DE1076190B - Fernstromversorgung von Zwischenverstaerkeraemtern mit Wechselstrom ueber ein Fernmeldekabel - Google Patents
Fernstromversorgung von Zwischenverstaerkeraemtern mit Wechselstrom ueber ein FernmeldekabelInfo
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- DE1076190B DE1076190B DES60017A DES0060017A DE1076190B DE 1076190 B DE1076190 B DE 1076190B DE S60017 A DES60017 A DE S60017A DE S0060017 A DES0060017 A DE S0060017A DE 1076190 B DE1076190 B DE 1076190B
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- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Fernstromversorgung von Zwischenfrequenzämtern mit Wechselstrom über
ein Kabel, das sowohl Koaxialleitungen mit Eisenschirmen als auch symmetrische Leitungen enthält.
Der Versorgungsstrom fließt über die Innenleiter von jeweils zwei den beiden Übertragungsrichtungen zugeordneten
Koaxialleitungen, deren breites Frequenzband zur trägerfrequenten Übertragung eines großen
Bündels von Gesprächen oder von Fernsehprogrammen ausgenutzt wird. Im Beipack des Kabels liegen
symmetrische Leitungen, z. B. Sternvierer, auf deren Stämmen kleinere Gesprächsbündel trägerfrequent
übertragen werden können.
Es zeigt sich nun, daß die Versorgungsströme eine Störmodulation der trägerfrequenten Nachrichtenströme
vor allem in den symmetrischen Leitungen hervorrufen, und zwar beträgt bei der gebräuchlichen
Wechselstromfrequenz von 50 Hz die Grundfrequenz der Störmodulation 100 Hz. Die Störmodulation wird
durch eine Ummagnetisierung der Eisenbänder hervorgerufen, die zur Abschirmung um die Koaxialleitungen
gewickelt sind. Durch die periodische Änderung der reversiblen Permeabilität des Eisens
ändern sich auch die Übertragungskonstanten der ungeschirmten symmetrischen Leitungen, deren Streufluß
teilweise durch das Eisen geht; dies ist gleichbedeutend mit einer Amplituden- und Phasenmodulation
der übertragenen Nachrichtenströme, die sich beim Teilnehmer als starkes Brummen äußert.
Zur Verminderung der Störmodulation ist es bekannt, die Fernstromversorgung mit mehrphasigem
Wechselstrom, z.B. mit Drehstrom, vorzunehmen; dadurch werden die Schwankungen der Permeabilität
des Eisens wesentlich verringert. Bei symmetrischer Anordnung der drei Tuben im Querschnitt des
Kabels entsteht ein Drehfeld, dessen Störmodulationseffekte sich infolge des Dralls der symmetrischen Leitungen
gegen die Tuben längs des Kabels gegenseitig aufheben. Es ist weiterhin bekannt, das Drehfeld
durch ein zweites um 180° versetztes Drehfeld zu kompensieren, damit auch die in den Zwickeln zwischen
den Koaxialleitungen liegenden symmetrischen Leitungen nicht störend beeinflußt werden.
Bei den bekannten Anordnungen wird also ein mehrphasiger Wechselstrom verwendet, und dies hat
zur Voraussetzung, daß ein Mehrtubenkabel zur Verfugung steht, dessen Tubenzahl durch 3 oder 4 teilbar
ist. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, daß nur Einphasenwechselstrom, z. B. bei einem
Zweitubenkabel, zur Verfügung steht.
Gemäß der Erfindung wird bei einer Fernstromversorgung der eingangs erwähnten Art vom speisenden
Amt über die am Ende des Fernspeisungsfeldes kurzgeschlossenen Außenleiter von jeweils zwei Koaxial-
Fernstromversorgung
von Zwischenverstärkerämtern
mit Wechselstrom über ein Fernmeldekabel
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Willibald Schöbel, München,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
leitungen ein Hilfsstrom gleicher Amplitude und Frequenz,
aber entgegengesetzter Phase wie der auf den Innenleitern übertragene Versorgungsstrom geleitet.
Durch den Hilfsstrom wird, das Störfeld der Versorgungsströme
im Außenraum der Koaxialleitungen praktisch kompensiert, so daß die Ummagnetisierung
der Eisenschirme und damit die Störmodulation der Nachrichtenströme in den symmetrischen Leitungen
wegfällt.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 ein Kabel mit Koaxialleitungen und symmetrischen
Leitungen für eine Fernstromversorgung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zur Fernstromversorgung gemäß der Erfindung.
In Fig. 1 ist ein Kabel im Querschnitt schematisch dargestellt, das beispielsweise vier Koaxialleitun
genK enthält. Die Außenleiter der koaxialen Leitungen
sind zur Abschirmung und mechanischen Bewehrung mit einem aus z. B. zwei sich überlappenden
Bändern aufgebauten Eisenschirm £ (in der Zeichnung schraffiert) umgeben. Zur Übertragung der
trägerfrequenten Ströme werden zwei Koaxialleitungen benötigt, eine für jede Übertragungsrichtung. Es
werden im allgemeinen zwei einander gegenüberliegende Koaxialleitungen einem Trägerfrequenzsystem
zugeordnet, über deren Innenleiter der Versorgungsstrom fließt. Außerdem enthält das dargestellte Kabel
noch fünf Sternvierer S3 von denen einer in der Mitte
des Kabels und die anderen außen in den Zwickeln zwischen den Koaxialleitungen liegen. Über die
909 757/347
Stämme dieser Sternvierer werden Trägerfrequenzsysteme
betrieben, die etwa im Bereich von 6 bis 108 kHz arbeiten; in diesem Bereich tritt die Störmodulation
durch die Versorgungsströme besonders stark auf, ihr Maximum liegt bei etwa 90 kHz.
