DE1130790B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pinseln od. dgl. sowie der nach dem Verfahren hergestellten Pinsel - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pinseln od. dgl. sowie der nach dem Verfahren hergestellten PinselInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
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- A46B3/08—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
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- A46B3/12—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes
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Description
Die bisher bekannten Herstellungsverfahren verwenden für die Befestigung und Vereinigung des
Pinselstieles mit den Borsten in der Hauptsache einen Kunststoffkleber. Da aber der Kunststoffkleber die
Wände und sonstige Bestandteile des Pinsels, insbesondere den Halter und die Klemme für die Borsten,
angreift, ist man wieder zu dem bekannten Zement als Verbindungsmittel übergegangen.
Bei der Verwendung von Zement oder zementartigen Stoffen ist es notwendig, besondere Verankerungsteile
zu verwenden, die in Form von Rasten und Klammern die Teile des Pinselstieles miteinander
verbinden, im Zement eingegossen werden und das Borstenbündel mit dem Pinselstiel verbinden.
Diese Herstellungsweise hat manche Nachteile.
Die bisher bekannten Pinselstiele werden größtenteils aus Holz hergestellt; sie werden mit einer Metallkappe
versehen, in die das Borstenbündel zum Einsatz kommt. Werden die Pinselstiele aus Kunststoff
hergestellt, so werden diese meist zweiteilig ausgeführt und, falls im Spritzverfahren hergestellt,
müssen sie mit Kiemmitteln und Rasten an der Außenseite des Pinselstielkopfes ausgestattet werden,
um eine Klemmverbindung herstellen zu können. Werden zur Befestigung Klebstoffmassen verwendet,
dann werden die Klemmhülsen aus dünnen Blechteilen hergestellt, die den hohen Beanspruchungen
nicht gewachsen sind, wobei dazu noch der Nachteil kommt, daß sich bei der Herstellung Luftblasen
bilden, die den Raum innerhalb der Klemmhülsen und der Borstenfassungen nicht verlassen können und
das Erzeugnis in der Haltbarkeit beeinträchtigen. Deshalb weisen solche Pinsel nur eine kurze Lebensdauer
auf. Ferner hat sich der Nachteil ergeben, daß die zur Verbindung verwendete Klebstoffmasse in
einem solchen Ausmaß zur Anwendung kommt, daß der Klebstoff aus der Hülse ausfließt und die Borsten
verklebt, oder in einem so geringen Ausmaß zur Anwendung kommt, daß durch zu wenig Klebstoff die
Borsten in der Hülse nicht halten. Bei einer solchen Fabrikation ergeben sich deshalb sehr große Mengen
an Ausschußware, was die Herstellungskosten der Pinsel erhöht.
Die vorliegende Erfindung vermeidet die obengenannten Nachteile bekannter Erzeugungsmethoden
von Pinseln od. dgl. und bringt den Vorteil, daß die Erzeugung derselben oder ähnlicher Gegenstände in
jeder Hinsicht bezüglich Qualität, Beschaffenheit des Produktes, Zuverlässigkeit der Verbindung zwischen
Borsten und Pinselstiel einwandfrei erfolgen kann. Ferner erlaubt das Verfahren gemäß der Erfindung
eine bedeutend wirtschaftlichere Herstellung solcher
Verfahren und Vorrichtung
zur Herstellung von Pinseln od. dgl.
sowie der nach dem Verfahren
hergestellten Pinsel
Anmelder:
Giuseppe Rossi, Mailand (Italien)
Giuseppe Rossi, Mailand (Italien)
Vertreter: Dr.-Ing. A. van der Werth, Patentanwalt, Hamburg-Harburg 1, Wilstorfer Str. 32
Beanspruchte Priorität:
Italien vom 21. Mai 1960 (Nr. 9293)
Italien vom 21. Mai 1960 (Nr. 9293)
Giuseppe Rossi, Mailand (Italien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Pinsel, wodurch der Wert der Erfindung noch bedeutend erhöht wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Pinseln od. dgl., wobei das
wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, daß ein von einem Schlauch aus härtbarem Kunststoff
od. dgl. abgetrenntes oder abzutrennendes Schlauchstück in eine die künftige Fertigform des
Stieles und seiner Enden bestimmende Matrize eingeschlossen wird, die Wände des Schlauchstückes
durch Einblasen von Preßluft gegen die im Profil innere und äußere Klemmwände und Rasten am
Fertigprodukt des Stieles erzeugende Vorsprünge und Einbuchtungen der Matrize gepreßt werden und der
Schlauch darauf gehärtet wird.
