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DE1076021B - Zuteilvorrichtung fuer Fuellmaschinen mit selbsttaetigen Waagen - Google Patents

Zuteilvorrichtung fuer Fuellmaschinen mit selbsttaetigen Waagen

Info

Publication number
DE1076021B
DE1076021B DEN12577A DEN0012577A DE1076021B DE 1076021 B DE1076021 B DE 1076021B DE N12577 A DEN12577 A DE N12577A DE N0012577 A DEN0012577 A DE N0012577A DE 1076021 B DE1076021 B DE 1076021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary valve
housing
filling
opening
centrifugal wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12577A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Herbert Scheidemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NATRONZELLSTOFF und PAPIERFAB
Zellstoff und Papierfabrik Rosenthal GmbH
Original Assignee
NATRONZELLSTOFF und PAPIERFAB
Zellstoff und Papierfabrik Rosenthal GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NATRONZELLSTOFF und PAPIERFAB, Zellstoff und Papierfabrik Rosenthal GmbH filed Critical NATRONZELLSTOFF und PAPIERFAB
Priority to DEN12577A priority Critical patent/DE1076021B/de
Publication of DE1076021B publication Critical patent/DE1076021B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • B65B1/34Adjusting weight by trickle feed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Zuteilvorrichtung für Füllmaschinen mit selbsttätigen Waagen Die Erfindung bezieht sich auf Zuteilvorrichtungen für Maschinen zum Füllen von Säcken, Beuteln od. dgl. mit pulverigen oder körnigen Stoffen in geregeltem Strom, bei denen die Füllmenge durch selbsttätige Waagen geregelt wird. Derartige Zuteilvorrichtungen arbeiten meist in der Weise, daß zunächst die Hauptmenge des Füllgutes in Form eines Grobstromes in die Füllmaschine bzw. die Waage gefördert und gegen das Ende des Füllvorganges mit einem Feinstrom die genaue Füll- und Gewichtsmenge eingestellt wird.
  • Die bekannten Zuteilvorrichtungen dieser Art bestehen aus Drehschiebern od. dgl. und sind mit Förderschnecken, Rührwerken od. dgl. ausgestaltet, oder arbeiten mit Verschlußklappen, welche unter Federzug oder Eigengewicht geschlossen wurden und zum Öffnen einen zusätzlichen Kraftaufwand benötigen.
  • Daneben sind auch um horizontale Achsen drehbare Taschenwalzen u. a. in Ausbildung als Verschlußschieber mit Sondereinrichtungen für Feinstrom vorgeschlagen worden.
  • All diese Vorrichtungen erfordern große Abmessungen und kostspielige Bauelemente.
  • Zum Füllen von Ventilsäcken verwendet man u. a. auch eine Maschine mit einem Schleuderrad, das um eine vertikale Achse in einem Gehäuse rotiert, an dessen Außenumfang der Füllstutzen tangential angesetzt ist. Für die Regelung des Zulaufstromes zu dem Schleuderrad ist unmittelbar über diesem ein Ventil vorgesehen, dessen Ventilkegel sich konisch nach unten erweitert. Mit diesem Ventil iäßt sich nur der Zulaufstrom zum Schleuderrad absperren und unter Umständen regeln, jedoch ergibt sich keine zwangläufige Zuteilung des Füllgutes mit Grob- und Feinstrom am Auslauf.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Zuteilvorrichtung, bei welcher die Grob- und Feinzuteilung des Füllgutes am Auslauf vereinfacht und erleichtert ist.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Steuereinrichtung für einen an sich bekannten axialen Durchlauf des Füllgutes aus einem im Gehäuse frei drehbaren jedoch unter Reibungswirkung des vom Schleuderrad mitbewegten Füllgutes mitgenommenen Drehschieber besteht, an dem eine Öffnung vorgesehen ist, die durch die Drehung des Schiebers während des Füllvorganges auf die ganze oder teilweise tSberdeckung einer Anlaßöffnung im Gehäuse einstellbar ist.
