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DE1075330B - Elektrische Waage - Google Patents

Elektrische Waage

Info

Publication number
DE1075330B
DE1075330B DENDAT1075330D DE1075330DA DE1075330B DE 1075330 B DE1075330 B DE 1075330B DE NDAT1075330 D DENDAT1075330 D DE NDAT1075330D DE 1075330D A DE1075330D A DE 1075330DA DE 1075330 B DE1075330 B DE 1075330B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
weighing
coil
current
weighed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075330D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Scribbans-Kemp Limited, London
Publication date
Publication of DE1075330B publication Critical patent/DE1075330B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G7/00Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups
    • G01G7/02Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups by electromagnetic action
    • G01G7/04Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups by electromagnetic action with means for regulating the current to solenoids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/16Sorting according to weight
    • B07C5/28Sorting according to weight using electrical control means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Elektrische Waage Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Waage, bei welcher zur Herstellung des Gleichgewichtszustandes eine unterhalb des Lastträgers in einem Magnetfeld angeordnete Spule entsprechend den durch das Gewicht des Wiegegutes bewirkten Bewegungen des Lastträgers von einem über eine photoelektrische Zelle gesteuerten elektrischen Strom durchflossen und dadurch die Rückführung des Lastträgers in seine Nullage bewirkt wird.
  • Beim Wiegen von Ieichtem Gut macht sich nun bei derartigen Waagen trotz ihrer Empfindlichkeit der Nachteil bemerkbar, daß die Lagerreibung im Ruhezustand eine gewisse Haftung der Gleitflächen aneinander bewirkt, so daß sehr oft das bewegliche System angestoßen werden muß, um die Anfangs reibung überwinden zu können. Auch werden hierdurch die Wiegezeiten erheblich verzögert, so daß sich Wägungen in schneller Folge, wie sie z. B. bei Prüfwägungen von Massengütern an laufenden Produktionsbändern erforderlich sind, nicht immer durchführen lassen.
  • Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, die bestehenden Nachteile zu beseitigen und eine elektrische Waage zu schaffen, bei welcher höchste Ansprechempfindlichkeit erreicht ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die in das Magnetfeld eintauchende Spule an einer in Gleitlager geführten Stange befestigt und mit dieser in axialer Richtung vertikal beweglich ist und daß das aus Spule und Stange gebildete bewegliche System durch elektrische Erregung der Spule in leichte ständige Schwingungen beim Wiegen versetzt wird.
  • Es ist zwar bei elektrischen Waagen schon bekannt, Schwingungen auf elektrischem Wege zur Verminderung der Lagerreibung zu erzeugen. Diese wirken jedoch nicht ständig, sondern nur periodisch entsprechend der Stromschaltung durch Stufenwiderstände.
  • Als Schwingungserreger wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ein Niederfrequenzverstärker verwendet, welcher der Spule eine kleine Amplitude einer sinusförmigen Welle niederer Frequenz zuleitet.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Lagerung und durch die Aufrechterhaltung einer ständigen Schwingbewegung des beweglichen Systems wird eine Haftung der Gleitstellen aneinander durch Ausschaltung der ruhenden Reibung vermieden. Die Empfindlichkeit der elektrischen Waage überwiegt daher bei weitem die der bekannten Systeme, so daß eine Erweiterung ihres Anwendungsbereiches gegeben ist.
