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DE479022C - Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen - Google Patents

Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen

Info

Publication number
DE479022C
DE479022C DEH111620D DEH0111620D DE479022C DE 479022 C DE479022 C DE 479022C DE H111620 D DEH111620 D DE H111620D DE H0111620 D DEH0111620 D DE H0111620D DE 479022 C DE479022 C DE 479022C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
strain relief
thickening
face
approaches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH111620D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH111620D priority Critical patent/DE479022C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479022C publication Critical patent/DE479022C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/06Joints for connecting lengths of protective tubing or channels, to each other or to casings, e.g. to distribution boxes; Ensuring electrical continuity in the joint
    • H02G3/0616Joints for connecting tubing to casing
    • H02G3/0625Joints for connecting tubing to casing with means for preventing disengagement of conductors
    • H02G3/0666Joints for connecting tubing to casing with means for preventing disengagement of conductors with means clamping the armour of the conductor
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/22Installations of cables or lines through walls, floors or ceilings, e.g. into buildings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Zugentlastung für elektrische isolierte Leitungen Die Erfindung betrifft eine Zugentlastung für elektrische isolierte Leitungen, bei der ein lose oder unter Eigenspannung auf die Leitung aufgebrachtes Verdickungsstück durch Leitungsteile festgehalten oder zusätzlich gesichert ist, die über die Oberfläche des Verdickungsstückes zurückgeschlagen und zwischen diese und die als Gegenlage dienende Innenwand einer im Anschlußkörper vorgesehenen Öffnung eingeklemmt sind.
  • Nach der Erfindung weist das Verdickungsstück an seiner Umfläche oder seiner dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche einen oder mehrere Ansätze bzw. eine oder mehrere Vertiefungen auf, die als Widerhalt für die in sie eingreifenden, zurückgeschlagenen Leitungsteile dienen. DieseAusbildungsweisedes Verdickungsstückes ermöglicht eine besonders zuverlässige, einfache und sichere Zugentlastung. Es können dabei die zurückgeschlagenen Leitungsteile auch nach Umgreifen der Ansätze oder Eingreifen in die Vertiefungen erneut nach dem Leitungsende hin umgeschlagen werden. Diese und weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend erläutert.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar stellen die Abb. i bis -q. Zugentlastungen dar mit im wesentlichen konischem Verdickungskörper. Abb. 51ist eine Stirnansicht der Zugentlastung nach Abb. i, gesehen vom Leitungsende aus. Die Abb. 6 bis io zeigen weitere Ausführungsformen des Verdickungskörpers in Seitenansicht und Unteransicht. In den Abb. x bis q. ist dargestellt, wie auf eine beliebig ausgebildete elektrische Leitung i ein Verdickungskörper 2 mit im wesentlichen kegeliger Umfläche lose oder unter Eigenspannung aufgebracht ist. Dieser Verdickungskörper 2 trägt aber, im Gegensatz zu den bekannten Verdickungskörpern ähnlicher Art, an seiner Umfläche in dem dargestellten Beispiel zwei Leisten 3, die in Ansätzen q, an der dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche enden. Diese Ansätze q. bzw. die zwischen ihnen und der Leitung i liegenden Vertiefungen 5 schaffen einen Widerhalt für die Leitungsteile, die auf den Verdickungskörper 2 zurückgeschlagen sind und ihn, wenn er lose aufgebracht ist, festhalten oder ihn, wenn er unter Eigenspannung aufgebracht ist, zusätzlich sichern.