  • Zur Einstellung der verschiedenen Uberdeckungen der Öffnungen für Grob- oder Feinstrom und Schließstellung sind ein- und ausschaltbare Anhaltevorrichtungen am Gehäuse angeordnet, die mit Anschlägen am Drehschieber zusammenwirken.
  • Die Vorteile der Vorrichtung nach der Erfindung ergeben sich dadurch, daß der Drehschieber am unteren Rand durch Reibung am Schleuderrad und durch Reibung am Füllgut mitgenommen wird, das bei Drehung des Schleuderrades unter Einwirkung der Zentrifugalkraft an den Innenschieber des Drehschiebers angedrückt wird. Das Füllgut selbst erfüllt somit eine neuartige Arbeitsfunktion, so daß hierdurch und durch die unmittelbare Reibung des Drehschiebers eine wirkungsvolle Kupplung zwischen dem Schleuderrad und dem Drehschieber gewährleistet ist.
  • Außerdem ergibt sich eine Zuteilvorrichtung von äußerst geringer Bauhöhe und einfachem Aufbau, wobei zu ihrem Betrieb nur eine drehende Welle und ein einziges Auslöseorgan oder eine Kupplung benotigt wird.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungsformen in schematischen Darstellungen, und zwar Abb. 1 Gesamtlängsschnitt durch eine Zuteilvorrichtung, Abb. 2 Querschnitt A-A der Abb. 1, Abb. 3 Querschnitt B-B der Abb. 1, Abb. 4 schaubildliche Darstellung einer Auslösevorrichtung durch den Gehäuseschieber.
  • In einem topfartigen zylindrischen Gehäuse 1 befindet sich am unteren geschlossenen Teil einc Schleuderscheibe 2 mit daran angesetzten Schleuderflügeln 2a. Über diesem Schleuderrad 2, 2a ist ein Drehschiebe 3 mit einem äußeren zylindrischen, dem Gehäuscumfang angepaßten Zylindermantel 3 eingesetzt.
  • Das Schleuderrad 2, 2a ist auf einer Welle 4 befestigt, z. B. mit einer Nabe 5, und über diese Nabe 5 ist mit Abstand eine Nabe 6 für die Befestigungsarme 7 des Drehschiebers 3 lose drehbar aufgesetzt.
  • Im Bereich der Schleuderradflügel 2a befindet sich an dem topfartigen zylindrischen Gehäuse 1 eine Öffnung 8, über deren Höhe sich der zylindrische Außenmantel des Drehschiebers erstreckt. Der Drehschieber 3 besitzt eine der Öffnung 8 entsprechende Aussparung 9.
  • An dem oberen Teil des Drehschiebers 3 sind 9ulschläge 10, 10a, 10b befestigt. Im Bereich der Anschläge 10a, lOb ist an einer Drehachse 11 ein Arretierungshebel 12 befestigt. Der Hebel 11 steht über einen weiteren Hebel 13 und ein Gabelstück 14 mit einem Zugmagneten 15 in Verbindung. Bei Einschaltung des Zugmagnetes in den Stromkreis kann der Arretierungshebel 12 aus dem Bereich der Anschläge 10, 10 c, 10b herausgedreht werden.
  • Das topfartige Gehäuse 1 ist oben mit einer Platte 16 abgedeckt, welche Durchbrüche 17 aufweist. Darüber liegt eine verstellbare Lochscheibe 18, mit welcher die Füllgutzufuhr gesteuert werden kann. Um Störungen bei der Füllgutzufuhr zu verhindern, ist auf der Welle 4 ein Rührkreuz 19 od. dgl. befestigt.
  • Es ist auch denkbar, zur besseren Abdichtung des Drehschiebers 3 gegenüber dem Gehäuse 1 die oberen Abschlußplatten 16, 17, 18 tiefer nach unten bis in die Nähe der Tragarme 7 zu verlegen und den zylindrischen Außenteil des Drehschiebers nach oben hochzuziehen, und in diesem Bereich das Gehäuse ringförmig mit entsprechenden Dichtungen auszugestalten.
