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DE834417C - Verfahren zur Herstellung von manganaktivierten Zinksilikat-Leuchtstoffen, insbesondere fuer elektrische Entladungslampen oder Leuchtroehren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von manganaktivierten Zinksilikat-Leuchtstoffen, insbesondere fuer elektrische Entladungslampen oder Leuchtroehren

Info

Publication number
DE834417C
DE834417C DEP514A DE0000514A DE834417C DE 834417 C DE834417 C DE 834417C DE P514 A DEP514 A DE P514A DE 0000514 A DE0000514 A DE 0000514A DE 834417 C DE834417 C DE 834417C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zinc silicate
manganese
copper
silver
mercury
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP514A
Other languages
English (en)
Inventor
Eva Plueddemann Geb Koehler
Dr Hans Ruffler
Dipl-Chem Dr Walter Stumpf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority to DEP514A priority Critical patent/DE834417C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834417C publication Critical patent/DE834417C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/08Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials containing inorganic luminescent materials
    • C09K11/0838Aluminates; Silicates

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von manganaktivierten Zinksilikat-Leuchtstoffen, insbesondere für elektrische Entladungslampen oder Leuchtröhren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von manganaktivierten Zinksilikat-Leuchtstoffen, insbesondere für elektrische Entladungslampen oder Leuchtröhren mit einer Füllung aus Edelgasen und Ouecksilber, bei der eine durch die Quecksilberentladung zur Lumineszenz angeregte Leuchtstoffschicht im Gefäßinnern oder auf der Gefäßwand oder auf einem der Lampe oder Röhre vorangestellten Schirm aufgebracht ist. Die Entladungslampe oder Röhre kann Glühelektroden oder kalte Blechelektroden aufweisen. Beim Gegenstand der Erfindung wird für das Leuchtstoffgemisch, welches zur Lichtausstrahlung angeregt werden soll, von einem insbesondere grünleuchtenden bekannten Zinksilikat ausgegangen, das als Aktivator Mangan enthält. Solche bekannten Luminophore zeigten nur ein geringes Nachleuchten und eine äußerst schwache Phosphoreszenzhelligkeit. Man hat auch versucht, ein inanganaktiviertes Zinksilikat mit erhöhter Nachleuchtdauer dadurch zu erhalten, daß man ihm bis i % Arsenpentoxyd zufügte. Die Helligkeit des Luminophors wurde dadurch jedoch geringer.
  • Gemäß dem Vorschlag der Erfindung gelingt es, ein mit Mangan aktiviertes, 'helleuchtendes Zinksilikat zu erhalten, dessen Nachleuchten wesentlich heller und länger als bisher ist, indem den Zink, Silicium und Mangan bzw. Verbindungen derselben enthaltenden Ausgangsstoffen außerdem noch Schwermetalle, wie Kupfer, Silber, Nickel, Indium; Zinn, Kadmium, Quecksilber, gegebenenfalls in Kombinationen oder Verbindungen, in einer sehr geringen Menge zugesetzt werden. Dabei wirken diese zusätzlichen Schwermetalle in gewissem Sinn als zweite Aktivatoren, indem sie die Phosphoreszenz verstärken. Man kann sich den physikalischchemischen Vorgang wohl so vorstellen, daß der Zusatz der genannten weiteren Schwermetalle, also außer Mangan, bei dem Zinksilikat das Entstehen von Haftstellen im Zinksilikatgrundgitter bewirkt. Die bei der Erregung frei werdenden Elektronen werden zunächst an diesen Haftstellen festgehalten und gelangen erst allmählich durch Aufnahme weiterer Energie aus den Wärmeschwingungen des Grundgitters in das Leitfähigkeitsband und gelangen von dort an die Anregungsstellen, von wo aus sie unter Lichtaussendung in den Grundzustand zurückkehren. Diese geringen Schwermetallzusätze sollen nur i bis io-8%, vorzugsweise i0-4 bis 10-7% betragen. Der optimale Wert für die Helligkeit und Dauer des Nachleuchtens ist bei den einzelnen Schwermetallen verschieden, er ist jedoch in den meisten Fällen verhältnismäßig scharf abgegrenzt. Beispielsweise ist bei Zusatz von Silber als zweitem Aktivator der günstigste Wert bei etwa o,9- io-4o/o Silber erreicht, während bei Nickel, Indium, Kadmium die längste Nachleuchtdauer bei einem Zusatz von etwa i0-5 bis io-8% erzielt wird. Bei Verwendung von Kupfer als Schwermetallzusatz kann man Kupfernitrat oder Kupfersulfat mit einem Kupfergehalt von vorzugsweise etwa i0-3 bis io-5% verwenden. Der Zusatz von Kupfersulfat ergibt jedoch eine überraschend längere Nachleuchtdauer. Die spektrale Energieverteilung des Emissionslichtes wird durch diesen zweiten Aktivatorzusatz nicht beeinflußt.