Ferner ist die Matrize zur Durchführung des Verfahrens
zur Herstellung von derartigen Stielen im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß das Profil
der Matrize eine längliche Höhlung für die Herstellung des Stieles, eine daran anschließende Erweiterung
sowie einen Ring für die Herstellung eines Ringwulstes am Fertigstück, ferner einen zylindrischen,
konischen oder dergleichen gestalteten Teil für die Bildung einer Ausgleichskammer, wie eine im Querschnitt
zickzackförmige Profilierung für die Herstellung von Kiemmitteln oder Rasten od. dgl., am
Fertigstück aufweist.
209'605/5
3 4
Das oben gekennzeichnete Verfahren ermöglicht Fig. 1 stellt die Herstellung eines aus Kunststoff
die Erzeugung von hohlen Stielen aus einem Stück ganz allgemein erzeugten Pinselstieles dar;
und von beliebiger Querschnittsform und mit bereits Fig. 2 stellt den nach Fig. 1 von außen hergestellausgebildeten,
inneren Rast- und Verbindungsmitteln ten Pinselstiel dar; für den Zement, die der Befestigung der Zement- s Fig. 3, 4 und 5 zeigen verschiedene Herstellungsmasse im Kopf des Stieles und der Verbindung des- stufen des Pinsels, und
selben durch den Zement mit dem Borstenbünde] Fig. 6 zeigt im Schnitt einen Pinsel anderer Gesicherstellen.
Es ist somit möglich, Zementzusam- staltung, der gemäß dem Erfindungsverfahren erzeugt
mensetzungen zu verwenden, die mit dem aus Kunst- werden kann; stoff hergestellten Stiel bzw. seinem Stielkopf nicht io Fig. 7 und 8 veranschaulichen ein anderes Herzusammenbinden,
d. h. keine klebende Verbindung stellungsverfahren und eingehen und selbst von den in der Technik der Fig. 9 einen weiteren Pinseltyp.
Malerei und im Tischlerhandwerk üblicherweise ver- Gemäß Fig. 1 ist der Pinselstiel 1 nach dem Aufwendeten
Lösungsmitteln, wie z. B. Polyäthylen, blaseverfahren hergestellt. Es wird aus einem durch
Polyvinyl oder anderen Stoffen, in keiner Weise an- 15 ein Zieheisen erzeugten Kunststoffschlauch 2 ausgegriffen
werden. Die Erfindung vermeidet also die gegangen. Dieser Schlauch! wird in seiner ganzen
Verwendung von Lösungsmitteln, wie diese in den Länge in einem aus zwei Hälften 4 und 5 hergestellbekannten
Fällen bei der Herstellung der Verbindung ten Stempel von entsprechender Form eingeschlossen,
von Pinselstielen mit den Pinselborsten notwendiger- Dieser Stempel ist an einem Ende verschlossen und
weise zum Zusammenkleben von zwei Hälften ver- 20 erhält auf dem anderen Ende eine Blasdüse 6, durch
wendet werden müssen. die in den im Stempel (in der Matrize) eingeschlosse-
Die Möglichkeit, den Pinselstiel aus einem Stück nen Kunststoffschlauch Luft hineingeblasen wird, so
zu erzeugen, sichert eine wirtschaftliche Herstellungs- daß die Schlauchwand an die innere Wand des
art vor allem auch, weil weniger Rohstoff verwendet Stempels angepreßt wird, wodurch die Stielform herwerden
muß und weil nachträgliches Zusammen- 25 gestellt ist. Selbstverständlich wird das so aufgeblakleben
von zwei Stielhälften nicht notwendig ist, wo- sene Schlauchstück zu seiner Erhärtung wie üblich
zu noch kommt, daß das Aussehen auch wesentlich entsprechend behandelt,
gefälliger und schoner wird. Im besonderen besteht der Pinselstiel aus einem
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht noch am unteren Ende bzw. Kopfteil gelochten Bestanddarin,
daß bei der Herstellung des Pinselstieles eine 30 teil 7 mit äußeren Klemmwänden 8 und inneren
Ausgleichs- oder Überschußkammer für den Zement Klemmwänden 9 und 10. Im Kopfteil wird auch eine
erzeugt wird, worin sich der allenfalls zuviel ein- Ausgleichskammer 11 erzeugt. An der Stelle des Eingegossene
Zement während der Stufe der Herstellung satzes der Blasdüse 6 ist ein Loch 12 vorhanden,
