DE1076270B - Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- DE1076270B DE1076270B DEG23122A DEG0023122A DE1076270B DE 1076270 B DE1076270 B DE 1076270B DE G23122 A DEG23122 A DE G23122A DE G0023122 A DEG0023122 A DE G0023122A DE 1076270 B DE1076270 B DE 1076270B
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K11/00—Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
- C09K11/04—Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing natural or artificial radioactive elements or unspecified radioactive elements
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J65/00—Lamps without any electrode inside the vessel; Lamps with at least one main electrode outside the vessel
- H01J65/08—Lamps in which a screen or coating is excited to luminesce by radioactive material located inside the vessel
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstleuchtende Leuchtstofflampe, deren Leuchtstoffschicht an der
Innenwandung der Röhre durch Elektronen angeregt wird, die von Tritium ausgehen.
Es ist bereits bekannt, als Energiequelle zum Anregen einer Leuchtstoffschicht gasartiges Tritium zu
verwenden.
Die ^-Strahlung des Tritiums ist sehr energieschwach
und beträgt nur wenige Prozente der von natürlichen und von den gebräuchlichen künstlichen
radioaktiven Stoffen, z. B. 33Sr1, emittierten Korpuskularstrahlungsenergie.
Da die beim Zerfall einzelner Tritiumatome emittierten Elektronen nur zu einem geringen Prozentsatz die Wandung erreichen, steht
praktisch nur ein geringer Teil der aus dem gasartigen Tritium austretenden Elektronen zum Anregen des
Leuchtens des an der Innenwand der Gefäße befindlichen Leuchtstoffes zur Verfügung.
Dieser Nachteil wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß sich auf der Leucht-Stoffschicht
ein vorzugsweise nur wenige Atome dicker Belag eines okkludiertes Tritium enthaltenden Metalls,
vorzugsweise Titan, Zirkon, oder eines anderen Wasserstoffaufsaugers befindet.
Dadurch wird erreicht, daß die Wegstrecke von dem okkludierten Tritiumatom zu den anzuregenden
Leuchtstoffkristallen sehr gering ist.
Die Herstellung der Leuchtstofflampe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Innenwand der mit
einem Leuchtstoff zu beschichtenden Röhre zunächst mit einem vorzugsweise dünnen Film von Flußsäure
überzogen, alsdann mit Leuchtstoffpulver bestäubt, getrocknet und/oder ausgeheizt wird, worauf mittels
eines an sich bekannten Verfahrens auf der Leuchtstoffschicht durch Verdampfen im Vakuum oder durch
Kathodenzerstäubung eine nur wenige Atome dicke Schicht eines das Tritium absorbierenden Metalls
(Wasserstoffaufsaugers) aufgebracht wird, worauf die Röhre evakuiert und anschließend mit einer ausreichenden
Menge von gasförmigem Tritium gefüllt wird, das praktisch vollkommen von dem Wasserstoffaufsauger
okkludiert wird.
Das Verdampfen des Titans, Zirkons od. dgl. kann in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch
Wirbelströme, erfolgen, oder es kann die erforderliche Menge metallisches Titan, Zirkon od. dgl. beispielsweise
auf einem im Innern des Rohres befindlichen Glühdraht aufgebracht werden, von dem es bei entsprechender
Erhitzung des Glühdrahtes verdampft. Der Glühdraht selbst kann — ohne die Wirkung der
Röhre zu beeinträchtigen — nach dem Abdampfen des Titans im Innern des Rohres verbleiben. Nach dem
Beladen des Titans, Zirkons od. dgl. mit der erforderlichen Menge Tritium braucht das Vakuum innerhalb
Selbstleuch.ten.de Leuchtstofflampe
sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
Anmelder:
WESTO G.m.b.H.
Fabrik ehem. techn. Erzeugnisse,
Stuttgart-Feuerbach, Trieb weg 109,
und Gamma Gesellschaft für praktische
Radiologie
Hartmann & Futterknecht,
Stuttgart-Wangen, Ludwig-Blum-Str. 37
Stuttgart-Wangen, Ludwig-Blum-Str. 37
Rudolf Futterknedit, Stuttgart-Wangen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
des Rohres auch keineswegs aufrechterhalten zu werden, ein Umstand, der in auch an sich bekannter
Weise dazu benutzt werden kann, Glasflächen beliebiger Größe und Form mit einer selbstleuchtenden
Schicht zu versehen. So kann die zuvor evakuierte Röhre beispielsweise mit einem durch die von dem
Tritium ausgesandten /J-Strahlen irrisierbaren oder
zu Stoßleuchten anregbaren Gas von entsprechendem Druck gefüllt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer selbstleuchtenden Leuchtstoffröhre gemäß der Erfindung
dargestellt, bei welcher auf der die Innenseite der Glaswand 3 bedeckenden Leuchtstoffschicht 2 eine
nur wenige Atome dicke Schicht 4 eines das Tritium aufnehmenden Metalls, beispielsweise Titan, Zirkon
od. dgl., aufgebracht ist. Der Innenraum 1 kann mit Tritiumgas oder mit einem zum Stoßleuchten anregbaren
Gas angefüllt sein.