  • Die drei Anschläge 10, 10 10b entsprechen der großen Öffnung (gezeichnete Stellung in Abb. 3), d. h. dem Grobstrom, während bei einem Angrenzen des AnschlageslOa an den Arretierungshebel 12 für Feinstrom die Öffnung 8 entsprechend verkleinert ist.
  • Die Größe dieser Offnung ist mit 8f in Abb. 3 bezeichnet.
  • Bei einem Weiterdrehen des Drehschiebers wird die Umfangsöffnung 8 am Gehäusemantel gegenüber der Aussparung9 des Drehschiebers abgeschlossen.
  • Der Arbeitsverlauf dieser Zuteilvorrichtung gestaltet sich wie folgt.
  • Das -Schleuderrad 2, 2 a wird in Drehung versetzt.
  • Gleichzeitig gibt der Arretierungshebel 12 den Drehschieber 3 frei, welcher durch Reibung an dem Schleuderrad 2 und am Füllgut in seine nächste Stellung, d. h. in die Grobstromstellung bei großer Öffumig mitgenommen wird. Das Füllgut wird vom Rührkreuz 19 durch die Durchbrüche 7 der Platte 16 dem Schleuderrad 2, 2a zugeführt und in vollem Strom aus der Öffnung 8 ausgeworfen. Nach der Betätigung der Arretierungsvorrichtung 12 bis 15 bzw. durch den Zugmagnet 5 oder durch andere mechanische Schaltvorrichtungen, so z. B. durch die Bewegung eines Waagebalkens od. dgl. wird der Drehschieber 3 in seine nächste Stellung, d. h. in die Feinstromstellung mitgenommen, in welcher der Drehschieber die Öffnung 8 im Gehäuse bis auf eine einstellbare kleinere Öffnung verschließt. Durch diese verhältnismäßig kleine Öffnung entströmt dann das Füllgut im sogenannten Feinstrom. Nach abermaliger Betätigung der Arretierungsvorrichtung 12 bis 15 versperrt der Drehschiebe 3 die Öffnung 8 vollständig, ohne daß dann weiteres Füllgut ausgeschleudert wird. Gleichzeitig wird dann das Schleuderrad 2, 2a selbsttätig stillgesetzt.
  • PATENTANSPRVCHE 1. Zuteilvorrichtung bei einer Maschine zum Füllen von Säcken, Beuteln od. dgl. mit pulverigen oder körnigen Stoffen mit selbsttätigen Waagen für das Füllgut, bestehend aus einem vertikalen Gehäuse mit darin umlaufendem Schleuderrad und einer den axialen Durchlauf des Füllgutes steuernden Einrichtung, wobei das Füllgut zunächst im Grob-, dann im Feinstrom der Waage zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung aus einem im Gehäuse (1) frei drehbaren, jedoch unter Reibungseinwirkung des vom Schleuderrad mitbewegten Füllgutes mitgenommenen Drehschieber (3) besteht, an dem eine Öffnung (9) vorgesehen ist, die durch die Drehung des Schiebers (3) während des Füllvorganges auf die ganze oder teilweise Überdeckung einer Anlaßöffnung (8) im Gehäuse (1) einstellbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der verschiedenen Überdeckungen der Öffnungen (8, 9) (Grob-oder Feinstrom- bzw. Schließstellung) ein- und ausschaltbare Anhaltevorrichtungen (10 bis 15) am Gehäuse (1) angeordnet sind, die mit Anschlägen (10, 10a, 10b) am Drehschieber (3) zusammenwirken.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 195 690, 660 006, 672764,737856,800151; USA.-Patentschriften Nr. 1 628 268, 1 713 575, 2 155 196.
DEN12577A 1956-08-07 1956-08-07 Zuteilvorrichtung fuer Fuellmaschinen mit selbsttaetigen Waagen Pending DE1076021B (de)

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DE1076021B true DE1076021B (de) 1960-02-18

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Citations (8)

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