  • Die Waage gemäß der Erfindung kann das Gewicht iiber ein elektrisches Meßgerät anzeigen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Stromwechsel bei den Wiegevorgängen zur Steuerung zugeordneter Apparate, z. B. einer automatischen Vorrichtung zur Aus- scheidung von Ausschuß oder einer Einrichtung zur laufenden Registrierung der Gewichte, auszunutzen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt Fig. 1 einen Axialschnitt durch den mechanischen Teil eines erfindungsgemäßen Wiegeapparates, Fig. 2 einen Schnitt A-A der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt B-B der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt C-C der Fig. 1, Fig. 5 ein Schema, welches den Zusamenhang des mechanischen Teiles mit dem elektrischen Stromkreis zeigt, Fig. 6 einen Schaltplan einer üblichen Verstärkeranlage, die im elektrischen Teil nach Fig. 5 verwendet wird, Fig. 7 die Verbindung der Vorrichtung nach Fig. 5 mit einem Indikatorvoltmeter, Fig. 8 die Verbindung der Anordnung nach Fig. 5 mit einem D ifferenzialindikatorvoltmeter, Fig. 9 die Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 5 mit Linearmeß- und Anzeigegeräten, Fig. 10 die Verbindung der Anordnung nach Fig. 9 mit einer automatischen Einfüllvorrichtung fürWiegegut mit automatischer Stoppvorrichtung, wenn das Wiegegut den Meßwert überschreitet, Fig. 11 die Verbindung der Anordnung nach Fig. 9 mit einer Einfüllvorrichtung und einer automatischen Ausschuß-Ausschei devorrichtung, Fig. 12 die Verbindung der Anordnung nach Fig. 8 mit einer Steuervorrichtung für ein Durchschnittsgewicht des in Behälter eingefüllten Wiegegutes, Fig. 13 die Verbindung der Anordnung nach Fig. 8 mit einer Steuerung des Gewichtes des in jeden der Behälter eingefüllten Wiegegutes und Fig. 14 die Verbindung der Anordnung nach Fig. 5 mit einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Anzahl von Impulsen, deren Zahl demjenigen Gewicht entspricht, das zu registrieren ist.
  • Der Wiegeapparat (s. Fig. 5) wirkt derart, daß ein Spannungsstoß erzeugt wird, der genau und linear proportional zu einem Gewicht oder einer anderen Kraft verläuft, mit welchem bzw. mit welcher der Wiegeapparat belastet wird. Der Wiegeapparat arbeitet derart, daß die Kraft, die auf eine in einem magnetischen Feld liegende Spule ausgeubt wird, direkt proportional zu der Stromstärke ist, die durch die Spule hindurchfließt. Wenn diese Kraft der abwärtsgerichteten Kraft eines aufgegebenen Gewichtes entgegenwirkt und der Strom eine solche Stärke hat, daß das System im Gleichgewicht ist, dann ist der Strom selbst direkt proportional zu dem aufgegebenen Gewicht.
  • Im mechanischen Teil (s. Fig. 1 bis 4) trägt eine vertikale Stangel eine Spule2, die auf ein übliches Formstück gewickelt und frei liegend in einem ringförmigen Luftspalt eines Magneten 3 angeordnet ist.
  • Das Formstück ist am Ende der Stange 1 befestigt.
  • Die Stange 1 trägt ferner zwei Schirme 4, welche die Menge eines Lichtes eíner Lampe 6 steuern, deren Strahlen auf zwei Photozellen 5 wirken. Die Stange 1 hat an ihrem Ende ein Gewinde 7, auf welches verschieden große Wiegeschalen aufgeschraubt werden können. Die Stange 1, die einen dreieckigen Querschnitt hat. ist in zwei Lagersystemen geführt, indem auf den drei Außenflächen Gleitrollen 8 der beiden Lagersysteme liegen. Dies ermöglicht eine freie, vertikale Bewegung der Vorrichtung und verhindert das Drehen der Stange, ferner Beschädigung der biegsamen Zuleitungen für die Spule und auch ein seitreiches Anschlagen der Spule an den Magneten. Der Magnetspalt ist in der Praxis normalerweise nicht größer als 1,2 mm und derart angeordnet, daß das Magnetfeld konstant über den ganzen Bewegungsweg der Spule wirkt. Zwecks Erfüllung dieser Aufgabe ist die Windungslänge der Spule größer als die wirkungsmäßige Länge des Magnetspaltes, so daß eine konstante Anzahl von Windungen im Hauptteil des Feldes liegt, unabhängig von der Stangenbewegung im Rahmen ihres Arbeitsweges. Das Formstück der Spule 2 kann aus einer Aluminiumlegierung oder einem anderen entsprechenden Material bestehen.
