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DE1042253B - Waegevorrichtung mit elektrischer Steuerung fuer die selbsttaetige Zufuehrung von Stoffen bestimmter Nettogewichte - Google Patents

Waegevorrichtung mit elektrischer Steuerung fuer die selbsttaetige Zufuehrung von Stoffen bestimmter Nettogewichte

Info

Publication number
DE1042253B
DE1042253B DEI9546A DEI0009546A DE1042253B DE 1042253 B DE1042253 B DE 1042253B DE I9546 A DEI9546 A DE I9546A DE I0009546 A DEI0009546 A DE I0009546A DE 1042253 B DE1042253 B DE 1042253B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weighing
counter
circuit
weighing device
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI9546A
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander Kennaway
Raymond Alan Lolley
Owen Rupert Pigott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Imperial Chemical Industries Ltd
Original Assignee
Imperial Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries Ltd filed Critical Imperial Chemical Industries Ltd
Publication of DE1042253B publication Critical patent/DE1042253B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/24Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge
    • G01G13/28Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle
    • G01G13/29Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle involving digital counting
    • G01G13/2906Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle involving digital counting for controlling automatic loading of weigh-pans or other receptacles
    • G01G13/2912Weighing mechanism control arrangements for automatic feed or discharge involving variation of an electrical variable which is used to control loading or discharge of the receptacle involving digital counting for controlling automatic loading of weigh-pans or other receptacles involving dribble-feed means controlled by the weighing mechanism to top up the receptacle to the target weight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Wägevorrichtung mit elektrischer Steuerung für die selbsttätige Zuführung von Stoffen bestimmter Nettogewichte Es sind schon verschiedene Wägevorrichtungen bekannt, mit denen ein gewünschtes Nettogewicht ausgewogen werden kann. Bei diesen ist ein Zeiger vorhanden, der das Gewicht des aus einer selbsttätigen Zufiihrungsvorrichtung in die Wiegeschale aufgegebenen Materials registriert und der einen Kontakt schaltet, der an der Skala der Wägemaschine angebracht ist. Wenn der Zeiger den Kontakt schaltet, so wird ein elektrischer Stromkreis in der Weise geändert, daß die selbsttätige Zuführungsvorrichtung ausgeschaltet wird. Das Material in der Schale wird'hierauf in einen Behälter übergeführt.
  • Wenn man vorbestimmte Nettogewichte unmittelbar in Behälter aufgeben will, die ein wechselndes Gewicht haben können, so ist es notwendig, daß der Behälter zuerst austariert wird.
  • Das Austarieren kann von Hand oder automatisch erfolgen. Beim Austarieren von Hand wird gewöhnlich ein Gewicht auf dem Gewichtsbalken so eingestellt, daß der Zeiger wieder auf Null einspielt. Die Genauigkeit der endgültigen Wägung hängt also von der Genauigkeit ab, mit der der Arbeiter die Wägemaschine bedient. Dies ist häufig unzweckmäßig, insbesondere in dem Fall, wo das abzuwägende Material kostspielig ist und viele wiederholte Wägungen erforderlich sind, weil eine ungenaue Einstellung des Zeigers zu Wägeirrtümern führt und weil das Wiedereinspielen des Zeigers auf den Nullpunkt den Wägevorgang verlangsamt. Es ist auch bereits eine Waage mit automatischem Austarieren und Bestimmen des Nettogewichtes bekanntgeworden. Diese bekannte Wägemaschine besitzt zwei zusätzlicheZeiger, welche sich nicht bewegen, wenn der Zeiger der Wägemaschine sich bewegt. Diese beiden zusätzlichen Zeiger werden zunächst derart eingestellt, daß der Winkelabstand zwischen, ihnen einem gewünschten Nettogewicht entspricht. Ein leerer Behälter wird dann abgewogen, und ein Schalter wird betätigt, wodurch ein Motor eingeschaltet wird, der die beiden zusätzlichen Zeiger bewegt, bis der eine Zeiger, der das geringere Gewicht anzeigt, s, ich in einer Linie mit dem Zeiger derWägemaschìne beíindet, worauf durch Einstellung eines elektrischen Kontaktes zwischen ihnen der Motor gestoppt wird. Dann wird eine automatische Zuführvorrichtung eingeschaltet und gestoppt, wenn sich der Zeiger der Wägemaschine in eine Linie mit dem anderen Zeiger bewegt hat und ein elektrischer Kontakt zwischen ihnen geschlossen ist.
  • Es ist ferner schon eine Wagevorrichtung bekanntgeworden, bei der das Austarieren von Hand erfolgt und die Zuführung automatisch gestoppt wird. Wenn ein leerer Behälter durch eine Einstellung von Hand austariert worden ist, wird ein zweiter Zeiger auf der Rückseite der Wägemaschine aus der Nulls, tellung rückwärts um einen Winkel, abstand bewegt, der dem Nettogewicht entspricht, das man zuführen will. Ein Motor wird hierauf eingeschaltet, der die Zuführung betätigt. Wenn der zweite Zeiger wieder in seine Nullstellung zurückgekehrt ist, unterbricht er den Weg eines Lichtstrahls nach einer lichtelektrischen Zelle und stoppt hierdurch den Motor und die weitere Zuführung des Materials.
  • Weiterhin ist eine Wägemaschine bekanntgeworden, bei der eine Vorrichtung zum Austarieren von Hand und eine automatische Vorrichtung zum Steuern der Zuführung vorhanden ist. Die Speisung wird hierbei zunächstherabgesetzt und dann erst gestoppt, wobei der Zeiger über zwei Kontakte auf der Skala gleitet.
  • Hierbei werden während des Austarierens die Kontakte nicht betätigt.
  • Bei anderen bekannten Wägevorrichtungen wird die Betätigung einer automatischen Zuführung durch die Bewegung eines Zeigers gesteuert, der eine Anderung in dem Schwingungszustand zweier gekuppelter Wicklungen bewirkt.
  • Bei den bekannten Wägevorrichtungen mit einer selbsttätigen Austarierung hängt diese von dem Ausschalten und Einstellen einer Vorrichtung ab, wenn ein bewegliches Glied einen elektrischen Kontakt in seiner Gleitbewegung schaltet. Diese Steuerungsart hat den Nachteil, daB das sich bewegende Glied, welches gestoppt werden soll, ein wenig über den gewünschten Punkt hinausläuft und das Nettogewicht daher nicht von einer richtigen Nullstellung aus gemessen werden kann. Ferner haben die bekannten Waagen den Nachteil, daß Zeit dazu aufzuwenden ist, die Wägemaschine einzustellen, nachdem ein leerer Behälter austariert worden ist.
  • Die bekannten Waagen mit selbsttätiger Steuerung der Zuführvorrichtung beruhen sämtlich darauf, daß die Wägemaschine einen elektrischen Stromkreis verändert, wenn sie den gewünschten Punkt erreicht, d. h. einen Kontakt schließt oder einen auf eine lichtelektrische Zelle gerichteten Lichtstrahl unterbricht oder eine Änderung in dem Schwingungszustand zweier gekoppelter Spulen erzeugt. Alle diese Waagen erfordern die Anordnung von verschiedenen Steuervorrichtungen an der Waage selbst, und dies kann von Nachteil sein, weil jede Anderung des zuzuf-ührenden Nettogewichtes den Abbau von Teilen der Wägemaschine erfordert.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Wägevorrichtung mit elektrischer Steuerung für die selbsttätige Zuführung von Stoffen bestimmter Nettogewichte zu einem auf der Lastseite der Waage befindlichen Behälter, bei der mit einer Anfangsverzögerung die StoHzuführung beginnt und durch einen Impulsgenerator in ihrer Anzahl der durch die Stoffzuführung bewirkten Gewichtsränderung entsprechende elektrische Impulse erzeugt und einem Zählwerk zugeleitet werden, das nach einer den voreingestellten Nettogewicht entsprechenden Impulsgabe die Stoffzufiihrung selbstätig durch elektrische Schaltmittel unterbricht.
  • Die bekannte Wägevorrichtung dieser Art besitzt jedoch den Nachteil, daß der Taraausgleich durch ein Zeitrelais zeitlich gesteuert wird und entweder nicht vollständig durchgeführt wird oder zu lange dauert.
  • Die Erfindung bezweckt, das Austarieren und Zuführen von Stoffen bestimmter Nettogewichte selbsttätig und mit großer Genauigkeit zu bewirken, und erreicht dieses Ziel dadurch, daB das die Arbeitsweise der Zuführvorrichtung steuernde Zählwerk mittels einer elektrischen, elektronischen, magnetischen, hydraulisch-elelctrischen oder pneumatisch-elektrischen oder ähnlichen Vorrichtung zur Ermittlung des. Gleichgewichts der Waage nach deren Belastung, beispielsveise durch ein Taragewicht, gesteuert wird.
  • Es ist zwar bei Waagen, bei denen die Gewichtsangaben gedruckt werden, schon bekannt, eine Vorrichtung vorzusehen, die erst dann, wenn sich das Gleichgewicht beim Wägen eingestellt hat, einen Abdruck der Gewichtswerte zuläßt. Jedoch steuert sie nicht ein die Arbeitsweise einer Materialzuführungsvorrichtung steuerndes Zählwerk.
  • In der Beschreibung umfaßt der Ausdruck » Material « sowohl Gegenstände als auch Materialien, wie Pulver, Granalien, Kugeln, Stücke, Späne, Schlämme, Pasten, Flüssigkeiten und Gase.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise veranschaulicht.
