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DE1300785B - Fuer eine Zahnradfraesmaschine bestimmter Messerkopf - Google Patents

Fuer eine Zahnradfraesmaschine bestimmter Messerkopf

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Publication number
DE1300785B
DE1300785B DE1963G0038885 DEG0038885A DE1300785B DE 1300785 B DE1300785 B DE 1300785B DE 1963G0038885 DE1963G0038885 DE 1963G0038885 DE G0038885 A DEG0038885 A DE G0038885A DE 1300785 B DE1300785 B DE 1300785B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutter head
knives
knife
cutting
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963G0038885
Other languages
English (en)
Inventor
Dammert Earl Desmond
Pedersen Harry
Fidd Joseph Valentine
Treverton Richard W
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gleason Works
Original Assignee
Gleason Works
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US229023A external-priority patent/US3138995A/en
Priority claimed from US229024A external-priority patent/US3138996A/en
Application filed by Gleason Works filed Critical Gleason Works
Publication of DE1300785B publication Critical patent/DE1300785B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23FMAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
    • B23F21/00Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
    • B23F21/12Milling tools
    • B23F21/22Face-mills for longitudinally-curved gear teeth
    • B23F21/223Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements
    • B23F21/226Face-mills for longitudinally-curved gear teeth with inserted cutting elements in exchangeable arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen für eine Zahnradfräsmaschine bestimmten Stirnmesserkopf, dessen Messerkranz aus zwei Gruppen von Messern besteht, die sowohl innen schneidende als auch außen schneidende Messer umfassen und deren eine aus starr am Messerkopfkörper befestigten Messern und deren andere aus mittels eines während des Umlaufes des Messerkopfes antreibbaren Stellwerks bewegbar am Messerkopfkörper angebrachten und aus der Schneidstellung zurückziehbaren Messern besteht.
  • Bei einem bekannten Messerkopf dieser Art sind die bewegbar am Messerkopfkörper angebrachten Messer einzeln um eine radiale Achse schwenkbar am Messerkopfkörper gelagert. Dabei läßt sich nicht vermeiden, daß die schwenkbaren Schlichtmesser geringe gegenseitige Verstellungen mit Bezug aufeinander erfahren, nachdem sie nacheinander in die Schneidstellung vorgeschoben sind und während sie den Schlichtschnitt durchführen. Das führt aber zu einem ungenauen und unregelmäßigen Schlichten des Werkstücks.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bewegbar am Messerkopf angebrachten Messer in ihrer Schneidstellung starrer abzustützen, als es bei dieser bekannten Anordnung möglich ist.
  • Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch einen auf dem Messerkopfkörper beweglich geführten Support gelöst, der die Messer der zweiten Gruppe starr an ihm befestigt trägt und mit dem Stellwerk verbunden ist, durch das die vom Support getragenen Messer auf dem Messerkopfkörper wahlweise in die Schneidstellung oder in die zurückgezogene Stellung bewegbar sind. Dank ihrer starren Befestigung am Support sind diese bewegbaren Messer beim Schneiden viel starrer abgestützt als bei dem bekannten Messerkopf.
  • Vorzugsweise verläuft die Hin- und Herbewegung des Supports am Messerkopfkörper in dessen Achsenrichtung.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen des neuartigen Messerkopfes sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine mit dem neuartigen Messerkopf ausgerüstete Verzahnungsmaschine, die in bekannter Weise mit einem Vorschubantrieb ausgerüstet ist, der zwischen der den Messerkopfkörper tragenden Spindel und der das Werkstück tragenden Spindel eine gegenseitige Vorschubbewegung, eine Ruhepause und eine Rückzugbewegung ungefähr in Richtung der Tiefe der zu fräsenden Zahnlücke herbeiführt. Die Eigenschaften des neuartigen Messerkopfes kommen bei dieser Maschine besonders wirksam zur Geltung, wenn der Vorschubantrieb so ausgestaltet ist, daß der Vorschub stattfindet, während der Support des Messerkopfes seine vordere Grenzstellung einnimmt, und wenn die Ruhepause stattfindet, während sich der Support in seiner rückwärtigen Grenzstellung befindet, und wenn die Maschine mit einem zusätzlichen Antrieb für den zusätzlichen Vorschub und Rückzug der Spindeln zueinander in derselben Richtung nach Rücklauf und Vorlauf des Supports auf dem Messerkopfkörper ausgerichtet ist.
  • Eine Verzahnungsmaschine mit einem Vorschubantrieb für den Vorschub und Rückzug der Spindeln zueinander in derselben Richtung ist bereits bekannt. An dem Messerkopf dieser bekannten Maschine waren jedoch die Schruppmesser und die Schlichtmesser starr befestigt. Dabei wurden die Schlichtmesser nach dem Schnippen durch einen zusätzlichen Vorschub der Messerkopfspindel zum Schnitt gebracht. Damit die Schlichtmesser beim Schnippen nicht zum Schnitt kommen, sind sie bei dieser bekannten Maschine gegenüber den Schruppmessern zurückversetzt. Das erfordert aber einen erheblichen Abstand der Schlichtmesser von den Schruppmessern, um mit Sicherheit zu erreichen, daß die Schruppmesser nicht etwa bei dem zusätzlichen Vorschub des Messerkopfes, also während des Schlichtens, zum Schnitt kommen.
