DE1073460B - Verfahren zum Reinigen von Silan oder chlorierten Silanen - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von Silan oder chlorierten SilanenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Verwendung von Silicium für Halbleiteranordnungen, beispielsweise Gleichrichter, Photoelemente,
Transistoren oder andere elektrisch, magnetisch oder durch Licht gesteuerte, insbesondere elektrisch unsymmetrisch
leitende Halbleitersysteme, erfordert die Herstellung des Siliciums in guter Kristallisation
(Einkristalle) und in außerordentlich hoher Reinheit. Hierzu hat man Siliciumhalogenide oder Silan ·— gegebenenfalls
bei gleichzeitiger Anwesenheit von Wasserstoff — thermisch zerlegt und das Silicium
durch Abscheidung in kompakter Form oder pulverförmig gewonnen. Diese Überführung von Siliciumhalogeniden
oder Silan in Silicium kann beispielsweise in der Weise vorgenommen werden, wie sie von
F. B. Litton und H.C.Anderson in »J. Electrochem. Soc«, 101 (1954), S. 287 bis 292, bzw. von
J. M. Wilson in der Zeitschrift »Research«, 10 (1957), S. 166, beschrieben ist. Da das so erhaltene
Silicium, auch nachdem es in die Form von polykristallinen oder einkristallinen Körpern gebracht
worden ist, noch erhebliche Mengen an Verunreinigungen enthält, ist es für Halbleiterzwecke noch nicht
brauchbar. Deshalb wird das Halbleitermaterial in Stabform gebracht und einer mehrfachen Kristallisation
unterzogen, indem mehrmals eine flüssige Zone durch den stabförmigen Halbleiterkörper hindurchgeführt
wird. Dieses Verfahren ist des näheren von W. G. P fann in »J. of Metals« (Juli 1952), S. 747
bis 754, beschrieben.
Jedoch gelingt es durch alle diese Maßnahmen nicht, Silicium in der gewünschten Reinheit zu erhalten. Besonders
kann Bor in nur vollkommen unzureichendem Maße aus Silicium entfernt werden. Da dieser Stoff
als Element der III. Gruppe des Periodischen Systems der Elemente in Silicium elektrisch wirksam ist,
konnten daher bisher die elektrischen Eigenschaften von Silicium nicht genügend genau kontrolliert werden,
denn sie hängen infolge des Borgehaltes von den anwesenden, bisher nicht zu beseitigenden Mengen ab.
Dabei verursachen bereits Mengen von 10~7 bis 10-8
Atomprozent merkliche elektrische Störungen. Aus diesem Grunde reichen z. B. auch die Unterschiede der
Siedetemperaturen des Silans oder der chlorierten Silane sowie des Borans und der chlorierten Borane,
die bei Atmosphärendruck 20; bis 70iO C betragen,
nicht aus, um die Verunreinigungen des Silans oder der chlorierten Silane durch Boran oder/und chlorierter
Borane durch fraktionierte Destillation zu entfernen.
Zum Reinigen von Siliciumhalogeniden wurde schon angegeben, das Siliciumhalogenid mit Methylcyanid
zu extrahieren. Nach Durchführung des Extraktionsverfahrens soll das im Siliciumhalogenid
gelöste Methylcyanid durch Destillation entfernt wer-Verfahren zum Reinigen von Silan
oder chlorierten Silanen
oder chlorierten Silanen
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs - G. m. b. H.f
LICENTIA Patent-Verwaltungs - G. m. b. H.f
Frankfurt/M., Theodor-Stern-Kai 1
Dr.-Ing. Franz Arthur Pohl
und Dr.-Ing. Toni Hauskrecht, Belecke/Möhne,
sind als Erfinder genannt worden
den. Die Anwendbarkeit eines Extraktionsverfahrens auf Siliciumhalogenide ist bereits durch die Voraus-Setzung,
daß das Siliciumhalogenid mit Methylcyanid nicht mischbar sein darf, eingeschränkt. Außerdem
stellen das Durchschütteln von Siliciumhalogenid und Methylcyanid, die Phasentrennung und die Destillation
drei Verfahrensgänge dar. An die Reinigung durch Extraktion kann sich die Weiterverarbeitung
der Siliciumhalogenide durch chemische Umsetzung, beispielsweise thermische Zersetzung oder/und Reduktion,
gegebenenfalls unter Zusatz eines geeigneten Reduktionsmittels, z. B. Wasserstoff oder Zink, zu
Silicium anschließen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Reinigen von Silan oder chloriertem Silan, also Monochlor-,
Dichlor-, Trichlor- bzw. Tetrachlorsilan (SiIiciumtetrachlorid), das die beschriebenen Nachteile
vermeidet, und das gereinigte Silan kann beispielsweise besonders vorteilhaft als Ausgangssubstanz für
die Herstellung von Silicium für Halbleiterzwecke angewendet werden, da es hierbei auf eine größtmögliche
Borfreiheit des Silans oder des chlorierten Silans besonders ankommt.
