DE1072653B - Schaltungsanordnung zum Schalten hoher elektrischer Spannungen mit Hilfe von zwei oder mehr m Reihe liegenden Schalttransistoren - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schalten hoher elektrischer Spannungen mit Hilfe von zwei oder mehr m Reihe liegenden SchalttransistorenInfo
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- DE1072653B DE1072653B DENDAT1072653D DE1072653DA DE1072653B DE 1072653 B DE1072653 B DE 1072653B DE NDAT1072653 D DENDAT1072653 D DE NDAT1072653D DE 1072653D A DE1072653D A DE 1072653DA DE 1072653 B DE1072653 B DE 1072653B
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/10—Modifications for increasing the maximum permissible switched voltage
Landscapes
- Electronic Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Schalten hoher elektrischer Spannungen
mit Hilfe von Transistoren.
In der Elektronik haben sich Transistoren als Ein-Aus-Schalter bewährt. Besonders vorteilhaft ist
dabei der geringe Innenwiderstand des Transistors im geöffneten Zustand. Von seiner Natur her ist der
Transistor jedoch nur für die Schaltung relativ niedriger Spannungen geeignet. Der Grund hierfür
liegt in der relativ niedrigen Kollektor-Sperrspannung
der heute bekannten Transistoren; diese liegt je nach Typ des Transistors zwischen 10' und
80 Volt.
Um Spannungen, die höher als die Kollektor-Sperrspannung des verwendeten Transistortyps sind, schalten
zu können, kann man nun bekanntlich zwei oder mehr Transistoren in Reihe legen. Da die in Reihe geschalteten
Transistoren nur schlecht gleichzeitig angesteuert werden können, da ihre Emitter auf unterschiedlichen
Potentialen liegen, hat man die Anordnung auch schon so getroffen, daß nur einer der Transistoren
der Reihenschaltung angesteuert wird, während die übrigen Transistoren dieser Reihenschaltung
infolge der Ansteuerung des ersten Transistors mitgesteuert werden.
Wegen der durch diese Reihenschaltung bedingten Anschaltung der Transistoren an die Spannungsquellen für die Basis bzw. den Kollektor entsteht z. B.
bei Transistoren vom pnp-Typ im gesperrten Zustand eine hohe positive Basisspannung, die für manche
Transistoren schädlich ist.
Ferner ist bei den bekannten Schaltungen die Verwendung eines Spannungsteilers für die Aufgabe, die
angesteuerten Basen der in Reihe geschalteten Transistoren im Sperrzustand auf das Potential der zugehörigen
Emitter zu legen, nachteilig, da die Größe der Teilwiderstände des Spannungsteilers von der
Last, die der Reihenschaltung der Transistoren nachgeschaltet ist, abhängig. Bei einer niederohmigen Last
ist daher die Größe des Teilwiderstandes zwischen Basis und negativem Potential nach oben beschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltung anzugeben, welche bewirkt, daß an den
Basen der Transistoren eine für diese erträgliche Spannung im Sperrzustand anliegt und welche von
der obigen Beschränkung unabhängig ist.
Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltungsanordnung zum Schalten von hohen Spannungen
mit Hilfe von zwei oder mehr in Reihe liegenden Scbalttransistoren, von denen nur einer an der Basis
angesteuert wird, während die übrigen Transistoren mit ihren Basen so über Spannungsteiler an konstanten
Spannungen liegen, daß im Sperrzustand das Basispotential gleich dem oder positiver als das Po-Schaltungsanordnung
zum Schalten
hoher elektrischer Spannungen
mit Hilfe von zwei oder mehr
in Reihe liegenden Schalttransistoren
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz
Standard Elektrik Lorenz
Aktienges ells chaf t,
Stuttgart-Zuff enhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Dr. rer. nat. Werner Schiebeler, Eutingen (Bad.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
tential des zugehörigen Emitters ist, und daß beim Öffnen des angesteuerten Transistors die übrigen
Transistoren ebenfalls geöffnet werden. Erfindungsgemäß ist der Teilwiderstand des Spannungsteilers
zwischen Basis und negativer Potentialklemme durch eine Reihenschaltung von Diode und niederohmigem
Widerstand überbrückt.
