DE1075909B - Ringfoermiges elastisches Dichtungsglied - Google Patents
Ringfoermiges elastisches DichtungsgliedInfo
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- DE1075909B DE1075909B DEN13775A DEN0013775A DE1075909B DE 1075909 B DE1075909 B DE 1075909B DE N13775 A DEN13775 A DE N13775A DE N0013775 A DEN0013775 A DE N0013775A DE 1075909 B DE1075909 B DE 1075909B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/02—Sealings between relatively-stationary surfaces
- F16J15/06—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
- F16J15/08—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with exclusively metal packing
- F16J15/0887—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with exclusively metal packing the sealing effect being obtained by elastic deformation of the packing
- F16J15/0893—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with exclusively metal packing the sealing effect being obtained by elastic deformation of the packing the packing having a hollow profile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Gasket Seals (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein elastisches Diehtungsglied
in Form eines ungefähr kreisförmigen hohlen Rohrringes aus hochelastischem Material. Derartige
Ringe mit kreisförmigem Querschnitt sind bekannt. Die Ringe werden in der Regel zwischen gegenüberliegenden
parallelen Flächen zweier abzudichtender Bauteile mit Hilfe von Bolzen oder anderen Verbindungselementen
eingespannt. Wird der Dichtungsring überlastet, so neigt er dazu, flach zusammenzufallen.
Man hat bereits versucht, dieses flache Zusammenfallen des Ringes durch eine Flüssigkeitsfüllung zu ver
hindern. Doch waren die Ergebnisse nicht zufriedenstellend. Im übrigen erfordern die bekannten Ringe
mit oder ohne Flüssigkeitsfüllung sehr genau bearbeitete Dichtungsflächen an den abzudichtenden Teilen
sowie Vorkehrungen, die dafür sorgen, daß sich die Dichtungsflächen nicht über einen Mindestabstand
hinaus nähern können.
Bei dem ringförmigen Dichtungsglied gemäß der Erfindung sind die erwähnten Mangel beseitigt. Insbesondere
hat der Ring einen beträchtlich größeren Bereich einer elastischen Verformung, da der Ring
beim Einspannen auf seinem ganzen Umfang einer verdrehenden elastischen Verformung unterliegt. Die
elastischen Gegenkräfte steigen bei dieser verdrehenden Verformung sehr schnell an.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die radialen Querschnitte des Rohrringes ellipsenähnliche
Gestalt haben und daß die großen Querschnittsachsen im wesentlichen Teile von Erzeugenden eines
gedachten, mit dem Ring koaxialen, geraden Kegels sind.
Zweckmäßig besteht das ringförmige Dichtungsglied gemäß der Erfindung nur aus Metall. Das Dichtungsglied
kann sowohl als Stirnflächendichtung zwisehen zwei ebenen Flächen als auch als Zylinderflächendichtung
zwischen zwei gleichachsigen zylindrischen Flächen Verwendung finden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Darin sind
Fig. 1 ein Axialschnitt durch einen vollständigen Ring in spannungslosem Zustande,
Fig. 2 eine Darstellung des Dichtungsringes zur Abdichtung einer Zylinderflächenfuge, d. h. einer Fuge,
die von zwei konzentrischen, im wesentlichen zylindrisehen Flächen gebildet wird, an deren jeder der Ring
in solcher Weise anliegt, daß die erzeugte verdrehende Verformung des Ringes gleichmäßig ist und
Fig. 3 ein Schnitt bei Verwendung des Ringes zur Abdichtung einer Stirnflächenfuge. Auch hier steht der
Ring unter gleichmäßiger Spannung, jedoch ist die verdrehende Verformung der nach Fig. 2 auftretenden
verdrehenden Verformung in der Richtung entgegengesetzt.
Ringförmiges elastisches Dichtungsglied
Anmelder:
The New York Air Brake Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz
und Dr. rer. nat. G. Hauser, Patentanwälte)
München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. Juli 1956
V. St. v. Amerika vom 18. Juli 1956
Paul William Rohrberg, Watertown, N. Y. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
Die Zeichnung ist nur schematisch und die verdrehende Verformung des Ringes ist des besseren Verständnisses
wegen übertrieben dargestellt.
