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DE1076034B - Vorrichtung zum elektromagnetisch bewirkbaren Ausloesen von Entladevorgaengen bei einem Kreisfoerderer - Google Patents

Vorrichtung zum elektromagnetisch bewirkbaren Ausloesen von Entladevorgaengen bei einem Kreisfoerderer

Info

Publication number
DE1076034B
DE1076034B DEV11373A DEV0011373A DE1076034B DE 1076034 B DE1076034 B DE 1076034B DE V11373 A DEV11373 A DE V11373A DE V0011373 A DEV0011373 A DE V0011373A DE 1076034 B DE1076034 B DE 1076034B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
containers
train
release
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV11373A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Gruenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERFURTER MAELZEREI und SPEICHE
Original Assignee
ERFURTER MAELZEREI und SPEICHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERFURTER MAELZEREI und SPEICHE filed Critical ERFURTER MAELZEREI und SPEICHE
Priority to DEV11373A priority Critical patent/DE1076034B/de
Publication of DE1076034B publication Critical patent/DE1076034B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
    • B65G47/46Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points
    • B65G47/48Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers
    • B65G47/485Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers using electric or electronic transmitting means between destination marks and switching means
    • B65G47/487Devices for discharging articles or materials from conveyor  and distributing, e.g. automatically, to desired points according to bodily destination marks on either articles or load-carriers using electric or electronic transmitting means between destination marks and switching means the destination marks being mechanically detected

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum elektromagnetisch bewirkbaren Auslösen von Entladevorgängen bei einem Kreisförderer Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Steuern eines Kreisförderers, dessen an vorgewählten Stellen selbsttätig beladene Behälter an ebenfalls vorgewählten Stellen selbsttätig entladen werden sollen, und befaßt sich mit dem elektromagnetischen Auslösen der Entladevorgänge bei einem solchen Kreisförderer mit in Art eines endlosen Zuges zusammengefaßten Behältern, die je eine bestimmte Gutsorte an jeweils eine von mehreren nacheinander zu beschickenden Stellen, die durch an den Behältern entsprechend der Gutsorte verschieden anbringbare kennzeichenartige Auslöseglieder tvorherbestimmbar ist, nach Ausklinken ihrer Kippschalen abgeben.
  • Die Betriebsweise soll hierbei derart sein, daß in einem Umlauf zwei sich voneinander unterscheidende Sorten gefördert werden, wobei jedoch jeder der einzelnen Behälter jeweils nur mit einer der ihm zugewiesenen Sorte beladen wird, und daß die ver-- schiedenen Sorten an auf einem Teil der Förderstrecke angeordnete Stellen nach eingestelltem Programm abgegeben werden. Hierbei kommt es nicht darauf an, welche Stelle als erste beschickt wird, sondern es genügt vielmehr, daß nach Abwicklung eines Umlaufes alle angewählten Stellen mit den ihnen zugewiesenen Sorten beliefert sind. Dasselbe ist auch für die Beladung der Behälter zutreffend.
  • Es sind Kreisförderer bekanntgeworden, bei denen die Behälter oder Schaukeln mit Stationskennzeichen ausgerüstet sind. Diese Stationskennzeichen bestehen hierbei entweder aus verstellbaren Kombinationsschaltern oder aus auswechselbaren Kontakten, die an den einzelnen Stationen Gegenkontakte durchlaufen und bei Übereinstimmung mit einem vorgewählten Schaltkontaktsystem Relais ansprechen lassen, die ihrerseits einen Auslösemagneten oder irgendwelche andere Vorrichtung einschalten, wodurch daun an der betreffenden Station der Be- oder Entladevorgang bewirkt wird.
  • Bei diesen bekannten Kreisförderern besteht der Nachteil darin, daß sowohl an den Behältern bzw.