Die Schaltanordnung gemäß der Erfindung macht die Verwendung einer besonderen Spannungsquelle
für die Basen der nicht angesteuerten Transistoren überflüssig, was dann von besonderem Vorteil ist,
wenn die erforderliche Spannungsquelle in der Schaltung sonst nicht vorhanden ist.
Die Erfindung wird an Hand der Fig. 1 bis 3 beispielsweise näher erläutert. Die hier dargestellten
Fälle beziehen sich dabei auf Transistoren vom pnp-Typ, wie sie heute vorzugsweise Verwendung
finden, gelten sinngemäß aber auch für solche vom npn-Typ. Es zeigt
Fig. 1 eine bekannte Reihenschaltung von Transistoren
mit Ansteuerung über nur einen Transistor,
Fig. 2 eine Abänderung der Anordnung nach Fig. 1, dahingehend, daß für den nicht angesteuerten Transistor
eine eigene Basisspannungsquelle vorgesehen ist,
Fig. 3 eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung.
In der in Fig. 1 gezeigten Schaltungsanordnung ist die Spannung t/3, die beispielsweise mit — 1601VoIt
angenommen ist, die zu schaltende Spannung. Die Kollektor-Sperrspannung des zur Verfügung stehenden
Transistortyps ist mit 80· Volt angenommen. Zum
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Schalten der Spannung U3 sind also mindestens zwei
in Reihe geschaltete Transistoren T2 und T3 erforderlich.
R stellt den Verbraucher dar.
Wie aus der Schaltung zu ersehen ist, wird nur der Transistor T2 an seiner Basis angesteuert, d. h. nur
ihm unmittelbar das Signal zum öffnen oder Sperren zugeführt. Hierzu ist der Steuertransistor T1 vorgesehen,
der im allgemeinen zur Vorverstärkung der Steuerspannung U1, die im vorliegenden Beispiel
zwischen —12 und 0 Volt schwanken kann, erforderlieh
ist. Solange U1 genügend negativ ist, bleibt der
Transistor T1 geöffnet und der Transistor T2 gesperrt.
Folglich fließt kein Basisstrom über den Widerstand i?4 und den Transistor T2. Geht jedoch die Spannung
U1 gegen 0 Volt, so wird der Transistor T1 gesperrt,
und über den Widerstand 7?4 und den Transistor
T2 kann ein Basisstrom fließen, welcher den Transistor T2 öffnet.
Der Transistor T3, dessen Emitter mit dem Kollektor
des Transistor T2 verbunden ist, liegt mit seiner
Basis über den Widerstand R6 an der konstanten Spannung U2. Solange der Transistor T2 geöffnet,
d. h. niederohmig ist, liegt der Emitter des Transistors T3 annähernd auf Spannung Null. Über den
Widerstand R6 kann daher ein Basisstrom durch den
Transistor T3 fließen, welcher hierdurch geöffnet wird.
Da nun beide Transistoren geöffnet sind, fließt über den Verbrauchs wider stand i?£ der volle Strom.
Wenn der Transistor T2 über den Transistor T1
durch genügendes Verändern der Steuerspannung U1
in negativer Richtung gesperrt wird, so wird der Emitter des Transistors T3 auf eine Spannung gebracht,
welche die Sperrung des Transistors T3 bewirkt.
Damit die Transistoren T2 und T3 im Sperrfall infolge
ungleicher Sperrwiderstände nicht mit ungleichen Spannungen belastet werden, sind sie durch
die im allgemeinen einander gleich großen Widerstände R7 und R8 überbrückt. R7 und Rs sind wesentlich
kleiner als die kleinstmöglichen Sperrwiderstände der Transistoren, so daß die Sperrwiderstände keinen
merklichen Einfluß auf die Spannungsteilung haben.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 1 erhält der Transistor T3 im gesperrten Zustand eine Basisspannung
U5=—12—(—80)=+68VoIt. Manche Transistoren
vertragen eine derartig hohe positive Basisspannung nicht. Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden,
kann man, wie die Anordnung nach Fig. 2 zeigt, z. B. eine konstante Spannungsquelle CZ4=—75 Volt vorsehen.