  • Dieser große Messerabstand verringert aber die Zahl der Messer, die sich auf dem Messerkopf unterbringen lassen. Die Verringerung der Messerzahl aber verlangsamt den Fräsvorgang. Im Vergleich mit dieser bekannten Maschine bietet der Gegenstand der Erfindung den Vorteil, daß der Messerkopf mit den Messern voll besetzt werden kann und daß sich sämtliche beim Schruppen zum Schnitt kommenden Messer starr miteinander verbinden lassen und daß auch sämtliche beim Schlichten zum Schnitt kommenden Messer starr verbunden werden können.
  • Die Erfindung sei nunmehr an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigt F i g.1 eine Seitenansicht der Zahnradfräsmaschine, F i g. 2 einen Aufriß des Messerkopfes, F i g. 3 eine Schnittansicht des Messerkopfes und seiner Spindel, wobei der Schnitt ungefähr in der Ebene 3-3 der F i g. 2 verläuft, F i g. 4 und 5 schaubildliche Darstellungen eines Schubkurvenkörpers zum Verstellen des am Messerkopf geführten Supports und den diesen Schubkurvenkörper aufnehmenden Teil des Supports, F i g. 6 eine schematische Darstellung der gegenseitigen Lage der verschiedenen Schneidkanten der Messer, wobei diese Schneidkanten um die Messerkopfachse sämtlich in dieselbe Ebene verschwenkt dargestellt sind, F i g. 7 den Vorschubantrieb der Maschine in schematischer Darstellung im Grundriß, teilweise im Schnitt, F i g. 8 einen Querschnitt durch den Messerkopf mit dem hydraulischen Verstellwerk für den Support, wobei die Schnittebene die Messerkopfachse aufnimmt, F i g. 9 eine Stirnansicht des hydraulischen Antriebes, F i g.10 eine andere Ausführungsform des Messerkopfes in einem axialen Schnitt, F i g.11 eine weitere Ausführungsform des Messerkopfes im Aufriß, F i g.12 den Teilschnitt nach der Linie 12-12 der F i g.11 und F i g.13 einen Schnitt durch den Messerkopf und durch seine Spindel in den axialen Ebenen, die in F i g.11 mit 13-13 bezeichnet sind.
  • Auf dem Gestell 10 der in F i g.1 gezeigten Maschine sitzt einstellbar ein Spindelstockgehäuse 11 zur Aufnahme der den Stirnmesserkopf 13 tragenden Spindel 12, die um eine Achse 14 umläuft. Ferner trägt das Maschinengestell einstellbar einen Spindelstock 15 zur Aufnahme der das Werkstück G tragenden Spindel 16, die um eine waagerechte Achse 17 umläuft. Bei dem Werkstück handelt es sich beim vorliegenden Ausführungsbeispiel um ein Spiralkegelrad. Das Gehäuse 15 läßt sich auf und ab verstellen und um eine lotrechte Achse verschwenken. Es sitzt auf einem waagerechten Schlitten 18, der in der Richtung des Pfeiles 19 auf Gleitbahnen des Gestells 10 verschiebbar ist. Durch die gegenseitige Einstellung der beiden Spindelstöcke 11 und 15 bestimmt man den Spiralwinkel und die Tiefe der in das Werkstück G einzufräsenden Zahnlücken. Beim Fräsvorgang erfolgt eine gegenwärtige Vorschubbewegung zwischen dem umlaufenden Fräswerkzeug und dem Werkstück.
  • Dieser Vorschub erfolgt durch Verschiebung des Schlittens 18. Diesem Zweck dient ein Vorschubnocken 21 (F i g. 7), der mittels eines nicht näher dargestellten motorisch angetriebenen Getriebezuges mit der Messerkopfspindel12 gekuppelt ist. Bei jedem Umlauf des Schubkurvennockens 21 wird eine Zahnlücke herausgefräst. Der Messerkopf führt dabei mehrere vollständige Umdrehungen aus, deren Anzahl von dem Übersetzungsverhältnis des Getriebezuges abhängt. Der Nocken hat eine ununterbrochene Schubkurvennut, in die eine Nockenrolle 22 eingreift. Diese sitzt an einem Hebel 21, der seinerseits bei 24 am Gestell 10 schwenkbar gelagert ist. Längs dieses Hebels ist durch ein nicht näher veranschaulichtes Stellwerk ein Block 25 verstellbar, der bei 26 an einem Block 27 schwenkbar gelagert ist. Dieser Block 27 kann sich in einer Gleitbahn 28 hin und her verschieben, die quer verlaufend in einem zylindrischen Teil 29 vorgesehen ist. Dieser Teil ist in seiner Achsenrichtung im Gestell verschiebbar geführt. Durch Verstellen des Blockes 25 kann man den Hub verändern, den der Nocken 21 dem Schlitten 18 erteilt. Denn dieser Schlitten 18 ist durch eine Stange mit einem Hauptkolben 31 gekuppelt, der in dem zylindrischen Teil 29 hin und her beweglich geführt ist. Außerdem ist in dem zylindrischen Teil ein Hilfskolben 33 angeordnet, der als Anschlag wirkend die linke Grenzlage des Kolbens 31 bestimmt. Zu diesem Zweck trägt der Kolben 33 einen verstellbaren Anschlag 30, der seinen Hub im Zylinder begrenzt.