  • Schaukeln als auch an den Stationen eine verhältnismäßig große Anzahl von Kontakten benötigt wird, was wiederum die Verlegung einer großen Anzahl von Leitungen erforderlich macht. Die Kontakte sind außerdem noch dem Verschleiß unterworfen, da sie bei jeder Durchfahrt der Behälter berührt werden, auch dann, wenn sie nicht elektrisch in Wirkung treten. Auch erfordert die Montage einer derartigen Anlage größte Sorgfalt und Genauigkeit, wenn eine sichere Kontaktgabe gewährleistet sein soll und die Störanfälligkeit auf ein Minimum beschränkt bleiben soll. Die Einstellung dieser Zielkeunzeichen zum Zwecke eines Förderprogramms erfordert große Aufmerksamkeit und kann bei begangenen Bedie- nungsfehlern, die nicht ohne weiteres erkennbar sind, zu unliebsamen Folgen führen. Auch ist es bereits bekannt, mit dem Antrieb des Kreisförderers eine Schaltwalze oder ein Schrittschaltwerk zu kuppeln und hierbei Kontakte in der den Behältern oder Schaukeln entsprechenden Anzahl anzuordnen, die durch eine entsprechende Schaltung mit elektromechanischen Ausklinkvorrichtungen in Verbindung stehen.
  • Eine solche Anordnung bildet jedoch ein starres Förderprogramm und ließe sich nur durch Umstekken der Kontakte verändern. Wird noch die Förderung verschiedener Sorten verlangt, so erfordert dies eine weitere Anordnung von Schaltwalzen in einer der Anzahl der Sorten entsprechenden Anzahl, wodurch die Schaltung außerdem noch verwickelt und unübersichtlich wird, was eine große Anzahl von Bei tungen erfordert. Der besondere Nachteil einer solchen Anlage besteht aber in der Notwendigkeit der Synchronisierung der Schaltwalze mit dem Antrieb des Kreisförderers. Besondere Schwierigkeiten, verbunden mit Betriebsstörungen, treten erfahrungsgemäß auch dann auf, wenn sich nach längerer Betriebsdauer die Förderkette gestreckt hat In diesem Falle besteht keine Übereinstimmung mehr zwischen Auslöseimpuls der Schaltwalze bzw. Auslösevorrichtung und AusIöseglied am Behälter, da das Auslöseglied des Behälters die Auslösevorrichtung bereits vor deren Ansprechen passiert hat.
  • Ferner sind Kreis förderer bekanntgeworden, deren Behälter oder Schaukeln mit auswechselbaren oder verstellbaren, als Stationskennzeichen dienenden Auslösegl iedern versehen sind. In Anlagen mit einer Vielzahl von Stationen stößt das Vorhaben jedoch auf Schwierigkeiten, weil der Veränderlichkeit der Auslöseglieder an den Behältern Grenzen gesetzt sind. Auch an den Stationen bereitet die Anordnung der Schaltglieder Schwierigkeiten, da an jeder Station das Schaltglied derart angebaut werden muß, daß es von einem der Station nicht zugeordneten Auslöseglied eines die Station durchlaufenden Behälters nicht getroffen wird.
  • Weiterhin ist eine Einrichtung zur Vorspeicherung aller Fahrten eines aufzuteilenden Zuges bekanntgeworden, bei der die Fahrten im gemeinsamen Vorspeicher durch Betätigung von Kontakten vorbereitet werden, wobei noch außer dem Vorspeicher an den Weichen sogenannte Schaltspeicher angeordnet sind, die durch Befahren von Schienenkontakten die selbsttätige Weichenstellung bewirken. Als maßgebende Hilfsmittel zur Durchführung des Ablaufprogramms sind dabei Schrittschalter und Fortscbalimagnete angegeben. Eine solche Einrichtung kann aber lediglich der Zusammenstellung oder auch Auflösung eine.
  • Wagenzuges dienen und ist für die Steuerung der Be- und Entladevorgänge eines Kreisförderers nicht geeignet, da sie die den Kreisförderern gemeinsame Eigenschaft der Untrennbarkeit des Behälterzuges einerseits und der Be- oder Entladung bestimmter Behälter an bestimmten Stellen zum anderen vermissen läßt und auch ihrem Wesen nach nicht erfüllen kann.
  • Durch die Erfindung wird das elektrisch bewirkt barke - Auslösen von Entladevorgängen bei einem Kreisförderer dadurch wesentlich vereinfacht, daß an jeder Abgabestelle je Auslöseglied eines Behälters ein dem Einschalten eines in einer Wählerzentrale für jede Abgabestelle vorhandenen, vorbereitbaren Stromkreises dem Ausklinkvorgang dienender gleichartiger einpoliger Entladeschalter vorgesehen ist, der nach Betätigung durch das betreffende Auslöseglied je nach Vorwahl in der Wählerzentrale entweder den Ausklinlvorgang für nur einen Behälter des Zuges oder den für zwei Behälter des Zuges veranlaßt.
