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DE1076001B - Als Mehrzweckfahrspielzeug ausgebildetes Spielzeugauto - Google Patents

Als Mehrzweckfahrspielzeug ausgebildetes Spielzeugauto

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Publication number
DE1076001B
DE1076001B DEH32941A DEH0032941A DE1076001B DE 1076001 B DE1076001 B DE 1076001B DE H32941 A DEH32941 A DE H32941A DE H0032941 A DEH0032941 A DE H0032941A DE 1076001 B DE1076001 B DE 1076001B
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DE
Germany
Prior art keywords
toy car
molded parts
vehicle
car according
toy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32941A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jean Hoefler & Co K G
Original Assignee
Jean Hoefler & Co K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jean Hoefler & Co K G filed Critical Jean Hoefler & Co K G
Priority to DEH32941A priority Critical patent/DE1076001B/de
Publication of DE1076001B publication Critical patent/DE1076001B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/003Convertible toys, e.g. robots convertible into rockets or vehicles convertible into planes

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  • Toys (AREA)

Description

  • .Als Mehrzweckfahxspielzeug ausgebildetes Spielzeugauto Es sind bereits als Kraftfahrzeug ausgebildete Fahrspielzeuge bekannt, deren Karosserie in der Form von Personen- oder Lastwagen geformt ist. Diese Spielfahrzeuge sind in der Regel so gefertigt, daß auf einem Chassis bzw. Wagenunterbau bestimmte feste Karosserieaufbauten aufgesetzt werden können. Beispielsweise kann ein geschlossener Aufbau durch einen offenen Aufbau oder eine Pritsche oder durch einen Tankaufbau. also einen Kessel, ersetzt werden. Oder es wird ein Kran, ein Kipper od. dgl. aufgesetzt. Verwandelbare Personenwagenaufbauten sind überhaupt noch nicht bekannt. Desgleichen auch keine Fahrzeuge, die wahlweise mit einer Personenwagen- als auch mit einer Lieferwagenkarosserie ausgerüstet werden können. Bei der Verwendung von Fahrspielzeugen dieser Art hat sich gezeigt, daß durch die Ausbildung der Karosserie im herkömmlichen Sinne dem Benutzer des Spielzeuges Beschränkungen in bezug auf den Anwendungszweck des Fahrspielzeuges auferlegt sind, was den Spielreiz nachteilig beeinflußt. Bei den Fahrspielzeugen der herkömmlichen Bauart war es weiterhin notwendig, umfangreiche Karosserieteile auszuwechseln, also gewissermaßen die gesamte Karosserie auszutauschen, wodurch der Preis dieser Spielfahrzeuge erheblich erhöht wurde. Ebenso war es nicht möglich, die Bereifungen auszutauschen.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gesetzt, ein Fahrspielzeug zu schaffen, das in allen Verwandlungsstellungen den Großvorbildern möglichst nahekommt. Weiterhin soll das fertige Spielzeug mit einer möglichst großen Zahl von Verwandlungsmöglichkeiten auch billig sein. Die Lösung dieses Problems ist Gegenstand der Erfindung. Sie hat sich zur Aufgabe gestellt, Maßnahmen zu schaffen, die geeignet sind, durch entsprechende Anordnung und Ausbildung der Karosserie oder Teile derselben als Mehrzweckspielzeug ausgebildete Spielzeugautos formmäßig abzuwandeln. Gemäß der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, daß mindestens das Dach des Fahrerhauses und die Abdeckung des Kofferraumes durch in verschiedener Reihenfolge aneinanderfügbare Formteile mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt gebildet sind, die durch die Seitenwandungen des Fahrerhauses und des Kofferraumes mit verschieden großem Abstand von der Bodenplatte am Fahrzeugchassis klemmend gehalten sind. Der große Vorteil einer solchen Anordnung besteht nun darin, daß nicht mehr ganze Karosserieaufbauten, wie z. B. Möbelwagen, Kipper, Pritsche, Tankwägen u. dgl., ausgewechselt werden, sondern daß nur kleine Karosserieteile, also Formteile von im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgetauscht werden müssen. Bei der vorliegenden Ausführungsform sind es beispielsweise nur drei Formteile, die zur Veränderung der äußeren Form des Fahrzeuges dienen.
