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DE1076135B - Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten

Info

Publication number
DE1076135B
DE1076135B DES55690A DES0055690A DE1076135B DE 1076135 B DE1076135 B DE 1076135B DE S55690 A DES55690 A DE S55690A DE S0055690 A DES0055690 A DE S0055690A DE 1076135 B DE1076135 B DE 1076135B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ecm
methyl
phenthiazine
pipecolyl
general formula
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES55690A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Jany Renz
Dr Jean-Pierre Bourquin
Leo Ruesch
Gustav Schwarb
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE1076135B publication Critical patent/DE1076135B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D417/00Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00
    • C07D417/02Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing two hetero rings
    • C07D417/06Heterocyclic compounds containing two or more hetero rings, at least one ring having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by group C07D415/00 containing two hetero rings linked by a carbon chain containing only aliphatic carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)

Description

DEUTSCHES
Es wurde gefunden, daß man zu neuen, in 3-Steilung durch einen Alkyl- bzw. Aralkylmercaptorest substituierten Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel I
L..
N'
H
worin R1 die obige Bedeutung besitzt, mit einem tf-Halogenmethylpiperidylderivat der allgemeinen Formel III
H2
Halogen —CH2-CH CH8
CH2 CH2
III
35
wobei R2 die obige Bedeutung besitzt und Halogen ein Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet, kondensiert. Die Ausführung des Verfahrens erfolgt, beispielsweise so, daß ein in 3-Stellung mit einer Alkyl- bzw. Aralkylmercaptogruppe substituiertes Phenthiazinderivat der allgemeinen Formel II in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, z. B. Benzol, Toluol, Xylol, o-Dichlorbenzol und Nitrobenzol, gelöst und in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels, wie Alkalimetalle oder Verbindungen derselben, wie Hydroxyde, Amide, Hydride oder Alkanolate, z. B. Natrium- oder Kaliumhydroxyd, Natriumamid, Natriummetall, Lithiumhydrid, Natrium-tert.-butylat, Verfahren zur Herstellung
von Phenthiazinderivaten
worin R1 eine Alkyl- oder Aralkylgruppe und R2 eine niedrigmolekulare Alkylgruppe bedeutet, gelangen kann, indem man Phenthiazine der allgemeinen Formel II
Anmelder:
Sandoz A. G., Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr. W. Schalk, Dipl.-Ing. P. Wirth,
Dipl.-Ing. G. E. M. Dannenberg
und Dr. V. Schmied-Kowarzik, Patentanwälte,
Frankfurt/M., Große Eschenheimer Str. 39
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 23. November, 20. Dezember 1956
und 22. Februar 1957
Dr. Jany Renz, Dr. Jean-Pierre Bourquin,
Leo Ruesch und Gustav Schwarb, Basel (Schweiz),
sind als Erfinder genannt worden
mit einem /5-Halogenmethylpiperidylderivat der allgemeinen Formel III bei Zimmertemperatur, oder bei erhöhter Temperatur umgesetzt wird.
Die Reaktion kann auch ohne Lösungsmittel durch Zusammenschmelzen der Reaktionspartner durchgeführt werden, wobei, allerdings unter Herabsetzung der Ausbeute, auch auf die Anwesenheit eines Kondensationsmittels verzichtet werden kann.
Nach beendeter Umsetzung wird das Reaktionsgemisch mit Wasser ausgeschüttelt und das Lösungsmittel unter vermindertem Druck abgedampft; die neuen Substanzen können aber auch aus dem Reaktionsgemisch durch verdünnte Mineral- oder organische Säuren extrahiert und aus der wässrigen Phase durch Versetzen mit Laugen bzw. Ammoniak ausgeschieden werden. Die Basen werden in Benzol oder einem anderen mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel aufgenommen und dann vom Lösungsmittel durch Eindampfen wieder befreit. Die Basen können durch Destillation im Hochvakuum gereinigt und in ein geeignetes Salz mit organischen oder anorganischen Säuren übergeführt werden.