  • Im Falle der Abb. i dienen als solche Leitungsteile in die Leitung eingearbeitete Bänder 6. Die beiden Bänder 6 können an der die Ansätze q. tragenden Stirnfläche untereinander oder mit der Leitung verknotet sein. Zweckmäßig werden sie aber, wie Abb. i zeigt, nochmals nach dem Leitungsende zu umgeschlagen. Die Enden der nochmals umgeschlagenen Bänder 6 können dann ihrerseits an der dem Leitungsende zugekehrten Stirnfläche des Verdickungskörpers 2 untereinander oder mit der Leitung verknotet sein. Sie können aber auch, was besonders zweckmäßig ist, um die gegebenenfalls durch Gummischläuche geschützten Adern 7 der Leitung i unter Verklebung herumgewickelt werden, so daß sie eine zusätzliche Isolation für diese Adern bilden. Die Ausführungsform der Abb.3 unterscheidet sich von -derjenigen der Abb. i dadurch, daß an Stelle der Bänder 6 Stränge 8 der Verspinnung als zurückgeschlagenes Leitungsmaterial verwendet werden. Auch hierbei sind dieselben Möglichkeiten wie bei den Bändern 6 gegeben. Es können an Stelle der Bänder 6 und der ausgefransten Verspinnung 8 ebensogut auch andere Teile des Leitungsmaterials, wie bindfadenartige Tragorgane, Füllmaterial o. dgl., verwendet werden.
  • Die Ausführungsformen der Abb.2 und q. unterscheiden sich von denjenigen der Abb. i und 3 durch eine andere Art der Umlegung des Leitungsmaterials, das wiederum aus beliebigen Teilen der Leitung bestehen kann. Es ist in diesem Falle nur ein einziger Strang g dieses Leitungsmaterials verwendet, und zwar derart, daß dieser Strang zunächst an der einen Seite des Verdickungskörpers 2 zurückgeschlagen, dann bei ga um die Leitung herumgeführt und schließlich auf der anderen Seite des Verdickungskörpers erneut wiederum nach dem Leitungsende zu umgelegt ist.
  • Der Verdickungskörper, wie er in den Abb. i bis 5 dargestellt ist, hat im übrigen noch den Vorteil, daß sein Querschnitt von der Kreisgestalt abweicht, so daß, wenn der Querschnitt des ihn aufnehmenden Loches im Anschlußkörper gleichfalls in gleicher Weise von der Kreisgestalt abweicht, d. h. in seiner Innengestalt mehr oder weniger genau der Außenumfläche des Verdickungskörpers 2 entspricht, die Zugentlastung und damit die Leitung selbst gegen eine Verdrehung gesichert ist.
  • Die als Widerhalt für die zurückgeschlagenen' Leitungsteile dienenden Ansätze oder Vertiefungen können in der verschiedensten Weise ausgebildet sein. Die Abb. 6 bis io veranschaulichen solche Ausführungsarten, und zwar sowohl an Verdickungskörpern, die einen kreisrunden Querschnitt haben, als auch an solchen,. deren Querschnitt von der Kreisgestalt abweicht. Abb. 6 zeigt einen mit zylindrischem Loch versehenen Konus =o, dessen dem Leitungsende abgewandte Stirnfläche gerade Einschnitte ii bzw. Ansätze 12 trägt. Abb. 7 zeigt einen zylindrischen Verdickungskörper 13, dessen untere Stirnfläche Zapfen 1L,. aufweist. Abb. 8 zeigt einen zylindrischen Verdickungskörper 15, dessen Stirnfläche, ähnlich wie diejenige des Kegelstumpfes nach Abb.6. Einschnitte 16 bzw. Ansätze 17 aufweist. Die Abb. g entspricht im wesentlichen der Ausführungsform nach Abb. 8, jedoch mit dem Unterschiede, daß die Einschnitte 18 bzw. Ansätze ig an einem im Querschnitt viereckigen Verdickungskörper 2o sitzen. Abb. io endlich veranschaulicht eine andere Ausführung, und zwar in dem gewählten Beispiel in Verbindung mit einem Kegelstumpf 21, der in diesem Falle an seiner Umfläche Ansätze 22 trägt, die durch Einschnitte 23 gebildet werden. Alle diese Verdickungskörper können auf die im Zusammenhang mit den Abb. i bis q. erläuterten Weise benutzt werden.
  • Besonders vorteilhaft, insbesondere in Verbindung mit metallbewehrten Leitungen, kann -es sein, das Loch des Verdickungskörpers mit Innengewinde zu versehen, so daß dieser Verdickungskörper auf die Leitung aufgeschraubt werden kann, wobei er sich das zugehörige Außengewinde gegebenenfalls selbst schafft. Ein solches Innengewinde 24 ist nur bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 7 dargestellt.
  • In allen Fällen ist es zweckmäßig, die Gestalt des Loches im Anschlußkörper möglichst eng an den Außenumriß des Verdickungskörpers anzupassen. Bei konischen Verdickungskörpern braucht der Anschlußkörper mit keiner Fläche, versehen zu werden, die mit der dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche des Verdickungskörpers in Berührung kommt. Bei zylindrischen oder viereckigen Verdickungskörpern nach den Abb. 7 bis g muß eine solche Fläche als Gegenlage vorhanden sein, die allerdings auch bei den konischen Verdickungskörpern vorhanden sein kann. Diese Fläche kann dann ihrerseits zu der dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche des Verdickungskörpers ergänzend ausgebildet, d. h. sie kann, mit Vertiefungen, die die Ansätze an der Stirnfläche des Verdickungskörpers aufnehmen, bzw. mit Ansätzen versehen sein, die in die Vertiefungen