Wenn der Ring in einer kreisförmigen Aussparung in einem der beiden die abzudichtende Fuge bildenden
Bauteile montiert ist, so ist es möglich, daß der Ring den einen der beiden Bauteile entlang zweier kreisförmiger
Linien berührt (deren eine eine Zentrierwirkung ausübt) und mit dem anderen Bauteil nur eine
Berührungslinie hat.
Der Ring 5 besteht vorzugsweise aus einem nahtlosen Rohr, das durch einen hohen Elastizitätsmodul
gekennzeichnet ist. Bei hoher Temperatur verwendet man zweckmäßig ein Stahlrohr.
Der Querschnitt 6 des Ringes ist als Ellipse dargestellt, jedoch ist eine sonstige ovale Kurve im allgemeinen
gleichwertig. Die Bezeichnung »ellipsenähnlich« soll also jede ovale Form einschließen.
Ein kreisförmiger Querschnitt ist unbrauchbar, da, wie ersichtlich, die versetzte Lage der Berührungszonen gegenüber sowohl der großen als auch der kleinen
Achse für die Wirkungsweise von entscheidender Bedeutung ist. Ein kreisförmiger Querschnitt gestattet
dies nicht, abgesehen davon, daß ein Kreis eben keine ungleichen Achsen hat.
Die Fig. 2 und 3 zeigen, wie anpassungsfähig der Ring gemäß der Erfindung ist.
Nach Fig. 2 ist der Ring 5 zwischen einer ihn umgebenden zylindrischen Fläche 7 und einer von ihm
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umgebenen zylindrischen Flache 8 angeordnet. Diese Flächen sind voneinander so entfernt, daß die großen
Achsen AB und CD des elliptischen Querschnittes aus ihrer normalen konvergierenden Lage gegen eine parallele
Lage zu, jedoch nicht bis in diese verschoben sind, wie ein Vergleich der Fig. 1 und 2 zeigt. Diese
Achsen bilden dann im wesentlichen Teile von Erzeugenden eines gedachten, mit dem Ring koaxialen geraden
Kegels.
Dabei erfährt der Ring 5 über seinen ganzen Umfang
durch ein Kräftepaar eine im wesentlichen gleiche verdrehende Verformung und es werden zwei ringförmige
Berührungszonen 9 und 11 geschaffen, die die Dichtungswirkung des Ringes 5 im Verein mit den
Flächen 7 und 8 sichern. Die Flächen 7 und 8 können Teile zweier beliebiger zylindrischer Bauteile sein, die
eine gegen das Hindurchströmen eines Mediums abzudichtende Fuge begrenzen, wobei die von den
Flächen auf den Ring ausgeübten Druckkräfte im wesentlichen radial zum Ring verlaufen.
Fig. 3 zeigt den gleichen Ring 5 zwischen zwei Bauteilen,
deren Flächen 12 und 13 parallel sind und ebenfalls eine abzudichtende Fuge begrenzen. Diese Flächen
sind als Stirnflächen dargestellt, könnten jedoch auch leicht konisch ausgebildet sein. Eine Einrichtung zum
Begrenzen der gegenseitigen Annäherung der Flächen 12 und 13, z. B. in Form der Schulter 14, ist wünschenswert.
Wie bei der Anordnung nach Fig. 3 bestehen zwei umlaufende Zonen der abdichtenden Berührung
15 und 16. Die auf den Ring ausgeübten Druckkräfte verlaufen ungefähr parallel zur Ringachse.
Die Teile, die die Flächen 7 und 8 bzw. die Flächen 12 und 13 tragen, sind miteinander mittels nicht dargestellter
Mittel verbunden.