  • Bei Beginn der Fräsarbeit wird das rechte Ende des Zylinders 29 mit dem hydraulischen Druckmittel beschickt. Der Kolben 31 wird dadurch in seine linke Endstellung geschoben, in der er an den Kolben 33 anstößt. Dadurch wird der Schlitten 18 mit dem Werkstück G aus einer Lage, in der man das alte Werkstück ausspannen konnte und das neue Werkstück eingespannt hat, bis in die Frässtellung vorgeschoben. Dann beginnt der Umlauf des Nockens 21. Mittels des Hebels 23, des Zylinders 29, des Kolbens 31 und der Kolbenstange 32 verschiebt er den Schlitten 18 weiter nach links, wodurch der Messerkopf in das Werkstück hinein vorgeschoben wird und eine Zahnlücke herausfräst. Dieser Vorschub ist dabei zeitlich auf den Umlauf des Messerkopfes abgestimmt. Bei Beendigung des Vorschubes hält die in der Schubkurve des Nockens vorgesehene Ruhestrecke den Schlitten 18 vorübergehend in seiner äußersten vorgeschobenen Lage. Dann zieht der Nokken den Schlitten 18 zurück. Bevor der Fräsvorgang zum Herausfräsen der nächsten Zahnlücke wiederholt wird, wird das Werkstück G um seine Achse 17 um eine Zahnteilung weitergeschaltet, um dadurch die Stelle für die nächste Zahnlücke dem Werkzeug darzubieten.
  • Die hierzu dienende Teilschaltvorrichtung üblicher Bauart ist nicht dargestellt. Sie ist in den Getriebezug eingeschaltet, der die Werkstückspinde116 antreibt, und wird für jeden Umlauf des Vorschubnockens 21 einmal in Gang gesetzt. Sind alle Zahnlücken herausgefräst, kommen der Vorschubnocken und der Messerkopfantrieb zum Stillstand, und der Zylinder 29 wird zwischen den beiden Kolben 31 und 33 mit dem hydraulischen Druckmittel beschickt. Dadurch wird der Schlitten 18 nach rechts in die Beschickungslage zurückgeschoben.
  • Wie F i g. 2 und 3 zeigen, ist die Messerkopfspindel 12 in dem Spindelstockgehäuse 11 auf Wälzlagern gelagert, die in einem axialen Abstand voneinander angeordnet sind. Das hintere Lager ist mit 34 bezeichnet. Der trommelförmige Körper 35 des Messerkopfes 13 ist auf das kegelförmige Ende 36 der Messerkopfspindel aufgepaßt und liegt an der ebenen Vorderseite 37 eines Spindelflansches an. Er ist dort durch einen Kranz von Schrauben 38 befestigt. Auf seinem Umfang trägt der Messerkopf durch Schrauben 39 befestigte Segmente 41, die je drei aus einem Stück mit ihnen bestehende Schruppmesser bilden. Außerdem ist der Messerkopf mit einem verstellbaren Support ausgerüstet, an dem weitere Messer sitzen. Zu diesem Zweck erstreckt sich quer über die Stirnseite des Messerkopfkörpers 35 in Durchmesserrichtung eine Nut 42, in der ein quer verlaufender Schlitten 43 gleitend geführt ist. Dieser bildet den Support. Seine Enden tragen Nuten zur Aufnahme eines außen zum Schnitt kommenden Schlichtmessers 44 und eines innen zum Schnitt kommenden Schlichtmessers 45. In den Nuten sind diese Messer durch Schrauben 46 festgespannt. Sie sind in denselben, die Achse 14 umgebenden Messerkranz eingereiht wie die Schruppmesser.
  • Die Schruppmesser 47 kommen außen zum Schnitt, und die Schruppmesser 48 kommen innen zum Schnitt. Es sind vier Schruppmesser 47 vorgesehen, die mit 47-1 bis 47-4 bezeichnet sind. Auch die Anzahl der Schruppmesser 48 beläuft sich auf vier. Sie sind mit 48-1 bis 48-4 bezeichnet. Zwischen je zwei benachbarten, außen zum Schnitt kommenden Messern, einschließlich der Schlichtmesser, ist ein Messer 49 eingeschaltet, das zum Bearbeiten des Zahnlückengrundes dient.
  • Der den Support bildende Schlitten 43 ist am Messerkopf durch Kopfbolzen 51 gesichert und erfährt seinen Antrieb durch einen Schubkurvenkörper 52. Dieser ist an einer Kolbenstange 53 befestigt, welche längs der Achse 14 der Spindel 12 hin und her beweglich von einer Buchse 54 geführt wird. Zur Hinundherbewegung der Kolbenstange dient ein durch ein Druckmittel beaufschlagter Kolben 55, der in einer zylindrischen Kammer 56 der Spindel sitzt und mit einer Rückseite an einer Druckfeder 57 anliegt.