  • Mit diesen drei Formteilen lassen sich beispielsweise sechs verschiedene Karosserieaufbauten schaffen, und zwar ein zweisitziger Lieferwagen mit offener Ladepritsche, ein zweisitziger Lieferwagen mit geschlossener Ladepritsche, ein viersitziger Tourenwagen mit großem Kofferraum, ein zweisitziger Lieferwagen mit geschlossenem Führerhaus und überdeckter Ladepritsche, ferner ein viersitziges Sportcoupe mit großem Kofferraum und ein viersitziger Kombiwagen. Da die Formteile federnd in die Karosserieteile eingeschoben werden können, ist es der Phantasie des Benutzers freigestellt, alle möglichen Zwischenlösungen noch zu finden. Dies läßt sich leicht dadurch verwirklichen, daß man die federnden Teile mehr oder weniger tief in die Karosserie hineinschiebt.
  • Die Halterung der Formteile an den mit dem Fahrzeugchassis fest verbundenen und unveränderlich in ihrer Stellung verbleibenden Karosserieteilen erfolgt nach .der Erfindung dadurch, daß die Schenkel der Formteile außenseitig sich in der Längsrichtung erstreckende Nuten od. dgl. aufweisen, in die an den Seitenwandungen des Fahrerhauses und des Kofferraumes angeordnete Ansätze od. dgl. formschlüssig eingreifen. Es ist aber vorgesehen, die Ansätze innenseitig an den Seitenwandungen derart anzuordnen, daß sie gleichzeitig die Randkante der Seitenwandungen des nach oben offenen Wagenkastens bilden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Ansätze od. dgl durch in Richtung auf die Fafirzeuglängsachse weisende Einziehungen der Seitenwandungen gebildet sind. Diese Ausführung der Ansätze ist vorteilhaft, da hierdurch nicht nur die zusätzliche Anordnung von Ansätzen an den Seitenwandungen entfällt, sondern auch durch Abbiegen der Randkante der Seitenwandungen eine Erhöhung der Stabilität der Karosserie erzielt ist. Zur Halterung der Formteile an den Seitenwandungen ist in einer anderen Ausführung der Erfindung vorgesehen, daß die Schenkel der Formteile zueinander abbiegbar sind und durch die Kraft der Biegespannung selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückbiegbar sind und aus einem federnd elastischen Werkstoff, insbesondere Kunststoff, z. B. Polyisobutylen, gebildet sind. Zur Anbringung der Formteile an dem Wagenkasten ist somit zunächst eine Schwenkung der Schenkel der Formteile unter dem Einfluß einer durch den Benutzer des Spielzeugs aufzubringenden, vorzugsweise auf die Außenseiten der Schenkel einwirkenden Kraft erforderlich, und nachfolgend erfolgt durch Freigabe der Schenkel durch selbsttätiges Zurückschwenken derselben in ihre Ausgangsstellung ein Eingreifen der an den Seitenwandungen angeordneten Ansätze in die Nuten der Formteile und dadurch eine sichere Halterung derselben an der Karosserie des Fahrspielzeuges.
  • Weiterhin schlägt die Erfindung vor, daß der Fahrzeugkörper und/oder die Formteile aus Holz gebildet sind. Die Verwendung von Holz ermöglicht die Herstellung von Fahrzeugteilen, ohne daß es hierzu Formen od. dgl. bedarf, und eignet sich daher besonders zur Herstellung von Spielzeugautos in geringer Stückzahl.
  • Ferner sieht die Erfindung vor, daß zur Anpassung der Formteile an die gewölbten Flächen der Karosserie der Steg der Formteile quer zur Fahrzeuglängsachse kreisbogenförmig ausgebildete Begrenzungsflächen aufweist. Der Radius der Kreisbogen kann den bei Kraftfahrzeugen der Großtechnik üblichen Wölbungen des Fahrerhausdaches bzw. des Kofferraumes in einer dem Spielzeugcharakter Rechnung tragenden Weise angebracht sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Steg des Formteiles an einem Ende in Richtung auf die freien Enden der Schenkel bogenfömig verlaufend ausgebildet ist. Dieser Formteil eignet sich insbesondere zur Bildung des rückwärtigen Endes des Fahrerhausdaches, wodurch dies entsprechend den natürlichen Vorbildern am rückwärtigen Ende gewölbt ausgebildet ist.
  • Schließlich ist auch vorgesehen, daß in den Schenkeln der Formteile als Fensteröffnungen ausgebildete Aussparungen angeordnet sind. Die Aussparungen können gleich und/oder verschiedenförmig voneinander ausgebildet sein und entsprechend den Fahrzeugen der Großtechnik eine im wesentlichen quadratische oder kreisfärmige Gestalt aufweisen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung von lösbar mit der Bodenplatte des Fahrzeugs ausgebildeten Sitzbänken vorgesehen, die als Halteglieder dienende Zapfen, Ansätze od. dgl. aufweisen, die zur Verbindung von Bodenplatte und Sitzbänken in Aussparungen der Bodenplatte einbringbar sind. Die Ansätze selbst sind vorzugsweise am vorderen oder rückwärtigen Ende der Sitzbänke angeordnet. Zur Bildung der Aussparungen sind Ausbiegungen in der Bodenplatte vorgesehen.