  • Bei einem Kreisförderer nach der Erfindung werden sowohl Behälter als auch Stationen mittels einer Wählerzentrale in Gruppen aufgeteilt. Jeder Gruppe ist eine bestimmte Sorte des Fördergutes zugeordnet.
  • Die Anzahl der Behälter und der Stationen kann beliebig sein. Die Behälter erhalten je einen Anschlag als Auslöseglied, der hinsichtlich seiner Lage auswechselbar ist. Das Auslöseglied dient sowohl als Stationsgruppenkennzeichen als auch als Sortenwähler. Eine Zugehörigkeit eines bestimmten Behälters zu einer bestimmten Station besteht nicht; die Auslösereihenfolge wird vielmehr entsprechend den vorgewählten Stationen durch die Behälter selbst geregelt, d. h., der erste im Behälterzug befindliche Behälter der Sorte 1 bewirkt beim Einfahren in die Stationsgruppe I die Auslösung in deren erster Station, der zweite Behälter der Sorte I löst in deren zweiter Station aus usf. Hierbei besteht durchaus die Möglichkeit, daß sich zwischen den Behältern einer Sorte I ein Behälter einer Sorte II befindet.
  • Dieser Behälter würde erst dann auslösen, wenn er die erste Station seiner zugeordneten Gruppe erreicht, sofern diese noch nicht der Auslösung unterworfen wurde. Wahlweise können auch zwei Auslösungen an den Stationen bewirkt werden.
  • Die Anordnung der Auslöseglieder ist an den Behaltern derart getroffen, daß sie nach erfolgtem Ausklinken der Kippschale selbsttätig- aus dem Bereich der Auslösevorrichtung der folgenden Stationen gelangen. Dies ist ein weiteres Merkmal der Erfindung.
  • Die ausgelösten, d. h. zum Entladen gekippten Behälterkippschalen werden nach Durchlauf der letzten aller Stationen selbsttätig wieder eingeklinkt.
  • Der Betrieb des Kreisförderers ist intennittierend, d. h. nach erfolgtem Durchlauf des gesamten Behälter zuges durch sämtliche Stationen wird der Kreisförderer selbsttätig stillgesetzt. Soll sich der Durchlauf wiederholen, ist erneute Einschaltung erforderlich.
  • Mittels eines Umschalters kann jedoch auch ein kontinuierlicher Betrieb erzielt werden.
  • Das Ausklinken der Behälterkippschalen erfolgt in bekannter Weise durch Elektromagnete, die an jeder der vorhandenen Stationen angeordnet sind. Die Elektromagnete erhalten die Stromimpulse durch Auslöse- oder Entladeschalter, die an den Stationen angeordnet sind und jeweils durch die an den Behältern befindlichen Auslöseglieder betätigt werden. Die Entladeschalter kehren nach jeweiligem Durchlauf eines Behälters stets in ihre Grundstellung zurück.
  • Die elektrische Wirksamkeit der Entladeschalter ist von entsprechenden Schalterstellungen in der Wählerzentrale abhängig. Aus Sicherheitsgründen werden die Impulse der Entladeschalter von Zwischenrelais in der Wählerzentrale übernommen und an die Anslösemagneten weitervermittelt.
  • Jede der Stationen erhält zwei Entlade- oder Auslöseschalter, und zwar den einen für die Sorte I und den anderen für die Sorte II. Die Beladestelle enthält Aufgabestellen für die Sorten I und II. Die Bctätigung der Aufgabestellen erfolgt elektromechanisch. Die Impulse werden durch Aufgabeschalter vermittelt. Die Betätigung der Aufgabeschalter erfolgt durch die an den Behältern des Kreisförderers hefindlichen Anschläge. Die elektrische Wirksamkeit der Aufgabeschalter ist von entsprechenden Schalterstellungen in der Wählerzentrale abhängig.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Der Einfachheit halber wurden nur die zur Erläuterung der Erfindung notwendigen Teile gezeichnet. Hierbei zeigt Fig. 1 das Schema einer Kreisförderanlage, Fig. 2 das Stromlaufbild der Steuerung für den Antrieb des Kreisförderers, Fig. 3 das Stromlaufbild der Steuerung für eine der an den Abgabestellen des Kreisförderers vorgesehenen Behälter-Entladevorrichtungen.