  • Die Fig. 1,, 3 und 4 stellen eine Wägemaschine dar, die durch eine örtlich entfernte Steuerung automatisch betätigt wird ; sie umfaßt eine sichtbare Anzeige der Tara-, der Netto-und Bruttogewichte und liefert eine gedruckte Aufzeichnung des Nettogewichtes.
  • Fig. 2 zeigt die allgemeine Anordnung der Wägevorrichtung ; Fig. 2 zeigt den Teil derselben, der den Nettogewichtszeiger in die Nullstellung zurückführt ; Fig. 3 stellt den Stromkreis dar, der die örtlich entfernte Anzeige-und Steuervorrichtung betätigt, und Fig. 4 stellt den Stromkreis dar, der dazu dient, das Gleichgewicht in der Wägevorrichtung zu ermitteln, und der die Betätigung der automatischen Zuführung und der Druckvorrichtung steuert ; Fig. 5,6,7 und 8 stellen elektronische, magnetische, hydraulische und pneumatische Vorrichtungen dar, durch die das Gleichgewicht in der Wägevorrichtung automatisch ermittelt werden, kann ; Fig. 9 ist ein Schaltungsschema einer Einrichtung, die in Kombination mit der Ausführungsform der Fig. 1 verwendet werden kann und eine gedruckte Aufzeichnung der Netto-, Tara-und Bruttogewichte und eine sichtbare Anzeige dieser Gewichte liefert ; Fig. 10 ist ein Schaltungsschema der Einrichtung, die eine sichtbare Anzeigevorrichtung betätigen kann und eine automatische Ermittlung des Gleichgewichtes liefert ; Fig. 11 a und 11 b zeigen in Ansichten eine Einrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse mittels eines magnetischen Bandes und eines Stromleiters ; Fig. 12a und 12b sind Ansichten einer Armatur zur Erzeugung elektrischer Impulse, und Fig. 13 a und 13 b zeigen Ansichten einer lichtelektrischen Anordnung zur Erzeugung elektrischer Impulse.
  • In Fig. 1 bezeichnet 20 die Plattform der Waage, deren Trommel 21 ein teilweise gefülltes Futter 22 enthält, dabei ist der Hals des Futters mit dem AuslaB der automatischen Zuführung 23 verbunden. Die automatische Zuführung bekannter Art hat einen vibrierenden Tisch 24, der durch hydraulische Mittel betätigt wird und für eine Schnell-oder Langsamzuführung eingerichtet werden kann. Die Bewegung der Plattform der Wägemaschine wird der örtlich entfernten Steuerungseinrichtung durch ein nachstehend beschriebenes Servomotorsystem mitgeteilt, das den Sender 25 und den Mitläufer26 enthält. Die örtlich entfernte Steuerungseinrichtung umfaßt die Skala 27, die zwei Zeiger 28 und 29 trägt. Mit dem Zeiger 28 ist eine Scheibe 37 verbunden, die aus Leichtmetall ; beispielsweise Aluminium, hergestellt ist und deren Aufgabe nachstehend beschrieben wird. Die Scheibe kann auf Wunsch aus nichtleitendem Material, beispielsweise synthetischem Harz, hergestellt werden.
  • Der Zeiger 29 bewegt sich kontinuierlich während eines Wägungsvorganges, während der Zeiger 28 durch eine magnetische Kupplung nur dann betätigt wird, wenn der leere Behälter austariert worden ist.
  • Das Servomotorsystem enthält einen Antriebsmotor 32 und einen Induktionsgenerator 33. Der Mitläufer 26 ist durch Getriebe mit der Scheibe 34 verbunden, die abwechselnd durchsichtige und undurchsichtige Flächen auf ihrem Umfang hat, und diese gehen, wenn die Scheibe sich dreht, zwischen der Lichtquelle 30 und der lichtelektrischen Zelle 31 hindurch. Wenn die e Scheibe sich dreht, so tritt eine Unterbrechung des Lichtstrahles zu der lichtelektrischen Zelle ein, und es werden elektrische Impulse erzeugt. Alternativ können die Teile 34,30 und 31 in 34a, 30a und 31 a angeordnet werden. Da die Drehung der Scheibe 34 proportional dem durch die Plattform 20 getragenen Gewichte ist, wird die Anzahl der elektrischen Impulse ein Maß finir das Gewicht sein, das die Scheibe in Drehung versetzt. Die Impulse werden einem nicht dargestellten Zählwerk zugeführt. Zählwerke, die die Anzahl elektrischer, ihnen zugeführter Impulse messen, sind in der Technik bekannt, und es ist auch die Verwendung solcher Zählwerke bei Waagen bekannt. Der einzige dargestellte Stromkreis verbindet die beiden Servomotoren. Die übrige Anordnung des Servomotorstromkreises ist ähnlich der der Fig. 3.
  • Fig. 3 veranschaulicht ein Servomotorsystem, welches dazu dienen kann, die örtlich entfernte Steuerungsvorrichtung zu betätigen und die Mittel zu liefern, durch die das Gleichgewicht in der Wägevorrichtung ermittelt werden kann. Der Sender25 und der Mitläufer 26 sind je ein Dreiphasenmotor, deren Ständerwicklungen über die Klemmen 40,41,42,43,44 und 45 verbunden sind. Die Läuferwicklung des Senders 25 ist mit der Wechselstromquelle 50 verbunden. Der Läufer des Senders 25 ist mit einer Welle verbunden, die in Drehung versetzt wird, wenn die Wägeplattform gesenkt oder gehoben wird, d. h. wenn die Wägevorrichtung nicht im Gleichgewicht ist. Der Läufer des Mitläufers 26 ist direkt durch die Welle 46 mit dem Läufer des Antriebsmotors 32 verbunden, der seinerseits direkt mit dem Läufer des Induktionsgenerators 33 durch die Welle 47 verbunden ist. Die Läuferwicklung des Mitläufers 26 ist mit der Eingangsseite des Verstärkers 48 verbunden und auch mit dem des Induktionsgenerators. Die Ausgangsseite des Verstärkers ist mit dem Antriebsmotor verbunden, und der Verstärker wird ferner mit Strom aus der Stromquelle 49 gespeist. Wenn die Stromkreise geschlossen sind und die Läufer des Senders und Mitläufers in Übereinstimmung, das ist im Tritt, sind und das System in Ruhe ist, so fließt kein Strom in den Verstärker. Wenn die Läufer nicht im Tritt oder nicht in Ruhe sind, fließt Strom in den Verstärker, und der verstärkte Strom fließt in den Antriebsmotor, der angetrieben wird und den Läufer des Mitläufers in Mereinstimmung oder im Tritt mit dem Läufer des Senders laufen läßt. Der Induktionsgenerator hat die Aufgabe, eine dämpfende Wirkung auf die Bewegung des Läufers des Mitläufers durch Erzeugung eines Dämpfungsstromes nach dem Verstärker auszuüben. Wenn daher der Sender durch die Wirkung eines Gewichtes auf der Wägeplattform in Drehung versetzt wird, so wird der Mitläufer in Drehung versetzt, und man erhält durch ein geeignetes Triebwerk eine sichtbare Anzeige des Gewichtes durch die Bewegung des Zeigers 29 auf der Skala 27.
  • Bei einer Wägung wird ein Behälter auf die Plattform der Waage gesetzt, und sein Taragewicht wird durch den Zeiger 29 angezeigt. Wenn das Gleichgewicht sich eingestellt hat, wird die automatische Zuführvorrichtung betätigt und der Zeiger28 durch eine magnetische Kupplung mit der Zeigerwelle gekuppelt, so daß er eine sichtbare Anzeige des Nettogewichtes bewirkt. Die Vorrichtung, durch die die gewichtsbestimmende Einrichtung gesteuert wird, ist in Fig. 4 dargestellt. Wenn die Zuführvorrichtung anläuft, werden auch die durch die lichtelektrische Zelle erzeugten Impulse dem Zählwerk zugeführt. Das Zählw werk enthält Reihen von Zählrelais, jedes Zählrelais ist ein Umschaltrelais und ruft, sobald ein Impuls in es gelangt, eine Anderung in der Schaltung der Relais derart hervor, daß für eine jeweilige bestimmte Anzahl von Impulsen nur eine einzige entsprechende Schaltung der Relais sich ergibt. Die Materialzuführung ist so eingerichtet, daß sie von einer Schnellspeisung auf eine Langsamspeisung bei einem bestimmten Gewicht überwechselt, indem alle Relaiskontakte, die in der Anordnung entsprechend dem Gewicht geschlossen werden, einen Serienstromkreis bilden, der durch die Bildung dieser Kontakte geschlossen wird. Dieser Serienstromkreis bildet einen Teil des Stromkreises, der die Betätigung der Zuführvorrichtung in bekannter Weise steuert. Da für jede bestimmte Anzahl von Impulsen jedes Relais in einer seiner beiden möglichen Lagen ist, d. h., da die sich bewegenden Kontakte gegen einen der beiden festen Kontakte liegen müssen, so werden alle Relais dazu benutzt, den Stromkreis festzulegen, der geschlossen wird, wenn die bestimmte Anzahl von Impulsen aufgegeben worden ist. Der Stromkreis wird durch die Verbindung des ankommenden Leiters mit dem geeigneten festen Kontakt des ersten Relais festgelegt, die Klemme des sich bewegenden Kontaktes des ersten Relais mit dem geeigneten festen Kontakt des zweiten Relais, die Klemme des sich bewegenden Kontaktes des zweiten Relais mit dem geeigneten festen Kontakt des dritten Relais usw.
