DE1075052B - Warmeschutzkanal fur im Erdboden ver legte Fernheizleitungen - Google Patents
Warmeschutzkanal fur im Erdboden ver legte FernheizleitungenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L59/00—Thermal insulation in general
- F16L59/14—Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
- F16L59/15—Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems for underground pipes
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Wärmeschutzkanal für im Erdboden verlegte Fernheizleitungen, wobei der
Kanal aus zwei unsymmetrischen, übereinanderliegenden, schalenartigen Teilen mit waagerechten Längsfugen
an den Stoßstellen besteht.
Wärmeschutzkanäle dieser Art sind bekannt, bei denen der Unterteil im senkrechten Querschnitt ein
flaches, nach oben offenes Rechteck bildet, während der Oberteil ein auf dieses passendes Korbbogenprofil
aufweist. Die Längsfuge zwischen dem Ober- und dem Unterteil liegt wesentlich unter der waagerechten
Mittellinie des Kanals.
Diese bekannte Kanalbauart hat den Nachteil, daß die Baugrube, in der der Kanal verlegt wird, an ihrer
Sohle bedeutend breiter als die Kanalaußenbreite sein muß, um genügend Platz für das Einbringen der Dichtungsmasse
in die tiefgelegenen Längsfugen zu haben. Ferner muß die Grubensohle für die Aufnahme der
flachen Unterteile sorgfältig geebnet sein, damit diese Teile allseitig ausgerichtet liegen.
Vom Verlegen der Unterteile an bis zum Auflegen der Oberteile kann bei diesen Kanälen Erdreich von
den Seitenwänden der Grube in den niedrigen, offenen Kanalunterteil fallen. Das hat nicht nur eine Verunreinigung
des Kanals und der Dichtungsfugen zur Folge, sondern beeinträchtigt auch wesentlich die
Wärmedämmwirkung, weil der Wassergehalt des eingedrungenen Erdreichs die Dämmfähigkeit des
Wärmedämmstoffes, insbesondere von Zellenbeton, herabsetzt.
Schließlich ist auch die Abdichtungsarbeit an den Längsfugen wegen der tiefliegenden und nur schlecht
zu erreichenden Fugen schwierig und zeitraubend.
Die vorerwähnten Nachteile werden bei einem Wärmeschutzkanal der eingangs angeführten Gattung
nach der Erfindung dadurch vermieden, daß der Querschnitt des Kanals oval ist und die Längsfugen der
beiden Teile durch Hochziehen der Seitenwände des Unterteils bis über die waagerechte Mittellinie des
Kanals in der oberen Hälfte des Kanalumfanges verlaufen.
Insbesondere bei im Querschnitt größeren Kanälen mit zwei nebeneinanderliegenden Rohrleitungen kann
der kleinere Kanaloberteil in der Mitte nach unten eine entweder durchgehende oder mit Aussparungen
versehene, senkrechte Trennwand aufweisen, die sich auf den Kanalboden abstützt. Die Trennwand hat den
Zweck, die Seitenwände des Kanals, die sonst die Hauptlast des Oberteils tragen müßten, zu entlasten.
Hierdurch wird es auch möglich, die Außenwände in ihrer Stärke gering zu halten, was sich günstig auf
den Preis auswirkt.
Um sicherzustellen, daß beim Ausfüllen des Kanals mit Zellenbeton als Wärmedämmstoff die Fernheiz-Wärmeschutzkanal
für im Erdboden
verlegte Fernheizleitungen
verlegte Fernheizleitungen
Anmelder:
Laurits Albert Jensen, Odense (Dänemark)
Laurits Albert Jensen, Odense (Dänemark)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Beanspruchte Priorität:
Dänemark vom 23. November 1955
Dänemark vom 23. November 1955
Laurits Albert Jensen, Odense (Dänemark),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
rohre vollständig in dem Zellenbeton eingebettet sind, sich aber gleichzeitig keine die Wärmedämmung störenden
Hohlräume — insbesondere im Oberteil — ausbilden können, sind zwei Maßnahmen möglich, die
sich danach richten, ob der Kanal eine Trennwand aufweist oder nicht. Bei Kanälen ohne Trennwand
füllt man von vornherein den kleineren Kanaloberteil mit einer Wärmedämmschicht aus Zellenbeton, die mit
den beiden Längskanten des Kanaloberteils bündig liegt. Dieser Oberteil wird dann, nachdem der Unterteil
vollständig mit Zellenbeton ausgefüllt ist, auf den Kanalunterteil gelegt und anschließend an der Fuge
abgedichtet.