  • Besonders vorteilhaft ist es nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung jedoch, die Aussparung durch einen im Abstand von der Oberseite der Bödenplatte sich erstreckenden Steg u. dgl. zu bilden, wobei der lichte Abstand von Steg und Bodenplatte etwa der Höhe des- aufzunehmenden Zapfenansatzes od. dgl. der Sitzbank entspricht.
  • Für die leichte Zierwandelbarkeit des Erfindungsgegenstandes ist es sehr-vorteilhaft, daß auch die Bodenplatte an der Unterseite angeordnete, U-förmig ausgebildete Ansätze aufweist, die mit Aussparungen zur Aufnahme der Wellen oder Achsen der Räderpaare versehen sind. An diese Aussparungen schließen sich in Richtung der Aufstellfläche schlitzförmige Aussparungen an, deren lichte Weite geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der Achsen oder Wellen der Räderpaare. Dies ergibt den Vorteil, daß der Benutzer des Spielzeuges .durch einfaches Eindrücken oder Herausziehen der Achsen die Radsätze leicht ein- oder ausbauen bzw. umwechseln kann. Man kann somit erforderlichenfalls zu jedem Aufbau die passende Bereifung wählen, was natürlich den Spielanreiz durch weitgehende Anpassung an die Großvorbilder wesentlich erhöht.
  • In den Figuren ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen als offener Lieferwagen ausgebildeter Personenkraftwagen nach der Erfindung, Fig. 2 und 3 aneinanderfügbare Formteile in perspektivischer Darstellung, Fig. 4 und 5 ein Formteil entsprechend einer anderen Ausführungsform in perspektivischer Darstellung, Fig. 6 eine Sitzbank in perspektivischer Darstellung, Fig. 7 ein zweisitziges Kabriolett in perspektivischer Darstellung, Fg. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8, Fig. 10 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 8, Fig.11 ein viersitziges Kabriolett in perspektivischer Darstellung, Fig. 12 ein Sportcoupe in perspektivischer Darstellung, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Fig. 12, Fig. 14 eine Limousine in perspektivischer Darstellung, Fig. 15 einen Schnitt nach der Linie XV-XV der Fig. 14 und Fig.16 einen als geschlossenen Lieferwagen ausgebildeten Personenwagen in perspektivischer Darstellung.
  • Der in den Figuren gezeigte Kraftwagen ist in der Form eines Personenwagens ausgebildet. Als Werkstoff dient ein metallischer Werkstoff, ein Kunststoff, Holz oder holzähnlicher Werkstoff. Die Karosserie des Personenwagens ist erfindungsgemäß teilweise fest mit der Bodenplatte 1 verbunden und nach oben offen ausgebildet, wobei die Öffnungen durch wahlweises Aneinanderfügen von Formteilen schließbar sind. An der Bodenplatte 1 sind die Seitenwandungen 2 angeformt, die entsprechend den Vorbildern der Großtechnik einen an sich bekannten Kühlerteil 3 einschließen. Die rückwärtigen Enden der Seitenwandungen 2 sind durch die Heckwandung 4 miteinander verbunden, die ebenfalls mit der Bodenplatte 1 fest verbunden ist und, wie aus den Figuren erkennbar, eine im wesentlichen kreisbogenförmig gewölbte Form aufweist. Mit 5, 6 und 7 sind Formteile bezeichnet, die durch entsprechendes Aneinanderfügen oder Anbringen an den Seitenwandungen 2 die in den Figuren gezeigten verschiedenen Ausführungsbeispiele von Personenwagen ergeben. Die Formteile 5, 6 und 7 weisen, wie ersichtlich, einen im wesentlichen U-förmigen Querschnitt auf, dessen Schenkel 8, 9 außenseitig Nuten 10 aufweisen, in die zur Halterung der Formteile 5, 6, 7 an den Seitenwandungen 2 ungeformte Ansätze, Leisten 11 od. dgl. einbringbar sind. In den Stegen der Formteile 5 und 6 sind annähernd rechteckförmige Fensteröffnungen 12 angeordnet, während die Fensteröffnungen 13 des Formteiles 7 im wesentlichen eine dreieckförmige Gestalt aufweisen. Der Steg der Formteile ist durch kreisbogenförmige Begrenzungsflächen 14, 15 begrenzt, die sich beim Aneinanderfügen der Formteile 5, 6, 7 formschlüssig aneinander und an der rückwärtigen Begrenzungsfläche 16 des Fahrerhausv orderteils 17 anlegen. Der Formteil 7 ist im Bereich seines rückwärtigen Endes mit einer Einziehung 18 versehen, die .der Abrundung von Fahrerhausaufbauten bei den Fahrzeugen der Großtechnik entspricht und zur Bildung einer weiteren Fensteröffnung eine Aussparung 18' aufweist. Die Bodenplatte 1 dient, wie weiterhin erkennbar, als Träger .der beiden Sitzbänke 19 und 20, die vorzugsweise lösbar mit der Bodenplatte 1 ausgebildet sind und zur Halterung an der Bodenplatte ungeformte Ansätze 21 aufweisen, die in Aussparungen 22 eingreifen. Diese sind durch einen mit Falze versehenen Steg 23 gebildet, der fest mit der Bodenplatte 1 verbunden ist. Die lichte Weite der Aussparung 22 entspricht der Höhe der Ansätze 21, so daß beim Einfügen der Ansätze 21 in die Aussparung 22 eine reibungsschlüssige Halterung derselben und damit eine Arretierung .der Sitzbänke 19, 200n der Bodenplatte 1 erreicht ist.