  • Beispielsweise kann in einer Reihe von vier Relais die Stellung jeden Relais entweder oben oder unten sein, wobei die Obenstellung durch den Index 0 und die Untenstellung durch den Index 1 dargestellt wird. Die Stellungen der Relais entsprechend den Indexen 0'bis 9 in dem Dezimalsystem, das ist entsprechend den Impulsen von 0 bis 9, können entsprechend einem binären Anzeigesystem angeordnet werden, das die Ziffern 0 und 1 verwendet. Daher wird 0 (dezimal) angezeigt, wenn die Relais sämtlich in der Obenstellung, das ist 000. 0 (binär), sind, 1 (dezimal) wird durch 0001 (binär), 2 (dezimal) wird durch 0010 (binär) und so weiter bis 9 (dezimal) dargestellt, und dieses wird durch 1001 dargestellt, dabei sind das erste und letzte Relais » unten « und das zweite und dritte Relais » oben «. Andere Reihen von Relais werden dazu benutzt, um die Zehner, Hunderter und Tausender zu liefern. Soll ein Wechsel auf Langsamspeisung, beispielsweise bei 8 Pfund, stattfinden und nimmt man an, daß jeder Impuls 1 Pfund bedeutet, so wird der Stromkreis zur Herstellung dieses Wechsels über die oberen Kontakte der ersten drei Relais und den unteren Kontakt des vierten Relais verbunden, da 8 (dezimal) durch 1000 (binär) dargestellt wird. Nur wenn acht Impulse zugeführt worden sind, werden die Relais in dieser Anordnung sich befinden.
  • Nachdem die Zuführung von der Schnell-zur Langsamspeisung gewechselt hat, wird dieselbe gestoppt, wenn das gewünschte Nettogewicht in ähnlicher Weise zugeführt worden, ist, wie es für den Wechsel von Schnell-auf Langsamspeisung beschrieben wurde. Will man beispielsweise die Zuführung stoppen, wenn 9 Pfund zugeführt worden sind, würde der Stromkreis durch die Zählwerkrelais über die unteren Kontakte des ersten und vierten Relais und die oberen Kontakte des zweiten und, dritten Relais bestimmt sein. Nur wenn neun Impulse aufgegeben worden sind, werden die Relais sich in dieser Lage befinden, und die Zuführung wird daher nicht eher selbsttätig gestoppt, als bis 9 Pfund des Materials zugeführt worden sind. Wenn die Zuführung stoppt, ist der Stromkreis so angeordnet, daß der Drucker nur arbeitet, wenn die Wägevorrichtung im Gleichgewicht ist, d. h. wenn das nach Aufhörung der Speisung noch im Fallen befindliche Material den Behälter erreicht hat, so daß das richtige Nettogewicht aufgezeichnet wird.
  • Der Zeiger kehrt in die Nullstellung in bekannter Art zurück, wenn das Nettogewicht aufgedruckt ist. Die gefüllte Trommel wird von der Plattform entfernt, und die Zeiger 28 und 29 kehren in die Nullstellung zurück.
  • Fig. 2 veranschaulicht eine Vorrichtung, durch die der Zeiger 28 in die Nullstellung zurückgeführt wird.
  • Mit dem Zeiger 28 ist eine leichte Scheibe 37 verbunden, die eine Nut 36 besitzt. Eine Rolle 35 ist mit einer leichten Feder 38 verbunden, und das andere Ende der Feder ist an eine 24-Volt-Gleichstromquelle angeschlossen und ferner mit der Skalenscheibe 27 so verbunden, daß die Rolle leicht auf dem Umfang der Scheibe 37 gleitet. Ein mit dem Stromkreis der Magnetkupplung verbundener Kontakt 39 ist ferner so an der Skalenscheibe 27 befestigt, daß, wenn die Rolle auf den Umfang der Scheibe gleitet, die Feder 38 und der Kontakt 39 sich berühren und die 24-Volt-Spannung der Magnetkupplung zugeführt wird. Die Nut ist so angeordnet, daß, wenn der Zeiger bei seiner Rückbewegung auf der l-Pfund-Marke der Skala sich befindet, die Rolle in die Nut einfällt und den magnetischen Kupplungskreis unterbricht und die Feder den Zeiger leicht in die Nullstellung zurück gegen einen festen Anschlag stem. Wenn die Wägevorrichtung bei Tara im Gleichgewicht ist, wird die Magnetkupplung durch einen anderen Teil des Stromkreises eingeschaltet, und wenn der Zeiger 28 die 1-Pfund-Marke erreicht, so bewirkt die Schließung des Kontaktes 39 ein weiteres Schließen des Stromkreises, und die Magnetkupplung kuppelt den Zeiger mit der Welle, bis er wieder zu der 1-Pfund-Marke zurückgegangen ist.
  • Fig. 4 veranschaulicht den Stromkreis, durch den das Gleichgewicht in der Wägevorrichtung ermittelt und die gewichtbestimmende Vorrichtung in Tätigkeitslage gesetzt wird. In Fig. 4 betätigen Relais A, B, C, D, E, F, G, H und K neun Gruppen von Kontakten : A1 ; B1 ; C1, C2, G3 ; D1, D2, D3, D4 ; E1 ; F1, FZ ; G1, G2, G3 ; H1, H2, H3 ; R1.
  • Die Kontakte-41 sind so beschaffen, daß sie vor Unterbrechung den Stromkreis herstellen. Diese Relais sind in ihrer nichterregten Lage dargestellt. Das Relais C und der Handdruckknopfschalter 75 sind nur erforderlich, wenn Material in ein von einem Behälter gehaltenes Futter einzuwiegen ist, wobei das Futter zunächst mit der Lieferschütte der automatischen Zuführung verbunden wird. Eine solche Handhabung kann notwendig sein, wenn staubförmiges Material zugeführt wird. Der Stromkreis ist so angeordnet, daß, wenn die Plattform unbelastet ist und der Mechanismus der Wägevorrichtung bis nahe zu ihrer Nullstellung sich zurückbewegt hat, das Relais C erregt wird und den Servomotorstromkreis öffnet. Der Servomotorstromkreis wird nicht wieder eingeschaltet, bis der Schalter 75 geschlossen ist. Der Schalter 75 ist ein Druckknopfschalter, und er kehrt in die OfFenstellung zurück, wenn der Druck auf ihn aufgeböhrt hat. Beim Arbeiten mit der Wägemaschine wird nach Entfernung eines gefüllten Behälters ein frischer Behälter auf die Plattform gesetzt und das Futter eingesetzt, der Schalter 75 wird momentan gedrüclçt. und das Austarieren des Behälters und die Nettowägung werden dann automatisch vor sich gehen. Wenn Futter nicht verwendet werden oder wenn man das Futter nicht einzusetzen braucht, während der Behälter sich auf der Plattform befindet, so ist das Relais C nicht erforderlich, und der Servomotorstromkreis wird vollständig geschlossen gehalten.
  • Die Eingangsklemmen des Gleichrichters 60 sind mit den Ausgangsklemmen des Servomotorverstärkers verbunden. 61 ist ein llO-llolt-Gleichstromanschluß.
  • Die Kontakte des Relais C sind in der folgenden Weise verbunden : 62 und 63 in Serie über einen 50-Voltwechselstromanschluß mit dem Eingang des Servomotorsystems, so daß C3 den. Servomotoreneingangskreis öffnen oder schließen kann ; 64 und 65 in Serie mit dem Verstärkereingang und dem Ausgang des Mitläufers, so daß C2 den. Eingangskreis zu dem Verstärker öirnen oder schließen kann ; und 66 und 67 in Serie mit dem Verstärkereingang und dem Induktionsgeneratorausgang. Die Klemme 73 ist mit einem 230-Volt-Anschluß von Wechselstrom verbunden, der über D4 zu 68 geführt werden. kann, und dies ist eine weiße Lampe, oder über F2 zu der Schnellspeisung 70, mit der eine rote Lampe parallel angeschlossen ist. Der 230 Volt-Anschluß kann ferner über G2 mit dem Langsamspeisungsanschluß 71 verbunden werden, mit dem eine gelbe Lampe parallel angeschlossen ist. Der Kontakt 74 ist der Kontakt, der durch die federbetätigte Rolle 35 geschlossen wird, die auf der Scheibe 37 während der Nettowägung gleitet und die in geschlossenem Zustande die magnetische Kupplung 69 eingeschaltet hält, die den sichtbaren Anzeigezeiger (28 in Fig. 1) betätigt. Mit der Magnetkupplung ist eine blaue Lampe parallel angeschlossen. Der Schalter 76 wird durch die Servovorrichtung betätigt und geschlossen, wenn ein Gewicht von etwa 3 Pfund oder weniger auf der Plattform sich befindet. Dieser Schalter kann auf lichtelektrischem Wege betätigt werden, beispielsweise durch eine durch den Motor angetriebene Scheibe, deren durchsichtigerSektor einen Lichtstrahl auf eine lichtelektrische Zelle fallen liait, die einen Strom erzeugt, der verstärkt wird und den Schalter 76 schlieBt. Der durchsichtige Sektor und die Bewegung der Scheibe sind in solcher Anordnung, daB der Lichtstrahl durch den Sektor hindurchgeht, wann immer ein Gewicht von 3 Pfund oder weniger auf der Plattform sich befindet, und daß der Lichtstrahl den undurchsichtigen Teil der Scheibe trifft, wenn ein Gewicht von mehr als 3 Pfund auf der Plattform ist. Es ist zu beachten, daß die Scheibe sich stets um einen Winkelabstand bewegt, der der Wirkung des Gewichtes auf del Plattform proportional ist, wenn der Servomotorstromkreis geschlossen ist. Die Kontakte 77 und 78 stellen die Stromkreise dar, die in den Zählwerkrelais geschlossen werden, und diese bewirken die Anderung von der Schnellspeisung zur Langsamspeisun, bzw. stoppen die Speisung. Der Rückgang der Waage in die Nullstellung ist nicht in Fig. 4 dargestellt ; denn dies ist für die Drucker von Wägevorrichtungen bekannt und bildet keinen Bestandteil der Erfindung.
