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DE1076663B - Verfahren zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ª‰-Oxybuttersaeureamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ª‰-Oxybuttersaeureamiden

Info

Publication number
DE1076663B
DE1076663B DEF23537A DEF0023537A DE1076663B DE 1076663 B DE1076663 B DE 1076663B DE F23537 A DEF23537 A DE F23537A DE F0023537 A DEF0023537 A DE F0023537A DE 1076663 B DE1076663 B DE 1076663B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
analgesic
substituted
preparation
acid
acid amides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF23537A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Gustav Ehrhart
Dr Ingeborg Hennig
Dr Ernst Lindner
Heinrich Ott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoechst AG filed Critical Hoechst AG
Priority to DEF23537A priority Critical patent/DE1076663B/de
Priority to CH5225657A priority patent/CH370062A/de
Priority to CH1369862A priority patent/CH388286A/de
Priority to CH1392962A priority patent/CH396869A/de
Priority to CH1369762A priority patent/CH388924A/de
Publication of DE1076663B publication Critical patent/DE1076663B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C233/00Carboxylic acid amides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ß-Oxybuttersäureamiden Gegenstand des Patents 1064 049 ist ein Verfahren zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ß-Oxybuttersäureamiden der allgemeinen Formel worin R einen 4 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisenden, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit einem an das Stickstoffatom gebundenen, tertiären Kohlenstoffatom bedeutet, indem man entsprechende N-substituierte Amide der Acetessigsäure in an sich bekannter Weise reduziert oder indem man ß-Oxybuttersäure bzw. ihre funktionellen Derivate oder Salze in an sich bekannter Weise mit entsprechend substituierten Aminen umsetzt.
  • In Abänderung des Verfahrens gemäß Patent 1064 049 wurde gefunden, daß man analgetisch wirksame, N-substituierte ß-Oxybuttersäureamide der allgemeinen Formel worin R einen 4 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisenden, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit einem an das Stickstoffatom gebundenen, tertiären Kohlenstoffatom bedeutet, mit guten Ausbeuten erhält, wenn man entsprechende ß-Aminobuttersäurealkylamide in üblicher Weise mit der berechneten Menge salpetriger Säure behandelt.
  • Man arbeitet nach dem Verfahren gemäß der Erfindung zweckmäßig in der Weise, daß man ein entsprechendes ß-Aminobuttersäureamid mit den gewünschten Substituenten am Amidstickstoffatom in Gegenwart einer verdünnten Mineralsäure, vorzugsweise Salz- oder Schwefelsäure, unter Rühren und gegebenenfalls unter Kühlung tropfenweise mit einer konzentrierten, wäßrigen Lösung eines Alkalinitrits, vorzugsweise Natriumnitrit, versetzt. Die die Überführung der Amino- in die Hydroxylgruppe anzeigende Stickstoffentwicklung beginnt im allgemeinen beim Erwärmen auf Zimmertemperatur. Man rührt das Reaktionsgemisch bei Zimmertemperatur, gegebenenfalls bei mäßig erhöhten Temperaturen (z. B. Dampfbad), noch einige Zeit nach, bis die Gasentwicklung beendet und damit die Überführung der Aminoin die Hydroxylgruppe abgeschlossen ist.
  • Die Ausgangsverbindungen lassen sich nach den für die Herstellung derartiger ß-Aminosäureamide üblichen Methoden, beispielsweise durch Behandeln entsprechender ß-Halogenverbindungen mit Ammoniak, herstellen.
  • Die Verfahrensprodukte weisen sehr günstige, therapeutische Eigenschaften auf, und zwar zeichnen sie sich durch überraschend gute analgetische Eigenschaften aus. Die analgetische Wirksamkeit wurde nach der Brennstrahlmethode von W o 1 f f -Hard y und Go o d e11 geprüft, indem Mäuse dem Hitzereiz ausgesetzt wurden, bis sie eine Abwehrreaktion zeigten. Zunächst wurde die normale Reaktionszeit ermittelt, wobei eine Gruppe von 60 Mäusen im Kontrollversuch nach durchschnittlich 7,2 Sekunden auf den Schmerzreiz reagierte. In der nachstehenden Tabelle ist für zwei Verfahrenserzeugnisse die zur Erzielung der Analgesie erforderliche Dosierung angegeben, wobei als Durchschnittswert bei den behandelten 20 Mäusen eine Reaktionszeitverlängerung von 25,3 Sekunden ermittelt wurde. Von besonderer Bedeutung für die Verwendung als Heilmittel ist die geringe Toxizität der Verfahrenserzeugnisse. In der nachstehenden Tabelle ist auch die Dos. let. min. für die beiden angegebenen Verbindungen nach intravenöser Applikation angegeben.
    Für die Analgesie Dos.let. min:
    Nr. Verbindung erforderliche
    Dosis 1. V.
    1 ß-Oxy buttersäure-
    tert.butylamid .. 75Omg/hgs.c. 1,5 g/kg
    2 ß-Oxybuttersäure-
    [1,1-diäthyl-pro-
    pyl-(1) ] -amid ... 250 mg/kg s. c. 350 mg/kg
    Das in der deutschen Patentschrift 918 926 erwähnte N,N-Diäthylhydracrylsäureamid hat sich nach der gleichen Methode und in der gleichen Dosis, die bei Anwendung von ß-Oxybuttersäure-tert. butylamid zur Analgesie führt, als analgetisch völlig unwirksam erwiesen.
  • Die Verfahrenserzeugnisse können sowohl per os als auch parenteral verabreicht werden.
  • Beispiel ß-Oxybuttersäure-tert. butylamid Eine Lösung von 6 g ß-Aminobuttersäure-tert. butylamid in 40 ccm 2n-Salzsäure wird unter Eiskühlung und unter Rühren mit einer konzentrierten, wäßrigen Lösung von 2,8 g Natriumnitrit versetzt. Nach Beendigung der Zugabe wird die Kühlung entfernt und das Reaktionsgemisch bis zur Beendigung der Gasentwicklung zunächst bei Zimmertemperatur und anschließend auf dem Dampfbad gerührt. Nach Einengen der klaren Lösung wird mit Chloroform extrahiert. Nach Trocknen und Einengen des Lösungsmittels kristallisiert der zunächst ölige Rückstand. Es werden 4 g ß-Oxybuttersäure-tert. butylamid vom Schmelzpunkt 88' C (nach Umkristallisieren aus Essigester) erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abänderung des Verfahrens zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ß-Oxybuttersäureamiden der allgemeinen Formel worin R einen 4 bis 8 Köhlenstoffatome aufweisenden, aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit einem an das Stickstoffatom gebundenen, tertiären Kohlenstoffatom bedeutet, gemäß Patent 1064 049, dadurch gekennzeichnet, daß man entsprechende ß-Aminobuttersäurealkylamide in üblicher Weise mit der berechneten Menge salpetriger Säure behandelt.
DEF23537A 1956-11-06 1957-07-20 Verfahren zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ª‰-Oxybuttersaeureamiden Pending DE1076663B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF23537A DE1076663B (de) 1957-07-20 1957-07-20 Verfahren zur Herstellung von analgetisch wirksamen, N-substituierten ª‰-Oxybuttersaeureamiden
CH5225657A CH370062A (de) 1956-11-06 1957-11-04 Verfahren zur Herstellung von neuen am B-Kohlenstoffatom durch eine Sauerstoffunktion substituierten N-Mono-tertiäralkyl-carbonsäureamiden
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