  • Der Schubkurvenkörper 52 (F i g. 4 und 5) hat eine abgeschrägte Rippe 58, die auf eine abgeschrägte Gegenfläche 59 der den Schubkurvenkörper aufnehmenden Bohrung des Schlittens 43 wirkt. Verschiebt die Feder 57 den Schubkurvenkörper in Achsenrichtung vorwärts nach rechts in F i g. 3, dann wird dadurch der Schlitten 43 mit Bezug auf F i g. 3 abwärts und mit Bezug auf F i g. 2 nach links gedrückt. Das hat die Folge, daß seine dem Schlichten dienenden Messer 44 und 45 aus der Schneidstellung zurückgezogen werden. An dem Schubkurvenkörper ist noch eine zweite abgeschrägte Rippe 61 vorgesehen. Diese kann sich an eine Schrägfläche 62 der Bohrung anlegen, um dadurch den Schlitten 43 mit Bezug auf F i g. 3 aufwärts und mit Bezug auf F i g. 2 nach rechts zu verschieben. Das hat die Wirkung, daß die Schlichtmesser in die Schneidstellung gelangen. Diese Verschiebung des Schubkurvenkörpers erfolgt dadurch, daß der Kolben 55 durch Kanäle 63 mit einem Druckmittel beaufschlagt wird und zurückläuft. Die Schubkurvenfläche der Rippe 61 hat eine Ruhestrecke 64. Legt sich diese an den Schlitten 43, was geschieht, wenn dieser sich der Schneidstellung nähert, dann wird dadurch der Schlitten vorübergehend in der Ruhestellung festgehalten. Zwischen den Schrägflächen 59 und 62 der Bohrung des Schlittens 43 ist eine Schulter vorgesehen, in der eine Keilnut 65 (F i g. 5), angeordnet ist. In dieser Keilnut führen sich die beiden Rippen 58 und 61 und verhindern dadurch eine Drehung des Schubkurvenkörpers. Auch die Kolbenstange 53 trägt einen Keil, der in eine innere Keilnut 66 des Schubkurvenkörpers eingreift. Dadurch ist die Kolbenstange 53 gegen Drehung gesichert.
  • Der Vorlauf des Schubkurvenkörpers 52 ist dadurch begrenzt, daß ein auf der Kolbenstange 53 vorgesehener Flansch 67 an eine in der Bohrung des Schlittens 43 vorgesehene Ringfläche 68 anstößt. In dieser Lage bewirkt eine in der Schubkurve der Rippe 58 vorgesehene Ruhestrecke 60, daß der Schlitten in seiner Grenzstellung vorübergehend in Ruhe verbleibt. Es ist dies die Stellung, in der die Messer 44, 45 aus der Schneidlage zurückgezogen sind. Die Lage, welche die Messer 44, 45 in vorgerückter Stellung zum Schnitt einnehmen, ist durch eine Klemmplatte 69 bestimmt, die an die Stange 53 durch eine Schraube 71 befestigt ist und am Umfang eine kegelige Paßfläche 72 gleichachsig zur Achse 14 aufweist. Diese Kegelfläche ist auf innere Kegelflächen 73 und 74 des Messerkopfkörpers und des Supports aufgepaßt. Langt der Kolben 55 bei seinem Rücklauf nach links in der Endstellung an, dann zentriert die kegelige Paßfläche 72 der Klemmplatte die beiden Kegelflächen 73 und 74 und klemmt den Schlitten 43 auf dem Messerkopfkörper fest, und zwar in derjenigen Lage, in der die Schlichtmesser 44, 45 die Schneidstellung einnehmen. Das außen zum Schnitt kommende Schlichtmesser 44 ragt also , mit seiner seitlichen Schneidkante radial über das Schruppmesser 47-4 hinaus, und das innen zum Schnitt kommende Schlichtmesser 45 springt mit seiner seitlichen Schnittkante radial nach innen über das Schruppmesser 48-4 vor. An der Klemmplatte 69 ; ist bei 76 eine gewölbte Blattfeder 75 angeschraubt, die tellerförmig gestaltet ist und sich mit ihrem Rand auf die Vorderseite des Messerkopfkörpers und des Supports 43 anlegt, und zwar auch dann, wenn die Klemmplatte 69 vorgeschoben ist. Die Tellerfeder 75 schützt daher die inneren Teile des Messerkopfes gegen das Eindringen von Spänen oder anderen Fremdkörpern.
  • Damit die Tellerfeder genügend biegsam ist, hat sie radiale Schlitze 77, die durch einen gummiartigen Stoff 78 verschlossen sind. Die Tellerfeder unterstützt die Feder 57 beim Vorschub der Klemmplatte 69 mit Bezug auf F i g. 3 nach rechts. Sie sorgt auch dafür, daß die Klemmplatte ihre Lage lotrecht zur Achse 14 beibehält.