  • Das Aufsetzen eines Wiegegutes auf die Wiegeschale9 (s. Fig. 5) bringt die Vorrichtung aus dem Gleichgewicht und bewegt die Stange 1, ferner die Schirme 4 und die Spule 2 nach abwärts. Die Bewegung der Schirme4 bewirkt, daß mehr Licht auf die eine Photozelle 5 und weniger Licht auf die andere Photozelle 5 fällt. Die beiden Photozellen 5 sind mit dem Verstärker 10 (s. Fig. 5) derart verbunden, daß der Wechsel der Lichtstärke bewirkt, daß der durch die Spule fließende Strom verstärkt wird und damit eine Kraft auslöst, die dem aufgesetzten Wiegegut entgegenwirkt. Dadurch ist das Gleichgewicht wiederhergestellt. Die Anordnung bildet also einen geschlossenen Umkehrservomechanismus, und die Stromstärke besitzt durchwegs einen Wert, der die Vorrichtung im Gleichgewicht hält. Da die Stromstärkeänderung proportional der Abwärtsverschiebung der Stange ist, muß die Steuerung des Verstärkers zum mindesten derart sein, daß der maximal erforderliche Strom und damit eine derartige entgegenwirkende Kraft erreicht wird, daß die Stange 1 sich so weit bewegt, daß die Spule 2 den linearen Teil des Feldes nicht verläßt.
  • Eine Ausführungsform des Verstärkers ist in Fig. 6 dargestellt. Die Photozellen 5 sind entgegengesetzt an das Gitter der nachfolgenden Kathodenverstärkerröhre V1 angeschlossen, welche hintereinandergeschaltete Kathodenwiderstände R 1 und R 2 besitzt, deren Zentralpunkt über den Widerstand R 3 mit dem Gitter verbunden ist.
  • Die Kathode der Röhre V 1 ist über Widerstände R4 mit dem Gitter der Röhre V2 verbunden, welche einen Anodenwiderstand R 5 und andererseits einen Katbodenwiderstand R 8 besitzt.
  • Die Anode der Röhre V2 ist mit dem Gitter der Röhre V3 3 verbunden, in deren Anodenstromkreis die Spule 2 eingeschaltet ist.
  • Der Stromausstoß der Kathode der nachfolgenden Röhre V3 fließt durch den Präzisionswiderstand R6 hindurch und erzeugt eine Spannung V, welche direkt proportional zu dem aufgegebenen Wiegegutgewicht ist.
  • Durch Einfügung einer veränderlichen Rückkoppelung über einen kapazitiven Widerstand C 1 und Widerstand R 7 in den Verstärker kann der Dämpfungskoeffizient D eingestellt werden, so daß das System in hestimmbarem Maß gedämpft werden kann. Eine durch das Metallformstück der Spule 2 bewirkte Wirbelstromdämpfung bewirkt eine Verzögerungskraft, die proportional zu der Geschwindigkeit des Metallformstückes der Spule ist. Theoretisch kann schlechthin die eingestellte Dämpfung nur einen bestimmten Wert eines aufgegebenen Wiegegutgewichtes entsprechen. In der Praxis kann aber eine angemessene Dämpfung für den ganzen vorgesehenen Wiegebereich erreicht werden.
  • Der eingestellten Dämpfung und dem Verstärkeraufbau angepaßt, wird der Strom sehr stark wachsen, wenn ein Gewicht aufgesetzt wird. Die Stromanstiegszeit kann für ein gegebenes Gewicht durch entsprechende Vergrößerung des Verstärkerstromzuwachses so klein wie gewünscht gemacht werden.
  • Eine niedrige Amplitude einer sinusförmigen Welle eines Niederfrequenzverstärkers durchfließtdabei über einen kapazitiven Widerstand C2 durchweg die Bewegungsspule und erzeugt eine leichte Vibration im Bewegungsystem. Zweck dieser Vibration ist es, die Haftkraft der Lagersysteme der Waage zu überwinden.
  • Die Vibration bewirkt eine Erhöhung der Empfindlichkeit der Waage.