Die nach dem vorliegenden Verfahren hergestellten neuen Verbindungen besitzen die für die schon bekannten Phenthiazinderivate ähnlicher Konstitution charakteristischen pharmakodynamischen Eigenschaften, sind aber besser verträglich und wirksamer als
909 757/483
Verbindungen ähnlicher Konstitution. Dies geht z. B. aus Vergleichsversuchen hervor, bei denen folgende Verbindungen gegenübergestellt wurden:
I. 10-(N-Methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazin (bekannt
aus der Anmeldung C 7333 IVb/12p),
II. 3-Methylmercapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazin (gemäß der Erfindung),
III. 3-Äthylmercapto-10-(N-methyl-/S-pipecolyl)-phenthiazin (gemäß der Erfindung),
IV. 3-n-Propylmereapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazin (gemäß der Erfindung).
Bestimmt wurde die Adrenalinhemmung an der isolierten Samenblase des Meerschweinchens, die Narkosepotenzierung bei der Maus, d. h. die effektive Dosis in mg/kg intravenös, die bei der Verabreichung unterschwelliger Dosen von 5-Ath.yl-5-isoamyl-l-m.ethyl-thiobarbitursäure-Natrium bei mindestens 50% ■der Versuchstiere zur Narkose führt (ED50).
Die Ergebnisse sind aus der folgenden Tabelle zu ersehen:
II
III
IV
Relativer Wert
der Hemmung
von Adrenalin
11 = 100
100
330
185
Narkosepotenzierung
ED50 mg/kg
intravenös
18
3,8
11,5
14
LD50 Maus
mg/kg
intravenös
41
63
Sie eignen sich aber auch bei psychiatrischen Indikationen in leichten Fällen besonders gut zur ambulanten Behandlung. Die neuen Phenthiazinderivate dienen aber auch als Zwischenprodukte zur Herstellung von Heilmitteln.
Die Substitutionsstellen im Phenthiazinring sind folgendermaßen numeriert:
Für die Herstellung der heterocyclischen Verbindung obiger allgemeinen Formel III geht man vom l-Methylpiperidyl-(3)-carbinol vom Kp.7 110 bis 112°C aus. Die Halogenierung der primären Hydroxylgruppe erfolgt nach bekannten Verfahren.
Die als Ausgangsmaterial benötigten, in 3-S teilung mit einer Alkylmercapto- bzw. Aralkylmercaptogruppe substituierten Phenthiazine werden durch Behandlung von N-(m-Alkylmercapto- bzw. -Aralkylmercapto-phenyl)-anilinen mit elementarem Schwefel in Gegenwart kleiner Mengen Jod als Katalysator oder mit Schwefeldihalogeniden hergestellt. Die genannten Anilinderivate sind ihrerseits zugänglich durch Kondensation von m-Alkylmercapto- bzw. Aralkylmercapto-anilinen mit o-Chlorbenzolsäure und Decarboxylierung der so erhaltenen N-(m-Alkylmercapto- bzw. -Aralkylmercapto-phenyl)-anthranilsäure.
In den als Ausgangsverbindungen verwendeten Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel II kann R1 eine Alkylgruppe, wie eine Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Butyl- und Amylgruppe, oder eine Ar alkylgruppe, wie eine Benzylgruppe, sein. In den Piperidylderivaten der allgemeinen Formel III ist R2 eine niedrigmolekulare Alkylgruppe, wie die Methyl-, Äthyl-, Propyl- oder Butylgruppe.
Die nachfolgenden Beispiele sollen die Erfindung erläutern.
Beispiel 1
Man erhitzt 50 g 3-Methylmercaptophenthiazin (F. 138 bis 1400C) mit 9,55 g feinpulverisiertem Natriumami d in 200 ecm wasserfreiem Xylol bei einer
Badtemperatur von 180° C 2 Stunden zum Sieden unter Rückfluß. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb IV2 Stunden eine Lösung von 33,8 g l-Methyl-3-chlormethylpiperidin (Kp.n 69° C) in 35 ecm wasserfreiem Xylol zutropfen. Nach weiteren 3 Stunden Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und nach Zugabe von 10 g Ammoniumchlorid dreimal mit je 75 ecm Wasser ausgeschüttelt. Man extrahiert die Xylollösung einmal mit 275 ecm, dann zweimal mit je 50 ecm 15°/oiger Weinsäure, wäscht den Weinsäureauszug mit 150 ecm Benzol und macht ihn mit 90 ecm konzentrierter Natronlauge alkalisch (Phenolphthalein). Die ausgeschiedene ölige Base wird in 400 ecm Benzol aufgenommen. Die über Pottasche getrocknete Benzolschicht wird filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Eindampfrückstand wird im Hochvakuum destilliert, nach Abtrennen eines bei einem Druck von 0,01 mm Quecksilbersäule bis 206° C übergehenden Vorlaufes fängt man die unter dem gleichen Druck bei 206 bis 208° C destillierendeHauptfraktion, 3-Methylmercapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazin, auf. Die analysenreine Base hat den Kp.0>01207° C.