des Pinsels mit den eingesetzten Borsten ansammeln welches die Verbindung zwischen der Außenluft und
kann, der dann bei der Umkehrung des Pinsels mit 35 der Ausgleichskammer 11 gewährleistet,
den Borsten nach abwärts in die Borstenkammer zu- wie in Fig. 3 gezeigt, wird der so erhaltene Pinselfließt
und alle Borsten und die Borstenkammer zuver- stiel mit einer Hülse 13 versehen, die oben offen ist
lässig ausfüllt, wozu noch kommt, daß dadurch er- und das Einfüllen von Zement 14 aus einem Behälter
reicht wird, daß auch Luft- oder Gasblasen aus 15 gestattet. Der Zement füllt somit den von der
dem Zement entweichen können, wodurch wieder die 40 Hülse ausgebildeten Raum aus und fließt durch das
Festigkeit der Verbindung besonders dauerhaft wird. Loch 12 hinduroh bis in die Ausgleichskammer 11,
Man kann also durch diese sogenannte Ausgleichs- wodurch auch die Räume nahe den äußeren und
oder Überschußkammer erreichen, daß man die be- inneren Klemmwänden 8, 9 und 10 entsprechend aufnötigte
Zementmenge nicht genau einfüllen muß, gefüllt werden. Der Zement kann auch mit Übersondern
daß auch bei Überschuß an Zement ein Ver- 45 schuß eingesetzt werden, denn der Überschuß fließt
kleben der Borsten nicht befürchtet werden muß. in die Ausgleichskammer hinein. Sofort nach dem
Außerdem verbindet der Zement durch die Ver- Eingießen des Zementes wird das zusammengebunhakungswände
und Rasten bzw. Rastflächen die dene Borstenbündel 16 in passender Tiefe in den beiden Teile des Pinsels, und zwar den Pinselstiel mit Pinselstielkopf hineingeschoben, damit das Borstendem
Kopf und die aufgesetzte Kappe mit den Borsten 50 bündel an Ort und Stelle festgeklemmt gehalten wird,
in einwandfreier Weise. Selbstverständlich drückt das Borstenbündel 16 den
Ein weiterer wirtschaftlicher Vorteil ergibt sich bereits eingegossenen Zement 14 in die Ausgleichsnoch
daraus, daß zur Befestigung der Borsten im kammer 11 hinein, wobei vermieden wird, daß der
Stielkopf auch ein nicht hochwertiger Zement ver- Zement aus dem Pinselstielkopf austreten kann, weil
wendet werden kann, ohne die Gesamtqualität des 55 auch die Hülse 13 mitwirkt, den Austritt des
Fertigproduktes zu beeinträchtigen. Zementes zu verhindern. Die Ausgleichskammer 11
Es wird also nach dem Gegenstand der Erfindung bildet aber auch die Möglichkeit, die im Zement einein
zentraler Block von großer Festigkeit und weit- geschlossene Luft bzw. die Gase austreten zu lassen,
gehender Widerstandsfestigkeit gegen den Angriff weshalb wenigstens im Bereich der inneren Klemmchemischer
Säuren usw. erzeugt, wobei dieser Gegen- 60 wände keine Luftblasen entstehen. Ein Stück Watte
stand für den Gebrauch auch ein gefälliges äußeres 11' vermeidet, daß der Zementüberschuß tief in den
Ansehen erhält, im Gegensatz zu den bekannten der- inneren Raum des Pinselstieles eindringt,
artigen Pinseln, die schon nach kurzer Gebrauchs- Nachdem das Borstenbündel 16 eingeschoben
dauer unansehnlich werden. worden und der Borstenbund 17 gelöst ist, wird der
Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungs- 65 Pinselstiel mit den Borsten nach unten gekippt, womit
formen des Gegenstandes der Erfindung und nach der Zement 14 die Kammer 11 zum Teil verläßt und
dem Verfahren hergestellte Gegenstände, wobei ver- sich zum Ausfüllen der noch leeren Räume im Beschiedene
Varianten zur Darstellung kommen. reich der Klemmwände 10, wie in Fig. 5 dargestellt,
verteilen kann. Auf diese Weise ist die Verankerung des Zementes mit den Borsten und dem Pinselstiel
sichergestellt. Die Verankerung ist dermaßen fest, daß auch, falls ein Teil des Pinselstieles nahe den
Klemmwänden gestört werden sollte, sich das Borstenbündello nicht lösen kann, da, wie bereits
gesagt, Zement 14 und Borstenbündel 16 einen einzigen Block bilden.
