DE1074731B - Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kleinstmotors - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines elektrischen KleinstmotorsInfo
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- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/12—Stationary parts of the magnetic circuit
- H02K1/17—Stator cores with permanent magnets
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- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/04—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having permanent magnet excitation
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kleinstmotors Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kleinstmotors durch Spritzen des Gehäuses. Das neue Verfahren bezieht sich auf die Herstellung von Gleichstrommotoren, wie sie beispielsweise für Batteriegeräte Verwendung finden und bei welchen der Dauermagnet in Achsrichtung des Ankers neben diesem angeordnet, mit einer axialen Bohrung versehen ist. Es ist ein Herstellungsverfahren für derartige Motoren bekanntgeworden, bei welchem der in radialer Richtung magnetisierte Dauermagnet mit den Polen zusammengesetzt und das Gehäuse aus Leichtmetall darübergegossen wird. Dieses Verfahren erfordert außer der Zusammensetzung der genannten Teile und dem Gießvorgang noch folgende zwei Arbeitsgänge: erstens, der Magnet und die Polschuhe müssen in irgendeiner Weise miteinander fest verbunden werden, da sie sich sonst beim Gießvorgang gegeneinander verschieben würden, und außerdem muß das Lager an den Lagerschild angepaßt und eingesetzt werden. Diese zusätzlichen Arbeitsgänge zu vermeiden und auf einfachere Weise einen kräftig gebauten Motor herzustellen, ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung. Das Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kleinstmotors mit festem, in Achsrichtung des Ankers neben diesem angeordneten, mit einer axialen Bohrung versehenem Dauermagneten, auf den das Gehäuse aufgespritzt wird, ist gemäß vorliegender Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe in an sich bekannter Weise an ihren dem axial magnetisierten Dauermagneten zugekehrten Enden radial umgebogen und diese Enden auf je eine Seite des Dauermagneten aufgedrückt werden und das ganze Magnetsystem derart mit dem Lager für die Ankerwelle zu einer Einheit zusammengesetzt wird, daß die Achsmitten der Bohrungen zusammenfallen, und daß danach das Kunststoffgehäuse auf die Anordnung aufgespritzt wird. Durch die Merkmale der zur Verwendung gelangenden Einzelteile ist das Verfahren im höchsten Grade vereinfacht, denn diese Teile werden zusammengefügt, ohne daß - vor dem Gießen bzw. Spritzen - ein zusätzlicher Arbeitsgang zur Befestigung erforderlich wird und ohne daß nach dem Spritzen eine Passung des Lagers notwendig ist.
- Die Magnetanordnung, welche bei dem neuen Verfahren verwendet wird, ist an sich bekannt. Bei einem bekannten Motor ist der Läufer ein Dauermagnet, an dessen beide Seiten sich die radial abgebogenen Enden der Polschuhe anschließen. Hierbei ist das ganze Magnetsystem derart mit dem Lager für die Motorwelle zu einer Einheit zusammengesetzt, daß die Bohrungen konzentrisch zueinander liegen. Bei diesem Motor wird jedoch ein herkömmlicher Ständer verwendet. Demgegenüber wurde durch die Erfindung erstmals in Erkenntnis der Vorteile ein Verfahren angegeben, durch welches diese bekannten Elemente durch Spritzen auf billige und wirksame Weise zusammengebaut werden können.
- In der Zeichnung ist ein nach dem neuen Verfahren hergestellter Motor veranschaulicht.
- Fig. 1 und 2 zeigen Längsschnitte, und zwar entlang den Schnittachsen A-B bzw. C-D gemäß Fig. 3. Die letztgenannte Figur ist eine Draufsicht bei abgenommenem Deckel.
- Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Anker. Der Dauermagnet 6 ist als Ring ausgebildet, welcher konzentrisch zur Welle 4 angeordnet ist. Die beiden Polschuhe sind mit 7 bzw. 8 bezeichnet. Der Verlauf der magnetischen Kraftlinien ist durch Pfeile angedeutet, so daß der Polschuh 8 einen Nordpol, der Polschuh 7 einen Südpol darstellt. Der Polschuh 8 ragt etwas über den Anker 9 in axialer Richtung hinaus, während der Pol? ungefähr mit der Länge des Ankers abschließt. Der Zweck dieser Maßnahme ist der, daß die Polschuhe billiger hergestellt werden können, da sie beide gleich lang bemessen sind. Selbstverständlich kann man den Pol 8 etwas kürzer ausführen, so daß er gleichmäßig mit dem Pol 7 abschneidet. 10- ist die Ankerwicklung und 11 eine Kunststoffbuchse, in welcher die drei Kommutatorlamellen 12, 13, 14 eingesetzt sind. Die Lamellen 12 bis 14 ragen frei aus der Kommutatorbuchse 11 heraus. Die beiden Bürsten 15, 16 werden durch Federn 17 bzw. 18 gehalten, welche gleichzeitig als Anschlußklemmen dienen. 19 ist eine aus nichtferrömagnetischem Material bestehende Buchse.
- Der Dauermagnet 6 wird mit den beiden Polschuhen 7, 8 und dem Lager 5 gemäß dem neuen Verfahren zu einer Einheit zusammengestellt. Das Lager 5 ist ein aus Kunststoff gefertigter Ring. Diese konzentrisch ausgeführten Teile lassen sich ohne umständliche Vorbereitungen in die gezeichnete endgültige Lage bringen, und danach wird das Kunststoffgehäuse 1 aufgespritzt.
- Das Kunststoffgehäuse 1 ist durch einen Kunststoffdeckel 2 abgeschlossen, welcher in eine Rille 3 (Fig. 2) einschnappt. Der Deckel 2 dient als das zweite Lager der Welle 4.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: -1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kleinstmotors mit festem, in Achsrichtung des Ankers neben diesem angeordnetem, mit einer axialen Bohrung versehenem Dauermagneten, auf den das Gehäuse aufgespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Polschuhe in an sich bekannter Weise an ihren dem axial magnetisierten Dauermagneten zugekehrten Enden radial umgebogen und diese Enden auf je eine Seite des Dauermagneten aufgedrückt werden und das ganze Magnetsystem derart mit dem Lager für die Ankerwelle zu einer Einheit zusammengesetzt wird, daB die Achsmitten der Bohrungen zusammenfallen, und daß danach das Kunststoffgehäuse auf die Anordnung aufgespritzt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Spritzen ein aus Gehäusemasse bestehender, zur Motorachse senkrechter Haltering von innen an das Magnetsystem angegossen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 895 027, 157 885, 740 959 deutsche Auslegeschrift Nr. 1005 170; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1695 290; schweizerische Patentschrift Nr. 103 529; französische Patentschriften Nr. 877 373, 770 292, 954 597; USA.-Patentschriften Nr. 1849 263, 2 489 517; »Elektrotechnische Zeitschrift«, Ausgabe A, 1954, S.299 bis 303; Buch von Hennig, »Dauermagnettechnik«, 1952, S. 112 und 113.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074731B true DE1074731B (de) | 1960-02-04 |
Family
ID=598715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1074731D Pending DE1074731B (de) | Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Kleinstmotors |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1074731B (de) |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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