  • In F i g. 6 sind die verschiedenen gegenseitigen Stellungen der Schneidkanten dargestellt. Die Schruppmesser 47 und 48 kommen außen und innen zum Schnitt, während der Vorschub des Werkstücks etwa längs der Achse 14 durch den Nocken 21 mit im wesentlichen gleichbleibender Geschwindigkeit vorbeigeführt wird. Im Messerkranz ist ein außen schneidendes Schruppmesser und ein innen schneidendes Schruppmesser fortgelassen, um Platz für die Schlichtmesser 44 und 45 zu schaffen. Aus diesen Gründen sind die seitlichen Schneidkanten der Schruppmesser derart stufenweise zueinander versetzt, daß sich die Spanbelastung gleichmäßig über sie verteilt. Das sei an Hand eines Beispiels erläutert: Ist die Vorschubgeschwindigkeit so hoch, daß die seitlichen Schneidkanten von den Zahnflanken bei jedem Messerkopfumlauf 0,5 mm starke Späne abnehmen würden, dann sind die seitlichen Schneidkanten der Messer 47-2, 47-3 und 47-4 gegenüber den vorauslaufenden Messern 47-1, 47-2 und 47-3 um eine Strecke A versetzt, die sich auf 0,025 mm beläuft. Infolgedessen nimmt jedes Messer einen 0,125 mm starken Span ab. Wären die Messer nicht in dieser Weise stufenförmig zueinander versetzt, dann würden die Messer 47-2, 47-3 und 47-4 je einen Span von 0,1 mm Stärke abnehmen, während die Messer 47-1, die auf die durch Fortlassen eines Schruppmessers geschaffene Lücke folgen, einen Span von 0,2 mm Stärke schneiden würden. Aus demselben Grunde sind die Messer 48-1 bis 48-4 stufenweise zueinander versetzt. Eine entsprechende stufenweise Versetzung der den Zahnlückengrund bearbeitenden Messer 49 ist bei dem veranschaulichten Messerkopf nicht nötig. Denn diese Messer sind im Messerkranz in gleichmäßigen Abständen angeordnet. Wie F i g. 6 zeigt, springen diese Messer 49 am besten in Achsenrichtung über die mit den Seitenkanten schneidenden Schruppmesser um eine Strecke B vor, die sich der Größenordnung nach auf 0,25 mm beläuft, während die Schlichtmesser vorzugsweise in Achsenrichtung um eine kleinere Strecke G nach innen versetzt sind, die der Größenordnung nach 0,075 mm beträgt. Sind die von dem verschiebbaren Support getragenen Schlichtmesser 44 und 45 in die Schneidstellung vorgerückt, dann sind sie mit ihren seitlichen Schneidkanten gegenüber denjenigen der vorauslaufenden Schruppmesser 47-4 und 48-4 um das Maß D nach außen und innen versetzt. D hat die zum Schlichten geeignete Größe, im vorliegenden Falle etwa 0,05 mm. In ihrer zurückgezogenen Stellung, die bei 44' und 45' gezeigt ist, sind die Schlichtmesser bis hinter die schneidenden Seitenkanten der Messer 47-1 und 48-1 zurückgezogen.
  • Die Maschine ist mit einer nicht näher veranschaulichten hydraulischen Steuerung ausgerüstet, deren Steuerschieber die Kanäle 63 mit dem hydraulischen Druckmittel beschicken und in ihrer Wirkung zeitlich auf die Wirkung des Vorschubnockens 21 abgestimmt sind. Durch diese Abstimmung ist erreicht, daß nach Beendigung des während des Vorschubes erfolgenden Schruppens, also während die Ruhestrecke des Nockens 21 zur Wirkung kommt, der Zylinder 56 lange genug mit dem Druckmittel beaufschlagt wird, um den Support 43 mit den Schlichtmessern vorzurücken und festzuklemmen und um beide Schlichtmesser zur Wirkung kommen zu lassen. Nach erfolgtem Schlichten wird der Zylinder 56 sofort auf Abfluß geschaltet, und der Vorschubnocken 21 zieht den Schlitten 18 zurück, worauf dann die Weiterschaltung des Werkstücks erfolgen kann. Will man nun mit Sicherheit verhindern, daß die Schruppmesser während des Schlichtens auf dem Werkstück entlangschaben, dann kann man dafür sorgen, daß dieselbe Ventilsteuerung, die den Zylinder 56 mit dem Druckmittel beschickt, oder ein anderer gleichzeitig wirksamer Steuerschieber dem linken Ende des Zylinders 29 das hydraulische Druckmittel in so großer Menge zuführt, daß der Kolben 33 um etwa ein hundertstel Millimeter nach rechts verschoben wird, und zwar bis an den seinen Hub begrenzenden Anschlag 30, während gleichzeitig der Schlitten 43 in die Schlichtstellung vorläuft. Das hat die Wirkung, daß die den Zahnlückengrund bearbeitenden Messer 49 etwas zurückgezogen werden.
  • Diese Arbeitsweise sei nunmehr an Hand eines bezeichnenden Beispiels erläutert: Der Nocken 21 mag so angeordnet sein, daß er einen Umlauf ausführt, während der Messerkopf sechzehn Umläufe macht. Bei einem Umlauf des Messerkopfes legt der Nocken als einen Winkel von 22,5° zurück. Die den Vorschub mit gleichbleibender Geschwindigkeit durchführende Strecke der Nockenschubkurve erstreckt sich um den Umfang herum über einen Winkel von 292,5°. Die Ruhestrecke für das Schlichten hat eine Länge von 22,5°. Für den Rückzug des Werkstücks und den anschließenden, die Teilschaltung ermöglichenden Stillstand dreht sich der Nokken um 45°. Der Schruppvorschub beginnt, wenn das Messer 47-3 etwa dem Werkstück G gegenüber steht. Der Vorschub endet, wenn der Messerkopf 13 volle Umdrehungen gemacht hat. Die Nockenrolle befindet sich jetzt an der Stelle der Nockenschubkurve, bei der die Ruhestrecke beginnt, die das Werkstück nach erfolgtem Vorschub vorübergehend festhält. Der Support 43 wird verstellt, um die Schlichtmesser in die Schneidstellung zu bringen. Das mit seiner äußeren Schneidkante zum Schnitt kommende Schruppmesser 47-4 nimmt seinen letzten Schnitt bei voller Vorschubtiefe und das außen zum Schnitt kommende Schlichtmesser 44 nimmt einen dünnen Span ab. Nachdem dann das innen zum Schnitt kommende Schruppmesser 48-4 seinen letzten Span abgehoben hat, führt das Schlichtmesser 45 mit seiner Innenkante den Schlichtschnitt durch. Wenn dann das Messer 47-3 in die dem Werkstück etwa gegenüberliegende Stellung kommt, was am Ende des vierzehnten Umlaufes des Messerkopfes der Fall ist, dann beginnt der Rücklauf des Werkstücks zum Zweck der Teilschaltung, und der Schlitten 43 wird verstellt, um die Schlichtmesser zurückzuziehen. Hat der Messerkopf seinen sechzehnten Umlauf beendet, dann ist auch die Teilschaltung durchgeführt, und die Nockenrolle 22 steht bereit, um wieder auf die Vorschubstrecke der Schubkurve des Nockens aufzulaufen und damit den nächsten Fräsvorgang einzuleiten.
