DE801916C - Herstellungsverfahren fuer Leitungskanaele - Google Patents
Herstellungsverfahren fuer LeitungskanaeleInfo
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- DE801916C DE801916C DE1948P0002980 DEP0002980D DE801916C DE 801916 C DE801916 C DE 801916C DE 1948P0002980 DE1948P0002980 DE 1948P0002980 DE P0002980 D DEP0002980 D DE P0002980D DE 801916 C DE801916 C DE 801916C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
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- E02D29/00—Independent underground or underwater structures; Retaining walls
- E02D29/045—Underground structures, e.g. tunnels or galleries, built in the open air or by methods involving disturbance of the ground surface all along the location line; Methods of making them
- E02D29/05—Underground structures, e.g. tunnels or galleries, built in the open air or by methods involving disturbance of the ground surface all along the location line; Methods of making them at least part of the cross-section being constructed in an open excavation or from the ground surface, e.g. assembled in a trench
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Leitungskanäle, z. B. solche für Fernheizungen, wurden bisher nach dem Baukastensystem aus Betonklötzen oder unter Verwendung einer Holzverschalung durch Ausgießen der Wände mit Beton hergestellt. Beide Bauarten sind wegen der hohen Kosten für den Transport der schweren Betonklötze oder des benötigten Holzes unrentabel.
- Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung werden die Kanalwände und der Boden aus dünnen Beton- oder Eisenbetonplatten so gebildet, daß zwischen diesen Platten und dem Erdreich ein der beabsichtigten Wandstärke entsprechender Raum frei bleibt, der dann mit Beton eingeschlemmt wird.
- Auf diese Weise ist es möglich, jeweils längere Strecken des Kanals in einem Arbeitsgang fertigzustellen. Die Platten können mit Aussparungen, Leisten oder Ansätzen versehen sein, um Stützen zu halten oder z. B. auch elektrische Leitungen zu tragen. Für das Auseinanderhalten der Wände @v<ibrend des Baues kann man z. B. in der Länge einstellbare .Rohre benutzen. Ein Vorteil des Verfahrens besteht auch darin, daß die Wände ohne Fugen hergestellt werden können, also wasserdicht sind. Die Deckenplatten können ebenfalls an der 11)aiistelle gegossen werden.
- Wenn der Boden, in welchen die Kanäle eitigebettet werden, sehr nachgiebig ist, z. B. aus Sand besteht, dann kann man die geschilderte Bauweise dahin ergänzen, daß man die Innen- und Außenseite der Kanalwandung aus dünnen Betonplatten bildet und dann die Zwischenräume zwischen diesen Platten mit flüssigem Beton ausfüllt. Auch dann wird eine erhebliche Ersparnis an Baukosten erzielt werden.
- In der Zeichnung zeigt Abb. i einen Querschnitt und Abb. 2 eine Draufsicht auf einen nach der Erfindung hergestellten Leitungskanal. Abb.3 zeigt einen Querschnitt durch einen in losem Sand verlegten Leitungskanal.
- In dem Erdreich wird zunächst der Graben A-B-C-D ausgehoben. Darauf werden die seitlichen Betonplatten 1, 2 und die Bodenplatte 3 eingesetzt. Die Stützen ,4 bestimmen die Dicke des Betonbodens und tragen die Bodenplatte 3. Der Raum 5 zwischen den Betonplatten und dem Erdreich wird mit flüssigem Beton ausgefüllt, welcher erhärtet und sich mit den Betonplatten 1, 2 und 3 zu einem festen Körper verbindet. Auf diese Weise wird ein Leitungskanal von beliebiger Wandstärke hergestellt, ohne daß schwere Betonklötze zusammengebaut werden müssen. Die Ausfüllung des Zwischenraumes zwischen Erdreich und Betonplatten wird gemäß Abb.2 so ausgeführt, daß sich die Stoßstellen 6 zwischen den streckenweise hergestellten Betonwänden 5, nicht mit den Stoßstellen der Platten 1, 2 und 3 treffen, so daß unter allen Umständen ein durchaus wasserdichter Kanal erzeugt wird. Abb. 3 zeigt einen Querschnitt durch einen in Sand verlegten Kanal. Die Platten 1, 2 und 3 werden von den Platten 7, 8 und 9 in gewünschtem Abstand umgeben, und der Zwischenraum io wird mit flüssigem Beton ausgefüllt. Dadurch wird ebenfalls ein Kanal beliebiger Wandstärke erzeugt, welcher von der Art des umgebenden Erdreichs an sich unabhängig ist.
- Ist ein Kanal fertiggestellt, so kann er durch obereAbschlußplatten i i verschlossen und dann mit Erde bedeckt werden. Wie die Abb. i zeigt, können die Wände i und 2, welche an Ort und Stelle gegossen werden, mit Tragnocken 12 für kleinere Leitungen versehen werden, während die Bodenplatte 3 mit Tragstützen 13 versehen werden kann, welche z. B. die Leitungsrohre 14 einer Fernheizleitung tragen. Zum Auseinanderhalten der Wände i und 2 kann man z. B. Stempel i5 benutzen, welche in der Mitte geteilt und mit Rechts- und Linksgewinde versehen, durch eine Überwurfmutter 16 verbunden sind. Der genaue Abstand kann dann durch. Drehen der Mutter 16 leicht eingestellt werden. Man kann auch ineinandergesteckte Rohre benutzen, deren Gesamtlänge durch geeignete Knebel festgehalten wird.
- Es ist klar, daß die geschilderte Bauweise es gestattet, jede beliebige Art von Leitungskanälen herzustellen. Insbesondere kann man sich den örtlichen Verhältnissen anpassen und die Kanäle in beliebiger Krümmung ausführen und sie auch in der Höhenlage den Verhältnissen anpassen, da man die Betonplatten ja an Ort und Stelle entsprechend anfertigen kann. Auch kann man die Platten mit den jeweils gewünschten Tragnocken oder Tragleisten ausstatten, so daß jede Nacharbeit für die Unterstützung der Leistungen überflüssig wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Herstellungsverfahren für Leitungskanäle, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Graben (A-B-C-D) aus Betonplatten (1, 2 und 3) ein Kanal eingebaut wird, dessen innere Abmessungen dem gewünschten inneren Kanalprofil entsprechen und dessen Platten (1, 2 und 3) einen der Dicke der gewünschten Kanalwandung entsprechenden Abstand von den Grabenwänden besitzen, worauf der Zwischenraum (5) zwischen den Graben- und Kanalwänden durch flüssigen . Beton ausgefüllt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, zur Herstellung eines Leitungskanals in sandigem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Flächen des Kanals durch Betonplatten (7, 8 und gebildet werden und der Zwischenraum (io) zwischen diesen und den die Innenwände des Kanals bildenden Platten (1, 2, 3) durch flüssigen Beton ausgefüllt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0002980 DE801916C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Herstellungsverfahren fuer Leitungskanaele |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0002980 DE801916C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Herstellungsverfahren fuer Leitungskanaele |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801916C true DE801916C (de) | 1951-01-25 |
Family
ID=577826
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1948P0002980 Expired DE801916C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Herstellungsverfahren fuer Leitungskanaele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801916C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2522779A1 (fr) * | 1982-03-05 | 1983-09-09 | Markovic Marc | Installation pour le transport de fluides, en particulier d'hydrocarbures, dans les pays froids |
-
1948
- 1948-10-02 DE DE1948P0002980 patent/DE801916C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2522779A1 (fr) * | 1982-03-05 | 1983-09-09 | Markovic Marc | Installation pour le transport de fluides, en particulier d'hydrocarbures, dans les pays froids |
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