  • Wie aus den Figuren weiter erkennbar, ist das vordere Räderpaar mit 27 und das hintere Räderpaar mit 28 bezeichnet, die über Wellen 29 fest miteinander verbunden sind.
  • Zur Halterung der Welle 29 an der Bodenplatte 1 weist diese Ansätze 30 mit Aussparungen 31 auf, die in Richtung auf die Aufstellfläche 25 offen ausgebildet sind. Die lichte Weite der Öffnung 32 ist geringfügig kleiner als der Durchmesser der Wellen 29, so daß ein Einführen der Welle 29 unter Einswirkung einer Druckkraft möglich, ein ungewolltes Herausfallen der Wellen 29 etwa beim Anheben des Spielzeugautos jedoch unmöglich ist.
  • Bei dem in Fig. 1 gezeigten Kraftfahrzeug ist durch Entfernen der Formteile 5, 6, 7 und der Sitzbank 20 ein Spielzeugauto nach Art eines offenen Lieferwagens gebildet. Durch Einschieben der Formteile 5 und 6 bis zur Anlage der Stirnflächen der Schenkel 8 und 9 mit der Bodenplatte 1 und durch Eindrücken des Formteiles 7 hinter der Sitzbank 19 ist, wie in Fig. 7 erkennbar, das Spielzeugauto als zweisitziges Sportkabriolett ausgebildet. Die Schenkel 8 und 9 der Formteile kommen dabei gegen Anlageplatten 33 zu liegen, die innenseitig an den Seitenwandungen 2 angeordnet sind und das Einschieben und Herausnehmen der Formteile 5, 6, 7 erleichtern. Der Formteil 7 bildet, wie aus der Fig. 7 weiter erkennbar, das bei Personenwagen dieser Art zurückgeklappte Verdeck. Damit der Formteil 7 vollends in den Fahrzeugkörper einschiebbar ist, ist die Ausdrückung 24 am Bodenteil 1 so angeordnet, daß sie der Aufnahme der Schenkel 8 und 9 dient. Durch Hochschwenken des Formteils 7 und durch Einsetzen desselben, wie in der Fig. 12 gezeigt, ist das Spielzeugauto als Sportcoupe ausgebildet, bei dem sich nunmehr an dem im Verhältnis kurzen geschlossenen Fahrerhaus in bekannter Weise ein im Verhältnis sehr langer Kofferraum anschließt. In den Nuten 10 des Formteils 7 greifen zur Halterung desselben an den Seitenwandungen 2 die Randflächen 11 derselben formschlüssig ein. In der Fig. 11 ist zur Bildung eines viersitzigen Kabrioletts der Formteil 5 in den Fahrzeugkörper bis zur Anlage mit der Bodenplatte 1 eingeschoben. Weiter sind beide Bänke 19 und 20 an der Bodenplatte 1 angebracht. Durch Anbringen des Formteiles 7 und des Formteiles 6 besteht die Möglichkeit, aus dern viersitzigen Kabriolett eine viersitzige Limousine zu bilden. An dem durch die beiden Formteile 6, 7 verschlossenen Fahrerhaus schließt sich ein im wesentlichen kleiner Kofferraum an, wie dies den natürlichen Vorbildern entspricht. Zur Halterung der Formteile 6, 7 an den Seitenwandungen greifen wiederum die Randflächen 11 in Aussparungen 10 der Formteile 6, 7 ein. Zur Halterung des Formteiles 5 kommt dieses mit den Innenflächen der Seitenwandungen 2 zur Anlage und wird von diesen klemmend gehalten. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 16 sind die Formteile 5, 6, 7 in ihren oberen Stellungen an den Seitenwandungen 2 gehalten. Durch Entfernen der Sitzbank 20 wird ein geschlossener Lieferwagen, ein sogenannter Kombiwagen, erzielt. Zur Halterung der Formteile 5, 6, 7 greifen wiederum die Randflächen 11 .der Seitenwandungen 2 in die Aussparungen 10 der Formteile 5, 6, 7 ein. Es entspricht dem Wesen der Erfindung, daß der Personenwagen als solcher auch eine gegenüber den gezeigten Ausführungsbeispielen abweichende Form, beispielsweise eines Omnibusses od. dgl., aufweisen kann.