Beim Versetzen einer auf 0° C abgekühlten Lösung von 10,95 Weinsäure in 1600 ecm Essigsäureäthylester mit der Lösung von 26 g der freien Base in 250 ecm Essigsäureäthylester fällt das Tartrat des 3-Methylmercapto-10-(N-methyl-^-pipecolyty-phenthiazins aus. Das V2 Mol Kristallwasser enthaltende Salz zersetzt sich oberhalb 140° C unter Schaumbildung nach Sintern ab 75° C.
Die gleiche Substanz kann auch erhalten werden, indem man an Stelle von Natriumamid feinpulverisiertes Natriumhydroxyd verwendet. Als Lösungsmittel wird in diesem Fall z. B. o-Dichlorbenzol (Kp.76O 179° C) verwendet. Mit Xylol ist die Ausbeute etwas niedriger. Die Umsetzung wird vorteilhaft so vorgenommen, daß man das Reaktionsgemisch stark rührt, damit eine feine Natriumhydroxydsuspension entsteht, und dafür sorgt, daß das entstandene Wasser durch Verwendung eines Rückflußkühlers mit Wasserabscheider kontinuierlich entfernt wird.
Beispiel 2
Die Kondensation von 50 g 3-Äthylmercaptophenthiazin (F. 95 bis 97° C) und 32 g l-Methyl-3-chlormethylpiperidin in' Gegenwart von 9,1 g feinpulverisiertem Natriumamid nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren liefert 3-Äthylmercapto-10-(N-methyl-/J-pipecolyl) - phenthiazin, das bei Kp.ool 222° C siedet. Das Tartrat schmilzt bei 140° C unter Blasenbildung nach Sintern oberhalb 75°C.
Beispiel 3
Die Kondensation von 50 g 3-Isopropylmercaptophenthiazin (F. 118 bis 1200C) und 30,4 g 1-Methyl-3-chlormethylpiperidm in Gegenwart von 8,56 g feinpulverisiertem Natriumamid nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren liefert 3-Isopropylmercapto-
Ci^in, das bei Kp.0>01 216° C siedet. Das Tartrat enthält Va Mol Kristallwasser. Es zersetzt sich oberhalb 140° C unter Schaumbildung nach Sintern oberhalb 75° C.
Beispiel 4
Die Kondensation von 50 g 3-n-Propylmercaptophenthiazin (F. 107 bis 1090C) und 30,4 g 1-Methyl-3-chlormethylpiperidin in Gegenwart von 8,56 g feinpulverisiertem Natriumamid nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren liefert 3-n-Propylmercapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazin, das bei Kp.0)01 225° C siedet. Das Tartrat schmilzt bei 145° C unter Blasenbildung nach Sintern oberhalb 85° C.
Beispiel 5
Die Kondensation von 30 g 3-n-Butylmercaptophenthiazin (F. 104 bis 106° C) und 17,4 g 1-Methyl-3-chlormethylpiperidin in Gegenwart von 4,9 g feinpulverisiertem Natriumamid nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren liefert 3-n-Butylmercapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazin, das bei Kp.OiO1 223° C siedet. Das Tartrat zersetzt sich bei 100°'C unter Schaumbildung nach Sintern oberhalb 80° C.
Beispiel 6
Man erhitzt 30 g 3-Isobutylmercaptophenthiazin (F. 94 bis 96° C) mit 4,9 g feinpulverisiertem Natriumamid in 130 ecm wasserfreiem Xylol bei einer Badtemperatur von 18O0C 2 Stunden zum Sieden unter Rückfluß. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb IV2 Stunden eine Lösung von 17,4 g l-Methyl-3-chlormethylpiperidin (Kp.ljL 69° C) in 18 ecm wasserfreiem Xylol zutropfen. Nach weiteren 3 Stunden Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und nach Zugabe von 10 g Ammoniumchlorid dreimal mit je 100 ecm Wasser ausgeschüttelt. Man extrahiert die Xylollösung einmal mit 175 ecm, dann dreimal mit je 30 ecm wäßriger 15°/oiger Weinsäure, wäscht den Weinsäureauszug mit 100 ecm Benzol und macht ihn mit 60 ecm konzentrierter Natronlauge alkalisch (Phenolphthalein). Die ausgeschiedene ölige Base wird in 200 ecm Benzol aufgenommen. Die über Pottasche getrocknete Benzolschicht wird filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Eindampfrückstand wird im Hochvakuum destilliert; nach Abtrennen eines bei einem Druck von 0,005 mm Quecksilbersäule bis 206° C übergehenden Vorlaufs fängt man die unter dem gleichen Druck bei 206 bis 2080C übergehende Hauptfraktion, 3-Isobutylmercapto-10-(N-methyl-/S-pipecolyl)-phenthiazin, auf. Die analysenreine Base hat den Kp.0>005 207° C. Beim Versetzen einer auf 0° C abgekühlten Lösung von 7,3 g Weinsäure in 1100 ecm Essigsäureäthylester mit der Lösung von 19,4 g der freien Base in 175 ecm Essigsäureäthylester fällt das Tartrat des 3-Isobutylmercapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl)-phenthiazins aus. Das V2 Mol Kristall wasser enthaltende Salz schmilzt bei 1200C nach Sintern ab 850C.