Bei den in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Anwendungsfällen
kann der gleiche Ring benutzt werden. Um die Möglichkeit einer wahlweisen Verwendung des
Ringes in allen diesen Fällen zu begünstigen, ist der Winkel DBA in Fig. 1 mit 45° dargestellt. Zur Verwendung
für Fugen nach Fig. 2 kann der Winkel DBA bei dem Ring im spannungslosen Zustand auch 45°
überschreiten, bei Verwendung bei Fugen nach Fig. 3 könnte er diesen Wert dagegen wesentlich unterschreiten.
Mindestens drei Veränderliche sind von Bedeutung, nämlich: die physikalischen Eigenschaften
des für die Ringe verwendeten Materials, der Druck des Mediums, dem die Dichtung ausgesetzt ist, und
die Art der Belastung.
Claims (4)
1. Ringförmiges elastisches Dichtungsglied in Form eines ungefähr kreisförmigen hohlen Rohrringes
aus hochelastischem Metarial, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Querschnitte des
Rohrringes ellipsenähnliche Gestalt haben und daß die großen Querschnittsachsen im wesentlichen
Teile von Erzeugenden eines gedachten, mit dem Ring koaxialen geraden Kegels sind.
2. Dichtungsring nach Anspruch 1 mit einer ihn aufnehmenden, beispielsweise von zwei Bauteilen
gebildeten ringförmigen und im Querschnitt zweckmäßig rechteckigen Dichtungskammer mit
wenigstens zwei etwa parallelen Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungskammer derart
ausgebildet ist, daß der eingelegte Dichtungsring die beiden etwa parallelen Wände der Kammer
mindestens auf je einer Ringfläche berührt und diese Ringflächen gegenüber den Querschnittsachsen des Dichtungsringes im wesentlichen gleichmäßig
so· versetzt sind, daß auf den Ring über seinen ganzen Umfang ein im wesentlichen
gleiches, eine verdrehende Verformung bewirkendes Kräftepaar einwirkt.
3. Dichtungsring in Verbindung mit einer ihn umschließenden Dichtungskammer nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Berührungsflächen zwischen, dem Ring
und den etwa parallelen Wänden der Dichtungskammer in im wesentlichen parallelen Ebenen
liegen und die von den Kammerwänden auf den Ring ausgeübten Druckkräfte mindestens ungefähr
parallel zur Ringachse verlaufen.
4. Dichtungsring in Verbindung mit einer ihn umschließenden Dichtungskammer nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Ring berührenden Wände der Dichtungskammer
achsengleiche Zylinderflächen sind, deren eine den Ring umgibt und deren andere von dem Ring umgeben
wird, und daß die von den Kammerwänden auf den Ring ausgeübten Druckkräfte im wesentlichen
radial zum Ring verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 909 730/261 2.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1075909XA | 1956-07-18 | 1956-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075909B true DE1075909B (de) | 1960-02-18 |
Family
ID=22317368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN13775A Pending DE1075909B (de) | 1956-07-18 | 1957-06-13 | Ringfoermiges elastisches Dichtungsglied |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075909B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3116932A (en) * | 1961-07-27 | 1964-01-07 | Elliot Entpr Inc | Rolling seal for piston |
| US4229027A (en) * | 1977-09-15 | 1980-10-21 | Mcevoy Oilfield Equipment Company | Remote automatic make-up stab-in sealing system |
| FR2535429A1 (fr) * | 1982-10-29 | 1984-05-04 | Pressure Science Inc | Bague d'etancheite elastique |
| EP0491258A1 (de) * | 1990-12-17 | 1992-06-24 | Peter J. Balsells | Federbelastete Ringdichtungsanordnung |
| US5161806A (en) * | 1990-12-17 | 1992-11-10 | Peter J. Balsells | Spring-loaded, hollow, elliptical ring seal |
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-
1957
- 1957-06-13 DE DEN13775A patent/DE1075909B/de active Pending
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| US8607431B2 (en) | 2004-07-15 | 2013-12-17 | John E. Rode | Ring for mounting a structure to a shaft |
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| US9150226B2 (en) | 2004-07-15 | 2015-10-06 | Amsted Rail Company, Inc. | Mounting ring |
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