Gemäß der Erfindung wird so verfahren, daß das Silan oder das chlorierte Silan gasförmig über ein
Absorbens geleitet wird, das zur Bildung von nicht flüchtigen Additionsverbindungen des in dem Silan
oder dem chlorierten Silan enthaltenen Borans oder/ und der in dem Silan oder dem chlorierten Silan enthaltenen
chlorierten Borane mit solchen organischen oder anorganischen festen oder flüssigen Stoffen beladen
ist, deren Molekeln ein Stickstoff-, Phosphor-,
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Sauerstoff-, Chlor- oder Fluoratom mit einsamen Elektronenpaar enthalten.
Gegenüber einer Extraktion von Siliciumhalogenid mit Methylcyanid und einer anschließenden Destillation
weist das Verfahren nach der Erfindung schon insoweit einen wesentlichen Vorteil auf, als die Reinigung
von Silan oder chloriertem Silan gemäß der Erfindung in einem einzigen Verfahrensschritt erreicht
wird.
Bei den der Erfindung zugrunde liegenden Untersuchungen wurde gefunden, daß solche organische oder
anorganische feste oder flüssige Stoffe, deren Molekeln
ein Stickstoff-, Phosphor-, Sauerstoff-, Chlor- oder Fluoratom mit einsamem Elektronenpaar enthalten,
beim Überleiten von gasförmigem Silan oder gasförmigem chloriertem Silan das Boran oder/und
chlorierte Borane enthält, über mit einem solchen organischen oder anorganischen festen oder flüssigen
Stoff beladenen Absorbens diese organische oder anorganische feste oder flüssige Stoffe keine Reaktion
mit dem gasförmigen Silan oder dem gasförmigen chlorierten Silan eingehen, jedoch mit dem gasförmigen
Boran und den gasförmigen chlorierten Boranen thermisch sowie chemisch stabile Additionsverbindungen bilden, welche bei der Siedetemperatur
des Silans bzw. des chlorierten Silans fest oder flüssig sind und einen gegenüber dem Silan bzw. dem
chlorierten Silan sehr geringen Dampfdruck besitzen.
Das so gereinigte chlorierte Silan weist lediglich noch einen spurenanalytisch nicht mehr feststellbaren,
insbesondere weniger als 10~7 Gewichtsprozent, vorzugsweise
weniger als 10~9 Gewichtsprozent, betragenden Anteil an Boran oder/und chlorierten Boranen
auf. Die bisher veröffentlichten Verfahren der chemischen Analyse errreichen die notwendige Empfindlichkeit
für die Bestimmung so geringer Konzentration wie 10-8 bis 10-10 Teile Bor je 1 Teil Silicium überhaupt
nicht, da die verwendeten Reagenzien (Natronlauge) stets so viel Bor enthalten, daß die geringen
nachweisenden Mengen hiervon verdeckt werden.
Auch elektrische Methoden zur Bestimmung des Borgehaltes, nämlich auf Grund von Messungen der
elektrischen Leitfähigkeit, des Halleffektes oder/und der Beweglichkeit der elektrischen Ladungsträger,
sind zur Ermittlung von absoluten Konzentrationen unzureichend, da sie nur integrale Werte über alle am
Stromtransport beteiligten Stoffarten erfassen.