  • Kontakt 79 ist an die Quelle elektrischer Impusle, das ist an den. Verstärker, angeschlossen, der die von der lichtelektrischen Zelle hervorgerufenen Impulse, wie oben beschrieben, verstärkt. Kontakt 80 ist mit dem Zählwerk und Kontakt 81 mit der Druckvorrichtung verbunden. Die Druckvorrichtung wird durch einen einen Augenblick dauernden Strom betätigt, der auf der Stufe 7 der nachstehend beschriebenen Tabelle l hindurchgeleitet wird ; ein weiterer Strom geht in dieser Stufe nicht zu dem Drucker, weil Kontakt K1 sich in dem Augenbliclc öffnet, wenn der Drucker arbeitet.
  • Das Relais K hat eine grüne parallel geschaltete Lampe 82. Alle mit + bezeichneten Kontakte sind an einen 24-Volt-Gleichstromanschluß angeschlossen. Es versteht sich von selbst, daB, falls der 230-Volt-WechselstromanschluB beispielsweise bei der Grobspeisung zugeführt wird, eine geeignete Erdung vorhanden ist.
  • Tabelle 1 enthält die Folge von Stufen, die während eines Wägungsvorganges eintreten, wenn eine Wägemachine durch den in Fig. 4 dargestellten Stromkreis lcontrolliert wird. Der Einfachheit halber ist die Betätigung des Relais C in der Tabelle nicht enthalten.
  • Das Relais C hat die Aufgabe, den Stromkreis des Servomotors offenzuhalten, bis das Futter eingesetzt und die Wägemaschine im Gleichgewicht ist. Während dieser Stufe sind die Relais in Stufe 1 der Tabelle verzeichnet, wobei das Relais £ ebenfalls eingeschaltet ist. Wenn das Futter eingesetzt worden ist, wird. der Tabelle I
    Wägungs- Stand der Servomotor- Schalter Relais
    stufe Wägemaschine system 76 74 A B D E F G H
    1 Plattform leer Übereinstimmung geschl. offen aus ein ein aus aus aus aus
    in Nullstellung
    2 Trommel außer Über- offen offen ein aus ein aus aus aus aus
    auf Plattform einstimmung.
    Mitläufer hinter
    3-Pfund-Marke
    3 Trommel Übereinstimmung offen offen aus aus aus ein aus aus ein
    auf Plattform in Tara
    4 Zeiger geht außer Über- offen geschl. ein aus aus ein aus aus ein
    über 1-Pfund- einstimmung
    Marke
    5 Grobspeisungs- außer Über- offen geschl. ein ausaus ein ein aus ein
    schaltstelle einstimmung
    erreicht
    6 Feinspeisungs- außer Über- offen geschl. ein aus aus ein ein ein ein
    schaltstelle einstimmung
    erreicht
    7 Alles Material Übereinstimmung offen geschl aus aus aus ein ein ein aus
    der Trommel bei Bruttogewicht
    zugeführt
    8 Volle Trommel außer Über- offen geschl. ein aus aus ein ein ein aus
    weggenommen einstimmung
    9 Gekuppelter Zei- außber Üer- offen offen ein aus aus aus ein ein aus
    ger fällt zurück einstimmung
    bis 1-Pfund-
    Marke
    10 Mitläufer er- außer Über- geschl. offen ein ein aus aus ein ein aus
    reicht 3-Pfund=- einstimmung
    Marke
    11 Leere Plattform Übereinstimmung geschl. offen aus ein ein aus aus aus aus
    in Ruhe in oder fast
    in Null
    Schalter 75 für einen Augenblick geschlossen, das Relais C fällt ab, der Servomotorstromkreis wird geschlossen, und die Relais befinden sich dann in Stufe 2 der Tabelle 1. Das Relais C wird nicht wieder eingeschaltet, ehe Stufe 11 der Tabelle l erreicht ist.
  • Die gewichtbestimmende Vorrichtung und die sichtbare Gewichtanzeigevorrichtung können durch einen Zeitschalter überwacht werden, der durch die anfängliche Bewegung der wägenden Plattform in Tätigkeit gesetzt wird und die gewichtbestimmendevorrichtung und die sichtbare Anzeigevorrichtung nur in Tätigkeit setzt, wenn Gleichgewicht in der Wägevorrichtung erreicht sein muB.
  • Es ist zu beachten, daB die sichtbare Anzeigevorrichtung nicht verwendet zu werden braucht, da das richtige Nettogewicht durch das Zählwerk aufgezeichnet ist. Der Zeiger, der die Tara-und Bruttogewichte anzeigt, kann wegfallen, wenn nur die Anzeige des Nettogewichtes verlangt wird. Die in den Fig. 1, 2,3 und 4 dargestellte Anordnung hat den Vorteil, daß das verlangte Nettogewicht stets ohne Rücksicht darauf bestrimmt wird, ob die wägendePlattform teilweise oder bis zur Höchstlast belastet ist, wenn die Wägevorrichtung in der unbelasteten Lage im Gleichgewicht ist ; das besagt, daB, auch wenn die Plattform während der Wägung schmutzig ist, das verlangte Nettogewicht ausgewogen werden wird.
  • Die dem Zählwerk aufgegebenen Impulse können durch andere Vorrichtungen, als oben beschrieben, erzeugt werden. An Stelle von abwechselnd durchsichtigen und undurchsichtigen Flächen einer Scheibe, die den Durchgang eines Lichtstrahles zu einer lichtelektrischen Quelle unterbrechen, kann beispielsweise ein Zylinder 220 (Fig. 13a) benutzt werden, auf dessen Zylinderumfang abwechselnd durchsichtige und undurchsichtige Abschnitte 221 und 222 (Fig. 13b) sich befinden und eine Lichtquelle223 und eine lichtelektrische Zelle 224 so angeordnet sind, daB der Lichtstrahl unterbrochen werden kann. Die Impulse können auch durch die relativen Bewegungen eines Magnetfeldes und eines Leiters erzeugt werden, indem beispielsweise ein magnetisches Band abwechselnd magnetisierte und unmagnetisierte Abschnitte 190 und 191 (Fig. lla und 11b) enthält, die nahe an einem Leiter 194 vorüberbewegt werden, wobei die Bewegung des magnetischen Bandes durch die Tätigkeit der Wägevorrichtung derart gesteuert wird, daß die Zahl der erzeugten Impulse ein Maß des Gewichtes ist, das die Bewegung des Bandes verursacht. Das Band kann beispielsweise auf dem Umfang einer Scheibe 192 montiert werden, die auf einer Welle 193 befestigt ist.
  • Die Impulse können auch durch einen Stromkreis erzeugt werden, der regelmäßig, beispielsweise durch einen in Fig. 12a und 12b dargestellten Anker, geöffnet und geschlossen wird, dessen Segmenten 200 der Strom durch die Bürste zugeführt und durch eine Bürste 202 geschlossen wird, die über die Segmente gteitet, und geöffnet wird, wenn die Bürste nichtleitende Abschnitte zwischen den Segmenten berührt.
  • An Stelle der Verwendung eines elektrischen Zahl.-werkes mit Zählwerkrelais kann es vorteilhaft sein, ein elektronisches Zählwerk zu benutzen. Bei elektronischen Zählwerken besteht der Vorteil der einzigen Anordnung der beiden stabilen Stufen (oder drei Stufen) des elektronischen Systems, entsprechend einer bestimmten Anzahl von auf das Zählwerk aufgegebenen elektrischen. Impulsen.. Die einzige einer bestimmten Anzahl von Impulsen (und auch einem bestimmten Gewicht) entsprechende Anordnung kann durch Elektronenröhren überwacht werden, um hierdurch einen leitenden Weg herzustellen, der seinerseits zur tuberwachung der automatischen Zuführung benutzt werden kann. Elektrische Zählwerke können für eine Betätigung bei fünfzig bis hundert Impulsen je Sekunde eingerichtet werden. Elektronische Zählwerke können für eine Tätigkeit mit einer Geschwindigkeit von hunderttausend Impulsen je Sekunde eingerichtet und daher für die Anwendung eines weit schnelleren Verfahrens der Speisung eingerichtet werden. Ein besonders brauchbares elektronisches Zählwerk ist das Polykathoden-Gasentladungsröhren-Zählwerk.
  • Bei Benutzung von elektrischen Zählwerken kann es vorteilhaft sein, ein zweites Relais parallel zu jedem Zählrelais anzuschlieBen, wobei die zweiten Relais nur dazu dienen, Kontakte für die Nettospeisungsstromkreise zu bilden.