  • Auch die den Aufbau verändernden Formteile sind keineswegs auf die in den Figuren erkennbare Anzahl beschränkt. Es besteht die Möglichkeit eine beliebige Stückzahl Formteile, z. B. sechs Formteile, zu verwenden, wobei die quer zur Längsrichtung des Fahrzeuges sich erstreckenden Begrenzungsflächen derselben auch eine von der gezeigten Form abweichende Form, z. B. geradlinige, aufweisen können.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Als Mehrzweckfahrspielzeug ausgebildetes Spielzeugauto mit am Fahrzeuggehäuse lösbar angeordneten, in verschiedener Reihenfolge aneinanderfügbaren Gehäuseteilen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens das Dach des Fahrerhauses und die Abdeckung des Kofferraumes durch Formteile (5, 6, 7) mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt gebildet sind, die durch die Seitenwandungen (2) des Fahrerhauses und des Kofferraumes mit verschieden großem Abstand von der Bodenplatte (1) am Fahrzeuggehäuse klemmend gehalten sind.
  2. 2. Spielzeugauto nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8, 9) der Formteile (5, 6, 7) außenseitig sich in der Fahrzeuglängsrichtung erstreckende Nuten (10) od. dgl. aufweisen, in die an den Seitenwandungen (2) des Fahrzeughauses und des Kofferraumes angeordnete Ansätze (11) od. dgl. formschlüssig eingreifen.
  3. 3. Spielzeugauto nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (11) od. dgl. durch in Richtung auf die Fahrzeuglängsachse weisende Einziehungen der Seitenßrandungen (2) gebildet sind.
  4. 4. Spielzeugauto. nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8, 9) der Formteile (5, 6, 7) spreizbar und durch die Biegespannung selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückschwenkbar sind und aus einem federnd elastischen Werkstoff, insbesondere einem Kunststoff, z. B. Polyisobutylen, bestehen.
  5. 5. Spielzeugauto nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, ;daß der Fahrzeugkörper und die Formteile (5, 6, 7) aus Holz bestehen.
  6. 6. Spielzeugauto nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg der Formteile (5, 6, 7) quer zur Fahrzeuglängsachse kreisbogenförmig ausgebildete Begrenzungsflächen (14, 15) aufweist.
  7. 7. Spielzeugauto, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Formteile (7) an seinem rückwärtigen Ende eine geradlinig ausgebildete Begrenzungsfläche aufweist und in Richtung auf die Schenkelenden eingezogen ist. B.
  8. Spielzeugauto nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, .daß in den Schenkeln (8, 9) der Formteile (5, 6, 7) als Fensteröffnungen ausgebildete Aussparungen (12, 13) angeordnet sind.
  9. 9. Spielzeugauto nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Anordnung von lösbar mit der Bodenplatte (1) ausgebildeten Sitzbänken (19, 20), die als Halteglieder dienende Zapfenansätze (21) od. dgl. aufweisen, die in Aussparungen der Bodenplatte (1) einbringbar sind.
  10. 10. Spielzeugauto nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (22) durch einen im Abstand von der Oberseite der Bodenplatte (1) sich erstreckenden Steg (23) od. dgl. gebildet sind.
  11. 11. Spielzeugauto nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Bodenplatte (1) an der Unterseite angeordnete, U-förmig ausgebildete Ansätze (30) aufweist, die mit Aussparungen (31) zur Aufnahme der Wellen (29) oder Achsen der Räderpaare versehen sind.
  12. 12. Spielzeugauto nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch die Anordnung einer sich an der Aussparung (31) in Richtung der Aufstellfläche anschließenden schlitzförmigen Aussparung (32), deren lichte Weite geringfügig kleiner ist als der Durchmesser der Achsen oder Wellen (29) der Räderpaare. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1579 884.
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