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DE1075287B - Mit einer Öffnung versehener Deckel fur Kokillea - Google Patents

Mit einer Öffnung versehener Deckel fur Kokillea

Info

Publication number
DE1075287B
DE1075287B DENDAT1075287D DE1075287DA DE1075287B DE 1075287 B DE1075287 B DE 1075287B DE NDAT1075287 D DENDAT1075287 D DE NDAT1075287D DE 1075287D A DE1075287D A DE 1075287DA DE 1075287 B DE1075287 B DE 1075287B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
leg
opening
tube
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075287D
Other languages
English (en)
Inventor
Dortmund Dr Ing Erwin Eickworth
Original Assignee
Hoesch - Westfalenhutte Aktien gesellschaft, Dortmund
Publication date
Publication of DE1075287B publication Critical patent/DE1075287B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei der Herstellung von unberuhigtem Stahl fällt bei der offenen Kokille laufend Kaltluft in den freien Kokillenraum, wodurch eine Oxydation des Metalls stattfindet. Um diesen Lufteinfall zu vermeiden, ist es bekannt, die offenen Kokillen oben einzuschnüren, so daß der bei der Erstarrung des Blockes entstehende CO-Gasstrom in dem verengten Querschnitt so heftig ist, daß Luft nicht in den freien Kokillenraum eindringen kann.
Ein voller Erfolg ist hierdurch jedoch nicht zu erreichen, da die Kokillenöffnung trotz der Einschnürung immerhin noch so groß ist. daß der CO-Gasstrom sie nicht vollständig ausfüllt. Es bildet sich in jedem Falle noch eine Mischung von Luft und CO-Gas.
Es ist des weiteren auch bekannt, eine Kokille mit einem Deckel zu versehen, der eine Öffnung aufweist. Durch diese Öffnung wird eine Schwimmerstange geführt, und andererseits ist die Unterseite des Deckels so ausgespart, daß sich der Schwimmer ventilartig in diese Aussparung einlegt. Damit soll erreicht werden. daß die Gase aus der Öffnung des Deckels entweichen können und der Deckel vollkommen abgeschlossen ist. Dieser Vorschlag hat sich aber praktisch nicht einführen können, weil es kaum ein geeignetes Material dafür gibt. Auch ist es schwierig, das Verziehen des Schwimmers zu verhüten, da der Schieber ständig Temperaturen von 1500 bis 1600° C ausgesetzt ist.
Des weiteren ist es auch bekannt, eine Kokille mit einem Deckel, der mit einer seitlichen Öffnung ausgestattet ist, zu versehen. Aber auch hierdurch kann das Einströmen von Luft nicht verhütet werden.
Die Nachteile dieser bekannten Einrichtungen werden nun durch mit Öffnungen versehene Deckel vermieden, bei denen erfindungsgemäß die Öffnung" mit einem U-förmig gebogenen, beiderseits offenen Rohr verschlossen ist. dessen an die Öffnung des Deckels anschließender Schenkel kürzer ist als der andere nach unten gebogene Schenkel. Insonderheit kann dieser nach unten gebogene Schenkel mit einem Filtertopf versehen sein, an dem noch ein Absperrhahn angeordnet ist.
Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß die Kokille oben abgedeckt ist und der bei der Erstarrung des unberuhigten Stahles entstehende CO-Gasstrom derart durch das gebogene Rohr abgeleitet wird, daß infolge der S-Form des Rohres ein Einfallen der Luft in die Kokille nicht möglich ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit besonderem Vorteil für die Herstellung von bleilegiertem Stahl, also bleihaltigem Automatenstahl, verwendet werden. Bekanntlich verdampft ein Teil des zulegierten Bleies, und es entstehen beim Zutritt von Luftsauerstoff die für den Menschen schädlichen Bleioxyddämpfe. Diese Dämpfe werden üblicherweise mit Mit einer Öffnung
versehener Deckel für Kokillen
Anmelder:
Hoesch -Westf alenhütte
Aktiengesellschaft,
Dortmund, Eberhardstr. 12
Dr.-Ing. Erwin Eickworth, Dortmund,
ist als Erfinder genannt worden
umständlichen Filtervorrichtungen aufgefangen. Es hat sich gezeigt, daß durch die erfindungsgemäße Vorrichtung die Kondensation der Bleidämpfe, die bekanntlich nicht oxydieren dürfen, gewährleistet ist. Die Bleidämpfe scheiden sich in Form von feinstverteiltem Metallstaub ab und können so ohne weiteres als Bleipaste gewonnen werden. Zweckmäßig wird bei dieser Vorrichtung das vorbeschriebene Filter verwendet, das mit Glaswolle gefüllt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Abdeckvorrichtung dargestellt.
Die Kokille 1. im vorliegenden Falle eine an sich bekannte Flaschenhalskokille, ist mit dem Deckel 2 versehen, in dem das hebeartig gebogene Rohr 3 sitzt. Der absteigende Schenkel des Rohres 3 ist noch mit einem Filter 4 ausgestattet, wobei das Rohr in dem Filter mit Durchlaßöffnungen 4 versehen ist und Trennscheiben 6 besitzt. Am unteren Ende des Rohres 3 ist ein Absperrhahn 5 angebracht.
Das Rohr 3 ist so groß zu wählen, daß beim Saugen eines Blockes im Endstadium der Erstarrung keine Luft, sondern vorher in das Rohr 3 eingeströmte Kohlenoxydgase angesaugt werden. Nach Erfahrung genügt hierfür ein etwa zweizölliges Rohr mit einer Länge von etwa 120 mm. Statt des aufzulegenden Deckels kann aber auch ein Kasten verwendet werden, der in eine Sandtasse eingelassen ist. Diese Sandtasse wird im oberen Teil der Kokille vorgesehen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Mit einer Öffnung versehener Deckel für Kokillen, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung
909 729/376
mit einem U-förmig gebogenen, beiderseitig offenen Rohr (3) verschlossen ist, dessen an die öffnung des Deckels anschließender Schenkel kürzer ist als der andere, nach unten gebogene Schenkel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der längere, nach unten gebogene Schenkel des Rohres (3) mit einem Filtertopf versehen ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des nach unten gebogenen Schenkels des Rohres (3) ein Absperrhahn angeordnet ist.
Tn Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 307 017, 577 693:
britische Patentschrift Nr. 520227.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 729/376 2.60
DENDAT1075287D Mit einer Öffnung versehener Deckel fur Kokillea Pending DE1075287B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1075287B true DE1075287B (de) 1960-02-01

Family

ID=599148

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1075287D Pending DE1075287B (de) Mit einer Öffnung versehener Deckel fur Kokillea

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1075287B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4050668A (en) * 1976-09-27 1977-09-27 Joseph Perri Ingot mold with heat reflecting cover

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE307017C (de) *
DE577693C (de) * 1931-12-10 1933-06-02 Eduard Herzog Dr Ing Verfahren und Kokille zur Verbesserung von unberuhigt vergossenem Stahl
GB520227A (en) * 1938-05-02 1940-04-18 Inland Steel Co A method of, and means for, adding lead to steel

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