  • Bei der in den F i g. 8 und 9 gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist der hydraulische Antrieb zur Verstellung des die Schlichtmesser tragenden schlittenförmigen Supports außerhalb der Messerkopfspindel angeordnet. Die Messerkopfspindel 112 mit der Umlaufachse 114 trägt den Messerkopfkörper 135, auf dem der schlittenförmige Support 143 mit Hilfe der Befestigungsbolzen 151 verschiebbar geführt ist. Der Verstellung dieses Supports dient wiederum ein Schubkurvenkörper 152 auf einer Tragstange 153 mit einem vorderen Flansch 167. Geführt ist die Stange in einer Buchse 154, und sie unterliegt der Kraft der Feder 157. Auch ist der Messerkopf wiederum mit einer Klemmplatte 169 und einer Tellerfeder 175 versehen. Die Stange 153 hat in ihrem vorderen Ende eine axiale Bohrung, in der der Schaft eines Kopfbolzens 115 mittels Nadellagers 116 gelagert ist. Mit seinem vorderen Teil ist der Schaft des Kopfbolzens in einem Quer- und Schubkugellager 117 gelagert, das von der Klemmplatte 169 getragen wird.
  • Dem hydraulischen Antrieb dient ein Halter 118, der auf dem Spindelstockgehäuse 11 der Messerkopfspindel (F i g. 1) um die Achse 114 verschwenkbar und feststellbar angeordnet ist. Zu diesem Zweck ist der Halter durch Bolzen 119 9 angeschraubt, die in einem bogenförmigen T-Schlitz 121 auf der Vorderseite des Spindelstockgehäuses verankert sind. Das bietet die Möglichkeit, den Halter in eine solche Lage um die Achse 114 zu verschwenken, in der er nicht an das Werkstück G anstößt. An dem Halter ist ein hydraulischer Zylinder 122 befestigt, der einen Kolben 123 mit einer Kolbenstange 124 enthält. Mit ihrem vorderen Ende stößt diese Kolbenstange an dem einen Ende eines Hebels 125 an, der auf dem Halter durch einen Stift 126 schwenkbar gelagert ist. Mit seinem anderen Ende stößt der Hebel an den Kopf des Stiftes 115.
  • Wenn im Betrieb während des Schruppens kein hydraulischer Druck auf den Kolben 123 wirkt und die Feder 157 die Stange 153 in ihrer vorderen Grenzstellung hält, in welcher der Flansch 167 an eine Gegenfläche in der den Schubkurvenkörper aufnehmenden Bohrung des Schlittens 143 anliegt - diese Gegenfläche entspricht der Fläche 68 in F i g. 5 -, dann hält der Schubkurvenkörper 152 in dieser Lage den schlittenförmigen Support 143 in derjenigen Stellung, in der die Schlichtmesser 44' und 45' zurückgezogen sind (vgl. F i g. 6). In den Halter 118 ist eine Anschlagschraube 127 eingeschraubt und durch eine Gegenmutter gesichert. Diese Schraube 127 legt sich an den Hebel 125 derart an, daß dessen im Uhrzeigersinn (mit Bezug auf F i g. 8) erfolgende Verschwenkung begrenzt wird. Diese Begrenzung ist so gewählt, daß die Tellerfeder 175 mit ihrem Rand in einer Lage gehalten wird, in der sie auf die Vorderflächen des Messerkörpers 135 und des Supports 143 drückt. Nach erfolgtem Schruppen wird der Zylinder 122 durch einen Kanal 127 mit der hydraulischen Druckflüssigkeit beschickt. Infolgedessen verschwenkt der Kolben 123 den Hebel 125 im Gegenuhrzeigersinn in die Lage der F i g. B. Die Stange 153 mit dem Schubkurvenkörper152 wird dadurch nach innen verstellt, was zur Folge hat, daß der Schlitten 143 fast ganz in die Schlichtstellung gebracht wird. Im letzten Abschnitt dieser Bewegung bringt die Klemmplatte 169 den Schlitten in die endgültige Schlichtstellung und klemmt ihn in dieser fest. Dann nehmen die von dem schlittenförmigen Support getragenen Messer die in F i g. 6 mit ausgezogenen Linien bei 44 und 45 angegebenen Stellungen ein.