  • Die Behälterl sind an der Kette2 des Kreisförderers derart angeordnet, daß sie einen Zug mit Anfangs- und Endbehälter bilden. Die Anzahl der Behälter sowie die Abstände zwischen diesen sind für die Erfindung belanglos, maßgebend ist lediglich, daß bei Durchfahrt des letzten Behälters durch die letzte Abgabestelle der erste Behälter des Zuges die erste Abgabestelle noch nicht wieder erreicht.
  • Die Anfangsstellung des Behälterzuges möge die in Fig. 1 dargestellte sein. Diese Stellung wird durch einen Streckenendschalter 3 iiberwacht, der, gesteuert durch ein mit dem Zug umlaufendes Schaltglied 4, auf die Steuerung des nicht dargestellten Antriebes des Kreisförderers einwirkt.
  • Die Behälter 1 sind mit auswechselbaren Auslösegliedern in Form von Anschlägen 5 oder 6 versehen.
  • Diese Anschläge sind bestimmend für die Sorte, die jeweils in den Behälter eingebracht und einer Abgabestelle der betreffenden Gruppe zugeführt werden soll. Jeder der Behälter 1 besitzt jeweils nur einen der Anschläge 5 oder 6, die entsprechend einem wählbaren Programm verwendet werden. Die Anondnung der Anschläge 5 oder 6 an den Behältern 1 ist derart, daß nach Ausklinken der Behälterkippschale der Anschlag aus seinem Wirkungsbereich gelangt, -also weiterhin einen Auslösevorgang so lange nicht mehr hervorrufen kann, bis die Kippschale des Behälters wieder eingeklinkt ist. Das Einklinken der Kippschale erfolgt selbsttätig hinter der letzten Abgabestation durch eine beliebige Vorrichtung und ist nicht Gegenstand der Erfindung. Ferner ist dafür gesorgt, daß die Anschlägen bzw. 6 beim Ausklinken der Kippschale aus dem Wirkungsbereich gehracht werden.
  • An jeder der Abgabestellen 7 ist eine Entladevorrichtung 8 angeordnet. Eine solche Entladevorrichtung arbeitet in bekannter Weise derart, daß beim Einschalten eines Elektromagneten ein Stößel in den Bereich der Ausklinkvorrichtung gebracht wird, der dann das Ausklinken der Kippschale bewirkt.
  • Für die Betätigung der Entladevorrichtungen 8 sind an jeder Abgabestelle 7 zwei Entladeschalter 9 und 10 angeordnet, die ihre Betätigung durch die Anschlägen oder 6 der Behälter 1 erfahren. Die elektrische Wirksamkeit dieser Entladeschalter ist abhängig von Schalterstellungen und Vorgängen in einer Wählerzentrale 11. Die Gruppe der Entladeschalter 9 möge für die Fördersorte I und die Gruppe der Entladeschalter 10 für die Fördergruppe II bestimmt sein, d. h., die Behälter 1 mit den Anschlägen 5 mögen die Sorte I fördern, und deren Anschläge 5 mögen auf die Schalter 9 einwirken, während die Behälter 1 mit den Anschlägen 6 die Sorte II fördern und auf die Schalter 10 einwirken.
  • Durch entsprechende Einstellung von Schaltern an der Wählerzentralell wird vorbestimmt, welche Sorte nach welcher Abgabestelle 7 gelangen soll.
  • Die Entladeschalter 9, 10 haben die Eigenschaft, daß sie nach ihrer Betätigung selbsttätig in ihre Grundstellung zurückkehren, wobei jedoch die Kontaktverbindung erst nach Ablauf einer gewissen Zeit unterbrochen wird. Dies wird erreicht durch die Anwendung einer an sich bekannten Quecksilberkippröhre, deren Kontakte durch das Quecksilber unverzögert geschlossen, jedoch verzögert geöffnet werden.
  • Die Beladung der Behälter 1 des Kreisförderers erfolgt an den Sortenaufgabestellen I bzw. II, die jeweils durch die Anschlägen bzw. 6 der daran vorbeifahrenden Behälter 1 ausgelöst werden.