  • Die oben beschriebene Ausführungsform enthält eine Vorrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse und eine Anzeigevorrichtung, die in örtlicher Entfernung von der Wägeplattform betätigt werden kann.
  • Es ist zu beachten, daß die Vorrichtung zur Erzeugung der elektrischen Impulse unmittelbar durch die Bewegung der wägenden Plattform angetrieben werden kann. Die sich drehende Scheibe, die den Durchgang eines Lichtstrahles zu der lichtelektrischen Zelle unterbricht, kann beispielsweise unmittelbar mit der Spindel einer Wägemaschine verbunden werden, wie sie oben in Fig. 1 dargestellt und beschrieben wurde.
  • Die örtlich entfernte Anzeige hat den Vorteil, daß eine vorhandene Wägevorrichtung mit einer Vorrichtung ausgerüstet werden kann, um die gewichtbestimmende Einrichtung in Tätigkeit zu setzen und um weitere Arbeitsgänge der automatischen Zuführung zu steuern, wobei nur sehr geringe Anderungen an der bestehenden Wägemaschine erforderlich sind. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der geringste Betrag an mechanischer Arbeit der Waage selbst auferlegt wird und daß diese selbst so ausgebildet werden kann, daß das Eindringen von Staub verhindert wird und daß die Anzeigeskala für das Nettogewicht an einer Stelle angebracht werden kann, wo Staub in großem Grade wahrscheinlich nicht vorhanden ist. In der vorbeschriebenen Ausführungsform kann die Wägeplattform ein Teil einer üblichen Waage sein, die nur eine Anzeigeskala für das Gewicht besitzt.
  • Als Alternative zu den vorbeschriebenen Einrichtungen kann die Vorrichtung zur Erzeugung elektrischer Impulse so ausgeführt werden, daß sie nur in Tätigkeit tritt, wenn die automatische Zuführung zu arbeiten beginnt. Das Zählwerk ist daher mit dem Impulserzeuger antriebsmäBig verbunden, aber es wird nur Nettogewichte aufzeichnen, weil der Impulsgenerator nur während der Nettowägung tätig ist.
  • Solch eine Impulserzeugungsvorrichtung kann in ähnlicher Weise zur Betätigung eingerichtet werden, wie sie für die Betätigung des Zeigers 28 bei dçr Ausfübrung nach Fig. 3 beschrieben wurde.
  • Bei der Verwendung einer Wägevorrichtung gemäß der Erfindung ist es, wenn Material einem Behälter zugeführt wird, wichtig, daß kein Uberpendeln in der Gleichgewichtslage vorhanden ist, da das Zählwerk alle auf dasselbe aufgegebenen Impulse zählt, wenn nicht ein umkehrbares Zählwerk verwendet wird. Das Überpendeln kann entweder verhindert werden, indem man die Wevorrichtung in bekannter Weise dämpft oder indem man die Speisevorrichtung so kontrolliert, daß die Speisegeschwindigkeit in der Nähe des Punktes, in dem sie abgeschaltet wird, so herabgesetzt wird, daß die sich drehende Scheibe, die die elektrischen Impulse erzeugt, in der Gleichgewichtslage ist, ohne darüber hinaus sich zu bewegen. Eine Kombination dieser Verfahren kann auf Wunsch verwendet werden.
  • In der oben beschriebenen Ausführungsform wird das Gleichgewicht durch eine Vorrichtung ermittelt, bei der ein elektrisches Relais mit dem Servomotorstromkreis verbunden ist und das Gleichgewicht in der r Wägevorrichtung einem stromlosen Zustand in dem Servomotorstromkreis entspricht. Das Gleichgewicht in der Wägevorrichtung kann durch andere, z. B. elektronische, magnetische, hydraulische und pneumatische Vorrichtungen ermittelt werden.
  • Fig. 5 veranschaulicht einen Stromkreis für eine e elektronische Vorrichtung zur Ermittlung des Gleichgewichtes der Wägevorrichtung. Der Stromkreis wird durch elektrische Impulse gespeist, die in vorbeschriebener. Art, beispielsweise durch einen Anker oder eine lichtelektrische Zelle oder durch die Bewegung eines magnetischen Bandes, erzeugt werden. Der Stromkreis enthält Röhren, Kondensatoren, Relais, Widerstände und einen Gleichrichter in der üblichen Darstellung.
  • Die Röhre 90 ist eine die Leistung oder Spannung verstärkende Röhre bekannter Type. Die Röhre 91 ist ein Spannungsverstärker, beispielsweise eine mittlere Impedanz-Triodenröhre bekannter Type. Das Relais 92 ist ein Hochgeschwindigkeitsrelais, das die Kontakte 93 betätigt, von denen der obere Kontakt an einen 110-Volt-GleichstromanschluB angeschIossen und der untere Kontakt mit dem Zählwerk über geeignete Kontakte verbunden ist. Der Stromanschluß 95 ist ein Hoehspannungs-GleichstromanschluB. Die Spannung wird von den verwendeten Röhren abhängen und würde beispielsweise bei einer Röhre einer bekannten Type für 90 Volt Spannung eine solche von 40 Volt liefern. Die aus der Wägemaschine kommenden elektrischen Impulse werden bei 96 aufgegeben.
  • Die Röhre 90 verstärkt diese Impulse und leitet sie zu dem Hochspannungsrelais 92, das durch Schließen und Offnen der Kontakte 93 elektrische Impulse für das Zählwerk zur Verfügung stellt. Während die e Röhre 90 Impulse durchgehen läßt, so leitet die Röhre 91 dieselben und erregt das Relais 94. Wenn dieRohre 90 die Impulse stoppt, d. h. wenn die Wägemaschine im Gleichgewicht ist, hört die Röhre 91 auf, dieselben weiterzuleiten, und das Relais 94 ist stromlos. In Abhängigkeit von den Kapazitäten der Kondensatoren und der Widerstandswerte R1 und R2 kann dieRöhre 91 so eingerichtet werden, daß sie die Leitung der Impulse unmittelbar oder nach einem zeitlichen Intervall von beispielsweise bis zu mehreren Sekunden stoppt. Es hat sich beispielsweise gezeigt, daB bei Verwendung von Röhren bekannter Typen eine Verzögerung von 1 bis 2 Sekunden erhalten werden kann, bevor die Röhre 91 zu leiten aufhört, wenn die Kondensatoren Cl und C2 Kapazitäten von 0, 05 bzw.
  • 1, 0 Mikrofarad haben und die Widerständet!und R R2680000Ohm und 2 Megohm sind. Eine derartige Verzögerung kann erwünscht sein, falls es wichtig ist, daß alle Impulse gezählt werden sollen, bevor das Relais 94 stromlos gemacht wird. Wenn ein stetiger Strom in der Röhre 90 {} fließt, was beispielsweise vorkommen kann, wenn die Impulse durch eine sich drehende Scheibe gehildet werden, die den Lichtstrahl zu einer lichtelektrischenZelle unterbricht, und im Gleichgewicht die Scheibe zur Ruhe kommen sollte, während ein sichtbarerAbschnitt zwischen dem Lichtstrahl und der lichtelektrischen Zelle sich befindet, so wird das Relais 91 noch abfallen, da kein Ladungsübergang über den Kondensator vorhanden ist, wenn kein wechselndes Potential vorhanden ist.
  • Der in Fig. 5 dargestellte Stromkreis kann beispielsweise in Kombination mit dem in Fig. 4 dargestellten verwendet werden, indem man das Relais A (Fig. 4) durch das Relais 94 (Fig. 5) ersetzt und den unteren Kontakt von 93 (Fig. 5) mit dem unteren Kontakt von H3 (Fig. 4) verbindet. Der Stromkreis von Fig. 4 bleibt im übrigen der gleiche. Bei dieser Anordnung wird der Servomotorstromkreis nicht dazu benutzt, das Gleichgewicht in der Wägevorrichtung zu bestimmen. Das Servomotorsystem kann gänzlich in Fortfall kommen durch Anordnung der Scheibe 4, die die elektrischen Impulse in der Waage erzeugt und wenn man die örtlich entfernte sichtbare Anzeige des Nettogewichtes fortfallen läßt, Fig. 6 veranschaulicht einevorrichtung zur Ermittlung des Gleichgewichtes bei Verwendung eines Magneten. In der in Vorder-und Seitenansicht dargestellten Anordnung dreht sich eine Scheibe 100, wenn die Waage noch nicht im Gleichgewicht ist.