Abweichend von den bekannten Verfahren der Analyse des Borgehaltes in Silicium kann der Borgehalt in
Silan oder chloriertem Silan, das nach dem Verfahren gemäß der Erfindung borfrei hergestellt wurde, nach
einem neuen Verfahren bestimmt werden, das in den »Actas do XV Congresso Internacional de Ouimica
Pure e Aplicada (Ouimica Analitica), I, 30, Lisboa, 1956«, beschrieben ist. Bei diesem Verfahren kommen
keine anorganischen Salze als Reagenzien zur Verwendung. Daher wird eine Einschleppung von Borverunreinigungen
ausgeschlossen. Das Silicium wird nach diesem Verfahren unzerkleinert mit heißen
Bromdämpfen in einer Quarzapparatur aufgeschlossen. Das Siliciutnbromid wird mit dem darin enthaltenen
Borbromid hydrolisiert und durch Perforation mit Methanol und Isopropyläther getrennt. Die extrahierte
Borsäure wird mit Curcumin photometrisch bestimmt. Auf diesem Wege sind 10"9 Teile Bor je
1 Teil Silicium mit einer Genauigkeit von etwa ± 10% bestimmbar.
Eine geeignete Additionsverbindung des Borans oder/und der chlorierten Borane kann nach der Erfindung
durch bestimmte Atome (Stickstoff- Phosphor, Sauerstoff, Chlor, Fluor) gebildet werden, die ein einsames
Elektronenpaar aufweisen. Ein solches Atom, das einem an Boran bzw. einem chlorierten Boran zu
addierenden Molekeln angehört, besitzt in dem Bindungszustand in diesem Molekel eine abgeschlossene
Valenzelektronenschale und ein Elektronenpaar in dieser Elektronenschale, das keiner Bindung dieses
Atoms mit einem oder mehreren der übrigen Atome der zu addierenden Molekel zugeordnet ist. Die Bezeichnung
eines solchen Elektronenpaares schließt sich an die übliche Benennung an (vgl. beispielsweise
W. Hü ekel, »Anorganische Strukturchemie«, erschienen
im F. Enke-Verlag, Stuttgart 1948, S. 66 bis 90, insbesondere S. 80, 81). Neben der Bezeichnung
»einsames Elektronenpaar« wird auch »freies Elektronenpaar« verwendet (vgl. z. B. das »Lehrbuch
der organischen Chemie« von L. F. Fieser und M. Fieser, übersetzt von H. R. H ens el, Verlag
Chemie GmbH., Weinheim 1954, insbesondere S. 20, oben.
Das einsame Elektronenpaar der zu addierenden Molekel vermag nun mit dem Boratom der Molekel
des Borans bzw. der chlorierten Borane eine Bindung zu bilden, bei der dieses Elektronenpaar als ein dem
Boratom und dem bindenden Atom der zu addierenden Molekel nach Art der homöopolaren Bindung gemeinsames
Elektronenpaar anzusehen ist.
Dadurch wird die Elektronenzahl der Valenzelektronenschale des Bor von sechs auf acht erhöht. Mit
der Erhöhung der Koordinationszahl von drei auf vier ist ein Übergang der ebenen Molekel des Borans bzw.
der chlorierten Borane in ein tetraederförmiges Molekel der Additionsverbindung verknüpft, wobei das
Zentrum des Tetraeders das Boratom und dessen Eckpunkte das die Bindung bewirkende Atom der addierten
Molekel und die Wasserstoff- bzw. Chloratome einnehmen. Das ein einsames Elektronenpaar besitzende
Atom, das die Bindung der beiden Molekel einer Additionsverbindung besorgt, wird als Donor
und das Atom, dem zur Vervollständigung seiner Valenzelektronenschale ein Elektronenpaar fehlt, als
Akzeptor bezeichnet. Entsprechend wird die zugleich kovalente (oder homöopolare) und polare Bindung
auch als Donor-Akzeptor-Bindung bezeichnet.
Zweckmäßig kann zur Überführung von Boran oder/und chlorierten Boranen in eine geeignete Additionsverbindung
als organischer oder anorganischer fester oder flüssiger Stoff, dessen Molekel ein Stickstoffatom
mit einem einsamen Elektronenpaar aufweist, ein Cyanhalogenid, insbesondere Bromcyan
[CNBr], ein Nitril, insbesondere Propionitril [C2H5CN], ein Amid, insbesondere Cyanamid
[CNNH2], ein Nitrokohlenwasserstoff, insbesondere
ein Dinitrobenzol (Ortho-, Para- oder Metadinitrobenzol) [C6H4(NO2)2], ein tertiärer Aminokohlenwasserstoff,
insbesondere Dimethylanilin [C6 H5 N (C H3) 2],
eine Azoverbindung, insbesondere Azobenzol [C0H5NNC6H5], oder ein Lactam, insbesondere
Caprolactam
2 C JTi2 C H2 C Xi2 C H2
j I
NH CO
venvendet werden.