Claims (3)
1. Selbstleuchtende Leuchtstoffröhre, deren Leuchtstoffschicht an der Innenwandung der Röhre
durch Elektronen angeregt wird, die vom Tritium ausgehen, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der
Leuchtstoffschicht ein vorzugsweise nur wenige Atome dicker Belag eines okkludiertes Tritium
enthaltenden Metalls, vorzugsweise Titan, Zirkon, oder eines anderen Wasserstoffaufsaugers befindet.
2. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtstoffröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
909 757/225
daß die Innenwand der mit einem Leuchtstoff zu beschichtenden Röhre zunächst mit einem vorzugsweise
dünnen Film von Flußsäure überzogen, alsdann mit Leuchtstoffpulver bestäubt, getrocknet
und/oder ausgeheizt wird, worauf mittels eines an sich bekannten Verfahrens auf der Leuchtstoffschiqht
durch Verdampfen im Vakuum oder durch Kathodenzerstäubung eine nur wenige Atome dicke Schicht eines das Tritium absorbierenden
Metalls (Wasserstoffaufsaugers) aufgebracht wird, worauf die Röhre evakuiert und anschließend mit
einer ausreichenden Menge von gasförmigem Tritium gefüllt wird, das praktisch vollkommen
von dem Wasserstoffaufsauger okkludiert wird.
3. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtstoffröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das metallische Titan, Zirkon od. dgl. auf einem sich vorzugsweise in der Längsachse der
Röhre erstreckenden Glühfaden befindet, der vor oder nach dem Einbringen des Tritiums in die
evakuierte Röhre so weit erhitzt wird, daß sich auf der Innenseite der sich auf der Innenwandung
der Röhre befindenden Leuchtstoffschicht eine vorzugsweise nur: wenige Atome starke Metallschicht
niederschlägt, die das in der Röhre befindliche oder nachträglich in sie eingebrachte Tritium absorbiert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 646 414.
Britische Patentschrift Nr. 646 414.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 035 792.
Deutsches Patent Nr. 1 035 792.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 757/225 2.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG23122A DE1076270B (de) | 1957-10-12 | 1957-10-12 | Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG23122A DE1076270B (de) | 1957-10-12 | 1957-10-12 | Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076270B true DE1076270B (de) | 1960-02-25 |
Family
ID=7122106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG23122A Pending DE1076270B (de) | 1957-10-12 | 1957-10-12 | Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076270B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1113752B (de) * | 1960-04-26 | 1961-09-14 | Trilux Lenze Gmbh & Co Kg | Verfahren zur Herstellung von selbstleuchtenden Lichtquellen |
| DE1127469B (de) * | 1960-07-28 | 1962-04-12 | Owensi Corning Fiberglasi Corp | Leuchtstoffplatte |
| DE1265430B (de) * | 1963-05-01 | 1968-04-04 | Saunders Roe & Nuclear Entpr L | Libelle mit Beleuchtung |
| DE1276575B (de) * | 1963-03-21 | 1968-09-05 | Elektroinstallation Annaberg V | Selbstleuchtende Markierung, vorzugsweise fuer Installationsgeraete |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB646414A (en) * | 1946-05-31 | 1950-11-22 | Egyesuelt Izzolampa | Improvements in and relating to fluorescent luminous bodies |
| DE1035792B (de) * | 1957-03-13 | 1958-08-07 | Philips Nv | Elektrische Entladungsroehre, die eine Tritiummenge enthaelt, und Verfahren zum Anbringen des Tritiums in einer derartigen Roehre |
-
1957
- 1957-10-12 DE DEG23122A patent/DE1076270B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB646414A (en) * | 1946-05-31 | 1950-11-22 | Egyesuelt Izzolampa | Improvements in and relating to fluorescent luminous bodies |
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|---|---|---|---|---|
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| DE1276575B (de) * | 1963-03-21 | 1968-09-05 | Elektroinstallation Annaberg V | Selbstleuchtende Markierung, vorzugsweise fuer Installationsgeraete |
| DE1265430B (de) * | 1963-05-01 | 1968-04-04 | Saunders Roe & Nuclear Entpr L | Libelle mit Beleuchtung |
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