DE1072586B - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
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- A46B3/08—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
- A46B3/10—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like
- A46B3/12—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes
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- Brushes (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Pinsel, der aus einer Kunststoff-Fassung, dem darin eingesetzten und
mit der Fassung homogen verbundenen Borstenbündel sowie dem in die Fassung vor dem Einsetzen des gekitteten
Borstenbündels eingeschobenen oder erst nachträglich in diese eingedrückten Stiel besteht.
Wie bekannt, werden bisher die Pinselborsten und der Stiel durch Einpressen in einen Metall- oder
Kunststoffring mit oder ohne gleichzeitigem Kitten mittels Leim, Pech, Kunstharz usw. oder durch einfaches
Kitten der Borsten, zentrisches Einsetzen des Stieles in das gekittete Borstenbündel und Umgießen
dieser Teile mit Kunstharz in einer Form zu einem Ganzen vereinigt.
Auch aus Kunstharz gepreßte oder gespritzte Pinselfassungen, in die die Borsten und der Stiel eingekittet
werden, sind bekanntgeworden.
Es wurde auch schon vorgeschlagen, aus Festigkeitsgründen den Rand der aus Kunstharz gefertigten
Pinselfassungen am Borstenaustrittsende durch einen nach außen oder innen gerichteten Wulst zu verstärken.
Dieser Wulst hat den Zweck, das Reißen der Fassung beim Einpressen der Borsten bzw. des Stieles
zu verhindern.
Nach einem weiteren Vorschlag wird ein Pinsel dadurch hergestellt, daß in einer Form an die vorher
nicht gekitteten, also lose eingesetzten Borsten die Fassung und der Pinselstiel aus elastischem Kunststoff
unter starkem Druck und starker Erwärmung angespritzt wird.
Als Pinselvorband wird entweder eine Bindfadenwicklung, ein vorgeritzter Metallblechstreifen oder
ein Schrumpfschlauch aus Polyvinylchloridmaterial verwendet.
Der wesentlichste Nachteil bei den bekanntgewordenen Pinselausführungen ist der große Arbeitszeiitaufwand
bei der Herstellung der Pinsel, insbesondere der Vorbänder. Außerdem haben Pinsel, deren Borsten
mit Metallteilen dauernd in Berührung sind, den Nachteil, daß diese Metallteile früher oder später
oxydieren und alsbald auch die Borsten von den Metalloxyden angegriffen bzw. zerstört werden. Kunststoff-Fassungen
als Verbindungsglied von Borsten und Stiel oxydieren wohl nicht, doch quellen oder
lösen sich diese — wenn sie aus Polyvinylchlorid-, Polystyrol- oder ähnlichem Kunststoffmaterial hergestellt
sind — durch die in den heute vielfach verwendeten Kunstharzfarben enthaltenen Lösungs- und
Weichmachungsmittel, wie z. B. aliphatische oder alicyclische Kohlenwasserstoffe, Ester, Ketone, mehrwertige
Alkohole usw. Dies hat zur Folge, daß sich die Borsten nach kurzer Zeit schon sowohl in der Kittung
als auch in der Fassung lockern und herausfallen. Dies trifft auch bei Pinseln zu. deren Borsten ohne
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Pinsel mit Kunststoff-Fassung
Anmelder:
H. L. Sterkel Aktiengesellschaft
Comet-Pinself abrik,
Ravensburg
H. L. Sterkel Aktiengesellschaft
Comet-Pinself abrik,
Ravensburg
Albert Meyer, Ravensburg,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
eigentliche Kittung untereinander lediglich durch die direkt an die Borstenenden angespritzte Pinselfassung
befestigt sind. Im letzteren Falle sind die Borstenenden, sofern es sich um Kunststoffborsten handelt,
nur ganz kurz am Ende und am äußeren Umfang des Borstenbündels mit der Fassung verbunden, und ein
geringfügiges Quellen oder Lösen des Fassungsmaterials bzw. des die Borsten haltenden Materials genügt,
daß die Borsten beim Arbeiten ausfallen.
Naturborsten, wie sie heute noch vorzugsweise für Pinsel verwendet werden, können — weil sie für Temperaturen
über 150°C empfindlich sind — höchstens in geringem Umfange Kunststoffborsten beigemischt
und durch Anspritzen der Fassung an die Borsten unter hohem Druck und starker Erwärmung untereinander
verbunden werden.
Bei den gemäß der Erfindung hergestellten Pinseln mit Kunststoff-Fassung sind diese Mängel beseitigt.
Dabei wurde von der Erkenntnis ausgegangen, daß es vorteilhaft ist, zur Borstenkittung und zur Fassungsherstellung
— wenn diese Teile homogen miteinander verbunden sein sollen — einen artgleichen
Kunststoff zu verwenden.