  • Der beschriebene Wiegeapparat kann verschiedenartig ausgeführt werden, ohne das erfindungsgemäße Grundprinzip in bezug auf die Wirkung zu durchbrechen. Es kann z. B. ein Elektromagnet an Stelle des Permanentmagneten Verwendung finden, insbesondere in Waagen für schwere Gewichte, für die ein sehr großer Magnet notwendig wäre. Die Sichtbarmachung der Bewegung der Stange 1 kann gleicherweise dadurch bewirkt werden, daß die Bewegung eine Induktivität oder Kapazität ändert. Die Lagersysteme können in einer solchen Art ausgeführt sein, daß eine freie Bewegung in Längsrichtung der Stange 1 gesichert ist, dabei aber eine Drehung der Spule verhindert wird.
  • In gewissen Fällen kann es wünschenswert sein, daß die Wiegeschale und damit auch die Spule sich drehen bzw. sich drehen können. In diesem Fall wird der Strom z. B. über Schleifringe der Spule zugeführt.
  • Der Teil B 1 des Wiegeapparates kann auch mit Zusatzapparaten vereinigt werden, die der speziellen Verwendung entsprechen. Eine direkte Ablesemöglichkeit des Gewichtes ist z. B. durch ein Präzisionsvoltmeter Vom 1 gegeben, das mit der Stromausstoßseite verbunden ist (s. Fig. 7).
  • Bei Verwendung eines Miftel-Nullstellungsvoltmeters VM2 (s. Fig. 8), dessen eine Seite mit einer einstellbaren Anzeigevorrichtung für die Spannung und einem Potentiometerwiderstand PR verbunden ist, der an einer konstanten Spannung liegt, zeigt das System den Unterschied zwischen dem aufgegebenen Gewicht und irgendeinem bestimmten Grundgewicht an. In diesem Fall ist die Anzeige für die Spaltung derart eingestellt, daß sie eine Nullage hat, die einem Grundgewicht entspricht.
  • Mittels eines entsprechenden Stromkreises, der die vom Gewicht abhängige Spannung mit einer oder mehreren veränderbaren Vergleichsspannungen vergleicht, die Vergleichsgewichte repräsentieren, kann ein aufgegebenes Gewicht als in einen von mehreren Skalenahschnitten fallend angezeigt werden. Zum Beispiel (s. Fig. 9) kann das Gewicht in drei Wiegebereichen sichtbar gemacht werden, wobei der Hauptwiegebereich mittels einer farbigen Lampe sichtbar ist. Zum Beispiel zeigt eine grüne Lampe G1 an, daß ein Gewicht innerhalb eines gewissen, vorher eingestellten Gewichtsbereiches liegt und mit »richtig« bezeichnet ist, während rote undorangeLampen G2 und G3 demgegenüber darauf hinweisen, daß das Gewicht zu hoch oder zu niedrig in bezug auf den Richtigbereich ist.
  • Die Lampen werden durch Kontakte h und l oder Relais H und L betätigt, welche nacheinander durch Kontakte eines polarisierten Mittelstellungsrelais A gesteuert werden, welches das Voltmeter VM2 (s. Fig. 8) ersetzt.
  • Das zu wiegende Gut kann nacheinander von Hand oder automatisch auf die Wiegeschale aufgegeben werden.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel (s. Fig. 10) des elektronischen Wiegesystems mit einer automatischen Wiegegutaufgabe, in welchem die Gewichte, wie in Fig. 9, mittels dreifarbiger Lampen angezeigt werden, ist die Anordnung derart getroffen, daß der Motor FM einer Schüttelrinne C für die automatische Zuführung des Wiegegutes 11 anhält, wenn das Wiegegut mehr oder weniger als der Richtigbereich wiegt, und zwar in Abhängigkeit von der Wirkung der Relais H oder L. Das Gewicht des Gutes kann von Hand ausgeglichen werden, bis das Gewicht genau ist, d. h. innerhalb der Grenzen von »richtig« liegt, woraufhin die fuhr von Wiegegut wieder automatisch in Gang tritt.