  • Als vorteilhafte Methode zur Herstellung des Leuchtstoffes gemäß der Erfindung wurde folgendes Verfahren festgestellt: DasLeuchtstoffgemischwird zunächst bei etwa iooo° C etwa i Stunde lang geglüht. Danach wird das Glühen einmal oder mehrmals zwischen etwa i ioo und 1200° C wiederholt. Die längste Nachleuchtzeit tritt durch Glühen hei Temperaturen zwischen i 15o und i 18o° C auf.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von manganaktivierten Zinksilikat-Leuchtstoffen, insbesondere für elektrische Entladungslampen oder Leuchtröhren mit einer Füllung aus Edelgasen und Quecksilber und Glühelektroden oder kalten Elektroden sowie mit einer im Gefäßinnern oder auf der Gefäßwand oder auf einem der Lampe oder Röhre vorangestellten Schirm angebrachten Leuchtstoffschicht, dadurch gekennzeichnet, daß den Zink, Silicium und Mangan bzw. Verbindungen derselben enthaltenden Ausgangsstoffen außerdem noch Schwermetalle, wie Kupfer, Silber, Nickel, Indium, Kadmium, Quecksilber, gegebenenfalls in Verbindungen, zugesetzt werden, und zwar in solcher Menge, daß das im Glühprozeß vorzugsweise bei i ioo bis 120o° C hergestellte manganaktivierte Zinksilikat einen Gehalt an solchen Schwermetallen von etwa i bis io-81/o, vorzugsweise von i0-4 bis io-7% aufweist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwermetall Silber oder eine Silberverbindung in einer Menge zugesetzt wird, däß das fertige Zinksilikat o,8- 1o-4 bis i,i # io-4%, vorzugsweise 0,9.10-41/0 Silber enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwermetall Kupfer in Form von Kupfernitrat oder vorzugsweise Kupfersulfat in solcher Menge zugesetzt wird, daß das fertige Zinksilikat einen Gehalt von i0-3 bis io-5% Kupfer aufweist. d.
  4. Verfahren nach:'#,nspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwermetall Nickel, Indium, Kadmium oder Verbindungen dieser Metalle in einer Menge zugesetzt werden, daß das fertige Zinksilikat einen Gehalt dieser Schwermetalle von 10-4 bis i o--6% enthält.
  5. 5. Verfahren zur HerstellungdesLeuchtstoffes nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtstoffgemisch zunächst bei etwa 100o° C geglüht wird und danach der Glühprozeß ein oder mehrmals bei Temperaturen zwischen i ioo und 1200° C, vorzugsweise zwischen ii5o und ii8o° C wiederholt wird.
  6. 6. Elektrische Entladungslampe oder Leuchtröhre mit einer Füllung aus Edelgasen und Quecksilber und Glühelektroden oder kalten Elektroden sowie mit einer im Gefäßinnern oder auf der Gefäßwand oder auf einem der Lampe oder Röhre vorangestellten Schirm angebrachten Leuchtstoffschicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtstoff aus einem lang nachleuchtenden manganaktivierten Zinksilikat besteht, das außer dem Maiiganzusatz Schwermetalle, wie Kupfer, Silber, Nickel, Indium, Kadmium, Quecksilber, gegebenenfalls in Verbindungen, enthält und gemäß dem Verfahren nach Anspruch i bis 5 hergestellt ist.
DEP514A 1950-01-03 1950-01-03 Verfahren zur Herstellung von manganaktivierten Zinksilikat-Leuchtstoffen, insbesondere fuer elektrische Entladungslampen oder Leuchtroehren Expired DE834417C (de)

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DE (1) DE834417C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4806822A (en) * 1985-08-29 1989-02-21 Kabushiki Kaisha Toshiba Cathode ray tube containing zinc silicate phosphor
DE4008409A1 (de) * 1990-03-16 1991-09-19 Licentia Gmbh Verfahren zur steigerung der helligkeit eines mit mangan aktivierten silikatleuchtstoffes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4806822A (en) * 1985-08-29 1989-02-21 Kabushiki Kaisha Toshiba Cathode ray tube containing zinc silicate phosphor
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