Fig. 2 zeigt im Prinzip eine Schaltungsanordnung zur Fernstromversorgung gemäß der Erfindung, bei
der das Amt A über die Innenleiter zweier koaxialer Kabel if 1 und if 2 das Amt B mit Energie versorgt.
Es sind nur die für die Fernstromversorgung wichtigen Anordnungen gezeichnet. Die Versorgungsleistung wird im Amt A beispielsweise dem 220-V-Netz
entnommen und dem Transformator Tl zugeführt, der sie mit einer Spannung von etwa 1000 V
über Stromversorgungsweichen W1 und W 2 an die
Innenleiter der beiden Koaxialleitungen if 1 und K2
abgibt. Im Amt B wird die Versorgungsleistung über Stromversorgungsweichen W3 und WA entnommen
und über den Transformator T2 dem Verbraucher R zugeführt. Der Versorgungsstrom ist in Fig. 2 mit
Jl bezeichnet. Die hochfrequenten Trägerfrequenzströme fließen vom Amt A zum Amt B über die
Stromversorgungsweiche WI1 die Koaxialleitung if I
und die Stromversorgungsweiche JV3. In der anderen Übertragungsrichtung werden die hochfrequenten
Trägerfrequenzströme über die Stromversorgungsweiche WA1 die Koaxialleitung if 2 und die Stromversorgungsweiche
W 2 übertragen.
Zur Kompensation des störenden magnetischen Feldes des Versorgungsstromes/1 im Außenraum
der Koaxialleitungen if 1 und if 2 wird gemäß der Erfindung vom speisenden Amt A ein Hilfsstrom /2
über die am Ende des Fernspeisungsfeldes kurzgeschlossenen Außenleiter der beiden Koaxialleitungen
geleitet, der gleiche Amplitude und Frequenz, aber entgegengesetzte Phase wie der Versorgungsstrom 71
hat. Beim Ausführungsbeispiel wird der Hilfsstrom /2 einer entsprechend gepolten dritten Wicklung des
Transformators Tl entnommen. Die dritte Wicklung ist in ihrer Mitte geerdet und von diesem Erdpunkt
nach ihren beiden Enden durch gleich große Kondensatoren Cl und C2 überbrückt; diese Kondensatoren,
über die die trägerfrequenten Nachrichtenströme fließen, dienen gleichzeitig zur Entkopplung der beiden
Koaxialleitungen. Bei der Anordnung nach Fig. 2 ist im allgemeinen ein besonderer Phasenschieber zur
genauen Einstellung von 180° Phasenverschiebung zwischen dem Versorgungsstrom/1 und dem Hilfsstrom/2
entbehrlich. Strenggenommen fließt nämlich in dem Stromkreis über die beiden Außenleiter
der Koaxialleitungen außer dem erzwungenen Hilfsstrom noch ein vom Versorgungsstrom/1 induzierter
Strom, der einen kleinen Phasenfehler verursachen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Fernstromversorgung von Zwischenverstärkerämtern mit Wechselstrom über ein Kabel, das sowohl Koaxialleitungen mit Eisenschirmen als auch symmetrische Leitungen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß vom speisenden Amt über die am Ende des Fernspeisungsfeldes kurzgeschlossenen Außenleiter von jeweils zwei Koaxialleitungen ein Hilfsstrom gleicher Amplitude und Frequenz, aber entgegengesetzter Phase wie der auf den Innen leitern übertragene Versorgungsstrom geleitet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen©. 909 757/347 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60017A DE1076190B (de) | 1958-09-26 | 1958-09-26 | Fernstromversorgung von Zwischenverstaerkeraemtern mit Wechselstrom ueber ein Fernmeldekabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES60017A DE1076190B (de) | 1958-09-26 | 1958-09-26 | Fernstromversorgung von Zwischenverstaerkeraemtern mit Wechselstrom ueber ein Fernmeldekabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076190B true DE1076190B (de) | 1960-02-25 |
Family
ID=7493778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES60017A Pending DE1076190B (de) | 1958-09-26 | 1958-09-26 | Fernstromversorgung von Zwischenverstaerkeraemtern mit Wechselstrom ueber ein Fernmeldekabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076190B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2549468A1 (de) * | 1974-11-07 | 1976-05-13 | Philips Nv | Hf-signaluebertragungsanordnung |
-
1958
- 1958-09-26 DE DES60017A patent/DE1076190B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2549468A1 (de) * | 1974-11-07 | 1976-05-13 | Philips Nv | Hf-signaluebertragungsanordnung |
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