  • Als Alternative der Stoppvorrichtung der automatischen Wiegegutzufuhr, gemäß Fig. 10, wenn ein Gut ein zu hohes oder zu geringes Gewicht hat, kann ein üblicher Mechanismus mit automatischer Steuervorrichtung vorgesehen sein, welche das gewogene Gut aus dem Produktionsgang (s. Fig. 11) ausscheidet. In der Vorrichtung, die im übrigen gleich jener nach Fig. 10 ist, können die Relais H oder L ein SolenoidS betätigen, welches ein Gitters steuert, das bewirkt, daß das Wiegegut 11 vom Hauptband C3 zu den Nebebändern Cl oder C2 abgelenkt wird.
  • In einem weiteren Beispiel unter Anwendung der Hauptwiegeeinrichtung wird das zu wiegende Gut, das in einen Behälter gefüllt ist, durch Auswiegen gesteuert.
  • In einem solchen Beispiel (s. Fig. 12) werden die Behälter B automatisch auf die Wiegeschale 9 einer elektronischen Wiegevorrichtung gebracht und mittels einer Zuteilungsvorrichtung gefüllt, wobei ein konstantes Aufgabevolumen aus einem Wiegegutaufgeber zugeteilt wird.
  • Das Aufgabevolumen des Wiegegutaufgebers D kann durch Änderung des Hubes des Aufgeber- kolbens verändert werden. Ein Mikroschalter MS, der in Serie mit dem Widerstand R6 an der Stromausgangsseite des Grundelementes B 1 zum Potentiometer PR geschaltet ist, wird zeitweise einmal bei einem Arbeitskreislauf mittels eines Nockens im Kolbensystem geschlossen und zeitlich derart gesteuert, daß er am Ende eines Füllungshubes jede Differenz zwischen dem Aufgabegewicht und dem Bezugsgewicht als Spannung ausweist, angezeigt durch ein Potentiometer. PR ist dann iiber einen Kondensator C3 mit dem Vergleichsstromkreis AC verbunden. Der Gewichtsdurchschnitt von hintereinander erfolgenden Wägungen einer bestimmten Anzahl aufgefüllter Behälter, z. B. zehn, steuert einen Elektromotor EM> der den Hub des Kolbens P verändert, indem ein Steuerungsstromkreis MCC für den Motor durch einen Einstellmechanismus PSAM für den Kolbenhub und einen Vergleichsstromkreis AC betätigt wird.
  • Der den Kolben einstellende Motor arbeitet normalerweise nicht, dreht sich aber gegebenenfalls in der entsprechenden Richtung, um den Fehler zu reduzieren, falls sich das aufgegebene Gewicht von dem gewünschten Gewicht unterscheidet. Dadurch-wird das aufgegebene Durchschnittsgewicht im Wiegegutaufgeber konstant gehalten, obgleich die Einzelgewichte um Beträge verschieden sein können, welche im Rahmen der Ausgleichsmöglichkeiten der Maschine liegen.
  • Das abgeänderte Ausführungsbeispiel nach Fig. 13 zeigt eine Behälterfüllvorrichtung, die direkt durch die elektronische Wiegevorrichtung gesteuert wird. Hierbei wird die Füllvorrichtung durch die Ankunft eines leeren Behälters B gestartet, der einen Mikroschalter 1115 betätigt, welcher einen Solenoidsteuerstromkreis SCC, der einen Stromstoß für eine Steuerröhre auslöst, und ein Solenoid CVS in Tätigkeit setzt, das seinerseits das Steuerventil CV des Aufgebers D öffnet oder schließt. Wenn das polarisierte Relais A anzeigt, daß der Behälter mit dem richtigen Gewicht gefüllt ist, überträgt er über Kontakte einen Stromstoß in den Solenoidsteuerstromkreis SCC und schließt damit das Steuerventil CV.
  • Bei jedem dieser Beispiele, in denen das angezeigte Gesamtgewicht dem Totalgewicht des Behälters mit Inhalt entspricht, kann es notwendig sein, die Vorrichtung derart auszugestalten, daß verschiedenartige Behälter verwendbar sind. In diesem Fall ist eine zusätzliche elektronische Vorrichtung vorgesehen, welche das Behältergewicht von dem Gesamtgewicht abzieht.