an der Stirnfläche des Verdickungskörpers eingreifen. Unter Umständen kann die Fläche aber auch ganz glatt sein, insbesondere dann, wenn die Einschnitte an der Stirnfläche des Verdickungskörpers durch die zurückgeschlagenen Leitungs- i teile ausgefüllt werden, oder dann, wenn die Leitungsteile an der dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche des Verdickungskörpers miteinander oder in bekannter Weise mit der Leitung verknotet werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zugentlastung für elektrische isolierte Leitungen, bei der ein lose oder unter Eigenspannung auf die Leitung aufgebrachtes Verdickungsstück durch Leitungsteile festgehalten oder zusätzlich gesichert ist, die über die Oberfläche des Verdickungsstückes zurückgeschlagen und zwischen diese und die als Gegenlage dienende Innenwand einer im Anschlußkörper vorgesehenen Öffnung eingeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdickungsstück an seiner Umfläche oder an seiner dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche einen oder mehrere Ansätze bzw, eine oder mehrere Vertiefungen hat, die so gestaltet sind, daß sie als Widerhalt für die in sie eingreifenden zurückgeschlagenen Leitungsteile dienen.
  2. 2. Zugentlastung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdickungsstück und ebenso die sie aufnehmende Öffnung im Anschlußkörper einen von der Kreisgestalt abweichenden Querschnitt haben.
  3. 3. Zugentlastung nach Anspruch i und 2 mit kegeligem Verdickungskörper, gekennzeichnet durch Ansätze, die Fortsätze von an der Umfläche des Kegels vorgesehenen Leisten bilden. q..
  4. Zugentlastung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei an der dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche vorgesehenen Ansätzen oder Vertiefungen die mit dieser Stirnfläche in Berührung kommende Fläche des Anschlußkörpers mit in die Vertiefungen der Stirnfläche eingreifenden Ansätzen bzw. mit die Ansätze der Stirnfläche aufnehmenden Vertiefungen versehen ist, die so gestaltet sind, daß das zurückgeschlagene Leitungsmaterial unter der Wirkung des auf die Leitung ausgeübten Zuges zwischen beiden Flächen festgeklemmt wird. g.
  5. Zugentlastung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei ganzer Ausfüllung der Einschnitte an der dem Leitungsende abgewandten Stirnfläche des Verdickungskörpers durch das zurückgeschlagene Leitungsmaterial die mit dieser Stirnfläche in Berührung tretende Fläche des Anschlußkörpers glatt ist.
  6. 6. Zugentlastung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdickungskörper mit Innengewinde versehen ist.
  7. 7. Zugentlastung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zurückgeschlagene Leitungsmaterial nach Umgreifen der Ansätze oder Eingreifen in die Vertiefungen erneut nach dem Leitungsende zu umgeschlagen ist. B.
  8. Zugentlastung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des erneut umgeschlagenen Leitungsmaterials hinter der dem Leitungsende zugekehrten Stirnfläche des Verdickungskörpers untereinander verknotet sind.
  9. 9. Zugentlastung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des erneut umgeschlagenen Leitungsmaterials um die Enden der Leitungsadern unter Verklebung herumgewickelt sind.
DEH111620D 1927-06-01 1927-06-01 Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen Expired DE479022C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH111620D DE479022C (de) 1927-06-01 1927-06-01 Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen

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DEH111620D DE479022C (de) 1927-06-01 1927-06-01 Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479022C true DE479022C (de) 1929-07-11

Family

ID=7171360

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH111620D Expired DE479022C (de) 1927-06-01 1927-06-01 Zugentlastung fuer elektrische isolierte Leitungen

Country Status (1)

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DE (1) DE479022C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1530275A3 (de) * 2003-10-20 2009-12-23 ASM Automation Sensorik Messtechnik GmbH Kabeldurchführung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1530275A3 (de) * 2003-10-20 2009-12-23 ASM Automation Sensorik Messtechnik GmbH Kabeldurchführung

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