  • Bei der in F i g. 10 gezeigten Ausführungsform trägt der Messerkopfkörper 235 wiederum den die Schlichtmesser tragenden Supportschlitten 243. An den entsprechenden Elementen 35 und 43 der in den F i g. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform unterscheiden sich diese jedoch dadurch, daß ihre Gleitflächen 236 und 244 zur Umlaufachse 14 des Messerkopfes, also auch zur Umlaufebene, geneigt sind und daß die den schlittenförmigen Support am Messerkopf sichernden Bolzen 251 eine entsprechende Neigung haben. Wird der schlittenförmige Support durch den in den F i g. 4 und 5 gezeigten Schubkurvenkörper oder durch einen gleichwertigen Antrieb hin- und herbewegt, um die von dem Support getragenen Messer aus der Schneidstellung zurückzuziehen oder in diese zu bringen, dann erfolgt die Verstellung des Supports daher in der Richtung 237, die eine axiale Komponente 238 und eine radiale Komponente 239 hat. Diese axiale Komponente bietet die Möglichkeit, die Schlichtmesser so anzuordnen, daß die mit ihren Spitzenschneidkanten so dicht, wie gewünscht, an den Zahnlückengrund heranreichen oder sogar dort einen schwachen Span abnehmen, während sie gleichzeitig mit ihren Seitenkanten schneiden, was der Fall ist, wenn der schlittenförmige Support bis in seine Grenzstellung mit Bezug auf F i g.10 nach rechts verstellt ist. Dennoch können die Messer wegen der axialen Komponente weit genug zurückgezogen werden, um während des vorausgehenden Schruppens vom Zahnlückengrund vö11ifreizukommen, wobei dann der Schlitten die linke Grenzstellung mit Bezug auf F i g. 10 einnimmt.
  • Bei dem in den F i g.11, 12 und 13 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Messerkopfspinde1312 im Spindelstockgehäuse 311 auf Wälzlagern gelagert, die in axialer Richtung im Abstand voneinander angeordnet sind. Das hintere Wälzlagerpaar ist mit 234 bezeichnet. Der Messerkopf 313 hat einen trommelförmigen Körper 335, der auf dem kegeligen Ende 336 der Spindel sitzt und sich an die Vorderfläche 337 eines Spindelflansches anlegt und dort bei 338 festgeschraubt ist. Der Messerkopfkörper trägt zwei vorspringende Ansätze 339, die einander in Durchmesserrichtung gegenüberstehen und die auf ihren Innenflächen Aussparungen zur Aufnahme der Schäfte von Messern 341 und 342 haben, welche zum Schlichten dienen. Das Messer 341 kommt mit seiner Außenkante und das Messer 342 mit seiner Innenkante zum Schnitt. Die Befestigung dieser Messer an den Ansätzen 339 erfolgt durch Schrauben 343, die geneigt angeordnet sind und infolgedessen die Messer in die Ecken 344 der Aussparungen hineinziehen.
  • Auf seiner Vorderfläche hat der Messerkopfkörper eine Ringnut, deren Achse mit der Messerkopfachse 14 zusammenfällt. Diese Ringnut, deren innere und äußere Flanken 345 und 346 zylindrisch gestaltet sind und die einen ebenen Boden hat, bildet eine zylindrische Kammer 348 zur Aufnahme eines ringförmigen Kolbens 349, der sich in dem Messerkopfkörper daher in Achsenrichtung verschieben kann. Wird er nach außen, d. h. mit Bezug auf F i g.13 nach rechts, verschöben, dann werden dadurch die von ihm getragenen Messer 363 in die Schneidstellung gebracht. Der Vorschub des Kolbens nach rechts erfolgt dadurch, daß die Kammer 348 durch Kanäle 351 mit einem hydraulischen Druckmittel beschickt wird. Die Kanäle gehen durch das Spindelstockgehäuse 311 und die Spindel 312 hindurch, und sie sind durch Ringnuten 351' verbunden, so daß der Druckmittelzustrom durch den gegenseitigen Umlauf der Teile nicht behindert wird. Der Vorlauf des Kolbens ist durch eine Platte 352 begrenzt, die bei 353 am Messerkopfkörper 335 angeschraubt ist. Ist die Kammer 348 auf Abfluß geschaltet, dann wird der Kolben mit Bezug auf F i g. 13 nach links durch Druckfedern 354 zurückgedrückt, deren Anordnung sich aus F i g.12 ergibt. Diese Federn wirken zwischen der Platte 352 und dem Kolben 335. Die zylindrische Außenfläche des Kolbens sitzt mit Gleitsitz zentriert in der zylindrischen Innenfläche 346 der zylindrischen Kammer. An der Fläche 345 liegt der Kolben mit etwas größerem Spielraum an. Zum Abdichten dienen Schnurringe 355.
  • Wie F i (y. 12 zeigt, sitzen die Federn 354 in Aussparungen 356, die in der Stirnfläche des Kolbens 349 vorgesehen sind. In den Enden der Federn 354 sind Bolzen mit gehärteten Köpfen 357 eingesetzt, die sich an die Bodenflächen 358 der Aussparungen anlegen. Diese Bodenflächen sind zur Achse 14 des Messerkopfes geneigt. Dieser Neigung zufolge üben die Federn auf den Kolben ein Drehmoment aus, das der Messerkopfumlaufrichtung entgegengesetzt ist und dem Zweck dient, Flanken 359 der Aussparungen 356 in Anlage an gehärteten Köpfen 361 von Bolzen zu halten, die je in einen zweier Ansätze 362 eingesetzt sind. Diese Ansätze springen in Durchmesserrichtung von der Platte 352 vor und ragen in die Aussparungen hinein. Die Kopfbolzen übertragen daher das Antriebsmoment von der Platte 352 auf den Kolben. Da sie auf den Flächen 359 gleiten, behindern sie nicht die axiale Verstellung des Kolbens. Am Umfang des Kolbens 349 sind mit Schrauben 364 Segmente 363 befestigt, die je drei aus einem Stück mit ihnen bestehende Schruppmesser tragen. Diese Schruppmesser bilden mit den Schlichtmessern 341 und 342 einen gemeinsamen, die Messerkopfachse 14 umgebenden Messerkranz. Die Schruppmesser 365 kommen mit ihren äußeren und die Schruppmesser 366 mit ihren inneren Schneidkanten zum Schnitt. Zwischen je zwei benachbarten außen und innen schneidenden Messern ist ein Messer 367 zum Bearbeiten des Zahnlückengrundes eingeschaltet. Die aufeinanderfolgenden Schneidkanten der vier außen zum Schnitt kommenden Messer sind mit 365-1 bis 365-4 bezeichnet. Die innen zum Schnitt kommenden Schneidkanten haben die Bezugszahlen 366-1 bis 366-4. Die gegenseitige Lage der verschiedenen Schneidkanten der Schruppmesser 365, 366 und 367 entsprechen im wesentlichen der in F i g. 6 gezeigten Anordnung der Schruppmesser.
