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DE1076270B - Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE1076270B
DE1076270B DEG23122A DEG0023122A DE1076270B DE 1076270 B DE1076270 B DE 1076270B DE G23122 A DEG23122 A DE G23122A DE G0023122 A DEG0023122 A DE G0023122A DE 1076270 B DE1076270 B DE 1076270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
tritium
fluorescent
layer
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG23122A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Futterknecht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GAMMA GES fur PRAKTISCHE RADI
Westo Fabrik Chem Tech GmbH
Original Assignee
GAMMA GES fur PRAKTISCHE RADI
Westo Fabrik Chem Tech GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GAMMA GES fur PRAKTISCHE RADI, Westo Fabrik Chem Tech GmbH filed Critical GAMMA GES fur PRAKTISCHE RADI
Priority to DEG23122A priority Critical patent/DE1076270B/de
Publication of DE1076270B publication Critical patent/DE1076270B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/04Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing natural or artificial radioactive elements or unspecified radioactive elements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J65/00Lamps without any electrode inside the vessel; Lamps with at least one main electrode outside the vessel
    • H01J65/08Lamps in which a screen or coating is excited to luminesce by radioactive material located inside the vessel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbstleuchtende Leuchtstofflampe, deren Leuchtstoffschicht an der Innenwandung der Röhre durch Elektronen angeregt wird, die von Tritium ausgehen.
Es ist bereits bekannt, als Energiequelle zum Anregen einer Leuchtstoffschicht gasartiges Tritium zu verwenden.
Die ^-Strahlung des Tritiums ist sehr energieschwach und beträgt nur wenige Prozente der von natürlichen und von den gebräuchlichen künstlichen radioaktiven Stoffen, z. B. 33Sr1, emittierten Korpuskularstrahlungsenergie. Da die beim Zerfall einzelner Tritiumatome emittierten Elektronen nur zu einem geringen Prozentsatz die Wandung erreichen, steht praktisch nur ein geringer Teil der aus dem gasartigen Tritium austretenden Elektronen zum Anregen des Leuchtens des an der Innenwand der Gefäße befindlichen Leuchtstoffes zur Verfügung.
Dieser Nachteil wird gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß sich auf der Leucht-Stoffschicht ein vorzugsweise nur wenige Atome dicker Belag eines okkludiertes Tritium enthaltenden Metalls, vorzugsweise Titan, Zirkon, oder eines anderen Wasserstoffaufsaugers befindet.
Dadurch wird erreicht, daß die Wegstrecke von dem okkludierten Tritiumatom zu den anzuregenden Leuchtstoffkristallen sehr gering ist.
Die Herstellung der Leuchtstofflampe erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß die Innenwand der mit einem Leuchtstoff zu beschichtenden Röhre zunächst mit einem vorzugsweise dünnen Film von Flußsäure überzogen, alsdann mit Leuchtstoffpulver bestäubt, getrocknet und/oder ausgeheizt wird, worauf mittels eines an sich bekannten Verfahrens auf der Leuchtstoffschicht durch Verdampfen im Vakuum oder durch Kathodenzerstäubung eine nur wenige Atome dicke Schicht eines das Tritium absorbierenden Metalls (Wasserstoffaufsaugers) aufgebracht wird, worauf die Röhre evakuiert und anschließend mit einer ausreichenden Menge von gasförmigem Tritium gefüllt wird, das praktisch vollkommen von dem Wasserstoffaufsauger okkludiert wird.
Das Verdampfen des Titans, Zirkons od. dgl. kann in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch Wirbelströme, erfolgen, oder es kann die erforderliche Menge metallisches Titan, Zirkon od. dgl. beispielsweise auf einem im Innern des Rohres befindlichen Glühdraht aufgebracht werden, von dem es bei entsprechender Erhitzung des Glühdrahtes verdampft. Der Glühdraht selbst kann — ohne die Wirkung der Röhre zu beeinträchtigen — nach dem Abdampfen des Titans im Innern des Rohres verbleiben. Nach dem Beladen des Titans, Zirkons od. dgl. mit der erforderlichen Menge Tritium braucht das Vakuum innerhalb Selbstleuch.ten.de Leuchtstofflampe
sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