  • Unter der unteren Kante der Scheibe ist ein Magnet 101 auf Schneidekanten 102 gelagert, die auf den Stützen 103 ruhen, wobei die Schneidekanten über dem Schwerpunkt des Magneten liegen. Der Magnet hat eine solche Form und Lage, daß dieFläche der Scheibe in der Mitte zwischen den Polen des Magneten hindurchgeht. An dem Magneten ist ein dünner Draht 104 befestigt, der einen Schirm 105 mit einem darin beftndlichen Schlitz tragt. Der Schirm 105 kann von geringem Gewicht, undurchsichtig und aus starrem Material, beispielsweise aus MetalIfoIie, sein. Die Anordnung ist so, daß der Schirm 105 in der Gleichgewichtslage zwischen zwei anderen Schirmen 106 liegt, die ebenfalls Schlitze haben, so daß ein Lichtstrahl aus der Lichtquelle 108 durch das optische System 107 und die Schlitze auf die lichtelektrische Zelle 109 hindurchgeht. Die Scheibe 100 besteht vorzugsweise aus einem Nichteisenmetall, beispielsweise Aluminium, um eine Anziehung der Scheibe gegen einen der beiden Pole des Magneten auszuschließen. Wenn die Scheibe sich dreht, veranlaßt sie den Magneten, sich ein wenig in Richtung der Drehung zu bewegen ; der Magnet wird daher ein wenig auf der Schneidenkante schwingen, und der Schlitz 105 wird sich aus der Flucht mit den Schlitzen in den Schirmen 106 herausbewegen. Die lichtelektrische Zelle wird dann aufhören, einen Strom zu erzeugen. Wenn daher die Waage nicht im Gleichgewicht, d. h. zur Ruhe gekommen ist, gibt die lichtelektrische Zelle keinen Strom, und wenn die Waage im Gleichgewicht, d. h. in Ruhe ist, erzeugt die lichtelektrische einen Strom. Dieser Strom kann nach einer Verstärkung Relais betätigen, die Einrichtungen zur Einstellung der gewichtbestimmenden Vorrichtung steuern, oder um die gewichtbestimmendeVorrichtung inTätigkeit zu setzen'. Diese Vorrichtung kann beispielsweise dazu benutzt werden, das Relais A der Fig. 4 zu steuern, anstatt daß man den Ausgang des Servomotorsystems verwendet. Da das Gleichgewicht einem StromfluB aus der lichtelektrischen Zelle entspricht, so muB man in diesem Falle den Kontakt A 1 dahin abändern, daB 4 in der dargestellten Lage ist, wenn Relais A erregt ist. Bevor die Scheibe im Gleichgewicht zur Ruhe kommt, könnte sie um einen gewissen Betrag um die Gleichgewichtslage schwingen, inAbhängigkeit von derGeschwindigkeit, mit der sie sich dieser Lage nähert, d. h., bei Betätigung einer Feinspeisung wird die Scheibe gewöhnlich, ohne zu schwingen, zur Ruhe kommen. Wenn sie dagegen bei einem Rückgang des Magneten in seine Gleichgewichtslage schwingt, wird sie die lichtelektrische Zelle veranlassen, einen Unterbrechungen aufweisenden Strom zu senden, bevor der Strom stetig wird. Die Entstehung eines schädlichen Effektes kann dadurch verhindert werden, daB man in den Stromkreis eine zeitliche Verzögerung bekannter Art, beispielsweise einen Kondensator, an die Relaisspule einschaltet, der den Aufbau einer Spannung an der Relaisspule verzögert, so da8 die lichtelektrische Zelle für eine bestimmte Zeit beleuchtet werden muB, bevor das Relais arbeitet.
  • Fig. 7 veranschaulicht eine hydraulische Vorrichtung zur Ermittlung des Gleichgewichtes der Wägevorrichtung. An dem Gewichtsbalken 120 einer Waage ist ein Kolben 121 so aufgehängt, daB, wenn der Waagebalken sich auf und nieder bewegt, der Kolben seiner Bewegung folgt. Das Ende des Kolbens befindet sich unter dem Spiegel der Flüssigkeit 122 in dem Behälter 123. Der Behälter ist mit der Stütze 124 durch die flachen Federn 125 verbunden, die eine vertikale Verstellung des Behälters zulassen, aber den Behälter in die Gleichgewichtslage zurückführen, wenn die Verstellungskraft nicht mehr wirkt. Mit dem Boden des Behälters 123 ist der Kontakt 126 verbunden, zu dessen beiden Seiten andere Kontakte 127 und 128 liegen. Wenn der Waagebalken sich nach oben bewegt, hat der Behälter das Bestreben, durch den Kolben aufwärts bewegt zu werden, und während der Waagebalken sich nach oben bewegt, berührt der Kontakt 126 den Kontakt 127 und erzeugt einen Stromnuß durch einen geeigneten Stromkreis. Wenn der Waagebalken sich in ähnlicher Weise nach unten bewegt, berührt der Kontakt 126 den Kontakt 128 und schließt einen Stromkreis, der der gleiche oder ein wenig verschieden von dem Stromkreis sein kann, der durch die Kontakte 126 und 127 geschlossen wird. Wenn der Waagebalken im Gleichgewicht zur Ruhe kommt, läßt der Flüssigkeitsfluß in dem Behälter diesen in seine normale Stellung zurückkehren, in der der Kontakt 126 keinen der beiden Kontakte 127 oder 128 berührt.
  • Wenn der Waagebalken sich bewegt, so fließt demnach ein Strom, und wenn er in Ruhe ist, fließt kein Strom.
  • Der Stromkreis kann durch die Einschaltung eines oder mehrerer Kondensatoren abgeändert werden, um sicherzustellen, daß entweder kein Strom fließt oder daß nur ein stetiger Strom fließt, so daß, wenn der Waagebalken zur Ruhe kommt oder sich zu bewegen beginnt, infolgedessen entweder ein stetiger Strom zu Hießen aufhört oder ein stetiger Strom zu fließen beginnt.
  • Fig. 8 veranschaulicht eine Vorrichtung, bei der das Gleichgewicht der Wägevorrichtung auf pneumatischem Wege ermittelt werden kann. 130 ist ein widerstandsloser Balg, nämlich ein solcher, der keine Steifheit besitzt, das ist ein Balg, der aus Gewebe oder einem schlaffen Film hergestellt ist. Der Balg 131 ist ein elastischer Balg mittlerer Steifigkeit, der also zusammengedrückt oder gespannt werden kann, aber, wenn der Druck aufhört, das Bestreben hat, in seine normale Lage zurückzukehren. Ein derartiger Balg kann aus Metall hergestellt werden. An dem Balg 130 ist der Waagebalken 134 einer Waage befestigt, und er ist durch ein Rohr 133 mit dem Balg 131 verbunden.
  • Ein Ventil 132 in dem Rohr verengt den Luftkanal von einem Balg zu dem anderen in einem erwünschten Grade. Zwei in dem Balg 130 vorgesehene Ventile 139 und 140 gestatten, daß Luft schnell angesaugt wird oder in die Atmosphäre entweichen kann, so daß die 13ewegung des Waagebalkens durch die Kompression oder Expansion des Balges 130 nicht behindert wird.
  • Eine Düse 135 an dem Balg 131 öiEnet sich gegen die Atmosphäre und trägt einen Kontakt 136, der zwi- schen zwei anderen Kontakten 137 und 138 liegt.
  • Wenn der Waagebalken sich nach oben bewegt, wird der Balg 130 komprimiert, und ein Teil der komprimierten Luft geht in den Balg 131 über und läßt denselben expandieren. Die Düse 135 bewegt sich nach unten, und der Kontakt 136 berührt den Kontakt 137.
  • Wenn der Waagebalken sich nach unten bewegt, wird Luft aus dem Balg 131 in den Balg 130 eingesaugt.
  • Wenn der Waagebalken zur Ruhe kommt, hat der Balg 131 das Bestreben, in seine mittlere Lage zurückzukehren, und um dies zu ermöglichen, wird durch die Düse entweder Luft eingesaugt, oder sie entweicht aus der Düse, je nachdem ob der Balg 131 expandiert oder komprimiert ist. Wenn der Waagebalken zur Ruhe kommt und der Balg 131 in seine mittlere Lage zurückgegangen ist, wird der Kontakt 136 von einem der beiden Kontakte 137 bzw. 138 getrennt. Durch Einstellung des Ventils 132 und der Größe der Düse 135 kann ein Rückgang des Balges 131 in seine mittlere Lage nur ermöglicht werden, nachdem um eine bestimmte Zeit nachher der Waagebalken zur Ruhe gekommen ist, damit daher die Kontakte nur unterbrochen werden, nachdem die Waage im statischen Gleichgewicht ist. Die Kontakte können zu einem Stromkreis gehören, der eine weitere Betätigung der Waage steuert, und die Vorrichtung kann dazu benutzt werden, zwischen einem Gleichgewicht in der Waage zu unterscheiden, nachdem dieselbe belastet ist, und einem Gleichgewicht, nachdem dieselbe entlastet ist.
  • Die automatische Zuführvorrichtung, die in Gang gesetzt wird, wenn der Behälter austariert und das Gleichgewicht der Wägevorrichtung erreicht ist, wird von der Art des Materials abhängen, das abgewogen wird, und wird der Beschaffenheit des Materials angepaßt sein. Wenn eine Waage gemäß der Erfindung zur Zuführung gewünschter Mengen von Pulver, Granalien, Kugeln, Stücken oder Pasten benutzt wird. kan, n eine vibrierende Zuführung bekannter Art verwendet werden, die vorzugsweise auf hydraulischem Wege betätigt wird, da diese Art von Zuführung eine scharfe Ausschaltung besitzt, verhältnismäßig ruhig arbeitet, bei verschiedenen Amplituden und Frequenzen arbeitet und für weitgehend unterschiedliche Grö-Ben des festen Materials verwendet werden kann. Die Wägevorrichtung der Erfindung kann ferner zum Abwiegen gewünschter Mengen von Flüssigkeiten, und Gasen im Behälter benutzt werden. Flüssigkeiten können in austarierte Behälter durch ein komprimiertes inertes Gas zugeführt werden, wobei die Zuführung automatisch, vorzugsweise durch Spulen betätigte, normal durch Federn geschlossene Ventile, überwacht wird. Unter Druck befindliche Gase können in ähnlicher Weise im Behälter ausgewogen werden.