Als organischer oder anorganischer fester oder flüssiger Stoff, dessen Molekel ein Sauerstoffatom
mit einem einsamen Elektronenpaar besitzt, kann vorteilhaft ein Aldehyd, insbesondere Benzaldehyd
[C6H5CHO], ein Keton, insbesondere Mefhyläthyl-
keton [CH3COC2H5], ein Oxim, insbesondere Dimethylglyoxim
CH3 -C = NOH'
CH3 -C = NOH ein Lacton, insbesondere Valerolacton
CH3CHCH2CH2COO
ein zyklischer Äther, insbesondere Dioxan
CH2-CH2-O
CH2— C XI2
oder Phosphoroxychlorid [POCl3] angewendet werden.
Des weiteren eignen sich als organische oder anorganische feste oder flüssige Stoffe, deren Molekel
ein Phosphoratom mit einem einsamen Elektronenpaar aufweisen, besonders Phosphorhalogenid, insbesondere
Phosphortrichlorid [PCl3] oder Alkylphosphin, insbesondere Diäthylphosphin [(C2Hg)2PH].
Als organische oder anorganische feste oder flüssige Stoffe, die ein Chloratom mit einem einsamen Elektronenpaar
besitzen, können Arylchlorkohlenwasserstoff, insbesondere Triphenylchlormethan [ (C6 H5) 3 C Cl],
oder Metallchlorid, insbesondere Aluminiumchlorid [Al Cl3] oder Ferrichlorid [FeCl3], vorzüglich dienen.
Ein Arylfluorkohlenwasserstoff, insbesondere Triphenylfluormethan [(C6Hg)3CF], kann als organischer
fester oder flüssiger Stoff, der ein Fluoratom mit einem einsamen Elektronenpaar aufweist, günstig
Anwendung finden.
Die nach der Erfindung zur Bildung einer geeigneten Additionsverbindung anzuwendenden Stoffe haben
ferner den Vorzug, daß die in den Molekeln dieser Stoffen enthaltenen Donoratome ein kleines Atomvolumen
und die Anlagerungsmoleküle selbst eine solche räumliche Gestalt aufweisen, daß eine hohe
Stabilität der Additionsverbindungen mit Boran bzw. chlorierten Boranen gewährleistet wird.
Mit besonderem Vorteil kann die Bildung der Additionsverbindungen des Borans oder/und der chlorierten
Borane bei einer Temperatur zwischen etwa — 100 und etwa +1000C, vorzugsweise etwa 5 bis
etwa 10° C oberhalb der Siedetemperatur des Silans bzw. des chlorierten Silans, durchgeführt werden.
Als Adsorbentien können hierfür geeignete Stoffe, wie gekörnte Aktivkohle, Kieselsäure oder Bimsstein,
verwendet werden. Die genannten organischen oder anorganischen festen oder flüssigen Stoffe werden auf
das Adsorbens zweckmäßig in der Weise aufgebracht, daß mit einer Lösung dieser Stoffe in einem absolut
trockenen und leicht flüchtigen Lösungsmittel, wie z. B. Diäthyläther, Aceton oder Methylenchlorid, das
Adsorbens getränkt und durch gelindes Erhitzen das Lösungsmittel abgedampft wird.
Zur Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird zweckmäßig ein Apparatur aus Quarzglas verwendet,
wie sie beispielsweise in zum Teil schematischer Weise in der Figur dargestellt ist. Die gezeichnete
Einrichtung weist einen 1,5-1-Destillationskolben
1 mit aufgesetztem Adsorptionsrohr 2 auf, das über eine Brücke 3 mit Dimrothkühler 4, Übergangsstück
5 und Vorlage 6 in Verbindung steht. Das Adsorptionsrohr 2 dient der Aufnahme des Adsorbens
mit dem aufgebrachten Reagenz und enthält vorzugsweise im unteren Drittel eine eingeschmolzene
Fritte7. '
S Die Regelung der für die Adsorption vorgesehenen Temperatur erfolgt von außen entweder mit Hilfe
eines nicht gezeichneten Röhrenofens oder mittels eines Kühlmantels und einer entsprechenden Kältemischung,
z. B. Aceton und Kohlensäureschnee. Bei der Reinherstellung von Silan und den bei
Zimmertemperatur gasförmigen chlorierten Silanen (Mono- und Dichlorsilan) wird als Kühler 4 ein
Intensiv-Schlangenkühler bevorzugt und eine ebenfalls mit einer Kältemischung gekühlte Vorlage 6 verwendet.