  • Der Verlauf des Arbeitsganges weicht von demjenigen der anderen Ausführungsformen etwas ab. Die zeitliche Abstimmung ist so gewählt, daß sich der Arbeitsverlauf wie folgt abspielt: Während der Vorschubnocken den Schlitten 18 mit dem Werkstück G vorschiebt, werden die Kanäle 351 und die Kammer 348 unter Flüssigkeitsdruck gehalten. Infolgedessen sind die Schruppmesser nach außen in die Schnittstellung verstellt. Auch das linke Ende des Zylinders 29 steht unter Druck, so daß der Kolben 33 in seiner rechten Endstellung gemäß F i g. 7 gehalten wird. Ist die Zahnlücke bis zur vollen Tiefe geschruppt und kommt dann die Ruhestrecke des Vorschubnockens 21 zur Wirkung, wobei die Schruppmesserkanten 365-4 und 366-4 den letzten Span abheben, dann werden der Kanal 351 und das linke Ende des Zylinders 29 auf Abfluß geschaltet, so daß der Kolben 349 und die Schruppmesser zurückgezogen werden und der Kolben 33 bis zur Anlage an der linken Stirnwand des Zylinders 29 durch Beaufschlagung der rechten Seite des Kolbens 31 verschoben wird. Dadurch wird das Werkstück in die Lage gebracht, in der es durch die Messer 341 und 342 geschlichtet wird. Ist dieser Schlichtvorgang beendigt, dann zieht der Vorschubnocken den Schlitten 18 zurück, worauf anschließend die Teilschaltung der Werkstückspindel erfolgt. Dadurch wird die nächste Teilung des Werkstücks G dem Messerkopf dargeboten. Alsdann werden der Kanal 351 und die linke Stirnwand des Zylinders 29 wieder unter Flüssigkeitsdruck gesetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Für eine Zahnradfräsmaschine bestimmter Stirnmesserkopf, dessen Messerkranz aus zwei Gruppen von Messern besteht, die sowohl innen schneidende als auch außen schneidende Messer umfassen und deren eine aus starr am Messerkopf befestigten Messern und deren andere aus bewegbar am Messerkopf angebrachten Messern besteht, die mittels eines während des Umlaufes des Messerkopfes antreibbaren Stellwerks zwischen der Schneidstellung und einer zurückgezogenen Stellung bewegbar sind, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h einen auf dem Messerkopfkörper (35 oder 335) beweglich geführten Support (43 oder 349), der die Messer (44, 45 oder 365, 366) der zweiten Gruppe starr an ihm befestigt trägt und mit dem Stellwerk (52, 55 oder 152, 123, 125 oder 348) verbunden ist, durch das die vom Support getragenen Messer auf dem Messerkopfkörper wahlweise in die Schneidstel-Jung oder in die zurückgezogene Stellung bewegbar sind.
  2. 2. Messerkopf nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am Messerkopf angeordnete und während seines Umlaufs festziehbare Klemme (55, 69; 348, 352) zum Festklemmen des Supports an dem Messerkopfkörper in der Lage, in der sich die vom Support getragenen Messer in der Schneidstellung befinden.
  3. 3. Messerkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Messergruppe ein einziges innen zum Schnitt kommendes Messer (45 oder 342) und ein einziges außen zum Schnitt kommendes Messer (44 oder 341) umfaßt und daß die Messer (47, 48 oder 365, 366) der anderen Gruppe in dem Messerkranz zwischen den beiden einzigen Messern eingereiht sind.
  4. 4. Messerkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das einzige, innen zum Schnitt kommende Messer (45 oder 342) dem einzigen, außen zum Schnitt kommenden Messer (44 oder 341) im Messerkranz ungefähr in Durchmesserrichtung gegenüberliegt.
  5. 5. Messerkopf nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem einzigen innen schneidenden Messer (342) und einem einzigen außen schneidenden Messer (341) bestehende Messergruppe diejenige Messergruppe ist, die starr an dem Messerkopfkörper (355) sitzt.
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DE1178677B (de) * 1957-12-30 1964-09-24 Gleason Works Verfahren zum Verzahnen eines Spiralkegel-rades oder Spiralhyperboloidrades, dessen Zahn-flanken Schraubenflaechen mit sich aendernder Steigung sind, und Maschine mit einem Stirn-messerkopf zur Ausfuehrung dieses Verfahrens

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