[go: up one dir, main page]

DE1455595C - - Google Patents

Info

Publication number
DE1455595C
DE1455595C DE1455595C DE 1455595 C DE1455595 C DE 1455595C DE 1455595 C DE1455595 C DE 1455595C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
loading floor
trailer
loading
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug, ins- nur für den Transport verhältnismäßig leichter Güter, besondere zum Transportieren von Lademaschinen wie z. B. Heuballen. Würden schwere und schwerste und sonstigen mit Rädern ausgerüsteten Gegen- Gegenstände, beispielsweise mit Räder versehene ständen in engen bergmännischen Hohlräumen, be- Arbeitsmaschinen für den Bergbau, auf diesem Anstehend aus einem einachsigen Motorwagen, einem 5 hänger transportiert, so würden infolge der Lageebenfalls einachsigen Anhänger mit einem U-för- rung des Ladebodens ober- bzw. unterhalb seines migen, nach hinten offenen Rahmen und einer Ge- Schwerpunktes bei Bodenunebenheiten od. dgl. so ienkverbindung zwischen dem Motorwagen und große Kräfte auftreten, daß die Verriegelung überdem Anhänger, die den U-förmigen Rahmen des fordert wäre. Außerdem würde ein so großen Lasten letzteren in einer waagerechten Lage hält, wobei der io angepaßter Ladeboden das Leergewicht des AnRahmen einen die Öffnung ausfüllenden Ladeboden hangers ungewöhnlich erhöhen,
aufnimmt. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
Es ist ein Anhänger für Fahrzeuge bekannt, der ein Transportfahrzeug, insbesondere zum Transporaus einem U-förmigen, nach hinten offenen Rahmen deren von Lademaschinen und sonstigen mit Rädern mit einer nach vorne weisenden Deichsel besteht, 15 ausgerüsteten Gegenständen in engen bergmännischen mit der der Anhänger an das Fahrzeug angehängt Hohlräumen zu schaffen, mit dem schwere und werden kann. Der U-förmige Rahmen wird von schwerste Ladegüter, wie beispielsweise mit Rädern einem nach rückwärts sich über den U-förmigen versehene Lade-, Räum- oder dergleichen Arbeits-Rahmen hinaus erstreckenden flachen Ladeboden maschinen für den Untertage-Bergbau, ohne zusätzausgefüllt, der mittels Lenker parallel zu sich selbst so liehe Einrichtungen einfach und schnell be- und ent- und zu dem U-förmigen Rahmen anheb- und ab- laden werden können, wobei die Ladefläche insbesenkbar ist. Dazu sind die als Winkelhebel ausge- sondere bei Leertransport ohne besondere Verriegebildeten Lenker mit an den Enden ihrer längeren lungsmittel eine stabile Lage hat.
Hebelarme angeordneten Lagerzapfen seitlich am Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch Ladeboden, an den Enden ihrer kürzeren Hebel- 35 gelöst worden, daß der Rahmen des Anhängers an arme mittels einer Stange miteinander verbunden den hinteren Enden seiner Schenkel mit der unteren und an ihren Scheiteln in den Schenkeln des U-för- Seite von Lagerbuchsen fest verbunden ist, die nach migen Rahmens schwenkbar gelagert. In angehobe- innen ragende Enden der Radachsen umgeben, daß nem Zustand wird der Ladeboden mittels Steckbolzen die Schenkel an ihrem hinteren Ende unterhalb der gehalten, die durch Bohrungen in den seitlichen 30 Radachsen durch eine quer verlaufende Welle mit-Schenkeln des U-förmigen Rahmens einerseits und einander verbunden sind, auf der der Ladeboden durch mit diesen bei angehobenem Ladeboden über- schwenkbar gelagert ist, und daß der Ladeboden einstimmenden Bohrungen in den langen Hebelarmen mit nach rückwärts sich erstreckenden, als Rampe der Winkelhebel andererseits gesteckt werden. dienenden und diesen fortsetzenden Armen ausge-
Bei dieser bekannten Anordnung dient der gesamte 35 bildet ist.
Ladeboden als Ladefläche, die durch Parallelver- Dadurch wird der Schwerpunkt des Ladebodens schieben abgesenkt und insbesondere in unbeladenem von seiner Lage über oder unter der Anhängeachse Zustand angehoben werden muß. Hierbei müssen in Fahrtrichtung nach vorn zwischen die verstellbare gerade dann, wenn überschwere Lademaschinen Gelenkverbindung mit dem Motorwagen und die und sonstige mit Rädern versehene Arbeitsmaschinen 40 Anhängerachse verlagert. Der Ladeboden erhält soangehoben werden sollen, sehr große Kräfte aufge- mit sowohl in beladenem Zustand als auch beim bracht werden, wobei außerdem die Hebelüber- Leertransport eine stabile Lage, so daß die Antriebssetzung ungünstig wirkt. Dadurch ist die Lage des mittel und die Verriegelungen für den Ladeboden Ladebodens während der Fahrt nicht stabil und auch bei Schwingungen des Anhängers infolge Bodenmuß durch besondere Verriegelungen gesichert wer- 45 Unebenheiten keine großen Kräfte aufzunehmen den. Das ist umständlich und verzögert das Be- und brauchen. Durch die nach hinten nur aus Armen Entladen des bekannten Anhängers. bestehende Ladefläche wird das Leergewicht des
Es ist auch schon ein vorwiegend für landwirt- Anhängers stark verringert.