Die Vorteile, die die erfindungsgemäßen Ausführungsarten gegenüber den bisherigen aufweisen, ist
die längere, insbesondere den Kunststoffborsten angepaßte Lebensdauer, deren glatte metallfreie Oberfläche,
der geringe Arbeitszeitaufwand bei der Herstellung und die homogene Verbindung zwischen
Borstenbündel und Fassung.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt, wobei ausdrücklich
betont wird, daß diese Ausführungsbeispiele weitere Lösungsmöglichkeiten offenlassen, ohne den
Rahmen der Erfindung zu durchbrechen. Die Einzelteile der erfindungsgemäßen und durch die Fig. I und 2
der Zeichnung dargestellten Pinselausführungen sind
909 708.4
Claims (6)
1. Pinsel mit Kunststoff - Fassung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung aus einem in normalen
Farblösungs- und Weichmachungsmitteln nicht quell- oder lösbaren elastischen und thermoplastischen
Kunststoff, z. B. Polyamid, Polyurethan usw., im Spritz- oder Spritzpreßverfahren
hergestellt ist, dieser Kunststoff jedoch in speziellen Lösungsmitteln, z. B. Ameisensäure oder deren
Ester, Phenol usw., gelöst werden kann und dann als mehr oder weniger viskose Lösung sowohl zur
Borstenkittung als auch zum Befestigen des durch Abdampfen des Lösungsmittels im Kittpngsbereich
gehärteten Borstenbündels in der Fassung — unter gegenseitigem Anlösen der Oberflächen — geeignet
ist, so daß nach dem Abdampfen des noch zwischen Borstenbündel und Fassung in der Kunststofflösung
vorhandenen speziellen Lösungsmittels Fassung- und Borstenkittung ein gleichartiges
Ganzes darstellen.
2. Pinsel mit Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem
starken Ende zusammengeschweißten Kunststoffborsten aus gleichem Kunststoffmaterial wie die
Fassung hergestellt sind und das Borstenbündel im Bereich der Schweißstelle — eventuell auch noch
etwas weiter — sowie die Fassung an ihrer Innenseite mit einem speziellen Lösungsmittel angelöst,
die Teile zusammengesteckt und nach dem Abdampfen des Lösungsmittels Borstenbündel und
Fassung ein homogenes und artgleiches Ganzes darstellen.
3. Pinsel mit Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
ganz oder nur vorn stark konisch gehaltene Stiel aus Holz oder Kunststoff von der Borstenseite her
in die Fassung eingeschoben und dann erst das Borstenbündel in diese eingesetzt wird.
4- Pinsel mit Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß erst
dann, nachdem das Borstenbündel mit der Fassung vereinigt ist, der Stiel aus Holz oder Kunststoff
von hinten her in die elastische Fassung eingedrückt wird, wo er dadurch, daß er nahe seinem
vorderen Ende eine oder mehrere starke, rundum laufende Querrillen aufweist und auch die Lochwandung
innen in der Fassung entsprechend geformt ist, darin festsitzt.
5. Pinsel mit Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Pinselfassung in ihrer Länge so gehalten ist, daß sie zugleich als Vorband dient, und diese Fassungsverlängerung
eine oder mehrere rundum parallel zueinander laufende Einkerbungen aufweist, die das Kürzen des Vorbandes bei abgearbeitetem
Pinsel wesentlich erleichtern und zugleich begrenzen.
6. Pinsel mit Kunststoff-Fassung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
gekittete, eventuell auch mit rundum laufenden Nuten versehene Borstenbiindel und gegebenen-
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072586B true DE1072586B (de) | 1960-01-07 |
Family
ID=597021
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072586D Pending DE1072586B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1072586B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10426256B2 (en) | 2009-03-27 | 2019-10-01 | Bart Gerard Boucherie | Bristle insert, brush with such bristle insert, and method for manufacturing such bristle insert |
| DE102023204107A1 (de) * | 2023-05-04 | 2024-11-07 | Bhs Corrugated Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Bürsteneinheit für eine Wellpappenanlage sowie Verfahren zur Steuerung einer Bürsteneinheit |
-
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- DE DENDAT1072586D patent/DE1072586B/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US10426256B2 (en) | 2009-03-27 | 2019-10-01 | Bart Gerard Boucherie | Bristle insert, brush with such bristle insert, and method for manufacturing such bristle insert |
| DE102023204107A1 (de) * | 2023-05-04 | 2024-11-07 | Bhs Corrugated Maschinen- Und Anlagenbau Gmbh | Bürsteneinheit für eine Wellpappenanlage sowie Verfahren zur Steuerung einer Bürsteneinheit |
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