  • Die Inbetriebsetzung des Kreisförderers ist gemäß Fig. 2 einfach. Beim Drücken des Tasters 17 schaltet das Schütz 18 ein und hält sich trotz Lösen des Tasters 17 über seinen Kontakt 18 in Einschaltstellung. Die nicht gezeichneten Hauptkontakte von Schütz18 schalten den Antriebsmotor des Kreisförderers ein, so daß dieser zu laufen beginnt. Der Kreisförderer läuft so lange, bis das Schaltglied 4 den Streckenendschalter 3 betätigt. Dadurch wird ein Hilfsschütz 19 eingeschaltet, das - einen Kontakt 19 a schließt und einen Kontakt 19 b öffnet. Kontakt 19 a schließt sich bereits vor der Öffnung des Kontaktes 19 b, so daß eine Nebenschlußverbindung zum Schütz 18 hergestellt wird; die das Öffnen des Kontaktes 19 b zunächst noch wirkungslos macht. Inzwischen hat aber das Schaltglied 4 das Betätigungsglied des Schalters 3 wieder verlassen, so daß dieser Schalter das Bestreben- hat, in seine Grundstellung zurückzugehen.
  • Nach Ablauf einiger Zeit wird sich daher der Kontakt 3 a öffnen und das Hilfsschütz 19 abschalten.
  • Dadurch wird Kontakt 19a geöffnet, das Schütz 18 wird abgeschaltet, und der Antriebsmotor des Kreisförderers kommt zum Stillstand. Durch eine solche Schaltung wird mit Sicherheit erreicht, daß der Streckenendschalter 3 nach jeder Betätigung in die Grundstellung gelangt und die Anlage jederzeit ohne Schwierigkeit wieder einschaltbereit ist. Mittels eines Ausschalttasters 20 kann der Kreisförderer jederzeit an beliebiger Stelle in bekannter Weise durch Unterbrechen der Steuerleitung bei Bedarf stillgesetzt werden.
  • In der Fig. 3 ist eine Steuerung dargestellt, die der Abgabe einer Sorte an einer Abgabestelle 7 dient. Da die Anlage für die Förderung von zwei Sorten I und II eingerichtet ist, sind für jede Abgabestelle 7 zwei derartige Steuerungen vorgesehen.
  • Die Schaltung ist derart getroffen, daß wahlweise entweder nur eine oder auch zwei Abgaben an einer Stelle erfolgen können.
  • Die Schaltgeräte sind mit Ausnahme der Entladeschalter in der Wählerzentrale 11 untergebracht und entsprechend verdrahtet. Die in Fig. 3 dargestellte Steuerung möge der Abgabe der Sorte I dienen, so daß für die Einleitung des Auslösevorganges ein Entladeschalter 9 in Betracht käme. Soll an der Abgabestelle7 nur eine Abgabe erfolgen, so ist an der Wählerzentrale 11 der Schalter 27 zu schließen, während der Schalter28, 28' in Offenstellung verbleibt. Hierauf ist ein Drucktaster 29 zu betätigen, so daß sich dessen Kontakte29al und 29a2 schließen und wieder öffnen. Der Kontakt 29a2 bleibt wirkungslos, während Kontakt 29al ein Hilfsschütz 30 einschaltet, das seinen Kontakt 30 b schnell öffnet und hierauf seine Kontakte30ai und 30a2 schließt. Der Kontakt 30al hält das Schütz 30 in Einschaltungsstellung, während der Kontakt 30a2 den Steuerstromkreis für das Schütz 31 vorbereitet, dasselbe jedoch noch nicht einschaltet. Gelangt nun der Anschlag5 eines Behälters 1 des Kreisförderers in den Bereich des Entladeschalters 9, so schließt sich dessen Kontakt 9 ci, wodurch das Schütz 31 eingeschaltet wird, das seinen Kontakt3la schnell schließt und seine Kontakte 31 b 1 und 31 b 2 öffnet. Der Kontakt 31a dient der Überbrückung des Kontalftes 30a2. Durch das Öffnen des Kontaktes 31 b 1 wird das Hilfsschütz 30 abgeschaltet, so daß sich die Kontakte 30au und 30a2 öffnen, während sich der Kontakt30b schließt. Die nicht gezeichneten Hauptkontakte des Schützes 31 schalten die Auslösevorrichtung 8 ein, welche das Ausklinken der Kippschale des Behälters 1 bewirkt.
  • Inzwischen verläßt der Anschlag 5 das Betätigungsglied des Entladeschalters 9, so daß dieser das Bestreben hat, in seine Grundstellung zurückzugehen. Um aber mit Sicherheit eine restlose Entleerung des Behälters 1 zu erzielen, öffnet sich der Entladeschalter 9a erst nach Ablauf einer gewissen Zeit, worauf dann das Schütz 31 abgeschaltet wird und die Auslösevorrichtung 8 außer Wirkung tritt.