schaftliche Zwecke dienender Anhänger bekannt, Die Erfindung ist an Hand eines in der Zeichnung
dessen Ladeboden einfach und schnell von einer 50 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Hochlage in eine Tieflage und umgekehrt gebracht Es zeigt
werden kann. Dazu besteht der Anhänger aus einem F i g. 1 das Transportfahrzeug in Seitenansicht,
rundum geschlossenen Rahmen, auf. dem ein flacher F i g. 2 das Fahrzeug nach F i g. 1 in Rückansicht,
Ladeboden ruht. In der Mitte der Seitenteile des Fig. 3 das Transportfahrzeug in Draufsicht und
Rahmens sind Radsätze schwenkbar gelagert, die aus 55 Fig. 4 den Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1
dreieckigen Platten und zwei Rädern bestehen, die in vergrößerter Darstellung.
in je einer Ecke der dreieckigen Platten drehbar Das Transportfahrzeug besteht aus einem eingelagert sind. In der dritten Ecke befinden sich die achsigen Motorwagen 1 mit Rädern 2 und einem Lager, mit denen die Radsätze an den Seitenteilen einachsigen Anhänger mit einem Rahmen 3 und des rechteckigen Rahmens gelagert sind. Durch diese 60 Rädern 4. Der Rahmen 3 des Anhängers ist an dem Kipplagerung des Rahmens in seinem Schwerpunkt Rahmen des Motorwagens 1 mittels einer Gelenkkann der Ladeboden zum Be- und Entladen gekippt verbindung angekuppelt, die den vorderen Teil des werden. In der horizontalen Fahrstellung des Lade- Rahmens 3 in waagerechter Lage hält und auf den bodens wird der Rahmen mit einer an ihm angelenk- Motorwagen 1 abstützt, so daß sein Gewicht von ten Anhängedeichsel Verriegelt. 65 den Rädern 2 des Motorwagens 1 mitgetragen wird.
Obwohl zum Kippen des Ladebodens dieses be- Der Motorwagen 1 und der Anhänger können zum
kannten Anhängers lediglich eine Arretierung gelöst Lenken des Fahrzeuges um eine senkrechte Achse
werden muß, eignet sich diese bekannte Anordnung zueinander verschwenkt werden. Diese Schwenk-
bewegung wird durch die Gelenkverbindung zwischen dem Motorwagen und dem Anhänger bewirkt und gesteuert. Dazu ist die Gelenkverbindung mit hydraulischen oder ähnlichen Lenkzylindern 5 versehen, die vom Fahrer des Motorwagens 1 betätigt werden.
Der Rahmen 3 des Anhängers ist in der Draufsicht U-förmig ausgebildet und nach hinten offen (F i g. 3). Die Räder 4 sind am rückwärtigen Teil, den Schenkeln des Rahmens 3 angeordnet. Mit seinem vorderen Teil und seinen Schenkeln umgibt der Rahmen 3 einen Ladeboden 6, der auf einer quer verlaufenden Welle 8 schwenkbar gelagert ist, die unterhalb von Radachsen 7 der Räder 4 angeordnet ist.
Der Ladeboden 6 trägt zwei sich nach rückwärts erstreckende Arme 9, die als Verlängerungen die Längsseiten des Ladebodens 6 fortsetzen. Diese Arme 9 sind in etwa so lang wie die Schenkel des Rahmens 3, die wiederum etwa so lang sind wie der eigentliche Ladeboden 6. Die Arme 9 liegen in der abgesenkten Lage des Ladebodens 6 mit ihren freien Enden auf der Fahrbahn und dienen so als Rampe, ί über die eine Lademaschine oder ein anderes fahrbares Gerät, das mit dem Anhänger transportiert werden soll, auf den Anhänger geladen oder von ihm abgeladen werden kann, wenn das Transportfahrzeug seinen Bestimmungsort erreicht hat.
In Fig. 1 ist die abgesenkte Kippstellung des Ladebodens 6 und der Umriß der Lademaschine, die auf dem Anhänger mit dem Ladeboden in Normalstellung aufgeladen ist, in strichpunktierten Linien dargestellt. Die Schwenkbewegung des Ladebodens 6 wird durch einen oder mehrere Arbeitszylinder 10 bewirkt und gesteuert, die zwischen dem Rahmen 3 und dem Ladeboden 6 angeordnet sind (F i g. 1), wobei die ausgefahrene Stellung 11 der Arbeitszylinder 10 durch eine strichpunktierte Linie angedeutet ist.
Infolge der Gelenkverbindung weist das Fahrzeug einen verhältnismäßig geringen Wenderadius von der Größe R auf.