Das derart gereinigte Silan oder chlorierte Silan wird vorzugsweise zu reinstem, insbesondere borfreiem
Silicium insbesondere für Halbleiteranordnungen dadurch weiterverarbeitet, daß es in einem abgeschlossenen
Gefäß mittels ausreichend starker Erhitzung, beispielsweise mittels Hochfrequenz und
gegebenenfalls unter Anwendung eines flüchtigen Reduktionsmittels, zersetzt wird. Das entstehende
Silicium wird auf einem beweglichen Auffänger abgeschieden, dessen Bewegung derart geleitet wird, daß
sich das Silicium in flüssiger Form bildet und durch Kristallisation eine feste, beispielsweise stabförmige
Form erhält. Gegebenenfalls wird das Silicium anschließend mehrmaligem Kristallisieren mittels tiegelfreiem
Zonenschmelzen unterzogen. Die Berührung des flüssigen Siliciums mit jeglichen Fremdstoffen, z. B.
Wandungen, kann vermieden werden, indem der das flüssige Silicium tragende Teil des Auffängers aus
festem (kristallinem) Silicium hergestellt wird. Da gegebenenfalls die Reinigung hinsichtlich anderer
Elemente als Bor durch mehrfaches Schmelzen und Kristallisieren in der Art des tiegelfreien Zonenschmelzens,
das beispielsweise von P. H. Keck in der Zeitschrift »Physica«, 20 (1954), Nr. 11, S. 1059 bis
1065, näher ausgeführt ist, fortgesetzt wird, gelingt es, unter Verwendung des nach vorliegendem Verfahren
hergestellten Silans oder chlorierten Silans als Ausgangssubstanz, Silicium von wesentlich verbesserter
Reinheit zu erhalten.
Wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hochgereinigter
Silan oder chlorierter Silan als Ausgangssubstanz zur Weiterverarbeitung zu borfreiem Silicium
nach vorstehendem Verfahren verwendet, so können auf diese Weise Siliciumkristalle erhalten
werden, welche nach den Feststellungen auf Grund des angegebenen neuen Analysenverfahrens weniger
als 10"7 Gewichtsprozent Bor enthalten. Diese äußerst
borfreien Siliciumkristalle besitzen einen spezifischen elektrischen Widerstand von 500 bis 2000 Ohmzentimeter
und eine Lebensdauer der Minoritätsladungsträger von 200 bis 1000 MikroSekunden.
Ausführungsbeispiel 1
100 g gekörnter Bimsstein (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 2 g Bernsteinsäuredinitril
[CNCH2CH2CN] in 50 ml Aceton
getränkt, bei etwa 60° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres
auf etwa 35 bis 40° C wird aus dem Destillationskolben Trichlorsilan [SiHCl3] langsam
abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 2
110 g gekörnte Aktivkohle (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 4 g Dinitroben-
zol (para) [C6H4(NO2)2]. in 50 ml Methylenchlorid
getränkt, bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres
auf etwa 35 bis 40° C wird aus dem Destillationskolben Trichlorsilan [SiHCl3] langsam
abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 3
150 g gekörnte Kieselsäuregel (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 6 g Triphenylchlormethan
[(C6Hg)3CCl] in 50ml Methylenchlorid
getränkt, bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres
auf etwa 35 bis 40° C wird aus dem Destillationskolben Trichlorsilan [SiHCl3] langsam
abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 4
110 g gekörnte Aktivkohle (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 4 g Dinitrobenzol
(para) [C6H4(NO2)J in 50 ml Methylenchlorid
getränkt, bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des
Adsorptionsrohres auf etwa 55 bis 60° C wird aus dem Destillationskolben Tetrachlorsilan (Siliciumtetrachlorid)
[SiCl4] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 5
150 g gekörntes Kieselsäuregel (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 6 g Triphenylchlormethan
[(C6Hg)3CCl] in 50 ml Methylenchlorid
getränkt, bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des
Adsorptionsrohres auf etwa 55 bis 60° C wird aus dem Destillationskolben Tetrachlorsilan (Siliciumtetrachlorid)
[SiCl4] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 6
kolben Monochlorsilan [SiH3Cl] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel IO1
110 g gekörnte Aktivkohle (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 3 g Benzaldehyd
[C6H5CHO] in 50 ml Diäthyläther getränkt, bei
etwa 40'° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres
auf etwa —20° C wird aus dem Destillationskolben Monochlorsilan [SiH3Cl] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 11
110 g gekörnte Aktivkohle (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 6 g Phosphortrichlorid