  • Alle weiteren Betätigungen dieses Entladeschalters 9 durch Anschlägen der nachfolgenden Behälter 1 wären elektrisch wirkungslos, d. h., sie können nur noch bei nachfolgenden Abgabestellen wirken, bei denen die Kontakte des Hilfsschützes 30 noch geschlossen sind. Andererseits kann aber auch der Anschlag 5 eines ausgelösten Behälters 1 auf einen noch vor ihm liegenden Entladeschalter 9 weder mechanisch noch elektrisch wirken, da er beim Ausklinken der Kippschale des Behälters zwangläufig aus dem Bereich der Entladeschalter 9 gebracht wird. Diese Maßnahme schließt Fehlschaltungen völlig aus.
  • Sollen an einer Abgabestelle 7 zwei Abgaben erfolgen, so ist an der Wählerzentrale 11 der Schalter 28, 28' zu schließen, während der Schalter 27 in Offenstellung verbleibt. Hierauf ist ebenfalls der Drucktaster 29 zu betätigen, so daß sich dessen Kontakte 29al und 29a2 schließen und wieder öffnen.
  • Hierdurch werden die Hilfsschütze 30 und 32 eingeschaltet, die sich über ihre Kontakte 30 cii und 32ei in Einschaltstellung halten und mit den Kontakten 30a2 und 32a2 Steuerstromkreise vorbereiten, die zunächst noch wirkungslos sind. Gelangt der Anschlag 5 eines Behälters 1 in den Bereich des Entladeschalters 9, so schaltet dessen Kontakt das Schütz 31 ein, das sich über seinen Kontakte mit dem Kontakt 30a2 in ParallelschaEtung hält und seine Kontakte 31bl und 3Ib2 öffnet. Durch das Öffnen des Kontaktes 31b1 wird das Hilfsschütz 30 abgeschaltet, das hierauf seine Kontakte 30ai und 30a2 öffnet und den Kontakt 30 b schließt. Außerdem schaltet das Schütz 31 die Auslösevorrichtung 8 ein, welche die Ausklinknng der Kippschale bewirkt. Hat der Anschlag 5 den Schalter 9 verlassen, so öffnet sich dessen Kontakt 9a nach einiger Zeit, so daß Schütz 31 abschaltet, die Auslösevorrichtung 8 außer Wirkung bringt und den Kontakt 31 a öffnet sowie die Kontakte31St und 31b2 schließt. Gelangt nun erneut ein Anschlag 5 eines folgenden Behälters 1 in den Bereich des Ent-Iadeschalters9, so wird über den Rontakt32a2 des immer noch in Einschaltstellung befindlichen Hilfsschützes 32 ein Hilfsschiitz 33 eingeschaltet, das seine Kontakte 33 cii und 33a2 schließt und die Kontakte33bI und 33 2 öffnet. Kontakt 33a1 iiberbrückt den Kontakt32a2, Kontakt 33 a 2 schaltet das Schütz 31 und damit die Auslösevorrichtung 8 ein, so daß an der Abgabestelle 7 die gewünschte Ausklinkung des zweiten Behälters 1 erfolgt. Das Öffnen des Kontaktes 33 b 1 bewirkt die Abschaltung des Hilfsschützes 32, das seine Kontakte 32 cii und 32a2 öffnet.
  • Verläßt der Anschlag 5 den Schalter 9 und schaltet dieser aus, so erfolgt Abschaltung des Hilfsschützes33, das seine Kontakte 33 cii und 33a2 öffnet, so daß auch das Schütz 31 abschaltet und die Auslösevorrichtung außer Wirkung bringt.
  • Entsprechend wickeln sich die gleichen Vorgänge bei allen solchen Abgabestellen 7 ab, für die an der Wählerzentrale 11 ein Schalter 27 oder 2& eingeschaltet wurde. Bei Abgabestellen 7, für die ein Schalter27 oder 28 nicht eingeschaltet wurde, bleiben die Betätigungen der Entladeschalter 9 bzw. 10 durch die Anschläge 5 oder 6 elektrisch wirkungs-Ios, so daß an solchen Stellen eine Ausklinkung der Kippsehalen nicht erfolgen kann.