  • Die Vorrichtung der Erfindung kann zur Herstellung einer gedruckten Aufzeichnung der Netto-, Tara-und Bruttogewichte und auf Wunsch einer sichtbaren Anzeige dieser Gewichte benutzt werden. In der hier beschriebenen Ausführungsform geschieht dies durch Anordnung einer Skala, die zwei Zeiger trägt, von denen der eine sich fortlaufend bewegt und die Tara-und Bruttogewichte anzeigt, während der andere Zeiger sich nur während der Nettowägung bewegt. Die elektrischen Impulse werden nur auf das Zählwerk übertragen, und es ist daher bei dieser Ausführungsform nicht möglich, eine gedruckte Aufzeichnung der Tara-und der Bruttogewichte zu geben. Durch Abänderung der hier beschriebenen und in den Fig. 1, 2,3 und 4 dargestellten Vorrichtung können zusätzliche Zählwerke verwendet werden, die diese zusätzlichen Angaben liefern. Die allgemeine Anordnung ist der in den Fig. 1 und 2 beschriebenen ähnlich, und es wird ein Servomotorsystem benutzt, das dem der Fig. 3 ähnlich ist. Der Stromkreis zur Ermittlung des Gleichgewichts und zur Inbetriebsetzung der gewichtbestimmenden Vorrichtung und zur Steuerung der Zuführvorrichtung ist in Fig. 9 dargestellt. Die Rückstellvorrichtung des das Nettogewicht anzeigenden Zeigers in seine Nullstellung ist ähnlich der in Fig. 2 beschriebenen, nur daß die Feder 38 an Erde angeschlossen und der Kontakt 39 mit dem Stromkreis der Magnetkupplung verbunden ist. Es werden drei Zählwerke benutzt, eines um das Taragewicht anzuzeigen, eines um das Nettogewicht und eines um das Bruttogewicht anzuzeigen. Wenn beim Abwägen ein Behälter auf die Plattform gesetzt wird, so arbeitet das Bruttozählwerk fortlaufend. Auch der Zeiger29 bewegt sich, um eine sichtbare Anzeige des Nettogewichtes zu liefern. Im Gleichgewicht nach dem Taraausgleich beginnt die Schnellspeisung, das Tarazählwerk hört zu arbeiten auf, und das Nettozählwerk beginnt zu arbeiten. Wenn die richtigen Stromkreise hergestellt sind, wechselt in dem Nettozählwerk die Schnellspeisung in Langsamspeisung, und schließlich wird die Speisung gestoppt.
  • Wenn das System am Ende des Füllvorganges im Gleichgewicht ist, zeigen die Zählwerke die Brutto-, Tara-und Nettogewichte an, und die Druckvorrichtung arbeitet und gibt die aufgedruckte Aufzeichnung.
  • Die Zählwerke werden automatisch in die Nullstellung zurückgeführt, nachdem der Drucker gearbeitet hat.
  • Der Stromkreis der Magnetkupplung, die den Zeiger 28 mitgenommen hat, wird gemäß seiner Anordnung geöffnet, wie oben beschrieben, wenn der Zeiger bis nahe zur Nullstellung auf seinem Rückgang, das ist in der Nähe der l-Pfund-Marke, auf der Skala ist, und der Zeiger wird in die Nullstellung durch eine Feder zurückgestellt, die den Zeiger gegen einen festen Anschlag stößt.
  • In Fig. 9 sind die Eingangsklemmen eines Gleichrichters 150 mit den Ausgangsklemmen des Verstärkers des Servomotorsystems verbunden, und seine Ausgangsklemmen sind verbunden mit dem Relais L.
  • Die Relais L, M,. V, P,-Q, R und S steuern die Kontaktgruppen LI, L2 ; M1, M2 ; N1, N2, N3, N4 ; P1, P2 ; Ql, Q2 ; R1, R2, R3 ; und S1, S2. In der Zeichnung befinden sich die Relais in ihrer stromlosen Lage. Der Zweiwegeschalter 151 und der Einzelschalter 152 sind miteinander gekuppelt und werden durch die Bewegung der wägenden Plattform betätigt, die Kontakte sind in der gezeichneten Lage, wenn die Plattform nicht belastet ist, und die sich bewegenden Kontakte sind in der unteren Lage, wenn ein Behälter auf der Plattform steht. Die Kontakte 153 und 154 stellen die Stromkreise dar, die in dem Nettozählwerk gebildet werden, wenn die richtige Anzahl von Impulsen aufgegeben worden ist, um den Wechsel von Schnell-in Langsamspeisung zu bewirken und die Betätigung der Zuführvorrichtung zu stoppen. Die Klemme 155 ist an eine weiße Anzeigelampe angeschlossen, die Klemmen 156 und 157 sind an die automatische Zuführvorrichtung angeschlossen, die Klemme 156 steuert dieGrobspeisung und dieKlemme 157 die Feinspeisung. In dem Schnellspeisungsstromkreis liegt in Parallelschaltung eine roteAnzeigelampe und in dem Langsamspeisungsstromkreis parallel eine gelbe Anzeigelampe. Klemme 158 ist mit der Druckvorrichtung verbunden, in deren Stromkreis parallel eine grüne Anzeigelampe geschaltet ist. Die Klemmen 159,160 und 161 sind mit den Tara-, Netto-bzw.
  • Bruttozählwerken verbunden, wobei ein Gleichstrom- anschluB mit jedem Zählwerk verbunden ist. Die Magnetkupplung, die den Zeiger 128 betätigt, ist in 162 dargestellt. Die Klemme 163 ist an einen 230-Volt-Wechselstromanschluß angeschlossen. Die Klemme 164 ist mit dem Kontakt 39 (Fig. 4) verbunden, und bildet einen Haltekontakt für das Relais, so daß, wenn dieses Relais einmal erregt und der Magnetkupplungsstromkreis geschlossen ist, der Stromkreis geschlossen bleibt, bis der Zeiger nahe zu seiner Nullstellung zurückgegangen ist und die Rolle in die Nut der mit dem Zeiger verbundenen Scheibe (Fig. 3) einfällt. Die mit + bezeichneten Klemmen sind je mit einem 24-Volt-GleichstromanschluB verbunden. Der Anschluß der elektrischen Impulse ist mit der unteren Klemme des Kontaktes S2 verbunden.
  • Wenn ein Futter verwendet wird, wird der Servomotorstromkreis offen und der zugehörige, in diesem Falle von Hand betätigte Schalter in der oberen Stellung gehalten, bis das Futter eingesetzt ist. Der Servomotorstromkreis wird hierauf geschlossen, worauf die Bewegung des gekuppelten Schalters in die untere Lage folgt. Das Austarieren und Auswägen erfolgt hierauf automatisch. Am Ende der Wägung wird der gekuppelte Schalter nach oben bewegt und der Servomotorstromkreis geöffnet, wenn der Motor in seine Nullstellung zurückgegangen ist.
  • Tabelle II gibt die Aufeinanderfolge der Vorgänge, die während eines Wägungsvorganges einer Wägevorrichtung stattfinden, der durch den in Fig. 9 dargestellten Stromkreis gesteuert wird (Tabelle umseitig).
  • Die Wägevorrichtung der Erfindung kann ferner in Verbindung mit einer sichtbaren Anzeigevorrichtung benutzt werden, die durch eine Vorrichtung eingestellt wird, die durch die Bewegung einer einen Gegenstand tragenden Waage betätigt wird, wenn ein Behälter auf dieselbe aufgesetzt ist. Eine derartige Vorrichtung kann eine feste Skala, eine bewegliche Skala und einen Zeiger enthalten. Während des Austarierens bewegen sich sowohl die bewegliche Skala als auch der Zeiger so, daß die Nullstellung der beweglichen Skala dem Zeiger gegenüber bleibt. Im Gleichgewicht wird eine weitere Bewegung der beweglichen Skala verhindert, und wenn das Nettogewicht zugeführt worden ist, wird das Nettogewicht durch den Zeiger auf der beweglichen Skala angezeigt, das Bruttogewicht durch den Zeiger auf der festen Skala, und das Taragewicht wird durch die Lage der Nullstellung der beweglichen Skala auf der festen Skala angezeigt. Die bewegliche Skala kann durch ein Servomotorsystem der oben beschriebenen Art angetrieben werden oder durch eine Magnetkupplung od'er durch eine Wheatstonebrücke der unten beschriebenen Art. Alternativ kann ein Zeitschalter benutzt werden zu dem Zweck, um eine weitere Verstellung der sichtbaren Anzeigevorrichtung zu verhindern, wenn das Gleichgewicht erreicht ist, und die hierauf den Beginn der automatischen Speisung ermöglicht. Wenn der gefüllte Behälter von der Plattform entfernt wird, geht der Zeiger in die Nullstellung, und die bewegliche Skala kann durch elektrische Mittel zurückgestellt oder mittels einer leicht gespannten Feder in die Nullstellung zurückgestellt werden.
  • Eine in Fig. 10 dargestellte Wheatstonebrücke kann benutzt werden, um die gewichtsbestimmende Vorrichtung einzustellen oder in Gang zu setzen. Die Wheatstonebrücke umfaßt die vier Widerstände 181, 182, 183 und 184, und Strom wird in den Stromkreis aus dem Wechselstromanschluß 55 gespeist. Die Wheatstonebrücke ist mit der Eingangsseite des Verstärkers 186 und ein elektrischer Antriebsmotor-187 ist mit der Ausgangsseite des Verstärkers verbunden.