Bei Kanälen mit Trennwänden erübrigt sich meistens das vorherige Ausgießen des Kanaloberteils. Sobald
der Oberteil auf den frisch mit Zellenbeton gefüllten Unterteil gebracht ist, wird durch die dabei
in die Füllung des Unterteils getriebene Trennwand genügend Zellenbeton in den Oberteil hinaufgepreßt,
so daß sich dieser nach und nach ganz mit Zellenbeton füllt.
Zum Verbinden der Kanalenden dient vorzugsweise ein loser Muffenring, der bis zur Mitte der Kanalseitenwände
geht und eine Nut zum Ausfüllen mit Asphalt oder Beton aufweist.
Die Falze zwischen dem Ober- und Unterteil und/ oder zwischen benachbarten Kanalabschnitten können
Z-förmig ausgeführt sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. 1 einen senkrechten Querschnitt durch einen Wärmeschutzkanal für kleine, nebeneinanderliegende
Fernheiz rohre,
909 728/8Ϊ
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt durch einen Wärmeschutzkanal für größere Fernheizrohre mit
fester Muffe am Unterteil,
Abb. 3 einen Querschnitt durch eine Z-förmige Längsverbindung der Kanalteile,
Abb. 4 die Seitenansicht eines losen Muffenringes zum Verbinden der Unterteile und
Abb. 5 denselben Muffenring von oben gesehen.
Der Wärmeschutzkanal besteht aus zwei unsymmetrischen
Teilen, einem Oberteil α und einem Unterteil b, die zusammen einen geschlossenen, im senkrechten
Querschnitt ovalen Kanal bilden, dessen zwei zusammenstoßende Längsfugen c in der oberen Hälfte
des Kanalumfanges verlaufen (Abb. 1 und 2). Mit d sind zwei nebeneinanderliegende Fernheizrohre bezeichnet,
die beim Verlegen im Betonkanal in entsprechenden Abständen durch Stehklötze unterstützt sind,
wie j andeutet. Mit e ist der Wärmedämmstoff, vornehmlich Zellenbeton, bezeichnet, womit der Unterteil
b bis zu den beiden Oberkanten c angefüllt wird. Der Oberteil α ist vor dem Auflegen auf den Unterteil
ebenfalls mit erhärtendem Wärmedämmstoff g bis zu den beiden Unterkanten c ausgegossen.
Vom Oberteil kann — z. B. damit zusammengegossen — eine senkrechte Trennwand h von der Mitte
nach unten ausgehen (Abb. 2), die sich am Boden des Kanalunterteils abstützt. Diese Trennwand kann entweder
durchgehend verlaufen oder Aussparungen aufweisen; sie dient dazu, den Druck des Oberteils auf
den Kanalunterteil derart zu verteilen, daß dieser nur geringe Wandstärke zu besitzen braucht. Die Trennwand
ist nur da nötig, wo es sich um Kanäle mit großen Abmessungen handelt.
Die zusammenstoßenden Längsfalze c können an den Außenrändern schräg abgeschnitten sein, so daß
die Schnittflächen miteinander eine winkelförmige Nuti bilden (s. Abb. 1 und 2). Diese Nut läßt sich
dann mit Asphalt oder Zement ausgießen, um die beiden Längsfugen gut gegeneinander abzudichten; diese
Arbeit ist leicht durchzuführen, da an dem in der Baugrube liegenden Wärmeschutzkanal die beiden Längsfugen
schräg aufwärts gerichtet sind und infolge der unsymmetrischen Form der beiden Kanalteile in der
oberen Hälfte des Kanalumfanges verlaufen.