  • Die Schalteinrichtungen gemäß der Erfindung bieten gegenüber bekannten Verfahren und Einrichtungen außer der Möglichkeit, an einer zentral wählbaren Abgabestelle auch das Entladen von mehr als einem der Behälter des Behälterzuges veranlassen zu können, den Vorteil, daß als Entladeschalter nur eine einheitliche, für alle Stationen verwendbare Type benötigt wird, wodurch die Anlagekosten weitgehend herabgemindert werden. Außerdem bietet eine nach der Erfindung gebaute Anlage eine weitaus größere Betriebssicherheit, weil sich sowohl Schalter als auch die Schaltung durch besondere Einfachheit auszeichnen.
  • Die Erfindung ist nicht an die dargestellte und beschriebene Ausführungsform gebunden, sondern kann auch unter Beibehaltung des Erfindungsgedankens eine andere Ausgestaltung erhalten. So wäre es beispieIsweise möglich, an Stelle der mit Verzögerung arbeitenden Entladeschalter solche ohne Verzögerung zu verwenden und die Verzögerung durch in die Wählerzentrale eingebaute Zeitschalter zu erwirken. Auch könnte die Schalteinrichtung noch derart erweitert werden, daß die Schaltvorgänge durch Lichtzeichen oder akustische Signale angezeigt werden. Aus Gründen der Unfallverhütungkönnte noch eine an sich bekannte Schalteinrichtung vorgesehen werden, die das Einschalten der Maschinen erst nach vorangegangener Abgabe eines Warnsignals ermöglichen. Es ist selbstverständlich, daß eine Anlage nach der Erfindung auch für die Förderung nur einer Sorte sowie mehr als zwei Sorten gebaut werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum elektromagnetisch bewirkbaren Auslösen von Entladevorgängen bei einem Kreisförderer mit in Art eines endlichen Zuges zusammengefaßten Behältern, die je eine bestimmte Guts orte an jeweils eine von mehreren nacheinandgr zu beschickenden Steilen, die durch an den Behältern entsprechend der Gutsorte verschieden anbringbare kennzeichenartige Auslöseglieder vorherbestimmbar ist, nach Ausklinken ihrer Kippschalen abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß an jeder Abgabestelle (7) je Auslöseglied eines Behälters (1) ein dem Einschalten eines in einer Wählerzentrale (11) für jede Abgabestelle vorhandenen, vorbereitbaren Stromkreises dem Ausklinkvorgang dienender gleichartiger einpoliger Entladeschalter (9 bzw. 10) vorgesehen ist, der nach Betätigung durch das betreffende Auslöseglied je nach Vorwahl in der Wählerzentrale entweder den Ausklinkvorgang für nur einen Behälter des Zuges oder den für zwei Behälter des Zuges veranlaßt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Behältern (1) vorgesehenen, der Betätigung der Entladeschalter (9, 10) dienenden Auslöseglieder (5, 6) derart angebracht sind, daß sie während des Ausklinkvorganges an einer Abgabestelle (7) zwangläufig ausdem Bereich der Entladeschalter der weiterhin von den betreffenden ausgeklinkten bzw. entladenen Behälter zu durchlaufenden Abgabestellen gebracht werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem die Länge des Behälterzuges überschreitenden Abstand hinter der letzten Abgabestelle ein Streckenendscbalter (3) vorgesehen ist, der durch ein an einem der Behälter angebrachtes Schaltglied (4) zur Erzielung eines absatzweisen Förderbetriebes nach Durchlauf des letzten Behälters durch die letzte der Abgabestellen den Förderantrieb abschaltet.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 479 232, 903 676, 908 595.
DEV11373A 1956-10-13 1956-10-13 Vorrichtung zum elektromagnetisch bewirkbaren Ausloesen von Entladevorgaengen bei einem Kreisfoerderer Pending DE1076034B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE479232C (de) * 1928-06-09 1929-07-13 Ver Eisenbahn Signalwerke G M Ablaufschalterwerk
DE903676C (de) * 1941-05-07 1954-02-08 Siemens Ag Schalteinrichtung zur wahlweisen Steuerung der Schaukeln eines Umlauffoerderers nach einer Vielzahl von Empfaengern mittels des jeder Schaukel zugeordneten Kombinationsschalters
DE908595C (de) * 1941-06-11 1954-04-08 Siemens Ag Umlauffoerderer mit Entladegliedern an seinen Tragplatten

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