  • Es wird also das wirkliche Wiegegutgewicht angezeigt.
  • Die erzeugte Spannung im Grundwiegeapparat ist eine fortlaufende Funktion des aufgegebenen Gewichtes. In gewissen Fällen kann es vorteilhaft sein, das Gewicht in einstelligen Zahlen auszuweisen. Zum Beispiel kann nach Fig. 14 die vom Gewicht abhängige Spannung wie oben mit einer Vergleichsspannung mittels eines bekannten polarisierten Relais 24 vergleichbar dargestellt werden. Die Spannung steigt von einem Grundwert in gleichen und genau gesteuerten Schritten an. Spannungsstöße oder Stromstöße werden durch einen, stufenweise Spanungsstöße abgebenden Generator VSG erzeugt, so daß jeweils ein neuer Schritt vollführt wird, bis daß die Vergleichsspannung auf einen Wert gestiegen ist, der an einer Stufe der Skala liegt, bei der die der Spannung entsprechende Wiegegutmenge erreicht ist. Hierbei ist das Startniveau der Spannungstreppe derart eingestellt, daß es dem Gewicht gleichkommt, bei dem noch kein Wiegegut aufgegeben ist. Der Gewichtsausschlag betätigt ein polarisiertes Relais, welches Gewichtsunterschiede zwischen dem aufgegebenen Gewicht und der Spannung des Stufengenerators nachweist. Das Relais A startet mithin die Treppenspannung, indem es den Stufengenerator VSG über a 1 betätigt. Es verbindet den Ausgangskontakt mit der impulsgebenden Ausgangsleitung PTOL bei a2. Das Relais A wird dagegen wieder geöffnet, wenn die Spannungsskala auf einen Wert gehoben ist, der dem Ausstoßgewichtswert gleichkommt. Damit wird der Spannungsimpuls von der impulsgebenden Ausgangsleitung PTOL bei a2 abgeschaltet und bewirkt auch die Abschaltung des Generators VSG bei al. Jeder Impuls stellt einekleine, bestimmte Gewichtszunahme dar, und das Totalgewicht ist proportional der gesamten Summe der Impulse. Diese Methode zur Darstellung des Gewichtes in Form von hintereinanderfolgenden Impulsen ist insbesondere für die Betätigung einer normalen Lochkartenrechenmaschine mit einer automatischen Schreibmaschine oder anderer automatischer Zähl- und Schreibvorrichtungen anwendbar.
  • PATENTANSPRtJCEE 1. Elektrische Waage, bei welcher zur Herstellung des Gleichgewichtszustandes eine unterhalb des Lastträgers in einem Magnetfeld angeordnete Spule entsprechend den durch das Gewicht des Wiegegutes bewirkten Bewegungen des Lastträgers von einem über eine photoelektrische Einrichtung gesteuerten elektrischen Strom durchflossen und dadurch die Rückführung des Lastträgers in seine Nullage bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Magnetfeld eintauchende Spule (2) an einer in Gleitlager (8) geführten Stange (1) befestigt und mit dieser in axialer Richtung vertikal beweglich ist und daß das aus Spule (2) und Stange (1) gebildete bewegliche System durch elektrische Erregung der Spule (2) in leichte ständige Schwingungen beim Wiegen versetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spule (2) über einen Schwingungserreger (C2) eine kleine Amplitude einer sinusförmigen Welle von niederer Frequenz zugeleitet wird.
    3. Elektrische Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht durch Messung der Spannung entsprechend dem Wechsel des Stromes dargestellt ist.
    4. Elektrische Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (1) gegen Verdrehung um ihre Längsachse im Bereich der Gleitlager (8) gesichert ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 865 215; britische Patentschriften Nr. 620 834, 725 435, 727 171.
DENDAT1075330D Elektrische Waage Pending DE1075330B (de)

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Publication Number Publication Date
DE1075330B true DE1075330B (de) 1960-02-11

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ID=599184

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DENDAT1075330D Pending DE1075330B (de) Elektrische Waage

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DE (1) DE1075330B (de)

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