In Abb. 3 ist ein im Schnitt Z-förmiger Längsfalz der beiden Kanalteile dargestellt, der eine gute Abdichtung
gewährleistet.
Mit ;' ist die Bewehrung der Betonteile α und b angedeutet.
Zum Abdichten der Querfugen am Kanalunterteil b können die in Abb. 4 und 5 dargestellten losen, halbringförmigen Muffen k benutzt werden. Sie werden
auf das Unterteil vor dem Anfüllen mit Zellenbeton und vor dem Auflegen des Oberteils α angebracht und
können eine Nut m aufweisen, die sich zum Abdichten mit Asphalt ausfüllen läßt. Diese losen Muffen gehen
nur bis zur Mitte der Kanalseitenwände. Der Winkel zwischen den Oberkanten der Muffen und dem Schutzkanal
kann mit Asphalt oder Beton ausgefüllt werden. Der Kanalunterteil kann am einen Ende mit der in
Abb. 2 angedeuteten festen Muffe η ausgerüstet sein, deren Seitenteile bis zu den. Längsfugen c des Kanalunterteils
hinaufreichen. Der Zwischenraum r zwischen der festen Muffe η und der Außenseite des Kanaloberteils
α läßt sich ebenfalls mit Asphalt oder Zement ausfüllen (s. Abb. 2).
Claims (5)
1. Wärmeschutzkanal für im Erdboden verlegte Fernheizleitungen aus zwei unsymmetrischen,
übereinanderliegenden, schalenartigen Teilen mit waagerechten Längsfugen an den Stoßstellen, dadurch
gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Kanals oval ist und die Längsfugen (c) der beiden
Teile durch Hochziehen der Seitenwände des Unterteils bis über die waagerechte Mittellinie des
Kanals in der oberen Hälfte des Kanalumfangs verlaufen.
2. Wärmeschutzkanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinere Kanaloberteil (a)
in der Mitte nach unten eine entweder durchgehende oder mit Aussparungen versehene, senkrechte
Trennwand (K) aufweist, die sich auf den Kanalboden abstützt (Abb. 2).
3. Wärmeschutzkanal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinere Kanaloberteil
mit einer eingegossenen und erhärtenden Wärmedämmschicht aus Zellenbeton (g) ausgefüllt
ist, die mit den beiden Längskanten des Kanaloberteils (α) bündig liegt (Abb. 1, 2).
4. Wärmeschutzkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Verbinden der Kanalenden ein loser Muffenring (n) dient, der bis zur Mitte der Kanalseitenwände
geht und eine Nut («) zum Ausfüllen mit Asphalt oder Beton aufweist (Abb. 4, 5).
5. Wärmeschutzkanal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Falze zwischen Ober- und Unterteil und bzw. oder zwischen benachbarten Kanalabschnitten Z-förmig
sind (Abb. 3).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Brennstoff, Wärme, Kraft«, Jahrgang 1952, Heft 12, S. 397.
Zeitschrift »Brennstoff, Wärme, Kraft«, Jahrgang 1952, Heft 12, S. 397.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 728/81 1.60
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1075052B true DE1075052B (de) | 1960-02-04 |
Family
ID=598974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1075052D Pending DE1075052B (de) | Warmeschutzkanal fur im Erdboden ver legte Fernheizleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1075052B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3934615A (en) * | 1974-04-08 | 1976-01-27 | Paul Lukomskyj | Segmented rigid insulated conduit |
| US4275771A (en) * | 1979-11-15 | 1981-06-30 | Campbell Frank Jun | Interlocking truncated triangular insulator |
-
0
- DE DENDAT1075052D patent/DE1075052B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3934615A (en) * | 1974-04-08 | 1976-01-27 | Paul Lukomskyj | Segmented rigid insulated conduit |
| US4275771A (en) * | 1979-11-15 | 1981-06-30 | Campbell Frank Jun | Interlocking truncated triangular insulator |
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