  • Tabelle II
    Magnet-
    Platt-
    Wägungs- Stand der Servomotor- kupplung Relais
    form-
    stufe Wägemaschine stystem betätigt
    schalter
    Zeifger L M N P Q R S
    1 Plattorm leer Übereinstimmung oben aus aus aus ein aus aus aus ein
    in Nullstellun
    2 Trommel außer Über- oben aus ein aus ein aus aus aus ein
    teilweise auf einstimmung
    Plattform
    3 Trommel voll außer Über- unten aus ein ein ein aus aus aus ein
    auf Plattform einstimmung
    4 Taragewicht Übereinstimmung unten ein aus ein aus ein aus ein
    registriert bei Tara
    5 Zeiger geht außer Über- unten ein ein ein aus ein aus aus ein
    über 1-Pfund- einstimmung
    Marke
    6 Grobspeisungs- außer Über- unten ein ein ein aus ein ein aus ein
    schalter einstimmung
    berührt
    7 Feinspeisnungs- außer Über- unten ein ein ein aus ein ein ein ein
    schalter einstimmung
    berührt
    8 In Gleichgewicht Übereinstimmung unten ein aus ein aus ein ein ein aus
    bei vollem bei Bruttogewicht
    Bruttogewicht
    9 Volle Trommel außer Über- oben ein ein ein aus ein ein ein aus
    weggenommen einstimmung
    10 Gekuppelter Zei- außer Über- oben aus ein ein aus aus ein ein aus
    gerfälltzurück einstimmung
    auf 1-Pfund-
    Marke
    11 Plattform Übereinstimmung oben aus aus aus ein aus aus aus ein
    in Ruhr leer in Nullstellung
    Der Verstärker ist mit einem Wechselstromanschluß 188 verbunden. Jeder der Widerstände 181 und 182 ist regelbar, und Widerstand 182 ist mechanisch mit dem Rotor des Antriebsmotors so verbunden, daß, wenn der Widerstand 181 geändert wird, Strom durch den Stromkreis fließt, der verstärkt und dem Motor zugeführt wird. Der Motor arbeitet dann und ändert den Wert des Widerstandes 182, bis ein Ausgleich hergestellt ist und der Strom durch den Stromkreis zu fließen aufhort. Diese Vorrichtung benutzt eine sichtbare Gewichtsanzeigevorrichtunig, bestehend aus einem Zeiger, einer festen Skala und einer beweglichen Skala, indem man den Zeiger über und in Kontakt mit einem Widerstandsdraht beweglich macht, wobei der Widerstand 181 der Fig. 10 gleichwertig ist mit der Lange des Widerstandsdrahtes zwischen dem Zeiger und der fixierten Nullstellung der Skala. Die bewegliche Skala ist ferner so eingerichtet, daß sie sich über und in Kontakt mit einer Widerstandsleitung bewegt, wobei der Widerstand 182 der Fig. 1, 0 der Lange der Widerstandsleitung zwischen dem Punkt des Kontaktes zwischen der sich bewegenden Skala und der Widerstandsleitung und der Nullstellung der fixierten Skala ist.
  • Der Antriebsmotor ist mit der beweglichen Skala verbunden. Eine Verstellung des Zeigers bewirkt einen Stromfluß in dem Kreise, der seinerseits den Motor und damit die bewegliche Skala in Drehung versetzt, bis der Ausgleich wiederhergestellt ist, d. h. wenn die Nullstellung der beweglichen Skala sich gegenüber dem Zeiger befindet. Die bewegliche Skala kann daher so angeordnet werden, daß sie einer Bewegung des Zeigers folgt. Der Mechanismus kann durch die Verwendung einer Kapazitätsbrücke reibungslos gemacht werden. Die Wheatstonebrücke kann ferner, worauf hingewiesen wird, in Verbindung mit einem elektrischen Relais zur Ermittlung des Gleichgewichts benutzt werden, um eine gewichtbestimmende Vorrichtung in Tätigkeit zu setzen.
  • Auf Wunsch kann ein Handschalter vorgesehen werden, um die automatische Zuführvorrichtung in Gang zu setzen. Wenn die Vorrichtung der Erfindung dazu benutzt wird, Behälter aus Bunkern oder Trichtern mittels einer automatischen Abfüllvorrichtung zu füllen, und die Behälter Futter haben, wird vorzugsweise ein Schalter verwendet, um die automatische Betätigung der Vorrichtung einzuschalten oder zu stoppen, damit das Futter in die Zuführvorrichtung eingesetzt werden kann, ohne daß die Wägevorrichtung gestört wird. Es kann daher ein Schalter benutzt und betätigt werden, wenn das Futter in geeigneter Weise eingesetzt ist, worauf er die Folge der Einstellung der Wägevorrichtung für das Gewicht des Behälters, die Einschaltung und Ausschaltung der Materialspeisung und zugleich auf Wunsch der Tara-, Netto-und Bruttowägung veranlaßt, worauf der Behälter von der Plattform weggenommen wird und seine Etikettierung und das Aufsetzen eines neuen Behälters auf die Plattform erfolgt. Der Schalter kann automatisch so gesteuert werden, daß bei irgendeiner geeigneten Stufe des Wägungsvorgangs der Schalter betätigt wird, um den Stromkreis zu öflinen, der die automatische Betätigung der Vorrichtung überwacht, und der Stromkreis nur geschlossen wird durch Handschaltung des Schalters. Eine derartige Schaltvorrichtung ist in Fig. 4 (Relais C und Schalter 75) und auch in Fig. 9 dargestellt.
  • PATENTANSPRFJCHE-1. Wägevorrichtung mit elektrischer Steuerung für die selbsttätige Zuführung von Stoffen be- stimmter Nettogewichte zu einem auf der Lastseite der Waage befindlichen Behälter, bei der mit einer Anfangsverzögerung die Stoffzufiihrung beginnt und durch einen Impulsgenerator in ihrer Anzahl der durch die Stoffzuführung bewirkten Gewichtsänderung entsprechende elektrische Impulse erzeugt und einem Zählwerk zugeleitet werden, das nach einer dem voreingestellten Nettogewicht entsprechenden Impulsgabe die Stoffzuführung selbsttätig durch elektrische Schaltmittel unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß das die Arbeitsweise der Zuführvorrichtung steuernde Zählwerk mittels einer elektrischen, elektronischen, magnetischen, hydraulisch-elektrischen oder pneumatisch-elektrischen oder ähnlichen Vorrichtung (25,26,32, 33, 48,49,50 ; 181 bis 188 ; 90 bis 96 und C 1, C 2, R 1 und R 2 in Fig. 5 ; 100 bis 109,120 bis 128,130 bis 140) zur Ermittlung des Gleichgewichts der Waage nach deren Belastung, beispielsweise durch ein Taragewicht gesteuert wird.

Claims (1)

  1. 2. Wägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk ein elektrisches Zählwerk mit mehreren Relais ist und daß die elektrische Vorrichtung einen Stromkreis aufweist, welcher geschlossen ist, wenn alle Relais entsprechend dem vorbestimmten Gewicht in einheitlicher Stellung sind, wobei alle diese Relais einen Teil des geschlossenen Stromkreises bilden.
    3. Wägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk ein elektronisches Zählwerk ist, welches einen Stromkreis steuert, der einen Teil der elektrischen Vorrichtung darstellt und so angeordnet ist, daß er anspricht, wenn die Arbeitsbedingung des Zähl, werks dem vorbestimmten Gewicht entspricht.
    4. Wägevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk kraftschlüssig an die die Impulse erzeugende Vorrichtung angeschlossen ist und letztere in Tätigkeit durch eine Vorrichtung gesetzt wird, welche bei der Ermittlung des Gleichgewichts anspricht und eine magnetische Kupplung aufweist.
    5. Wägevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk kraftschlüssig an die die Impulse erzeugende Vorrichtung über eine Vorrichtung angeschlossem ist, welche bei der Impulsgabe in Tätigkeit tritt und ein Relais (N4) aufweist.
    6. Wägevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine elektrische Vorrichtung aufweist, welche in Tätigkeit tritt, wenn das Zählwerk eine zweite Arbeitsbedingung entsprechend einem Gewicht erreicht, welches geringer als das vorbestimmte Gewicht ist, um die Zuführvorrichtung in ihrer Wirkung zu verlangsamen.
    7. Wägevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Erzeugung von Impulsen und das Zählwerk im Abstand von der den zu wägenden Gegenstand tragenden Einrichtung angeordnet sind.
    8. Wägevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Erzeugung der Impulse an der den zu wagenden. Gegenstand tragenden Einrichtung durch einen Servomotorstromkreis angeschlossen ist.
    9. Wägevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Impulse erzeugende Vorrichtung an die den zu wägenden Gegenstand tragende Einrichtung mittels einer Wheatstonebrücke angeschlossen ist.
    10. Wägevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB sie einen Teil (61, A 1, 76, B 1, C) aufweist, welcher die das Gleichgewicht ermittelnde Einrichtung selbsttätig sperrt, wenn die den zu wägenden Gegenstand tragende Einrichtung abgeladen wird und im Stillstand ist, und daß ferner ein von Hand betätigbarer Schalter vorgesehen ist, um die Sperrvorrichtung freizugeben.
    In Betracht gezogene Druckschriften : Deutsche Patentschriften Nr. 560 623, 654 351, 681950, 809490 ; schweizerische Patentschrift Nr. 268 895 ; britische Patentschrift Nr. 639 461 ; USA.-Patentschriften Nr. 2 605 694,2 610 052, 2 516 456.
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