Genau unterhalb der Radachse 7 eines Rades 4
befindet sich die zwischen den beiden Schenkeln des
"& U-förmigen Rahmens 3 quer verlaufende Welle 8,
J die an beiden Enden als Zapfen 12 ausgebildet ist, der an dem entsprechenden Schenkelende des Rahmens3 befestigt ist (Fig. 4). Der Ladeboden6 ist auf der Welle 8 durch nicht dargestellte, leicht bewegliche Lagerelemente schwenkbar gelagert. Selbstverständlich kann auch die Welle 8 in den Schenkelenden des Rahmens 3 schwenkbar gelagert und mit dem Ladeboden 6 fest verbunden sein.
Genau oberhalb des Zapfens 12 ist am Schenkelende des Rahmens 3 eine Lagerbuchse 13 angeschweißt, in der ein Teil der Radachse 7 befestigt und gegen axiales Verschieben gesichert ist. Die Radachse 7 ist über ein Stück ihrer Länge konisch ausgeführt. Das Rad 4 ist auf dem außerhalb der Lagerbuchse 13 befindlichen Teil der Radachse 7 mittels Wälzlager 14 und 15 drehbar gelagert.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, liegt die Last, z. B. eine Lademaschine, auf dem Ladeboden 6, nachdem sie über die als Rampe dienenden Arme 9 auf ihn hinaufgebracht und der Ladeboden mit seinen Armen 9 in die waagerechte Lage gekippt worden ist. In dieser Lage wird die Ladung durch die Räder 2 und 4 gemeinsam getragen, während die Arme 9 unbelastet sind.
Mit dem Transportfahrzeug ist es möglich, Lademaschinen oder andere Geräte mit Eigenantrieb in engen bergmännischen Hohlräumen oder auf anderen schmalen Wegen mit einer erheblich höheren Geschwindigkeit zu bewegen, als mit der sich die Maschine oder das Gerät selbst bewegt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Transportfahrzeug, insbesondere zum Transportieren von Lademaschinen und sonstigen mit Rädern ausgerüsteten Gegenständen in engen bergmännischen Hohlräumen, bestehend aus einem einachsigen Motorwagen, einem ebenfalls einachsigen Anhänger mit einem U-förmigen, nach hinten offenen Rahmen und einer Gelenkverbindung zwischen dem Motorwagen und dem Anhänger, die den U-förmigen Rahmen des letzteren in einer waagerechten Lage hält, wobei der Rahmen einen die Öffnung ausfüllenden Ladeboden aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) des Anhängers an den hinteren Enden seiner Schenkel mit der unteren Seite von Lagerbuchsen (13) fest verbunden ist, die nach innen ragende Enden der Radachsen (7) umgeben, daß die Schenkel an ihrem hinteren Ende unterhalb der Radachsen (7) durch eine quer verlaufende Welle (8) miteinander verbunden sind, auf der der Ladeboden (6) schwenkbar gelagert ist, und daß der Ladeboden (6) mit nach rückwärts sich erstreckenden, als Rampe dienenden und diesen fortsetzenden Armen (9) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE29816385U1 (de) Kran, vorzugsweise Derrickkran
DE2226859A1 (de) Kipperfahrzeug
DE2003537A1 (de) Hinterkipper
DE1630774B2 (de) Fahrzeug zum transport insbesondere von schweren etwa der fahrzeugbreite entsprechenden lasten
DE202005022025U1 (de) Sattelauflieger mit Pendelachsen und einer mittigen Aussparung
EP2810822B1 (de) Überladefahrzeug
DE2808591A1 (de) Pneumatisches streugeraet
DE1160740B (de) Aufsattelbarer Muldenkipper
WO1998050252A1 (de) Fahrzeug und vorrichtung für containertransport
EP1122151B1 (de) Fahrzeug mit ausziehbarer tiefliegender Ladefläche
DE1455595C (de)
WO2001017818A1 (de) Kippfahrzeug mit verstellbarer kippachse und verstellvorrichtung zum verstellen einer kippachse
DE102006013250B4 (de) Zentralachsanhänger
DE2365163C2 (de) Ladefahrzeug
DE2200879A1 (de) Einrichtung zum anheben von lasten
DE1455595B (de) Transportfahrzeug, insbesondere zum Transportieren von Lademaschinen und sonstigen mit Rädern ausgerüsteten Gegenständen
DE2625125A1 (de) Motorbetriebene maschine fuer das laden, den transport und das entladen von schuettmaterialien
EP0097165A1 (de) Anhänger für einen lastkraftwagen.
DE2027259B2 (de) Be- und Entladeeinrichtung für Behälter od.dgl. an Fahrzeugen
DE1281863B (de) Absetzkipper mit zwei miteinander verbundenen, hydraulisch betaetigten starren Schwenkarmen
DE602004002881T2 (de) Transportanhänger für Landwirtschaftgeräte
DE2525216C3 (de) Landwirtschaftlicher Transportanhänger
CH351626A (de) Kippwagen
DE1630774C3 (de) Fahrzeug zum Transport insbesondere von schweren etwa der Fahrzeugbreite entsprechenden Lasten
DE202005020640U1 (de) Sattelauflieger mit Schwenkachsen und einer mittigen Aussparung