Bei der Sperrung des Transistors T2 erhält der Transistor T3 nur noch eine Basisvorspannung
U23= -75- (-80) = +5 Volt.
Will man jedoch eine gesonderte Spannungsquelle U1 vermeiden, so läßt sich die hohe positive
Basisvorspannung im Sperrfall des Transistors T3, gemäß der Erfindung, durch die in Fig. 3 dargestellte
Schaltungsanordnung vermeiden. Die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 entspricht im großen und
ganzen der Schaltungsanordnung nach Fig. 1. Gleiche Teile sind daher mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Zusätzlich zu der bekannten Schaltungsanordnung ist in Reihe mit dem Widerstand R6 eine Diode D1 geschaltet
sowie diese Widerstands-Dioden-Strecke durch den Widerstand R10 überbrückt. Ferner ist die
Basis-Emitter-Strecke des Transistors T3 durch den Widerstand Ra überbrückt. Die Basisspannung wird
daher im Sperrfall des Transistors T3 durch den Spannungsteiler Rg, R10 bestimmt und beträgt bei den
in der Schaltung angegebenen Widerstandswerten
-12—(—80)
11
11
ί+6 Volt.
Im Sperrfall ist der Weg über den Widerstand R6
durch die Diode D1 gesperrt. Wird jedoch der Transistor
T2 geöffnet, so verändert sich die Spannung am Emitter des Transistors T3 von — 80 Volt auf 0 \rolt,
so daß ein Basisstrom über die Diode D1 und den Widerstand R6 fließt und damit den Transistor T3 öffnen
kann. Im Öffnungsfall sind die Widerstände R9 und R10 ohne Bedeutung.
Reichen zum Schalten einer hohen Spannung zwei Transistoren nicht aus, so lassen sich auch in diesem
Falle drei oder mehr Transistoren hintereinanderschalten.
Claims (1)
- PatENTANSPBUCH:Schaltungsanordnung zum Schalten von hohen Spannungen mit Hilfe von zwei oder mehr in Reihe liegenden Schalttransistoren, von denen nur einer an der Basis angesteuert wird, während die übrigen Transistoren mit ihren Basen so über Spannungsteiler an konstanten Spannungen liegen, daß im Sperrzustand das Basispotential gleich dem oder positver als das Potential des zugehörigen Emitters ist, und daß beim Öffnen des angesteuerten Transistors die übrigen Transistoren ebenfalls geöffnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Teilwiderstand des Spannungsteilers zwischen Basis und negativer Potentialklemme durch eine Reihenschaltung von Diode und niederohmigem Widerstand überbrückt wird.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 020673, 1 025 449.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 909708/197 12.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE846080X | 1958-04-26 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072653B true DE1072653B (de) | 1960-01-07 |
Family
ID=6774968
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072653D Pending DE1072653B (de) | 1958-04-26 | Schaltungsanordnung zum Schalten hoher elektrischer Spannungen mit Hilfe von zwei oder mehr m Reihe liegenden Schalttransistoren |
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| GB (1) | GB846080A (de) |
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1020673B (de) * | 1955-10-06 | 1957-12-12 | Siemens Ag | Verfahren und Einrichtung zur gemeinsamen Steuerung mehrerer in Reihe liegender Halbleiterschalter |
| DE1025449B (de) * | 1956-02-29 | 1958-03-06 | Raymond Chollet | Transistorschaltvorrichtung mit hoher Schaltleistung |
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0
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1959
- 1959-04-24 GB GB14153/59A patent/GB846080A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
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| DE1025449B (de) * | 1956-02-29 | 1958-03-06 | Raymond Chollet | Transistorschaltvorrichtung mit hoher Schaltleistung |
Also Published As
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