[P Cl3] in 50 ml Diäthyläther getränkt, bei etwa 35° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr
gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres auf etwa —20° C wird aus dem Destillationskolben
Monochlorsilan [SiH3Cl] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 12
110 g gekörnte Aktivkohle (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 2 g Acetonitril
[CH3CN] in 50 ml Diäthyläther getränkt, bei etwa
35° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres auf etwa
—100° C wird aus dem Destillationskolben Silan
[SiH4] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 13
100 g gekörnter Bimsstein (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 3 g Dioxan
[CH2-CH2-O
— CH9
100 g gekörnter Bimsstein (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 4 g Azobenzol
[C6H5NNC6H5] in 50 ml Diäthyläther getränkt,
bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Anschließend wird aus dem Destillationskolben
Dichlorsilan [SiH2Cl2] langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 7
110 g gekörnte Aktivkohle (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 3 g Diäthylphosphin
[(C2Hg)2PH] in 50 ml Schwefelkohlenstoff
getränkt, bei etwa 50° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Anschließend wird aus dem
Destillationskolben Dichlorsilan [SiH2Cl2] langsam
abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 8
150 g gekörntes Kieselsäuregel (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 6 g Triphenymuormethan
[(C6Hg)3CF] in 50 ml Methylenchlorid
getränkt, bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Anschließend wird aus
dem Destillationskolben Dichlorsilan [SiH2Cl2]
langsam abdestilliert.
Ausführungsbeispiel 9
150 g gekörntes Kieselsäuregel (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 2 g Propionitril
[C2H5CN] in 50 ml Diäthyläther getränkt,
bei etwa 35° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres auf etwa —20° C wird aus dem Destillations-
in 50 ml Diäthyläther getränkt, bei etwa 35° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach
Temperierung des Adsorptionsrohres auf etwa —100° C wird aus dem Destillationskolben Silan
[SiH4] langsam abdestilliert.
^5 Ausführungsbeispiel 14
15O1 g gekörntes Kieselsäuregel (Korngröße etwa
2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 3 g Diäthylphosphin [(C2Hg)2PH] in 50ml Diäthyläther
getränkt, bei etwa 35° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres
auf etwa —100° C wird aus dem Destillationskolben Silan [SiH4] langsam abdestilliert.
55 Ausführungsbeispiel 15
150 g gekörntes Kieselsäuregel (Korngröße etwa 2 bis 3 mm) werden mit einer Lösung von 6 g Triphenylfluormethan
[(C6Hg)3CF] in 50 ml Methylenchlorid
getränkt, bei etwa 40° C getrocknet und in das Adsorptionsrohr gefüllt. Nach Temperierung des Adsorptionsrohres
auf etwa —100'° C wird aus dem Destillationskolben Silan [SiH4] langsam abdestilliert.
Claims (3)
1. Verfahren zum Reinigen von Silan oder chlorierten Silanen, dadurch gekennzeichnet, daß das
Silan oder das chlorierte Silan gasförmig über ein Adsorbens geleitet wird, das zur Bildung von
nicht flüchtigen Additionsverbindungen des in •dem Silan oder dem chlorierten Silan enthaltenen
Borans oder/und der in dem Silan oder dem chlorierten Silan enthaltenen chlorierten Borane mit
solchen organischen oder anorganischen festen oder flüssigen Stoffen beladen ist, deren Molekel
ein Stickstoff-, Phosphor-, Sauerstoff-, Chloroder Fluoratom mit einsamem Elektronenpaar
enthalten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung der Additionsverbindungen des Borans oder/und der chlorierten
10
Borane bei einer Temperatur zwischen etwa —100
und etwa +100° C, vorzugsweise etwa 5 bis etwa 10° C oberhalb der Siedetemperatur des Silans
bzw. des chlorierten Silans, ausgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Adsorbens gekörnte
Aktivkohle, Kieselsäuregel oder Bimsstein verwendet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 955 415;
französische Patentschrift Nr. 1 125 277.
Deutsche Patentschrift Nr. 955 415;
französische Patentschrift Nr. 1 125 277.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT1073460D Pending DE1073460B (de) | 1958-01-11 | Verfahren zum Reinigen von Silan oder chlorierten Silanen |
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Cited By (5)
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