Die Hülse 13 wird außer durch einen Schlitz auf dem Pinselkörper z. B. mit einer Rippe 18 bzw. mit
Reibung auch mittels innerer Rippen 19 derart festgemacht, daß ihre Lösung unmöglich ist, auch im
Falle des Lösens des Zementes 14 bzw. seiner Trennung von den anderen Bestandteilen des Pinsels.
Die Hülse 13 kann aus Kunststoff, aus Metall oder einem anderen Werkstoff hergestellt sein.
Die Fig. 6 bezieht sich auf eine andere Pinselart, die auch nach dem gleichen, bereits beschriebenen
Verfahren der Erfindung hergestellt werden kann. In diesem Falle ist der Verankerungsteil 19 außer mit
der äußeren Klemmwand 20 auch noch mit einer Kammer 21 versehen, die mit der Außenluft durch
ein Loch oder mehrere Löcher 22 und auch mit der Ausgleichskammer 23 durch ein Loch 24 in Verbindung
steht. Auf diese Weise wird noch eine stärkere Verankerung besonders für die flachen Pinsel (Flachpinsel)
erreicht.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine Änderung im Fabrikationsverfahren. Gemäß dieser Änderung wird die
Hülse 13 als Behälter derart verwendet, daß sie mit der vollen Öffnung nach oben zuerst mit dem
Borstenbündel versehen wird, worauf der Zement 14 aus einem Behälter 15 ausgegossen und in die Hülse
13 eingegossen wird; dann wird der Stiel 1 in die Hülse kräftig hineingedrückt, wobei der Zement 14
gezwungen ist, den ganzen leeren Raum auszufüllen, so daß die äußeren Klemmwände 8 und die inneren
Wände 9 eingeschlossen werden, sowie der überschüssige Zement in die Ausgleichskammer 11 abfließt,
wobei etwaige Luftblasen austreten, die beim Aufsetzen des Pinselstieles auftreten könnten. Der
in der Ausgleichskammer angesammelte Zement wird bestrebt sein, nach unten zurückzufließen, so
daß alle etwaigen noch leeren Räume ausgefüllt werden und die Klemmwände voll und ganz verankert
werden.
Nach diesen Vorgängen werden die Pinsel für eme bestimmte Zeit liegengelassen, damit sie abtrocknen
und erhärten.
Auch in diesem Falle bleiben die Kennzeichen an Festigkeit und Widerstand gegenüber Chemikalien
aufrechterhalten.
Die Fig. 9 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel an Hand eines Flachpinsels der Art der Fig. 6 dar,
wobei aber die Verankerung des Zementblockes bloß vom inneren Rand 25 der Ausgleichskammer 23 erhalten
wird, aus welchem der Zementblock zur Ertränkung des Borstenbündels 27 herausragt. Man erhält
somit einen noch einfacheren Pinsel aus dem Ausblasverfahren.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von Pinseln od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein von
einem Schlauch aus härtbarem Kunststoff abgetrenntes oder abzutrennendes Schlauchstück in
eine die künftige Fertigform bestimmende Matrize eingeschlossen und die Wand des
Schlauchstückes durch Einblasen von Luft gegen die im Profil innere und äußere Kiemmittel,
Rasten oder Verbindungsmittel am Fertigprodukt des Stieles und seines Kopfes bestimmende Vorsprünge
und Einbuchtungen der Matrize gepreßt und der Schlauch darauf gehärtet wird.
2. Matrize zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Profil der Matrize eine längliche Höhlung für die Herstellung des Stieles (1), eme daran anschließende
Erweiterung sowie einen Ring für die Herstellung eines Ringwulstes (18) am Fertigstück,
ferner einen hohlen zylindrischen, konischen oder dergleichen gestalteten Teil für die
Bildung einer Ausgleichs- oder Überschußkammer (11) am Stielkopf sowie eine im wesentlichen
symmetrisch zur Mittelachse im Querschnitt zickzackförmig angeordnete Wandprofilierung für die
Herstellung von Rast- und Verbindungswänden (7, 8, 9) am Fertigstück aufweist.
3. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 und insbesondere mit einer Matrize nach Anspruch
2 hergestellter Pinselstiel, dadurch gekennzeichnet, daß sein Körper mit Ausgleichskammern
(11 bzw. 23) versehen ist, um bei dem Eingießen von Zement dem Überschuß desselben ein Ausweichen
in diese Kammern zu ermöglichen sowie eine Entlüftung bzw. Entgasung des Zementes zu gewährleisten.
4. Verfahren zur Herstellung von Pinseln unter Verwendung eines nach Anspruch 1 hergestellten
Stieles, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Endöffnung (12) nach oben gekehrte Pinselstiel
mit einer mit inneren Randwülsten versehenen und zweckmäßig konischen, oben und unten offenen
Kappe (13) unter Verklemmung mit den Rasten der Wandteile (10) vereinigt und in diese
beiden Teile flüssiger Zement im Überschuß eingegossen wird, wobei der letztere den Raum
zwischen Kappe (13) und Ende des Pinselstieles mit dessen Wänden ausfüllt und der Überschuß des
Zementes in die Ausgleichs- oder Überschußkammer (11) eindringt, worauf ein Borstenbündel
mit Schnurverband in die obere Öffnung der Kappe (13) eingedrückt wird, das Borstenbündel
von seinem Schnurverband gelöst und der Pinsel mit den Borsten nach unten in die senkrechte
Lage gewendet wird, damit der Zement aus der Überschußkammer in die Kappe (13) zwischen
die Borsten eindringen kann, um diese aufzufüllen und die vorhandenen Gase bzw. vorhandene
Luft aus dem Zement und der Kammer entweichen kann.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Borstenbündel
(16) in die Kappe (13) eingeführt, die Kappe mit den Borsten nach unten gewendet und
der verbleibende Raum mit Zement (14) ausgefüllt und der Pinselstiel (1) kräftig auf die
Hülse oder Kappe (13) aufgesetzt wird, damit der Zement (14) gezwungen wird, alle inneren und
äußeren Wandteile der Verankerungsmittel (8, 9) derart zu umhüllen, daß hernach der überschüssige
Zement (14) in die Überschußkammer (10 in Fig. 8) eindringt, wobei der überschüssige
Zement durch sein Rückfüeßen nach unten in die Kappe diese ganz ausfüllt und die miteinander
verbundenen Pinselbestandteile zusammenhält.
6. Pinselstiel nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kopf zwecks Verankerung
in der Kappe (13) eine zur Längsachse symmetrisch angeordnete, im Querschnitt doppelt-Z-förmige
Kopfendform aufweist (Fig. 3, 4).
7. Pinselstiel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kopf
eine Randzarge, eine daran anschließende Querwand mit Öffnung (24) sowie zur Längssym-
metrielinie beidseits der Öffnungen einen wulstförmigen
Fortsatz (19) mit einer Vielzahl von Öffnungen (22) in seinem Endabschluß aufweist.
8. Pinselstiel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sein Kopf
außen eine Rastrinne mit anschließender, der Wand der Kappe (13) angepaßter Wandform aufweist,
deren den Borsten zugekehrter Abschluß einen Flansch (24) mit innerer öffnung (26) bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1130790X | 1960-05-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1130790B true DE1130790B (de) | 1962-06-07 |
Family
ID=11431560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER29391A Pending DE1130790B (de) | 1960-05-21 | 1961-01-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Pinseln od. dgl. sowie der nach dem Verfahren hergestellten Pinsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1130790B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3231920A (en) * | 1962-10-08 | 1966-02-01 | American Flange & Mfg | Paint brushes and the like |
| US3263259A (en) * | 1964-06-15 | 1966-08-02 | Baker Brush Co Inc | Paint brush |
| US3323162A (en) * | 1964-09-30 | 1967-06-06 | American Flange & Mfg | Plastic paint brushes |
| EP1852036A3 (de) * | 2006-04-14 | 2008-07-02 | F.LLI Dalle Crode S.P.A. | Zwinge, insbesondere für eine Bürste |
-
1961
- 1961-01-03 DE DER29391A patent/DE1130790B/de active Pending
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3231920A (en) * | 1962-10-08 | 1966-02-01 | American Flange & Mfg | Paint brushes and the like |
| US3263259A (en) * | 1964-06-15 | 1966-08-02 | Baker Brush Co Inc | Paint brush |
| US3323162A (en) * | 1964-09-30 | 1967-06-06 | American Flange & Mfg | Plastic paint brushes |
| EP1852036A3 (de) * | 2006-04-14 | 2008-07-02 | F.LLI Dalle Crode S.P.A. | Zwinge, insbesondere für eine Bürste |
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