgezogen, daß das folgende Schruppmesser 128a nicht mehr zum Schnitt kommt. Ferner wird bei der Beendigung des Schlichtens im Zeitpunkt 146 der Motor 41 auf seine hohe Drehzahl umgeschaltet. Erreicht wird diese hohe Drehzahl aber erst im Zeitpunkt 147. Im Zeitpunkt 154 ist das erste Arbeitsspiel also beendet und somit die erste Zahnlücke fertiggefräst. Es folgt nun von selbst das nächste Arbeitsspiel, und zwar beginnend mit einer Teilschaltbewegung des Werkstücks. Die einzelnen Arbeitsspiele werden so lange wiederholt, bis an dem Werkstück G sämtliche Zahnlücken herausgearbeitet sind. Dann kommt die Maschine von selbst zum Stillstand, und man schaltet dann den Steuerschieber 121 ausgehend von der in Fig. 4 gezeigten Lage nach unten, um dadurch den vollständigen Rücklauf des Unterschlittens herbeizuführen. Durch die Umschaltung wird der Kolben 104 auf seiner linken Seite über die Leitungen 120 und 160 mit dem Druckmittel beaufschlagt, während die am rechten Ende des Kolbens liegende Kammer über die Leitungen 130 und 150 auf Abfluß geschaltet wird.
  • Die Fig. 9 und 10 veranschaulichen eine abgeänderte Ausführungsform des Messerkopfes, den man an Stelle derjenigen der Fig:5 bis 7 verwenden kann. Dieser Messerkopf hat in an sich bekannter Weise drei Gruppen von Schruppmessern, nämlich Messer 171, die lediglich am Grunde der Zahnlücke zum Schnitt kommen, ferner Messer 172, die an der Außenseite zum Schnitt kommen, und schließlich Messer 173, die an der Innenseite zum Schnitt kommen. Die Höhe der Schruppmesser nimmt fortschreitend zu; die den Zahnlückengrund schneidenden Messer jedoch, die je vor einem mit der Seitenkante schneidenden Messer die Zahnlücke durchlaufen, haben eine größere Höhe als die davor und dahinter befindlichen, mit den Seitenkanten schneidenden Messer. Es liegen also die Stirnschneidkanten 174 der den Zahnlückengrund bearbeitenden Messer 171 auf einer Linie 175, während die Stirnkanten 176 der mit den Seitenkanten. zum Schnitt kommenden Schruppmesser 172 und 173 auf einer niedriger verlaufenden Linie 177 liegen. Diese Linie 177 verläuft so viel niedriger als die Linie 175, daß trotz des durch die Schubkurvennut 93 bewirkten Vorschubes die Stirnkanten 176 frei über das Werkstück hinwegfahren. Der Grund der Zahnlücken wird daher ausschließlich durch die Schneidkanten 174 der Messer 171 herausgearbeitet. Der durch die Schubkurvennut bewirkte Vorschub ist durch die Linie 178 wiedergegeben. Er ist so groß bemessen, daß nach einem Umlauf des Messerkopfes das erste Schruppmesser 171a, das ohne diesen Vorschub die Stellung 171 a' einnehmen würde,, tatsächlich die Vorschubstellung 171 a" einnimmt. Die gemeinsame Wirkung des gewissermaßen in den Messerkopf eingebauten, längs der Linie 175 verlaufenden Vorschubes, der durch. die fortschreitend zunehmende Höhe der Messer bewirkt wird, und des durch die Schubkurvenmit bewirkten Vorschubes führt also dazu, daß die Schneidkanten 174 auf die Linie 179 des Diagramms gebracht sind und daß daher das erste Schruppmesser in der wirksamen Stellung 171 a` nur mit -derselben Spanstärke zum Schnitt kommt wie die anderen Messer 171. Wie Fig. 10 zeigt, springen die seitlichen Schneidkanten 181 der Messer 172 und 173 über die seitlichen Schneidkanten der Messer 171 hinaus, so daß diese mit ihren Seitenkanten nicht schneiden. Auch sind die Seitenkanten 182 der Messer 172 und 173 so weit nach innen versetzt, daß sie nicht zum Schnitt kommen. Dem letzten Schruppmesser folgen nun auf dem Messerkopf ein außen zum Schnitt kommendes Schlichtmesser 183 und ein innen zum Schnitt kommendes Schlichtmesser 184, die beide gleich hoch bemessen sind. Diese Höhe aber ist so viel geringer bemessen als diejenige des letzten Schruppmessers, daß trotz des durch die Schubkurve bewirkten Vorschubes diese Schlichtmesser erst dann zum Schnitt gelangen, wenn die Hilfsvorschubeinrichtung mit dem Kolben 107 in Tätigkeit tritt und den zum Schlichten bestimmten Vorschub durchführt. Dadurch gelangen nämlich die Schlichtmesser in die Stellungen 183' und 184' (Feg. 9). In diesen Stellungen kommen ihre seitlichen Schneidkanten zum Schnitt. Ihre Stirnkanten aber laufen frei über den Zahnlückengrund.
  • Die Messer 183 und 184 haben einen geringeren Abstand als die Messer 138 und 139 in Fig. 7. Das ist aber nur deshalb der Fall, weil der in Fig. 9 gezeigte Messerkopf zum Fräsen von Zahnrädern bestimmt ist. bei denen die Breite der zu verzahnenden Zone des Werkstückes kürzer ist als bei den durch den Messerkopf der Fig. 7 zu verzahnenden Werkstücken.