Anmelder:
WESTO G.m.b.H.
Fabrik ehem. techn. Erzeugnisse,
Stuttgart-Feuerbach, Trieb weg 109,
und Gamma Gesellschaft für praktische
Radiologie
Hartmann & Futterknecht,
Stuttgart-Wangen, Ludwig-Blum-Str. 37
Rudolf Futterknedit, Stuttgart-Wangen,
ist als Erfinder genannt worden
des Rohres auch keineswegs aufrechterhalten zu werden, ein Umstand, der in auch an sich bekannter Weise dazu benutzt werden kann, Glasflächen beliebiger Größe und Form mit einer selbstleuchtenden Schicht zu versehen. So kann die zuvor evakuierte Röhre beispielsweise mit einem durch die von dem Tritium ausgesandten /J-Strahlen irrisierbaren oder zu Stoßleuchten anregbaren Gas von entsprechendem Druck gefüllt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer selbstleuchtenden Leuchtstoffröhre gemäß der Erfindung dargestellt, bei welcher auf der die Innenseite der Glaswand 3 bedeckenden Leuchtstoffschicht 2 eine nur wenige Atome dicke Schicht 4 eines das Tritium aufnehmenden Metalls, beispielsweise Titan, Zirkon od. dgl., aufgebracht ist. Der Innenraum 1 kann mit Tritiumgas oder mit einem zum Stoßleuchten anregbaren Gas angefüllt sein.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Selbstleuchtende Leuchtstoffröhre, deren Leuchtstoffschicht an der Innenwandung der Röhre durch Elektronen angeregt wird, die vom Tritium ausgehen, dadurch gekennzeichnet, daß sich auf der Leuchtstoffschicht ein vorzugsweise nur wenige Atome dicker Belag eines okkludiertes Tritium enthaltenden Metalls, vorzugsweise Titan, Zirkon, oder eines anderen Wasserstoffaufsaugers befindet.
2. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtstoffröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
909 757/225
daß die Innenwand der mit einem Leuchtstoff zu beschichtenden Röhre zunächst mit einem vorzugsweise dünnen Film von Flußsäure überzogen, alsdann mit Leuchtstoffpulver bestäubt, getrocknet und/oder ausgeheizt wird, worauf mittels eines an sich bekannten Verfahrens auf der Leuchtstoffschiqht durch Verdampfen im Vakuum oder durch Kathodenzerstäubung eine nur wenige Atome dicke Schicht eines das Tritium absorbierenden Metalls (Wasserstoffaufsaugers) aufgebracht wird, worauf die Röhre evakuiert und anschließend mit einer ausreichenden Menge von gasförmigem Tritium gefüllt wird, das praktisch vollkommen von dem Wasserstoffaufsauger okkludiert wird.
3. Verfahren zum Herstellen einer Leuchtstoffröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Titan, Zirkon od. dgl. auf einem sich vorzugsweise in der Längsachse der Röhre erstreckenden Glühfaden befindet, der vor oder nach dem Einbringen des Tritiums in die evakuierte Röhre so weit erhitzt wird, daß sich auf der Innenseite der sich auf der Innenwandung der Röhre befindenden Leuchtstoffschicht eine vorzugsweise nur: wenige Atome starke Metallschicht niederschlägt, die das in der Röhre befindliche oder nachträglich in sie eingebrachte Tritium absorbiert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 646 414.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 035 792.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 757/225 2.60
DEG23122A 1957-10-12 1957-10-12 Selbstleuchtende Leuchtstofflampe sowie Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE1076270B (de)

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DE (1) DE1076270B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1113752B (de) * 1960-04-26 1961-09-14 Trilux Lenze Gmbh & Co Kg Verfahren zur Herstellung von selbstleuchtenden Lichtquellen
DE1127469B (de) * 1960-07-28 1962-04-12 Owensi Corning Fiberglasi Corp Leuchtstoffplatte
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DE1276575B (de) * 1963-03-21 1968-09-05 Elektroinstallation Annaberg V Selbstleuchtende Markierung, vorzugsweise fuer Installationsgeraete

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB646414A (en) * 1946-05-31 1950-11-22 Egyesuelt Izzolampa Improvements in and relating to fluorescent luminous bodies
DE1035792B (de) * 1957-03-13 1958-08-07 Philips Nv Elektrische Entladungsroehre, die eine Tritiummenge enthaelt, und Verfahren zum Anbringen des Tritiums in einer derartigen Roehre

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