Beispiel 7
Die Kondensation von 30 g S-sek.-Butylmercaptophenthiazin (F. 88 bis 90° C) und 17,4 g 1-Methyl-3-chlormethylpiperidin (Kp111 69° C) in Gegenwart von 4,9 g feinpulverisiertem Natriumamid nach dem im Beispiel 6 beschriebenen Verfahren liefert 3-sek.-Butylmercapto-10-(N-methyl-ye-pipecolyl)-phenthiazin, das bei Kp.0>005 206° C siedet. Das Tartrat schmilzt bei 110° C unter Blasenbildung nach Sintern oberhalb 80° C.
Beispiel 8
Man erhitzt 30 g 3-Benzylmercaptophenthiazin (F. 155 bis 157° C) mit 4,37 g feinpulverisiertem Natriumamid in 130 ecm wasserfreiem Xylol bei einer Badtemperatur von 180° C 2 Stunden zum Sieden unter Rückfluß. Ohne das Erhitzen zu unterbrechen, läßt man innerhalb 1 Vs Stunden eine Lösung von 15,5 g l-Methyl-3-chlormethylpiperidin (Kp.n 69° C) in 15 ecm wasserfreiem Xylol zutropfen. Nach weiteren 3 Stunden Erhitzen wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und nach Zugabe von 10 g Ammoniumchlorid dreimal mit je 100 ecm Wasser ausgeschüttelt. Man extrahiert die Xylollösung einmal mit 175 ecm, dann dreimal mit je 30 ecm wäßriger 15°/oiger Wein-
ao säure, wäscht den Weinsäureauszug mit 100 ecm Benzol und macht ihn mit 60 ecm konzentrierter Natronlauge alkalisch (Phenolphthalein). Die ausgeschiedene ölige Base wird in 200 ecm Benzol aufgenommen. Die über Pottasche getrocknete Benzolschicht wird filtriert und unter vermindertem Druck eingedampft. Der Eindampfrückstand wird im Hochvakuum destilliert; nach Abtrennen eines bei einem Druck von 0,007 mm Quecksilbersäule bis 235° C übergehenden Vorlaufs fängt man die unter dem gleichen Druck bei 235 bis 237° C übergehende Hauptfraktion, 3-Benzylmercapto-10-(N-methyl-/?-pipecolyl) -phenthiazin, auf. Die analysenreine Base hat den Kp.0007 236° C.
Beim Versetzen einer auf 0 C abgekühlten Lösung von 3,93 g Weinsäure in 600 ecm Essigsäureäthylester mit der Lösung von 11,35 g der freien Base in 100 ecm Essigsäureäthylester fällt das Tartrat des 3-Benzylmercapto-10-(N-methyl-yff-pipecolyl) -phenthiazine aus. Das 1 Mol Kristallwasser enthaltende Salz schmilzt bei 120° C (Zersetzung) nach Sintern oberhalb 90° C.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten der allgemeinen Formel I
    C H2 C H2
    worin R1 eine Alkyl- oder Aralkylgruppe und R2 eine niedrigmolekulare Alkylgruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man Phenthiazine der allgemeinen Formel II
    -S-R1
    worin R1 die obige Bedeutung besitzt, mit einem /J-Halogenmethylpiperidylderivat der allgemeinen
    8
    Formel III wobei R2 die obige Bedeutung besitzt und Halogen
    ■■72 ein Chlor-, Brom- oder Jodatom bedeutet, konden-
    /C\ siert.
    Halogen—CH2-CH CH2
    C H2
    /
    N In Betracht gezogene Druckschriften:
    1 Deutsche Patentanmeldung C7333IVb/12p (be-
    R2 10 kanntgemacht am 9. 9. 1954).
    © 909 757/483 2.60
DES55690A 1956-11-23 1957-10-28 Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten Pending DE1076135B (de)

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Non-Patent Citations (1)

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CH351605A (de) 1961-01-31
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