  • In den Fig. 9 und 10 und auch in den Fig. 6, 7 und 8 ist natürlich die Größe der Vorschübe sowie der fortschreitenden Zunahme der Höhe der Messer stark übertrieben dargestellt. In Wirklichkeit beläuft sich der durch die Linie 179 in Fig. 9 dargestellte gesamte Vorschub etwa auf eine solche Größenordnung, daß jedes am Zahnlückengrund zum Schnitt gelangende Messer 171 mit einer Spanstärke von etwa 0,125 mm schneidet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stirnmesserkopf zum Verzahnen von Zahnrädern od. dgl., der auf seinem Umfang eine Gruppe von Schruppmessern und ein oder mehrere Schlichtmesser trägt, um im Verlauf mehrerer Umläufe, während deren ein Vorschub zwischen dem Messerkopf und -dem Werkstück erfolgt, eine Zahnlücke zu schruppen und nur während des letzten dieser Umläufe die Flanken der Zahnlücke zu schlichten, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Schneidkanten des Schlichtmessers oder der Schlichtmesser (138, 139, 183, 184) gegenüber den entsprechenden seitlichen Schneidkanten des vorausgehenden Schruppmessers oder der vorausgehenden Schruppmesser (128 a bis 129 h oder 171 a bis 173) so weit zurückgesetzt sind, daß sie während des beim Schruppen bewirkten Vorschubes nicht zum Schnitt kommen; aber nach einem weiteren, mit höherer Geschwindigkeit im Verhältnis zum Messerkopfumlauf bewirkten, beim letzten der Umläufe nach dem vom letzten Schruppmesser durchgeführten Schnitt erfolgenden Vorschub zum Schnitt kommen.
  2. 2. Stirnmesserkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schiichtlnesser (138, 183) vom letzten Schruppmesser (1291a, 173) einen Abstand hat, der die Zahnbreite des zu verzahnenden Werkstückes um ein so groß bemessenes Maß übertrifft, daß der weitere Vorschub vollständig durchgeführt werden kann, während der Messerkopf den Winlcelweg zwischen der Beendigung des vom letzten Schruppmesser ausgeführten Schnittes und dem Beginn des vom ersten Schlichtmesser durchgeführten Schnittes durchläuft.
  3. 3. Stirnmesserkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die 'seitlichen Schruppmesserschneidkanten (131) fortschreitend um ein axiales Maß gegeneinander versetzt sind, welches für das erste Schruppmesser der Gruppe bei gegebenem stetigem Vorschub eine im wesentlichen ebenso große Spanstärke ergibt wie bei den anderen Schruppmessern.
  4. 4. Stirnmesserkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise jedem mit der Seitenkante zum Schnitt kommenden Schruppmesser (172 oder 173) ein am Zahnlückengrund zum Schnitt kommendes Schruppmesser (171) vorausläuft, wobei die Höhe jedes mit der Seitenkante schneidenden Schruppmessers soviel geringer ist als diejenige des vorausgehenden, am Zahnlückenboden zum Schnitt kommenden Messers, daß es am Zahnlückengrund nicht zum Schnitt kommt.
  5. 5. Für den Messerkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche bestimmte Verzahnungsmaschine mit einem Vorschubgetriebe, das mit dem Drehantrieb der Messerkopfspindel gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschubgetriebe der Maschine während des Schneidens der Schruppmesser den Schruppvorschub so, langsam mit Bezug auf den Umlauf des Messerkopfes bewirkt, daß die Schlichtmesser nicht mitschneiden, und nach dem Schnitt des letzten Schruppmessers beim letzten Umlauf des Messerkopfes einen relativ schnelleren Vorschub bewirkt, der die Schlichtmesser in die Schnittstellung bringt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des gleichförmigen, beim Schruppen erfolgenden Axialvorschubes, daß bei einander folgenden Umläufen das den Schlichtmessern folgende Schruppmesser mit ungefähr derselben Spanstärke zum Schnitt kommtwie das den Schlichtmessern vorangehende Schruppmesser.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch einen den Schruppvorschub, bewirkenden, umlaufenden Schubkurvenkörper (46, 93), der infolge entsprechender Getriebeverbindung mit dem Messerkopf (C) für jedes Arbeitsspiel, bei dem eine Zahnlücke leerausgearbeitet wird, einen Umlauf ausführt, während der Messerkopf während dieses Arbeitsspiels mehrere Umdrehungen ausführt, wobei der Schubkurvenkörper im Anschluß an den den Schruppvorschub bewirkenden Schubkurvenabschnitt einen Abschnitt (152, 153) hat, der eine Ruhepause in der Vorschubbewegung herbeiführt, und gekennzeichnet durch einen Hilfsvorschubantrieb (115, 107), der den schnellen dem Schlichten vorausgehenden Vorschub bewirkt. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsvorschubantrieb (115, 107) hydraulisch oder pneumatisch antreibbar ist und durch einen Umstetierschieber (115) gesteuert wird, der zur Umlaufbewegung des Schubkurvenkörpers zeitlich abgestimmt betätigt wird.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch einen Antrieb (41) mit veränderlicher Antriebsdrehzahl für den Messerkopf und den Schubkurvenkörper und durch eine Steuerung zum Umschalten der Antriebsdrehzahl des Messerkopfes in solcher zeitlichen Abstimmung zum Umlauf des Schubkurvenkörpers, daß während des Schlichtens der Antrieb des Messerkopfes langsamer läuft als während des Schruppens. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 463 467, 750 034.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1300785B (de) * 1962-10-08 1969-08-07 Gleason Works Fuer eine Zahnradfraesmaschine bestimmter Messerkopf

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GB463467A (en) * 1936-06-23 1937-03-31 Gleason Works Improvements in gear cutters and method of cutting gears
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